Mehr als 220 THW-Kräfte unterstützen bei Wald- und Flächenbränden
Bei den Waldbrand-Einsätzen Deutschland übernimmt das THW unter anderem Wasserförderung, Kraftstofflogistik und die Ausleuchtung von Einsatzstellen.
BERLIN (redu) – Mehr als 220 THW-Kräfte waren innerhalb der vergangenen 24 Stunden bei Waldbrand-Einsätzen Deutschland im Einsatz. Sie unterstützen Feuerwehren unter anderem bei Wasserförderung, Kraftstofflogistik, Ausleuchtung, Drohnenerkundung sowie Führungsunterstützung an mehreren Einsatzstellen im Bundesgebiet mit hochspezialisierter Technik und schwerem Gerät.
Die Aufgaben des Technischen Hilfswerks unterscheiden sich je nach Einsatzlage. Aktuelle Schwerpunkte liegen im Hürtgenwald bei Düren sowie südlich von Plauen in Sachsen.
Bei den Waldbrand-Einsätzen Deutschland übernimmt das Technische Hilfswerk nach eigenen Angaben unterschiedliche Aufgaben. Dazu zählen die Bereitstellung von Löschwasser über Schlauchanlagen, die Kraftstoffversorgung von Fahrzeugen und Geräten sowie die Ausleuchtung von Einsatzstellen.
In einigen Gebieten erkunden THW-Kräfte Einsatzstellen außerdem mit Drohnen aus der Luft. Mehr als 220 Helferinnen und Helfer waren nach Angaben des THW allein innerhalb der vergangenen 24 Stunden im Einsatz.
THW-Präsidentin Sabine Lackner erklärte: „Ich bin sehr stolz auf unsere Ehrenamtlichen, die im Einsatz gegen das Feuer sowohl ein großes Ausmaß an Fachkompetenzen, als auch ein beeindruckendes Maß an Solidarität und Belastbarkeit zeigen“.
THW unterstützt im Hürtgenwald bei Düren
Ein aktueller Einsatzschwerpunkt liegt im Hürtgenwald in der Nähe der nordrhein-westfälischen Stadt Düren. Dort unterstützt das THW die Feuerwehr mit mehreren Ortsverbänden bei einem Waldbrand auf einer Fläche von derzeit rund 30 Hektar.
Die THW-Kräfte übernehmen dort Aufgaben in der Wasser- und Kraftstofflogistik. Darüber hinaus sind sie in der Fachberatung und Führungsunterstützung eingesetzt.
2,5 Kilometer lange Wasserstrecke bei Plauen
Südlich des sächsischen Plauen errichteten Einsatzkräfte eine 2,5 Kilometer lange Wasserbeförderungsstrecke. Sie dient der Unterstützung der Löscharbeiten auf einer etwa sieben Hektar großen Brandfläche.
Über die Anlage können bis zu 2.000 Liter Löschwasser pro Minute gefördert werden. Nach Angaben des THW sind die Hochleistungspumpen in dem Gebiet erforderlich, weil das Gelände teilweise unwegsam ist und steile Abhänge aufweist.
Neben der Wasserförderung gehören bei den bundesweiten Einsätzen auch die Tanklogistik und leistungsfähige Beleuchtungsanlagen zum Einsatzspektrum. Je nach Lage kommen zudem Drohnen sowie Fachberatung und Führungsunterstützung zum Einsatz.
Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Rund 88.000 Freiwillige engagieren sich bundesweit. Mit Fachleuten und Technik übernimmt das THW zudem Aufgaben im Ausland, darunter technische und logistische Hilfe im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union und im Auftrag von Organisationen der Vereinten Nationen.










