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Schlagwortarchiv für: Rettungsdienst

Regionsleitstelle

Regionsleitstelle Hannover: Mängelbeseitigung erfordert Umzug

13. September 2024/in Hannover

Regionsleitstelle Hannover arbeitet vorübergehend aus Stöcken

HANNOVER (redu). Die Regionsleitstelle Hannover zieht vorübergehend in die Feuer- und Rettungswache 2 nach Stöcken um. Grund sind bauliche Mängel in den Räumlichkeiten der Wache 1, die eine umfangreiche Nachbesserung erfordern.

Die Anfang 2022 in Betrieb genommene Regionsleitstelle Hannover in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm muss wegen technischer Mängel vorübergehend umziehen. Die Raumbelüftung und Beleuchtung entsprechen nicht den Anforderungen des Regelbetriebs und führen zu betriebsstörenden Problemen, wie Geräuschentwicklung und Blendungen durch Hochleistungsleuchten.

Um diese Mängel zu beheben, sind umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. Hierbei wird unter anderem die Kühldecke der Leitstelle ausgebaut und die Brandmeldetechnik angepasst. Die Arbeiten beginnen am 13. September 2024 und sollen bis Anfang Dezember abgeschlossen sein.

Umzug Regionsleitstelle

Der Presse wurde heute der Hintergrund für die Mängelbeseitigungen in der Regionsleitstelle Hannover mitgeteilt (v.l.) Jörg Rühle, Dr. Axel von der Ohe, Christoph Bahlmann, Jörg Segreff. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Für den Betrieb der Regionsleitstelle stehen in dieser Zeit die Redundanzräume in der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken zur Verfügung. Hier können alle Dienste uneingeschränkt fortgeführt werden. Der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe betonte, dass durch die Rückfallebene für die Bürgerinnen und Bürger keine Einschränkungen spürbar seien. „Es wird keine Verzögerungen in der Notrufbearbeitung und Einsatzdisposition geben“, erklärte er.

Auch der Direktor der Feuerwehr Hannover, Christoph Bahlmann, lobte die logistische Vorbereitung des Umzugs. Um den Betrieb während der Bauphase zu sichern, wurde eine temporäre Wohncontaineranlage für das Personal errichtet, da an der Redundanzleitstelle keine Sozialräume vorhanden sind. Die Technik in der ursprünglichen Leitstelle bleibt während der Bauphase als Notfallreserve verfügbar.

Sozialräume

Für die 95 Mitarbeiter der Regionsleitstelle sind extra Container als Sozialräume aufgebaut worden. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Busunfall

Realistische Großübung: Busunfall und Brand in Biogasanlage simuliert

1. September 2024/in Region Hannover

Großübung in Welze: Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und THW auf die Probe gestellt

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu). Am Samstag, den 31. August 2024, fand im Neustädter Ortsteil Welze eine großangelegte Alarmübung statt, an der mehr als 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten und dem Technischen Hilfswerk (THW) beteiligt waren.

Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen in einer realistischen Katastrophensituation zu trainieren. Das Szenario stellte einen schweren Verkehrsunfall nach, bei dem ein Reisebus mit 20 Insassen gegen das Betriebsgebäude einer Biogasanlage prallte und ein Feuer auslöste.

Die Übung begann um 10 Uhr mit der Alarmierung der Feuerwehr, die als erste am simulierten Unfallort eintraf. Die Einsatzkräfte standen vor der Herausforderung, eine vermisste Person im Gebäude zu suchen, während parallel die Rettung der verletzten Businsassen koordiniert werden musste. Die Feuerwehrkräfte lokalisierten die vermisste Person, die im Rahmen der Übung „tot“ geborgen wurde. Gleichzeitig wurden die Verletzten aus dem Bus evakuiert und von Rettungskräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) medizinisch versorgt.

Zur Brandbekämpfung im Betriebsgebäude der Biogasanlage wurde ein umfassender Löschangriff gestartet. Dabei mussten die Feuerwehrleute nicht nur das Feuer bekämpfen, sondern auch sicherstellen, dass der angrenzende Schweinestall nicht gefährdet wurde. Aufgrund des Feuers fiel die Stromversorgung der Biogasanlage und des Stalls aus, was ein Eingreifen des THW erforderlich machte. Die Fachgruppen Elektroversorgung und Notinstandsetzung aus Wunstorf wurden alarmiert, um eine Ersatzstromversorgung aufzubauen und die Pumpen der Anlage wieder in Betrieb zu nehmen. Dieser Teil der Übung wurde ebenfalls praktisch umgesetzt.

Alarmübung Busunfall

Der Rettungsdienst sichtet und behandelt die Verletzten. Die Feuerwehr unterstützt bei der Betreuung. © Feuerwehr Neustadt

Während der laufenden Rettungs- und Löschmaßnahmen trat eine zusätzliche Gefahrensituation auf, als ein vermeintlicher Angehöriger einer der verletzten Personen die Einsatzstelle betrat und die Einsatzkräfte mit einem Messer bedrohte. Die Polizei, die ebenfalls vor Ort war, reagierte sofort und überwältigte den Angreifer mithilfe von Trainingswaffen. Die Situation wurde schnell unter Kontrolle gebracht, und der „Gefährder“ wurde vom Einsatzort entfernt.

Angesichts der zahlreichen Verletzten rief die Einsatzleitstelle eine „Massenanfall von Verletzten (MANV)“-Lage aus. Dies bedeutete, dass weitere Rettungskräfte zur Unterstützung angefordert wurden. Die Schnellen Einsatzgruppen (SEG) des DRK aus Garbsen und Neustadt sowie die Johanniter-Unfall-Hilfe aus Wunstorf übernahmen die Registrierung und Erstversorgung der Verletzten. Die Verletzten wurden nach ihrer Stabilisierung ins Krankenhaus Neustadt transportiert, wo das Personal ebenfalls in die Übung eingebunden war. Im Krankenhaus wurde die weitere Sichtung der Verletzten nach dem Triage-Prinzip vorgenommen, und die Organisation einer möglichen Weiterverlegung in andere Kliniken wurde geübt.

Insgesamt waren neun Ortsfeuerwehren aus Büren, Esperke, Evensen, Hagen, Helstorf, Niedernstöcken, Mandelsloh, Wulfelade und Welze an der Übung beteiligt. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Welzes Ortsbrandmeister Robin Porath, unterstützt von der „Einsatzleitung Ort (ELO)“ der Feuerwehr und dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Dennis Hausmann. Auch die Notfallseelsorge war vor Ort, um die Betreuung der Einsatzkräfte und „Verletzten“ zu unterstützen. Die Verpflegungsgruppe der Regionsfeuerwehrbereitschaft I sorgte für die Verpflegung der insgesamt 118 Feuerwehrkräfte.

Die Polizei war mit vier Beamtinnen und Beamten vor Ort, darunter eine Drohneneinheit, die Live-Bilder für die Einsatzbesprechungen am Einsatzleitwagen lieferte. Die Drohneneinheit unterstützte zudem die Übersicht der Lage und trug zur schnellen Entscheidungsfindung der Einsatzleitung bei.

Die Übung wurde durch zahlreiche Beobachter der teilnehmenden Organisationen begleitet, darunter auch der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner und die Erste Stadträtin Maria Lindemann. Beide verfolgten den Ablauf der Übung gemeinsam mit dem stellvertretenden Stadtbrandmeister Lars Hedwig, der für die Organisation der Übung verantwortlich war.

Das Szenario für die Großübung war in der regelmäßig stattfindenden „Blaulichtrunde“ entwickelt worden, einer Runde, an der Vertreter von Feuerwehr, Polizei, Deutschem Roten Kreuz, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk teilnehmen. Die Erkenntnisse aus der Übung sollen in den kommenden Wochen ausgewertet und für die weitere Ausbildung und Fortbildung der Einsatzkräfte genutzt werden, um im Ernstfall noch besser vorbereitet zu sein.

Kuscheltierspende an den hannoverschen Rettungsdienst – Spende Kuscheltiere

Kuscheltierspende an den hannoverschen Rettungsdienst

9. Dezember 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Deutsche Messe AG (DMAG), die Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes e.V (vfdb) sowie die Vertriebsfirma AMVS Marketing GmbH übergaben 500 Kuscheltiere an den Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover. Die Stofftiere sollen zukünftig auf den hannoverschen Rettungswagen als Trostspender für Kinder in Notfallsituationen dienen.

Im Juni 2022 war Rettungshund Timmy das Maskottchen der weltgrößten Messe für Brand- und Katastrophenschutz, Rettung und Sicherheit, der INTERSCHUTZ in Hannover. Rund 85.000 Besucherinnen aus 61 Ländern waren beim Comeback der INTERSCHUTZ nach zweijähriger Zwangspause dabei und informierten sich zu den Themen Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit. Der Projektleiter INTERSCHUTZ bei der DMAG Bernd Heinold, der vfdb- Projektkoordinator Mathias Ludwig sowie die Geschäftsführerin der Vertriebsfirma AVMS Sonja Hunsicker übergaben als Gemeinschaftsspende insgesamt 500 der Stofftiere an den Leiter der Feuerwehr Christoph Bahlmann. Die Kuscheltiere sollen nun auf den hannoverschen Rettungswagen eingesetzt werden und insbesondere bei Einsätzen mit jungen Patientinnen ihre trostspendende Aufgabe erfüllen.

„Kinder bedürfen in Notfallsituationen schon allein aufgrund der ungewohnten Situation im Rettungswagen immer der ganz besonderen Aufmerksamkeit und Einfühlsamkeit der Einsatzkräfte im Rettungsdienst. Aus der Erfahrung sind kleine Stofftiere als Trostpflaster dabei oftmals sehr hilfreich“, merkte Feuerwehrchef Bahlmann an und hob die Bedeutung der INTERSCHUTZ und die Veranstaltung des Deutschen Feuerwehrtages 2022 für die Landeshauptstadt als Gastgeberin hervor.

DMAG-Projektleiter Heinold fügte an: „Nach einer erfolgreichen INTERSCHUTZ 2022 freuen wir uns schon jetzt auf die nächste INTERSCHUTZ im Juni 2026 und auf die weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hannover“.

„Der besonders bei Kindern beliebte Timmy steht als Symbol für Zuverlässigkeit und Vertrauen. Wir freuen uns deshalb ganz besonders, dass er jetzt auch als Stofftier eine ganz wichtige Aufgabe erfüllen kann“, betonte vfdb-Projektkoordinator Mathias Ludwig. „Es war ein spannendes Projekt, welches von Anbeginn darauf ausgelegt war, Positives zu transportieren. Wir sind dankbar, dass unsere Partner der DMAG und vfdb ohne zu zögern die Idee der Spende unterstützten“, bekräftigte AVMS-Geschäftsführerin Sonja Hunsicker.

Quereinstieg im Rettungsdienst – Infoveranstaltung beim Arbeiter-Samariter- Bund – ASB Rettungswagen© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Quereinstieg im Rettungsdienst – Infoveranstaltung beim Arbeiter-Samariter- Bund

9. September 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Dienstag, den 13. September findet um 17:00 Uhr eine Infoveranstaltung beim Arbeiter–Samariter–Bund (Petersstraße 1–2 in 30165 Hannover/Hainholz) statt. Interessierte erhalten hier wertvolle Informationen zu einem besonderen ASB–Angebot.

Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die sich körperlich fit fühlen, möglichst den Führersein B erworben haben und Spaß an der Arbeit mit Menschen haben. Vorkenntnisse sich nicht erforderlich. Im Rahmen einer umfassenden Schulung ab 1. Oktober 2022 in der ASB–Schule Hannover wird den Teilnehmenden ermöglicht, Rettungssanitäter:in zu werden und somit in einer krisensicheren Branche Fuß zu fassen. Die Ausbildungskosten übernimmt der ASB. Eine Übernahme mit Festanstellung nach Abschluss des sechsmonatigen Kurses wird angestrebt.

Personalengpass im Rettungsdienst – Rettungsdienst DRK© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Personalengpass im Rettungsdienst

1. September 2022/in Region Hannover

(HANNOVER (PM/bg). Das Deutsche Rotes Kreuz (DRK) in der Region Hannover verzeichnet einen massiven Personalausfall im Rettungsdienst und fordert einen sogenannten „Rettungsschirm Rettungsdienst“ sowie die Einführung eines Runden Tisches, um den Rettungsdient zukunftsfähiger zu gestalten und in Krisen weiter einsatzfähig zu bleiben.

Als Beauftragter betreibt der DRK–Regionsverband Hannover Rettungsdienst in der Landeshauptstadt, in der Region Hannover sowie im Landkreis Hildesheim (Alfeld) mit insgesamt 13 Rettungswachen. Zahlreiche, der 520 Rettungsdienstmitarbeitende des Roten Kreuzes, haben sich in den vergangenen Wochen mit dem Corona–Virus infiziert. Neben den Mitarbeitenden die wegen Corona ausfallen, stehen Rettungsdienstmitarbeitende nicht zur Verfügung, die ihren gesetzlich festgelegten Jahresurlaub wahrnehmen oder wegen sonstiger Erkrankung ausfallen. Daraus ergibt sich eine sehr hohe Ausfallquote beim Rettungsdienstpersonal. Von den bei den Krankenkassen angenommenen 13 Krankheitstagen im Jahr liegt der Rettungsdienst des DRK Ende Juli 2022 schon bei 21,5 Tagen. Verschaeren schätzt bei gleichlaufender Entwicklung sogar bis Ende des Jahres 28 Krankheitstage im Schnitt.

Der mit den Kostenträgern verhandelte Ausgleich für die Krankentage des Rettungsdienstpersonals wird nicht ausreichen. Bereits im August ist die Durchschnittsquote von Krankheitstagen pro Mitarbeitender doppelt so hoch. Dabei werden laut Verschaeren im Jahr 76.500 Rettungseinsätze abgewickelt.

Rettungsdienstpersonal an Belastungsgrenze

Viele Rettungsdienstmitarbeitende übernehmen aktuell zusätzliche Dienste – bauen entsprechend „Überstunden“ (Ende Juli 22.100 Mehrstunden) auf – und werden auch regionsübergreifend an weiteren Rotkreuz–Rettungswachen eingesetzt. Ende des Jahres könnten nach Verschaerens Einschätzung Mehrstunden bis 38.000 auflaufen. Zudem werden ehrenamtliche Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter aus dem Bereich des erweiterten Rettungsdienstes/ Katastrophenschutzes eingesetzt. Dieses erfolgt allerdings weitgehend an Wochenenden oder in den Nachtstunden. Aber auch hier sind die Reserven endlich.

Personalengpass im Rettungsdienst – Anton Verschaeren

Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Rettungsdienste beim DRK-Region Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Rettungsschirm Rettungsdienst gefordert

Ähnlich dem Rettungsschirm Pflege fordert das Rote Kreuz der Region Hannover diese Maßnahme für den Rettungsdienst. „Mehrausgaben, die wir durch den Aufbau von Mehrarbeitsstunden haben, können durch einen Rettungsdienst–Rettungsschirm finanziert werden und somit die Beauftragten im Rettungsdienst entlasten“, schlägt Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Rettungsdienste beim Roten Kreuz, vor. Runder Tisch soll über zukünftige Maßnahmen beraten Die Personalengpässe im Rettungsdienst werden die Rettungsdienstanbieter noch viele Monate begleiten. Daher sollten unter anderem die Beauftragten im Rettungsdienst, Arbeitnehmervertreter und die Träger der Rettungsdienste zu einem „Runden Tisch Rettungsdienst“ zusammenkommen, um den Rettungsdienst zukunftsfähig zu gestalten. „Es ist Zeit, dass alle zusammenkommen und sich zu diesen Themen austauschen“, so
Verschaeren.

Fachkräftemangel im Rettungsdienst sichtbar

Laut Verschaeren werden zurzeit 45 angehende Notfallsanitäter von der DRK-Region Hannover geschult. Das sind 15 pro Jahrgang. Zudem soll es im Herbst noch einen zusätzlichen Rettungssanitäterlehrgang geben. Trotzdem wird diese Personalaufstockung nicht ausreichen. Zum Teil wandern die ausgebildeten Notfallsanitäter und Rettungssanitäter auch nach Absolvierung der Ausbildung in andere Bereiche ab. Eine Mitschuld daran könnte, so Verschaeren, die schlechte Trennung zwischen Notfalleinsätzen und unnötigen Krankentransporten sein. Hier ist der Kassenärztliche Notdienst ( Tel. 116117) gefragt. Nicht selten müssen Rettungswagen zu Transporten in der Nacht ausrücken, wo eigentlich keine lebensbedrohliche Indikation vorliegt. Es wären eher Fälle für eine Taxe oder einen normalen Krankenwagen (verstauchter Knöchel, Heuschnupfen, Grippe u.ä.). So wird das Rettungspersonal zusätzlich mit unnötigen Fahrten belastet. Eine Schicht geht, je nach Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen, 12 bis 24 Stunden für die Mitarbeiter. Die Unterscheidungen, wann ein Rettungsdienst erforderlich ist und wann der Transport z.B. über den ärztlichen Notdienst abgefordert wird, ist in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht verinnerlicht. Selbstverständlich ist es bequemer, den schnellen Rettungswagen über den Notruf anzufordern, als vielleicht 2 Stunden auf einen Krankenwagen zu warten. Aber genau diese Vorgehensweise belastet das Rettungssystem in nachhaltiger Weise zunehmend.


Wann Rettungsdienst, wann Kassenärztlicher Notdienst 

Wir haben für Sie einmal kurz ein paar nützliche Hinweise recherchiert (Quelle: Verbraucherfenster Hessen)

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:  Telefon-Nummer 116117

Wer außerhalb der üblichen Praxis-Sprechstunden krank wird und dringend ärztliche Hilfe benötigt, es sich jedoch um keine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, sollte die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 anrufen.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst in Wohnortnähe kann direkt aufgesucht werden, auch ohne telefonische Voranmeldung. Wie beim Besuch des Hausarztes ist hier die Krankenversicherungskarte mitzubringen sowie – falls vorhanden – Befundberichte oder den Medikationsplan.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen (z.B. Verdacht auf Herzinfarkt) oder schweren Unfällen muss aber der Notruf 112 gewählt werden.

Die Nummer 116117 wird also zum Beispiel in folgenden Fällen gewählt:

  • Husten, Schnupfen, Heiserkeit
  • Hautirritationen, Windpocken
  • Ohrenentzündung, Mittelohrentzündung
  • Blasenentzündung, Harnwegsinfekt
  • Magen-Darm-Infekt, Brechdurchfall
  • Fremdkörper im Auge
  • Zeckenbiss
  • Bänderriss, Bänderdehnung
  • Hexenschuss
  • Schwindel, Migräne
  • Überzuckerung, Unterzuckerung, wenn nicht lebensbedrohlich

Notruf: Wann ist 112 richtig?

Die Nummer 112 wird zum Beispiel in folgenden lebensbedrohlichen Fällen gewählt:

  • Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Stark blutende Wunden
  • Anaphylaktischer Schock (allergische Reaktion z.B. bei Insektenstichen)
  • Vergiftungen
  • Schwere Störungen des Atmungssystem
  • Sturz aus großer Höhe
  • Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung
  • Verbrennungen, Verbrühungen, Verätzungen
  • Unfall mit abgetrenntem Körperteil

In diesen Fällen kann auch direkt die Notfallaufnahme einer Klinik aufgesucht werden.

Omikron ist auf dem Vormarsch - Das Rote Kreuz in der Region Hannover ist vorbereitet – DRK Rettungsdienst

Omikron ist auf dem Vormarsch – Das Rote Kreuz in der Region Hannover ist vorbereitet

7. Januar 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Das Deutsche Rote Kreuz in der Region Hannover ist auf die Ausbreitung der Omikron-Variante vorbereitet. Mit insgesamt 2.500 Mitarbeitenden, ist das Rote Kreuz in der Region Hannover größter Anbieter Niedersachsens im Bereich Rettungsdienst und einer der Größten in den Bereichen Pflegedienste und Kindertagesstätten. Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurden Notfallpläne erarbeitet, um in allen Bereichen der kritischen Infrastruktur für die Bevölkerung einsatzfähig zu bleiben.

„Bereits vor Weihnachten haben wir im Rettungsdienst, in der Pflege, den Kindertagesstätten – Bereiche, die der kritischen Infrastruktur zuzuordnen sind – sowie im Bereich der Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung Präventiv-Maßnahmen erarbeitet und eingeleitet. Wir können nicht erst auf Verordnungen warten, wir müssen bereits jetzt vorbereitet sein, um handlungsfähig zu bleiben“, so Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender des Roten Kreuzes in der Region Hannover. Marlis Spieker-Kuhmann, Vorständin des Verbandes, ergänzt: „In einem Krisenstab, der seit Mitte Dezember täglich tagt, wird die Lage im Verband bewertet, um je nach Infektionsgeschehen sofort reagieren zu können.“

Omikron ist auf dem Vormarsch - Das Rote Kreuz in der Region Hannover ist vorbereitet – Verscheren Spieker Kuhmann

Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender, und Marlis Spieker-Kuhmann, Vorständin des DRK-Region Hannover e.V. © DRK-Region Hannover e.V.

Die aktuelle Situation beim Roten Kreuz in der Region Hannover kann insgesamt als entspannt bewertet werden. Aktuell gibt es nur einzelne positive Fälle und nur wenige Verdachtsfälle in den Bereichen der kritischen Infrastruktur sowie unter den Mitarbeitenden, die im Bereich der Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung tätig sind. Dies ist vor allem der täglichen Lagebesprechung im Krisenstab zu verdanken und der Erarbeitung und Umsetzung einzelner Präventiv-Maßnahmen.

Eine besondere Stärke des Roten Kreuzes während der Pandemie ist die eigene Struktur: Rund 550 Ehrenamtliche im Katastrophenschutz – Personen mit sanitätsdienstlicher Ausbildung und zum Teil auch mit Ausbildung zum Rettungssanitäter – könnten bei akutem Personalausfall im Rettungswesen unterstützen.

„Wir gehen davon aus, dass es einen Kollaps bei uns nicht geben wird“, formuliert Anton Verschaeren, und weiter: „Das Rote Kreuz war von Beginn der Pandemie an maßgeblich am Aufbau der Teststruktur in Hannover und der Region involviert. Aktuell betreiben wir mehrere Teststationen im Auftrag der Region für Antigen Schnelltests und das Drive-In für die PCR-Testung an unserem DRK-Haus in Empelde. Zudem sind wir mit unseren mobilen Testteams schnell bei Verdachtsfällen vor Ort und können auch somit bei einem Verdachtsfall von Mitarbeitenden schnell reagieren und diese testen und ggf. auch wieder dann schnell in den Einsatz bringen“, betont der Vorstandsvorsitzende.

Unterstützt und begleitet werden die Maßnahmen durch die Stabstelle für Hygiene und Infektionsschutz, welche den Vorstand und die Geschäftsbereichsleitungen in allen Fragen der Infektionsprävention berät.

Neben der regelmäßigen Testung der Mitarbeitenden und der strengen Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen, wurden für die einzelnen Bereiche folgende Präventivmaßnahmen festgelegt.

Rettungsdienst und Fahrservice/ Blutkonserveneildienst

An den 13 Rettungswachen in Hannover und der Region mit insgesamt rund 725 Mitarbeitenden wurden folgende Präventiv-Maßnahmen ergriffen:

Die Standards, wie das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken, werden ergänzt durch:

– Zeitversetzter Beginn der Schichten im Rettungsdienst
– Zum Teil feste Mitarbeiter-Teams
– Aufenthalt innerhalb der Teams zwischen den Einsätzen in unterschiedlichen Räumlichkeiten (Schaffung von zusätzlichen Aufenthaltsmöglichkeiten außerhalb der Rettungswachen)

Der Notfallplan bei steigendem Personalausfall sieht folgende Stufen vor:

Stufe 1: Bezirksübergreifender Einsatz der Mitarbeitenden
Stufe 2: Fahrzeuge der nicht Notfallrettung werden reduziert
Stufe 3: Einsatzfahrzeuge werden mit geringer qualifizierten Mitarbeitenden besetzt
Stufe 4: Mitarbeitende werden aus dem Urlaub
Stufe 5: Helferinnen und Helfer aus dem Katastrophenschutz werden aktiviert
Stufe 6: Reduzierung der Fahrzeuge der Notfallrettung

Pflege

Es gilt die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner in der stationären Pflegeeinrichtung Garbsener Schweiz und die ambulante Betreuung der Patientinnen und Patienten (20 Sozialstationen in Hannover und der Region) und auch die Betreuung in den Tagespflegeeinrichtungen an den 10 Standorten in Hannover und der Region aufrecht zu erhalten – hierfür sind rund 720 Mitarbeitende für die 4.700 Kundinnen und Kunden im Einsatz. Folgende Präventiv-Maßnahmen wurden in diesem Bereich ergriffen:

Die Standards, wie das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken, werden ergänzt durch:

– Die Zuordnung von festen Teams auf den Wohnbereichen der stationären Pflegeinrichtung.
– Durch zeitversetzten Schichtbeginn und /-ende, treffen Mitarbeitende in der stationären Pflege und ambulanten Pflege nicht aufeinander.

Der Notfallplan bei steigendem Personalausfall sieht Folgendes vor:

– Als oberste Priorität: Aufrechterhaltung der stationären Pflege
– Bei steigendem Personalausfall: Stufenweise Schließung der Tagespflegen und Einsatz der Mitarbeitenden gemäß ihrer Qualifikation in der ambulanten und stationären Pflege
– In der ambulanten Pflege: Priorisierung der Patientinnen und Patienten nach Versorgung

Kindertagesstätten

920 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Bereich Kinder- und Jugendhilfe tätig. In 65 Kindertagesstätten werden rund 4.700 Kinder betreut. Auch in diesem Bereich sind präventive Maßnahmen zwingend erforderlich, damit es auch in diesem relevanten Bereich nicht zu Personalausfällen kommt. Daher wurden in den Einrichtungen folgende Maßnahmen beschlossen und umgesetzt – noch bevor das Land Niedersachsen Vorgaben erteilt – um zwingend eine Schließung von Gruppen oder gar Einrichtungen zu vermeiden.

– Die Betreuung findet in festen Gruppen statt, offene und gruppenübergreifende Angebote werden bis auf Weiteres nicht angeboten. Zudem werden Mitarbeitende in den Einrichtungen den festen Gruppen zugeordnet.
– Mitarbeitende, die während des Regelbetriebes in der Einrichtung tätig sind, tragen verpflichtend mindestens eine medizinische Maske oder alternativ eine FFP2-Maske.
– Zudem werden durch Maßnahmen (z.B. Boden-/Wandmarkierungen, Gebot des Rechtsverkehrs in Fluren und Gängen) Kreuzungswege unterschiedlicher Gruppen nach Möglichkeit vermieden oder reduziert.
– Das Betreten der Einrichtung durch Dritte ist nur mit Ausnahme möglich – hier gilt das Tragen einer FFP2 Maske und nachweislich die 3-G-Regel als verpflichtend.

Flüchtlings- und Obdachlosenunterbringung

Rund 150 Mitarbeitende der Sozialen Dienste sind für den Bereich der Flüchtlings- und Obdachlosenunterkünfte zuständig

In den Unterkünften gilt das Tragen von FFP2-Masken im Dienst als verpflichtend.

Ergänzend dazu sieht der Notfallplan folgendes vor:

Stufe 1: Mobile Teams werden eingesetzt – geimpftes Personal
Stufe 2: Verringerung des Personalschlüssels
Stufe 3: Ersatz von Personal durch Mitarbeitende aus der Verwaltungsstruktur
Stufe 4: Prüfung der absoluten Notbesetzung.

Zudem wurden auch neben den Standards in den wichtigen Bereichen der Verwaltung – wie IT, Finanzbuchhaltung, Personalabteilung – Maßnahmen eingeführt um arbeitsfähig zu bleiben. Die IT wurde zum Beispiel in feste Teams eingeteilt.

Das Rote Kreuz unterstützt zudem im Auftrag der Region Hannover im Bereich der COVID-Impfungen. Auch hier sind feste Teams eingeteilt. Dennoch hoffen die Vorstände, dass die Infektionswelle weniger heftig wird als befürchtet und die Notfallpläne in der Schublade bleiben können.

Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8757 2

Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover

19. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Auslieferung der neuen in leuchtgelb und dunkelblau gehaltenen Schutzausrüstung bei der hannoverschen Berufsfeuerwehr hat bereits begonnen. Die Ausstattung aller Einsatzkräfte im Rettungsdienst wird bis Ende dieser Woche abgeschlossen sein. Insgesamt beschaffte der Fachbereich Feuerwehr 4500 modulartig zu verwendende Hard- und Softshell-Jacken sowie Rettungsdiensthosen.

Ein hohes Maß an Funktionalität, Tragekomfort und Sicherheit wird durch die neue Schutzkleidung gewährleistet. Des Weiteren sorgt die besonders gute Warnwirkung des Outfits für ein hohes Maß an Sichtbarkeit und ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt.

Mit Einführung der neuen Schutzkleidung für die Feuerwehr Hannover wird ein hohes Maß an Funktionalität, Tragekomfort und Sicherheit für die Einsatzkräfte im Rettungsdienst unserer Berufsfeuerwehr gewährleistet. Damit sind die hannoverschen Retter im täglichen Einsatz auch bei extremen Wettersituationen bestens geschützt.

Die gesetzlichen sowie arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben für die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung im Rettungsdienst haben sich in dem mehr als 10 Jahre andauernden Nutzungszeitraum der bisherigen Schutzkleidung derart geändert, dass diese auch durch zusätzliche Modifikationen an den vorhandenen Modellen nicht mehr erreicht werden konnten. Neben den Anforderungen wie Infektionsschutz, Schutz vor mechanischen Einwirkungen, Schutz vor klimatischen Einwirkungen (Nässe, Wind, Umgebungskälte), Schutz vor Gefahren im öffentlichen Verkehrsraum und Waschbeständigkeit galt es hinsichtlich der technischen Funktionalität die Einsatzanforderungen der Notfallrettung in einer Großstadt zu berücksichtigen.

Die neue in leuchtgelb und dunkelblau gehaltene Schutzausrüstung für die rund 450 in der Notfallrettung tätigen Einsatzkräfte der hannoverschen Berufsfeuerwehr besteht aus zwei persönlich zugeordneten Windjacken (Softshell-Jacken) und zwei Regenjacken (Hardshell-Jacken), sowie Rettungsdiensthosen, die für eine Poolverwaltung auf den Feuer- und Rettungswachen beschafft wurden. Die Kosten für die Ausstattung mit den 4500 modulartig zu verwendenden Hard- und Softshell-Jacken sowie Rettungsdiensthosen beläuft sich auf rund 430.000 Euro. Eine Reservevorhaltung der Schutzausrüstung in der Bekleidungskammer der Feuerwehr ist hierbei berücksichtigt.

„Um die Herausforderungen und Aufgaben der Notfallrettung in einer Großstadt mit mehr als 60.000 Einsätzen bei der Berufsfeuerwehr zu meistern, ist eine bestmögliche persönliche Schutzausrüstung für unsere Einsatzkräfte erforderlich. Mit dem neuen Outfit werden nicht nur diese Anforderungen erfüllt. Die besonders gute Warnwirkung sorgt außerdem für ein hohes Maß an Sichtbarkeit und ein neues Erscheinungsbild unserer Retter in der Landeshauptstadt“, hob Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe hervor. Der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg fügte an, dass dem Rettungsdienstpersonal mit dieser Beschaffung eine Schutzkleidung zur Verfügung steht, die sich insbesondere durch hohe Funktionalität, Schutzwirkung und Tragekomfort auszeichnet.

  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8704
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. Vorstellung mit dem Feuerwehrdezernenten Dr. Axel von der Ohe (re.) und dem Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg (li.) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Daniela Primus und Lars Böttcher präsentierten die neue Schutzkleidung, die mit der besonders gute Warnwirkung für ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt sorgt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Daniela Primus und Lars Böttcher präsentierten die neue Schutzkleidung, die mit der besonders gute Warnwirkung für ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt sorgt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. Links die ehemalige Rettungsdienstbekleidung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411569© Bernd Günther

Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List

10. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Am Mittwochabend kam im hannoverschen Stadtteil List es nach einer Explosion zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Feuerwehr Hannover hatte vorsorglich den Sonderalarmplan „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst.

Gegen 21 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine laute Explosion und starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im ersten Stockwerk des Mehrfamilienhauses in der Robertstr. im Stadtteil List. Mehrere Personen sollten sich noch im Gebäude befinden. Daraufhin löste die Regionsleitstelle sofort Alarm für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Buchholz aus.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Wohnung im Vollbrand. Die Flammen schlugen aus dem Fenster und drohten auf das zweite Obergeschoss überzugreifen. Auf der Straße lag eine schwerverletze Person, die umgehend vom Rettungsdienst versorgt wurde. Ein Wohnungsfenster war durch die Wucht der Explosion auf die Straße geschleudert. Mehrere Personen standen in den oberen Geschossen an den Fenstern und konnten sich wegen dem verrauchten Treppenraum nicht mehr selbständig ins Freie retten. Die Einsatzleitung löste daraufhin die Alarmstufe MANV 10 (Massenanfall von Verletzen von mind. 10 Personen) aus und forderte noch einen weiteren Löschzug an, der aber nicht zum Einsatz kam. Mehrere Atemschutztrupps drangen umgehend zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude ein. Zeitgleich wurden über die Drehleiter 11 Personen ins Freie gerettet. Durch die gezielten Löschmaßnahmen konnte das Feuer schnell gelöscht werden und eine Brandausbreitung auf das zweite Obergeschoß verhindert werden.

Insgesamt wurden durch den Rauch sieben Personen leicht verletzt und eine Person erlitt schwere Brandverletzungen. Alle Verletzten wurden umgehend in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Weitere 11 betroffene Hausbewohner mussten kurzeitig betreut werden.

Nach dem Ende aller Einsatzmaßnahme trennten die Stadtwerke das Gebäude von der Strom- und Gasversorgung. Das gesamte Haus ist aufgrund der Brandeinwirkung derzeit nicht bewohnbar. Alle unverletzten Bewohner kamen für die Nacht bei Freunden unter.

Die Höhe des Brandschadens wird auf mindesten 1.000.000 Euro laut Polizei geschätzt. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Hannover waren mit 77 Einsatzkräften und 29 Fahrzeugen im Einsatz.

  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411565
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411566
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411568
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411569
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411573
    Anwohner werden mit der Drehleiter aus dem Haus gerettet © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411574
    Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411575
    Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411579
    Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411586
    Die von der Explosion zerstörte Wohnung in der Robertstraße © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411588
    Bis auf die gegenüberliegende Straßenseite wurde der Fensterrahmen geschleudert © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411593
    Drehleitereinsatz zur Menschenrettung © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411594
    Abstimmung am Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411597
    Personenrettung über die Drehleiter © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411608
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411610
    Die Polizei nimmt die Ermittlung zur Ursache auf © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411612
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther

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