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Schlagwortarchiv für: Rettungshubschrauber

50 Jahre Rettungshubschrauber Christoph 4 – BGP 15 20221006© Matthias Falk

50 Jahre Rettungshubschrauber Christoph 4

6. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Vor 50 Jahren ist der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) Christoph 4 als Rettungshubschrauber am Standort Hannover vom damaligen Bundesminister des Innern, Hans-Dietrich Genscher, in Dienst gestellt worden. Der erste Einsatz erfolgte am 2. Oktober 1972.

Auf Einladung vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), der Bundespolizei, der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) kamen heute mehr als 100 Gäste zum 50. Geburtstag von Christoph 4 ins Neue Rathaus nach Hannover.

Der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, Stephan Manke, sagt: „In den vergangenen 50 Jahren hat sich Christoph 4 zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. 1972 zum ersten Einsatz abgehoben, ist der orangene Rettungshubschrauber heute über 71.800-mal gestartet. Mit einem Einsatzradius von gut 50 Kilometern und einer Geschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde ist er für das Rettungswesen in Niedersachsen unersetzlich geworden. Zahlreiche Menschen verdanken dem Einsatz von Christoph 4, dem fliegerischen Können der Piloten und dem medizinischen Sachverstand der Notärzte, Notfallsanitäter und Rettungsassistenten, ihr Leben. Für diesen unermüdlichen und höchst professionellen Einsatz möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“

Der Christoph 4 hat zum Jubiläumstag 71.803 Einsätze geflogen. Anfang der 70er-Jahre zählte Hannover mit München, Frankfurt und Köln zu den ersten vier Standorten, an denen Rettungshubschrauber den Dienstbetrieb aufgenommen hatten.

50 Jahre Rettungshubschrauber Christoph 4 – Christoph 4 bgpress

Christoph 4 – stationiert an der Medizinischen Hochschule Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de

„Mit seiner Stationierung an der Medizinischen Hochschule wurde Christoph 4 ein Kernbestandteil ihres Unfall- und Rettungszentrums. Die daraus resultierende Schnittstelle zwischen Präklinik und Klinik bei der Versorgung von Notfallpatienten auf höchstem Niveau ist die perfekte Symbiose, die wir hier in Hannover vorfinden. Das kommt aber nicht von selbst. Dahinter verbirgt sich harte Arbeit verbunden mit dem Anspruch, immer weiter die Qualität des Vorhandenen zu verbessern, nie still zu stehen. Dafür danke ich Ihnen im Namen des BBK ganz herzlich“, sagt Christiane Dörnen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Vom Startpunkt Landeshauptstadt aus hat der Christoph 4 einen Einsatzradius von rund 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 Kilometern pro Stunde in die Region und Stadt Hannover sowie in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und Soltau-Fallingbostel, und dies 365 Tage im Jahr.

„Die Indienstnahme des Christoph 4 vor 50 Jahren war ein zukunftsweisender Schritt zur modernen und flächendeckenden Notfallversorgung, über die wir heute verfügen“, sagt Thorsten Ernst, Leiter Stabsbereich Grundsatzfragen und Organisation der JUH.

Polizeirat Jürgen Errerd, Leiter Fliegerstaffel-Standort Gifhorn der Bundespolizei, hob besonders die Teamleistung hervor, die den Christoph 4 tagtäglich abheben lasse. Zu nennen seien natürlich die Piloten, die Ärzte und die Notfallsanitäter. Aber auch die Techniker, Verwaltungskräfte und Kräfte, die die Maschine mit Treibstoff versorgen.

Zusammen mit Dr. med. Jan-Dierk Clausen aus der Unfallchirurgie der MHH blickte Volker Hubrich, 37 Jahre auf dem Christoph 4 im Einsatz und jetzt im Ruhestand, auf die lange Geschichte des Rettungshubschraubers Christoph 4 zurück: „Seit ich erstmalig in den Christoph 4 gestiegen bin, hat sich viel verändert“, sagt Hubrich. Allein in der technischen Ausstattung der Maschine habe es einen Quantensprung gegeben. Auch die medizinische Ausstattung sei revolutioniert worden – Beatmungsgeräte, kabellose EKGs – die Helikopter haben sich zu einem fliegenden Behandlungsraum entwickelt, so Clausen. Neben aller Ausstattung sei jedoch im Ernstfall die Arbeit des Teams auf höchstem Niveau besonders wichtig und entscheidend. Nur durch ein perfektes Zusammenspiel von Pilot, TC-HEMS und Notarzt könne das bestmögliche für den Patienten gerade in schwierigen Situationen erreicht werden, sagt Clausen. So habe sich der Rettungshubschrauber Christoph 4 zu einem zentralen Pfeiler der Versorgung der Bevölkerung des Landes Niedersachsens und des Versorgungsauftrages der Medizinischen Hochschule für das Bundesland entwickelt.

In diesem Rahmen hat sich ebenfalls die Ausbildung der fliegenden Retter verändert. Seit 2010 werden an der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen am Christoph Life-Simulator Notärzte und Notfallsanitäter der Zivilschutzhubschrauber für die Luftrettung unter möglichst realen Bedingungen für den Ernstfall in CRM (Crew Ressource Management, ein Konzept zur Fehlervermeidung durch gute Kommunikation) ausgebildet.

Zum Hintergrund

Nachdem Anfang der 70er die Zahl der Verkehrstoten auf mehr als 20.000 gestiegen war, wurde die Luftrettung mit Hubschraubern ins Auge gefasst. Gerade vor dem Hintergrund, dass durch dieses schnelle Einsatzmittel viele Menschenleben gerettet werden könnten. Die Bundesländer sahen die flächendeckende Versorgung einer Luftrettung allerdings in der Verantwortung des Bundes. Nicht zuletzt auch deshalb, da die Bundesländer mit dem Aufbau des bodengebundenen Rettungsdienstes befasst waren. Schlussendlich stellte das Bundesministerium (BMI) auf Grundlage des Gesetzes über die Erweiterung des Katastrophenschutzes vom 9. Juli 1968 den Ländern ergänzende Ausrüstungen zur Verfügung. In diesem Rahmen beschaffte das BMI eine Vielzahl von Hubschraubern, die im Katastrophenfall für Lenkungs-, Führungs- und Erkundungsmaßnahmen eingesetzt werden können. Zu diesen zählt auch der Christoph 4. Die Zivilschutzhubschrauber wurden den Ländern vom Bund als ergänzende Ausrüstung zugewiesen, mit der Maßgabe, wenn diese nicht im Zivil- und Katastrophenschutz benötigt werden, diese in der Luftrettung einsetzen zu können.

Das Team von Christoph 4

An der Luftrettung des Christoph 4 sind zahlreiche Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Not­fallsanitäter/TC-HEMS. Die Piloten werden von der Bundespolizei Fliegerstaffel Fuhlendorf, Stützpunkt Gifhorn, gestellt. Die Bundespolizei verantwortet zudem die Wartung sowie die Instandhaltung des Hubschraubers. Die Notärzte stellt die Klinik für Unfallchirurgie der MHH. Träger des Luftrettungsstützpunktes an der MHH ist das Land Niedersachsen. Der Christoph 4 gehört zur orangefarbenen Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern.

Bilanz 2020: 1273 Einsätze für den Rettungshubschrauber Christoph 4 – Christoph 4 Alexandra Stolze Bundespolizei

Bilanz 2020: 1273 Einsätze für den Rettungshubschrauber Christoph 4

19. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Rettungshubschrauber Christoph 4, am Standort der Medizinischen Hochschule in Hannover, ist 2020 zu 1273 Notfalleinsätzen abgehoben. Das Einsatzaufkommen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 97 verringert (2019: 1370). „Der sichtbare Einsatzrückgang fällt in den Zeitraum der ersten Pandemiephase“, sagt Dr. Christian Macke, ärztlicher Leiter für den Christoph 4 von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Das sei ein ganz ähnliches Bild, wie es sich auch in den Notaufnahmen im März und April bot, so Macke. 40 Prozent der Einsätze waren internistischer Art wie Herzinfarkte und Herz-Kreislauf-Probleme. Dazu kamen 40 Prozent chirurgische Notfälle – Auto-, Haus- und Arbeitsunfälle – sowie 20 Prozent sonstiger Fälle.

Die Einsatzbereitschaft war auch während der Pandemiehochphasen war durchgängig sichergestellt. „Während der ersten Hälfte des Jahres sind die Besatzungen wöchentlich in festen Dreierteams geflogen, um eine Infektionskette, wenn es zu einer Corona-Infektion kommen sollte, effektiv zu unterbrechen“, sagt Volker Hubrich, leitender Notfallsanitäter und HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Services Technical Crew Member). Zum Schutz der Flug-Crew und der Patienten wurden die ohnehin hohen Hygienestandards coronakonform erhöht und angepasst. Das konsequente Tragen von FFP2-Masken im Hubschrauber trug ebenfalls zur Sicherheit bei, erschwerte allerdings die Verständigung beim Funken, so Hubrich.

Zudem ist der Christoph 4 im April zum bundesweit 800.000. Einsatz eines Zivilschutz-Hubschraubers seit 1971 abgehoben. In einem unübersichtlichen Waldstück war ein 14-Jähriger schwer mit dem Mountainbike gestürzt. Nach kurzer Suche konnte der Junge gefunden und von der Besatzung des Christoph 4 versorgt werden.

Der Christoph 4 hat einen Einsatzradius von rund 50 Kilometern und fliegt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 257 Kilometern pro Stunde in die Region und Stadt Hannover sowie in die Landkreise Celle, Gifhorn, Hameln, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Schaumburg und Soltau-Fallingbostel. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist er alarmierbar. Seit 1972 ist der Rettungshubschrauber in Hannover im Einsatz.

Das Team von Christoph 4

An der Luftrettung des Christoph 4 sind zahleiche Institutionen beteiligt. Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Niedersachsen/Bremen ist für den Dienstbetrieb des Hubschraubers verantwortlich und stellt die Not­fallsanitäter und die HEMS-TC. Die Piloten kommen von der Bundespolizei, Fliegerstaffel Nord Stützpunkt Gifhorn. Diese verantworten zudem die Wartung sowie die Instandhaltung des Hubschraubers. Die Notärzte stellt die Abteilung für Unfallchirurgie MHH genauso wie den ärztlichen Leiter, Dr. Christian Macke. Träger des Luftrettungsstützpunktes an der MHH ist das Land Niedersachsen. Der Christoph 4 gehört zur orangefarbenen Flotte der Zivilschutz-Hubschrauber (ZSH) des Bundesministeriums des Innern.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Der Landesverband Niedersachsen/Bremen erstreckt sich von der Nordsee bis in den Harz, zwischen der Lüneburger Heide und dem Emsland, in der Mitte das Bundesland Bremen. Ihm angeschlossen sind die fünf Regionalverbände Bremen-Verden, Harz-Heide, Niedersachsen Mitte, Südniedersachsen und Weser-Ems. Von der ambulanten Pflege über Sanitäts- und Rettungsdienste bis hin zu Jugendarbeit und Kindertagesstätten – mit unseren Angeboten unterstützen wir Menschen in allen Lebenslagen. Rund 2.700 Menschen sind in unserer Region hauptamtlich für die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. tätig. Aus Liebe zum Leben engagieren sich zudem mehr als 7.000 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich in Niedersachsen und Bremen, darunter über 2.200 Johanniter-Jugendliche. Ohne die Unterstützung unserer gut 111.000 Fördermitglieder wäre all dies nicht möglich. Infos unter www.johanniter.de/nb

Rettungshubschrauber im Einsatz© Bernd Günther

5-jähriges Kind ertrinkt im Märchensee

3. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Am heutigen Freitagabend wurde ein Kind in dem im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp gelegenen Märchensee vermisst. Nach kurzer Suche wurde das Kind unter Wasser aufgefunden und in lebensbedrohlichem Zustand in ein Krankenhaus transportiert.

Um 19:15 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover über die Polizei die Information über ein vermisstes Kind im Märchensee. Daraufhin wurde umgehend Großalarm ausgelöst und auch Spezialkräfte für die Wasserrettung sowie ein Rettungshubschrauber in den Pinocchioweg entsandt.

Bei dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte, hatten bereits Beamte der Polizei mit der Suche im trüben Wasser des Sees begonnen. Das Absuchen des Sees wurde sofort durch die Feuerwehr unterstützt. Ca. 10 Minuten nach Beginn der Suche, wurde das ca. 5 Jahre alte Mädchen durch einen Polizeibeamten unter Wasser ertastet und an Land gebracht.

Nach einer umfangreichen Versorgung durch einen Notarzt und den Rettungsdienst, wurde das Mädchen unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen in eine Klinik transportiert.

Zu den Umständen des tragischen Ereignisses hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 22:40 Uhr teilte die Polizei mit, dass die Wiederbelebungsversuche leider keinen Erfolg hatten. Das kleine Mädchen verstarb kurz nach der Einlieferung im Krankenhaus.

Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die DLRG waren mit 52 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen bis ca. 20:00 Uhr im Einsatz.

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