BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Schlagwortarchiv für: Spatenstich

Technikzentrum Celle: Spatenstich für Millionenprojekt des Brand- und Katastrophenschutzes – BGPress 20260629 1537 BGPRESS 1398771

Technikzentrum Celle: Spatenstich für Millionenprojekt des Brand- und Katastrophenschutzes

29. Juni 2026/in Niedersachsen

Land Niedersachsen und Landkreis Celle investieren gemeinsam rund 66 Millionen Euro in ein zukunftsweisendes Technikzentrum mit Feuerwehrtechnischer Zentrale und modernem Übungsturm.

CELLE (redu) – Mit dem ersten Spatenstich hat am Montag der Bau für das neue Technikzentrum Celle am Standort Celle-Scheuen begonnen. Das gemeinsame Projekt des Landes Niedersachsen und des Landkreises Celle bündelt künftig Ausbildung, Technik und Einsatzunterstützung für den Brand- und Katastrophenschutz an einem modernen Standort.

Mit dem Neubau entsteht eine der bedeutendsten Investitionen in die Infrastruktur des Brand- und Katastrophenschutzes in Niedersachsen. Die gemeinsame Nutzung durch Land und Landkreis soll Ausbildung, Wirtschaftlichkeit und technische Unterstützung langfristig verbessern.

Mit dem symbolischen Spatenstich ist am Montag, 29. Juni 2026, offiziell der Startschuss für eines der größten Bauprojekte im niedersächsischen Brand- und Katastrophenschutz gefallen. In Celle-Scheuen entsteht in den kommenden Jahren das neue Technikzentrum Celle, das gemeinsam vom Land Niedersachsen und dem Landkreis Celle realisiert wird. Zur Auftaktveranstaltung kamen die Ltd. Baudirektorin Petra Könneker, Finanzminister Gerald Heere, Landrat Axel Flader sowie der Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK), Dr. Christian Kielhorn und Landesbranddirektor Dieter Rohrberg. Mit dem Neubau sollen Ausbildung, technische Infrastruktur und logistische Unterstützung künftig an einem Standort gebündelt werden. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten nachhaltig zu stärken und den traditionsreichen Ausbildungsstandort Celle-Scheuen fit für zukünftige Herausforderungen zu machen.

Das Gemeinschaftsprojekt gilt als bundesweit außergewöhnlich, weil erstmals die Aufgaben des Landes Niedersachsen und eines Landkreises in einer gemeinsamen Einrichtung zusammengeführt werden. Während das Niedersächsische Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz dort seine technischen Ausbildungs- und Werkstattbereiche betreiben wird, nutzt der Landkreis Celle die integrierte Feuerwehrtechnische Zentrale für die Betreuung und Wartung seiner Einsatztechnik. Beide Partner profitieren dadurch von einer gemeinsamen Infrastruktur, kurzen Wegen und einer wirtschaftlicheren Nutzung der Gebäude. Insgesamt investieren Land und Landkreis entsprechend ihrer jeweiligen Nutzungsanteile rund 66 Millionen Euro in das Vorhaben. Nach derzeitiger Planung soll die Fertigstellung im dritten Quartal 2029 erfolgen. Nach Angaben des Staatlichen Baumanagements entfallen rund 52 Millionen Euro auf den Neubau des Technikzentrums des NLBK.

Moderner Ausbildungsstandort in Celle-Scheuen

Mit dem Neubau entwickelt sich der Standort Celle-Scheuen zu einem der modernsten Ausbildungs- und Technikzentren für den Brand- und Katastrophenschutz in Niedersachsen. Die neue Anlage besteht aus drei eigenständigen Bauwerken: dem Technikzentrum, einer Fahrzeughalle für die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Celle sowie einem rund 25,5 Meter hohen Übungsturm. Durch diese Kombination entstehen erstmals ideale Voraussetzungen, um Ausbildung, Fahrzeugtechnik, Werkstattbetrieb und logistische Unterstützung an einem Ort miteinander zu verbinden. Gleichzeitig werden bisher räumlich getrennte Aufgaben zusammengeführt, was die Zusammenarbeit zwischen Land und Landkreis deutlich erleichtern soll.

Das Technikzentrum bildet dabei den funktionalen Mittelpunkt der gesamten Anlage. Hier entstehen moderne Lehrbereiche für die technische Ausbildung von Feuerwehr- und Katastrophenschutzeinsatzkräften sowie umfangreiche Werkstatt- und Lagerflächen. Vorgesehen sind unter anderem eine Kfz-Werkstatt mit sieben Prüfspuren, eine leistungsfähige Atemschutzwerkstatt, eine automatisierte Schlauchwerkstatt mit moderner Schlauchpflege sowie ein zentraler Pumpenprüfstand. Ergänzt werden diese Bereiche durch großzügige Lagerflächen und Logistikbereiche, die eine schnelle Bereitstellung und Wartung der Ausrüstung ermöglichen. Damit schafft das neue Zentrum optimale Bedingungen für Ausbildung, Instandhaltung und technische Unterstützung gleichermaßen.

Technikzentrum Celle: Spatenstich für Millionenprojekt des Brand- und Katastrophenschutzes – BGPress 20260629 1503 BGPRESS 1398731

So soll das neue Technikzentrum mit integrierter Feuerwehrtechnischer Zentrale ab 2029 aussehen. © Bernd Günther

Besonders auffällig wird künftig der neue Übungsturm sein. Mit einer Höhe von 25,5 Metern und acht Obergeschossen erweitert er die Ausbildungsmöglichkeiten erheblich. Dank seiner vierseitigen Nutzbarkeit können verschiedene Rettungs- und Einsatzszenarien gleichzeitig oder unabhängig voneinander trainiert werden. Feuerwehrangehörige erhalten dadurch realitätsnahe Übungsbedingungen für Einsätze in größeren Höhen oder an Gebäuden. Zusätzlich wird im Turm eine trockene Feuerlöschleitung installiert, die speziell für Ausbildungszwecke vorgesehen ist und praxisnahe Trainings unter sicheren Bedingungen ermöglicht.

Nachhaltigkeit prägt den Neubau

Bei der Planung spielte nicht nur die Funktionalität eine zentrale Rolle, sondern auch der nachhaltige Umgang mit Ressourcen. Finanzminister Gerald Heere hob hervor, dass das Land Niedersachsen mit dem Neubau seiner Vorbildfunktion im öffentlichen Hochbau gerecht werden wolle. Nachhaltigkeit bedeute dabei nicht nur eine umweltfreundliche Bauweise, sondern auch eine langfristig wirtschaftliche Infrastruktur, die über Jahrzehnte leistungsfähig bleibt und den steigenden Anforderungen des Bevölkerungsschutzes gerecht wird.

Technikzentrum Celle: Spatenstich für Millionenprojekt des Brand- und Katastrophenschutzes – BGPress 20260629 1523 BGPRESS 1398741

Finanzminister Gerald Heere begrüßt die Ausgaben für das neue Technikzentrum. © Bernd Günther

Dieses Ziel zeigt sich bereits bei der Auswahl der Baustoffe und der technischen Ausstattung. Der Kopfbau des Technikzentrums wird in Massivbauweise errichtet, während die Werkstattbereiche überwiegend aus Stahlbetonfertigteilen und Brettschichtholzbindern bestehen. Zusätzlich kommen CO₂-reduzierte Spannbeton-Hohldecken zum Einsatz, durch die der Betonverbrauch deutlich gesenkt werden kann. Der Übungsturm wird als Stahlfachwerkkonstruktion mit einer recyclingfähigen Fassadenkonstruktion gebaut. Auch die Energieversorgung folgt einem nachhaltigen Konzept. Die Wärme wird über ein Nahwärmenetz bereitgestellt, während auf den Dächern des Technikzentrums und der Fahrzeughalle Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 519 Kilowattpeak installiert werden. Für die Atemschutz- und Schlauchwerkstatt ist darüber hinaus eine spezielle Abwasserbehandlungsanlage vorgesehen, die den besonderen Anforderungen dieser Arbeitsbereiche Rechnung trägt.

Kritische Infrastruktur mit hohen Sicherheitsstandards

Mit seiner zukünftigen Funktion für den Bevölkerungsschutz übernimmt das neue Technikzentrum weit mehr als klassische Ausbildungsaufgaben. Die Anlage wird als Kritische Infrastruktur (KRITIS) eingestuft und erfüllt deshalb besonders hohe Anforderungen an Betriebssicherheit, Ausfallschutz und technische Redundanz. Dadurch soll gewährleistet werden, dass wichtige Einrichtungen auch in außergewöhnlichen Einsatzlagen oder bei großflächigen Störungen weiterhin zuverlässig arbeiten können.

Zu den vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen gehört unter anderem eine Notstromeinspeisung, die den Betrieb wesentlicher Bereiche auch bei einem länger andauernden Stromausfall sicherstellt. Zusätzlich wird auf dem Dach des Technikzentrums ein großflächiges Zivilschutzzeichen angebracht. Dieses macht die besondere Bedeutung des Gebäudes für den Bevölkerungsschutz sichtbar und kennzeichnet den Standort als wichtige Einrichtung des Brand- und Katastrophenschutzes in Niedersachsen.

Innenministerin Daniela Behrens bezeichnete das Bauvorhaben als ein einzigartiges Kooperationsprojekt von Land und Landkreis. Angesichts zunehmender Herausforderungen durch Extremwetterlagen, Großschadensereignisse und andere Krisensituationen sei eine moderne Infrastruktur unverzichtbar. Mit der Investition würden die Ausbildungsmöglichkeiten verbessert und gleichzeitig die technische Unterstützung der Feuerwehren dauerhaft gestärkt.

Gemeinsame Investition in die Zukunft

Auch Landrat Axel Flader sieht in dem Projekt einen bedeutenden Schritt für den Landkreis Celle. Bislang parallel vorgehaltene Strukturen würden künftig an einem gemeinsamen Standort zusammengeführt. Dadurch entstünden nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch eine engere Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden und Organisationen. Zugleich handele es sich um das bislang größte Bauprojekt für den Zivilschutz im Landkreis Celle und um ein klares Signal für die weitere Stärkung der Feuerwehren.

Technikzentrum Celle: Spatenstich für Millionenprojekt des Brand- und Katastrophenschutzes – BGPress 20260629 1517 BGPRESS 1398735

NLBK-Präsident Dr. Christian Kielhorn begrüßt die anwesenden Gäste. © Bernd Günther

NLBK-Präsident Dr. Christian Kielhorn betonte zudem die Vorteile für die Beschäftigten und die Auszubildenden des Landesamtes. Moderne Werkstätten, zeitgemäße Ausbildungsräume und der neue Übungsturm eröffneten deutlich bessere Möglichkeiten für die praktische Ausbildung. Gleichzeitig ermögliche die Kooperation mit dem Landkreis Celle eine besonders effiziente Nutzung der öffentlichen Investitionen. Nach der geplanten Fertigstellung im dritten Quartal 2029 wird das Technikzentrum Celle nicht nur die Ausbildung der Einsatzkräfte verbessern, sondern auch als zentrale technische Drehscheibe für den Brand- und Katastrophenschutz in Niedersachsen eine wichtige Rolle übernehmen.

Spatenstich zur enercity Leinewelle – Pressefoto Leinewelle

Spatenstich zur enercity Leinewelle

25. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Endlich ist es soweit: Der Leinewelle e.V. feiert zusammen mit Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Regionspräsident Hauke Jagau, enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva und Sparkassen-Vorständin Kerstin Berghoff-Ising mit einem gemeinsamen Spatenstich am Leineufer den offiziellen Beginn der Bauarbeiten der enercity Leinewelle.

Idee des Vereins war es zunächst, an der Wasserkunst vor dem Landtag eine künstliche Welle zu erzeugen. Sie wird nun an der Schlossbrücke – einige Flussmeter weiter – realisiert. „Wenn wir auf unser Projekt zurückblicken, dann haben wir in acht Jahren eine aufregende Zeit mit vielen Höhen und Tiefen erlebt. Der heutige tatsächliche Baubeginn der enercity Leinewelle ist mit Abstand der emotionalste Moment für den bis jetzt noch kleinen Kern des Vereins – aber auch für die vielen Menschen, die sich der Idee mit verschrieben haben“, freut sich Heiko Heybey, erster Vorsitzender des Leinewelle e.V. Mit der ‚stehenden Welle zum Surfen‘ wird die Stadt um eine neue sportliche, touristische und nicht kommerzielle Attraktion reicher und erreicht damit nicht nur die bis zu 500 aktiven Surfer in Hannover, sondern Fans in ganz Deutschland.

„Ich freue mich sehr, dass mit dem heutigen Spatenstich das Projekt Leinewelle in die Umsetzung geht“, sagt Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover. „Es ist zweifelsohne ein Beleg für einen gelungenen Dialog zwischen engagierten Bürger*innen und der Stadtverwaltung. Mein Dank gilt vor allem den Initiator*innen und zahlreichen Unterstützer*innen, allen voran Heiko Heybey. Sie alle haben mit diesem Projekt Mut bewiesen und gezeigt, dass sich der Einsatz für kreative Ideen lohnt. Ich bin mir sicher, dass die Leinewelle das Stadtbild bereichern wird und gemäß unserem Ziel im Rahmen des aktuell laufenden Innenstadtdialogs „Hannover MIT(TE) gestalten“ einen wichtigen Beitrag zu einem lebenswerten Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität leisten wird. Lassen Sie uns weiterhin im Dialog bleiben!“

„Warten, bis die Gegebenheiten perfekt sind, gehört zu den Tugenden im Surfsport. Bevor man Surfen kann, muss man oftmals gegen den Strom rauspaddeln und wird oft zurückgeworfen“, weiß Hauke Jagau, Regionspräsident der Region Hannover. „Die Initiatoren der Leinewelle haben sich aber davon nicht aufhalten lassen. Umso mehr freue ich mich, dass Hannovers ‚stehende Welle‘ nun ins Rollen kommt. Sie wird eine Attraktion für die ganze Region werden und viele Menschen für den Surfsport begeistern!“

Spatenstich zur enercity Leinewelle – Hauke Jagau Leinewelle Matthias Falk

Der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, bei dem Spatenstich zur Leinewelle © Matthias Falk

enercity ist Namensgeberin

Hauptsponsor und Namensgeberin des neuen Hot-Spots mitten im Herzen Hannovers ist mindestens für die kommenden zehn Jahre der Energiedienstleister enercity: „Wir setzen auf eine langfristige und enge Partnerschaft mit den Initiatoren. Die Leinewelle passt exakt zu uns: Sie steht im Herzen Hannovers für Bewegung, Dynamik sowie klimafreundlichen Sport und Spaß“, betont enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva. „Ich bin davon überzeugt, dass die Leinewelle ein Leuchtturm mit Strahlkraft weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus wird, wo sich ein neues Lebensgefühl, generationsübergreifend widerspiegeln wird. Dieses ökologische Highlight in Hannover ermöglichen wir für unsere Kundinnen und Kunden und allen Sportinteressierten mit großer Freude.“ Die patentierte hydraulische Rampe, mit der die Welle erzeugt wird, wird zu 100 Prozent mit CO2-neutralem Strom betrieben.

Der bereits bestehende Sponsorenkreis um das Bau- und Immobilienunternehmen Gundlach und den Universitätssportclub Hannover e.V. wird durch einen weiteren wichtigen Sponsor ergänzt: „Die Sparkasse Hannover unterstützt gerne Projekte und Initiativen, die einen unmittelbaren Nutzen für das Gemeinwohl haben und die Lebensqualität und Vielfalt der Region Hannover bereichern. Ich finde, alles trifft auf die Leinewelle zu“, lobt Kerstin Berghoff-Ising, Vorständin der Sparkasse Hannover. „Wir freuen uns, mit unserer Unterstützung ein Projekt zu fördern, das mit so viel Ehrgeiz, Mut und Zugeständnissen über viele Jahre beweist: Es lohnt sich, in der Region Hannover etwas Neues, Ungewöhnliches zu wagen. Und so ist die Leinewelle ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Region Hannover sich unter Rücksichtnahme auf ökologische Notwendigkeiten und gesellschaftliche Entwicklung gestalten lässt. Hier wird ein Ort geschaffen, der nicht nur das Surfen ermöglicht. Er macht darüber hinaus die Leine in der Innenstadt sicht- und erlebbarer und eröffnet mit zu erwartend spannenden Bildern neue Perspektiven. Die Leinewelle macht der ganzen Region ein nachhaltiges Angebot. Dazu trägt die Sparkasse Hannover gerne etwas bei.Lorenz Hansen, Geschäftsführer des Bau- und Immobilienunternehmens Gundlach und Schatzmeister der Leinewelle e.V., ergänzt: „Der Sommer 2021 wird vielen lange in Erinnerung bleiben. Ein Grund unter vielen wird für viele dieser Baustellenbeginn sein. Wir sind glücklich und dankbar, dass man in einer Stadt wie Hannover ein solches Großprojekt gemeinsam erfolgreich angehen kann.“

Dank an alle Unterstützer

„Nach den acht langen Jahren des Engagements, der zahllosen Gespräche, der vielen kleinen und großen Schritte, Kämpfe, Niederlagen und Gewinne ist mit dem Spatenstich heute nun endlich der größte Meilenstein erreicht“, fasst Heiko Heybey die Entwicklung des Herzensprojekts zusammen. „Ich danke allen, die geholfen haben und helfen und freue mich umso mehr auf den ersten gemeinsamen Surf auf der enercity Leinewelle.“ Sebastian Stern, Geschäftsführer Windrich & Sörgel und zweiter Vorsitzender der Leinewelle e.V., fügt hinzu: „Die enercity Leinewelle kann und wird ein sichtbares Zeichen des Aufbruchs werden. Ein Symbol für das Ende der Corona-Krise, ein Symbol für eine lebendige Innenstadt und für Vielfalt und Aktivität, die klimaneutral und umweltbewusst organisiert werden kann.“

Erster Spatenstich: Sporthalle der BBS Springe soll 2022 fertig sein – Spatenstich Sporthalle BBS Springe Springfeld Marlow Hohls Helmann Jagau Foto F. Bittner

Erster Spatenstich: Sporthalle der BBS Springe soll 2022 fertig sein

2. März 2021/in Region Hannover

SPRINGE (PM). Gute Aussichten für Springes Sportlerinnen und Sportler. An der Harmsmühlenstraße entsteht eine neue Drei-Feld-Halle. Der Vorgängerbau aus dem Jahr 1982 ist bereits abgerissen und macht Platz für eine neue Konstruktion, die vor allem auf Holz statt auf Beton setzt. Am Dienstag, 2. März 2021, gaben Regionspräsident Hauke Jagau, Springes Bürgermeister Christian Springfeld und die kommissarische BBS-Leiterin Anika Hohls-Hellmann mit einem symbolischen Spatenstich das Startsignal für die Bauarbeiten. Wenn alles glattgeht, soll in der neuen Halle bereits im Frühjahr 2022 Schul- und Vereinssport stattfinden.

„Wir bauen unseren BBS-Standort in Springe weiter aus und machen den Campus fit für die Zukunft“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau zum Start der Bauarbeiten. Über zehn Millionen Euro investiert die Region Hannover in die neue Sporthalle an der Berufsbildenden Schule Springe. „Das ist gut investiertes Geld in Bildung und Bewegung“, so Jagau. Springes Bürgermeister Christian Springfeld ergänzte: „Nicht nur der Schulsport wird davon profitieren, auch die Springer Sportvereine freuen sich auf die neue Halle.“

Eine Sanierung der alten Halle hätte sich nicht gerechnet, daher musste sie einem Neubau weichen. Geplant ist eine barrierefreie Drei-Feld-Halle mit zusätzlichem Theorie- und Gymnastikraum. Das Raumprogramm ist Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit mit der BBS Springe. „Sport und Gesundheit gehören zum Profil der Schule“, so die kommissarische Leiterin Anika Hohls-Hellmann, „wir sind froh, dass wir dafür jetzt noch bessere Rahmenbedingungen erhalten.“

Zur Bauplanung: Die Drei-Feld-Halle in Passivhaushausstandard entsteht als Mischkonstruktion vorrangig aus Holz – eine besonders umweltfreundliche Variante mit einem Einsparpotenzial von 45 Prozent CO2 bzw. rund 25.000 Euro gegenüber einer reinen Betonkonstruktion. Aus statischen Gründen müssen einige Gebäudeteile aus Stahlbeton errichtet werden.

Um die Drei-Feld-Halle herum liegen auf zwei Geschossen alle Nebenräume: Umkleiden, Duschen und WCs. Vom Foyer im Erdgeschoss gelangt man in die Halle sowie die Umkleiden, den Geräteraum und die Haustechnik. Außerdem ist eine Verbindungstür zur Halle des Otto-Hahn-Gymnasiums geplant, wo während der Bauarbeiten der Sportunterricht stattfinden kann. Von der Galerie im Obergeschoss gehen vier weitere Umkleiden mit Duschen und WCs, der Theorie- und der Gymnastikraum ab. Fensterbänder und Sheddächer machen eine natürliche Belichtung und Belüftung der Halle möglich.

Der Vorplatz wird großzügig über die gesamte Gebäudebreite gestaltet und bietet barrierefreien Zugang zu den Außensportkabinen, der Stiefelwaschanlage und den teils überdachten Fahrradstellplätzen. Die Fassaden im Erdgeschoss werden dunkle Ziegel, die im Obergeschoss graue Holzlatten erhalten. Die Fernwärmeerzeugung erfolgt über eine nahegelegene Biogasanlage. Das Dach ist als Gründach mit einer Photovoltaikanlage geplant.

Übergabe von zwei Übungsgebäuden und Spatenstich an der NABK Celle-Scheuen – NABK Celle© Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport

Übergabe von zwei Übungsgebäuden und Spatenstich an der NABK Celle-Scheuen

24. Juni 2020/in Niedersachsen

CELLE. Die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) mit den Standorten Celle und Loy ist die zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung für die Feuerwehren und den Katastrophenschutz in Niedersachsen. Um den Ansprüchen an eine zukunftsfähige Aus- und Fortbildung gerecht zu werden, wird u. a. das Technik- und Trainingszentrum auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in Celle-Scheuen kontinuierlich weiterentwickelt.

Nach der Fertigstellung des ersten Unterkunftsgebäudes sowie des ersten Übungsgebäudes im Jahr 2018 wurde am 30. April 2020 durch das Staatliche Baumanagement Lüneburger Heide nach nur einjähriger Bauzeit termingerecht der Umbau zweier ehemaliger Unterkunftsgebäude der Bundeswehr als Simulations- und Übungsgebäude fertiggestellt. Die Kosten für die beiden Gebäude betrugen rund 2,6 Mio. Euro.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius: „Mit diesen Gebäuden erweitern und verbessern wir das vorhandene Angebot für Aus- und Fortbildung der niedersächsischen Feuerwehr um weitere wichtige Bestandteile. Bei dem Training geht es uns um möglichst realistische Voraussetzungen, die vom Team der NABK auch mit viel Liebe fürs Detail umgesetzt wurden. Ich bin überzeugt, dass dieses Angebot breit und gerne angenommen wird! Unser Ziel ist es weiterhin, den Ausbildungsbedarf der Kommunen mit einem hochwertigen Angebot möglichst hundertprozentig erfüllen zu können.“

In den Simulations- und Übungsgebäuden werden Feuerwehreinsätze unter nahezu realistischen Bedingungen, etwa mit Rauch und Feuersimulationen, geübt. Verschiedene Nutzungsbereiche, wie z. B. Krankenhaus, Alten-/Pflegeheim, Schule, Kindergarten, Verkaufsstätten, Apotheke, Café oder (Studenten-) Wohnungen wurden mit gespendeten Einrichtungsgegenständen originalgetreu eingerichtet. In den neuen Gebäuden können die Lehrgangsteilnehmer außerdem den Umgang mit Einrichtungen des anlagentechnischen Brandschutzes in Gebäuden lernen, dazu gehören z. B. Brandmeldeanlagen, Rauchabzüge oder trockene Steigleitungen.

Als weitere Baumaßnahme des ersten Bauabschnitts wurde vom Staatlichen Baumanagement Lüneburger Heide am 20. April 2020 in Nachbarschaft zu den Übungsgebäuden der Neubau des Wirtschaftsgebäudes für die NABK begonnen. Nach aktuellem Stand wird das Bauwerk Ende 2021 fertiggestellt und rund 5,8 Mio. Euro kosten. Zukünftig werden hier bis zu 200 Lehrgangsteilnehmer ihre Mahlzeiten einnehmen können. Frühstück und Abendessen werden vor Ort frisch in der neuen Großküche zubereitet. Das Mittagessen wird am bisherigen Standort im Bremer Weg in Celle gekocht und warm nach Scheuen geliefert. Die Großküche ist nach neuesten Hygienestandards mit mehreren Kühlräumen, umfangreicher Kochgeräteausstattung und einer automatisierten Bandspülmaschine ausgestattet. Der 330 Quadratmeter große Saal ist zusätzlich auch für Veranstaltungen der NABK nutzbar.

Am Standort der NABK in Celle-Scheuen ist in den nächsten Jahren der Neubau und die Herrichtung einer Reihe weiterer Gebäude im Umfang von rund 25 Mio. Euro geplant. Dazu zählt insbesondere der Neubau einer Lehrleitstelle, eine neue Heizzentrale für alle Gebäude der Liegenschaft und weitere spezielle Übungsanlagen für die Aus- und Fortbildung in den Bereichen Brandschutz und Hilfeleistung. Außerdem werden neue Ver- und Entsorgungsleitungen auf dem gesamten Gelände verlegt.

Mehr und mehr entsteht am Standort in Celle-Scheuen eine Aus- und Fortbildungseinrichtung, die im bundesweiten Vergleich einmalig ist. Das Land Niedersachsen stellt mit der Umsetzung der geplanten Maßnahmen eine zeitgemäße zentrale Aus- und Fortbildung der zum größten Teil ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen sicher und trägt gleichzeitig zur Attraktivitätssteigerung bei.

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Inline-Event Laatzen mit Staffel und RaceCup 24. Juli 2026
  • Sicherheit beim Maschseefest: Polizei gibt Hinweise 23. Juli 2026
  • Feuer in Altgarbsen: Hecke und Gartenhaus brennen 23. Juli 2026
  • Thüringer-Wald-Ziegen: Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover 23. Juli 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Juli 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
« Juni    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN