Feuerwehr bekämpft Hüttenbrand Wedemark mit Großaufgebot
Rund 50 Einsatzkräfte waren nahe der A7 im Einsatz, nachdem eine alte Hütte in einem Waldgebiet in Brand geraten war.
WEDEMARK (redu) – Ein Hüttenbrand Wedemark hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz nahe der A7 ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine alte Hütte in einem Waldgebiet bereits in Vollbrand. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.
Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der abgelegenen Lage des Brandortes und der aufwendigen Wasserversorgung besonders anspruchsvoll.
Der Alarm für die Ortsfeuerwehren Gailhof, Meitze, Mellendorf, Bissendorf und Wennebostel erfolgte am Dienstag gegen 18 Uhr. Gemeldet worden war zunächst ein Dachstuhlbrand in einem Waldstück nahe der Autobahn 7.
Der Hüttenbrand Wedemark stellte die Einsatzkräfte bereits bei der Anfahrt vor Herausforderungen. Vor Ort brannte eine etwa acht mal zehn Meter große alte Hütte in einem Waldgebiet in voller Ausdehnung.
Schwierige Wasserversorgung
Besonders aufwendig war die Versorgung mit Löschwasser. An der Landesstraße 310 wurden zwei Pumpen eingesetzt, um Wasser aus einem Fluss über eine längere Strecke bis zur Einsatzstelle zu fördern.
Zusätzlich unterstützte die Drohneneinheit der DLRG-Ortsgruppe Wedemark die Arbeiten aus der Luft. Mithilfe der Aufnahmen konnten verbliebene Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht werden.

Mit der DLRG-Drohne konnten die verbliebenen Glutnester lokalisiert werden © Feuerwehr Wedemark
Unterstützung durch weitere Kräfte
Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Ortsfeuerwehr Elze mit Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte sowie 16 Fahrzeuge vor Ort.
Während der Lösch- und Nachlöscharbeiten musste die L310 zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und ein Ausbreiten der Flammen auf das umliegende Waldgebiet verhindern.










