Wohnungsbrand in Lehrte: Mehrfamilienhaus unbewohnbar
Feuerwehr öffnet Teile der Dachhaut und kontrolliert das Gebäude mit Wärmebildkameras.
LEHRTE (redu) – Nach einem Wohnungsbrand in Lehrte ist ein Mehrfamilienhaus derzeit unbewohnbar. Insgesamt 74 Einsatzkräfte kontrollierten die Brandwohnung und den Dachbereich, öffneten vorsorglich Teile der Dachhaut und meldeten um 23.07 Uhr „Feuer aus“.
Eine Brandausbreitung innerhalb der Dachkonstruktion ließ sich zunächst nicht vollständig ausschließen. Weitere Brandherde oder Glutnester wurden bei den Kontrollen jedoch nicht festgestellt.
Der Wohnungsbrand Lehrte erforderte umfangreiche Kontrollen an der betroffenen Wohnung und an der Dachkonstruktion. Der Einsatzleiter ließ die Lage während der Arbeiten fortlaufend neu bewerten.

Der Einsatzleiter bewertete die Lage mit seinen Führungskräften immer wieder neu. © Bernd Günther
Teile der Dachhaut geöffnet
Weil eine Ausbreitung des Feuers innerhalb des Daches zunächst nicht vollständig ausgeschlossen werden konnte, öffneten die Einsatzkräfte vorsorglich Teile der Dachhaut. Der Verdacht auf weitere Brandherde bestätigte sich nicht.
Für diese Arbeiten und die anschließenden Nachlöscharbeiten wurde der 4. Zug mit den Ortsfeuerwehren Arpke und Sievershausen nachalarmiert.

Großaufgebot an Feuerwehr bei einem Wohnungsbrand in Lehrte im Knappenweg. © Bernd Günther
Gebäude derzeit unbewohnbar
Die Einsatzkräfte kontrollierten die Brandwohnung und den Dachbereich umfassend mit Wärmebildkameras. Weitere Glutnester konnten ausgeschlossen werden.
Das Mehrfamilienhaus wurde durch den Brand so stark beschädigt, dass es derzeit unbewohnbar ist. Der Energieversorger trennte das Gebäude vollständig vom Stromnetz.
Um 23.07 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Nach den abschließenden Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte die Brandstelle an die Polizei.
Insgesamt waren 74 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen der Ortsfeuerwehren Lehrte, Ahlten, Hämelerwald, Aligse, Steinwedel, Kolshorn, Arpke und Sievershausen im Einsatz. Außerdem waren der Rettungsdienst, ein Notarzt und die Polizei vor Ort.




