Laubenbrand in Laatzen: 20.000 Euro Schaden nach nächtlichem Einsatz
Einsatzkräfte sichern Nachbarparzellen und bergen Gasflaschen.
LAATZEN (redu) – Ein Gartenlaube Brand in Laatzen-Gleidingen hat in der Nacht zu Freitag einen Großeinsatz ausgelöst. Eine Laube brannte vollständig, ein 51-Jähriger atmete Rauch ein. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen auf weitere Parzellen.
Der Brand in der Kleingartenkolonie machte durch eine weithin sichtbare Rauchentwicklung auf sich aufmerksam. Anwohner alarmierten die Einsatzkräfte noch in der Nacht.
Der Gartenlaube Brand wurde gegen 01:21 Uhr im Kleingartenverein Gleidingen am Dammackerweg gemeldet. Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Laube in Vollbrand, eine große Rauchsäule war weithin sichtbar.
Ein 51-jähriger Mann hielt sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Kolonie auf und versuchte zunächst, das Feuer mit einem Feuerlöscher einzudämmen. Aufgrund eingeatmeter Rauchgase wurde er später vom Rettungsdienst betreut, lehnte jedoch eine weitergehende Behandlung ab.
Feuerwehr verhindert Ausbreitung
Während ein Trupp unter Atemschutz den Brand im Außenangriff bekämpfte, richteten weitere Einsatzkräfte eine Riegelstellung ein. So konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Parzellen verhindert werden.
Zudem bargen die Feuerwehrleute zwei Gasflaschen aus der brennenden Laube und kühlten diese. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurden Teile der stark beschädigten Konstruktion eingerissen, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.
Ermittlungen zur Brandursache
Gegen 02:30 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Erst gegen 04:05 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden.
Der entstandene Schaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst nahm noch in der Nacht Ermittlungen zur Ursache des Feuers auf. Insgesamt waren 24 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort.



