Schützenausmarsch Hannover zieht rund 150.000 Besucher an
DRK und Polizei ziehen nach dem traditionellen Umzug eine positive Bilanz.
HANNOVER – Der Schützenausmarsch Hannover hat am Samstag rund 150.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Innenstadt gelockt. Rund 10.000 Teilnehmende zogen vom Neuen Rathaus über die traditionelle Strecke bis zum Festplatz. Nach dem Umzug zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz.
Der Schützenausmarsch zählt zu den Höhepunkten des Schützenfestes in Hannover und bringt jedes Jahr Vereine, Musikzüge sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher in der Innenstadt zusammen.

Die Clinic-Clowns sorgten auf der Strecke für gute Laune © Bernd Günther
Rund 10.000 Teilnehmende auf der Strecke
Um 10 Uhr gab Schützenpräsident Andreas Schnelle mit dem Kommando „Doubliertritt, Marsch!“ das Startsignal für den traditionellen Ausmarsch. Die rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten die etwa dreieinhalb Kilometer lange Strecke vom Neuen Rathaus bis zum Festplatz zurück.
Entlang der Strecke verfolgten nach Veranstalterangaben rund 150.000 Menschen den Umzug. Besonders an den Tribünen am Ballhof und an der Bruchmeisterallee sowie entlang der Innenstadt säumten zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg der Schützinnen, Schützen und Musikzüge.

Die Besucher am Ballhof genossen den Ausmarsch. © Bernd Günther
Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte die Musikerinnen, Musiker sowie die Schützinnen und Schützen vor dem Start auf dem Platz der Menschenrechte. Er bezeichnete den Ausmarsch als Höhepunkt des Schützenfestes und betonte den gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltung.
Mehr als 150 Vereine sowie rund 100 Musikzüge, Unternehmen und Hilfsorganisationen aus Stadt und Region beteiligten sich in diesem Jahr am Umzug. Zahlreiche Festwagen ergänzten den Zug.
Nach Abschluss des Ausmarsches zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz. „Mit 16 kleineren sanitätsdienstlichen Versorgungen und nur drei Transporten in Krankenhäuser verlief der Sanitätsdienst entlang der Ausmarschstrecke erfreulich ruhig“, sagte Florian Peters, Einsatzleiter des DRK.

Das Deutsche Rote Kreuz konnte eine positive Bilanz ziehen. © Bernd Günther









