Kellerbrand in Hannover: 14 Menschen bringen sich in Sicherheit
Feuerwehr verhindert größeren Schaden in einem Mehrfamilienhaus an der Isernhagener Straße.
HANNOVER (redu) – Bei einem Brand in der List haben sich am frühen Montagmorgen 14 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwei Haustiere rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr löschte das Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Isernhagener Straße. Verletzt wurde niemand.
Geschlossene Wohnungstüren verhinderten nach Angaben der Feuerwehr, dass Brandrauch in die Wohnungen eindrang. Der Sachschaden wird auf rund 2.500 Euro geschätzt.
Um 05:40 Uhr meldete ein Anrufer der Regionsleitstelle eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum des Mehrfamilienhauses. Daraufhin löste die Leitstelle unter dem Stichwort „Kellerbrand“ einen umfangreichen Einsatz aus.
Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Buchholz und Kräfte des Rettungsdienstes rückten zur Isernhagener Straße aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Bewohnerinnen und Bewohner das Gebäude bereits selbstständig verlassen.
Bewohner schließen Wohnungstüren
Insgesamt befanden sich 14 Menschen und zwei Haustiere in Sicherheit. Die Bewohner hatten beim Verlassen ihre Wohnungstüren geschlossen. Dadurch drang nach Angaben der Feuerwehr kein Brandrauch in die Wohnungen ein.
Zwei Trupps gingen unter Atemschutz mit einem Löschrohr in den Keller. Dort lokalisierten sie die Brandstelle und begannen mit den Löscharbeiten. Nach etwa 20 Minuten war das Feuer unter Kontrolle.
Treppenraum wird belüftet
Anschließend setzte die Feuerwehr mehrere Druckbelüftungsgeräte ein. Damit befreiten die Einsatzkräfte den verrauchten Treppenraum und angrenzende Gebäudebereiche vom Brandrauch.
Nach bisherigen Erkenntnissen brannten im Keller ein Kinderwagen und dort gelagertes Gerümpel. Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt.
Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen an die Polizei Hannover. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 35 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen vor Ort.










