Wohnungsbrand Hannover: Gebäude in Linden-Süd unbewohnbar
Vier Bewohnende retten sich selbst – Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf weitere Wohnungen.
HANNOVER (redu) – Bei einem Wohnungsbrand Hannover in der Posthornstraße in Linden-Süd haben sich in der Nacht zu Sonntag vier Bewohnende selbst gerettet. Die Feuerwehr verhinderte eine Ausbreitung auf weitere Wohnungen und brachte zwei Katzen aus der Brandwohnung in Sicherheit.
Das Gebäude konnte nach dem Einsatz nicht weiter genutzt werden. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden von der Feuerwehr in städtische Notunterkünfte gebracht.
Die Feuerwehr wurde um 01:47 Uhr zu dem Wohnungsbrand Hannover im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses alarmiert. Wegen der eingehenden Notrufe entsandte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehr Linden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die vier Bewohnenden der Brandwohnung das Gebäude bereits selbstständig verlassen. Auch alle weiteren Bewohnerinnen und Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb des Hauses.
Flammen schlagen aus den Fenstern
Da Flammen bereits aus den Fenstern der Wohnung schlugen, bekämpfte die Feuerwehr das Feuer zunächst von außen. Damit sollte eine Ausbreitung auf die darüberliegenden Wohnungen verhindert werden. Gleichzeitig bereiteten Einsatzkräfte den Innenangriff über den verrauchten Treppenraum vor und stellten eine Drehleiter auf.
Während der Löscharbeiten rettete die Feuerwehr zwei Katzen aus der Brandwohnung. Die Tiere wurden zur Tierärztlichen Hochschule Hannover gebracht. Insgesamt kamen sechs Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Sie übernahmen die Brandbekämpfung, kontrollierten den Treppenraum und benachbarte Wohnungen und führten Nachlöscharbeiten durch.
Keine Verletzten nach rettungsdienstlicher Sichtung
Mehrere Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie vorsorglich ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst waren vor Ort. Nach der Sichtung aller Bewohnenden waren keine Transporte in Krankenhäuser erforderlich.
Die Brandwohnung wurde nach Angaben der Feuerwehr durch die hohe Brandintensität stark beschädigt. Der Energieversorger schaltete das Gebäude stromlos. Dadurch konnte nach Einsatzende keine der Wohnungen weiter genutzt werden.
Gegen 05:00 Uhr war der Einsatz beendet. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Einsatzstelle wurde für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben.










