Finals 2026 bringen Wirtschaftseffekt von 25,5 Millionen Euro
Zuschaueranalyse zeigt hohe Zufriedenheit – zwei Drittel der auswärtigen Gäste wollen Hannover erneut besuchen.
HANNOVER (redu) – Die Finals 2026 haben für Hannover und Niedersachsen einen gesamtwirtschaftlichen Effekt von rund 25,5 Millionen Euro erzielt. Zwei Drittel der Besucher kamen von außerhalb Hannovers. Eine Zuschaueranalyse weist zudem eine Gesamtzufriedenheit von 4,6 von fünf Punkten aus.
Vertreter von Stadt, Region, Land und Veranstalter haben im Neuen Rathaus Bilanz des Multisport-Events gezogen. Grundlage der vorgestellten Ergebnisse ist eine Befragung von mehr als 1.200 Personen.
Der Wirtschaftseffekt Finals geht den vorgestellten Ergebnissen zufolge vor allem auf die hohe Besucherzahl und den großen Anteil auswärtiger Gäste zurück. Von ihnen waren 97 Prozent primär wegen der Finals nach Hannover gereist.
Bei der Veranstaltung wurden vom 23. bis 26. Juli insgesamt 143 Meistertitel in 24 Sportarten vergeben. Rund 4.000 Athletinnen und Athleten nahmen teil, etwa 480.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Wettbewerbe.
Hohe Zufriedenheit und Interesse an erneutem Besuch
Die Gesamtzufriedenheit der Befragten erreichte 4,6 von maximal fünf Punkten. Von den Besuchern, die nicht aus Hannover kamen, halten 67 Prozent einen erneuten Besuch der Stadt für recht wahrscheinlich.
Zudem gaben 52 Prozent der Befragten an, sich durch das Erlebnis vor Ort motiviert zu fühlen, mehr Sport zu treiben. Insgesamt 91 Prozent stimmten der Aussage zu, dass die Finals zu einer positiven Wahrnehmung der ausrichtenden Stadt geführt hätten. 73 Prozent würden die Finals weiterempfehlen.
Oberbürgermeister Belit Onay wertete die Ergebnisse als Bestätigung für die Entscheidung, die Veranstaltung nach Hannover zu holen. „Mein Fazit ist: Wir haben richtig entschieden, die Finals 2026 nach Hannover zu holen und wollen das „Sommermärchen 2031“ wiederholen“, sagte Onay.
Auch Niedersachsens Sportstaatssekretär Stephan Manke verwies auf die Wirkung der Veranstaltung über die Wettkampfstätten hinaus. Niedersachsen würde sich freuen, wenn die Finals 2031 erneut im Land stattfinden könnten.
Maßnahmen für Nachhaltigkeit und Teilhabe
Zu den Maßnahmen während der Finals gehörten Awareness-Teams, eine unabhängige Anlaufstelle für Personen in Notsituationen und Service-Teams für Menschen mit Behinderung. Hinzu kamen verschiedene Angebote für Menschen, die bislang wenig oder keinen Zugang zu großen Sportveranstaltungen hatten.
Ehrenamtliche, Athletinnen und Athleten sowie Veranstaltungspersonal konnten den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen. Dadurch wurden nach Angaben der Veranstalter rund 25.000 Tagesfahrten ermöglicht.
Die Evaluation wurde vom Analyseunternehmen Two Circles durchgeführt. Grundlage sind mehr als 1.200 vollständige Interviews, die während der Finals 2026 geführt wurden.










