Starkregen fordert Freiwillige Feuerwehr Isernhagen die ganze Nacht
Unwetterzentrale im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen unterstützt Einsatzkoordination während einer belasteten Nacht.
ISERNHAGEN – Unwettereinsätze Isernhagen haben die Freiwillige Feuerwehr in der Nacht zum 14. Juli stark gefordert. Zwischen 23:45 Uhr und den frühen Morgenstunden arbeiteten die Einsatzkräfte insgesamt 25 wetterbedingte Einsätze ab und richteten zur Koordinierung eine Unwetterzentrale ein.
Vor allem vollgelaufene Keller und eine überflutete Tiefgarage beschäftigten die Feuerwehr. Die eingerichtete Unwetterzentrale unterstützte die Einsatzkoordination innerhalb des Gemeindegebietes.
Unwetterzentrale entlastet Leitstelle
Nach Angaben der Feuerwehr war die Regionsleitstelle Hannover aufgrund des außergewöhnlich hohen Einsatzaufkommens zeitweise stark belastet. Der Notruf 112 war in einzelnen Fällen nur eingeschränkt erreichbar. Um die Einsatzbearbeitung im Gemeindegebiet sicherzustellen, wurde im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen eine Unwetterzentrale eingerichtet.
Von dort aus koordinierten der stellvertretende Gemeindebrandmeister Björn van Veen und die Einsatzleitung die eingehenden Schadenslagen sowie den Einsatz der Kräfte. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Altwarmbüchen, Kirchhorst-Stelle, Neuwarmbüchen, Isernhagen K.B., Isernhagen F.B. und Isernhagen N.B.
Keller und Tiefgarage unter Wasser
Den Schwerpunkt der Unwettereinsätze Isernhagen bildeten zahlreiche vollgelaufene Keller, insbesondere im Ortsteil Altwarmbüchen. Durch den anhaltenden Starkregen drang Wasser in zahlreiche Gebäude ein. Die Feuerwehr beseitigte die Wasserschäden mit Schmutzwasserpumpen und unterstützte die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.
Ein weiterer größerer Einsatz führte die Feuerwehr zum Möbelhaus Höffner. Dort lief infolge eines technischen Defekts die Tiefgarage erheblich mit Wasser voll. Die Einsatzkräfte setzten drei Pumpen ein, um die Wassermassen abzupumpen und weiteren Schaden zu verhindern.
Zum Abschluss bedankt sich die Feuerwehr Isernhagen bei allen ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihren nächtlichen Einsatz sowie bei der Bevölkerung für ihr Verständnis während der Abarbeitung der zahlreichen Schadenslagen.






© Carl-Marcus Müller


