ÜSTRA Streik in Hannover: Busse und Bahnen stehen zwei Tage still
Fahrgäste in Hannover müssen sich am Mittwoch und Donnerstag auf massive Einschränkungen im Nahverkehr einstellen.
HANNOVER (redu) – Wegen des angekündigten ÜSTRA Streiks fahren am Mittwoch, 20. Mai 2026, und Donnerstag, 21. Mai 2026, in Hannover keine Busse und Bahnen der ÜSTRA und regiobus. Betroffen sind auch Schülerverkehre. Die Gewerkschaft ver.di hat den Ausstand für beide Tage angekündigt.
Pendlerinnen und Pendler sowie Schülerinnen und Schüler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Nicht betroffen sind S-Bahn, Regionalbahnen sowie das On-Demand-Angebot sprinti.
Der ÜSTRA Streik beginnt nach Angaben des Verkehrsunternehmens jeweils mit Betriebsbeginn gegen 3 Uhr und dauert bis zum Betriebsschluss an. Während dieser Zeit bleiben sämtliche Stadtbahn- und Buslinien der ÜSTRA sowie die Linien der regiobus im Großraum Hannover im Depot.
Auch die Schülerverkehre entfallen an beiden Tagen. Einzelne Fahrten auf regiobus-Linien sollen dennoch von Subunternehmen übernommen werden. Welche Verbindungen konkret fahren, kann kurzfristig abweichen.
Einschränkungen im Nahverkehr
Die ÜSTRA empfiehlt Fahrgästen, auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen. Dazu zählen unter anderem S-Bahn- und Regionalbahnlinien, die nicht vom Streik betroffen sind. Auch das sprintRad-Angebot steht weiterhin zur Verfügung.
Das On-Demand-System sprinti fährt grundsätzlich weiter. In einigen Kommunen kann es laut ÜSTRA jedoch zu kleineren Einschränkungen kommen.
Auswirkungen auf Pendler
Vor allem im morgendlichen Berufsverkehr dürfte es in Hannover und der Region zu höheren Verkehrsbelastungen kommen. Fahrgäste sollten mehr Zeit einplanen und sich vor Fahrtantritt über mögliche Alternativen informieren.
Die Gewerkschaft ver.di hatte den Warnstreik für Mittwoch und Donnerstag angekündigt. Hintergrund sind laufende Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Nahverkehr.










