Woche der Sicherheit: Mehr als 2.000 Kontrollen in Hannover
Polizei und Stadt ziehen Zwischenbilanz der Aktionswoche zu Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.
HANNOVER (redu) – Im Rahmen der Woche der Sicherheit haben Polizei und Landeshauptstadt Hannover bislang mehr als 2.000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über 1.200 Ordnungswidrigkeiten sowie 45 Straftaten festgestellt und geahndet.
Die gemeinsame Aktionswoche konzentrierte sich auf Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet. Kontrolliert wurden unter anderem Verkehrsteilnehmer, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen.
Verstöße im Straßenverkehr dominieren
Die Woche der Sicherheit stand in Hannover ganz im Zeichen umfangreicher Kontrollen durch die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover. Die Maßnahmen erstreckten sich auf zahlreiche Themenfelder, darunter Schulwegsicherheit, Parkverstöße, Leinenpflicht, Gewerbekontrollen sowie Verkehrsüberwachung.
Nach der vorläufigen Zwischenbilanz wurden bis Freitagmittag mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten registriert. Den größten Anteil machten dabei nahezu 900 Parkverstöße sowie Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern aus.
Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsverstöße, Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße sowie kritische Verkehrssituationen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Auch Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde wurden festgestellt.

Polizeibeamter bei der Überprüfung von Personalien © Matthias Falk
Kontrollen in Gewerbe und Freizeitbereichen
Neben dem Straßenverkehr standen auch Spielplätze, Kioske, Shisha-Bars und weitere Gewerbeobjekte im Fokus der Kontrollen. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte weit mehr als 2.000 Personen, Fahrzeuge und Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet.
Bei den bislang registrierten 45 Straftaten entfielen mehr als die Hälfte auf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wurden Verfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, unerlaubtem Handel mit Cannabis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin eingeleitet.
Die Kontrollen der Aktionswoche sollten nach Angaben der Verantwortlichen auch am Freitag bis in die Abendstunden fortgesetzt werden.









