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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Der Hybridbus brannte vollständig aus© Bernd Günther

Technischer Defekt löste Busbrand aus

28. Februar 2023/in Hannover

Ursache für Vorfall am 23. Januar mit Hybridbus steht fest

HANNOVER (PM). Die Brandursache für den Fahrzeugvollbrand des ÜSTRA Hybridbusses am 23. Januar an der Haltestelle „Am Brabrinke“ steht fest. Laut Gutachten der von der  ÜSTRA beauftragten DEKRA hat ein technischer Defekt beim SOLARIS Urbino III H18 dafür gesorgt, dass der Bus komplett zerstört wurde.

Die Fahrgäste der Linie 124 konnten damals dank des umsichtigen und schnellen Eingreifens des ÜSTRA Busfahrers rechtzeitig und unversehrt in Sicherheit gebracht werden.

Ausgelöst hat – so das Gutachten  –  den Brand ein technischer Defekt in Form eines elektrischen Kurzschluss mit einer Funken- und anschließender Flammenbildung. Als wahrscheinlich gilt eine Stelle zwischen Kühlerpaket und Motorraum, wo eine elektrische Leitung über eine Blechkante geführt wird. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Gutachten der DEKRA wurde die Leitung bei allen baugleichen Fahrzeugen geprüft, von der Blechkante distanziert und die Blechkante mit einem sogenannten Kantenschutz versehen.

Die ÜSTRA hatte bereits direkt nach dem Brandvorfall sämtliche Hybridbusse kontrolliert, dabei waren keine Mängel festgestellt worden.

Warnstreik bei Üstra© Bernd Günther

Warnstreiks im öffentlichen Dienst am 3. März 2023

28. Februar 2023/in Hannover

Bus und Bahn werden am Freitag bestreikt

HANNOVER (PM). Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, am Freitag, den 03. März 2023, den Bus- und Bahnverkehr der ÜSTRA zu bestreiken.

Daher fahren an diesem Tag auf den Linien der ÜSTRA von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr morgens) bis Betriebsschluss (ca. 1 Uhr nachts) keine Busse oder Bahnen. Auch der Nachtsternverkehr in der Nacht von Freitag auf Samstag ist davon betroffen und entfällt. Die ÜSTRA bittet ihre Fahrgäste, an diesem Tag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und auf nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verzichten. Die ÜSTRA bedauert die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten für ihre Fahrgäste.

Die Nahverkehrszüge sind von dem Streik nicht betroffen und fahren wie gewohnt.

Zu Einschränkungen wird es auch bei der regiobus kommen, da sich auch das Unternehmen ÜSTRA Reisen an dem Streik beteiligen wird. ÜSTRA Reisen führt den Busverkehr auf einigen regiobus Linien durch. Betroffen sind die regiobus sprintH Linien 300, 400, 600 und 900 sowie die Linien 320, 365, 620, 621, 630, 635, 639, 690 und 692.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Feuer in einem Restaurant in der Innenstadt

27. Februar 2023/in Hannover

Zum Glück keine Verletzten – Behinderung des Berufsverkehrs

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover musste am Montagmorgen zu einem Brand in einem Lokal in der Innenstadt ausrücken. Verletzt wurde niemand.

Um 06:55 Uhr wurde der Regionsleitstelle eine Rauchentwicklung aus einem Lokal in der Kurt–Schumacher–Straße gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus dem Lokal. Aufgrund erster Meldungen, dass sich Personen in dem dreigeschossigen Geschäftshaus befinden sollten, wurde ein zweiter Löschzug alarmiert.

Der Brand in dem Lokal konnte schnell gelöscht werden. Um 07:30 Uhr wurde bereits „Feuer aus“ gemeldet. Das Lokal wurde anschließend belüftet. Die Schadenhöhe wird mit rund 50.000.– Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen
zur Brandursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften bis 07:45 Uhr im Einsatz. Während der Einsatzmaßnahmen war die Kurt–Schumacher–Straße zwischen Steintor und Herrenstraße voll gesperrt. Hierdurch kam es zu Beeinträchtigungen im morgendlichen
Berufsverkehr. Die Stadtbahnlinien 10 und 17 wurden umgeleitet, sodass es im Stadtbahnverkehr zu geringfügigen Abweichungen im Fahrplan kam.

Verkehrsunfall

Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf der Hermesallee

25. Februar 2023/in Hannover

Audi fällt auf der Hermesallee bei Unfall Baum

HANNOVER (PM). Am frühen Samstagmorgen ereignete sich auf der Hermesallee ein schwerer Verkehrsunfall bei dem zwei junge Männer schwere Verletzungen davontrugen. Sie waren mit ihrem Audi gegen einen Straßenbaum geprallt.

Der Unfall ereignete sich gegen 07:00 Uhr auf der Hermesallee in Höhe der Messeparkplätze Nord 1 / 2. Aus bisher noch ungeklärter Ursache war der Audi mit solcher Wucht mit dem Straßenbaum kollidiert, dass der Baum aus dem Boden gedrückt und gefällt wurde.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich die Lage so dar, dass die beiden Insassen, zwei junge Männer im Alter von 21 und 22 Jahren, entgegen der ersten Notrufe nicht in dem Unfallwrack eingeklemmt waren. Sie hatten jedoch erhebliche Verletzungen davongetragen und mussten vor Ort durch einen Notarzt stabilisiert und anschließend durch den Rettungsdienst in hannoversche Krankenhäuser gebracht werden. Die Feuerwehr sicherte unterdessen die Unfallstelle ab, unterstützte bei der medizinischen Versorgung der Patienten und entfernte den umgestürzten Straßenbaum.

Zur genauen Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden, hierzu und zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 12 Fahrzeugen und 33 Einsatzkräften vor Ort.

Kellerbrand in der Odeonstraße© Matthias Falk

Kellerbrand in der Odeonstraße

23. Februar 2023/in Hannover

Fünf Personen müssen von Feuerwehr gerettet werden

HANNOVER (PM). Heute Mittag kam es in der Odeonstraße, Stadtteil Hannover-Mitte, zu einem Kellerbrand in einem Wohn- und Geschäftshaus. Fünf Personen rettete die Feuerwehr mit Brandfluchthauben. Der Zugang zum Brandherd war durch verschlossene Stahltüren erschwert. Verletzt wurde niemand.

Um 11:45 Uhr heute Mittag wurde der Regionsleitstelle eine Rauchentwicklung aus einer Garage in der Odeonstraße gemeldet. Daraufhin wurden zunächst ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie ein Rettungswagen alarmiert. Beim Eintreffen der ersten
Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus einer Hausausfahrt. Die weitere Erkundung ergab, dass der Treppenraum eines Wohn- und Geschäftshauses verraucht war und sich in dem Gebäude Personen aufhielten. Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und
forderte einen weiteren Löschzug sowie einen zusätzlichen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug an. Die daneben befindliche Tiefgarage war nicht vom Brand betroffen.

Die Brandschützer leiteten umgehend die Menschenrettung aus dem Wohn- und Geschäftshaus ein und brachten fünf Bewohner*innen, darunter einen zweijährigen Jungen, mit Brandfluchthauben unverletzt ins Freie. Dort wurden sie von der Besatzung
eines Rettungswagens betreut. Eine medizinische Behandlung war nicht notwendig. Zur Brandbekämpfung gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in den Keller vor. In einem ca. 40 m² großen Raum brannte Gerümpel, welches schnell gelöscht werden konnte. Das Auffinden des Brandherdes gestaltete sich dabei jedoch aufwendig, da zunächst mehrere verschlossene Stahltüren gewaltsam geöffnete werden mussten. Die Entrauchung des Kellers und des übrigen Gebäudes mit mehreren Hochleistungslüftern nahm anschließend erheblich Zeit in Anspruch, da keine ausreichenden Entrauchungsöffnungen vorhanden waren. Die Entrauchungs- und Belüftungsmaßnahmen zogen sich deshalb bis 13:35 Uhr hin.

Zur Schadenhöhe kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 14 Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Kellerbrand in der Schwarzwaldstraße

23. Februar 2023/in Hannover

Feuerwehr hat Brand schnell unter Kontrolle

HANNOVER (PM). In der Nacht vom 22.02.23 auf den 23.02.2023 brannte es im Stadtteil Hannover- Sahlkamp im Keller eines Hochhauses in der Schwarzwaldstraße. Die Feuerwehr löschte den Brand in kurzer Zeit, verletzt wurde niemand.

Um 01:55 Uhr in der letzten Nacht erhielt die Regionsleitstelle die Meldung zu einer starken Rauchentwicklung mit Flammenschein im Keller des Hochhauses in der Schwarzwaldstraße 39, in dem 172 Bewohner*innen gemeldet sind. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Buchholz sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die starke Rauchentwicklung aus dem Keller des Gebäudes. Umgehend leiteten die Brandschützer mit mehreren Trupps unter Atemschutz die Kontrolle des Treppenraumes sowie die Brandbekämpfung im Keller ein. Der Treppenraum war rauchfrei, so dass keine akute Gefahr für die Bewohner*innen bestand. Im Keller lokalisierten die Einsatzkräfte den Brandherd in einem Kellerverschlag. Dort brannte Papier. Die Flammen selbst waren dann innerhalb weniger Minuten gelöscht. Allerdings gestaltete sich die Entrauchung des Kellers mit mehreren Hochleistungslüftern sehr zeitaufwendig, da zunächst keine ausreichenden Entrauchungsöffnungen vorhanden waren. Die Belüftungsmaßnahmen zogen sich deshalb bis 03:20 Uhr hin.

Zur Schadenhöhe kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 16 Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften vor Ort.

Rotkreuz-Heringsessen

Viele Akteurinnen und Akteure beim Rotkreuz-Heringsessen am Aschermittwoch

23. Februar 2023/in Hannover

Rotkreuz-Heringsessen soll fester Bestandteil im Kalender werden

HANNOVER (PM). Am gestrigen Aschermittwoch fanden sich zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Politik, Stadt- und Kommunalverwaltung, Wirtschaft sowie Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen im Yachtclub am Maschsee ein. Das Deutsche Rote Kreuz organisierte das Netzwerktreffen zum ersten Mal.

Für gute Stimmung und Unterhaltung sorgte der Kabarettist Matthias Brodowy, der die Gäste mit seinen witzigen und scharfsinnigen
Pointen begeisterte und für zahlreiche Lacher im Saal sorgte. Neben dem kulinarischen Genuss von Heringsfilets und verschiedenen Beilagen, bot das Heringsessen auch eine gute Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Die Gäste nutzten die entspannte
Atmosphäre, um sich über aktuelle Themen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Das Heringsessen am Aschermittwoch war ein gelungenes Ereignis, das ab sofort seinen festen Platz im Kalender der Landeshauptstadt und der Region Hannover hat.

Zierkirschen© Carl-Marcus Müller

Zierkirschen und Zieräpfel bringen den Frühling in die Innenstadt

22. Februar 2023/in Hannover

HANNOVER (PM). Vorboten des Frühlings in der City: 54 Kübel mit Zierkirschen und Zieräpfeln bringen in Kürze Farbe in die Innenstadt. Die Mitarbeiter*innen des städtischen Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün stellen die Pflanzen ab heute (20. Februar) auf. In Kürze werden dann 36 Zierkirschen und 18 Zieräpfel die Fußgängerbereiche mit ihren rosafarbenen, weißen und karmesinfarbenen Blüten verschönern.

Aufgestellt werden die Pflanzen am Ernst-August-Platz, in der Grupenstraße, am Historischen Museum, an der Marktkirche, am Aegidientorplatz, am Platz der Göttinger Sieben, am Kubus, am Georgsplatz, an der Georgstraße und am Kröpcke. Vermutlich bereits in wenigen Tagen erfreuen dann die rosa blühenden Zierkirschen Prunus „Accolade“ und die dunkelrosa und weiß blühenden Zieräpfel in den Sorten „Coccinella“, „Red Obelisk“, „Red Splendor“ und „Evereste“ die Passant*innen.

Die Sommersaison mit neuen Kübelpflanzen beginnt ab Anfang Mai. Dann werden die Frühjahrskübel in die Baumschule zurückgefahren und durch circa 30 bis 40 mobile Kübel etwa mit Fuchsien, Bleiwurz, Oliven, Agapanthus oder Buchsbaum ersetzt.

Rund 2.600 Betten stehen in der Messehalle 9 zur Verfügung© Bernd Günther

Stadt beendet die Unterbringung Geflüchteter in den Messehallen

21. Februar 2023/in Hannover

Messehallen 8 und 9 müssen zum 19. März übergeben werden

HANNOVER (PM). Die Stadt verlagert die Unterbringung Geflüchteter ab sofort schrittweise aus der Messehalle 9 in Notunterkünfte, Hotels und Wohnungen im Stadtgebiet. Ziel ist es, die Unterbringung in den Messehallen 8 und 9 in der ersten Märzwoche zu beenden und der Deutschen Messe AG die Hallen planmäßig zum 19. März zu übergeben.

Parallel baut die Stadt zeitnah Unterkünfte unter anderem in der Dreyerstraße, Lange Laube, Kirchhorster Straße und Leibnitzschule mit weiteren Kapazitäten auf. Aktuell sind 6585 geflüchtete Menschen verschiedener Nationen – unter anderem  Afghanistan oder Syrien – in städtischen Unterkünften untergebracht. 1337 Menschen kommen aus der Ukraine. Hinzu kommen rund 7.000 Menschen aus der Ukraine, die in Hannover in privaten Wohnverhältnissen untergekommen sind.

„Unser Dank gilt der Deutschen Messe AG für die große Flexibilität bei der Bereitstellung der Messehallen im Rahmen der aktuellen Flüchtlingskrise und allen Helfer*innen für ihren großen Einsatz und ihre Solidarität. Es war ein guter Ort zum Ankommen für viele traumatisierte Menschen. Wir werden auch zukünftig Menschen in Not in Hannover Schutz bieten. Klar ist aber auch, dass Bund und Land in der Verantwortung stehen, die Kommunen nicht allein zu lassen bei der Bewältigung dieser großen Herausforderung. Der Flüchtlingsgipfel in Berlin hat hier leider keine klaren Signale gegeben“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay.

Die Landeshauptstadt Hannover hat knapp 60 Prozent der Zuweisungsquote vom Land Niedersachsen von Ende September 2022 bis Ende März 2023 erfüllt und etwa 3000 Menschen aufgenommen. Sozialdezernentin Sylvia Bruns: „Wir hoffen daher, dass sich die Zuweisungszahlen in den nächsten Monaten moderater entwickeln, sodass wir die Menschen aus den Notunterkünften mit mehr Ruhe in eine reguläre Unterbringung verlegen können und weiterhin Kapazitäten prüfen und ausbauen können“.

In den nächsten Monaten wird die Landeshauptstadt Unterkünfte in der Dreyerstr. (80 Personen), Lange Laube (40 Personen), Kirchhorster Str. (158 Personen), der Leibnitzschule (100 Personen) und der Blauen Schule (rund 500 Personen) aufbauen sowie bestehende Unterkünfte in der Feuerwache 10 und der Nenndorfer Chaussee ausbauen. Für Notfälle wird zudem die Anschaffung und der Aufbau von Leichtbauhallen an verschiedenen Standorten geplant, um zukünftig flexibler und unabhängiger reagieren und Kapazitäten schnell und bedarfsgerecht auf – und abbauen zu können.

Finanz- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe dankt der Feuerwehr für den professionellen und engagierten Einsatz bei der Planung und dem Aufbau der Messehallen-Logistik: „Die Feuerwehr hat hier großartige Arbeit geleistet. Es zeigt erneut, wie erfahren unser Team in der Bewältigung von Krisen und im Umgang mit schwierigen Herausforderungen ist. Wir lernen aus diesen Erfahrungen allerdings auch, dass wir insgesamt resilienter werden müssen. Messehallen sollten in der Zukunft bei der Unterbringung Geflüchteter nur die ultima ratio sein“.

In diesem Kontext wird der städtische Fachbereich „Gesellschaftliche Teilhabe“ um drei Stellen erweitert. Aufgabe wird es sein, die Unterbringungskapazitäten strategisch zu koordinieren, um Kapazitäten schnell – und bedarfsgerecht zu planen und umzusetzen. Die Stellen werden in Kürze ausgeschrieben.

Warnstreik mit ver.di

Ver.di streikt in Hannover und der Region

21. Februar 2023/in Hannover

Hannover (red/PM). Morgen, am 22. Februar beginnt die zweite Verhandlungsrunde in der Tarif- und Besoldungsrunde öffentlicher Dienst. Für heute hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu Warnstreiks in der Region Hannover aufgerufen.

Rund 8200 Streikende kamen bei Kundgebungen in der hannoverschen Innenstadt, Lehrte, Gehrden und Neustadt am Rbge zusammen.  Die größten Kundgebungen fanden in Hannover mit rund 5500 und in Lehrte mit gut 2500 Streikenden statt. In Neustadt am Rüberberge beteiligten sich 40 und in Gehrden 120 Streikende an Demonstrationen.

„Die sehr gute Beteiligung an diesem Warnstreiktag zeigt die Dringlichkeit unserer Forderung nach 10,5 % mind. aber 500 Euro“, so Stefanie Reich, ver.di, „Die Beschäftigten erwarten in der 2. Verhandlungsrunde Bewegung von der Arbeitgeberseite.

Der Hintergrund zu dem heutigen Warnstreik

ver.di fordert für die Rund 2,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen 10,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 500 Euro pro Monat. Gleichzeitig sollen die Ausbildungsvergütungen um 200 Euro pro Monat angehoben und Auszubildende unbefristet übernommen werden. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen. Der Bund wird aufgefordert, das Verhandlungsergebnis zeit- und wirkungsgleich auf Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter, Soldatinnen und Soldaten sowie Versorgungsempfängerinnen und -empfänger zu übertragen. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen findet am 22. und 23. Februar 2023 in Potsdam statt. Die dritte Runde ist vom 27. bis 29. März 2023 angesetzt.

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Auf dem Goseriedeplatz fand die Abschlusskundgebung von ver.di statt © Erik Günther

Streikmaßnahmen dauern noch bis in die Abendstunden

Die hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra hatte schon vor einigen Tagen mitgeteilt, dass alle Linien im Großraumverkehr am heutigen Tag von dem Warnstreik betroffen sein. Fahrgäste wurden gebeten, auf alternative Verkehrsmittel sich einzustellen. Die Nahverkehrszüge und die S-Bahn sind nicht betroffen. Auch der Flughafen Hannover war durch die Streikmaßnahmen nicht betroffen. Pendler stiegen vermehrt auf PKWs um, was im Berufsverkehr an einigen Stellen zu Staus führte.

Sollte es nicht zu einer akzeptablen Einigung bei dem Tarifstreik kommen, hat ver.di weitere Streikmaßnahmen, auch über einen längeren Zeitraum, nicht ausgeschlossen.

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