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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

aha wird bestreikt© Bernd Günther

aha wird vom 14. bis 16. März bestreikt

10. März 2023/in Hannover

Regionsweit fällt die Müllabfuhr aus – Deponien und Wertstoffhöfe bleiben geschlossen

HANNOVER (PM). Vom 14. bis 16 März 2023 wird aha bestreikt. An diesen Tagen werden Wertstoffhöfe und Deponien geschlossen bleiben, auch das Servicetelefon ist nicht besetzt. Bis auf einen Notdienst, beispielsweise für Krankenhäuser und Altenheime, ruht die durch aha durchgeführte Abfallentsorgung in der Region Hannover.

Ausgenommen sind Sperrmüllabholungen, die für diesen Tag zugesagt wurden. Die durch die Firma RMG im Umland von Hannover durchgeführte Wertstoffsammlung ist nicht betroffen.

Die an diesen Tagen ausgefallenen Entsorgungen von Abfällen und Wertstoffen werden nicht nachgeholt. Spätestens bei der nächsten regulären Abfuhr werden die Abfälle abgeholt. Auch die Straßenreinigung in Hannover wird bestreikt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht, zum Beispiel bei Glättegefahr oder der Beseitigung von Gefahrenstellen, sorgt ein Notdienst für sichere Straßen.

 

 

Warnstreik, Streik, Üstra

Weiterer Warnstreik im öffentlichen Dienst

9. März 2023/in Hannover

Bus und Bahn werden nächsten Dienstag bestreikt

HANNOVER (PM). Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, am Dienstag, den 14. März 2023, den Bus- und Bahnverkehr der ÜSTRA zu bestreiken.

Daher fahren an diesem Tag auf den Linien der ÜSTRA von Betriebsbeginn (ca. 3 Uhr morgens) bis Betriebsschluss (ca. 1 Uhr nachts) keine Busse oder Bahnen. Die ÜSTRA bittet ihre Fahrgäste, an diesem Tag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen und auf nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verzichten. Die ÜSTRA bedauert die durch den Streik entstehenden Unannehmlichkeiten für ihre Fahrgäste. 

Die Nahverkehrszüge sind von dem Streik nicht betroffen und fahren wie gewohnt. 

Zu Einschränkungen wird es auch bei der regiobus kommen, da sich auch das Unternehmen ÜSTRA Reisen an dem Streik beteiligen wird. ÜSTRA Reisen führt den Busverkehr auf einigen regiobus Linien durch. Betroffen sind die regiobus sprintH Linien 300, 400, 600 und 900 sowie die Linien 320, 365, 620, 621, 630, 635, 639, 690 und 692.

Ein Jahr Drehkreuz für ukrainische Geflüchtete – Messehalle 27 asb

Ein Jahr Drehkreuz für ukrainische Geflüchtete

9. März 2023/in Hannover

ASB-Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg sorgt auf dem Messegelände für reibungslose Abläufe und unterstützt die Landesaufnahmebehörde

HANNOVER (PM). Am Sonnabend der ASB-Kreisverband Hannover-Land/Schaumburg ein Jahr lang das Drehkreuz für ukrainische Geflüchtete auf dem hannoverschen Messegelände. Kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine bat die Region Hannover am 11. März 2022 Kreisverbandsgeschäftsführer Jens Meier um Unterstützung bei der Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen.

Die ersten Züge der privaten Bahngesellschaft RailAdventure, mit jeweils mehr als 1.000 geflüchteten Menschen an Bord, erreichten den Messebahnhof Laatzen am 15. März. Innerhalb weniger Wochen bauten Jens Meier und sein Stellvertreter Klaus Fricke ein schlagkräftiges Team auf. Inzwischen sorgen knapp 160 Mitarbeitende 24 Stunden an sieben Tagen die Woche für reibungslose Abläufe und eine umfassende Betreuung, bevor es an die Weiterreise zu Verwandten, Freunden oder in Notquartiere geht.

Neuankommende durchlaufen zunächst eine medizinische Testung. Wer infiziert ist, kommt in den Quarantänebereich und wird dort bis zur Genesung versorgt. Zusätzlich stehen ein Medical Point und eine mobile Zahnstation zur Verfügung. Das Belegungsmanagement kümmert sich um eine familiengerechte Unterbringung in der Halle. Täglich gibt es ein reichhaltiges Mittagessen mit zwei Gerichten zur Auswahl. Für Kinder und Jugendliche stehen geschützte Spielecken, Ballspielfelder und Maltische zur Verfügung – ermöglicht durch eine Spende der Deutschen Bank. Betriebsleiter Detlef Gerberding ist stolz auf sein Team: „Wir handeln nach dem ASB-Motto ‚Wir helfen hier und jetzt‘. Meine Mannschaft leistet Unglaubliches sowohl in der Organisation als auch menschlich und in der Fürsorge. Die Menschen sind in diesem Schutzraum gut aufgehoben.“

Seit 1. Oktober 2022 wird das deutschlandweit einzige Drehkreuz dauerhaft in der Messehalle 27 betrieben. Rund jeden zweiten Tag erreicht ein Zug mit Geflüchteten aus der Ukraine den Messebahnhof. Dazu kommen zusätzlich Asylbegehrende aus anderen Ländern, die auf Bitten der Landesaufnahmebehörde ebenfalls übergangsweise in Halle 27 aufgenommen werden. Der ASB unterstützt die Behörde bei der Registrierung und fungiert als Sprachmittler. „Wir können mit unseren Mitarbeitenden, die teilweise selber 2015 als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, mittlerweile 22 Sprachen abdecken“, resümiert Gerberding.

Solferino Fackellauf macht Stop vor dem Rathaus© Bernd Günther

Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt

8. März 2023/in Hannover

Fackellauf von Solferino

HANNOVER (PM). Ein Symbol für Menschlichkeit, Solidarität und Hoffnung: Die Fackel von Solferino macht auf dem Weg in die norditalienische Stadt auch in Hannover Halt. Am Dienstag. 7. März 2023, übernahm das Rote Kreuz in der Region Hannover die Fackel von der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus. Die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck und Bürgermeister Thomas Klapproth begleiteten die Übergabe.

Bereits zum dritten Mal veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) diesen „Fackellauf nach Solferino“. Dabei wird diese Fackel als „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ von ehrenamtlichen Rotkreuzler*innen durch die gesamte Bundesrepublik getragen, bevor sie dann über Österreich Ende Juni Italien erreichen wird. Dort findet am 24. Juni die „Fiaccolata“ statt, die internationale Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee.

Mit dieser Aktion erinnert das Rote Kreuz an seine historischen Wurzeln, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. In den Schrecken der Schlacht von Solferino 1859 und dem Ansinnen des Gründers Henry Dunants, den Verwundeten auf dem Schlachtfeld zu helfen, ist die Rotkreuz-Bewegung begründet.

„Ich freue mich, dass wir mit dieser Aktion einmal mehr an unsere Wurzeln erinnern, aber auch die vielfältigen Aufgabenbereiche des DRK in Niedersachsen zeigen können“, so Hans Hartmann, Präsident des DRKLandesverbandes Niedersachsen. Einen Teil dieser Vielfalt konnte auch der Regionsverband zeigen: Zahlreiche Ehrenamtliche aus den Bereitschaften nahmen die Fackel von der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus entgegen – ob im Einsatzfahrzeug, im Oldtimer oder auf vier Hufen.

„Es ist sehr schön, bei diesem feierlichen Anlass dabei sein zu dürfen“, so Petra Rudszuck, stellvertretende Regionspräsidentin. „Die Situation, in der sich die Welt derzeit befindet, zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir uns auf essentielle Werte wie Menschlichkeit und Solidarität besinnen – hier in der Region Hannover und darüber hinaus.“ Region Hannover und DRK gehen in unterschiedlichen Bereichen gemeinsame Wege, um für die Menschen in und um Hannover da zu sein: „Im Rettungsdienst ebenso wie bei der Pandemiebekämpfung war und ist das Rote Kreuz für uns ein wichtiger Partner.“

Auch die Landeshauptstadt Hannover beteilige sich gern an der Fackelübergabe, so Bürgermeister Thomas Klapproth: „Diese Fackel ist ein schönes und wichtiges Symbol der Hoffnung in der aktuellen Lage. Diese Übergabe hier vor dem  Rathaus erinnert uns daran, dass Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft nicht nur international, sondern auch lokal gelebt werden müssen.“ Dafür arbeiten Stadt und DRK bereits seit Jahren zusammen, unter anderem in städtischen Unterkünften und Tagesaufenthalten für Geflüchtete und Obdachlose.

„Für uns als Rotkreuzler*innen ist dies ein ganz besonderer Anlass“, erzählt Martina Rust, Präsidentin des DRK-Region Hannover e.V. „Diese Fackel ist nicht nur ein Symbol für unser Selbstverständnis und unsere Werte. Sie führt uns auch vor Augen, dass jede*r Einzelne von uns hier in der Region Hannover Teil einer großen, internationalen Gemeinschaft ist, geeint durch unsere gemeinsamen Grundsätze, denen wir uns verpflichtet haben.“

Dem schließt sich auch Louisa Jauer an, Oberin der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus: „Die Fackel von Solferino symbolisiert eine starke Verbindung zwischen Menschen und erinnert an den Ursprung der Rotkreuzbewegung. Sie ist ein Licht der Hoffnung und ein wichtiges Symbol für Menschlichkeit. Ein Zeichen, das wir in diesen Zeiten dringend benötigen. Wir sind sehr stolz, dass die Fackel im Clementinenhaus zu Gast war.“

Aus der Region Hannover wird die Fackel von Ehrenamtlichen aus der Bereitschaft zum Kreisverband Bremervörde gebracht. Von dort setzt sie ihren Weg gen Süden fort.

  • Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt – BGPress 1000628
    V.l.n.r: Ralf Benninghoff, Geschäftsführer DRK-Krankenhaus Clementinenhaus,; Louisa Jauer, Oberin DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus; Hans Hartmann, DRK-Landesverband Niedersachsen; Thomas Klapproth, Bürgermeister; Petra Rudszuck, stellv. Regionspräsidentin; Martina Rust, Präsidentin DRK-Region Hannover e.V.; Michael Meyen, Regionsbereitschaftsleiter DRK-Region Hannover e.V.; Marlis Spieker-Kuhmann, Vorständin DRK-Region Hannover e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt – BGPress 1000680
    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.deAm 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Solferino Fackellauf macht Stop vor dem Rathaus
    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Weltfrauentag bei aha© Matthias Falk

Weltfrauentag: Frauen bei aha eine Erfolgsgeschichte

7. März 2023/in Hannover

128 Frauen arbeiten bei aha in gewerblich-technischen Berufen

HANNOVER (PM). Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hat heute anlässlich des Weltfrauentages am 8. März den neuen Film „Frauen in gewerblich-technischen Berufen“ vorgestellt.

Das können Straßenreinigerinnen, Elektrikerinnen, Müllwerkerinnen, Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft oder KFZ-Mechatronikerinnen sein. Neben Frauen, die in technischen Berufen arbeiten, wird auch die Vielfalt an Arbeitsplätzen, die aha bietet, in dem Film verdeutlicht.

„Lange galten gewerbliche Berufe in weiten Teilen als Männerdomäne, bei aha ist das seit Jahren schon anders.“, sagt Thomas Schwarz, aha Geschäftsführer. „Wir möchten Frauen zu einer Berufswahl in gewerblichen Berufen bei aha ermutigen. Frauen für technische Berufe zu begeistern ist nicht nur wichtig, sondern in der höheren Diversität der Beschäftigten steckt auch großes Potential für unseren Betrieb. Wir haben starke Frauen, die in dem Film zu Wort kommen und deren Einsatz einfach klasse ist.“

„Für uns ist es selbstverständlich Frauen in gewerblich-technischen Berufen einzustellen.“, sagt Maik Renneberg, stellvertretender Geschäftsführer von aha. „Vor einigen Jahren haben wir mit einer großen Kampagne Frauen in die Müllabfuhr gebracht, aber auch davor arbeiteten schon Frauen in technischen Berufen bei aha. Darauf sind wir stolz und darüber freuen wir uns sehr.“

aha zählt mit rund 2.000 Beschäftigten zu den führenden öffentlich-rechtlichen Entsorgungsbetrieben und möchte andere Betriebe inspirieren und motivieren offen, für Frauen in technischen Berufen zu sein.

„Dass Frauen sich wirklich gleichgestellt fühlen, schafft man nur mit der richtigen Einstellung und der richtigen Haltung im Betrieb.“, freut sich Margot Napierala, Gleichstellungsbeauftragte bei aha. „Die Frauen, die in dem Film zu sehen sind, haben teilweise eine Betriebszugehörigkeit von über 20 Jahren und es kommen jedes Jahr Frauen dazu, die gerne bei aha in technischen Berufen arbeiten. Wichtig ist mir auch zu sagen, dass die Gespräche im Film frei und ohne Skript aufgezeichnet wurden. Ich möchte mich auch noch mal herzlich bei allen Teilnehmerinnen bedanken.“

Der Film lebt von authentischer Bildsprache ergänzt um nahbare Interview-Settings mit den Protagonistinnen und hat eine Länge von 4:30 Minuten. Interessierte können sich initiativ unter www.aha-region.de über das Karriereportal bewerben.

 

Catcalling

„Catcalling is OVER in HannOVER!“

7. März 2023/in Hannover

Aktion gegen verbale sexuelle Belästigungen von Frauen

HANNOVER (PM). Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März möchte die Landeshauptstadt Hannover für eine besondere Form der sexuellen Belästigung, das sogenannte Catcalling, sensibilisieren. Stoffkätzchen als genähte Taschen machen auf das Thema aufmerksam.

Eine klassische Situation: „Hey schöne Frau!“ Sie antwortet nicht. Er pfeift und gestikuliert „geiler A*sch!“. Es ist Ihr unangenehm und sie möchte nicht mit ihm sprechen. „Eingebildete Schl*mpe, siehst eh sch*ße aus!“ – So oder so ähnlich werden zumeist Frauen im öffentlichen Raum häufig verbal sexuell belästigt.

Catcalling – was sich zunächst anhört wie ein niedlicher Begriff, verbirgt in sich eine große Belastung: Die Betroffenen sind anzüglichem Rufen, Reden, Pfeifen oder sonstigen Lauten im öffentlichen Raum ausgesetzt und fühlen sich oftmals hilflos. Sie entwickeln Vermeidungshaltungen, etwa wechseln sie die Straßenseite oder lassen den Rock doch lieber im Schrank. „Jeder Mensch hat jedoch das Recht, sich im öffentlichen Raum frei bewegen zu dürfen, ohne verbaler sexueller Belästigung ausgesetzt zu sein. Am Weltfrauentag fordern wir daher Respekt statt Blumen ein“, betonen die Geschäftsführer*innen des Kommunalen Präventionsrates, Sinem Eryurt-Celik und Thea Giebl. Sie haben daher die Idee zu den Stoffkätzchentaschen entwickelt, um damit die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Hierzu wurden der Textilwerkstatt der Landeshauptstadt Hannover nicht mehr benötigte Stoffbeutel gespendet, die aus der Kampagne des Jahresmottos des Kommunalen Präventionsrats (KPR) „Hannover ist stärker als Gewalt- für sichere Familien in unserer Stadt“ übriggeblieben sind. Die Textilwerkstatt hat die kleinen Stoffkätzchen genäht, jede Katze ist ein Unikat. Die Botschaft ist eindeutig und auf den Bändern, die die Katzenschwänze symbolisieren, zu lesen: „Catcalling ist OVER in HannOVER!“

Die Täschchen hat die Textilwerkstatt nun offiziell an den Ersten Stadtrat Dr. Axel von der Ohe übergeben: „Ich wünsche mir, dass sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum nicht normalisiert wird und dieses Verhalten als Problem benannt wird“, betont der Ordnungsdezernent und führt weiter aus: „Die Stoffkätzchen sollen die Menschen zum Nachdenken anregen und zu diesem wichtigen Thema miteinander ins Gespräch kommen lassen.“

Neben den Stoffkätzchen, die insbesondere im Zusammenhang der Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden, entstehen zurzeit noch weitere Maßnahmen, um stetig für das Thema „Catcalling“ zu sensibilisieren.

Klimakrise Demo© Matthias Falk

Klimakrise in Niedersachsen angekommen

3. März 2023/in Hannover

Energie- und Umweltminister Christian Meyer besucht „Klimastreik“ in Hannover

HANNOVER (PM). Die Klimakrise ist auch in Niedersachsen angekommen. Der Winter 2022/23 war in Niedersachsen deutlich zu warm. Seit 2014 sind die Durchschnittstemperaturen höher als in der als international gültigen Referenzperiode (1961-1990).

Lag in Niedersachsen die mittlere Wintertemperatur in der Referenzperiode noch bei 1,2 °C, ist sie im Winter 2022/23 auf 3,7 °C geklettert. Der Januar war im Mittel 4,1 °C wärmer als im Zeitraum 1961-1990. Zum Jahreswechsel traten in Niedersachsen Rekordtemperaturen mit bis zu 17 °C auf. Während die Niederschläge im Dezember und Februar eher durchschnittlich waren, gab es im Januar mit 94 l/m² gegenüber 62 l/m² in der Referenzperiode mehr Niederschlag. Um die angespannten Grundwasserverhältnisse auszugleichen, ist das aber noch deutlich zu wenig, siehe dazu den Dürremonitor Deutschland:  https://www.ufz.de/index.php?de=37937

Überflutungen können in Niedersachsen zu großen Schäden führen

Die aktuelle Klimarisikoanalyse des australischen Unternehmens „XDI Cross Dependency Initiative“ hat die Auswirkungen von Klimawandel und Extremwetterereignissen auf Immobilien und Infrastruktur untersucht. In Europa ist Niedersachsen am stärksten betroffen. In Niedersachsen können demnach vor allem in den Küstenregionen und auf den ostfriesischen Inseln bis Mitte des Jahrhunderts Überflutungen zu großen Schäden führen. Das Unternehmen hat dafür Satelliten- und lokale Umweltdaten ausgewertet und geht von 3 °C Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Wert bis Mitte des Jahrhunderts aus.

Klimakrise in Niedersachsen angekommen – Fridays for Future 10

Klimademo von Fridays for Future auf dem Weg zum Küchengarten © Matthias Falk

Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Christian Meyer besuchte heute den sogenannten „Klimastreik“ der Fridays-for-Future-Bewegung in Hannover. Minister Meyer: „Wir streiken nicht, sondern arbeiten mit Hochdruck an der Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens. Wir haben jetzt den Turbo für den Klimaschutz und den Ausbau der Erneuerbaren Energien eingelegt.“

Mit dem Windenergie-Beschleunigungs-Gesetz zur Verdreifachung der Ausbauziele bei den Erneuerbaren Energien und dem verschärften Klimagesetz wird Niedersachsen noch in diesem Jahr die Weichen für schnelle Klimaneutralität stellen. „Wir müssen alles tun, um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Dazu gehört auch ein schnelles Aus für neue Öl- und Gasheizungen in Gebäuden, Förderung der energetischen Gebäudesanierung und eine schnelle Solardachpflicht“, so der Minister zum aktuellen Änderungsvorschlag der Bundesregierung zum Gebäudeenergiegesetz. „Mit dem Koalitionsvertrag haben wir ambitionierte Ziele, um das Klima zu schützen und unserer Verantwortung für die jetzigen, aber besonders auch die kommenden Generationen gerecht zu werden.“

Klimaminister Meyer begrüßte auch den Beschluss des EU-Parlaments für das Aus des fossilen Verbrennungsmotors: „Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie auch im Verkehrssektor für die Einhaltung der Klimaziele sorgt und dem Vorschlag der EU-Kommission für ein Ende klimaschädlicher Fahrzeuge zustimmt. Neben dem Ausbau der Elektromobilität auf Basis Erneuerbarer Energien setzen wir in Niedersachsen auf die Verkehrswende und den Ausbau von Fahrrad- und Öffentlichem Verkehr. Auch die Wirtschaft muss auf ihrem Weg zur Klimaneutralität stärker unterstützt werden“, sagte Meyer.

Klimakrise in Niedersachsen angekommen – Verdi 02

Auch ver.di streikte mit der ÜSTRA und schloss sich der Klimademo an. © Matthias Falk

Klimafolgenanpassung: Mittel für Küsten- und Hochwasserschutz aufgestockt

Niedersachsen will bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 75 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. „Das sind wir den aktuellen und den kommenden Generationen schuldig. Wir wissen aber auch: Die Klimakatastrophe lässt sich nur noch in ihrem Ausmaß aufhalten. Wir haben deshalb die Mittel für den Küsten- und Hochwasserschutz aufgestockt und stellen 2023 dafür 17,2 Millionen Euro zusätzlich aus dem Nachtragshaushalt zur Verfügung.

Wenn wir über Klimawandel reden, müssen wir auch über Niedersachsens Grenzen hinausgucken: Insbesondere der globale Süden wird von den Klimawandelfolgen stark getroffen, obwohl er sie nicht primär verursacht. Der heutige globale „Klimastreik“ ist eine gute Erinnerung daran und zeigt, dass wir im Kampf gegen die Klimakrise solidarisch sein müssen. In Niedersachsen haben wir eine Landesregierung, die gemeinsam mit den Menschen und den Unternehmen unser stark betroffenes Land zum Energiewendeland Nr.1 in Deutschland machen wird.“

Kleines Fest im Großen Garten© Matthias Falk

Kleines Fest im Großen Garten 5. bis 30. Juli 2023

1. März 2023/in Hannover, Kultur

Kleines Fest im Großen Garten zum letzten Mal unter der Leitung von Harald Böhlmann

HANNOVER (PM). Das Kleine Fest im Großen Garten, das vom 5. bis 30. Juli 2023 wieder das Publikum verzaubern soll, steht in diesem Jahr zum letzten Mal unter der Leitung von Harald Böhlmann. Der „Mann mit dem Zylinder“ – wie die meisten ihn kennen – hatte das Kleine Fest im Jahr 1986 erfunden und daraus schnell ein renommiertes Festival gemacht, das seinesgleichen sucht und auch in der internationalen Kleinkunst- und Varietészene einen exzellenten Ruf hat.

Am heutigen Mittwoch startet der Kartenvorverkauf für das Kultfestival. Bis zum 26. März 2023 können online Karten bestellt werden.

Zu den 23 Veranstaltungstagen und der Preview werden bis zu 100 000 Gäste erwartet. Auf mehr als 40 Bühnen und Plätzen, zwischen Hecken, Boskettgärtchen und Teichen, werden in diesem Sommer rund 150 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt – und damit mehr denn je – in Herrenhausen auftreten. Grandiose Kleinkunst mit Masken, Magiern, Artisten und Komödianten, Puppenspiel, Pantomime, Musik, Tanz, Ballade, Clownerie und anderes mehr werden im berühmten Barockgarten zu erleben sein.

Schon nach dem Einlass um 17:00 Uhr lädt die Festwiese mit einem Vorprogramm mit Musik und einzelnen Künstlern zum Verweilen oder zum Picknick ein. Um 18:00 Uhr beginnen die Vorstellungen an den einzelnen Bühnen.

Kartenvorverkauf

Seit mehr als 20 Jahren übersteigt die Nachfrage nach Eintrittskarten regelmäßig das begrenzte Kartenkontingent. Daher wird das Vorverkaufsverfahren seit dem Jahr 1999 online abgewickelt. Wenn mehr Bestellungen eingehen als Karten vorhanden sind – was nach den langjährigen Erfahrungen zu erwarten ist –, werden die Karten in einem anonymisierten Verfahren ausgelost. Im letzten Jahr waren Bestellungen aus ganz Deutschland für mehr als 200 000 Karten eingegangen. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter wieder eine sehr große Nachfrage.

In den Vorverkauf kommen für jeden Veranstaltungstag 3 800 Karten. Während des Kartenvorverkaufs im März können unter www.vorverkauf-kleinesfest.de einmalig bis zu 6 Karten für einen gewünschten Veranstaltungstag bestellt werden. Alle zwischen dem 1. und dem 26. März 2023 eingehenden Bestellungen werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom Eingangsdatum.

Zusätzlich werden an jedem Veranstaltungstag an der Abendkasse jeweils mindestens 200 Karten verkauft, pro Person maximal 2 Karten. Da die Eintrittskarten nicht zu überhöhten Preisen weiter verkauft werden dürfen, werden sie mit dem Namen des Bestellers personalisiert und mit einem Code versehen. Auch dieses Verfahren hat sich bewährt. Die Bestellung ist verbindlich. Alle Kartenbesteller erhalten bis zum 31. Mai 2023 eine Nachricht. Im Falle einer positiven Nachricht werden die Karten und das eventuell bestellte Programmheft (3,50 Euro) gegen eine Gebühr von 4,00 Euro zugeschickt.

Eintrittskarten

Der Preis für die Eintrittskarte beträgt 37,00 Euro, der ermäßigte Preis 17,00 Euro. Für Eintrittskarten an Tagen mit einem Höhenfeuerwerk (5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli 2023) erhöht sich der Kartenpreis um 5,00 Euro. Für Gäste, die keine Karten für das Kleine Fest haben, gibt es das Angebot, für 5,00 Euro nur zum Feuerwerk zu kommen. Beginn des Feuerwerks ist um 22:30 Uhr.

Eine phänomenale Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht

Der Große Garten, eine der bedeutendsten barocken Gartenanlagen Europas, ist seit 1986 Hauptdarsteller des Kultfestivals, das am Anfang – mit gerade einmal 1 500 Gästen – tatsächlich einmal klein war. Geschätzt und geliebt wird das Kleine Fest für seine beispiellose Mischung großartiger Künstler aus aller Welt und seine besondere Atmosphäre: Die Festgäste tauchen ein in eine Welt aus Clownerie, Magie, Artistik, Akrobatik, Comedy, Masken- und Puppenspiel, Musik, Straßentheater und Poesie. Die Künstlerinnen und Künstler kommen von weither und verleihen damit der Kleinkunstmetropole Hannover eine noch größere Bedeutung. Bis heute haben sich bei „Europas schönstem Kleinkunstfestival“ über 1,3 Millionen Menschen begeistern lassen. Der Große Garten in Herrenhausen gilt auch als eine der schönsten Kleinkunstbühnen der Welt.

In diesem, seinem 38. Jahr findet das Kleine Fest im Großen Garten zum 36. Mal statt. In den Jahren 2020 und 2021 wurde das Kleine Fest coronabedingt in einem anderen Format veranstaltet.

36. Kleines Fest im Großen Garten:

  • Mittwoch, 05. bis Sonntag, 09. Juli 2023
  • Dienstag, 11. bis Sonntag, 16. Juli 2023
  • Dienstag, 18. bis Sonntag, 23. Juli 2023
  • Dienstag, 25. bis Sonntag, 30. Juli 2023

Einlass zum Vorprogramm auf der Festwiese: ab 17:00 Uhr,
Beginn an den Bühnen: um 18:00 Uhr
Am 5., 9., 16., 18., 23. und 30. Juli 2023 findet ein Höhenfeuerwerk statt.
Kartenvorverkauf: 1. bis 26. März 2023
www.vorverkauf-kleinesfest.de
www.kleinesfest-hannover.de – (einzige offizielle Homepage)

Veranstalter ist die Landeshauptstadt Hannover/Kleines Fest.

Berberlöwin mit Nachwuchs

Nachwuchs bei den seltenen Berberlöwen im Erlebnis-Zoo Hannover

1. März 2023/in Hannover

Berberlöwen sind in freier Wildbahn schon ausgestorben

HANNOVER (PM). Riesenfreude im Erlebnis-Zoo Hannover: Bei den äußerst seltenen Berberlöwen gibt es dreifachen Nachwuchs! Die Aufnahmen der Wurfhöhlen-Kamera zeigen: Mutter Zara (5) kümmert sich bestens um die Drillinge. Sie säugt und leckt ihre Jungtiere und passt auf, dass sie nicht zu weit wegkrabbeln – denn obwohl sie erst eine Woche alt und noch blind sind, robben die drei schon munter drauf los.

Das Zoo-Team beobachtet Zara und ihre Jungtiere über eine Kamera, die in der Wurfhöhle angebracht ist. „Zara ist zum ersten Mal Mutter und noch unerfahren,“ erklärt Zookurator Robin Walb.  Was über die Kamera zu sehen ist, gibt zurzeit jedoch Grund zur Hoffnung, dass sich die drei Jungtiere gut entwickeln werden: „Zara wirkt sehr entspannt und kümmert sich richtig gut um die drei, vor allem lässt sie sie immer trinken.“  Dennoch – die Jungtiersterblichkeit ist bei Erstgebärenden immer hoch. „Wir bitten alle, den Drillingen die Daumen zu drücken“, so Walb.

Noch ist das Geschlecht der Jungtiere unbekannt und wird bei der Erstuntersuchung durch den Zoo-Tierarzt bestimmt. Im Alter von etwa sechs Wochen werden die kleinen Löwen dann auch geimpft. Nach der Impfung, frühestens Mitte April, können sie den Löwencanyon am Sambesi erobern. Zunächst müssen sie aber lernen, ordentlich zu laufen, um ihrer Mutter folgen zu können. Bis es so weit ist, wird der Erlebnis-Zoo regelmäßig über die Entwicklung der Löwen berichten.

Nur durch Zoos gerettet

Berberlöwin Zara war erst im August 2022 im Rahmen eines internationalen Zuchtprogrammes als neue Partnerin für Kater Basu aus dem Nationalzoo Rabat in Marokko nach Hannover geholt worden. Berberlöwen sind äußerst selten: In ihrer Nordafrikanischen Heimat sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts in der Natur ausgestorben – ausgerottet durch den Menschen. Nur geschützt in Zoos haben die Berberlöwen überlebt, viele sind Nachkommen aus dem marokkanischen Nationalzoo. Seit 2010 gibt es sie auch im Erlebnis-Zoo Hannover.

Mit der Nachzucht der seltenen Berberlöwen engagiert sich der Erlebnis-Zoo aktiv im Ex-situ-Artenschutz – der Zucht und Bewahrung der Tiere außerhalb ihres ursprünglichen Lebensraumes. Das Zoo-Team hatte gehofft, dass Zara und Basu gut harmonieren. „Dass es gleich beim ersten Zusammentreffen geklappt hat, freut uns umso mehr“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff, „das ist ein großer Erfolg für die internationale Zusammenarbeit der zoologischen Institutionen, den in der Wildbahn ausgestorbenen Berberlöwen zu erhalten.“

Im Erlebnis-Zoo gab es bereits zwei Würfe bei den Berberlöwen: 2011 hatte das Berberlöwen-Paar Binta und Chalid zweifachen, 2014 dreifachen Nachwuchs. Für Basu und Zara ist es der jeweils der erste Nachwuchs.

Forschung sieht wachsende Bedeutung der Zoos

Wie wichtig die Anstrengungen der weltweiten Zoogemeinschaft sind, in der Wildbahn ausgestorbene Tiere zu erhalten, hat jüngst ein Forschungsteam vom Londoner Institute of Zoology (ZSL) ermittelt.* 84 Tier- und Pflanzenarten gibt es aktuell nur noch in Zoos, Aquarien, botanischen Gärten oder Saatgutbanken.  Ohne die Artenschutzbemühungen der engagierten Organisationen seien Arten wie die Säbelantilope, Socorrotaube, Weihnachtsinsel-Kettengecko, Kihansi-Gischtkröte und Davidshirsch längst verloren, so die Froschenden.

Angesichts des zunehmenden Verlusts der Artenvielfalt gewinnen Zoos und andere arterhaltende Einrichtungen zukünftig weiter an Bedeutung. „Es gibt echte Chancen, das Aussterben zu verhindern und verloren gegangene Arten wieder auszuwildern, und wir müssen sie nutzen“, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Spurensicherung an der Stadtbahnhaltestelle© Bernd Günther

34-Jähriger durch Schuss tödlich verletzt

1. März 2023/in Hannover

Streitigkeiten an der Stadtbahnhaltestelle Fiedelerstraße – Zwei Täter auf der Flucht

HANNOVER (red). In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch kam es nach Polizeiangaben an der Stadtbahnhaltestelle Fiedelerstraße in Döhren zu Streitigkeiten. 

Im Verlauf der Streitigkeiten kam es zu mindestens einer Schussabgabe. Dabei wurde eine 34-Jähriger lebensgefährlich verletzt und erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen. Die mutmaßlichen zwei Täter befinden sich derzeit auf der Flucht.

Die Polizei nahm vor Ort die Spurensicherung auf und durchsuchte den Bereich. Dabei kam auch ein Polizeihund zum Einsatz.

Zersplitterte Scheibe

Ein Schuss hat die Scheibe im Wartebereich durchschlagen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Polizei teilte zu dem Vorfall folgendes mit (ots):

In der Dienstagnacht, 28.02.2023, hat ein bislang unbekannter Täter auf einen 34-Jährigen an der Stadtbahnhaltestelle Fiedelerstraße geschossen und ihn tödlich verletzt. Im Anschluss flüchteten er und eine unbekannte Person unerkannt zu Fuß in Richtung stadteinwärts. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover geriet der 34-Jährige mutmaßlich mit einem bislang unbekannten Mann und einer bislang unbekannten Frau gegen 23:15 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle „Fiedelerstraße“ auf der Hildesheimer Straße in Streit. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung feuerte der mutmaßliche Täter mindestens zwei Schüsse aus einer Waffe auf den 34-Jährigen ab. Durch die Schussabgabe erlitt Letzterer lebensgefährliche Verletzungen und musste noch am Bahnsteig reanimiert werden. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er jedoch kurze Zeit später an seinen Verletzungen verstarb. Die beiden bislang unbekannten Personen flüchteten zu Fuß in Richtung stadteinwärts. Eine erste Täterbeschreibung wurde von Ersthelfenden vor Ort abgegeben. Die anschließende Fahndung nach den flüchtigen Personen verlief negativ. Der Kriminaldauerdienst Hannover hat vor Ort eine umfangreiche Spurensuche und -sicherung durchgeführt.

Der mutmaßliche Täter wird als männlich, circa 17 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß beschrieben. Er hatte lange lockige Haare und war mit einer hellen Winterjacke bekleidet.

Die Kriminalpolizei Hannover hat Ermittlungen wegen Totschlags eingeleitet. Aktuell liegen der Polizei keine Hinweise zu einem möglichen Tatmotiv vor. Zeugen, die Hinweise zu dem Täter, zum Tatgeschehen oder zu eventuellen vorausgegangenen Streitigkeiten in der Stadtbahn geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

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