HANNOVER (red). Seit rund 40 Jahren findet der „Tag der Niedersachsen“ in unterschiedlichen Städten in Niedersachsen statt. Nun wurde zu seinem 75-jährigen Jubiläum des Landes erstmals die Feier in Hannover durch Ministerpräsident Stephan Weil und Oberbürgermeister von Hannover, Belit Onay, bei einer einstündigen Eröffnungsfeier gestartet.
Von Freitag (10.06.) bis zum Sonntag (12.06.) zeigt das Land Niedersachsen und seine Vereine, Verbänden und Organisationen unter dem Thema Stadt, Land, Fest bei diesem Großereignis seine Vielfältigkeit. Auf neun Themenmeilen ist die Leistungsfähigkeit von den Besuchern zu entdecken und man steht an den Ständen gerne Gespräche zur Verfügung.
Neben einer Umwelt- und Naturmeile sind auch die Organisationen und Behörden der Gefahrenabwehr auf einer Blaulichtmeile vertreten. Zudem gibt es auf insgesamt acht Bühnen reichlich Musik und Podiumsdiskussionen. Weitere zahlreiche Höhepunkt, darunter auch ein großer Trachtenumzug zum Thema „Umzug der Vielfalt“ am Sonntag ab 15 Uhr am Maschsee verwöhnen die Besucher aus Nah und Fern.
Bei der Veranstaltung rechnet man mit ungefähr 400.000 Besuchern. Hierfür sind einige Bereiche rund um den Maschsee und dem Rathaus für den Verkehr vollständig gesperrt. Den Besuchern wird empfohlen, mit dem öffentlichen Nahverkehr zum Fest anzureisen. Eine gute Gelegenheit für Interessierte, dass kürzlich eingeführte 9-Euro-Ticket zu nutzen.
HANNOVER (PM). Vom 10. bis zum 12. Juni findet der Tag der Niedersachsen statt. Das Land Niedersachsen und die Landeshauptstadt Hannover, die dieses Ereignis gemeinsam organisieren, rufen Besucher*innen dazu auf, zum Festgelände mit dem öffentlichen Personennahverkehr anzureisen.
Für die Besucher*innen, die mit dem Fahrrad zum Fest anreisen, werden rund um das Veranstaltungsgelände Fahrradparkplätze eingerichtet.
Wer an diesen Tagen mit dem PKW im Bereich des Festes unterwegs ist, muss sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Mit den Parkplätzen N1, N2 und N3 am Messgelände sowie dem P+R-System stehen leistungsstarke Parkplätze für Besucher*innen rund um Hannover bereit. Von dort aus ist ein problemloses Weiterkommen zum Veranstaltungsgelände mit der ÜSTRA möglich.
Um längere Stehzeiten zu vermeiden, setzen die Veranstalter daher auf die kostenlose und werbefreie NUNAV Navigation-App. Für die Anreise kann in der App der Suchbegriff „Tag der Niedersachsen“ eingegeben oder der beigefügte QR-Code gescannt werden. Die App führt die Besucher*innen direkt auf einen – im Verkehrskonzept – vorgesehenen P+R-Parkplatz. Das reduziert den Parksuchverkehr spürbar und die damit verbundenen Staus im Stadtgebiet.
Der Einsatz der NUNAV Navigation-App für den Tag der Niedersachsen ist ein gemeinsames Projekt des Niedersächsischen Verkehrsministeriums mit den Veranstalter*innen. Auch Anwohner*innen und andere Verkehrsteilnehmer*innen können durch die Nutzung der App mobil bleiben und weiträumig Streckensperrungen umfahren. Sie erhalten einen Hinweis zu möglichen Einlassstellen in der Südstadt, wenn ihr Ziel sich dort befindet. Die Zufahrt zur südlichen Innenstadt ist über die Schlossstraße im Westen und die Sophienstraße im Osten möglich.
Die NUNAV Navigation-App ist kostenfrei über den PlayStore sowie über den AppStore erhältlich.
QR-Code für die NUNAV-App
An allen drei Veranstaltungstagen ist ein Servicetelefon geschaltet. Dieses ist unter der Nummer: 0511 3 66 00 88 erreichbar und zu den folgenden Zeiten besetzt:
HANNOVER (PM). Nagelneue Räume für die Arbeit mit Metall, Holz und Farbe: Dem Werkstattgebäude im Berufsschulzentrum der Region Hannover am Waterlooplatz wurde heute der Richtkranz aufgesetzt. Rund zwei Jahre nach der Grundsteinlegung sind die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Mit dem traditionellen Richtspruch haben Bauleiter Michael Berberich, die Region Hannover als Schulträgerin und Bauherrin, die Berufsbildenden Schulen BBS 3 und BBS ME das Richtfest gefeiert. Die Kosten für den Neubau liegen bei insgesamt rund 27 Millionen Euro. Bis Ende 2023 soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.
Regionspräsident Steffen Krach: „Wir wollen Top-Fachkräfte ausbilden, dafür brauchen wir auch top ausgestattete Berufsschulen und Unterrichtsräume. Ich freue mich, dass unter dem Dach des neuen Werkstattgebäudes künftig gleich zwei Berufsbildende Schulen zusammenkommen und ideale Arbeitsbedingungen für den praktischen Unterricht vorfinden werden.“ Harald Meier, Schulleiter der BBS 3, und Kai-André Brunschön, Leiter der BBS ME, lobten das Werkstatt-Projekt gleichermaßen: „Hier wird zusammengebaut, was zusammengehört. Die neuen Werkstätten verbinden Holz- und Metallverarbeitung sowie Farbgestaltung auf das Beste. Dadurch, dass wir den Bau gemeinsam nutzen, entsteht ein echter Synergieeffekt!“
Bauleiter Michael Berberich trug mit einem Richtspruch zum Festakt bei: „Schaut das Werkstattgebäude, hier neu entstanden, wohlgefügt nach Riss und Plan, Hand und Hirn zusammenfanden, Jetzt ist`s vollbracht, der Rohbau steht…“ Der Entwurf für das Werkstattgebäude stammt vom Osnabrücker Planungsbüro pbr, die Gestaltung der Außenanlagen übernimmt das hannoversche Büro chora blau Landschaftsarchitektur.
Das neue Werkstattgebäude gründet auf einer nahezu dreieckigen Freifläche zwischen der bestehenden BBS 2, dem neuen Campusplatz vor der BBS 3 und der Fachpraxishalle im Norden des Areals und nimmt in der Bruttogeschossfläche etwa 6000 Quadratmeter ein. Die Werkstätten für Holz- und Metallverarbeitung sowie Farbgestaltung wurden in Abstimmung mit den Schulen auf vier Geschosse verteilt: Im Erdgeschoss sind unter anderem Holzwerkstatt und Zuschnitte untergebracht, das ersten Obergeschoss wird für Steuerungstechnik, Schweiß- und Metallwerkstatt genutzt, in der zweiten Etage sind Bankräume und Maschinenraum und im dritten Obergeschoss Versorgungstechnik, Farbwerkstatt und Metallwerkstatt angesiedelt.
Geplant ist das neue Gebäude als Massivbau in Passivhausweise. Es fügt sich mit der hellen Klinkerfassade in das bestehende Gebäudeensemble ein. Das Flachdach wird begrünt und mit einer Photovoltaik-Anlage versehen. Im Kellergeschoss findet man Technikräume, Umkleiden und eine Lüftungszentrale. Die Planung für Statik, Fußbodenaufbau, Brand- und Explosionsschutz entspricht den besonderen Anforderungen an die Werkstattarbeit mit Metall, Holz und Farbe.
HANNOVER (PM/red). Vom 10. bis zum 12. Juni feiert Hannover den 37. Tag der Niedersachsen unter dem Motto „Stadt.Land.Fest“. Der Aufbau der Zelte, Stände und Bühnen läuft auf Hochtouren. Am Maschsee und Maschpark sowie am neuen Rathaus entsteht die Festmeile. Aus diesem Grund sind die Straßen Willy-Brandt-Allee, Arthur-Menge-Ufer, Culemannstraße sowie das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ab dem Altenbekener Damm und Teile der Geibelstraße gesperrt.
Auf der Natur- und Umweltmeile an der Culemannstraße zeigt die Landeshauptstadt Hannover (LHH), wie Baumschutz in einer Großstadt funktioniert, wie sich unser Grundwasser in Zeiten des Klimawandels verhält und wie Hochbeete klimafreundlich bepflanzt werden können.
Darüber hinaus warten auf der Meile der LHH viele Angebote für Familien, unter anderem eine Sandanimation im Live-Format, Hüpfburgen, Luftballontiere, Tigerentenrodeo und ein riesiger historischer Stadtplan, der mit Bobbycars erkundet werden kann. Auch der Fachbereich Jugend und Familie beteiligt sich an diesem großen Event mit zwei besonderen Aktivitäten aus der städtischen Kinder- und Jugendarbeit.
Hannover – Hauptstadt für Niedersachsen
Das Herzstück der Meile ist die Open-Air-Ausstellung des Historischen Museums mit dem Titel „Hannover – Hauptstadt für Niedersachsen“. Ihr Fokus liegt nun auf wirkmächtigen Ereignissen, die die Stadt nachhaltig geprägt haben und die für das Zusammenleben und Zusammenwirken der Hannoveraner*innen stehen: Da sind die großen und kleinen Festivals, das traditionelle Schützen- und das nostalgische Altstadtfest. Da sind die Kirchentage, die Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaften, sportliche Wettkämpfe in unterschiedlichen Disziplinen, Star- und Staatsbesuche und unvergessen: die Weltausstellung Expo 2000.
Bei der Entwicklung der Outdoor-Ausstellung hat das Historische Museum Pate gestanden und aus seinem reichen (Bild-)Quellenfundus geschöpft. Die Kurator*innen haben Themen, Ereignisse und Entwicklungen der Stadtgeschichte eingeordnet und bewertet, der DNA Hannovers nachgespürt – alles mithilfe von 2,5 Millionen Fotos aus dem Bildarchiv des Museums.
Ein Teil der Ausstellung ist interaktiv angelegt. Die Macher*innen wollen wissen: Welche Themen werden die Stadtgesellschaft zukünftig beschäftigen? Wie halten wir Zufriedenheit und den Spaß an Hannover auch in Zukunft aufrecht? Was brauchen wir, damit das respektvolle Zusammenleben in unserer Stadt weiterhin gelingt? Am Sonnabend und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr können die Besucher*innen ein thematisches Kreuzworträtzel lösen, ein Ringwurfspiel ausprobieren und mit Mitarbeitenden des Historischen Museums ins Gespräch kommen.
Sandmärchen aus dem Märchenkoffer
Ein junges Künster*innen-Team des hannoverschen Vereins für Bildung, Kultur und Integration Märchenkoffer e. V. erzählt niedersächsische Geschichte im zauberhaften Format der Sandanimation. Die Besucher*innen können die Sandkunst live im gemütlichen Märchenzelt auf einer Wiese im Maschpark bewundern. Im Anschluss sind alle zum Comic-Mitmachworkshop „Geschichte Niedersachsens – meine Geschichte“ eingeladen, wo die Besucher*innen ihre eigenen – mehrsprachigen – Comics erstellen werden.
50 Jahre Spielparks in Hannover: 50 Jahre voller Spaß, Action und Abenteuer
Gegenüber vom Landesmuseum laden die hannoverschen Spielparks zu einem Tag voller bunter Aktionen für Groß und Klein ein. Neben Fußball spielen und Krökeln können sich Kinder Bänder ins Haar flechten, Graffiti sprühen, Kräutersalz herstellen und vieles mehr. Für Eltern gibt es einen eigenen Aufenthaltsbereich, und auf der Bühne treten die Spielparkkinder mit Musik und Akrobatik auf.
In den Jahren 1971 bis 1976 eröffneten in Hannover neun Spielparks mit ihrem bundesweit einzigartigen Konzept. Die ca. 10.000 Quadratmeter großen Außenflächen von Spielparks waren bei ihrer Eröffnung nicht nur einfache Spielplätze: Sie verfügten über Spielhäuser, Bauspielplätze und mancherorts gab es sogar Tiere. Abenteuer standen im Vordergrund und unter anderem auch gemeinsames Kochen und Basteln. Begleitet durch pädagogische Fachkräfte wuchsen viele Kinder gemeinsam mit den Spielparks auf, saßen mit Familien bei Stockbrot am Lagerfeuer, feierten Feste und erlebten gemeinsam organisierte Ferienfreizeiten.
2022 sind die mittlerweile zehn Spielparks 50 Jahre alt geworden, und vieles hat sich verändert. Nur noch wenige Bauspielplätze sind vorhanden, die Tiere sind ausgezogen. Einige Spielparks haben integrierte Hortgruppen aufgenommen, einer ist heute ein Jugendzentrum. Die großen Spielplätze wurden in den letzten 50 Jahren gemeinsam mit Kindern erneuert und gestaltet. Hügel, Schaukeln, Bolzplätze, Strecken für Roller, Orte zum Verstecken, Wasserspiele und vieles mehr. Es gibt immer etwas zu entdecken. In den Spielhäusern gibt es inzwischen nicht nur klassische Kreativangebote: Chillareas, Legoecken und Gesellschaftsspiele werden heute durch digitale Medien und Konsolen ergänzt.
Großes Vernetzungstreffen der hannoverschen und niedersächsischen Zirkusszene
Hannover ist die Zirkushochburg in Niedersachsen. Nirgends sonst gibt es so viele aktive Kinder- und Jugendzirkusgruppen. Der Kinder- und Jugendzirkus Salto des Hauses der Jugend ist einer der größten in Niedersachsen und besteht bereits seit 18 Jahren. Gemeinsam mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen und dem CirCo – dem Netzwerk der hannoverschen Zirkusgruppen lädt das Haus der Jugend 20 niedersächsische Zirkusgruppen vom 10. bis zum 12. Juni zu einem großen Camp ein.
Das Highlight für die Kinder und Jugendlichen sind die Auftritte, bei denen sie einen tollen Mix aus Luft- und Bodenakrobatik, Jonglage, Seiltanz und anderen Disziplinen zeigen. Die Shows starten am Freitag um 17:10 im Landeszelt (Bühne G) und am Sonnabend ab 10:30 Uhr auf der Bühne der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (Bühne D)
Zeitreise auf der Bühne der LHH und des Freundeskreises Hannover
Auf der Rückseite des Neuen Rathauses erwartet die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Passend zum Motto „Stadt.Land.Fest“ präsentieren die LHH und der Freundeskreis Hannover e. V. ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Kabarett, Poetry Slam und bewegenden Gesprächen über Hannovers Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Unter anderem dabei sind Brazzo Brazzone, Rabea, SPAX sowie Egon und die Treckerfahrer, Hannovers beliebteste Band für Kinder.
Das komplette Programm sowie weitere Informationen zum Tag der Niedersachsen finden Sie hier: https://tdn.hannover.de/
HANNOVER (PM). Am Samstag, den 25. Juni, präsentiert der För-derverein STRASSENBAHN HANNOVER e.V. erstmals den Prototyp der hannoverschen Stadtbahnwagen TW 601 der Öffentlichkeit. Dazu lädt er alle Hannoveranerinnen, Hannoveraner und Straßenbahnfans ab 12 Uhr zu einer ca. 45-minütigen Sonderfahrt ein.
Start und Ziel ist der ÜSTRA Betriebshof Döhren (Thurnitistraße 1, 30519 Hannover). Die Fahrkarten sind ab 08. Juni 2022 im GVH Kundenzentrum für 15 Euro erhältlich.
Ein Wagen mit Auslandserfahrung
Nachdem der Wagen 2016 nach knapp 41 Jahren aus seinem kanadischen Exil nach Hannover zurückkehrte, mussten zu-erst zahlreiche Aufarbeitungen durchgeführt werden. 2021, nach unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, war das bisher größte Projekt des Fördervereins (allein der Transport kostete 75.000 €) dann abgeschlossen. Aufgrund der anhal-tenden Coronapandemie und den erforderlichen Schutzmaßnahmen konnte eine feierliche Inbetriebnahme bisher aber nicht stattfinden. Dies holt der Förderverein STRASSENBAHN HANNOVER e.V. nun mit den Sonderfahrten nach. Auf der Sonderfahrt gilt, wie im ÖPNV üblich, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
Der Triebwagen (TW) 601 stellt die in der Sammlung histori-scher ÜSTRA Fahrzeuge bislang fehlende Entwicklungsstufe von der Straßenbahn zur Stadtbahn dar. Er ist der Prototyp der „grünen“ Stadtbahn (TW 6000) und diente der ÜSTRA zur Erprobung des Tunnelbetriebes in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Damit wurde das Stadtbahnzeitalter mit einer ober- und unterirdischen Bahnstrecke eingeleitet. Mit seiner rot-weißen Lackierung fällt er sofort als Exot auf. Gro-ßer Vorteil: Er ist ein echter Oldtimer, kann aber dank Klapp-trittstufen auch Hochbahnsteige bedienen.
Der Förderverein
Der Förderverein STRASSENBAHN HANNOVER e.V. pflegt, wartet und betreibt die historischen Straßen- und Stadtbah-nen der ÜSTRA. Vereinsstandort ist Döhren, wo sich auch die Oldtimer-Werkstatt befindet. Alle Arbeiten an und mit den Fahrzeugen werden ehrenamtlich von den Mitgliedern durchgeführt, dabei gelten sämtliche Vorschriften des laufenden Betriebes auch für die Mitarbeiter, die Oldtimer und deren Einsätze.
HANNOVER (ots). Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Montagmittag, 06.06.2022, in der Oststadt von Hannover hat ein Mann einen 33-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Der Täter flüchtete vom Tatort. Einsatzkräfte stellten im Bereich Döhren einen Tatverdächtigen und nahmen ihn fest.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizeiinspektion (PI) Hannover gerieten die beiden Männer gegen 12:30 Uhr aus noch unklarer Ursache im Bereich Weißekreuzstraße/Gartenstraße in Streit. Einer der beiden verletzte dabei seinen Kontrahenten mit einem Messer und flüchtete mit einem Taxi vom Tatort. Der schwer verletzte 33-Jährige sprach Passanten an, die ihm halfen und die Polizei verständigten. Diese Passanten konnten den zum Tatort entsandten Einsatzkräften auch den Täter beschreiben. Eine Streifenwagenbesatzung stellte am Kamenzer Weg im Bereich Hannover-Döhren einen 23-Jährigen auf den die Beschreibung der Zeugen passte und nahm den mutmaßlichen Täter vorläufig fest. In unmittelbarer Nähe des Festnahmeortes fand die Streife außerdem ein Messer, welches als Tatmittel in Betracht kommt.
Die PI Hannover ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht weitere Zeugen der Tat. Diese werden gebeten, sich bei der PI Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.
HANNOVER (PM). Die Feuerwehr musste in der Nacht zu Samstag zu einem Brand in einer Autowerk- statt ausrücken. Fünf Fahrzeuge sind hierbei ausgebrannt und sechs weitere in Mit- leidenschaft geraten. Verletzt wurde niemand. Das angrenzende Wohnhaus ist vo- rübergehend nicht bewohnbar.
Gegen 23:20 Uhr wurde der Regionsleitstelle ein PKW-Brand in einer Autowerkstatt in der Büttnerstraße in Vahrenwald gemeldet. Bereits auf der Anfahrt eines Löschfahrzeuges zur Einsatzstelle, gingen in der Leitstelle weitere Notrufe über 112 ein, dass nicht nur ein, sondern mehrere Fahrzeuge brennen sollten. Daraufhin wurde der komplette Löschzug der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm in die Büttnerstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen Flammen scheinbar aus dem Dach des Werkstatt- gebäudes und drohten auf das direkt angrenzende viergeschossige Wohngebäude über- zugreifen. Auf Grund dieses Lagebildes wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr alarmiert.
Nach weiterer Erkundung stellte sich heraus, dass mehrere abgestellte Fahrzeuge im In- nenhof der Werkstatt brannten und dass der Brand sich bereits auf das eingeschossige Werkstattgebäude und die Fassade des Wohngebäudes ausbreitete. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und die gesamte Werkstatt verhindert werden. Neben Wasser wurde Schaum als Löschmittel einegsetzt.
Insgesamt sind elf Fahrzeuge bei dem Brand in Mitleidenschaft gezogen. Vier PKW und ein Transporter eines Unternehmens für Geld- und Wertsachentransporte, die im Innenhof der Werkstatt standen, brannten vollständig aus. Drei PKW, ebenfalls im Innenhof abge- stellt und drei Fahrzeuge, darunter ein PKW und zwei Transporter des Geldtransporteurs, die in der Werkstatthalle abgestellt waren, wurden ebenfalls beschädigt. Eine Propangas- flasche und ein Gasschweiß- und Brenngerät wurden aus der Werkstatt geborgen und im Einsatzverlauf gekühlt.
Durch enercity musste der Strom für die Werkstatt abgestellt werden. Dadurch wurde das Wohngebäude ebenfalls stromlos und vorübergehend nicht bewohnbar. Die 15 Mieter sind nach eigenen Angaben bei Bekannten und Verwandten untergekommen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen, die Schaden- höhe beträgt nach ersten Schätzungen 250.000.- €. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 16 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz für die Feuerwehr war um 03:40 Uhr beendet.
HANNOVER (PM). Es war ein Lauf um die Welt: Beim ZOO-RUN am 02. Juni durchquerten über 1.500 sportbegeisterte kleine und große Läuferinnen und Läufer Afrika, Indien, Australien und Kanada im Erlebnis-Zoo Hannover. Als Giraffe, Löwe, Eisbär und Co. schlafen gingen, wurde der Erlebnis-Zoo wieder zur exotischen Laufstrecke!
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause rannten, gingen, hüpften und schlenderten die zum Teil tierisch verkleideten Läufer wieder durch die Themenwelten des Zoos. Mit einem Teil ihrer Startgebühren unterstützten sie dabei das Projekt „Neues Giraffenhaus“ im Erlebnis-Zoo, zudem kamen 8.077 Euro über freiwillige Beiträge beim ZOO-RUN für das Projekt zusammen.
Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff bedankte sich bei allen Teilnehmenden für ihren Einsatz und ihre Rolle als Botschafter für den Artenschutz. „Die Giraffen brauchen dringend unsere Hilfe“, so Casdorff, „die Bestände sind seit den 1985er-Jahren um rund 40 Prozent zurückgegangen!“
Der Zoo plant, den Rotschild-Giraffen in der Themenwelt Sambesi in den kommen Jahren eine neue Heimat zu schaffen und dann wieder am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm teilnehmen zu können. Das Herzstück der Anlage wird das Giraffenhaus – die Laufhalle – sein, die den Tieren auch bei schlechtem Wetter viel Bewegungsfreiheit, verschiedene Futterangebote zu jeder Tages- und Nachtzeit bietet. Auch besondere Ruhezonen sind geplant, in die sich die Giraffen selbstständig zurückziehen können. Zudem werden Zoo-Besucher auf spielerische Weise Wissenswertes über die Lebensweise und Biologie dieser eindrucksvollen, aber auch gefährdeten Tierart erfahren.
Die außergewöhnliche Lauf-Strecke des ZOO-RUN führte über 2 km vom Zoo-Eingangsbereich nach Afrika, hinauf zum Gipfel des Afi Mountain, durch die kanadische Hafenstadt Yukon Bay und weiter über den majestätischen Dschungelpalast durch das australische Outback bis zum idyllischen Meyers Hof – die Strecke konnte ein bis vier Mal, solange die Beine trugen, gelaufen werden.
Der Erlebnis-Zoo bedankt sich bei seinen Partnern Gehrke Econ, LOTTO Niedersachsen, dem Einbecker Brauhaus, dem Eventcatering Hagedorn, dem Verein der Zoofreunde Hannover e.V., der Johanniter Unfallhilfe für die bärenstarke Unterstützung sowie der Agentur eichels:Event für die Umsetzung des ZOO-RUN.
Tipp: ZOO-RUN by Night
Das nächste Laufevent im Erlebnis-Zoo steht schon in den Startlöchern: Am 20. Oktober geht es beim ZOO-RUN by night von 18:45-21:30 Uhr durch die illuminierten Themenwelten. Auf dem ca. 2,8 km langen geheimnisvoll beleuchteten Rundkurs erleben Läuferinnen und Läufer den Zoo mal ganz anders – tierische Soundeffekte inklusive. Startplätze sind in Kürze buchbar unter erlebnis-zoo.de/zoo-run-by-night
HANNOVER (PM). Am Donnerstagabendging die Meldung zu einem LKW–Brand aufdemSüdschnellwegstadtauswärtsin RichtungAnderten–aufHöheder Aral-Tankstellen–inder Regionsleitstelle ein.Als dieBrandschützernach wenigen Minuteneintrafen,branntederLKWbereitsgroßflächigimBereichder Zugmaschine.
Nach rund dreißig Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle,umfangreicheNachlöscharbeitenfolgtenunddauertenbisinden Freitagvormittag. Verletzt wurde niemand, bei Eintreffen der Brandschützer hatte der Fahrer das Fahrzeugverlassen.
Kurznach22:30UhralarmiertedieRegionsleitstellezweiLöschzügeder Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Kirchrode, ein Groß–Tanklöschfahrzeugsowie den Rettungsdienst.Bei Eintreffen brannte der LKW bereitsund die Flammen breiteten sich von der Zugmaschine auf den Sattelzug aus. Umgehend wurden ein Löschangriff und ein Schaumangriff eingeleitet.Der LKW hatte unterschiedliche Gegenstände und Stückgüter geladen, unter anderem Reifen, was zu umfangreichen Nachlöscharbeiten führte. Ebenso musstedie gesamte LadeflächeausgeräumtwerdenumdieGegenständeseparat abzulöschen.Die Einsatzmaßnahmen derFeuerwehr waren nach rund zwei Stunden abgeschlossen. Jedoch flammte das Ladegut des LKW immer wieder auf, weshalb auch heute Morgen weitere Nachlöscharbeiten erforderlich waren.
Der Südschnellweg ist in beide Fahrtrichtungen gesperrt, was zu Verkehrsbeeinträchtigung führt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und RettungsdienstderLandeshauptstadtwarenmit15Fahrzeugenundrund45 Einsatzkräften im Einsatz.
HANNOVER (PM). Um die lokalen Tafeln und damit auch bedürftige Menschen in den aktuell wirtschaftlich besonders schwierigen Zeiten zu unterstützen, startete im gesamten Absatzgebiet der EDEKA Minden-Hannover vor drei Wochen die Spendenaktion „Kauf eins mehr“.
Unter Beteiligung aller EDEKA-Märkte, der EDEKA Center sowie MARKTKAUF und NP läuft die Aktion noch bis zum 4. Juni. Heute besuchte Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen und gleichzeitig Schirmherr des Landesverbandes der Tafeln in Niedersachsen und Bremen, den MARKTKAUF Hannover, um sich über die Zusammenarbeit zwischen der EDEKA Minden-Hannover und den Tafeln zu informieren und sich ein Bild von der Spendenaktion zu machen.
„Nicht nur in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation vieler Menschen leisten die Tafeln eine herausragende Arbeit. Die Tafeln sind für viele Menschen mit wenig Geld eine große Hilfe bei der Versorgung mit Lebensmitteln. Spenden von Nahrungsmitteln helfen den Tafeln sehr, daher meinen Dank an EDEKA für die Unterstützung des Projekts ‚Kauf eins mehr‘“, so Ministerpräsident Stephan Weil.
„Unsere Märkte sind ebenso wie unsere Lager- und Produktionsstandorte seit vielen Jahren feste Partner der lokalen Tafeln in unserem gesamten Absatzgebiet. Sie verlässlich zu unterstützen und auf diese Weise Hilfe für Bedürftige zu ermöglichen, ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements. Die Arbeit der Tafeln bestmöglich zu fördern, ist heute wie auch in der Zukunft eine zentrale Aufgabe“, betont Mark Rosenkranz, Vorstandssprecher der EDEKA Minden-Hannover.
Allein im Jahr 2021 haben die Lager- und Produktionsbetriebe der EDEKA Minden-Hannover Lebensmittel mit einem Gegenwert von rund 1,45 Millionen Euro an die Tafeln gespendet. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die nicht mehr für den Verkauf geeignet sind, aber noch bedenkenlos verzehrt werden können. Hinzu kommen die Warenspenden der Märkte im gesamten Geschäftsgebiet. Dabei geht die Zusammenarbeit zwischen der EDEKA Minden-Hannover und den regionalen Tafeln über die reinen Warenspenden hinaus. Auch finanziell werden die Organisationen immer wieder unterstützt: 2021 hat das Unternehmen Geldspenden in Höhe von insgesamt 30.500 Euro an die Landesverbände der Tafeln im Geschäftsgebiet übergeben. Zusätzlich arbeiten beide Seiten stetig daran, die Abwicklung und Abholung der Lebensmittelspenden zu vereinfachen.
Im Zuge der „Kauf eins mehr“-Aktion sind zurzeit in den Eingangsbereichen der teilnehmenden Märkte Abgabestellen für die lokalen Tafelorganisationen eingerichtet. Die Kunden sind aufgerufen, neben ihrem eigenen Einkauf ein Produkt mehr zu kaufen und für die Tafel zu spenden, indem sie den Artikel nach dem Kauf in die aufgestellten Boxen legen. Willkommen sind haltbare, unverderbliche Lebensmittel wie H-Milch, Nudeln, Kaffee, Tee, Kakao, Reis, Müsli, Konserven, Babynahrung sowie Hygieneartikel.
Marktleiter Tino Becker und sein Team vom MARKTKAUF Vahrenwalder Straße in Hannover legen großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit der Tafel. Mindestens dreimal pro Woche holen die ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeiter Waren im Markt ab. Neben den regelmäßigen Lebensmittelabgaben startet der Markt mehrmals im Jahr eine „Kauf eins mehr“-Aktion für die Tafel. In der Adventszeit gibt es darüber hinaus jedes Jahr eine Spendenaktion gemeinsam mit Studierenden aus Hannover und Umgebung. Auch eine der beiden Pfand-Spendenboxen an den Leergutautomaten ist durchgehend für die Tafel reserviert. Hier können Kunden ihren Pfandbon spenden statt ihn einzulösen. Durch die kleinen Beträge kommt so regelmäßig eine beachtliche Summe für die Tafel vor Ort zusammen.
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