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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Stadtbahnhaltestelle Hannover Congress Centrum ab sofort barrierefrei – Eröffnung Hochbahnsteig HCC

Stadtbahnhaltestelle Hannover Congress Centrum ab sofort barrierefrei

24. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Rund 1.500 Fahrgäste nutzen in normalen Jahren täglich die Stadtbahnhaltestelle Hannover Congress Centrum (HCC) für den Ein- oder Ausstieg – ab sofort ohne Klapptrittstufen und Hindernisse: Die Haltestelle ist jetzt barrierefrei zugänglich. Heute (24. November) haben Regionspräsident Hauke Jagau, Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, infra-Geschäftsführer Christian Weske sowie weiteren Gästen nunmehr 156. Hochbahnsteig der Stadtbahn Hannover offiziell in Betrieb genommen.

„Mit dem heutigen Tag sind exakt 80 Prozent aller Stadtbahnhaltestellen nun über Rampen oder mit Aufzügen barrierefrei zu erreichen“, so Regionspräsident Hauke Jagau. „Die Region Hannover, als Trägerin des Öffentlichen Personennahverkehrs, arbeitet kontinuierlich daran, das Stadtbahnsystem zu verbessern. Dazu gehört es auch, mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, aber auch Familien mit Kinderwagen oder Fahrradfahrenden den Einstieg zu erleichtern“, so Jagau weiter.

Christian Weske, Geschäftsführer der infra, sagte: „Mit der Umgestaltung des Theodor-Heuss-Platzes können nicht nur die Veranstaltungen im Hannoverschen Congress Centrum zukünftig barrierefrei mit der Stadtbahn erreicht werden, sondern dieser historische Stadtplatz wird unter Berücksichtigung des vorhandenen Denkmalschutzes auch modernisiert und stadtgestalterisch aufgewertet.“

Für die ÜSTRA freute sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Volkhardt Klöppner: „Mit der Inbetriebnahme des neuen Hochbahnsteigs an diesem prominenten Standort ist das Bahnsteignachrüstungsprogramm auf der Stadtbahnstrecke C-Ost und der Linie 11 abgeschlossen. Nun können auch Fahrzeuge der neuen Stadtbahngeneration TW3000 das Hannover Congress Zentrum anfahren. Insgesamt sind damit sechs Stadtbahnlinien vollständig barrierefrei.“

Für die Landeshauptstadt Hannover hob Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, hervor: „Das HCC als bedeutender Veranstaltungsort ist nun mit der Stadtbahn barrierefrei erreichbar. Dieser Lückenschluss ist eine sehr gute Nachricht. Im kommenden Jahr komplettieren auf der Westseite noch eine neue Bushaltestelle sowie ein Geh- und Radweg die Verkehrsanlagen. Insgesamt wurde für den denkmalwürdigen Ort eine gute Lösung für den Hochbahnsteig gefunden.“

Im Umfeld liegen auch der Stadtpark und das Congress Hotel, das Eilenriedestadion und mehrere Sportanlagen, das Kaiser-Willhelm- und Ratsgymnasium und die Sophienschule sowie verschiedene Kanzleien und Dienstleistungsunternehmen.

Der neue Bahnsteig ist signalgeregelt und über Rampen an beiden Seiten zu erreichen. Er ist mit allen für die Fahrgäste hilfreichen und inzwischen zum Standard gehörenden Elementen ausgestattet, wie Leitelementen, Witterungsschutz, dynamischen Informationsanzeigern, Umgebungsplänen, Fahrplänen, Fahrscheinautomaten, Notruf- und Infosprechstelle. Leitelemente erstrecken sich über den ganzen Theodor-Heuss-Platz und geben seheingeschränkten Menschen Orientierung.

Insgesamt wurden in Ausbau der Haltestelle – mit allen erforderlichen Veränderungen im Straßenraum – rund 6,3 Millionen Euro investiert. Davon werden Baukosten über Investitionshilfen nach dem Entflechtungsgesetz vom Land Niedersachsen mit ca. 4,0 Millionen Euro gefördert. Die restlichen kommunalen Mittel werden von der infra getragen und von der Region Hannover mit ca. 2,3 Millionen Euro refinanziert. Die Landeshauptstadt übernimmt die Kosten für den Ausbau am westlichen Rand des Platzes.

Auch an anderen Stellen im Stadtbahnnetz geht es voran. Noch im Dezember 2020 wird auch die Linie 17 mit Inbetriebnahme des Hochbahnsteigs Humboldtstraße vollständig barrierefrei sein. Auch der Hochbahnsteig Galgenbergweg in Rethen geht noch in diesem Jahr „ans Netz“.

PKW brennt in Tiefgarage – BGPress 2025© Bernd Günther

PKW brennt in Tiefgarage

23. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.) Die Feuerwehr Hannover löschte am Sonntagabend in der Tiefgarage des IhmeZentrums einen brennenden PKW. Durch die ausgelöste Sprinkleranlage konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

Gegen 21 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage des Ihme-Zentrums aus. Fast zeitgleich erhielt die Regionsleitstelle eine Meldung über eine starke Rauchentwicklung aus der Tiefgarage im Bereich der Blumenauer Str. 6 bis 10. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Linden zum IhmeZentrum alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stieg dunkler Rauch aus der Tiefgarage. Umgehend drangen mehrere Trupps unter Atemschutz von der Blumenauer Str. und vom Ihmeufer aus zur Brandbekämpfung in die stark verrauchte Tiefgarage ein. Rund 80 Meter entfernt von der Tiefgarageneinfahrt an der Blumenauer Straße brannte ein PKW. Glücklicherweise hatte die Sprinkleranlage der Tiefgarage schon ausgelöst und den brennenden PKW zum größten Teil gelöscht. Die Angriffstrupps musste nur noch die restlichen Brandnester ablöschen. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Tiefgarage mit Hochleistungslüftern vom giftigen Brandrauch befreit.

Alle Bewohner über der Tiefgarage konnten sicher in ihren Wohnungen verbleiben. In die Treppenräume drang kein giftiger Brandrauch aus der Tiefgarage ein.

Zur Schadenshöhe und Schadensursache können von der Feuerwehr keine Aussagen gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften im Einsatz.

Ob der neuerliche Brand in einer Tiefgarage in Hannover zu der Brandserie eines gesuchten Brandstifters zu zählen ist, werden die polizeilichen Ermittlungen zeigen. Zumindest von der sonst üblichen Tageszeit, in der die anderen Brände gelegt wurden, weicht der Brand in der Tiefgarage des Ihmezentrums ab. Die Polizei sucht inzwischen mit Nachdruck nach dem Brandstifter aus Hannover.

Sehen sie hierzu auch den Fahndungsaufruf mit Phantombild der Polizei

Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover – BGPress 1900

Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover

21. November 2020/in Hannover

HANNOVER (red.) In der Innenstadt von Hannover fand heute eine Demonstration der Querdenkerbewegung mit 650 Teilnehmern auf dem Opernplatz statt. Der Opernplatz war hierfür mit Absperrgittern in drei Sektoren aufgeteilt worden. Es wurden in der mehrstündigen Kundgebung von unterschiedlichen Redner*innen Beitrage von einer kleinen Bühne den Teilnehmern vorgetragen.

Gleichzeitig wurde eine Gegendemo der Linksdemo im Bereich des Georgsplatzes mit 210 Teilnehmern abgehalten. Zwischen den beiden angekündigten Demonstrationen war eine größere Pufferzone durch die Polizei errichtet worden. Ursprünglich waren drei Gegendemonstrationen angekündigt worden. Zwei von ihnen wurden von den Veranstaltern aber wieder zurückgezogen.

Zu kleineren Zwischenfällen kam es durch eine nicht angekündigte Aktion von rund 120 Störern, teilweise aus dem Antifa-Lager. Diese konnten aber erfolgreich zurückgehalten werden. Nach mehrfacher Aufforderung durch einen Lautsprecherwagen der Polizei, sich auf den Bereich Kröpcke zurückzuziehen, wurde dann diese kurzerhand von der Polizei zur Versammlung erklärt und mit Auflagen wie Maskenpflicht, Abstandseinhaltung und Rückzug bis zum Kröpcke versehen. Die Polizei drängte dann langsam die Gruppe bis zum von der Polizei angeordneten Standort ohne große Zwischenfälle zurück.

Nach Aussage des Polizeisprechers Martin Richter verlief der Einsatz weitgehend störungsfrei und ohne größere Zwischenfälle. Die Polizei als auch die Veranstalter mussten mehrfach die Teilnehmer auf Einhaltung der Maskenpflicht und Abstandshaltung hinweisen. Gegen 18:10 Uhr endete die Kundgebung auf dem Opernplatz.

  • Demonstartion
    Symbolbild © Bernd Günther
  • Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover – BGPress 1907
    Mehr als 650 Personen nahmen an der Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover teil. Vereinzelt kam es durch Gegendemonstranten zu Zwischenfällen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und hatte die Lage vor Ort unter Kontrolle. © Bernd Günther
  • Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover – BGPress 1935
    Zwischen Kröpcke und Opernplatz kam es zeitweise zu Aktionen von 120 Störern, die durch Polizeikräfte ab schnell unter Kontrolle gebracht wurden. © Bernd Günther
  • Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover – BGPress 1954
    Mehr als 650 Personen nahmen an der Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover teil. Vereinzelt kam es durch Gegendemonstranten zu Zwischenfällen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und hatte die Lage vor Ort unter Kontrolle. © Bernd Günther
  • Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover – BGPress 1978
    Mehr als 650 Personen nahmen an der Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover teil. Vereinzelt kam es durch Gegendemonstranten zu Zwischenfällen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und hatte die Lage vor Ort unter Kontrolle. © Bernd Günther
  • Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover – BGPress 2009
    Mehr als 650 Personen nahmen an der Querdenker-Demo auf dem Opernplatz in Hannover teil. Vereinzelt kam es durch Gegendemonstranten zu Zwischenfällen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und hatte die Lage vor Ort unter Kontrolle. © Bernd Günther
Kellerbrand in Hannover-Vahrenwald – BGPress 1889

Kellerbrand in Hannover-Vahrenwald

21. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Samstagnachmittag rückte die Feuerwehr Hannover zu einem Kellerbrand in die Melanchthonstraße im Stadtteil Hannover-Vahrenwald aus. Eine Person erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.

Gegen kurz nach 14 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller in der Melanchthonstraße. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich schon fast alle Bewohner des zweigeschossigen Mehrfamilienhauses ins Freie gerettet. Ein Atemschutztrupp ging umgehend in den Keller zur Brandbekämpfung und konnte eine brennende Waschmaschine und Mobiliar schnell löschen. Weitere Trupps kontrollierten zeitgleich die Wohnungen. Ein Bewohner im zweiten Obergeschoß wurde durch die Einsatzkräfte der Drehleiter auf dem Balkon betreut. Die leicht verletzte Person konnte nach Versorgung durch den Rettungsdienst vor Ort verbleiben.

Durch die schnellen Löschmaßnahmen konnte ein größerer Gebäudeschaden verhindert werden. Alle Bewohner konnte nach den Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Zur Sachschadenhöhe und Brandursache kann von der Feuerwehr Angaben gemachte werden. Die Polizei nimmt die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Melanchthonstraße war während des Feuerwehreinsatzes kurzzeitig voll gesperrt.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: 12-jähriger Junge aus Hannover vermisst

20. November 2020/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei Hannover sucht seit Mittwoch, 18.11.2020, nach Maximilian K. Das 12-jährige Kind wurde am Mittwochvormittag zuletzt in seiner Schule Auf der Bult gesehen. Er verließ sie gegen 10:00 Uhr und ist seitdem verschwunden. Als er am Abend nicht in seine Wohngruppe in Bothfeld zurückkehrte, informierte die Einrichtung an der Sutelstraße die Eltern des Kindes und die Polizei.

Nachtrag 23.11.2020:

Die Polizei Hannover hat seit Mittwoch, 18.11.2020, nach dem zwölfjährigen Maximilian K. gesucht. Das 12-jährige Kind war zuletzt in seiner Schule Auf der Bult gesehen worden und seitdem verschwunden. Am Nachmittag, 23.11.2020, tauchte der Junge gesund und munter bei seinen Eltern auf. Wo er sich zwischenzeitlich aufgehalten hat, blieb zunächst unklar. Die Polizei dankt allen, die sich an der Suche nach dem 12-Jährigen beteiligt haben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Lahe verließ der Vermisste am Mittwoch seine Wohngruppe um zur Schule zu gehen. Dort äußerte er gegenüber Mitschülern, dass er sich auf den Weg nach Berlin machen möchte. In der Vergangenheit unternahm er bereits ähnliche Reisen ohne Begleitung und Absprache mit den Betreuern seiner Wohngruppe. Jedoch kehrte er immer am Abend wieder zurück. Die Betreuer baten schließlich die Polizei um Hilfe, da Maximilian am Mittwochabend nicht in der Wohngruppe erschien.

Die bisherigen Suchmaßnahmen im Umfeld des Kindes sowie die Überprüfung von möglichen Kontaktadressen verliefen bislang erfolglos. Eine Gefahr für Leib und Leben kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Maximilian K. ist nunmehr bereits seit zwei Tagen verschwunden, weshalb die Polizei nun die Bevölkerung um Mithilfe bittet.

Der Junge ist etwa 1,67 Meter groß und stark übergewichtig. Er hat kurze blonde Haare und blaue Augen. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er eine schwarze Winterjacke.

Hinweise zum Aufenthalt von Maximilian K. nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3317 entgegen.

Bärenstarkes Geschenk für Nana – Eisbärmädchen Nana 1 Jahr alt

Bärenstarkes Geschenk für Nana

20. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Neugierig, niedlich, naseweis. Das quirlige Eisbärjungtier „Nana“ im Erlebnis-Zoo Hannover wurde heute ein Jahr alt! Zu ihrem ersten Geburtstag bekam die verspielte Nana von ihrem Patenunternehmen, dem Großraum-Verkehr Hannover (GVH), ein bärenstarkes Geschenk zum Spielen, Knabbern, Versenken, Erlegen, zum Rumschleppen und Kämpfen: eine Eisbär-Rassel, die selbst spitzesten Zähnen und schärfsten Krallen widersteht.

Die ungewöhnliche Rassel wurde von Nana ausgiebig untersucht und dann bekämpft – nachdem Mutter Milana das neue Spielzeug genau unter die Nase genommen, es getestet und offensichtlich für sehr gut befunden hatte! Zuerst aber galt es, ein duftendes Geschenk anzuknabbern: Die Zoo-Handwerker hatten der kleinen Eisbärin eine große Eins aus Eis geschenkt, die mit Rote-Bete-Saft prächtig rotviolett eingefärbt war. Die Form für die Eis-Eins hatten die Handwerker selbst gezimmert. Die eisige Überraschung hielt zwar nicht so lange wie die Bären-Rassel, war aber ein echt leckerer Hingucker.

Die Bären-Rassel hingegen wurde den ganzen Tag bespielt. Das Geschenk hatten die Tierpfleger anstelle der Paten übergeben (beziehungsweise ins Wasser geworfen), da der Zoo zurzeit geschlossen ist. Der GVH übersandte seinem Patentier tierisch gute Wünsche: „Der Großraum-Verkehr Hannover gratuliert seinem Patenkind ganz herzlich zum 1. Geburtstag. Coronabedingt können ja leider nicht so viele Gratulanten vor Ort sein.

Deshalb alles Gute aus der Ferne! Wir wünschen Nana, dass sie sich ihre Neugier und ihre Spielfreude möglichst lange bewahrt. Hoffentlich kann Nana bald wieder viele Besuche-rinnen und Besucher in Yukon Bay begrüßen“, so GVH-Geschäftsführer Ulf-Birger Franz

Der GVH informiert auf einer eigenen Webseite über sein Patentier. Noch bis heute läuft dort ein bärenstarkes Gewinnspiel! eisbaer.gvh.d

Als Eisbär-Weibchen Milana vor genau einem Jahr ihr erstes Jungtier zur Welt brachte, war das Kleine gerade mal so groß wie ein Meerschweinchen. Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff erinnerte an die spannenden und aufregenden Tage rund um die Geburt: „Wir wussten ja nicht, ob Milana tragend war, also haben wir gehofft und gewartet.“ Und nach der Geburt hieß es dann Daumen drücken, denn die ersten zehn Tage gelten bei Eisbärjungtieren als besonders kritisch. „Wir hatten Kameras in der Wurfhöhle installiert und das Bärchen die ganze Zeit beobachtet“, so Casdorff.

Zum Glück war die Sorge unbegründet, Milana zeigte sich als perfekte Mutter und das Jungtier entwickelte sich prächtig – heute wiegt es stolze 126 kg. In den vergangenen Monaten wurde Nana zum Publikumsliebling. „Nana ist eine wunderbare Botschafterin für ihre bedrohte Art“, so Tierpflegerin Ann Katrin Schumacher, die Nana vom ersten Tag an betreut hat. „Während die Zoobesucher sie beobachten, erfahren sie von uns gleichzeitig viel über den schwindenden Lebensraum der Eisbären – und was wir alle aktiv dagegen tun können.“

Corona: Geburtstag ohne Publikum

Genau wie Nanas erster Ausflug aus der Wurfhöhle im März, fand auch ihr erster Geburtstag ohne Zoobesucher statt. Seit dem 02. November ist der Erlebnis-Zoo erneut geschlossen. „Es tut uns sehr leid, dass unsere Zoobesucher auch dieses wichtige Ereignis in Nanas Leben nicht live miterleben konnten“, so Casdorff, „aber wir haben Verständnis für die Kontaktbeschränkungen und unterstützen alle notwendigen Maßnahmen, um gemeinsam dazu beizutragen, die Ausbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen.

Und dennoch: Schon die achtwöchige Schließung im März hatte den Zoo vor große wirtschaftliche Herausforderungen gestellt, denn auch ohne Besucher laufen in einem Zoo nahezu alle Kosten weiter – die Versorgung der Tiere steht dabei an erster Stelle. Durch die Aufnahme von zusätzlichen Krediten konnte der Betrieb im Frühjahr aufrechterhalten werden. „Die Unterstützung in der regionalen und Landes-Politik war herausragend und eine große Wertschätzung für unsere Arbeit als bedeutender Ort der Bildung, des Artenschutzes und der Naherholung“, so Casdorff, „wir sind sehr dankbar für die starke wirtschaftliche Unterstützung unseres Gesellschafters, der Region Hannover.“

Hilfe kam auch von vielen Zoobesuchern, die den Zoo mit der Übernahme von Patenschaften, dem Kauf von Jahreskarten trotz Schließung und Spenden nach Kräften unterstützt hatten. „Dieses Engagement hat uns alle sehr berührt“, bedankt sich der Zoogeschäftsführer.

Erbschaft lässt Planungen vorangehen

Besonders eine Erbschaft in Höhe von 350.000 € hat dem Zoo in diesem Krisenjahr weitergeholfen: „Mit dieser Erbschaft können wir unsere Planungen für unsere Artenschutzprojekte ‚Riesenschildkröten-Haus‘ und ‚Zoologicum‘ trotz der Corona-Krise weiterführen“, so Casdorff. „Es macht uns stolz, dass der Zoo diesem großzügigen Menschen zu Lebzeiten so viel Freude bereitet hat, dass er ihn auch für zukünftige Generationen erhalten möchte.“ Das Vermächtnis werde sorgsam eingesetzt.

Ungewisse Zukunft – Hoffnung auf Unterstützung

Ungewiss bleibt jedoch die Zukunft: Die erneute Schließung im November bedeutet knapp eine Million Euro an weiteren Umsatzausfällen. „Wir hoffen auf Bundesmittel aus der ‚Novemberhilfe‘, aber leider gibt es hierzu noch keine Klarheit“, so Casdorff. Auch sei unklar, welche Belastungen noch weit in das nächste Jahr hineinreichen würden – und die Mittel der Region Hannover seien verständlicherweise begrenzt. Der Zoo habe viele Maßnahmen eingeleitet, um die operativen Kosten zu reduzieren. „Umso mehr freuen wir uns über jede Unterstützung!“, so Casdorff. Mit Spenden, Tierpatenschaften oder Jahreskarten können die treuen Besucher ihren Zoo weiterhin unterstützen.

Vor 55 Jahren: Erster Rammschlag für die U-Bahn-Hannover – 55 Jahre UBahnbau

Vor 55 Jahren: Erster Rammschlag für die U-Bahn-Hannover

18. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM).  Dienstag,16. November 1965, 10:31 Uhr: Am Rande des Waterlooplatzes wird ein Stahlträger in hannoverschen Boden gerammt. Es ist dies der „erste Rammschlag“ für den U-Bahn-Bau. Fortan wird gebaut an einem Netz, dessen erste Ausbaustufe nach zehn Jahren in Betrieb genommen, das konsequent ausgebaut wird und das schon früh international viel Beachtung findet. Vor 55 Jahren begann die Erfolgsgeschichte des „Modells Stadtbahn Hannover“. Es sollte auch für andere Städte wegweisend werden.

Erfolgsmodell Stadtbahn Hannover

Die Stadtbahn, eine Mischform aus schon in der Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg für Hannover ab 1949 geplanten Unterpflaster-Straßenbahn und einer als Fernziel angesehenen „richtigen“ U-Bahn, veränderte die Stadt. Erst über Jahrzehnte durch die unvermeidlichen Tunnelbauarbeiten, nach den stufenweisen Betriebsaufnahmen ab 1975 aber auch durch den enormen Erfolg der Stadtbahn. Sicher, schnell und bequem erschloss sie Hannover sowie nach und nach auch Teile des Umlandes auf neuen Wegen. Das Netz der „Stadtbahn Hannover“ war in den 1960er Jahren so weitblickend geplant worden, dass es bislang nicht an seine Leistungsgrenze stieß. Zusatzverkehre anlässlich von Rekordmessen wie der CeBIT, Veranstaltungslinien zu Großkonzerten oder Kirchentagen und auch der zeitweise dichte Takt während der Weltausstellung EXPO 2000 – dies und mehr ließ sich neben dem planmäßigen Verkehr abwickeln. Heute fahren auf allen Hauptstrecken mehrere Linien, jeweils mindestens eine mit fassungsstarken Dreiwagenzügen.

„Das heutige lebenswerte Hannover wäre ohne U-Bahn undenkbar“, sagt Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA. „Die Vorteile bei Fahrzeit, Komfort und Verlässlichkeit für Millionen von Fahrgästen sind unschlagbar. Man stelle sich nur einmal vor, wir müssten täglich hunderte von bis zu 100 Meter langen Zügen oberirdisch über Hauptbahnhof, Kröpcke und Aegidientorplatz fahren lassen. Ein Verkehrskollaps der Innenstadt wäre ohne U-Bahn-Tunnel vorprogrammiert gewesen!“

Hauke Jagau, Präsident der für den Nahverkehr zuständigen Region Hannover, fasst zusammen: „Die Stadtbahn, deren Bau 1965 in Hannover begann, hat neben Neubaugebieten ab 1982 Strecke um Strecke auch Siedlungsschwerpunkte der heutigen Region Hannover in den direkten Nachbarkommunen rund um die Landeshauptstadt erschlossen. Der konsequente Streckenausbau war und ist vorbildlich: Das Stadtbahnnetz strahlt buchstäblich weit über Hannover hinaus aus und nützt allen Bürgerinnen und Bürgern.“

Baustart im November 1965

Der erste Pfahl dafür wurde vor 55 Jahren im damaligen Kreisel am Rande des Waterlooplatzes, am Zusammentreffen von Lavesallee und Gustav-Bratke-Allee gesetzt. Im Rahmen einer Feierstunde löste Oberbürgermeister August Holweg die Rammarbeiten für den ersten, vom ausführenden Bauunternehmen Wallbrecht eigens zuvor silbern lackierten, Doppel-T-Träger aus. Holweg sagte dazu, diese Baumaßnahme sei „eine zwingende Notwendigkeit, von der die Lebensfähigkeit unserer Stadt abhängt.“ Der Bau einer U-Bahn sei „der zweckmäßigste und wirtschaftlichste Weg, um der Verkehrsnot in Hannover Herr zu werden.“ Klar war: „Der Bau ist eine lebenswichtige Operation am Herzen des Landes Niedersachsen.“ Beim Festakt anwesend waren Fachleute aus allen westdeutschen Städten, die U-Bahnen bauten oder planten, so aus Berlin, Bremen, Frankfurt (Main), Hamburg, Köln und München. Holweg war sich sicher: „Der erste Rammschlag für den Bau einer Untergrundbahn ist ein Ereignis von historischer Bedeutung in der Baugeschichte unserer Stadt.“

Dem Baubeginn war eine längere Planungsaphase vorausgegangen. Letztlich entschied der Rat der Stadt Hannover am 23. Juni 1965 (Holweg: „Diese Sitzung wird einmal geschichtliche Bedeutung haben.“), eine von vier ausgearbeiteten Netzvarianten zu verwirklichen. Diese folgte einem im Auftrag der Landeshauptstadt erstellten Gutachten des Berliner Professors Wehner. Er hatte als ersten Bauabschnitt zwei Tunnelstrecken vorgeschlagen: Die 3,3 Kilometer lange Nord-Süd-Strecke Wedekindplatz – Waterlooplatz und die 2,9 Tunnel-Kilometer einer Ost-West-Strecke Schlägerstraße Goetheplatz/Klagesmarkt mit Abzweig zur ersten Strecke am Kröpcke und Verzweigung am Steintor.

1965 standen viele Einzelheiten noch nicht fest

Mit dem Bau wurde am Waterlooplatz begonnen, auch weil er für den Baustart aufgrund seiner Weitläufigkeit besonders gut geeignet schien. Es war zudem beim Baubeginn noch keineswegs klar, wo diese erste Strecke genau enden sollte. Am vorgesehenen Zielort Wedekindplatz sollte es gar zwei getrennte Rampen für die Ausfahrt – in der Wedekindstraße – und für die Einfahrt in den Tunnel – in der Straße Steinriede – geben. Auch der weitere Netzausbau stand noch nicht in der dann seit etwa 1967 verfolgten Form fest. Als aus damaliger Sicht dritte Strecke mit Tunnel im Zentrum beschloss der Rat Ende 1966 die später „D-Linie“ genannte, vorgesehene Verbindung von Harenberg über Hauptbahnhof bis zum Kronsberg. Sie wurde als einzige nicht in dieser Form verwirklicht. Auch die schon in vielen frühen Plänen verzeichnete Station „Welfenplatz“ (zwischen Hauptbahnhof und Werderstraße) wurde zwar konstruktiv berücksichtigt, aber bislang nicht erstellt. Doch das Netz wird weiter ausgebaut, derzeit im Südwesten Hannovers mit der Neubaustrecke nach Hemmingen. Eine neuerliche Verlängerung nach Garbsen/Mitte ist in Planung.

Christian Weske, Geschäftsführer der für die Stadtbahnanlagen zuständigen Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) blickt in diese Zukunft: „Mit dem Startschuss wurde vor 55 Jahren die Grundlage für ein zukunftsweisendes Stadtbahnsystem gelegt, das sich heute durch unabhängige Streckenführungen, eine hohe Leistungsfähigkeit und weitgehende Barrierefreiheit auszeichnet. Durch den Stadtbahnbau wurden die Wohnquartiere besser an das hannoversche Zentrum angebunden; er hat die City mit der Schaffung von Fußgängerzonen nachhaltig verändert und zur Entwicklung einer attraktiven Kultur- und Einkaufswelt beigetragen.“

Pause nach nur 210 Metern U-Bahn

Der Baustart im November 1965 betraf das erste Baulos, also den ersten Abschnitt der so genannten „A-Strecke“. Dieses Baulos A01 umfasste die 140 Meter lange Zufahrtsrampe in der Gustav-Bratke-Allee sowie gerade einmal 70 Meter Tunnel. Gleich nach dem Auftakt hatte die Baustelle einige Tage pausieren müssen: Am 22. November 1965 wurden in Hannover die größten Schneemengen und die tiefsten Temperaturen seit 1919 gemessen, die Bundeswehr musste beim Schneeräumen helfen. Da waren Vermessung und andere vorbereitende Arbeiten nicht möglich. Der Rohbau am Los 1 war dennoch nach nur etwa einem Jahr, Anfang Dezember 1966, abgeschlossen. Nun aber trat die nächste Pause von diesmal einigen Monaten Länge ein. Wegen unsicherer Finanzierung konnten die Arbeiten an den anschließenden Baulosen 2 (Station Waterloo) und 3 (Tunnelstrecke bis Karmarschstraße mit Unterfahrung der Leine) nicht ausgeschrieben werden. Dies geschah erst im Frühjahr 1967, nachdem Bund und Land finanzielle Unterstützung zugesichert hatten. Grundlage war ein Steueränderungsgesetz mit bundesweit positiver Auswirkung auf die Finanzierung von Verkehrsbauten. Ende Juni 1967 konnten die Arbeiten im hannoverschen Untergrund wiederaufgenommen werden.

Ebenfalls 1967 wurde das städtische U-Bahn-Bauamt neu aufgestellt und mit Klaus Scheelhaase dessen bis 1994 amtierender Leiter aus Berlin an die Leine geholt. Er erinnert sich: „Mit dem ersten Rammschlag vor 55 Jahren endete für Hannover die Politik ‚der autogerechten Stadt‘. Der damalige Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht hatte erkannt, dass die Verkehrsprobleme Hannovers nicht mit dem Autoverkehr zu lösen sind. Seitdem setzt Hannover auf den Ausbau des ÖPNV und hat viele Milliarden in den Ausbau des Streckennetzes, des Fahrzeugparkes oder Streckenverlängerungen investiert. Heute, nach 55 Jahren, ist überall der Erfolg sichtbar, begünstigt natürlich auch durch das aus Anlass der Weltausstellung Expo 2000 gebaute S-Bahn-System. Will man in Zusammenhang mit dem Klimaschutz den Modal-Split zugunsten des ÖPNV ändern, wären im Stadtbahnsystem noch vorhandene Reserven mobilisierbar, um die gesteckten Ziele zu erreichen.“

Betrieb seit 1975, zweiter Baustart 1996

In einem Abschnitt des neuen Tunnels bis hinter der Station Markthalle (heute Markthalle/Landtag) begannen Testfahrten schon im November 1971, also nur drei Jahre nach dem Baubeginn. Ab Januar 1972 gab es gelegentliche Besichtigungsfahrten, unter anderem für Lokalpolitiker. Der fahrplanmäßige Stadtbahnbetrieb auf der A-Strecke mit dem Tunnel-Teilstück von der Gustav-Bratke-Allee bis zum Weißekreuzplatz (Kehranlage Hauptbahnhof) wurde im September 1975 als Linie 12 eröffnet. Seither gab es mehr als 30 weitere Streckeneröffnungen im Stadtbahnnetz. Und auch der Waterlooplatz sah einen neuerlichen Baustart: Unweit des Ortes der Premiere vom 16. November 1965 begann am 15. Mai 1996 der Bau der „Spange Legionsbrücke“ – sie war schon 1965 in den Plänen für die Fortführung der A-Strecke nach Wettbergen enthalten.

  • Vor 55 Jahren: Erster Rammschlag für die U-Bahn-Hannover – BGPress 0530 1
    Erster Rammschlag beim Baubeginn der U-Bahn am Waterlooplatz, 16. November 1965 (siehe Nachrichtenblatt 6/1965) © ÜSTRA Archiv
  • Vor 55 Jahren: Erster Rammschlag für die U-Bahn-Hannover – BGPress 0718
    Festakt zum Beginn des U-Bahn-Baus auf dem Waterlooplatz, Umtrunk mit dem Oberbürgermeister August Holweg (Mitte) und Ministerpräsident Dr. Georg Diederichs (links), 16. November 1965 © ÜSTRA Archiv
  • Vor 55 Jahren: Erster Rammschlag für die U-Bahn-Hannover – BGPress 1018
    Festakt zum Beginn des U-Bahn-Baus auf dem Waterlooplatz mit der Ramme im Vordergrund, 16. November 1965 © ÜSTRA Archiv
  • Vor 55 Jahren: Erster Rammschlag für die U-Bahn-Hannover – BGPress 1701
    Bautafel auf dem Waterlooplatz zum Beginn des U-Bahn-Baus, Abbildung setzt sich aus drei Teilen zusammen (der Hintergrund und das U-Bahn-Symbol wurden retuschiert), 16. November 1965 © ÜSTRA Archiv
  • Vor 55 Jahren: Erster Rammschlag für die U-Bahn-Hannover – BGPress 1702
    Erster Rammschlag beim Baubeginn der U-Bahn am Waterlooplatz, 16. November 1965 © ÜSTRA Archiv
  • Vor 55 Jahren: Erster Rammschlag für die U-Bahn-Hannover – BGPress 1717
    Festakt zum Beginn des U-Bahn-Baus auf dem Waterlooplatz mit der Ramme im Vordergrund, 16. November 1965 © ÜSTRA Archiv
INTERSCHUTZ Community Day und die FireFit Championships Europe Indoor abgesagt – Firefit Absage

INTERSCHUTZ Community Day und die FireFit Championships Europe Indoor abgesagt

18. November 2020/in Hannover, Veranstaltungen

HANNOVER (PM). Der für den 12. Dezember 2020 geplante INTERSCHUTZ Community Day und die FireFit Championships Europe Indoor Veranstaltung finden nicht statt. Grund für die Absage ist das aktuelle Infektionsgeschehen.

„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen“, so Martin Folkerts, Projektleiter INTERSCHUTZ bei der Deutschen Messe AG „aber die Infektionszahlen und die damit verbundenen Einschränkungen machen eine Durchführung unmöglich. Außerdem möchten wir vermeiden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zu großen Teilen aus dem Feuerwehr- und Rettungswesen kommen, einer Ansteckungsfahr ausgesetzt werden. „

Die parallel dazu stattfindenden FireFit Championships wären der erste Indoor-Wettkampf in Europa gewesen.

„Alle Athletinnen und Athleten sind selbst als Einsatzkräfte aktiv und zur Zeit in dieser Aufgabe besonders gefordert“, ergänzt das Organisationsteam der FireFit Championships Europe. „Wenn wir jetzt weiter an einem Strang ziehen und uns gegenseitig schützen, hoffen wir, in 2021 die geplanten FireFit Championships Wettkämpfe in Europa durchführen zu können. Bei allen Entscheidungen steht die Sicherheit der Feuerwehrsportler an erster Stelle.“

Ein neuer Termin für beide Events steht noch nicht fest.

Hannover-Döhren: Erneuter Brand in Mehrfamilienhaus – Polizeifahndung 181120

Hannover-Döhren: Erneuter Brand in Mehrfamilienhaus

18. November 2020/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 14.11.2020, ist es erneut zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hannover gekommen. Die Hausbewohner wurden von der Feuerwehr über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht. Vier von ihnen kamen mit Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus. Es könnte die 17. Tat eines Brandstifters sein. Die Polizei fahndet mit einem Phantombild nach ihm und erhofft sich Hinweise aus der Bevölkerung.

Wenige Minuten nach 15:00 Uhr drang dichter Rauch aus dem Keller des Mehrfamilienhauses an der Landwehrstraße. Die Feuerwehr rettete die Bewohner und löschte das Feuer, das nach ersten Erkenntnissen der Polizei im Keller ausgebrochen war. Am Montag, 16.11.2020, begutachteten die Brandexperten des Zentralen Kriminaldienstes den Brandort. Sie kamen zum Schluss, dass Sperrmüll im Keller des Hauses vorsätzlich angezündet wurde. Damit setzen sich die Ermittlungen zur Brandserie fort, die die Polizei seit August 2020 beschäftigt.

Insgesamt 17 Taten weisen inzwischen Gemeinsamkeiten auf. Die Brände wurden in den südlichen Stadtteilen in einem räumlich eng umgrenzten Bereich gelegt. Die Tatzeiten waren in der Regel nachmittags. An einem Brandort wurde eine verdächtige Person gesehen. Mit einem Phantombild (siehe Titelbild) sucht die Polizei nach diesem Mann. Personen, die Hinweise zu den Bränden oder zu dem tatverdächtigen Mann geben können, werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu wenden.

Feuerwehreinsatz

Schutzhütte auf Schulgelände abgebrannt

18. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf dem Freigelände der Freien Waldorfschule Hannover-Bothfeld brannte eine Schutzhütte vollständig nieder. Der Schulbetrieb wurde durch das Feuer nicht beeinträchtig. Personen waren nicht gefährdet.

Um 08:16 Uhr meldete ein Radfahrer den Brand einer Hütte auf dem an die Weidenallee angrenzenden Schulgelände. Kurz danach ging auch ein entsprechender Notruf des Hausmeisters aus der Schule an der Weidkampshaide in der Regionsleitstelle ein.

Als kurz danach der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 an dem Schulgelände in Bothfeld eintraf, brannte die etwa dreißig Quadratmeter große Hütte bereits in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus dem mit Reet gedeckten Dach, eine weithin sichtbare Rauchwolke zog über die angrenzenden Weiden ab. Sofort löschten Einsatzkräfte das Feuer mit Wasser aus zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen und auch einem speziellen Großtanklöschfahrzeug. Die brennende Schutzhütte stand neben einem Grillplatz auf dem großen Gelände weit ab von weiteren Schulgebäuden. Der Schulbetrieb konnte während des Feuerwehreinsatzes ungefährdet weiterlaufen. Nach etwa 45 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Die Reste der von ehemaligen Schülern aus Lehm, Holz und Schilfrohr selbst gebauten Schutzhütte mussten mit Hilfe von Motorsägen teilweise zerlegt und eingerissen werden, um an alle Glutnester zu gelangen. Hierbei setzte die Feuerwehr auch Schaum als Löschmittel ein. Um 09:24 Uhr war das Feuer vollständig gelöscht. Personen wurden nicht verletzt.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Über die Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 6 Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort.

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