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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5190© Bernd Günther

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen

13. September 2020/in Hannover

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover zieht eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen anlässlich mehrerer Versammlungen im Zusammenhang mit dem Thema Corona. Größere Störungen haben die Einsatzkräfte durch konsequentes Einschreiten verhindert. Durch das Nichtragen der Mund-Nase-Bedeckung ist es zu zeitlichen Verzögerungen des Aufzugs der Versammlung „Walk to freedom“ gekommen.

Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover waren für den heutigen Tag mehrere versammlungsrechtliche Aktionen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie angezeigt worden. Neben zwei Versammlungen, die sich kritisch mit den damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen auseinandersetzten, waren auch mehrere Gegenversammlungen angezeigt worden.

Gegen die Corona-Maßnahmen protestierte eine von der privaten Initiative „Walk to freedom“ angezeigten Versammlung unter dem Motto „Die Pandemie ist vorbei – für die sofortige Wiederherstellung unserer Grundrechte“. Die Teilnehmenden dieses Aufzugs hatten sich auf dem Waterlooplatz versammelt. Zu einer Auftaktkundgebung hatten sich dort zunächst etwa 550 Teilnehmende getroffen. Weil bereits hier diverse Demonstrierende keine Mund-Nase-Bedeckung trugen, verzögerte sich der Beginn des Aufzugs, der anschließend durch Teile der hannoverschen City ging, deutlich.

Von rund 70 Teilnehmenden wurden ärztliche Atteste vorgelegt, die ihre Befreiung davon belegen sollten. Im Zusammenhang mit den polizeilichen Überprüfungen ergaben sich Hinweise, dass mehrere dieser Dokumente mutmaßlich gefälscht waren. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungen ein. Schließlich setzte sich der Marsch gegen 14:15 Uhr in Bewegung. Daran nahmen bis zu zirka 1 100 Personen teil. Da sich auch während des Streckenverlaufes viele dieser Versammlungsteilnehmenden abermals nicht an die Beschränkung zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gehalten hatten, musste der Aufzug mehrfach von der Polizei gestoppt werden. Ein Teilnehmender wurde aus der Versammlung ausgeschlossen, weil er trotz wiederholter Aufforderung das Tragen der vorgeschriebenen Bedeckung verweigerte. Insgesamt kam es hierdurch zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen, so dass eine Verkürzung der Versammlungsroute durch die Polizei verfügt wurde.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5134

Die Polizeikräfte in Hannover waren auf die angekündigten Kundgebungen gut vorbereitet. © Bernd Günther

Gegen 16:00 Uhr kamen die Teilnehmenden schließlich auf dem Georgsplatz an, wo sie sich mit der Versammlung der Gruppe „Selbstbestimmtes Leben“, die zum gleichlautenden Thema demonstrierte, zusammenschlossen. Nachdem Teile der beiden Versammlungen die Örtlichkeit bereits verlassen hatten, nahmen noch etwa 900 Personen an der dortigen Kundgebung teil, die gegen 19:50 Uhr endete.

Die ebenfalls für heute angezeigten Gegenversammlungen verliefen im Wesentlichen störungsfrei. Die „Demonstration gegen die Verbreitung von Verschwörungsmythen“ der Linksjugend Hannover hatte gegen 13:00 Uhr auf dem südlichen Waterlooplatz begonnen. Die dort bis zu 200 demonstrierenden Personen folgten unter polizeilicher Begleitung mit Abstand dem Aufzug der Initiative „Walk of freedom“.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5189

Im Bereich des Waterlooplatzes kam es auch zu einer Gegenversammlung © Bernd Günther

Eine stationäre Kundgebung der Gruppe „Aufstehen gegen Rassismus“ unter dem Thema „Sie marschier’n mit Nazis und Faschisten!“ am südlichen Opernplatz wurde mit etwa 450 Teilnehmenden durchgeführt und gegen 16:15 Uhr beendet.

Die zunächst durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angezeigten Gegenversammlungen auf dem Hannah-Arendt-Platz und am Platz der Göttinger Sieben waren am heutigen Morgen kurzfristig durch die Anzeigenden abgesagt worden.

Dennoch kam es auf dem Platz der Göttinger Sieben zur Zusammenkunft von etwas über 100 Personen des linken Spektrums. Diese wurde durch die Polizei als Spontanversammlung bewertet und eng begleitet. Zu größeren Zwischenfällen kam es auch hier nicht.

Auch zwei weitere Versammlungen in der Innenstadt außerhalb des Corona-Kontextes verliefen störungsfrei. Hierzu hatten die Initiative 48 Jahre UJZ Korn unter dem Motto „Was tun, weil’s brennt! 48 Jahre UJZ Korn – 99 Jahre Rote Hilfe – Immer Antifa“ mit bis zu 100 Teilnehmenden sowie zum Thema „Hautierhaltung“ das PETA Streetteam mit letztlich zirka zehn Teilnehmenden aufgerufen.

Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeivizepräsident Jörg Müller, zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf des aktuell noch andauernden Einsatzes zufrieden. „Das taktische Konzept ist aufgegangen, alle angezeigten Versammlungen konnten stattfinden und Störungen verhindert werden.“ Unverständnis äußerte der Einsatzleiter zu der unzulänglichen Umsetzung der Beschränkung, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. „Aus diesem Grund konnte der Aufzug erst später loslaufen und musste zweimal angehalten werden, um diese Beschränkung durchzusetzen.“

Elektrobusoffensive - Die ersten neuen Elektrobusse starten in den Linienbetrieb – Elektrobus

Elektrobusoffensive – Die ersten neuen Elektrobusse starten in den Linienbetrieb

11. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Nach umfangreichen Tests und Schulungen in den vergangenen Monaten ist es nun soweit: Die neuen Elektrobusse vom Typ eCitaro nehmen ab Montag, den 14. September 2020, ihren Betrieb auf der Linie 100/200 auf. „Mit den ersten vier Elektrobussen auf Strecke fällt nun der Startschuss für die Umstellung der hannoverschen Innenstadt-Linien auf komplett reinen elektrischen Antrieb“, erläutert Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, bei der Jungfernfahrt am Freitag, den 11. September 2020.

„Die modernen Busse leisten zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrswende.“ Während des Testzeitraums waren die Busse noch im schwarz-weißen Erlkönigdesign auf Hannovers Straßen unterwegs. Für ihren Start im Linienverkehr auf der Linie 100/200 wurden die neuen Elektrobusse enthüllt und sind nun im ÜSTRA Look unterwegs.

48 Elektrobusse für sechs Innenstadtlinien

Nach den ersten vier Bussen werden bis Ende 2020 weitere elf E-Solobusse (12 Meter) sowie die ersten vier E-Gelenkbusse (18 Meter) erwartet. Die Gelenkbusse werden zunächst für Testfahrten und Schulungen genutzt, bevor sie ab 2021 auf der Linie 121 zum Einsatz kommen. Im Jahr 2021 sollen dann zwei Solo- sowie sieben Gelenkbusse geliefert werden, in 2022 folgen weitere 13 Solo- und sieben Gelenkbusse. Zunächst wird die Linie 100/200 elektrisch ausgestattet (13 E-Solobusse), ab  2021 folgen die weiteren Innenstadtlinien 121 (10 E-Gelenkbusse), Linie 128 (6 E-Solobusse), Linie 134 (6 E-Solobusse und Linie 120 (3 E-Solo- und 4 E-Gelenkbusse). „Bis 2023 bauen wir mit insgesamt 48 Elektrofahrzeugen auf sechs Innenstadtlinien den Umweltvorsprung des ÖPNV in der Region Hannover weiter aus“, freut sich ÜSTRA Vorstandsvorsitzender Dr. Volkhardt Klöppner. „Wir wollen die erste deutsche Großstadt sein, die im kompletten Innenstadtbereich den ÖPNV elektrisch betreibt – und dies mit CO2-freier Energie.“

Ausbau der Ladeinfrastruktur

Für die Inbetriebnahme der neuen Elektrobusse auf der Linie 100/200 wurde am Endpunkt August-Holweg-Platz die Ladetechnik zum Teil erneuert. Diese vorgeschaltete Betriebstechnik ist notwendig für den Betrieb der Elektrobusse. Die Lademasten sind noch aus dem Pilotprojekt mit drei Elektrobussen von 2015 vorhanden. Die Leistungselektronik am August-Holweg-Platz wurde umfangreich modernisiert. Die Lademasten werden aus verschiedenen Energiequellen versorgt: Die Ladung am ersten Lademast wird aus der Bahnstromversorgung der Stadtbahn gespeist. Das hat den Vorteil, dass hier die überschüssige Bremsenergie der Stadtbahn zum Laden der Elektrobusse verwendet werden kann. Am zweiten Lademast wird Strom durch enercity eingespeist, um eine zuverlässige Energieversorgung der Lademasten sicherzustellen. „So wird am August-Holweg-Platz sowohl die Ladung der E-Busse als auch von bis zu drei E-PKW mit maximal 150 kW Ladeleistung realisiert“ erläutert Elke van Zadel, ÜSTRA Vorständin für Technik, IT und Infrastruktur. „Diese Ladetechnik ist bislang in Deutschland einmalig.“

Parallel zum weiteren Einsatz der Elektrobusse werden in den kommenden Jahren die Endpunkte der Innenstadtbus-linien jeweils mit der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur ausgerüstet: Die Endpunkte der Linie 121 Altenbekener Damm und Haltenhoffstraße sollen Mitte 2021 in Betrieb gehen, die Endpunkte der Linie 128 und 134 sind für Ende 2021 (Peiner Straße) bzw. Mitte 2022 (Nordring) geplant. Die Endpunkte Aegidientorplatz und Ahlem der Linie 120 folgen Ende 2022.

Darüber hinaus werden die beiden Betriebshöfe Mittelfeld und Vahrenwald für die Ladungs- und Instandhaltungsprozesse der Elektrobusse umfangreich umgebaut.

Moderne Sicherheitssysteme, neu gestalteter Innenraum mit Free WLAN und USB sowie elektrische Wärmepumpe

Die Niederflur-Stadtbusse verfügen jeweils über zehn Hochvolt-Batteriebaugruppen mit einer Gesamtkapazität von 243 kWh (NMC – Nickel-Mangan-Kobalt) und einer Reichweite von rund 120 km ohne Nachladung. Zusätzlich verfügen sie über einen Pantografen auf dem Dach für Zwischenladungen an den Endhaltestellen der jeweiligen Linien. Darüber hinaus verfügen die eCitaro über eine her-ausragende Sicherheitsausstattung. Dazu zählt zum Beispiel der aktive Bremsassistent Preventive Brake Assist. Der Sideguard Assist des eCitaro warnt den Fahrer beim Abbie-gen vor Fußgängern und Radfahrern. Der Fahrerarbeitsplatz ist zusätzlich mit einer Glasscheibe als „Spuckschutz“ ausgestattet. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer freuen sich riesig über das jüngste ÜSTRA Familienmitglied, denn die neuen Elektrobusse sind nicht nur umweltfreundlich und technologisch auf dem neuesten Stand, sondern überzeugen durch hohen Fahrkomfort und sind dazu noch sehr leise“, berichtet Denise Hain, ÜSTRA Vorständin für Betrieb und Personal. „An die Werkstatt stellt der Systemwechsel auf elektrischen Antrieb völlig neue technische Anforderungen, auf die wir gut vorbereitet sind. Bereits mit der Einführung der Hybridtechnologie vor einigen Jahren haben wir systematisch damit begonnen, unser Werkstattpersonal zur Elektrofachkraft weiterzubilden sowie Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik auszubilden“, so Hain weiter. Fahrgäste profitieren von einer elektrischen Kassettenrampe als Einstiegshilfe für mobilitätseingeschränkte Passagiere (zusätzlich manuelle Klapprampe als Rückfallebene), kostenfreiem WLAN, USB-Steckdosen für mitgebrachte Endgeräte sowie TFT-Monitoren für das Fahrgastfernsehen. Außerdem werden die neuen Busse mit Klimatechnik aus-gestattet. Die energieeffiziente Wärmepumpe nutzt  CO2 als Kältemittel (geringe Treibhausgasschädigung) und sorgt bei hohen Außentemperaturen für eine angenehme Temperierung des Innenraums. In der kalten Jahreszeit wird die benötigte Wärme rein elektrisch erzeugt und ist aufgrund der 100%igen Nutzung von Ökostrom schadstofffrei.

Der Innenraum der Elektrobusse wurde mit Sitzpolstern in Lederoptik, grünen Haltestangen und einem Fußboden-Design in Holzoptik komplett neu gestaltet.

Förderung durch Bund und Land

Möglich ist die Realisierung dieses Großprojekts durch die Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Natur-schutz und nukleare Sicherheit mit 22,7 Millionen Euro. Eine ergänzende Förderung der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) in Höhe von 2,9 Mio. Euro unterstützt die Anschaffung der ersten 29 E-Busse. Über eine weitere  Komplementärförderung der übrigen 19 E-Busse wird das Land zu gegebener Zeit entscheiden. Insgesamt belaufen sich die Investitionen für die Zukunftsoffensive E-Bus auf etwa 50 Millionen Euro.

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in der Lange-Hop-Straße in Kirchrode – BGPress 5099© Bernd Günther

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in der Lange-Hop-Straße in Kirchrode

11. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Kirchrode ist eine Wohnung nahezu ausgebrannt. Die Mieterin konnte sich selber ins Freie retten, ihr Sohn hingegen musste schwerverletzt von der Feuerwehr aus der Brandwohnung gerettet werden.

Um 14.40 Uhr meldete die Polizei, dass es in einer Wohnung in der Lange-Hop-Straße brennen würde. Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Bemerode und den Rettungsdienst.

Als kurze Zeit später die ersten Feuerwehrkräfte von der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache 3 eintrafen, schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses. Die 71-jährige Mieterin der betroffenen Wohnung konnte sich selbstständig ins Freie retten. Mit leichten Verletzungen wurde die Frau in ein Krankenhaus transportiert. Der 44-jährige Sohn musste von der Feuerwehr gerettet werden und kam nach medizinischer Versorgung schwerverletzt ebenfalls in ein Krankenhaus. Die übrigen Bewohner konnten das Haus vor Ankunft der Feuerwehr unverletzt verlassen. Die Brandwohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Parallel zur Menschenrettung wurde der Brand gelöscht. 20 Minuten nach Ankunft der Feuerwehr war der Brand bereits unter Kontrolle. Weitere Wohnungen waren vom Brand nicht betroffen. Der Strom in der Wohnung wurde abgestellt und mittels Drucklüfter vom Rauch befreit.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe beträgt nach ersten Schätzungen 100.000.-€. Die Feuerwehr Hannover war bis 16:15 Uhr mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Während der Einsatzmaßnahmen war die Lange-Hop-Straße zwischen Döhrbruch und Ostlandstraße gesperrt.

Wohnung in Bemerode ausgebrannt – BGPress 5081© Bernd Günther

Wohnung in Bemerode ausgebrannt

10. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bemerode ist eine Wohnung schwer beschädigt worden und nicht mehr bewohnbar. Der Bewohner konnte sich selber ins Freie retten und die Feuerwehr alarmieren. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Um 17.57 Uhr meldeten ein Anrufer, dass es in seiner Wohnung im Bindingweg brennen würde. Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Bemerode und den Rettungsdienst. Noch während diese Einsatzkräfte auf der Anfahrt waren, gingen mehrere Notrufe ein, die auf einen bereits von außen wahrnehmbaren Brand in dem großen Mehrfamilienhaus hinwiesen. Aufgrund dieser Meldungen wurde sofort ein weiterer Löschzug alarmiert.

Als kurze Zeit später die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort eintrafen, schlugen bereits Flammen aus Fenstern im sechsten Obergeschoss. Der 44-jährige Mieter aus der Brandwohnung sowie ein Teil der Bewohner aus angrenzenden Wohnungen hatten sich bereits selber unverletzt in Freie begeben. Während zwei mit Atemschutzgeräten geschützte Einsatztrupps in die brennende Wohnung eindrangen, kontrollierten andere gefährdete Bereiche in unmittelbarer Nähe. Insgesamt mussten etwa 20 Personen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Bereits um 18:20 Uhr war das Feuer in der etwa 50 Quadratmeter großen Wohnung mit Wasser gelöscht. Mit Hilfe von speziellen Drucklüftern bliesen Feuerwehrleute den Brandrauch aus dem Gebäude.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Über die Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 12 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften im Einsatz.

Warntag 2020 – Eine Warnung? – Warntag 2020 Warnung

Warntag 2020 – Eine Warnung?

10. September 2020/in Hannover

HANNOVER (bg). Es wurde viel über den heutigen bundesweiten Warntag 2020 im Vorfeld geschrieben. Tierbesitzer fürchteten bei der Auslösung der Sirenen um ihre Lieblinge und die Generation der Menschen, die noch die Luftschutzsirenen aus dem Zweiten Weltkrieg in Gedanken hören, hatten gemischte Gefühle.

Dann war es so weit. 11:00 Uhr am 10. September 2020, dem Tag, an dem die Bevölkerung im gesamten Bundesgebiet gewarnt werden sollte. Natürlich nur ein Probealarm. Also es drohte keine wirkliche Gefahr.

Was ab 11:00 Uhr folgte, war Stille. Oder man schaute gebannt auf sein Handy mit der Warn-App KATWARN oder NINA. Und es passierte bei vielen Bürgern einfach nix. Keine Alarmierung über das Handy oder lautstarke Sirenen über der Stadt.

Wir kontrollierten selber die Auslösung der Handy-Apps und können bestätigen, zumindest in der Region Hannover und in der Landeshauptstadt Hannover kamen bei uns auf beiden Warn-Apps kurz nach 11:00 Uhr die Warnungen an. Sogar auf dem Tablet lief die Warnung als Pop-Up problemlos auf. Auch das Erste Deutsche Fernsehen oder Welt blendeten Informationen ein. Allerdings wurden die Bundesmeldungen über MOWAS an KATWARN erst um 11:30 Uhr übermittelt, welche KATWARN dann sofort weiterleitete.

Warntag 2020 – Eine Warnung? – BGPress 4835

In der Region Hannover und der Landeshauptstadt funktionierte die Auslösung der Warn-Apps. Zumindest bei vielen in der Bevölkerung. Aber es gab auch Zeitverzögerungen beim Empfang. (links NINA, rechts KATWARN) © Bernd Günther

Nach Rücksprache mit einigen Lesern kamen erste Zweifel auf. Viele meldeten, dass die Alarmierung sehr zeitversetzt kam. Teilweise zu einer Zeit, als auf den Apps schon Entwarnung gegeben wurde.

Für eine Sirenenalarmierung ist die Stadt Hannover laut der Berufsfeuerwehr nicht ausgerüstet. Die ursprünglichen Sirenen, wie man sie noch aus der Zeit der Probealarmierungen von früher kannte oder mit denen im Umland die Feuerwehren alarmiert werden, sind wegen des Endes des Kalten Krieges abgebaut worden. Die Wartung und die Technik waren störanfällig und kostspielig.

Heute nutzt man z.B. in der Landeshauptstadt seitens der Feuerwehren andere Benachrichtigungstechniken. Die der stillen Alarmierung für die Einsatzkräfte über Funkmeldeempfänger. Eine bewährte Methode, die auch die Bürgerinnen und Bürger nachts schlafen lässt.

Bei Gefahr für die Bevölkerung (z.B. Bombenevakuierungen) hat sich die Information durch Radiodurchsagen, Eilmeldungen der örtlichen Medien und der Warn-App KATWARN oder NINA gut bewährt.  Lokale Lautsprecherdurchsagen durch Fahrzeuge der Feuerwehr oder Polizei werden ebenfalls bei lokalen Gefahrenlagen genutzt. Ebenfalls nutzt die Polizei und die Feuerwehr auch Twitter und Facebook als ergänzendes Medium.

Bislang hat es zum Glück keine Situation in Deutschland gegeben, wo eine globale Warnung der gesamten Bevölkerung notwendig gewesen wäre. Bei regional begrenzten Schadenslagen greifen bewährte Informationswege für die Bevölkerung vor Ort. Und doch hat der heutige Warntag ganz deutlich gezeigt, eine Alarmierungsüberprüfung aller Warnmöglichkeiten auf Zuverlässigkeit ist dringend erforderlich. Das Warn-App-System ist heute an seine Belastungsgrenze gebracht worden. Sirenen zur zuverlässigen Warnung aller Bevölkerungsschichten, unabhängig von Funklöchern, fehlenden Handys oder nicht installierten Apps müssen funktionieren.

Probleme bereiten auch die unterschiedlichen Auslösewege und -berechtigungen. Ob von einer Leitstelle, der zuständigen Landesbehörde, einer Gemeinde oder der Ebene des Bundes, es muss dort deutlich nachgebessert werden. Klare Regelungen für Alarmierungen auf Gemeinde, Landes- oder im umfassenden Schadensfall auch des Bundes fehlen.

In den sozialen Medien häufen sich die kritischen Stimmen und die Befürchtung, dass man bei einer wirklichen Gefahr nicht informiert wird. Es gab in vergangenen Jahrzehnten immer wieder Schadenslagen, wie zum Beispiel Sturmfluten, in denen der regionale Radiosender zum Schluss immer folgendes sagte: „Informieren Sie bitte auch ihre Nachbarn, alte oder gebrechliche Menschen und ihre fremdsprachlichen Mitbürger und helfen sie sich gegenseitig“. Eine zuverlässige Informationsquelle, die technisch unanfälliger ist und seit langer Zeit funktionieren kann.

Trotzdem ist es ratsam, dass Handynutzer sich eine der Warn-Apps wie KATWARN oder NINA installieren. In ihnen gibt es sogar eine sogenannte Schutzengel-Funktion, die unabhängig vom eingegebenen Wohnort eine Alarmierung über die Handyortung auslöst und das ganz ohne das sie sich darum kümmern müssen. Ob man dabei der Angst vor einer vermeindlichen Datenkrake den Vorzug gibt, als sich vor einer akuten Lebensgefahr doch noch schützen zu können, muss jeder selber beurteilen und für sich entscheiden. Bei vielen Handys muss übrigens inzwischen die Berechtigung zur Benachrichtigung, die Berechtigung zur Abfrage von Standorten und die Berechtigung für Push-Nachrichten durch den Nutzer freigegeben werden. Wenn diese nicht erfolgen, können die Warn-Apps dann auch unter Umständen keine Alarmierung auf dem Handy wegen der fehlenden Rechte durchführen. Dieses wird auch gestern bei einigen Handy-Nutzern der Fall gewesen sein.

Der Warntag 2021 wird zeigen, ob man in einem Jahr von den verantwortlichen Stellen eine Nachbesserung erwarten darf. Fehler und Missstände hat dieser Tag jedenfalls für 20 Minuten ausführlich gezeigt.

Das Bundesinnenministerium sieht den Warntag 2020 jedenfalls als „gescheitert“ an.

Hallenbäder öffnen wieder – Hallenbad

Hallenbäder öffnen wieder

9. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Ab Montag, den 14. September werden das Stadionbad, das Vahrenwalder Bad und das Stöckener Bad unter Pandemiebedingungen geöffnet. Eine Öffnung des Nord-Ost-Bades erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt. Es besteht aber die Absicht, das Bad spätestens am 3. Oktober zu eröffnen. Wegen des Personaleinsatzes ist dies abhängig von der Verlängerung der Saison im Lister Freibad. Siehe dazu auch die Pressemeldung vom 4. September.

Öffnungszeiten Hallenbäder

Innerhalb der veränderten Öffnungszeiten werden mehrere Zeitfenster angeboten, um möglichst vielen Hannoveraner*innen die Nutzung der Bäder zu ermöglichen. Es wird auch Zeiten geben, zu denen nur Schulen oder Vereine die Bäder nutzen können. Die Reinigungszeiten werden ebenfalls angepasst, um den Pandemiebedingungen Rechnung zu tragen.

Die Öffnungszeiten/Zeitfenster im Einzelnen:

Stadionbad

(Kapazität: maximal 80 Personen)

Montag

14:30 bis 16:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

16:30 bis 18:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

18:30 bis 20:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Dienstag

6:30 bis 8:30 Uhr                  öffentlicher Badebetrieb

8:30 bis 10:30 Uhr                öffentlicher Badebetrieb

10:30 bis 12:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

12:30 bis 14:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

14:30 bis 16:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Mittwoch

6:30 bis 8:30 Uhr                  öffentlicher Badebetrieb

8:30 bis 10:30 Uhr                öffentlicher Badebetrieb

10:30 bis 12:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

12:30 bis 14:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

14:30 bis 16:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

16:30 bis 18:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

18:30 bis 20:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Donnerstag

6:30 bis 8:30 Uhr                  öffentlicher Badebetrieb

8:30 bis 10:30 Uhr                öffentlicher Badebetrieb

10:30 bis 12:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

12:30 bis 14:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

14:30 bis 16:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Freitag

6:30 bis 8:30 Uhr                  öffentlicher Badebetrieb

8:30 bis 10:30 Uhr                öffentlicher Badebetrieb

10:30 bis 12:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

12:30 bis 14:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

14:30 bis 16:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Sonnabend

geschlossen (Training und Sportveranstaltungen)

 

Sonntag

09:00 bis 12:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

12:00 bis 15:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

15:00 bis 18:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Vahrenwalder Bad

(Kapazität: 35 Personen)

 

Montag

06:00 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:30 bis 10:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

13:30 bis 15:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

16:00 bis 18:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Dienstag

06:00 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:30 bis 10:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

11:00 bis 13:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

15:30 bis 17:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

18:00 bis 20:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Mittwoch

06:00 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:30 bis 10:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

13:30 bis 15:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

16:00 bis 18:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Donnerstag

06:00 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:30 bis 10:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

11:00 bis 13:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

15:30 bis 17:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

18:00 bis 20:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Freitag

06:00 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:30 bis 10:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

11:00 bis 13:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

13:30 bis 15:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

16:00 bis 18:00 Uhr               Frauenschwimmzeit

 

Sonnabend

08:00 bis 11:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

11:30 bis 14:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

15:00 bis 18:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

18:30 bis 21:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Sonntag

09:00 bis 11:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

12:00 bis 14:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

15:00 bis 17:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

 

Stöckener Bad

(Kapazität: maximal 35 Personen)

 

Montag

06:30 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:00 bis 09:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Dienstag

06:30 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:00 bis 09:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Mittwoch

06:30 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:00 bis 09:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

09:30 bis 12:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

13:00 bis 16:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

16:30 bis 21:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Donnerstag

06:30 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:00 bis 09:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Freitag

06:30 bis 08:00 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

08:00 bis 09:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

Sonnabend

08:00 bis 09:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

09:30 bis 12:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

14:00 bis 17:00 Uhr               Frauenschwimmzeit

 

Sonntag

08:00 bis 09:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

09:30 bis 12:30 Uhr               öffentlicher Badebetrieb

 

 

Vorab-Reservierung und Preise

Badegäste müssen sich vor dem Besuch der Hallenbäder anmelden. Aufgrund der stark begrenzten Kapazitäten soll nach den Erfahrungen in den Freibädern die Reservierung mit der Begleichung des Eintrittsgeldes einhergehen. Die Einführung der Online-Bezahlung wird zeitnah erfolgen. Die telefonische Reservierungsmöglichkeit für Senior*innen bleibt in sehr begrenztem Umfang bestehen. Die Bezahlung des Eintrittsgeldes erfolgt in diesen Fällen an der Kasse. Die Eintrittspreise bleiben unverändert und gelten für das jeweils gebuchte Zeitfenster.

Hygienekonzept

Für jedes Hallenbad wurde ein eigenes Hygienekonzept gemäß § 24 in Verbindung mit § 3 der Niedersächsischen Corona-Verordnung entwickelt. Das Gesundheitsamt der Region hat der Umsetzung zugestimmt.

Corona-Regeln

In den Bädern werden „Corona-Regeln“ ausgehängt und im Internet veröffentlicht, um das Schwimmen und Saunieren unter Pandemiebedingungen zu regeln.

Eingangs- und Kassenbereiche

  • Ein Mund-Nasen-Schutz muss bis zum Umkleiden getragen werden.
  • Es darf sich nur eine Person im unmittelbaren Kassenbereich aufhalten.
  • Die Bezahlung sollte möglichst bargeldlos erfolgen.
  • Alle Kassenbereiche sind mit Spuckschutz ausgestattet.
  • Desinfektionsspender sind vorhanden.
  • Sitzmöglichkeiten sind entfernt oder auf ein Minimum reduziert worden.
  • Einlass für Kinder (bis 12 Jahre) nur in Begleitung eines Erwachsenen.

Umkleidebereiche:

  • Es ist für jeden Umkleidebereich festgelegt, wie viele Personen sich unter Einhaltung der Abstandsregeln jeweils gleichzeitig umziehen können.
  • Um den Abstand einhalten zu können, werden nicht alle Schränke geöffnet.
  • Haartrockner (auch eigene) dürfen nicht genutzt werden.

Duschen:

  • Es ist für jeden Duschraum festgelegt, wie viele Personen sich unter Einhaltung der Abstandsregeln jeweils gleichzeitig duschen können.
  • Duschen, die zur Abstandswahrung nicht genutzt werden können, sind außer Betrieb genommen.
  • Zum Ende der Schwimmzeiten kann es passieren, dass wegen der begrenzten Duschkapazitäten Badegäste nach dem Badbesuch nicht duschen können. Alternativ stehen aber zum Abduschen von Chlorwasser Kaltduschen in der Schwimmhalle zur Verfügung.

Schwimmhalle:

  • Es werden Doppelbahnen bereitgestellt, die im Rechtsverkehr genutzt werden müssen.
  • Die Sprunganlagen bleiben geschlossen.
  • Sitzmöglichkeiten werden auf ein Minimum reduziert.

Saunen

Die Saunen des Vahrenwalder Bades und des Stöckener Bades bleiben geschlossen. Den Saunabereich des Stadionbades können 10 Personen gleichzeitig nutzen. Auch für die Saunen gelten besondere Corona-Regeln, Aufgüsse gibt es beispielsweise nur ohne Wedelzeremonie. Die Schwimmhalle kann nicht genutzt werden. Hier die Öffnungszeiten der Sauna im Stadionbad:

 

Montag

15:00 bis 18:00 Uhr               Damensauna

18:00 bis 21:00 Uhr               Damensauna

 

Dienstag

09:00 bis 12:00 Uhr               Herrensauna

12:00 bis 15:00 Uhr               Herrensauna

15:00 bis 18:00 Uhr               Herrensauna

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Mittwoch

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12:00 bis 15:00 Uhr               Damensauna

15:00 bis 18:00 Uhr               Damensauna

18:00 bis 21:00 Uhr               Damensauna

 

Donnerstag

09:00 bis 12:00 Uhr               Gemischt

12:00 bis 15:00 Uhr               Gemischt

15:00 bis 18:00 Uhr               Gemischt

18:00 bis 21:00 Uhr               Gemischt

 

Freitag

09:00 bis 12:00 Uhr               Gemischt

12:00 bis 15:00 Uhr               Gemischt

15:00 bis 18:00 Uhr               Gemischt

18:00 bis 21:00 Uhr               Gemischt

 

Sonnabend

geschlossen

 

Sonntag

09:00 bis 12:00 Uhr               Gemischt

12:00 bis 15:00 Uhr               Gemischt

15:00 bis 18:00 Uhr               Gemischt

Oberbürgermeister stellt seinen Kandidaten für die Leitung des Baudezernates vor – BGPress 4761© Bernd Günther

Oberbürgermeister stellt seinen Kandidaten für die Leitung des Baudezernates vor

8. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). Heute Nachmittag stellt der hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay seinen Kandidaten für die Leitung des Baudezernates vor. Der Kandidat Thomas Vielhaber (59), derzeit noch Planungs- und Baudezernent in der Stadt Arnsberg, gab den Pressevertretern einen kleinen Einblick in seine möglichen zukünftigen Schwerpunkte, falls er am 24. September 2020 in der Ratsversammlung bestätigt werden sollte.

„Einen neuen Blick auf die Stadt werfen“

Hannovers Rolle als Zentrum mit Strahlkraft stärken, die Innenstadt attraktiv gestalten, bezahlbaren Wohnraum schaffen, die Bürger*innen mehr einbinden: Darin sieht Thomas Vielhaber besondere Herausforderungen für die Landeshauptstadt. Der 59-jährige Bauexperte und Raumplaner wurde jetzt auf einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus von Oberbürgermeister Belit Onay als Kandidat für die Leitung des Baudezernats der Landeshauptstadt vorgestellt.

Die Wahl von drei neuen Dezernent*innen in der Ratsversammlung ist für den 24. September terminiert. Neben der Leitung des Baudezernates sind auch die Leitungen für das Sozialdezernat sowie für das Personaldezernat neu zu besetzen. Belit Onay betonte, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Thomas Vielhaber. „Er ist ein Gestalter, ein ausgewiesener Experte mit viel Erfahrung und ein Netzwerker.“  In der Stadt Arnsberg, in der er als Planungs- und Baudezernent tätig ist, sei es Thomas Vielhaber gelungen „starke Akzente zu setzen“, meinte Onay.

„Auch mal Experimente wagen“

Vielhaber warb auf der Pressekonferenz dafür, „einen neuen Blick auf die Stadt zu werfen und manchmal auch experimentelle Wege zu beschreiten“.   Eine zentrale Aufgabe werde es sein, die Rolle der Landeshauptstadt als Zentrum zu stärken. Dazu brauche es passende Infrastrukturen bei guter Erreichbarkeit.  Einen Schwerpunkt sieht Vielhaber in der Stabilisierung der Innenstadt. Der Einzelhandel mit seiner Leitfunktion werde durch den wachsenden Online-Handel und verändertes Kaufverhalten auf die Probe gestellt. Corona beschleunige diese Entwicklungen. Aufwerten ließe sich die Innenstadt, indem der „Nutzungsmix“ ausgebaut werde – etwa durch das stärkere Einbringen weiterer Funktionen wie Wohnen und Arbeiten, Kultur, Sport und Freizeit. Der Umbau von Plätzen, Straßen, Wegen und Grünflächen sei ein begleitendes Instrument, um Aufenthalts- und Lebensqualität zu verbessern. „Die Stadt ist heute mehr als Einkaufs-, Wohn oder Arbeitsstandort“, stellte Vielhaber fest.

Auf dem Weg zur autofreien Innenstadt müssen nach Ansicht Vielhabers die vom motorisierten Individualverkehr ausgehenden Belastungen wie Platzbedarf, Lärm, Abgase und  Unfallgefahr möglichst zügig reduziert werden. Der Raumgewinn werde Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zugute kommen. Auch Flächen für Spiel und Sport, für Außengastronomie oder als Ruhezonen seien denkbar.  Der Klimaschutz gewinne an Stellenwert. Lange Hitze- und Trockenperioden in großflächig versiegelten und schlecht durchlüfteten Städten seien belastend für Mensch und Natur. Vielhaber forderte ein Umdenken auf lokaler Ebene. Der Ausbau dezentraler Versorgungs- und Infrastrukturen sei einer von vielen richtigen Schritten, klimaschonendes Bauen ein weiterer.

Wohnungsmarkt unter Druck

Den Wohnungsmarkt in Hannover sieht Vielhaber „unter Druck“. Aufgrund der Boden- und Baupreise fielen preiswerte Wohnungen oft durchs Raster. Kommunale Wohnbaugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften könnten hier erhebliche Beiträge liefern, den Wohnungsmarkt aber nicht allein entlasten. Vielhaber plädiert für gemeinsame Ansätze von Wohnungsunternehmen, Immobilienwirtschaft, Sozialverbänden, Kommune und anderen Institutionen.

Vielhaber sprach sich für mehr Teilhabe und einen stärkeren Dialog mit den Bürger*innen aus.  Die Bürger*innen-Beteiligung früherer Prägung funktioniere nicht mehr. Themen- oder projektbezogen sei über die jeweils angemessene Form der Partizipation – zwischen Mitwirkung und Information – nachzudenken. Offenen Foren und Bürgerwerkstätten stünden jedoch oft formalisierte, rechtlich vorgegebene Abläufe gegenüber, die gerade von jungen Menschen kaum noch wahrgenommen würden.

Baukultur stärkt Identifikation

Als „harten Standortfaktor“ bewertet Vielhaber die Baukultur. Sie umfasse auch den Planungs- und Vermittlungsprozess und trage zur Identifikation und Bindung der Bürger*innen an ihr Quartier und ihre Stadt bei. Dabei könnten Entscheidungsprozesse und -ergebnisse zu Fragen der Stadtgestaltung und Architektur vielfach auch öffentlich beraten werden, ohne ihren fachlichen Hintergrund zu verlieren. Eines von mehreren Instrumenten sei der Gestaltungsbeirat, der – extern besetzt – Verwaltung und Politik in schwierigen Fragen fachlich unterstützt.

Vielhaber plädierte dafür, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Er sieht außerdem die Notwendigkeit, weiter in die Stadt zu investieren. Dabei gehe es neben Bestandserhalt und -sanierung auch um neue Angebote, etwa im Bildungs- und Betreuungsbereich oder für Sport und Naherholung. Um die Stadt als Wirtschaftsstandort zu stärken, gelte es, den Bereichen Industrie, Gewerbe und Logistik „zukunftsfeste Bedingungen“ zu bieten. Die Stadt könne ihre Gestaltungsmöglichkeiten vom Bodenmanagement über Standortmarketing, Beratung und Förderung bis zum Planungsrecht einsetzen.

Oberbürgermeister stellt seinen Kandidaten für die Leitung des Baudezernates vor – BGPress 4738

Der 59-jährige Thomas Vielhaber könnte der neue Baudezernent von Hannover werden © Bernd Günther

In der Stadt Arnsberg setzte Thomas Vielhaber als Planungs-  und Baudezernent seine Schwerpunkte unter anderem in der nachhaltigen Stadtentwicklung und Stadterneuerung, in den Themen Baukultur und Historische Stadt, in der Wohnungs- und Wohnbauflächenpolitik sowie in der Verkehrsplanung. Der Diplom-Ingenieur für Raumplanung wirkt in zahlreichen Arbeitsgruppen auf regionaler Ebene und überregionaler Ebene mit – so ist er etwa in die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung berufen.

Symbolbild Feuerwehr

Eine verletzte Person nach Küchenbrand

8. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Montagabend wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Küchenbrand in den Stadtteil Oststadt gerufen. Durch den Brand wurde eine Person verletzt.

Die Regionsleitstelle Hannover erhielt gegen 23:55 Uhr die Information über einen Brand in der Küche im dritten Obergeschoss in einem Mehrfamilienhaus in der Angerstraße. Als kurz darauf Feuerwehrkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, drang ihnen bereits dichter Brandrauch aus dem Gebäude entgegen. Durch die ins Gebäude vorgegangenen Einsatztrupps konnte der Brandherd in der Küche schnell lokalisiert und bekämpft werden. Die gesamte Wohnung ist durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen worden und derzeit nicht bewohnbar. Der 39 Jahr alte Mieter zog sich bei Löschversuchen leichte Verbrennungen zu und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Die übrigen Mieter konnten sich selbstständig ins Freie retten und nach dem Abschluss der Lösch- und Lüftungsarbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 15000 €.

Die Feuerwehr Hannover war mit zwei Löschzügen, der Ortsfeuerwehr Kirchrode sowie dem Rettungsdienst mit insgesamt 44 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war gegen 21:00 Uhr beendet.

„Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – Titel BGPress 4720© Bernd Günther

„Hört ihr Leut und lasst euch sagen“

5. September 2020/in Kultur, Hannover

HANNOVER (bg). Neun Schläge ertönen vom Turm der Basilika St. Clemens zur Nacht in Hannover. Vor ihr hat sich eine kleine Gruppe von 12 Personen vor dem Portal versammelt, um sich für eineinhalb Stunden mit der mittelalterlichen Geschichte von Hannover zu befassen. BG-PRESS.de begleitete die Gruppe bei der abendlichen Veranstaltung.

Stattreisen-Hannover e.V. veranstaltet inzwischen wieder interessante Touren zur vielfältigen Geschichte Hannovers und ihrer Persönlichkeiten aus mehreren Epochen.

So begrüßt der Nachtwächter Melchior, gespielt von Wolfgang Schiemann, die „Fremden“ vor den damaligen Stadttoren von Hannover anno 1712. „Was sie sich vor den Mauern rumtreiben, die Fremden, in diesen unsicheren Zeiten, wo auch noch die Seuche in der Stadt wütet“, spricht sie der Nachtwächter an. Er wird den Teilnehmern dieses Rundganges in den nächsten Stunden vieles über die Zeit von damals berichten können.

Zuerst nimmt er das Grüppchen mit zum nächstgelegenen Stadttor. Mit etwas Mühe kann er dort den Torwächter bestechen, dass er noch mit den Fremden in die Stadt eingelassen wird. Um diese Uhrzeit konnte man von außen die Stadt früher nicht mehr betreten. Alle Stadttore waren verschlossen und mit Torwachen gesichert. Die Einwohnerzahl zählte damals gerade einmal 5.000 Bürger.

In der Stadt erzählt eine Beginenschwester von der Auflösung ihres katholischen  Schwesternhauses und begleitet die Gruppe ein kleines Stück weiter in die Altstadt.

Auf den Treppen des Landtages sitzt die Hofdame Eleonore von dem Knesebeck, die Geschichten von ihrer Herrin Prinzessin Sophie-Dorothea zu berichten weiß. Im Anschluss geht es zum Alten Rathaus und vor der Marktkirche bekommt die Gruppe unverhofft vom Julchen, einer Magd aus dem Ratskeller, altes hannoversches Broyhan-Bier, „Leinewasser“ und Laugengebäck zu Stärkung für den noch weiten Weg.

An der Kreuzkirche taucht aus der Dunkelheit eine Kräuterfrau auf und gibt gute Ratschläge für das Wohlbefinden bei allerlei Wehwehchen.

Der Rundgang endet mit einer musikalischen Einlage eines Hofsängers auf dem Platz vor dem Ballhof, vor dem sich dann noch einmal alle Darsteller versammeln. Die Schauspieler Kerstin Ahten, Andrea Welsch, Paul le Butt und Wolfgang Schiemann haben für abwechslungsreiche Stunden gesorgt. Wer mehr von der Stadtgeschichte, vergangenen Zeiten und den Persönlichkeiten von Hannover erfahren möchte, kann sich über das derzeitige Programm auf www.stattreisen-hannover.de/ informieren.

Immerhin zeigen diese Veranstaltungen, wenn auch mit den gebotenen Einschränkungen nach den Corona-Schutzregeln, dass die kulturelle Szene in Hannover langsam wieder erwacht. Sicherlich kein Ende des Lockdowns für die Veranstaltungsbranche, aber immerhin für einige ein kleines Licht am Ende des Tunnels.

  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4669
    Der Torwächter (Paul le Butt) bewacht schlafend das Tor an der Stadtmauer von Hannover © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4671
    Der Nachtwächter versucht noch die "Fremden" in die Stadt zu bekommen © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4679
    Der Torwächter (Paul le Butt) bewacht das Tor an der Stadtmauer von Hannover © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4683
    Die Begine (Kerstin Ahten) klagt dem Nachwächter ihr Leid © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4684
    Der Nachtwächter (Wolfgang Schiemann) entdeckt die Hofdame Eleonore von dem Knesebeck (Andrea Welsch) auf den Stufen des Landtages © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4694
    Die Hofdame Eleonore von dem Knesebeck (Andrea Welsch) auf den Stufen des Landtages © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4698
    Der Nachtwächter (Wolfgang Schiemann) trifft vor der Marktkirche das Julchen, eine Magd vom Ratskeller (Kerstin Ahlten) © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4702
    Das "Julchen" (Kerstin Ahlten) sorgt für eine kleine Erfrischung der Teilnehmer am Rundgang "Rendezvous mit der Geschichte" von Stattreisen Hannover e.V. © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4706
    Die Kräuterfrau (Andrea Welsch) vor der Kreuzkirche © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4704
    Der Nachtwächter (Wolfgang Schiemann) trifft eine Kräuterfrau (Andrea Welsch) vor der Kreuzkirche in der Altstadt von Hannover © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4715
    Nachtwächter (Wolfgang Schiemann li.) und der Hofsänger (Paul de Butt) © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4720
    Rendezvous mit der Geschichte - Darsteller: Wolfgang Schiemann (re.), Kerstin Ahlten (2.v.r.), Andrea Welch (Mitte), Paul le Butt (li.) © Bernd Günther
Erlebnis-Zoo erhält Gold-Auszeichnung für Familienfreundlichkeit – Erlebnis Zoo familienfreundlich

Erlebnis-Zoo erhält Gold-Auszeichnung für Familienfreundlichkeit

4. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Bärenstark: Der Erlebnis-Zoo Hannover hat zum achten Mal in Folge einen Gold-Rang bei der Befragung zu Deutschlands familienfreundlichstem Zoo erlangt.  Insgesamt testete die Kölner ServiceValue in Kooperation mit der WELT am SONNTAG und der Goethe-Universität Frankfurt am Main 625 Unternehmen aus 71 verschiedenen Branchen in einer groß angelegten Kundenbefragung.

Untersucht wurde unter anderem, wie gut die Unternehmen auf die Kundengruppe Familie mit Kind eingestellt sind, erklärte das Unternehmen. Dabei geht es unter anderem um das Produkt- und Dienstleistungsangebot, die Familien- und Kinderfreundlichkeit der Mitarbeiter, welche Zusatzleistungen (wie zum Beispiel Spielplätze) angeboten werden und ob sich die Familien gut aufgehoben fühlen.

Der Gesamtmarkt wurde mithilfe des speziell entwickelten „Family Experience Score“ (FES) durchleuchtet, ein errechneter Mittelwert aus acht Bewertungskriterien. Der FES verdichtet die acht Leistungsmerkmale zu einem Gesamtwert für die Familienfreundlichkeit auf einer Skala von 0 (keine Zustimmung) bis 100 (volle Zustimmung).

Bei der Untersuchung erlangte der Erlebnis-Zoo Hannover mit einem FES von 86,6 Platz 2 beim familienfreundlichsten Zoo Deutschlands (hinter dem Zoo Gelsenkirchen mit 87,6 und vor dem Tierpark Hagenbeck mit 84,3). Auch branchenübergreifend konnte der Erlebnis-Zoo überzeugen und unter allen 625 getesteten Unternehmen den 2. Platz belegen.

„Wir freuen uns, dass der Erlebnis-Zoo seit Jahren Familien mit Kindern nachhaltig begeistert“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Die erneute Auszeichnung mit einem Gold-Rang ist eine Bestätigung unserer Arbeit und ein tolles Zeichen, dass unser vielfältiges Angebot aus Bildung, Unterhaltung und Erholung bei Groß und Klein so positiv aufgenommen.“

Noch ein erfreuliches Ergebnis der deutschlandweiten Befragung: Die deutschen Zoos liegen im Ranking der familienfreundlichsten Branchen an der Spitze, noch vor Freizeitparks, Themenparks, Indoorspielplätzen und Erlebnisbädern.

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