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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Brennender Wasserkocher löst Brandmeldeanlage im Eilenriedestift aus – Wasserkocher Eilenriedestift© Bernd Günther

Brennender Wasserkocher löst Brandmeldeanlage im Eilenriedestift aus

27. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). Heute in der Mittagszeit löste im Eilenriedestift im Stadtteil Groß-Buchholz ein brennender Wasserkocher die automatische Brandmeldeanlage aus. Zwei unverletzte Bewohner mussten während der Löscharbeiten durch die Feuerwehr betreut werden.

Gegen kurz vor 13:00 Uhr hatte die automatische Brandmeldeanlage des Eilenriedestiftes frühzeitig den Brand detektiert und Alarm in der Feuerwehrleitstelle ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits deutlich wahrnehmbarer Brandrauch aus der Wohnung einer Mieterin. Ein Atemschutztrupp konnte dort einen brennenden Wasserkocher noch rechtzeitig in der Küchenspüle ablöschen, so dass eine Ausbreitung der Flammen auf weiteres Inventar verhindert wurde. Die Mieterin, die sich bereits außerhalb des Gefahrenbereiches befand, und ein Bewohner der Nachbarwohnung wurden zunächst durch Feuerwehrleute betreut. Beide Personen blieben bei dem Brand unverletzt und konnten nach Lüftung der betroffenen Bereiche vor Ort verbleiben.

Die Schadenhöhe durch Rauch und Hitzeeinwirkung an der Kücheneinrichtung beträgt nach ersten Schätzungen der Feuerwehr ca. 3.000,- Euro. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 14 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war um 14:30 Uhr beendet.

 

Zwischenbericht 19:00 Uhr zum Sturmtief Kirsten – Gerüst Finanzamt Süd

Zwischenbericht 19:00 Uhr zum Sturmtief Kirsten

26. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Das am heutigen Mittwoch über Deutschland hinwegziehende Sturmtief „Kirsten“ hält seit dem Mittag die Einsatzkräfte in der Landeshauptstadt Hannover in Atem. Die Feuerwehr Hannover rückte bisher zu insgesamt 87 sturmbedingten Einsätzen aus. Glücklicherweise waren hierbei keine Verletzten zu beklagen.

Das angekündigte Sturmtief „Kirsten“ erreichte am Vormittag das Gebiet des Landeshauptstadt Hannover und verursacht seit 11:40 Uhr immer wieder Einsätze der Feuerwehr. Nachdem es bereits den ganzen Mittwochmorgen schon windig gewesen war, frischte es deutlich auf und es waren bis in den Nachmittag vereinzelte Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 95 km/h (Windstärke 10 Bft) zu verzeichnen.

Hierdurch kam es in der Landeshauptstadt zu bisher 87 Einsätzen, von denen derzeit noch neun Einsätze abgearbeitet werden. Zum Großteil handelte es sich hierbei um herabgestürzte Äste, lose Dachziegel und umgestürzte Bäume. Glücklicherweise sind bisher keine Personenschäden zu verzeichnen. Besonders zu erwähnen sind hierbei:

14:30 Uhr: Eingestürztes Baugerüst, Lavesallee:

Am Gebäude des Finanzamtes Hannover Mitte stürzten in ca. 20 m Höhe Teile eines Baugerüstes ein. Herabstürzende Gerüstteile beschädigten dabei abgestellte Kraftfahrzeuge. In einer aufwendigen Aktion demontierten Höhenretter der Feuerwehr zusammen mit der Gerüstbaufirma lose an der Außenfassade hängende Gerüstteile und nahmen weitere Sicherungsmaßnahmen vor. Hierzu kam auch eine Teleskopmastbühne der Feuerwehr zum Einsatz.

14:15 Uhr: Baum liegt auf Wohnhaus, Gorch-Fock-Str.:

Durch die starken Windböen spaltete sich eine ca. 15m hohe Eibe und stürzte zu Teilen auf ein Mehrfamilienhaus. Mit Hilfe eines Feuerwehrkranwagens wurden Stamm- und Kronenteile abgetragen.

In der Landeshauptstadt Hannover waren zeitweise 150 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch acht Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Hannover alarmiert.

Die Regionsleitstelle koordinierte bis 19:00 Uhr in Landeshauptstadt und Region Hannover 188 sturmbedingte Einsätze.

Zwischenbericht 19:00 Uhr zum Sturmtief Kirsten – BGPress 4250

Sturmschaden durch Baum in der Gorch-Fock-Straße © Bernd Günther

Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4245

Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz

26. August 2020/in Hannover

HANNOVER. Zu einem etwas aufwendigeren Sturmeinsatz kam es heute Abend für die Feuerwehr. In der Gorch-Fock-Straße im Stadtteil List hatte der Sturm einen Baum gespalten und drohte bei den Fällmaßnahmen Teile des Daches und der Fassade zu beschädigen.

Aus diesem Grund sicherte die Feuerwehr vor Ort den betroffenen Teil des Baumes mit einer Drehleiter und forderte den Kranwagen der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung nach.

Mit Hilfe von zusätzlichen Seilen sicherten Feuerwehrfrauen und -männer den abgebrochenen Stamm zusätzlich, um ein Zurückschwingen gegen die Fassade beim Fällen zu vermeiden.

Durch Einsatz einer Kettensäge wurde der betroffene Teil dann nach Absicherung durch den Feuerwehrkran entfernt und auf dem nahen Bürgersteig vorsichtig ohne weitere Schäden abgelegt. Dort wurde er gleich zerkleinert.

Während der Einsatzmaßnahmen musste die Gorch-Fock-Straße gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchrode unterstützte bei dem Einsatz.

  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4229
    Einsatz des Feuerwehrkrans bei einem Sturmschaden in der Gorch-Fock-Straße © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4232
    Einsatz des Feuerwehrkrans bei einem Sturmschaden in der Gorch-Fock-Straße © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4234
    Auch eine Drehleiter kam als erste Maßnahme zum Einsatz © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4245
    Einsatz des Feuerwehrkrans und der Drehleiter bei einem Sturmschaden in der Gorch-Fock-Straße © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4246
    Einsatz einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr bei einem Sturmschaden © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4250
    Einsatz einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr bei einem Sturmschaden © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4255
    Über die Drehleiter wird der Haken des Feuerwehrkrans am zu fällenden Baumteil befestigt © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4262
    Von zwei Seiten sichern Einsatzkräfte der Feuerwehr über Seile den Baum gegen Zurückschwingen © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4263
    Von zwei Seiten sichern Einsatzkräfte der Feuerwehr über Seile den Baum gegen Zurückschwingen © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4278
    Von zwei Seiten sichern Einsatzkräfte der Feuerwehr über Seile den Baum gegen Zurückschwingen © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4283
    Vorsichtig wird der Teil des Baumes vor dem Haus abgelegt © Bernd Günther
  • Bei Sturmschaden kommt Feuerwehrkran zum Einsatz – BGPress 4287
    Mit der Motorsäge werden die Äste entfernt © Bernd Günther
ÜSTRA und regiobus starten umfangreiche Maßnahmen – Stadtbahn Maske© ÜSTRA / Florian Arp

ÜSTRA und regiobus starten umfangreiche Maßnahmen

26. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Donnerstag, 27. August 2020, beginnt in Niedersachsen das neue Schuljahr. Die Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus sind auch unter den geltenden Coronaregeln ein zuverlässiger Partner für einen sicheren Schulweg für alle Schülerinnen und Schüler und ergreifen umfangreiche Maßnahmen. 

Kundenzentrum verlängert Öffnungszeiten zum Schulstart

Um einem möglichen Besucherandrang zum Schulstart gerecht zu werden, verlängert das Kundenzentrum seine Öffnungszeiten. Ab Donnerstag, 27. August 2020, bis vorerst Freitag, 11. September 2020, ist das Kundenzentrum in der Karmarschstraße 30/32 in 30159 Hannover werktags von 07:00 bis 21:00 Uhr, anstatt von 09:30 bis 20:00 Uhr, geöffnet. Samstags gelten weiterhin die bisherigen Öffnungszeiten von 09:30 bis 18:00 Uhr. Mit dieser Maßnahme soll eine Entzerrung der Besucherströme erreicht werden.

Verstärkerfahrten im Stadtbahn- und Busbereich mit sämtlichen Kapazitäten

Um während der Stoßzeiten einen sicheren und zuverlässigen ÖPNV zu garantieren, setzen ÜSTRA und regiobus ab Donnerstag, 27. August, Schulverstärker im Bus- und Stadtbahnbereich ein. Das bedeutet: längere Busse, zusätzliche Stadtbahnwagen und ein dichterer Takt in den Stoßzeiten zu Schulbeginn und -ende. So werden beispielsweise zusätzliche Fahrten auf den Stadtbahnlinien 1 und 9 angeboten. Die Linien 1, 4, 6 und 7 fahren in der maximalen Länge von 3-Wagen-Zügen. Im Busbereich werden alle verfügbaren Busse zur Schulan- und -abfahrt eingesetzt. Die jeweiligen Verstärkerfahrten sind den Aushangfahrplänen an den Haltestellen oder der Fahrplanauskunft auf gvh.de und den Seiten der Verkehrsunternehmen zu entnehmen. Über die angebotenen Verstärkerfahrten und Bahnverlängerungen hinaus sind keine weiteren Reservekapazitäten bei den Verkehrsunternehmen ÜSTRA und regiobus verfügbar.

Intensivierte Kontrollen werden weiter fortgeführt

Die bereits intensivierten Maskenkontrollen der letzten Wochen werden weiter fortgesetzt. Dabei gehen ÜSTRA und regiobus konsequent gegen Maskenverweigerer vor. Die Verkehrsunternehmen setzen dafür insgesamt rund 110 Mitarbeiter im Prüf- und Sicherheitsdienst ein.

Maskenscouts, Schulunterstützung und Social-Media-Aktion: Informationsaktionen zur Mund- und Nasenschutzpflicht

Obwohl die Verkehrsunternehmen alle verfügbaren Kapazitäten auf die Schiene und Straße bringen, wird es in den Spitzenzeiten nicht möglich sein, durchgehend den empfohlenen Sicherheitsabstand in den Fahrzeugen und an den Haltestellen einzuhalten. Deshalb ist es für die Gesundheit aller Fahrgäste umso wichtiger, sich an die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes zu halten – sowohl in den Fahrzeugen als auch an den Stationen und Haltestellen. ÜSTRA und regiobus bitten alle Eltern, ihre Kinder mit Masken auszustatten, ihnen die Maskenpflicht in Bus und Bahn und an Haltestellen zu erläutern und sie anzuhalten, Masken im ÖPNV zu tragen. Zusätzlich unterstützen die Verkehrsunternehmen durch eine Reihe von Aktionen die konsequente Tragepflicht von Masken im Schülerverkehr. Um gerade zu Schulbeginn von Anfang an die Maskenpflicht als Alltag wahrzunehmen, werden an den ersten Schultagen ebenfalls Maskenscouts nach Schulschluss an einzelnen Haltestellen großer Schulzentren in Hannover präsent sein und auf die Maskenpflicht im ÖPNV und an Haltestellen hinweisen.

In einem Informationsschreiben an alle Schulen in der Region Hannover bitten Region Hannover, ÜSTRA und regiobus zusätzlich die Lehrkräfte im Rahmen ihrer bestehenden Möglichkeiten um Unterstützung, die Schülerinnen und Schüler auf die Bedeutung der Schutzmaßnahmen im ÖPNV hinzuweisen und dafür zu sensibilisieren.

Zusätzlich werden die Schülerinnen und Schüler über Social Media und das Fahrgastfernsehen angesprochen. Dabei unterstützen auch verschiedene hannoversche Promis und rufen zum Tragen des Mund-Nasenschutzes auf unter dem Motto: „Wer Maske trägt, ist cool.“

Darüber hinaus werden Informationsdurchsagen und -anzeigen an Haltestellen, Bussen und Bahnen zur Maskenpflicht noch stärker intensiviert.

Sturmwarnung Wäler© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Stadtpark, Tiergarten und Waldstation Eilenriede wegen Sturmwarnung geschlossen

26. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Wegen des angekündigten Sturms bleiben heute (26. August) vorsorglich der Stadtpark, die Waldstation Eilenriede und der Tiergarten geschlossen.

Die Stadtverwaltung warnt vor dem Betreten der städtischen Wälder und Parkanlagen während eines Sturms. Grundsätzlich gilt für das Betreten von Wäldern und geöffneten Parks: nur auf eigene Gefahr. Grund der Vorsichtsmaßnahmen ist, dass die Bäume nach der langen Trockenheit in diesem Sommer und der aktuell noch vollen Belaubung derzeit anfälliger für Astbruch sind.

Wegen des angekündigten Sturms werden in den Herrenhäuser Gärten der Große Garten und das Freiland des Berggartens heute (26. August) um 12 Uhr ebenfalls geschlossen. Die Schauhäuser des Berggartens bleiben bei freiem Eintritt geöffnet. Ebenfalls geöffnet sind das Museum Schloss Herrenhausen, der Schloss-Shop und der Infopavillon.

Rettungsdienst aktuell

Sieben Verletzte nach Verkehrsunfall auf der BAB 2

25. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Auf der BAB 2 kam es am heutigen frühen Morgen zwischen dem Autobahnkreuz Buchholz und der Anschlussstelle Lahe in Fahrtrichtung Dortmund zu einem Verkehrsunfall zwischen einem mit sieben Personen besetzten Kleinbus und einem LKW. Alle Insassen wurden bei dem Verkehrsunfall verletzt und mussten nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser transportiert werden. Eine 18-Jährige wurde auf dem Beifahrersitz eingeklemmt. Die hannoverschen Brandschützer befreiten sie mit hydraulischem Rettungsgerät.

Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5, die Ortsfeuerwehr Misburg sowie Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug wurden gegen 03:25 Uhr von der Regionsleitstelle Hannover zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 2 alarmiert. Kurz vor der Anschlussstelle Lahe in Fahrtrichtung Dortmund stießen aus noch ungeklärter Ursache ein mit sieben Personen besetzter Ford-Kleinbus und ein LKW zusammen. Ersten Meldungen zufolge sollte mindestens eine Person in dem Kleinbus eingeklemmt sein. Die Einsatzkräfte kümmerten sich sofort um die medizinische Versorgung der Verletzten. Alle Insassen des Kleinbusses mussten durch den Rettungsdienst zur weiteren Abklärung der Verletzungen in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Der Fahrer des unfallbeteiligten LKW blieb unverletzt. Parallel zur Patientenbetreuung wurde die Einsatzstelle durch Feuerwehr und Polizei abgesichert. Zwei Fahrspuren der Autobahn mussten während des Einsatzes gesperrt werden.

Die Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 31 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen rund einer Stunde um 04:20 Uhr beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Angaben zu Schadenhöhe können durch die Feuerwehr nicht gemacht werden.

Brand im Treppenraum – Feuerwehr rettet mehrere Personen über Drehleiter – BGPress 3921© Bernd Günther

Brand im Treppenraum – Feuerwehr rettet mehrere Personen über Drehleiter

24. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Gegen 15:00 Uhr gingen heute Nachmittag mehrere Notrufe zu Brand in einem Mehrfamilienhaus in Linden-Süd in der Regionsleitstelle Hannover ein. Über eine Drehleiter retteten die hannoverschen Brandschützer vier Personen, die sich in verschiedenen Etagen an den Fenstern bemerkbar machten.

Ein Rettungswagen transportierte eine 40-Jährige mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in das nächstgelegene Krankenhaus. Brennendes Gerümpel im Erdgeschoß des Treppenraumes konnte zügig gelöscht werden.

Aufgrund der Hinweise auf einen stark verrauchten Treppenraum und mehreren eingeschlossenen Personen erfolgte die Alarmierung von zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes in die Ritter-Brüning-Straße. Mehrere vom Brandrauch eingeschlossenen Bewohner machten sich den ersteintreffenden Rettungskräfte gegenüber an Fenstern bemerkbar.

Brand im Treppenraum – Feuerwehr rettet mehrere Personen über Drehleiter – BGPress 3922

Vorsichtshalber löste die Feuerwehr den Massenanfall von Verletzten Personen (MANV) aus © Bernd Günther

Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend Rettungsmaßnahmen über eine Drehleiter sowie die Brandbekämpfung ein. Vorsorglich löste die Einsatzleitung einen sogenannten Massenanfall von Verletzten Personen (MANV) aus, um so die medizinische Versorgung von weiteren möglichen Patienten frühzeitig sicherzustellen. Bereits rund zwanzig Minuten nach Alarmierung war das brennende Gerümpel im Treppenraum gelöscht. Nach der Kontrolle aller Gebäudeteile und der Entrauchung des gesamten viergeschossigen Mehrfamilienhauses konnte diese Alarmstufenerhöhung jedoch zurückgenommen werden. Gegen 16:20 Uhr waren die Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen und es erfolgte die Übergabe der Einsatzstelle an Polizei und Eigentümer.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 16 Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften im Einsatz.

Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – TITEL BGPress 3595© Bernd Günther

Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch

19. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch. Vor diesem Hintergrund trainierten DLRG und Polizei am Nordufer des Maschsee heute das richtige Verhalten bei Notsituationen im Wasser. Erst vor Kurzem waren Polizeibeamte die ersten vor Ort bei Wassernotfällen im Bereich Hannover, die sofort in kompletter Dienstbekleidung zur Menschenrettung ins Wasser sprangen.

Die aktuellen Zahlen sind alarmierend: In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind in Deutschland mindestens 192 Menschen in Badeseen und anderen Gewässern ertrunken, davon 24 allein in Niedersachsen. Das sind fünf weniger als im Vorjahr. Dennoch belegt Niedersachsen im bundesweiten Vergleich nach Bayern (35) und Nordrhein-Westfalen (26) den traurigen dritten Platz. Diese Zahlen stammen aus einer aktuellen Statistik der DLRG, die Anfang August veröffentlicht wurde.

Nach Einschätzung der Ehrenamtsorganisation ist, verstärkt durch die anhaltende Corona-Situation, für den Rest des Jahres noch mit deutlich höheren Zahlen zu rechnen. Der Grund: Kommunale Schwimmbäder müssen diesen Sommer aufgrund notwendiger Hygienekonzepte im Zusammenhang mit dem Corona-Virus den Zugang für Badegäste deutlich beschränken. Die Folge: Zunehmend mehr Menschen baden und schwimmen in unbeaufsichtigten Badeseen, Flüssen oder Kanälen.

Droht dort ein Mensch zu ertrinken, dann zählt für Retterinnen und Retter jede Sekunde – auch für Polizistinnen und Polizisten, die regelmäßig als erste vor Ort sind. Helfenden bleibt wenig Zeit, Uniformteile und Ausrüstungsgegenstände wie Waffe, Funkgerät und Schutzweste abzulegen. „Nicht nur im Einsatz zählen körperliche Fitness und richtiges Verhalten, sondern gerade in Notsituationen“, sagt Polizeipräsidentin Christiana Berg und ergänzt: „Genau deswegen über wir auch die sichere Rettung im Wasser!“ Die Fäden dazu laufen im Bereich „Sport in der Polizei“ zusammen. Ein Team koordiniert dort die sportliche Aus- und Fortbildung für die Polizei Niedersachsen.

Unter realistischen Bedingungen trainieren heute rund 20 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte der 2. Bereitschaftspolizeihundertschaft aus Hannover am Nordufer des Maschsees gemeinsam mit zwölf ehrenamtlichen Rettungskräften der DLRG das schnelle und professionelle Retten aus Gewässern und testen dabei gleichzeitig ihre persönliche Rettungsfähigkeit im Freiwasser.

„Gerade in Gefahrensituationen auch im und am Wasser darf die Bevölkerung zu Recht von ihrer Polizei erwarten, dass wir alles tun, um Menschenleben retten. Daher ist die Rettungsfähigkeit von Polizeibeamtinnen und -beamten regelmäßig ein Aspekt im Aus- und Fortbildungsprogramm“, betont Polizeioberkommissar Ulf Maier, verantwortlicher Ausbilder im Team „Sport in der Polizei“.



Insbesondere die DLRG klärt auf und warnt regelmäßig: „Gehen Sie nicht in unbeaufsichtigten Gewässern schwimmen oder baden! Schwimmerinnen und Schwimmer überschätzen oft ihre Kräfte und Fähigkeiten“, so Torsten Heuer, Bezirksleiter der DLRG Hannover-Stadt in einem dringenden Appell an die Bevölkerung.

Auch Kinder kommen im Wasser immer wieder zu Tode – zuletzt am vergangenen Wochenende ein sechsjähriges Kind im Saterland. „Lassen Sie Ihr Kind beim Baden oder Spielen im oder am Wasser nicht eine einzige Sekunde aus den Augen! In dieser Sekunde kann viel passieren – mit schlimmsten Folgen!“, warnt Torsten Heuer./tr

Zum Bereich „Sport in der Polizei“:

Die Organisationseinheit der ZPD ist sowohl mit landesweiten als auch mit behördeninternen Aufgaben betraut. Die Mitarbeitenden dort beraten und unterstützen den Polizeisportbeauftragten sowie die Sportsachbearbeiterinnen und -sachbearbeiter der Polizeidirektionen in allen Fragen des Dienst- und Wettkampfsportes sowie des Gesundheits- und Präventionssportes.

  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3474
    Bereitschaftspolizei und DLRG üben gemeinsam Wasserrettung am Nordufer des Maschsee © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3476
    Bereitschaftspolizei und DLRG üben gemeinsam Wasserrettung am Nordufer des Maschsee © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3479
    Besprechung vor der Übung mit Polizist*innen der Bereitschaftspolizei © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3482
    Der verantwortliche Ausbilder Polizeioberkommisar Ulf Maier (2. v.l.) und Torsten Heuer (3. v.l.), Bezirksleiter der DLRG Hannover-Stadt, erläutern die Übung © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3485
    Ein Schlauchboot der Bereitschaftspolizei beteiligte sich an der Übung © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3488
    Zwei Polizeibeamtinnen bei der Vorbereitung für den Übungseinsatz © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3499
    Ein Rettungsboot der DLRG warten auf den ersten Übungseinsatz © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3502
    Vier Rettungsschwimmer*innen der DLRG stellen die Ertrinkenden dar © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3507
    Zeitüberbrückung bis zum Start. Ein Rettungsschwimmer der DLRG sorgt gleich für Abfallbeseitigung vom Maschseegrund © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3519
    Kurze Besprechung zwischen der "Ertrinkenden" und den beiden "Rettern" der Polizei nach der Übung © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3534
    Ein Surfer droht zu "ertrinken". Bereitschaftspolizei und DLRG üben gemeinsam Wasserrettung am Nordufer des Maschsee © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3542
    Zwei Polizeibeamte stürzen sich zur Rettung eines "Ertrinkenden" ins Wasser des Maschsee © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3545
    Zwei Polizeibeamte stürzen sich zur Rettung eines "Ertrinkenden" ins Wasser des Maschsee © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3571
    Nach der Rettung wird der "Verunglückte" am Nordufer von Polizeikräften versorgt © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3574
    Nach der Rettung wird der "Verunglückte" am Nordufer von Polizeikräften versorgt © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3588
    Nach der Rettung wird der "Verunglückte" am Nordufer von Polizeikräften versorgt © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3591
    Nach der Rettung wird der "Verunglückte" am Nordufer von Polizeikräften versorgt © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3595
    Nach der Rettung wird der "Verunglückte" am Nordufer von Polizeikräften versorgt © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3600
    Während am Ufer noch eine gerettet Person versorgt wird, sind schon die nächsten zwei Polizeibeamten im Wasser © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3604
    Die Bootsführerin des DLRG-Rettungsbootes wartet auf die nächste Übungssequenz © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3609
    Eine Polizeibeamtin ist "versehentlich" über Bord gegangen und wird von ihren Kollegen wieder ins Boot gezogen © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3614
    Eine Polizeibeamtin ist "versehentlich" über Bord gegangen und wird von ihren Kollegen wieder ins Boot gezogen © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3629
    Bei der Wärme üben die Bereitschaftspolizist*innen gleich gerne noch ein zweites Mal © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3644
    Zwei Bereitschaftspolizisten warten auf ihren Einsatz zur Wasserrettung einer Person © Bernd Günther
  • Zahl der Ertrunkenen beunruhigend hoch – BGPress 3653
    Mit einem Spezialnetz wird ein Verunglückter an ein DLRG-Rettungsboot übergeben, wenn dieses keine Bugklappe zur Aufnahme hat © Bernd Günther

 

Antrag eines Bewohnerparkausweises auch online in Hannover möglich – Bewohner Parkausweis

Antrag eines Bewohnerparkausweises auch online in Hannover möglich

18. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Wer einen Bewohnerparkausweis beantragen möchte oder einen bereits vorhandenen Ausweis kurz vor Ablauf verlängern möchte, kann dies nun online tun. Die Bezahlung erfolgt wie schon für Online-Meldebescheinigungen per Pay-Pal, Kreditkarte oder paydirect.

Zum Erhalt eines Bewohnerparkausweises muss der*die Antragsteller*in in einer der hannoverschen Bewohnerparkzonen gemeldet sein. Alle notwendigen Unterlagen können im Antragsdialog hochgeladen werden. Der Bewohnerparkausweis wird nach der Bearbeitung innerhalb weniger Werktage an die hannoversche Meldeadresse gesandt. Ein Besuch im Bürgeramt und Wartezeit entfallen.

Der Weg zum Online-Antrag führt über www.bürgeramt-hannover.de. Unter dem Menüpunkt „Bürgeramt online“ sind auch weitere digital zu erledigende Dienstleistungen der Bürgerämter zu finden. So lassen sich auf diesem Weg auch Meldebescheinigungen für bereits gemeldete Hannoveraner*innen sowie das Online-Führungszeugnis anfordern. Für das Online-Führungszeugnis ist eine aktivierte eID-Funktion im Personalausweis oder EAT (elektronischer Aufenthaltstitel) notwendig. Seit August 2017 ist die eID-Funktion fester Bestandteil aller neu ausgestellten Personalausweise.

Beim Standesamt der Landeshauptstadt können Zweitschriften/Abschriften von Personenstandsurkunden (zum Beispiel Eheurkunden, bereits vorhandene Geburtsurkunden) online angefordert und bezahlt werden. Daneben sind ab sofort auch Termine für Kirchenaustritte im Standesamt online buchbar. Sie werden tagesaktuell im Rahmen der Kapazitäten bis zu acht Wochen im Voraus angeboten. Aufgrund der stark erhöhten Nachfrage ist es möglich, dass Termine schnell vergriffen sind. Es wird empfohlen, im Internet unter www.hannover.de/standesamt (Punkt „Kirchenaustritt“) regelmäßig die Neuverfügbarkeit von Terminen zu prüfen.

Feuerwehr aktuell

Brand im Keller eines Büro und Geschäftshauses am Raschplatz

17. August 2020/in Hannover

HANNOVER (PM).Am heutigen Morgen brannte es im Keller eines Büro- und Geschäftshauses in einem großen Gebäudekomplex am Raschplatz, in dem neben einer Diskothek auch eine Spielbank untergebracht ist. Verletzt wurde niemand.

Um 08:32 Uhr heute Morgen löste zunächst die automatische Brandmeldeanlage des Gebäudeteils mit der postalischen Adresse Lister Meile 2 aus, welches zu einem großen Gebäudekomplex zwischen Lister Meile und Raschplatz gehört. Bereits eine Minute später erreichte die Regionsleitstelle eine zweite Brandmeldung einer automatischen Brandmeldeanlage dieses Gebäudekomplexes, diesmal mit der postalischen Adresse Raschplatz 4. Hier ist die Spielbank ansässig. Aufgrund der beiden Brandmeldungen entsandte die Regionsleitstelle je einen Löschzug der Berufsfeuerwehr zu den genannten Adressen.

Die Erkundung des wenige Minuten später an der Einsatzstelle Lister Meile 2 eingetroffenen Einsatzleitdienstes der Feuer- und Rettungswache 1 ergab, dass im Keller eine deutliche Rauchentwicklung erkennbar war. Die Erkundung des Einsatzleitdienstes des Löschzuges der Feuer- und Rettungswache 3 ergab im Keller unter Spielbank ebenfalls eine Rauchentwicklung. Die wenigen Mitarbeitenden der Spielbank hatten diese ordnungsgemäß vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Aufgrund der Gebäudepläne war erkennbar, dass beide Gebäudeteile im Keller miteinander verbunden sind, so dass von einer Brandstelle auszugehen war.

Zur Brandbekämpfung drangen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude ein. Im Keller ermittelten die Einsatzkräfte als Brandherd schnell eine mit Unrat beladene Palette und löschten diese ab. Somit konnte bereits wenige Minuten später „Feuer aus!“ gemeldet werden. Die Ausbreitung des Brandes hatte bis zum Löschangriff durch die Feuerwehr wirksam ein ausgelöster Sprinkler verhindert.

Die im Nachgang zu den Löscharbeiten erforderliche Entrauchung des Kellerbereichs mittels mehrerer Hochleistungslüfter gestaltete sich durchaus aufwendig und zog sich bis 10:30 Uhr hin.

Zur Brandursache und Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit elf Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften vor Ort.

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