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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Krankenhausbeschäftigte fordern Bund zum Handeln auf – BGPress 1071647

Krankenhausbeschäftigte fordern Bund zum Handeln auf

20. September 2023/in Hannover

2.500 Mitarbeitende aus Krankenhäusern demonstrieren auf dem Opernplatz

HANNOVER (PM/red). Rund 2.500 Mitarbeitende von Krankenhäusern aus ganz Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven haben heute während einer gemeinsamen Protestkundgebung in Hannover auf die dramatische wirtschaftliche Schieflage der Kliniken aufmerksam gemacht. Von der Bundesregierung forderten sie einen Inflationsausgleich und die vollständige Finanzierung von tariflichen Lohnkostensteigerungen.

Die von der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) organisierte Kundgebung auf dem Opernplatz fand im Rahmen eines bundesweiten Protesttags unter dem Motto „Alarmstufe Rot: Krankenhäuser in Not!“ statt. In Anwesenheit von Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi forderten Vertreter der „Niedersächsischen Allianz für die Krankenhäuser“ die politisch Verantwortlichen auf, schnellstmöglich ein Vorschaltgesetz zur wirtschaftlichen Absicherung der Kliniken auf den Weg zu bringen.

Krankenhausbeschäftigte fordern Bund zum Handeln auf – BGPress 1071650

Lautstarkes Trillerpfeifenkonzert der Mitarbeitenden der Krankenhäuser auf dem Opernplatz © Bernd Günther / BG-PRESS.de

„Corona-Pandemie und Inflation haben die Finanzreserven der Krankenhäuser aufgezehrt. Dennoch verweigert die Bundesregierung den Kliniken weiterhin einen vollständigen Inflationsausgleich. Auch mit den für 2024 vereinbarten Tarifsteigerungen werden die Krankenhäuser alleingelassen“, unterstrich Dr. Hans-Heinrich Aldag, Vorsitzender der NKG. „Die Tariferhöhung für die Mitarbeitenden ist vollkommen verdient. Die Krankenhäuser wollen diese Erhöhung zahlen. Viele Kliniken werden das aber finanziell nicht verkraften. Die Bundesregierung muss den Rahmen für eine vollständige Finanzierung schaffen. Sie weigert sich aber. Aufgrund dieser unterlassenen Hilfeleistung müssen sich Krankenhäuser überschulden und werden in die Insolvenz getrieben,“ so Dr. Aldag.

„Die Beschäftigten in den Krankenhäusern haben heute in engem Schulterschluss von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ein unmissverständliches Signal in Richtung Berlin gesendet: Bundesgesundheitsminister Lauterbach muss endlich der Verantwortung seines Amtes gerecht werden und handeln, anstatt dem Krankenhaussterben weiter tatenlos zuzusehen“, betonte Helge Engelke, NKG-Verbandsdirektor. „Die Krankenhäuser in Niedersachsen sind so gefährdet wie nie zuvor. Extrem gestiegene Preise zwingen viele Kliniken in die Knie. Spätestens im kommenden Jahr droht der finanzielle Kollaps. Die Sicherheit der Patientenversorgung steht auf dem Spiel,“ mahnte Engelke.

Weitere Kundgebungen und Demonstrationen fanden im Zuge des bundesweiten Protesttags am 20. September in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Mainz, Saarbrücken und Stuttgart statt.

Krankenhausbeschäftigte fordern Bund zum Handeln auf – BGPress 1071698

Unter anderem sprach auch Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi auf der Protestkundgebung © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Gesundheitsminister Philippi: „Wir brauchen Krankenhäuser für die Krankenhausreform!“

Niedersachsens Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi äußerte sich auf der Protestkundgebung: „Die Krankenhauslandschaft steht vor einer Zäsur: Mit der geplanten Krankenhausreform sollen die Finanzierung auf eine neue Grundlage gestellt, Konzentrationsprozesse befördert und Qualitätsverbesserungen erreicht werden. Das ist alles wichtig und richtig. Aber bis die Krankenhausreform Wirkung entfalten kann, wird noch sehr viel Zeit vergehen: Es gibt noch kein Gesetzgebungsverfahren, bislang liegt nicht einmal ein Gesetzentwurf zur Krankenhausreform vor. Von der weiteren Abstimmung zwischen Bund und Ländern, dem Inkrafttreten, der Umsetzungsphase in den Ländern und der Umstellung der Finanzierung auf Vorhaltepauschalen in den Jahren 2025/2026 ganz zu schweigen.

Zeit ist aber genau das, was wir nicht haben. Aktuell steht vielen Kliniken das Wasser bis zum Hals:

Steigende Energiekosten, Tarifsteigerungen und nicht zuletzt die anhaltend hohe Inflation setzen das Krankenhauswesen unter Druck. Bund und Krankenkassen sind in der Pflicht, hier gegenzusteuern. Die aktuellen Preistreiber schlagen auf die laufenden Betriebskosten durch und für diese ist nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz nun mal der Bund zuständig. Wenn der Bund nicht schnell handelt, rennt uns die Zeit davon.

Wir brauchen daher dringend ein Vorschaltgesetz, um die Liquidität insolvenzgefährdeter Kliniken kurzfristig sicherzustellen. Eine finanzielle Sicherung, die der Krankenhausreform vorgeschaltet wird, damit die meisten Krankenhäuser die geplante Reform überhaupt noch erleben.

Wir brauchen Krankenhäuser für die Krankenhausreform!

In Zukunft wohl nicht mehr jedes jetzt vorhandene – es ist klar, dass wir in Zukunft mehr Qualität als Quantität benötigen. Aber jetzt geht es um schnelle Hilfe, damit wir in gesteuerte Prozesse von Kooperationen und Zusammenschlüssen kommen. Wir müssen die Zeit überbrücken, um diese Konzentrationsprozesse vor Ort aktiv mit den Regionen zu gestalten. Dann kann auch die Krankenhausreform gelingen. Ein ungesteuertes Krankenhaussterben hingegen macht die Krankenhausreform zum Zufallsprodukt.

Wenn der Bund die Krankenhauslandschaft nicht stabilisiert, kommen Länder und Kommunen auch in arge argumentative Schwierigkeiten den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber. Niemand wir das Werben für die Krankenhausreform verstehen, wenn über dem eigenen Krankenhaus das Damoklesschwert der Insolvenz schwebt oder das Krankenhaus bereits geschlossen wurde. Es geht also auch um ein politisches Signal, dass der Staat zur Daseinsvorsorge steht und echte Verbesserungen in der Versorgung erreichen will. Das ist jetzt nötig, um Akzeptanz für die Transformation in den kommenden Jahren zu schaffen.

Die Niedersächsische Landesregierung wird den Druck in Richtung Bund weiterhin hochhalten, damit das Vorschaltgesetz kommt.“

Motto "Musik verbindet" auf der INFA 2023 – Christof Stein Schneider Christoph Speidel

Motto „Musik verbindet“ auf der INFA 2023

20. September 2023/in Hannover

Musikalisches Rahmenprogramm auf der INFA 2023

HANNOVER (PM). Rock, Pop, Schlager, Weltmusik – die infa 2023 wird in diesem Jahr musikalischer denn je. Unter dem Motto „MUSIK VERBINDET“ gibt es in vier von insgesamt sieben infa-Hallen ein tägliches musikalisches Rahmenprogramm für jeden Geschmack, außerdem gibt’s Tanz, Artistik, Lesungen. 

Besonderes Highlight: der Unplugged-Auftritt von Mitgliedern der Band Fury in the Slaughterhouse am ersten Messe-Sonntag. Mit ihrem Auftritt wird das Obdachlosenprojekt „DIE!!! Weihnachtsfeier“ gefördert und unterstützt. Neben dem Showcase verkaufen die Furys außerdem Autogramme, Tourplakate, Bücher und Platten für den guten Zweck. Darüber hinaus ist Gitarrist Christof Stein-Schneider am letzten Messe-Samstag, 21. Oktober, in der Themenwelt Christmas zu Gast und gibt interessierten Besuchern Gitarrenunterricht. Gemeinsam wird ein Lied eingeübt, das noch am selben Nachmitttag live vorgetragen werden soll.

In der Christmas erwartet die Besucher außerdem eine atemberaubende Show des Beatboxers Pete the Beat, bekannt aus der Paramount+-Fernsehserie Spotlight.  Am 22. Oktober sind auch Anca Graterol und Ossy Pfeiffer in der Christmas. Das beliebte Duo wird u.a. seine bekannte Stadion-Hymne „96-Alte Liebe“ zum Besten geben, außerdem liest Ossy aus seiner demnächst erscheinenden Biographie..

Der Basar der Nationen lädt ebenfalls zu einer musikalischen Reise ein, bei der das besondere Highlight das Programm der UNESCO City of Music Hannover darstellt. Vom 18. bis 20. Oktober präsentieren Bands und Künstler hier eine beeindruckende Bandbreite an Genres. Ein weiteres musikalisches Bonbon erwartet die Besucher am Abend des 19. Oktober: Ayda Kirci präsentiert ein deutsch-türkisches Freundschaftskonzert, für das die Öffnungszeiten im Basar der Nationen bis 20 Uhr Uhr verlängert werden. Unter dem Motto „Anatolian goes Jazz“ verschmelzen türkische Volkslieder, auch bekannt als Türkü-Lieder, mit westlichem Jazzgewand zu einer außergewöhnlichen Klangreise.

Im Basar zu Gast ist auch erstmalig das in Neustadt ansässige MEER RADIO. Hier stehen nicht nur Talks und Infos auf dem Programm, das MEER RADIO kommt auch mit regionalen Bands, die sich auf der Bühne dem infa-Publikum präsentieren. Darüber hinaus wird es auch Bachtanz-Mitmachaktionen und Weltmusik im Basar geben.

Auch die exklusive Themenwelt LEBENSART steht ganz im Zeichen der Musik. Während der gesamten infa dürfen sich die Besucher in Halle 19 auf ein vielfältiges Musik- und Kulturprogramm freuen. So präsentiert unter anderem das GOP Varieté-Theater Hannover am 14. Oktober einen Mix aus Artistik und Comedy, außerdem lädt Olando’s Dynamic Dance zu schwungvollen Tanz-Workshops ein. Begleitet werden die LEBENSART-Besucher zudem von der Band Mel & Friends. Ebenfalls dabei ist das Klavierhaus Döll, das sowohl am Stand als auch auf der LEBENSART-Bühne für musikalische Untermalung sorgt.

Olando’s Dynamic Dance ist übrigens nicht nur in der LEBENSART beheimatet. Der gebürtige Ghanaer feiert darüber hinaus sein 25-jähriges Jubiläum auch in der Beauty & Wellness-Halle sowie bei infalino – mit Bachata- und Salsakursen, Afrobeat, 80er-, und 90er Danceshow sowie freiem Tanzen.

Die infa 2023 – ein Festival der Klänge und Ort kultureller Begegnungen. infa-Projektleiterin Klaudia Kohl: „Die Besucher können in die Welt der Musik eintauchen, sich von mitreißenden Melodien und Rhythmen inspirieren lassen und somit unvergessliche Momente auf der infa erleben.“

Verkehrsunfall mit umgestürztem LKW auf der A2 – BGPress 1071639

Verkehrsunfall mit umgestürztem LKW auf der A2

19. September 2023/in Hannover

Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover wurde heute Vormittag zu einem Verkehrsunfall auf der A2 alarmiert. Ein LKW war von der Fahrbahn abgekommen und ist im Seitengraben umgestürzt. Eine Person wurde leichtverletzt.

Gegen 10:20 Uhr wurde der Regionsleitstelle ein Verkehrsunfall auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Lahe und Bothfeld in Fahrtrichtung Dortmund gemeldet, bei dem ein LKW, beladen mit flüssigem Tierfett, eine Leitplanke durchstoßen haben soll. Durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnte diese Lage bestätigt werden. Nach dem Durchbruch durch die Leitplanke ist der LKW im Seitengraben auf die Seite gestürzt und zum Liegen gekommen.

Der 55-jährige männliche Fahrer hat sich selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien können. Er wurde durch einen Rettungswagen versorgt und in eine hannoversche Klinik transportiert. Die Arbeit der Feuerwehr konzentrierte sich lediglich auf das Auffangen von auslaufenden Betriebsstoffen der Zugmaschine, da der Tank des Auflegers glücklicherweise unbeschädigt war.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf ca. 350.000 Euro. Insgesamt waren Feuerwehr, Polizei sowie der Rettungsdienst mit 15 Fahrzeugen und ca. 40 Einsatzkräften vor Ort. Zur Unfallursache können zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

Rettungsgasse

Für die anrückenden Rettungskräfte gab es Probleme mit der nicht gebildeten Rettungsgasse © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Leider wurden einige Fahrzeuge der Feuerwehr während der Einsatzfahrt behindert, da die Rettungsgasse teilweise falsch oder gar nicht gebildet wurde. Insbesondere haben LKW, die den mittleren und linken Fahrstreifen nutzten, nebeneinander gestanden und die Durchfahrt versperrt. Hier appelliert die Feuerwehr ganz klar noch einmal, bei Staubildung umgehend eine Rettungsgasse zu bilden und sie nach der Durchfahrt der ersten Einsatzfahrzeuge nicht wieder zu schließen. Auf dreispurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen, bei zweispurigen Autobahnen zwischen den beiden Fahrstreifen mittig zu bilden. LKW sollen hierbei grundsätzlich die rechte Fahrspur nutzen.

Bundesweiter Warntag in Hannover – Warntag Handy

Bundesweiter Warntag in Hannover

14. September 2023/in Hannover

Alle drei Warnsysteme lösten in der Landeshauptstadt zuverlässig aus

HANNOVER (red). Pünktlich um 11:00 Uhr lösten heute am bundesweiten Warntag 2023 in Hannover alle derzeit genutzten Warnsysteme mit einem Probealarm aus. Auch die Entwarnung nach 45 Minuten erfolgte bei den beiden Warnapps KATWARN und NINA.

Über die derzeitigen Warnsysteme KATWARN, NINA und Cell Broadcast werden bei einer Gefährdung der Bevölkerung vor Gefahr für Leib und Leben über ihre Handys alarmiert. Voraussetzung ist allerdings ein aktuelles Betriebssystem, die Installation der beiden Warnapps KATWARN und NINA, sowie ein eingeschaltetes und nicht im Flugmodus befindliches Handy.

Im Ernstfall wird die Bevölkerung angewiesen, wie sie sich speziell bei einer Gefahrenlage zu verhalten hat. Hierzu zählt auch das Anschalten von Radio auf einen Regionalsender, um weitere Informationen zu erhalten.

Im nächsten Jahr wird bei zeitgerechter Umsetzung ein weiteres Alarmierungssystem für die Landeshauptstadt hinzukommen. Derzeit werden 111 neue Sirenenstandorte in der Stadt aufgebaut (wir berichteten über den Neuaufbau). Sie dienen der flächendeckenden Alarmierung über ein Sirenensignal der Bevölkerung im gesamten Stadtgebiet.

Sirenenstandorte Hannover

Der erste Sirenenstandort auf der IGS Roderbruch von insgesamt 111 neuen Standorten in der Landeshauptstadt Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Trotzdem kann es bei der Warnung über Handy zu Problemen kommen. Dieses ist hauptsächlich bei älteren Handys der Fall, welche aufgrund eines nicht mehr aktualisierten Betriebssystems das Verfahren Cell Broadcast nicht umsetzen können. Die Warnapps KATWARN und NINA sollten dennoch auch bei älteren Handys funktionieren. In allen Fällen ist aber erforderlich, die Standortbestimmung dauerhaft eingeschaltet zu haben. Nur so ist garantiert, dass die Warnapps auch außerhalb des Wohnortes in ganz Deutschland funktionieren. In der Warnapp KATWARN gibt es sogar dafür extra den Schalter Schutzengel-Modus. Vergleichbar in der Warnapp NINA mit dem Schalter Aktueller Standort.

Auch wenn man es gewohnt ist, das Handy nachts auszuschalten oder lautlos zu schalten, beraubt man sich damit leider einer frühzeitigen Warnung vor Gefahren wie Unwetter, Hochwasser, Feuer oder Ähnliches.

Im Falle einer Warnung sollten Sie auch unbedingt ältere Personen, Nachbarn ohne Handy oder fremdsprachliche Mitbewohner mit warnen, damit sich auch diese auf eine mögliche Gefahr rechtzeitig vorbereiten können.

U-Bahn-Station ÜSTRA

Brände an Elektroanlagen der Stadtbahn in der Südstadt

13. September 2023/in Hannover

Großaufgebot der Feuerwehr muss drei Brände im Stadtbahnbereich bekämpfen

HANNOVER (ots). Entlang der Hildesheimer Straße brannten an drei Stellen Elektroanlagen der Stadtbahn. Der Fahrbetrieb wurde eingestellt. Alle Fahrgäste mussten die U-Bahn-Stationen Altenbekener Damm und Geibelstraße verlassen. Personen wurden nicht verletzt.

Um 09:18 Uhr löste die Brandmeldeanlage der U-Bahn-Station Altenbekener Damm einen automatischen Alarm aus. Feuerwehrleute erkundeten den angezeigten Bereich in einem Technikraum und stellten eine Rauchentwicklung fest. Sofort wurde die Alarmstufe erhöht und dadurch weitere Einsatzkräfte sowie Spezialgeräte alarmiert.

Altenbekener Damm U-Bahn Station

Die Feuerwehr musste gleich an drei Einsatzstellen löschen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Zügig und geordnet verließen alle Personen die U-Bahn-Stationen Geibelstraße und Altenbekener Damm. Die Fahrgäste und das Betriebspersonal der hannoverschen Verkehrsbetriebe ÜSTRA waren nicht unmittelbar gefährdet und blieben unverletzt. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrleute hatten das Feuer im unterirdischen Bereich der Station Altenbekener Damm schnell gelöscht. Hierbei war nur wenig Brandrauch in den Stationsbereich gelangt. Noch während der Einsatzmaßnahmen in der U-Bahn-Station erhielt die Feuerwehr einen Hinweis auf eine Rauchentwicklung an der etwa 800 Meter südlich gelegenen Ausfahrtsrampe Richtung der Haltestelle am Döhrener Turm. Aus einem ebenerdigen Schachtdeckel neben den Gleisanlagen trat Rauch aus. Während die Feuerwehr auch hier löschte, gingen Meldungen zu einem weiteren Brandereignis etwa einen Kilometer südlich ein.

Brände an Elektroanlagen der Stadtbahn in der Südstadt – BGPress 1071460

Mit einem Speziallöschmittel wurde der Brand in der Schachtanlage gelöscht © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Neben den Gleisanlagen im Bereich der Peiner Straße brannten unterirdischen Elektroanlagen mit deutlich sichtbarer Rauchentwicklung. Die Einsatzkräfte nutzen hier auch eine mobile Kohlendioxid-Löschanlage, um den Brand zu ersticken. Den Löscherfolg an den drei Brandstellen kontrollierten die Feuerwehrleute mithilfe von speziellen Wärmebildkameras.

Um 11:02 Uhr waren alle „Feuer aus“. Zur Brandursache und über die Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor.

Die Feuerwehr Hannover war insgesamt mit 58 Einsatzkräften und 28 Fahrzeugen vor Ort im Einsatz.

Die ÜSTRA teilte inzwischen mit (Stand 14:45 ohne Gewähr)

Wegen einer vorangegangen Störung im Tunnelbereich verkehren die Stadtbahnen der Linien 1, 2 und 8 aktuell noch nicht fahrplangerecht. Mittlerweile werden aber wieder alle Haltestellen bedient und die reguläre Strecke gefahren. Bitte achten Sie auf das Zugziel an den Stadtbahnen.

Sirene zur Bevölkerungswarnung

Beginn der Errichtung eines Sirenenwarnnetzes

11. September 2023/in Hannover

Landeshauptstadt erhält 111 neue Sirenenstandorte für Bevölkerungswarnung

HANNOVER (PM). Am heutigen Montag erfolgte der offizielle Startschuss zur Errichtung des Sirenenwarnnetzes in der Landeshauptstadt Hannover. Der Erste von 111 Standorten wurde bereits fertiggestellt. Bis Ende 2024 soll dann das flächendeckende Sirenennetz vollständig einsatzbereit sein.

Die veränderte geostrategische Bedrohungslage, aber auch eingetretene Naturkatastrophen haben offenbart, dass die Möglichkeit einer umfassenden Bevölkerungswarnung ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist. Um diese Bevölkerungswarnung effizient gestalten zu können, ist ein möglichst breit angelegter Mix an Warnmitteln erforderlich. Um in diesem Bereich optimal aufgestellt zu sein, hat der Rat der Landeshauptstadt Hannover (LHH) im Oktober 2021 den Beschluss zur Errichtung eines flächendeckenden Sirenenwarnnetzes in der LHH gefasst. Nach intensiven Planungen und einer öffentlichen Ausschreibung konnte nun der Erste von insgesamt 111 Sirenenstandorten fertiggestellt werden. Alle Sirenen werden auf städtischen Grundstücken oder Gebäuden errichtet werden. Im ersten Bauabschnitt sollen bis Jahresende ca. 40 Anlagen errichtet werden. Im zweiten Bauabschnitt ist bis ins vierte Quartal 2024 die vollständige Fertigstellung des Sirenenwarnnetzes in der LHH geplant. Bis zum Anfang der 1990er-Jahre existierte ein umfassendes Sirenenwarnnetz des Bundes. So gab es damals rund 180 Sirenen in der LHH. Durch die vorherrschenden politischen Rahmenbedingungen wurden diese Sirenen aus Kostengründen im Auftrag des Bundes bis Mitte der 1990er Jahre vollständig zurückgebaut.

Sirenen Hannover

Der Leiter der Feuerwehr Christoph Bahlmann und der Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe stellen die Planung vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Im Rahmen einer Pressekonferenz am ersten Sirenenstandort, der Integrierten Gesamtschule Roderbruch, zeigte sich der Erste Stadtrat, Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe froh über die Optimierung der Bevölkerungswarnung: „Wir sind in Hannover an das modulare Warnsystem des Bundes angeschlossen. Über dieses Warnsystem können wir schnell eine Vielzahl an Warnmitteln wie z.B. die Warn-App Katwarn und das Cell Broadcast sowie Warnmultiplikatoren, beispielhaft die Rundfunkanstalten, erreichen. Dieses Warnkonzept wird nun effektiv durch das Sirenennetz verbessert. An dieser Stelle gilt es festzuhalten, dass die Investition in das Sirenennetz eine Investition in die Sicherheit unserer Bürger*innen in der Landeshauptstadt Hannover ist“. Der Direktor der Feuerwehr Hannover Christoph Bahlmann würdigte die gelungene Planungsleistung, sah aber auch noch Handlungsbedarf: „Die Errichtung eines flächendeckenden Sirenennetzes in einer Stadt unserer Größe ist technisch nicht trivial. Deshalb sind wir froh, dass wir dank des guten Zusammenspiels unseres Bereiches Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement mit dem Planungsbüro und der errichtenden Firma heute den Startschuss geben können. Wichtig ist es nun, die Bevölkerung über das neue Warnmittel, die Sirenensignale und die erforderlichen Verhaltensweisen im Falle einer Warnung umfassend zu informieren“.

Die Auslösung der Sirenen erfolgt aus der Regionsleitstelle Hannover. Nach der Anbindung des Sirenennetzes an das modulare Warnsystem des Bundes können bei entsprechenden überregionalen Gefahrenlagen auch die Lagezentren des Landes und des Bundes dieses Warnmittel nutzen. Das Investitionsvolumen für das Sirenennetz beläuft sich auf ca. 5 Millionen Euro, wobei voraussichtlich ca. 1,16 Millionen durch Fördergelder des Landes Niedersachsen refinanziert sind.

Sirenen

Andreas Hamann erklärt die Sirenenfolgen, die mit dem neuen System die Bevölkerung warnen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Unter der Federführung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erfolgt jährlich am zweiten Donnerstag im September der bundesweite Warntag. So wird in diesem Jahr am 14.09.2023 ab 11 Uhr über das modulare Warnsystem des Bundes eine Probewarnung ausgesendet. Neben den bekannten Warn-Apps wird auch das Cell Broadcast, also die direkte Ansteuerung von Mobiltelefonen, Teil der Probewarnung sein. Ab 11:45 h ist die Entwarnung vorgesehen, aus technischen Gründen kann derzeit über Cell Broadcast noch keine Entwarnung erfolgen. Weiterführende Informationen zum Warntag gibt es beim BBK: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Bundesweiter-Warntag/bundesweiter-warntag_node.html

Die technischen Daten des neuen Sirenenwarnsystems und die Erklärung der verwendeten Warnsignale:

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Clown Circus Roncalli

Schräges Spektakel in Hannovers Bogenaufzug

7. September 2023/in Hannover

Roncalli-Clowns besuchen die Rathauskuppel

HANNOVER (PM). Im Zirkuszelt auf dem Waterlooplatz Hannover bereiten die Roncalli-Clowns ihrem Publikum bis zum 8. Oktober fast täglich eine gehörige Portion Spaß. Doch was machen die Schelme mit den roten Nasen eigentlich in ihrer Freizeit? Sightseeing in der Landeshauptstadt!

Am Donnerstag, den 7. September, haben Roncallis Artisten mit dem Bogenaufzug die Kuppel des Neuen Rathauses besucht. Zum Glück sind sie auf der Aussichtsplattform nicht ganz so tölpelhaft herumgestolpert wie in der Manege. Vielmehr genossen sie die Aussichten eines Clowns über Stadt und Region Hannover und ließen sich dabei den Sommerwind in knapp 98 Metern Höhe um die roten Knubbelnasen wehen. Nach dem Ausflug ging es dann direkt wieder zurück zum Waterlooplatz in die 15 Uhr-Vorstellung.

Schräges Spektakel in Hannovers Bogenaufzug – BGPress 1071335

Von der Rathauskuppel hat man einen herrlichen Panoramablick über Hannover und sein Umland © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Sightseeing mit Nervenkitzel: Hoch hinaus im schrägen Fahrstuhl

Hannovers knapp 98 Meter hohe Rathauskuppel ist mit dem weltweit einzigartigen Bogenaufzug zu erreichen. Auf dem Weg nach oben werden Gäste erst senkrecht und dann in einem Winkel von 17 Grad in die Höhe transportiert. Durch ein Fenster im Kabinendach kann man den Fahrtverlauf hautnah verfolgen. Ein weiteres Fenster im Boden der Kabine kann auf Knopfdruck durchsichtig geschaltet werden – ein besonderer Nervenkitzel – sogar für Zirkusartisten. Wer oben angekommen ist, wird mit einem fantastischen Weitblick über die Landeshauptstadt belohnt. Bei gutem Wetter kann man den Deister und sogar die Gipfel im Harz sehen. Die letzte Kuppelauffahrt in dieser

Saison ist voraussichtlich der 31. Oktober 2023.

Alle Informationen zum Bogenaufzug finden Sie unter www.visit-hannover.com/bogenaufzug

Jonglage mit großen Gefühlen:

Circus Roncalli gastiert bis zum 8. Oktober Wer Clown Paolo, Gensi oder Anatoli in Action sehen will, hat dazu noch bis zum 8. Oktober Gelegenheit. Bis dahin verzaubert das Ensemble von Circus Roncalli unter dem Showtitel „All for ART for All“ kleine und große Gäste mit atemberaubender Artistik, bildgewaltiger Holografie und hochkarätiger Live-Musik auf dem Waterlooplatz Hannover.

Mehr Infos unter www.visit-hannover.com/circusroncalli

Neue Makrofotografie-Ausstellung im Erlebnis-Zoo Hannover – BGPress 1070827

Neue Makrofotografie-Ausstellung im Erlebnis-Zoo Hannover

7. September 2023/in Hannover

„Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“

HANNOVER (PM). Erstmalig in Europa: Der Erlebnis-Zoo Hannover präsentiert ab dem 9. September die einzigartige Makrofotografie-Ausstellung des American Museum of Natural History, New York, über bedrohte und ausgestorbene Insekten mit Fotografien von Levon Biss.

Insekten sind atemberaubend schön und schillernd. Sie tragen markante Muster und filigrane Fühler. Sie sind pelzig oder gepanzert, dicht behaart oder durchscheinend. Und gleichzeitig unbekannt, oft übersehen – und stark bedroht! Ab dem 9. September 2023 zeigt der Erlebnis-Zoo Hannover die faszinierende Ausstellung „Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ des American Museum of Natural History aus New York (AMNH), die erstmalig in Europa zu sehen ist.

Präsentiert in 300-facher Vergrößerung, verändert die unerwartete Pracht dieser kleinen Tiere die Perspektive auf den Wert und die Bedeutung der Insektenwelt. Anhand der beeindruckenden Makrofotografien von Levon Biss auf 2-3 m großen Werken wird den Betrachtenden die Schönheit und Vielfalt der Insekten eindringlich nahegebracht. Die begleitende Ausstellung betont die Bedrohungen, denen Insekten ausgesetzt sind – infolge menschlicher Aktivitäten, einschließlich des vom Menschen verursachten Klimawandels – und stellt Lösungsansätze vor, wie jeder von uns den Insekten helfen kann, sowie die laufenden Arbeiten zum Schutz von Insektenpopulationen rund um den Globus und natürlich im Erlebnis-Zoo Hannover.

Neue Makrofotografie-Ausstellung im Erlebnis-Zoo Hannover – BGPress 1070807

Das Ausstellungsgebäude im Erlebnis-Zoo Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die übergroßen Fotografien zeigen ausgestorbene und gefährdete Insekten, die aus der umfangreichen wissenschaftlichen Sammlung des American Museum of Natural History ausgewählt wurden. Sie heben die ungeahnte Schönheit der Insekten in extremer Detailgenauigkeit hervor und machen die verborgenen Eigenschaften und Merkmale sichtbar. Die vorgestellten Arten reichen vom bekannten Monarchfalter und Neuntüpfel-Marienkäfer bis zur australischen Lord-Howe-Insel-Stabschrecke, die fast das ganze 20. Jahrhundert über als ausgestorben galt – bis eine winzige Population entdeckt und ab 2003 in menschlicher Obhut gezüchtet wurde.

Neue Makrofotografie-Ausstellung im Erlebnis-Zoo Hannover – BGPress 1070812

Bis zu 10.000 Einzelaufnahmen wurden für die Erzeugung eines Bildes verwendet © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Für jede Nahaufnahme in „Extinct & Endangered“ hat Fotograf Levon Biss etwa vier Wochen benötigt, um aus bis zu 10.000 mit Spezialobjektiven aufgenommenen Einzelbildern ein Gesamtbild zu erstellen. „Diese Ausstellung hat zwei Seiten“, sagt Levon Biss. „Da ist zum einen die Schönheit dieser Geschöpfe. Aber es gibt auch eine düstere Seite, wenn man diese Insekten bestaunt und zu verstehen beginnt, dass sie bereits ausgestorben sind oder kurz davorstehen, zu verschwinden. Und der Grund dafür sind in erster Linie wir. Ich hoffe, die Menschen gehen aus dieser Ausstellung mit der Erkenntnis, dass diese Tiere zu schön sind, um verloren zu gehen. Sie sind zu wichtig, um verloren zu gehen.“

Insekten sind die vielfältigste Gruppe von Tieren auf unserem Planeten. Allein in Deutschland sind 70% der heimischen Tierwelt Insekten. Mehr als eine Million Insekten-Arten sind von Forschenden beschrieben worden und viele weitere müssen noch entdeckt werden. „Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ begeistert für die bedrohten Tiere und lenkt die Aufmerksamkeit auf das kritische Problem des weltweiten Insektenrückgangs.

„Wirbeltiere werden weitaus besser überwacht und geschützt als die meisten Insekten, was darauf zurückzuführen ist, dass Insekten für die meisten Menschen nicht nur einfach unbekannt sind, sondern schwer missverstanden werden“, sagt David Grimaldi, der Kurator von „Extinct & Endangered“ und Kurator in der Abteilung für Wirbellose Zoologie des AMNH. „Für einen Wissenschaftler, der sich um die gesamte Natur kümmert, ist diese Konzentration auf große Tiere kurzsichtig. Nimmt man die Säugetiere der Welt weg, sieht der Planet nicht viel anders aus; nimmt man nur die Bienen und andere Bestäuber, die Ameisen und Termiten weg, könnte das Leben an Land zusammenbrechen.“

Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem American Museum of Natural History, einem der bedeutendsten Naturkundemuseen der Welt. Exctinct & Endangered gibt faszinierende Einblicke in die Welt der Insekten. Hannover kann stolz darauf sein, der erste Ausstellungsort in Europa für diese einmalige Sammlung zu sein!“

Die Ausstellung „Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ mit den Fotografien von Levon Biss wurde bislang nur in New York (USA) und in den Vereinigten Arabischen Emiraten gezeigt – und jetzt in Hannover. Ab dem 9. September ist die Ausstellung im Erlebnis-Zoo zu sehen (im Zooeintritt enthalten). An drei Abenden der Woche – Donnerstag, Freitag, Samstag – wird sie zudem von außen von 17-20 Uhr zugänglich sein (Erwachsene 5,00 €, Kinder 2,00 €).

„Extinct & Endangered: Insekten in Gefahr“ wurde von David Grimaldi, Kurator in der Abteilung für Wirbellose Zoologie des AMNH, kuratiert und von Levon Biss fotografiert. Die Ausstellung wurde von der preisgekrönten Ausstellungsabteilung des American Museum of Natural History unter der Leitung von Lauri Halderman, Vizepräsidentin für Ausstellungen, konzipiert und produziert.

Über Levon Biss

In seiner 25-jährigen Karriere hat der britische Fotograf Levon Biss ein breites Spektrum an fotografischen Genres abgedeckt, darunter Porträts, Dokumentationen und Sport. Bekannt ist er jedoch für seine extremen Nahaufnahmen, die so genannte Makrofotografie. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Museen und auf den Titelseiten internationaler Zeitschriften gezeigt, und er ist Autor von vier Büchern über Makrofotografie.

Biss‘ fotografischer Prozess fängt die feinsten Details ein und bietet dem Betrachtenden ein einzigartiges visuelles Erlebnis. Jedes Bild dauert etwa vier Wochen und wird aus 10 000 Einzelfotos mit einem speziellen Kamerasystem mit mikroskopischen Linsen erstellt. Die Klarheit dieser Fotografien offenbart filigranste Details, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben, und erweckt ein neues Maß an Respekt für die Welt der Insekten.

Levon Biss

Vorstellung der Makrofotografie-Ausstellung des American Museum of Natural History (New York) im Erlebnis-Zoo Hannover des Fotografen Levon Biss © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Über das Amerikanische Museum für Naturgeschichte (amnh.org)

Das American Museum of Natural History, das 1869 mit dem doppelten Auftrag der wissenschaftlichen Forschung und der wissenschaftlichen Bildung gegründet wurde, ist eine der bedeutendsten wissenschaftlichen, pädagogischen und kulturellen Einrichtungen der Welt. Das Museum umfasst mehr als 40 ständige Ausstellungsräume, Galerien für Wechselausstellungen, das Rose Center for Earth and Space mit dem Hayden Planetarium und das Richard Gilder Center for Science, Education, and Innovation.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Museums können auf eine ständige Sammlung von Weltrang mit mehr als 34 Millionen Exemplaren und Artefakten, von denen einige Milliarden Jahre alt sind, sowie auf eine der größten naturkundlichen Bibliotheken der Welt zurückgreifen. Über seine Richard Gilder Graduate School bietet das Museum zwei der einzigen eigenständigen Studiengänge dieser Art an einem Museum in den USA an: das Ph.D.-Programm in „Vergleichender Biologie“ und den „Master of Arts in Teaching (MAT) Earth Science“.

MIttellandkanal

Verstorbene Person im Mittellandkanal in Vinnhorst

7. September 2023/in Hannover

23-Jährigen durch Einsatzkräfte geborgen • Wiederbelebung leider erfolglos

HANNOVER (PM). Am heutige Mittwoch wurde die Feuerwehr Hannover zu einer im Mittellandkanal versunkenen Person gerufen. Die Person wurde leblos unter Wasser aufgefunden, die sofortigen Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Gegen 17:20 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover durch die Polizei die Meldung, dass Passanten gesehen hätten, wie eine Person im Mittellandkanal untergegangen und nicht mehr aufgetaucht sei. Als die daraufhin alarmierten Einsatzkräfte, darunter auch Rettungstaucher der Feuerwehr und der DLRG, am Mittellandkanal in der Nähe der Brücke der Beneckeallee eintrafen, bestätigte sich diese Meldung. Durch die Angaben der Passanten, die den Untergang der Person gesehen hatten, konnte der Suchbereich sehr gut eingegrenzt werden. So begaben sich sofort Kräfte der Wasserrettung in den Kanal. Auch ein Rettungsboot wurde eingesetzt, um die Suche auf dem Wasser zu unterstützen. Nach kurzer Suche konnte der leblose Körper des 23-jährigen durch einen Wasserretter der Feuerwehr unter Wasser an einer Spundwand aufgefunden werden. Trotz schnell eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen durch den Rettungsdienst und einen Notarzt verstarb die Person noch vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Hergang aufgenommen. Feuerwehr, DLRG und der Rettungsdienst waren bis 18:40 Uhr mit bis zu 17 Fahrzeugen und rund 45 Einsatzkräften vor Ort.

Pilzvergiftung vermeiden durch Pilzberatungen im Schulbiologiezentrum – Fliegenpilz

Pilzvergiftung vermeiden durch Pilzberatungen im Schulbiologiezentrum

5. September 2023/in Hannover

Unkenntnis kann gefährlich werden

HANNOVER (PM). Herbstzeit ist Pilzzeit. Damit der Verzehr der gesammelten Schätze nicht mit einer Vergiftung endet, bietet das Schulbiologiezentrum der Landeshauptstadt Hannover allen Pilzsammler*innen pünktlich zum Herbstbeginn wieder Pilzberatungen durch die Pilzsachverständige Carina Süß von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. an. Die Beratungen finden im Bienenhaus im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2, statt. Termine sind am 11. und 25. September sowie am 2., 9., 16., 23. und 30. Oktober jeweils von 16 bis 17.30 Uhr.

Die Besucher*innen können ihre gesammelten Pilze mitbringen und begutachten lassen. Um Pilzvergiftungen zu vermeiden, sollten von unbekannten Pilzen immer nur wenige Exemplare gesammelt und diese vor einem Verzehr unbedingt sachverständig begutachtet werden. Unbekannte Pilze sollten zudem getrennt von möglichen Speisepilzen gelagert werden.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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