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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Wasserstoff MTU

MTU interessiert sich für Wasserstoff der Stadtentwässerung

13. Juni 2023/in Hannover

Interessante Einsatzgebiete mit Potenzial

Hannover (PM). Das Vorhaben der Stadtentwässerung Hannover, eine sektorengekoppelte Sauerstoff- und Wasserstoffproduktion in der Niedersächsischen Landeshauptstadt aufzubauen, stößt auf großes Interesse bei der MTU Maintenance Hannover. Das Unternehmen kann sich gut vorstellen, künftig Wasserstoff des städtischen Eigenbetriebs abzunehmen.

Anlässlich der bundesweiten „5. Woche des Wasserstoffs“ hat Jaap Beijer, Geschäftsführer der MTU Maintenance Hannover, an diesem Montag (12. Juni) der Betriebsleiterin der Stadtentwässerung, Stephanie Gudat, eine offizielle Interessenbekundung überreicht.

Die MTU Aero Engines bekennt sich ausdrücklich zum Pariser Klimaschutzabkommen und will ihren Beitrag zur Begrenzung der Erwärmung der Erdatmosphäre gegenüber dem vorindustriellen Niveau leisten. Die betriebliche Klimastrategie des Basisjahres 2019 bis 2030 sieht vor, im Standortbetrieb 60 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren. Hierzu setzt das Industrieunternehmen auf einen grundsätzlich sparsameren Verbrauch, den effizienteren Energieeinsatz sowie die Nutzung und Eigenerzeugung von hochwertiger, emissionsfreier Energie. Geschäftsführer Jaap Beijer: „Der Bezug von grünem Wasserstoff ist eine weitere Maßnahme zur Reduzierung unserer CO2-Emissionen und zur Unterstützung der Klimaziele am Standort Hannover.“ Wasserstoff werde für unterschiedliche Produktionsprozesse benötigt und zurzeit noch als „grauer“ Wasserstoff auf Basis fossiler Energien bezogen, so Beijer weiter. „Grünen Wasserstoff auf Basis von Ökostrom von einem regionalen Anbieter zu beziehen, das ist nicht nur eine Maßnahme zur Treibhausgas-Reduktion, sondern ein Bekenntnis zur Stärkung der Wirtschaft innerhalb der Region Hannover.“

Die Stadtentwässerung erforscht in ihrem durch das vom Niedersächsischen Umweltministerium geförderten Projekt gemeinsam mit Instituten der Leibniz Universität und dem hannoverschen Wasserstoffsystemanbieter Aspens, wie die gleichzeitige Produktion von Sauerstoff für den Klärprozess, Wasserstoff und Abwärme für die Fernwärme mit Grünstrom und geklärtem Betriebswasser als Speisewasser der Elektrolyse ökologisch und ökonomisch möglich ist. Bislang ist vorgesehen, Fahrzeuge der regiobus und der ÜSTRA damit zu betanken. Weitere Einsatzgebiete sind angesichts des erheblichen Potenzials möglich.

„Wasserstoff ist ein wichtiger Energieträger der Zukunft und die sogenannte Sektorenkopplung ermöglicht der Stadtentwässerung ein übergreifendes und nachhaltiges Energiekonzept. Den bei der Produktion gleichzeitig anfallenden Sauerstoff wollen wir zukünftig in der biologischen Abwasserbehandlung einsetzen und dadurch viel Energie sparen“, sagt Betriebsleiterin Stephanie Gudat.

„Aktuell können wir noch nicht abschätzen, wie sich die Einkaufspreise für Grünstrom und die Nachfrage nach grünen Wasserstoff entwickeln werden“, führt Gernot Hagemann, kaufmännischer Leiter der Stadtentwässerung und Projektleiter, weiter aus. „Grünstrom für Wasserstoff muss den diskutierten Preisdeckel für Industriestrom von sieben Cent pro Kilowattstunde dauerhaft und garantiert unterschreiten, sonst wird sich der Wasserstoffmarkt nicht entwickeln.“

Umso mehr freuen sich Gudat und Hagemann über das klare Signal der MTU zu einem regionalen Marktaufbau – auch, wenn damit noch keine verbindliche Abnahmezusage verbunden ist. „Der Gesprächsfaden ist aufgenommen“, betont Gudat.

LKW-Unfall

Ein Schwerverletzter nach LKW-Unfall auf der A7

8. Juni 2023/in Hannover

LKW-Fahrer muss von Feuerwehr aus dem Führerhaus geborgen werden

HANNOVER (ots). Am heutigen Vormittag ereignete sich auf der Bundesautobahn 7 Höhe Autobahnkreuz Ost ein schwerer Verkehrsunfall bei dem ein LKW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt wurde.

Aus bisher ungeklärter Ursache kam es gegen 09:10 Uhr zu einem Auffahrunfall zwischen zwei beteiligten Lastkraftwagen. Bei diesem Unfall wurde einer der beiden Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Nachdem die Besatzung des ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers den Patienten gesichtet hatte wurde in enger Abstimmung zwischen dem Notarzt und allen beteiligten Rettungskräften eine umfangreiche patientenorientierte technische Rettung durchgeführt. Der circa 65 Jahre alte Patient wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein nahegelegenes geeignetes Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des zweites LKW blieb unverletzt. Zur Unfallursache sowie zur Schadenhöhe kann seitens der Feuerwehr aktuell keine Angabe gemacht werden.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 15 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften vor Ort.

Schulsanitätsdienst

43 Teams treten beim 9. Schulsanitätsdienstwettbewerb an

7. Juni 2023/in Hannover

260 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter beteiligen sich an dem Wettbewerb

HANNOVER (PM). Vom Roller-Sturz mit Platzwunde bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung: Schulsanitäter*innen müssen in Notsituationen schnell reagieren und als Team funktionieren. Beim 09. Schulsanitätsdienstwettbewerb des Roten Kreuzes in der Region Hannover zeigten gleich 43 Gruppen von insgesamt 23 Schulen aus Stadt und Region Hannover ihr Können.

Mithilfe von Kunstblut, Schminke und der engagierten Schauspielleistung der Helfer*innen ergaben sich an 16 Stationen besonders realistische Erste-Hilfe-Szenarien, die es zu bewältigen galt. Tatkräftig unterstützt haben in diesem Jahr die Polizei Hannover und der Stadtjugendring, beide stellten eine Station für die motivierten Teams.

43 Teams treten beim 9. Schulsanitätsdienstwettbewerb an – BGPress 1046575

Die Polizei Hannover stellte eine der 16 Wettkampfstationen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Besonders beeindrucken konnten die Teams vom Gymnasium Lehrte und vom Gymnasium Burgdorf: Lehrte belegte den ersten Platz, zwei Burgdorfer Gruppen sicherten sich die Plätze 2 und 3.

„Bei der Bewertung achten die Juror*innen besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten“, erklärte Christian Quade, Jugendrotkreuz-Verantwortlicher und Organisator der Wettbewerbe. Auch die Zusammenarbeit des Teams sei wichtig: „Die Schüler*innen müssen im Notfall gleich reagieren – da ist Teamwork gefragt!“

In Hannover und der Region gibt es mittlerweile an rund 50 Schulen einen Schulsanitätsdienst des Roten Kreuzes. Mehr als 1.000 Schüler*innen engagieren sich in den AGs für ihre Schule und ihre Mitschüler*innen.

Schulsanitätsdienst

Es galt eine breite Palette von unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Parkplatz

Parkzonen: Neue Regeln in der Südstadt gelten ab 5. Juni

6. Juni 2023/in Hannover

Stadt richtet Bewohner*innen-Parkzonen ein

Hannover (pm). Weniger Parksuchverkehr, weniger Belastung durch Lärm und Abgase: Diese Ziele sollen mit der Einrichtung von Bewohner*innen-Parkzonen erreicht werden.  Die Landeshauptstadt Hannover hat in den letzten Wochen in der Südstadt im Bereich zwischen Aegidientorplatz und Geibelstraße sowie Hildesheimer Straße und Rudolf-von-Bennigsen-Ufer diese Parkzonen eingerichtet.

Die neuen Regelungen gelten ab Montag, 5. Juni.

In den Zonen gibt es Straßen, in denen nur Bewohner*innen ihre Autos parken können, die einen entsprechenden Ausweis erworben haben (Trennprinzip). Dann gibt es Straßen, in denen Bewohner*innen mit Parkausweis gebührenfreie Plätze sowie Besucher*innen kostenpflichtige Parkmöglichkeiten finden (Mischprinzip). Weitere Straßenabschnitte unterliegen einer reinen Parkscheinregelung: Das heißt, sowohl Besucher*innen als auch Bewohner*innen müssen für bestimmte Zeiten einen Parkschein ziehen.

Die neuen Regelungen sollen die Lage in den betroffenen Gebieten entkrampfen. In den innerstädtischen und stadtkernnahen Wohn- und Mischgebieten der Landeshauptstadt Hannover konkurrieren Einwohner*innen, im Gebiet Beschäftigte, in der Innenstadt Beschäftigte, Kunden*innen, Besucher*innen, Dienstleister*innen und Lieferanten*innen um den knappen Parkraum. Teilweise kommen noch Event-Verkehre dazu. Dies ist insbesondere in den Bereichen nahe des Maschsees der Fall. Die Situation bietet immer wieder Konfliktstoff.

Beitrag zur Verkehrswende

Wenn die Zahl der parkenden Fahrzeuge die Zahl der verfügbaren Parkplätze übersteigt, sind erhöhter Parksuchverkehr und damit höhere Lärm- und Umweltbelastungen die Folgen. Mit der Einrichtung der Zonen will die Stadt die Nachfrage nach Stellplätzen lenken, den Parksuchverkehr verringern, die Verkehrssicherheit erhöhen und für weniger Lärm und bessere Luft sorgen. Das Parkraum-Management ist deshalb ein Beitrag zur Verkehrswende, da es den Fremdverkehr in den stadtkernnahen Wohn- und Mischgebieten verringern soll.

Seit März 2023 können Anträge für die neuen Bewohner*innen-Parkzonen gestellt werden. Die Verwaltung bearbeitet sie zeitnah. Falls die Beantragung online nicht möglich sein sollte, kann sie in einem beliebigen Bürgeramt in Hannover vorgenommen werden.

Unter www.bürgeramt-hannover.de sind die Online-Angebote sowie weitere Informationen zu finden. Bewohner*innen der zukünftigen Parkzonen GA, GB und GC, die noch nicht in Hannover gemeldet sind, können zur Beantragung in das Bürgeramt ihrer Wahl kommen. Sie können dafür einen Termin buchen oder an einem Donnerstag mit Wartezeit ein Bürgeramt aufsuchen (mit Ausnahme des  Bürgeramts Schützenplatz).

Erlebnis-Zoo Hannover

Erlebnis-Zoo Hannover blickt auf ein gutes Jahr 2022

6. Juni 2023/in Hannover

Knapp 98.000 Jahreskarten konnten abgesetzt werden 

HANNOVER (PM). Dank über einer Million Besucherinnen und Besucher blickt der Erlebnis-Zoo Hannover auf ein gutes Jahr 2022 zurück: Das gesamthafte Ergebnis beider Gesellschaften von Zoo Hannover gGmbH und Zoo Hannover Service GmbH liegt mit 929 T€ erstmals wieder im Plus. 

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir nach den schweren Corona-Jahren wieder so viele Menschen für Tiere begeistern konnten“, erklärte Zoo-Prokuristin Jeannine Fröhlich-Waschkau bei der Vorstellung des Jahresabschluss 2022 im Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten (RNME) der Region Hannover. „Das positive Ergebnis stärkt die Liquidität des Zoos und bildet ein solides Fundament für die Zukunft“, so Fröhlich-Waschkau – es versetzt den Zoo in die Lage, seinen Beitrag bei künftigen Investitionen in das Tierwohl zu leisten.

Positives Ergebnis mit gestärkter Liquidität bildet solide Basis für die Zukunft 

  • Erlebnis-Zoo Hannover verzeichnet einen sehr positiven Geschäftsverlauf
  • Gesamt-Ergebnis schafft mit Überschuss von 929 T€ eine solide Basis für das neue Geschäftsjahr
  • Knapp 98.000 Jahreskarten konnten abgesetzt werden
  • Kostendeckungsgrad von 93,4 % erreicht
  • Liquidität wurde weiter gestärkt und bildet solides Fundament für 2023
  • Dynamisches Preismodell mit gesonderten, sehr attraktiven Schulangeboten findet hohe Akzeptanz

Mit dem Erlös durch den Verkauf der Tages- und Jahreskarten konnte der Zoo einen Großteil der Aufwendungen für das Tierwohl, die an neuesten Erkenntnissen orientierte Tierhaltung und das attraktive Angebot für die Besuchenden decken. „Insgesamt kommt der Zoo auf einen sehr hohen Kostendeckungsgrad von 93,4 % durch die selbst erwirtschaften Erlöse,“ erklärte Jeannine Fröhlich-Waschkau, betonte aber zugleich: „Dies ist ein sehr starker Wert. Dennoch benötigt der Zoo immer auch zu einem geringen Anteil öffentliche Gelder und Spenden, um seine umfangreichen gemeinnützigen Aufgaben und weiterhin notwenige Investitionen – wie zum Beispiel das Giraffenhaus – zu finanzieren.“

Im Geschäftsjahr 2022 habe der Zoo im permanenten Herausforderungsmodus gearbeitet. Die globalen Auswirkungen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine haben auch den Erlebnis-Zoo massiv belastet. Warenknappheit, hohe Energiepreise und eine übergreifend hohe Teuerungsrate im Zusammenspiel mit deutlichen Lohnsteigerungen haben das Geschäftsjahr 2022 auf der Aufwandseite geprägt. „Wir sind rückblickend sehr stolz auf die Kreativität und Entschlossenheit des Zoo-Teams, mit der wir den Problemen begegnet sind.“ Auch die Unterstützung durch Sponsoring und Spenden in der schweren Zeit habe dem Zoo sehr geholfen und gezeigt, wie beliebt der Zoo sei und welche große gesellschaftliche Bedeutung er in der Region einnehme.

Zoo-Aufsichtsratsvorsitzender Jens Palandt: „Ich freue mich, dass dem Zoo nach den schweren Corona-Jahren ein so erfolgreiches Jahr 2022 gelungen ist. Der Erlebnis-Zoo ist eines der Aushängeschilder und zieht Menschen auch außerhalb der Region Hannover an. Das ist wichtig, weil es dort möglich ist, fast beiläufig Wissen über die Tierwelt, Natur- und Artenschutz, den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Artenvielfalt zu lernen. Das Grundverständnis über den Artenschutz entsteht besser, wenn man Tier und Natur mit eigenen Augen ansehen und so besser begreifen kann. Hier geht der Zoo voran und leistet einen wichtigen Beitrag.“

Tages- und Jahreskarten

Der Absatz der Tageskarten hat sich stark entwickelt und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 45 % auf knapp 593.000. Einen wesentlichen Erfolgsfaktor beim Verkauf der Tageskarten sieht der Zoo in dem dynamischen Preismodell, das 2022 vollumfänglich eingesetzt wurde. „Das dynamische Preismodell berücksichtigt die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse, die attraktiven Frühbucherpreise und Online-Angebote werden sehr gut angenommen“, erklärte die Zoo-Prokuristin.

Der Verkauf von Jahreskarten konnte deutlich auf fast 98.000 (rund 82.000 im 1. Coronajahr) gesteigert werden.

Wie wichtig der Zoo als außerschulischer Lernort ist, zeigt der Absatz der besonders günstigen Schüler-Tickets: Mehr als 76.000 Schülerinnen und Schüler haben den Zoo mit seinen Angeboten für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) besucht. „Mit den Schülertickets von 3,50 € pro Person möchte der Zoo die Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen unterstützen und die junge Generation für Tiere und den Artenschutz begeistern“, so Fröhlich-Waschkau.

Auch in den Bereichen Gastronomie, Veranstaltung sowie Merchandising wurden wieder deutliche Steigerungen verbucht, so dass insgesamt ein Gesamt-Umsatz von 27.241 T€ (Vorjahr: 19.379 T€) erwirtschaftet werden konnte. Zum Vorjahr stellt dies einen Zuwachs von 40,6 % dar – zum „Vor-Corona-Jahr 2019” ist es eine Steigerung um 4,7 %.  „Der Erlebnis-Zoo steht wirtschaftlich solide da. Dazu gehört auch die Unterstützung aus öffentlichen Geldern. So kann er seinen Weg weitergehen, ein sich stetig entwickelnder hochattraktiver Ort für Naherholung, Forschung, Bildung und Artenschutz in der Region Hannover zu sein.“

Projekte

Im Geschäftsjahr 2022 wurden wegweisende Projekte vorangetrieben. Im Rahmen der Modernisierung des 1997 erbauten Dschungelpalastes wurde die zweite Außenanlage der Elefanten mit Badefläche, einem großen Schattenplatz, Schlammsuhle, neuen Futterverstecken und Scheuerstellen für die Hautpflege fertiggestellt. Die Planung und Ausschreibungen für die Elefantenlaufhalle mit Primatenanlagen wurden ebenfalls fortgesetzt. Das „Zoologicum“ konnte zu den Herbstferien 2022 in Teilen eröffnet werden. Dieses Projekt steht ganz im Zeichen der Bildung und wird die Wissensvermittlung durch unterhaltende Tierpräsentationen weiter fördern. Dazu wurde in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Kultusministerium der Zoo-Artenschutzpreis (ZAP!) für Schülerinnen und Schüler gestartet – die Preisverleihung des Artenschutzpreises findet am 23. Juni 2023 im Zoologicum statt.

Neue Dezernentinnen

Neue Dezernatsleitungen: Oberbürgermeister präsentiert seine Kandidatinnen

1. Juni 2023/in Hannover

„Schlagkräftiges Team an der Spitze der Landeshauptstadt“

HANNOVER (PM). Zwei Spitzenpositionen bei der Landeshauptstadt Hannover sind neu zu besetzen. Oberbürgermeister Belit Onay präsentierte an diesem Donnerstag (1. Juni) seine Vorschläge dazu.

Wie Onay auf einer Pressekonferenz erklärte, soll Susanne Blasberg-Bense künftig das Dezernat für Jugend, Familie und Sport leiten. Für die Leitung des Dezernats für Bildung und Kultur schlägt er Eva Bender vor. In der nächsten Ratsversammlung am 29. Juni stellen sich die Kandidatinnen zur Wahl.

Wie Oberbürgermeister Belit Onay auf der Pressekonferenz betonte, haben die beiden Kandidatinnen in Vorstellungsgesprächen voll überzeugt. „Sie bringen ausgewiesene Expertise und reichlich Erfahrungen für die Ressorts mit“, so der Oberbürgermeister. „Mit ihrem hohen Gestaltungsanspruch werden sie gemeinsam mit den anderen Dezernent*innen ein schlagkräftiges Team an der Spitze der Landeshauptstadt Hannover stellen.“

Ziel: Chancengleichheit

Die 56 Jahre alte Susanne Blasberg-Bense arbeitet aktuell als Abteilungsleiterin im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit mehr als 20 Jahren bekleidet sie Führungspositionen in der öffentlichen Verwaltung, davon rund zehn Jahre bei oberen und obersten Landesbehörden – etwa als Abteilungsdirektorin bei der Bezirksregierung Arnsberg.

„Die Stadt Hannover hat sich zum Ziel gesetzt, eine vielfältige, weltoffene und solidarische Stadtgesellschaft zukunftsfähig zu gestalten. Hierzu möchte ich gern meinen Beitrag leisten, sei es durch wirksame Unterstützungs- und Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien oder aber durch ein vielfältiges Sport- und Veranstaltungsangebot“, beschreibt Susanne Blasberg-Bense ihre Motivation.

In ihren bisherigen beruflichen Stationen sei „immer das Ziel der Chancengleichheit in der Gesellschaft unabhängig von der Herkunft handlungsleitend gewesen: Teilhabe und Partizipation sowie sicheres, vor jeder Form von Gewalt geschütztes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, sind die Grundlagen einer demokratischen Stadtgesellschaft“.

Sie wisse um die Problematik in Zeiten angespannter Haushaltslage und des Ringens um Fachkräfte. „Auch hier möchte ich gern mein Erfahrungswissen einbringen und gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Verwaltung, den Bürger*innen der Stadt, der Politik, aber auch den Vereinen und Verbänden kluge Konzepte entwickeln, um die Herausforderungen zu meistern.“

Bildung und Kultur: zentrale Felder für die Gesellschaft

 

Die 41 Jahre alte Eva Bender ist aktuell Erste Stadträtin der Stadt Langenhagen. Seit mehr als acht Jahren leitet sie größere und große Verwaltungseinheiten mit den Schwerpunkten Schule, Jugend und Kultur.

Die Möglichkeit, an ihre alte Wirkungsstätte zurückzukehren – Eva Bender hat bereits als Bereichsleiterin für die Stadt Hannover gearbeitet – und ein Dezernat mit diesem hochinteressanten Zuschnitt zu leiten, erfülle sie mit großer Vorfreude, erklärt sie. „Bildung und Kultur waren seit jeher meine Themenschwerpunkte. Diese für unsere Gesellschaft so zentralen Felder in herausfordernden Zeiten zu stärken und zu gestalten ist eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe. Themen wie Digitalisierung und moderne Bildungslandschaften, die Förderung von Bildungsgerechtigkeit, aber auch die Stärkung des Miteinanders in den Stadtteilen Hannovers stehen auf der Agenda.“

Gleichzeitig, so Eva Bender, gebe es in Hannover „große und herausragende Flaggschiffe der Kultur, die zukunftsfähig aufgestellt werden müssen und eine fantastische freie Szene, die die Stadt als Dienstleisterin an ihrer Seite braucht.“

Neugliederung der Dezernate abgeschlossen

Die beiden Dezernatsleitungen sind neu zu besetzen, weil die bisherige Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf zum 1. März 2024 sowie die Dezernentin für Schule, Familie und Jugend, Rita Maria Rzyski, zum 1. November dieses Jahres aus ihren Ämtern ausscheiden. Oberbürgermeister Belit Onay lobte ausdrücklich die Verdienste der ausscheidenden Dezernentinnen für die Landeshauptstadt Hannover.

Mit dem Antritt der neuen Leitungskräfte erhalten die Dezernate andere Zuschnitte. So wird die Verantwortung für den Bildungs- und Schulbereich mit der Verantwortung für den Kulturbereich verknüpft. Der Sport- und Bäderbereich wird mit den Bereichen Jugend und Familie kombiniert. Damit ist die von Oberbürgermeister Belit Onay angestrebte Neugliederung der Stadtverwaltung mit jetzt sieben Dezernaten und einem verschlankten Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters umgesetzt. Ziel der Reform ist es, die großen Themen Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit, Klimaschutz, Mobilitätswende, Innstadtentwicklung und Verwaltungsmodernisierung voranzutreiben.

„aufhof“: Start eines bislang einmaligen City-Experiments – Umbau Schmiedestrasse 05

„aufhof“: Start eines bislang einmaligen City-Experiments

31. Mai 2023/in Hannover

Ausstellungen, Diskussionsforen, eSport und mehr

HANNOVER (PM). Ein bislang einmaliges Experiment unter dem Namen „aufhof“ startet an diesem Donnerstag (1. Juni): Stadt, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung sowie viele Projektbeteiligte werden bis mindestens Ende des Jahres das leerstehende Kaufhaus von „Galeria Karstadt Kaufhof“ an der Marktkirche kreativ zwischennutzen. Sie bieten auf rund 5.000 Quadratmetern im Erdgeschoss des Gebäudes eine breite Mischung aus Events, Netzwerk, Stadtentwicklung, (Bau-)Kultur, Wissenschaft und Innovation.

Unter dem Titel „innovercity“ laden die Hochschulen ein „anzufassen“, mitzudiskutieren und gemeinsam an Innovationen zu arbeiten. Die Landeshauptstadt Hannover stellt unter anderem die resiliente Innenstadtentwicklung vor und informiert zur „Smart City“. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls hat ein Gaming- und eSport-Zentrum auf die Beine gestellt.

Auch Veranstaltungen, Vorträge, Diskussionen, Workshops und Seminare zu Feldern wie Umwelt- und Klimaschutz oder zu kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Fragestellungen sind angedacht. Für diesen Zweck erhält der „aufhof“ eine kleine Arena mit knapp 200 Sitzplätzen. Geöffnet ist das Haus dienstags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr. In einem „Pre-Opening“ mit geladenen Gästen blicken Falko Mohrs, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Oberbürgermeister Belit Onay, Prof. Dr. Josef von Helden, Präsident der Hochschule Hannover (HsH), sowie hannoverimpuls-Geschäftsführerin Doris Petersen an diesem Abend (31. Mai) auf die kommenden Veranstaltungsmonate voraus.

„Wissenschaft braucht die Anbindung an die Mitte Gesellschaft“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs. „Mit der ‚innovercity‘ gehen wir gemeinsam in die richtige Richtung und bauen ein Ökosystem für Innovationen. Mitten in Hannover! Dieses Experiment belegt, dass es nicht immer den großen Masterplan braucht, sondern mutige Gleichgesinnte, die sich zusammentun. Die ‚innovercity‘ wird der zentrale Ort, an dem Innovationen erlebbar und gleichzeitig methodisch nachvollziehbar werden. Zukunft beginnt nicht morgen, sondern jetzt.“

„Uns erwartet ein spannender neuer Experimentierraum. Dieses temporäre Format ist ein Forum für Stadtentwicklung und Baukultur, für innovative und greifbare Wissenschaft und für einen kreativen Umgang mit zukünftigen Herausforderungen der Stadt wie etwa Leerständen sowie Transformation der Innenstadt. Ich freue mich sehr darauf und lade alle ein mitzuwirken und mitzudiskutieren

Prof. Dr. Josef von Helden betont: „Hannover hat eine großartige Wissenschaftslandschaft, deren Potenzial weiter entfaltet werden kann. Mit dem aufhof und innovercity rücken wir als Hochschulen Wissenschaft, Innovationen und Transfer sichtbar ins Zentrum Hannovers und intensivieren den Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Gemeinsam schaffen wir eine Basis, um Hannover nachhaltig erfolgreich im Spitzenfeld als Standort für Innovationen zu etablieren.“

„Der aufhof schafft eine neue, unkonventionelle Flächennutzung mitten in der Stadt und bietet ein lebendiges Umfeld für neue, mutige Formate, die Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung erlebbar machen. Mut brauchen wir, um innovative Ideen auszuprobieren, einen toleranten Dialog brauchen wir, um echten Fortschritt sowie nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. An solchen Orten entsteht Inspiration und wir sind zuversichtlich, dass der aufhof in den nächsten Monaten einen neuen Spirit in die Stadtgesellschaft bringen wird“, unterstreicht Doris Petersen.

Die Stadtentwicklung der Zukunft

Die Landeshauptstadt Hannover thematisiert in ihrem Bereich das Innenstadtkonzept und geht gemeinsam mit Verbänden und Institutionen wie dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) der Frage nach, wie nachhaltige Stadtentwicklung und Architektur stärker in die Stadtgesellschaft transportiert werden können und die Bedeutung von Baukultur greifbar und erlebbar gemacht werden kann. Um das Prozesshafte des Innenstadtdialogs zu zeigen, präsentiert die Stadt ihre Ergebnisse auf einer „Baustelle“ unter anderem in Form einer Bauzaunbanner-Ausstellung. Pläne und Skizzen zeigen die übergeordneten Ziele.

Gezeigt wird auch die Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre“ zur Eröffnung des aufhofs. Zu sehen sind 23 aktuelle Wohnungsbauprojekte, die zum Teil bereits fertiggestellt sind und vielfältigen neuen und attraktiven Wohnraum bieten.

Auch das künftige integrierte Mobilitäts- und Verkehrskonzept und das Modellvorhaben der „City-Roofwalks“ werden demnächst im Fokus des Bereichs der Stadt stehen. „Die Zukunft der Arbeit“ heißt ein Projekt des städtischen Fachbereichs Personal und Organisation. Vor dem Hintergrund, dass sich die Arbeitswelt sich in einem rasanten Wandel befindet und auf verschiedenen Ebenen eine Transformation benötigt, beschäftigen sich die Beteiligten mit zahlreichen Aspekten in der Personalwirtschaft. Von New Work über die Vier-Tage-Woche und Co-Working-Spaces bis hin zu Recruiting und Integration sind die aktuellen Ansätze dabei. Partner auf dem Stand sind das Niedersächsische Studieninstitut für kommunale Verwaltung, FUTUR X GmbH, German Legal Tech Hub, innotonic GmbH, Autobahn GmbH des Bundes sowie die Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (UVN).

Am 16. und 17. Juni veranstaltet die Landeshauptstadt Hannover – im Rahmen ihrer Smart City-Initiative „Restart: #HANnovativ“ – einen „Kultur-Hackathon“. Gemeinsam sollen digitale Ideen und Konzepte zum Areal um die Staatsoper, Schauspiel- und Künstlerhaus (Kulturdreieck) zu einem smarten und innovativen Kultur- und Kreativquartier ausgetauscht und ausgebaut werden.

„innovercity – Haus der Innovation“ als Ziel

Die „innovercity“ (www.innover.city) auf der Fläche im aufhof stellt einen Prototypen für ein dauerhaftes Haus der Innovation im Stadtzentrum dar. In diesem Bereich wollen die Hochschulen mit den Menschen zu aktuellen Themen in Dialog treten sowie Wissenschaft und Innovation, unter anderem durch Studierenden- und Gründungsteams und innovative Ausstellungen vor Ort, für die Öffentlichkeit erlebbar machen. Innovationsformate mit Studierenden, Firmen und StartUps, Zukunftswerkstätten, öffentlichen Vorträgen, Symposien und neuartige Dialogformate ermöglichen Wissenschaft zum Anfassen und Mitdiskutieren und sollen das Potenzial eines Hauses der Innovation für Hannovers City zeigen.

Highlights im Juni sind die Veranstaltungsformate „leanlab“ und „innovercity festival“, die besonders die Potentiale von Wissenschaft und Innovation für Hannovers City aufzeigen. Das leanlab ist ein seit 2014 jährlich durchgeführtes Format von hannoverimpuls, starting business und Nexster, den Gründungszentren von Leibniz Universität, Medizinischer Hochschule und HsH. Es findet gleich nach Öffnung des „aufhofs“ vom 2. bis 4. Juni statt. Anmeldungen sind unter www.leanlab.de möglich.

Das „innovercity festival“ findet vom 21. bis 23. Juni statt und gibt komprimiert auf drei Tage einen Eindruck, was ein Haus der Innovationen für Hannovers City bedeuten kann. Das Festival zeigt der breiten Öffentlichkeit live, wie aus Vorstellungskraft neue Ideen entstehen, Innovationen entwickelt werden und der Transfer in Gesellschaft und Wirtschaft gelingt. Das innovercity festival, zu dem alle Bürger*innen herzlich eingeladen sind, ist mit Panels, Workshops, Vorträgen, Livemusik, Ausstellungen und Performances angefüllt.

An dem Projekt „innovercity“ beteiligen sich neben der federführenden Hochschule Hannover die Leibniz Universität Hannover, die Medizinische Hochschule Hannover, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und die Hochschule für Musik, Theater und Medien. Gefördert wird Projekt „innovercity“ vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Initiative Wissenschaft Hannover sowie weiteren Sponsoren aus der Wirtschaft.

Ausstellungen, Diskussionsforen, eSport und mehr

hannoverimpuls hat ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Los geht es mit drei Ausstellungen: „Klatsch + Match“ zeigt im gesamten Juni 22 Menschen auf elf Bildern und ist ein Kunstdialog im Rahmen des inklusiven Theaterfestivals „Klatschmohn“. Die Idee ist es, Menschen aus Hannover mit und ohne geistige und psychische Beeinträchtigung zusammenzubringen und einen künstlerischen Austausch anzuregen.

Der hannoversche Fotograf Uwe Stelter zeigt ab dem 1. Juni eine Auswahl der bekannten Fotoserie „EINE STADT“. Vom 1. bis 27. Juni ist eine Teebeutelzettel-Ausstellung der drei Künstlerinnen Kerstin Bernsdorff, Jutta Ehlers und Susanne Dreyer zu sehen. Die Collage aus Teebeutelzetteln zeigt ein Panoramabild von Hannover aus tausenden Teebeutelzettelchen gepixelt. Das Gaming- und eSport-Zentrum bietet Spielen und Turniere und zeigt unter dem Titel „Continue“ mehr als 100 Spielestationen von 1972 bis heute.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hannoverimpuls als Projektleitung koordiniert auch das Auditorium für Dialogformate und Events. Im knapp 200 Zuschauer*innen fassenden Auditorium hat die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) für Juni bereits zwei „HAZ-Foren“ angekündigt. Am 7. Juni um 17 geht es um das Thema Bildung und Schulpolitik. Die Stadtentwicklung steht am 15. Juni um 18 Uhr auf dem Programm.

Die HAZ lädt auch ein in die „Gläserne Redaktion“: Recherchieren, präsentieren, kommentieren – die Redaktion bietet Einblicke in den Arbeitsalltag. Es wird zudem Diskussionsforen und Live-Podcasts sowie Talkrunden und Workshops geben. Ein wichtiger Bestandteil sind darüber hinaus persönliche Begegnungen zu festen Lesersprechstunden.

Von Beginn bis Ende begleitet die Hannoversche Kaffeemanufaktur mit ihrer „Kaffeeoase“ das Projekt. Sie bietet Kaffee- und Teespezialitäten sowie ein kleines Speiseangebot.

Aktuelle Informationen über das Programm im aufhof bietet die Seite: www.aufhof-hannover.de. Auch wer sich an der inhaltlichen Gestaltung beteiligen möchte, findet unter diesem Link den richtigen Kontakt. Denn die Koordinator*innen freuen im Geiste dieses Projekts über weitere „Mitmacher*innen.

Ein Projekt mit vielen institutionellen Unterstützer*innen

Der aufhof ist ein Projekt der Landeshauptstadt Hannover, der Hochschulen unter Führung der HsH und von hannoverimpuls. Den Bereich der Hochschulen fördert das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) finanziell. Die Eigentümerin der Immobilie, die Signa Real Estate, überlässt den Projektpartner*innen für die Zeit der Zwischennutzung das Objekt gegen Zahlung der Betriebskosten und unterstützt das Vorhaben umfassend. Daneben haben die Projektverantwortlichen bereits einige Unterstützer*innen gewinnen können wie enercity, hanova, Sparkasse Hannover. Medienpartner sind die Verlagsgesellschaft Madsack und Radio21.

Name “aufhof“ – vom Aufbruch bis zur Aneignung

Der Name „aufhof“ ist eine Reminiszenz an die jüngste Geschichte des Ortes. Zudem steht die Vorsilbe „auf“ für aufmachen, aufbrechen und auftun: das Aufmachen des Gebäudes einerseits, von Köpfen andererseits; das Aufbrechen von Mustern und Gewohnheiten auf in Richtung Zukunft sowie das Auftun von Chancen, Gemeinschaft und neuen Verbünden. Der die zweite Silbe bildende „Hof“ ist zum einen ein Synonym für den umfriedeten, geschützten Ort in unsicheren Zeiten und andererseits ein Ort der Aneignung durch die Anrainer – hier der Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

 

Überblick: Programm für die ersten Wochen

  • ab 1. Juni: Fotoausstellung „EINE STADT“
  • 1. bis 26. Juni: Ausstellung „Wohnungsbau der 2020er-Jahre“
  • 1. bis 27. Juni: Teebeutelzettel-Ausstellung
  • 1. bis 30. Juni: Ausstellung „Klatsch + Match“
  • 2. bis 4. Juni: Lean Lab
  • 6. Juni: Mädchenchor Hamburg
  • 7. Juni: HAZ-Forum Bildung und Schulpolitik
  • 8. Juni: Canzone Kammerchor München
  • 9. Juni: Cantaloop Jazzchor
  • 10. Juni: Bonner Jazzchor
  • 13. Juni: Vortrag BDA Ins Blaue – Wasserstadt/Grüne Hügel Linden
  • 15. Juni: HAZ-Forum Stadtentwicklung
  • 16. bis 17. Juni: Hackathon Kulturdreieck
  • 20. Juni: Futur X Head Box X – New Ways of Working
  • 21. Juni: Fete de la Musique mit Mandolinenorchester
  • 21. bis 23. Juni: innovercity festival
  • 26. Juni (geplant): BDA-Schaufenster
  • 27. Juni: Abschlussveranstaltung Klimaschulwettbewerb mit Preisverleihung
  • 27. Juni: Smart City-Podiumsdiskussion über Nachwuchskräfte
  • 28. Juni: Netzwerktreffen Smart City-Kommunen Niedersachsen
  • 4. Juli: Podiumsdiskussion „Wem gehört die Stadt?“
Countdown für den Wasserstadt-Triathon – Wasserstadt Triathlon

Countdown für den Wasserstadt-Triathon

31. Mai 2023/in Hannover

15. Wasserstadt-Triathlon in Hannover- Limmer startet am Wochenende

HANNOVER (PM). Gut 1.500 Aktive werden am Wochenende beim 15. Wasserstadt-Triathlon in Hannover- Limmer am Start sein. „Eine Resonanz, mit der wir absolut zufrieden sein können“, erklärte Jan Raphael vom Veranstalter eichels, der bei der diesjährigen Neuauflage des sportlichen Vielseitigkeitsevents erstmals für die Organisation verantwortlich zeichnet: „Die Anmeldeentwicklung der letzten Wochen war sehr ordentlich; für die Wettbewerbe am Sonnabend und Sonntag sind aktuell nur noch wenige Reststartplätze erhältlich.“

Neben den Europameisterschaften im Quadrathlon, bei denen die Athletinnen und Athleten neben dem Schwimmen, Radfahren und Laufen auch im Paddeln gefordert sind, zählt das Duell der Alterklassen-Weltmeister von Hawaii zu den sportlichen Höhepunkten des Wochenendes. Lokalmatador Christian Haupt, Ironman-Champion von Hawaii 2016 und 2017 muss sich dabei mit dem Sieger von 2008, Clemens Coenen (Lemgo), auseinandersetzen.

Haupts Vereinskollege von Hannover 96, Hauke Horstmann, nutzt den Wasserstadt- Triathlon als letzten Test unter Wettkampfbedingungen vor seinem Start bei den 70.3 Weltmeisterschaften im August In Finnland, wo der 41jährige das Podium ins Visier genommen hat.

Für ein Rekord-Meldeergebnis sorgen die niedersächsischen Landesmeisterschaften über die Sprintdistanz; sowohl die Triathlon-Oberligen, als auch die Landesligen starten in Limmer in die neue Saison, wobei zahlreiche hannoversche Teams den Heimvorteil für sich nutzen wollen.

Start und Ziel des Triathlon-Spektakels ist unmittelbar am Lindener Stichkanal an der Wunstorfer Landstraße. Dort erwartet die Zuschauer neben den Wechselzonen auch eine große Finish-Area, eine Triathlon-Messe mit Bühne, Catering und einer TUI Blue Lounge. Ein besonderes Jubiläum feiert am Wochenende Axel Marahrens vom Debeka-Team Hameln, der bereits zum 15. Mal in Limmer am Start ist und somit keine Austragung versäumt hat.

Los geht‘s am Sonnabend mit dem ersten Start um 13 Uhr; am Sonntag gehen die ersten Aktiven um 10 Uhr auf die Strecke bzw. ins Wasser.
Alle weiteren Infos zum Event, Strecken- und Zeitpläne, finden sich im Internet unter https://wasserstadt.triathlon-hannover.de

Countdown für den Wasserstadt-Triathon – Radstrecke

Information zu Fliegerbombenfund

Kampfmittelverdacht in Hannover-Sahlkamp

31. Mai 2023/in Hannover

Vier Kampfmittelverdachtspunkte identifiziert

HANNOVER (PM). Im Rahmen von Sondierungsarbeiten wurden in Hannover-Sahlkamp vier Kampfmittelverdachtspunkte identifiziert. Um eine weitere Erkundung der Verdachtspunkte und eine mögliche Entschärfung von Kampfmitteln durchführen zu können, findet am 18.06.2023 eine Evakuierungsmaßnahme für die Bevölkerung im Gefahrenbereich statt.

In Hannover-Sahlkamp werden nach der Auswertung von Sondierungsergebnissen vier Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg vermutet. Um eine weiterführende Erkundung der Verdachtspunkte durchführen und möglicherweise erforderliche Entschärfungsmaßnahmen ergreifen zu können, muss in Absprache mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ein Sicherheitsbereich von 1.000 Metern um die Verdachtspunkte eingerichtet werden. Deshalb werden alle Bewohnenden am Sonntag, den 18.06.2023, ab 09:00 Uhr gebeten, den betroffenen Bereich zu verlassen. Diese Aufforderung trifft knapp 11.000 Bürger*innen in Hannover und auch in einem Teilbereich von Langenhagen. Für die Bevölkerung wird am 18.06.2023 ab 09:00 Uhr eine Betreuungsstelle in den Sporthallen des Gymnasiums Herschelschule eingerichtet. Adresse: Herschelschule Großer Kolonnenweg 37 30179 Hannover

Kampfmittelverdacht in Hannover-Sahlkamp – Evakuierungsbereich Hannover Sahlkamp 18.06.2023

Evakuierungsbereich © Feuerwehr Hannover

Die erforderlichen Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen können erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst im Verlauf des späteren Tages in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie z.B. Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung, mitzunehmen und auch ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.

Für Fragen aus der Bevölkerung steht im nachfolgenden Zeitraum ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung:

Donnerstag 15.06.2023 10:00 – 15:00 Uhr

Freitag 16.06.2023 10:00 – 15:00 Uhr

Samstag 17.06.2023 10:00 – 15:00 Uhr

Sonntag 18.06.2023 07:00 Uhr – Einsatzende

Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen kostenlos Busse bereit. Die Busse fahren die nachfolgenden Haltestellen regelmäßig ab:

Endpunkt Herschelschule, Meierwiesen, Langenforther Str, Kiefernpfad, Bahnstrift, Tempelhofweg, Dunantstraße, Friedtjof Nansen Schule, Endpunkt Herschelschule.

Aktuelle Informationen sowie den konkreten Evakuierungsbereich nebst detaillierter Auflistung der betroffenen Straßen und eine Grafik der Evakuierungsbuslinie erhalten Sie über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover ( www.hannover.de) sowie der Feuerwehr Hannover ( www.feuerwehr-hannover.de).

In den Sozialen Medien wird über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @feuerwehr_h mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite der Landeshauptstadt Hannover Facebook.com/lhhannover informiert.

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Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der List fordert mehrere Verletzte – BGPress 1035661

Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der List fordert mehrere Verletzte

27. Mai 2023/in Hannover

Drei Bewohner müssen mit Rauchvergiftung in ein Krankenhaus transportiert werden

HANNOVER (ots). Rauch stieg in dieser Nacht aus einem Kellerschacht im hannoverschen Stadtteil List, die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes Hannover. Ein Kellerbrand war Ursache der Rauchentwicklung.

Drei Bewohner erlitten bei diesem Brand eine Rauchgasvergiftung und wurden in Krankenhäuser transportiert, viele weitere Bewohner*innen wurden aus ihren Wohnungen gerettet.

In der heutigen Nacht erreichte die Regionsleitstelle Hannover Notrufe aus dem Stadtteil Hannover-List. Anrufer berichteten von einer Rauchentwicklung aus dem Kellerschacht eines Mehrfamilienhauses in der Voßstraße. Der Treppenraum des Hauses war bereits stark verraucht. Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte aufgrund der Meldungen die Feuerwehr Hannover und den Rettungsdienst.

An der Einsatzstelle angekommen, bestätigten die Einsatzkräfte die Rauchentwicklung aus dem Keller des Wohnhauses und leiteten sofort erste Maßnahmen ein. Neben der Nachforderung weiterer Feuerwehreinheiten wurden auch zusätzliche Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge zum Einsatzort entsendet, denn einige der aus dem Gebäude geflüchteten Personen klagten über Atembeschwerden aufgrund der eingeatmeten Rauchgase. Im Zuge der Menschenrettung befreite die Feuerwehr Hannover alle Bewohner*innen des Hauses, die teilweise nur noch mit Brandfluchthauben durch den stark verrauchten Fluchtweg geführt werden konnten. Parallel gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit handgeführten Rohren in den brennenden Kellerraum vor, hier hatte sich der Brand inzwischen stark ausgebreitet. Über eine Stunde dauerte es, bis der Brand unter Kontrolle war und die hannoverschen Brandschützer letztlich „Feuer aus“ melden konnten.

LIst Feuer

Die Bewohner wurden durch die Feuerwehr während der Löscharbeiten evakuiert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Nach aufwendigen Löscharbeiten wurde das Gebäude unter Einsatz mehrerer Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht und alle Wohnungen der oberen Etagen wurden durch die Feuerwehr kontrolliert. Durch den ausgebreiteten Brandrauch waren die Wohnungen unbewohnbar geworden und ihre Bewohner*innen mussten anderweitig untergebracht werden. Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Insgesamt wurden drei Personen bei dem Brand leicht verletzt, sie wurden durch den Rettungsdienst in hannoversche Krankenhäuser transportiert. 30 Personen wurden aus dem Gebäude evakuiert.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit 60 Einsatzkräften vor Ort. Die Einsatzdauer betrug drei Stunden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 50.000,00EUR.

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