Polizeieinsatz in Kaltenweide: Beamtin bei Durchsuchung von Hunden angegriffen
Durchsuchung nach Brandverdacht in Kaltenweide eskaliert – Schusswaffeneinsatz gegen Hunde.
HANNOVER (redu) – Bei einem Polizeieinsatz ist eine 23-jährige Beamtin am Donnerstagmorgen in Kaltenweide durch einen Hundebiss verletzt worden. Einsatzkräfte setzten daraufhin ihre Schusswaffen ein und töteten zwei Hunde auf dem Grundstück.
Der Einsatz stand im Zusammenhang mit einem Brand in einem Wohn- und Firmenkomplex. Ein Tatverdächtiger wurde bereits zuvor festgenommen.
Im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz ist es am Donnerstagmorgen in Hannover-Kaltenweide zu einem Zwischenfall mit Hunden gekommen. Während einer Durchsuchung wurde eine Polizeibeamtin durch einen Hundebiss leicht verletzt.
Zuvor waren Feuerwehr und Polizei gegen 05:50 Uhr zu einem Brand in der Straße Kiebitzkrug alarmiert worden. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 53-jährigen Mann, der im Verdacht steht, das Feuer in einem Wohn- und Firmenkomplex gelegt zu haben. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest.
Durchsuchung nach Brandverdacht
Im weiteren Verlauf erwirkte die Staatsanwaltschaft Hannover einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Tatverdächtigen. Während dieser Maßnahme griffen zwei freilaufende Hunde die eingesetzten Kräfte an.
Um den Angriff zu stoppen, setzten Polizeikräfte ihre Schusswaffen ein. Beide Tiere wurden dabei tödlich verletzt. Die 23-jährige Beamtin erlitt leichte Verletzungen durch den Hundebiss.
Ermittlungen laufen weiter
Der festgenommene 53-Jährige befindet sich derzeit im polizeilichen Gewahrsam. Die Hintergründe des Brandes sind noch Gegenstand der Ermittlungen.
Der Kriminaldauerdienst Hannover sowie die Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben die Untersuchungen aufgenommen. Weitere Details zum Einsatzverlauf wurden bislang nicht veröffentlicht.




