Mehrere Wasserrettungseinsätze in Hannover: Vermisste Frau gefunden, Suche am Maschteich erfolglos
Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst waren am Samstag in Ricklingen und der Innenstadt gefordert.
HANNOVER (redu) – Mehrere Wasserrettungseinsätze haben Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst am Samstag in Hannover gefordert. Während eine vermisste Schwimmerin an den Dreiecksteichen in Ricklingen wohlbehalten gefunden wurde, blieb die Suche nach einem mutmaßlich vermissten Rollstuhlfahrer am Maschteich in der Innenstadt ohne Ergebnis.
Innerhalb von weniger als einer Stunde liefen in Hannover zwei umfangreiche Suchaktionen an Gewässern. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte an den beiden Einsatzorten eingebunden.
Suche an den Dreiecksteichen
Am Samstagmittag wurden die Einsatzkräfte zunächst zu den Dreiecksteichen im Stadtteil Ricklingen alarmiert. Dort hatte ein Mann seine Ehefrau beim gemeinsamen Schwimmen aus den Augen verloren und als vermisst gemeldet. Die Regionsleitstelle Hannover löste daraufhin einen Großalarm für Spezialkräfte der Wasserrettung aus.
Im Bereich des Horst-Schweimler-Weges begannen Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst mit umfangreichen Suchmaßnahmen. Neben Booten kamen Feuerwehrtaucher sowie Strömungsretter zum Einsatz. Auch der Polizeihubschrauber „Phönix“ unterstützte die Absuche aus der Luft.
Bereits nach rund 20 Minuten wurde die vermisste Frau an einer anderen Stelle der Dreiecksteiche angetroffen. Sie war unverletzt und benötigte keine medizinische Versorgung. Der Einsatz konnte nach etwa einer halben Stunde beendet werden.
Umfangreiche Suche am Maschteich
Kurz darauf wurden die Rettungskräfte zu einem weiteren Einsatz am Maschteich im Stadtteil Mitte alarmiert. Polizeibeamte hatten dort einen verlassenen Rollstuhl und Bekleidungsstücke unmittelbar am Ufer entdeckt. Da die zugehörige Person nicht aufgefunden werden konnte, wurde eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.
Wasserretter durchsuchten aufgrund der geringen Wassertiefe das Gewässer in Form einer Suchkette. Zusätzlich kamen Drohnen zur Erkundung des Uferbereichs zum Einsatz. Zeitweise unterstützte erneut der Polizeihubschrauber „Phönix“ die Maßnahmen.
Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte weder im Wasser noch im unmittelbaren Umfeld eine Person gefunden werden. Der Einsatz wurde nach etwa einer Stunde beendet. Die Polizei Hannover hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
An beiden Einsatzstellen waren jeweils rund 40 Kräfte von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst im Einsatz.



© Bernd Günther




