S-Bahn Zusatzfahrten zur Hannover Messe – Region reagiert auf Streik
Region Hannover organisiert Ersatzverkehr wegen Üstra-Ausfall.
HANNOVER (redu) – Mit S-Bahn Zusatzfahrten reagiert die Region Hannover auf den angekündigten ÖPNV-Streik zu Beginn der Hannover Messe. Besucher sollen das Messegelände dennoch regelmäßig und teils direkt vom Hauptbahnhof erreichen können.
Da Stadtbahnen und Busse ausfallen und Regionalzüge den Messebahnhof nicht bedienen, übernimmt die S-Bahn vorübergehend die zentrale Rolle im Messeverkehr.
Mit S-Bahn Zusatzfahrten stellt die Region Hannover trotz eines angekündigten Streiks im öffentlichen Nahverkehr die Erreichbarkeit der Hannover Messe sicher. Besonders zu Beginn der Veranstaltung am 20. und 21. April wird das Angebot deutlich ausgeweitet.
Grund für die Maßnahmen ist der von ver.di angekündigte Warnstreik, durch den die Üstra-Verbindungen vollständig entfallen. Gleichzeitig können auch die Regionalzüge von metronom und erixx den Bahnhof Messe/Laatzen aufgrund von Bauarbeiten nicht bedienen.
Erweiterter S-Bahn-Takt zur Messe
An den Streiktagen Montag, 20. April, und Dienstag, 21. April, fährt die Linie S4 regulär von etwa 5:30 Uhr bis 24:00 Uhr im 60-Minuten-Takt. Ergänzend verkehren zwei Pendellinien der S8 direkt vom Hauptbahnhof zum Messegelände.
Eine S8-Verbindung fährt von etwa 8:00 bis 18:00 Uhr stündlich. Zusätzlich wird ein weiterer S8-Pendel von etwa 6:30 bis 19:00 Uhr im 60-Minuten-Takt eingesetzt. Insgesamt sind damit bis zu drei Fahrten pro Stunde möglich, zwei davon als Direktverbindungen mit einer Fahrzeit von rund zehn Minuten.
Angebot auch nach Streiktagen
Auch nach dem Ende des Streiks bleibt ein erweitertes Angebot bestehen. Von Mittwoch, 22. April, bis Freitag, 24. April, fährt die Linie S4 weiterhin regulär von etwa 5:30 Uhr bis 24:00 Uhr im Stundentakt.
Zusätzlich wird zwischen 8:00 und 18:00 Uhr ein S4-Pendelverkehr eingerichtet, der ebenfalls direkt zwischen Hauptbahnhof und Messe verkehrt. Damit soll auch an den regulären Messetagen eine stabile Anbindung gewährleistet werden.
Die Region Hannover betont, dass trotz der Einschränkungen eine zuverlässige Erreichbarkeit des Messegeländes sichergestellt werden soll. Ziel ist es, sowohl Messebesuchern als auch Pendlern eine funktionierende Alternative im Schienenverkehr zu bieten.



