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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Ersatzverkehr

Hannover: Ersatzverkehr auf Linie 13 wegen Bauarbeiten

22. April 2026/in Hannover

ÜSTRA richtet Busse zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug ein.

HANNOVER (redu) – Wegen Bauarbeiten ist die Stadtbahn Linie 13 ab Sonntagmorgen zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug gesperrt. Fahrgäste müssen auf Ersatzverkehr mit Bussen ausweichen, der bis Montagfrüh eingerichtet wird.

Grund für die Sperrung sind Gleisbauarbeiten in der Sutelstraße, die im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Hochbahnsteigs stehen.

Die Stadtbahn Linie 13 ist am Wochenende in Hannover teilweise unterbrochen. Wegen Bauarbeiten können die Bahnen zwischen der Haltestelle Noltemeyerbrücke und dem Endpunkt Fasanenkrug nicht fahren.

Die Sperrung beginnt am Sonntag, 26. April 2026, um 5:00 Uhr und endet voraussichtlich am Montagmorgen gegen 3:00 Uhr. Die Stadtbahnen verkehren in dieser Zeit nur zwischen Hemmingen und Noltemeyerbrücke.

Ersatzverkehr zwischen den Haltestellen

Für den gesperrten Abschnitt richtet die ÜSTRA einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Umstieg erfolgt an der Haltestelle Noltemeyerbrücke.

Die Busse in Richtung Fasanenkrug starten auf der Podbielskistraße in Höhe des Nord-Ost-Bads. Die Ankunft erfolgt hinter der Einmündung der Käthe-Steinitz-Straße. Weitere Haltepunkte werden in der Nähe der regulären Stationen bedient.

Bauarbeiten an der Sutelstraße

Die Bauarbeiten betreffen den Bereich der Sutelstraße. Dort entsteht ein neuer Hochbahnsteig an der Station Ludwig-Sievers-Ring.

Die ÜSTRA weist darauf hin, dass sich die Fahrzeiten durch den Ersatzverkehr verlängern können. Fahrgäste sollten daher mehr Zeit einplanen. Zudem ist die Mitnahme von Fahrrädern in den Ersatzbussen nicht möglich.

Aktuelle Informationen sind über die ÜSTRA-App sowie die digitale Fahrplanauskunft verfügbar.

Panda

Kleiner Panda verlässt Hannover: Jungtier zieht nach Schweden

22. April 2026/in Hannover

Nachwuchs aus Hannover wechselt im Zuchtprogramm in einen schwedischen Zoo.

HANNOVER (redu) – Der Kleine Panda „Rasma“ aus dem Erlebnis-Zoo Hannover wird in Kürze nach Schweden umziehen. Das rund zehn Monate alte Jungtier soll im Rahmen eines europäischen Zuchtprogramms künftig zur Erhaltung der stark gefährdeten Art beitragen.

Der Umzug ist Teil eines europaweiten Programms, das genetische Vielfalt sichern und stabile Populationen bedrohter Tierarten in Zoos aufbauen soll.

Im Erlebnis-Zoo Hannover verlässt mit dem Kleiner Panda „Rasma“ ein Jungtier seine Geburtsanlage. Nach rund zehn Monaten wird das Tier im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) an einen Zoo in Schweden abgegeben.

Geboren wurde „Rasma“ am 10. Juni 2025. Bei der ersten Untersuchung wog das Jungtier 353 Gramm und war kaum größer als eine Handfläche. Zunächst ging das Zoo-Team von einem männlichen Tier aus, später stellte sich jedoch heraus, dass es sich um ein Weibchen handelt.

In den folgenden Monaten entwickelte sich „Rasma“ schnell. Das Tier erkundete die Anlage, kletterte sicher und zeigte ein lebhaftes Verhalten, ähnlich wie seine Mutter.

Wechsel im Zuchtprogramm

Mit zunehmendem Alter erfolgt nun die Trennung vom Muttertier. Über das EEP wurde ein passender Partner in Schweden gefunden. Ziel ist es, langfristig für Nachwuchs zu sorgen und die Population der Kleinen Pandas in menschlicher Obhut genetisch stabil zu halten.

Bedrohte Tierart im Fokus

Der Kleine Panda gilt laut Internationaler Union zur Bewahrung der Natur als stark gefährdet. In seinem natürlichen Lebensraum im Himalaya ist die Art vor allem durch Lebensraumverlust bedroht.

Zoo-Kurator Robin Walb betont die Bedeutung des Programms. Ziel sei es, gesunde und genetisch vielfältige Tierbestände aufzubauen. Der Abschied falle schwer, sei aber ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.

Microsoft 365 gestoppt

Hannover stoppt Microsoft 365 an Schulen wegen Datenschutz

20. April 2026/in Hannover

Stadt setzt Software-Nutzung aus – rechtliche Fragen ungeklärt.

HANNOVER (redu) – Der Microsoft 365 Stopp betrifft alle Schulen in Hannover. Die Stadt hat die Nutzung der Software vorerst ausgesetzt, da datenschutzrechtliche Fragen ungeklärt sind und eine rechtssichere Grundlage fehlt.

Die Entscheidung wirkt sich auf rund 100 Schulen aus. Unterricht und digitale Kommunikation sollen dennoch über bestehende Systeme weiterlaufen.

Die Landeshauptstadt Hannover hat einen Microsoft 365 Stopp für ihre Schulen beschlossen. Grund sind ungeklärte datenschutzrechtliche Fragen sowie eine unzureichende vertragliche Grundlage für den Einsatz der Software im Schulbetrieb.

Nach Angaben der Stadt reicht das bisherige Data Processing Agreement allein nicht aus. Für den rechtssicheren Einsatz wäre eine zusätzliche Vereinbarung notwendig, die speziell auf die Anforderungen von Schulen zugeschnitten ist. Eine solche Regelung liegt derzeit nicht vor.

Die Nutzung von Microsoft 365 wird deshalb vorerst vollständig ausgesetzt. Ab dem 21. April 2026 um 18:00 Uhr ist kein Zugriff mehr auf die bislang gespeicherten Daten möglich.

Alternativen im Schulalltag

Die Unterstützung des Unterrichts bleibt laut Stadt weiterhin gewährleistet. Schulen können bestehende Systeme wie WebWeaver oder IServ weiterhin nutzen.

Betroffen sind alle Schulen, an denen Microsoft 365 eingesetzt wurde. Insgesamt steht das System rund 100 Schulen in Hannover zur Verfügung.

Interne Prüfung angekündigt

Die Stadt Hannover will den Vorgang intern umfassend aufarbeiten. Ziel ist es, die Ursachen für die fehlerhafte Einschätzung der vertraglichen Grundlage zu klären und künftige Prüfprozesse zu verbessern.

Eine Dezernentin erklärte, dass Transparenz gegenüber Schulen sowie Eltern- und Schülervertretungen im Mittelpunkt stehe. Diese seien bereits über die Entscheidung informiert worden.

Parallel arbeitet die Verwaltung an einer rechtssicheren Lösung für den zukünftigen Einsatz digitaler Anwendungen im Schulbetrieb.

Kirschblütenfest in Hannover

Hanami in Hannover: Kirschblütenfest lädt am Sonntag ein

20. April 2026/in Hannover

25. Kirschblütenfest mit Teezeremonie, Cosplay und Kampfkunst.

HANNOVER (redu) – Beim Kirschblütenfest Hannover lädt die Stadt am Sonntag zu einem Kulturprogramm im Hiroshima-Hain auf der Bult ein. Besucher erwartet ein Nachmittag mit japanischer Kultur, Aktionen und Picknick unter blühenden Kirschbäumen.

Das Fest verbindet kulturellen Austausch mit Erinnerungskultur. Die Kirschbäume im Hiroshima-Hain stehen symbolisch für die Opfer des Atombombenabwurfs und sind zugleich Ort für Begegnung.

Am Sonntag, 26. April, findet in Hannover das Kirschblütenfest Hannover im Hiroshima-Hain auf der Bult statt. Von 14 bis 17:30 Uhr erwartet Besucher ein vielfältiges Programm rund um die japanische Kultur.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Hermann beginnt ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Angeboten wie Teezeremonie, Kalligrafie, Origami und Shiatsu. Auch japanische Kampfkunst sowie Cosplay-Darbietungen und Streetfashion werden präsentiert.

Besonderer Bestandteil der Veranstaltung ist das gemeinsame Picknick unter den blühenden Kirschbäumen. Besucher sind eingeladen, Speisen selbst mitzubringen – eine Tradition, die an das japanische „Hanami“ erinnert.

Erinnerung und Städtepartnerschaft

Der Hiroshima-Hain wurde Ende der 1980er Jahre angelegt und erinnert mit 110 Kirschbäumen an die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Die Städtepartnerschaft zwischen Hannover und Hiroshima besteht seit über vier Jahrzehnten.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Das Fest lebt vom Engagement der beteiligten Vereine und Initiativen. Gäste können aktiv teilnehmen, etwa durch Mitmachangebote oder eigene Beiträge wie Cosplay. Auch eine Beteiligung an zukünftigen Veranstaltungen ist möglich.

Bei schlechtem Wetter muss das Fest ausfallen. Aufgrund begrenzter Parkmöglichkeiten wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen.

Wohnungsbrand Krausenstraße

Brand in Hannover-Südstadt: Rauchgasvergiftung nach Wohnungsbrand

20. April 2026/in Hannover

Schneller Löscheinsatz verhindert Ausbreitung im Mehrfamilienhaus.

HANNOVER (redu) – Bei einem Wohnungsbrand Südstadt in der Nacht zu Montag ist ein Bewohner verletzt worden. Der Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung, nachdem in seiner Wohnung Feuer ausgebrochen war.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Wohnungen verhindert werden. Das Gebäude blieb bis auf die betroffene Wohnung weiterhin bewohnbar.

Gegen 01:38 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand Südstadt in die Krausenstraße alarmiert. Anrufer meldeten dunklen Rauch sowie Flammenschein aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss.

Die Einsatzkräfte drangen unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor und konnten das Feuer mit einem Löschrohr schnell unter Kontrolle bringen. Anschließend wurde der Brand vollständig gelöscht.

Der Bewohner hatte die Wohnung noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen. Er hatte jedoch erhebliche Mengen giftigen Brandrauchs eingeatmet und wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. Anschließend kam er zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Feuer auf Wohnung begrenzt

Eine Ausbreitung des Brandrauchs auf andere Bereiche des Mehrfamilienhauses konnte verhindert werden. Das Gebäude blieb mit Ausnahme der betroffenen Wohnung weiterhin bewohnbar.

Einsatz bis in die Nachtstunden

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 25 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz dauerte bis etwa 03:30 Uhr an.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.

Brennender Akku

Wohnungsbrand durch Akku in Linden-Nord: Zwei Personen verletzt

20. April 2026/in Hannover

Feuer in Wohnung an der Albertstraße – Bewohner verletzt sich bei Löschversuch.

HANNOVER (redu) – Bei einem Akku Brand in einer Wohnung in Linden-Nord sind am Samstagmittag zwei Personen verletzt worden. Der Bewohner versuchte zunächst selbst zu löschen und erlitt dabei Verbrennungen sowie eine Rauchgasvergiftung.

Der Vorfall zeigt die Risiken defekter oder überhitzter Akkus in Wohnräumen. In dicht bebauten Stadtteilen wie Linden-Nord können Brände schnell auf andere Wohnungen übergreifen.

Am Samstag gegen 12:20 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Akku Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Albertstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits eine Fensterscheibe im zweiten Obergeschoss durch die Hitzeentwicklung geborsten.

Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt weitgehend erloschen, dennoch mussten die Einsatzkräfte Nachlöscharbeiten hinter einer Holzvertäfelung durchführen. Anschließend wurde die betroffene Wohnung entraucht.

Der Bewohner hatte zuvor eigenständig versucht, die Flammen zu bekämpfen, bevor er den Notruf wählte. Dabei zog er sich Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung zu. Eine weitere Person erlitt ebenfalls eine Rauchgasvergiftung. Beide wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Einsatzkräfte vor Ort

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit bis zu 28 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde beendet werden.

Ursache noch unklar

Zur genauen Art des Akkus, zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Die Ermittlungen dauern an.

Kellerbrand

Kellerbrand Ricklingen: Zwei Verletzte in Hannover

18. April 2026/in Hannover

Starke Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus – zwei Personen im Krankenhaus.

HANNOVER (redu) – Bei einem Kellerbrand Ricklingen sind am Samstagmorgen in Hannover zwei Menschen verletzt worden. In einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Ricklingen mussten mehrere Bewohner wegen Rauchentwicklung untersucht werden, zwei kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in eine Klinik.

Der Einsatz zeigt die Gefahr von Brandrauch in Wohngebäuden und den schnellen Einsatz der Rettungskräfte im dicht besiedelten Stadtgebiet.

Beim Kellerbrand Ricklingen ist es am Samstagmorgen zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Nordfeldstraße gekommen. Gegen 08:07 Uhr meldete eine Anruferin eine starke Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich des Gebäudes.

Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Ricklingen sowie den Rettungsdienst. Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage: In einem Kellerraum brannte es.

Die Bewohner des Hauses konnten sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst ins Freie retten. Allerdings hatte sich bereits giftiger Rauch im Treppenraum ausgebreitet. Fünf Personen wurden vor Ort von einer Notärztin untersucht.

Zwei Verletzte durch Rauch

Ein neunjähriges Kind und ein 30-jähriger Mann mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht werden. Weitere Bewohner blieben unverletzt.

Die Feuerwehr konnte den Brand mit einem Löschrohr schnell unter Kontrolle bringen. Das vollständige Ablöschen des Brandgutes sowie Belüftungsmaßnahmen zogen sich jedoch bis etwa 10 Uhr hin.

Wohnungen weiterhin bewohnbar

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr blieb größerer Schaden aus. Alle Wohnungen im Gebäude sind weiterhin nutzbar.

Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit keine Angaben vor. Insgesamt waren bis zu 59 Einsatzkräfte mit rund 20 Fahrzeugen im Einsatz.

Triathlonläufer

Finals 2026 Triathlon: Startplätze am Steinhuder Meer

15. April 2026/in Hannover

Sprintdistanz-Wettbewerbe locken Teilnehmer an das Steinhuder Meer.

HANNOVER (redu) – Beim Finals 2026 Triathlon am 25. und 26. Juli am Steinhuder Meer können neben der Elite auch Breitensportler starten und auf identischen Strecken um Zeiten und Titel kämpfen.

Die Veranstaltung verbindet Spitzensport und Breitensport und bietet Teilnehmenden die seltene Chance, unter Wettkampfbedingungen wie die nationale Elite anzutreten.

Der Finals 2026 Triathlon findet im Rahmen der Multisport-Veranstaltung „Die Finals“ in der Region Hannover statt. Am Steinhuder Meer treten sowohl Profiathleten als auch Breitensportler auf denselben Strecken gegeneinander an.

Die Wettbewerbe werden auf der Sprintdistanz ausgetragen. Diese umfasst 750 Meter Schwimmen im Steinhuder Meer, 18 Kilometer Radfahren sowie einen abschließenden Lauf über fünf Kilometer. Start und Ziel befinden sich direkt in Steinhude.

Wettkampf rund um Steinhude

Die Strecke führt nach dem Schwimmen entlang des Ufers bis zum Hagenburger Kanal und durch ein Naturschutzgebiet in Richtung Altenhagen. Anschließend verläuft die Route weiter über Wunstorf zurück nach Steinhude.

Die Laufstrecke führt zunächst durch den Ortskern und anschließend entlang der Promenade bis ins Ziel an den Strandterrassen. Die Kombination aus Naturkulisse und Ortsdurchlauf sorgt für besondere Wettkampfatmosphäre.

Austragungsorte Finals

Die Austragungsorte bei den Finals 2026 © Matthias Falk

Startzeiten und Teilnahme

Die Amateurrennen finden an beiden Tagen vor den Elite-Wettbewerben statt. Der Start erfolgt in Wellen zwischen 7:00 Uhr und 7:45 Uhr.

Teilnehmende können sowohl im Einzel als auch im Staffelwettbewerb antreten. Zusätzlich werden am Sonntag die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen ausgetragen.

Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Anmeldung sind online verfügbar.

Sieger Staffel Marathon

Streckenrekord Hannover: Bestzeiten bei Marathon und 10K

14. April 2026/in Hannover

Mehrere Rekorde beim ADAC Marathon – Tausende Teilnehmende sorgen für Top-Leistungen.

HANNOVER (redu) – Beim Streckenrekord Hannover sorgte der ADAC Marathon am Wochenende für ein wahres Rekordfestival: Mehrere Bestzeiten über Marathon-, Halbmarathon- und 10-Kilometer-Distanzen wurden gebrochen. Insgesamt gingen 33.857 Aktive bei Niedersachsens größtem Laufevent an den Start.

Das Großevent entlang der Leine wurde sportlich deutlich aufgewertet. Neben dem Marathon sorgten vor allem die kürzeren Distanzen für neue Bestmarken und internationale Spitzenleistungen.

Der Streckenrekord Hannover prägte das Wochenende beim ADAC Marathon in der Landeshauptstadt. Besonders im Fokus standen die Top-Leistungen internationaler und nationaler Athletinnen und Athleten auf mehreren Distanzen.

Streckenrekord Hannover: Bestzeiten bei Marathon und 10K – BGPress 20260412 1108 BGPRESS 1397072

Maru Kibet Thomas fliegt nach einer spannenden Aufholjagd als Sieger des ADAC Marathon Hannover ins Ziel. © Bernd Günther

Im Marathon sicherte sich der Kenianer Maru Kibet Thomas den Sieg. Bei den Frauen überzeugte Domenika Mayer mit ihrem dritten Erfolg in Serie und verbesserte ihren eigenen Streckenrekord deutlich auf 2:21:26 Stunden. Den deutschen Meistertitel holte sich Tom Thurley.

Neue Bestzeiten auf allen Distanzen

Auch über die 10-Kilometer-Distanz wurden gleich mehrere Rekorde gebrochen. Anton Saar aus Erfurt stellte mit 29:26 Minuten eine neue Bestmarke auf und unterbot den bisherigen Rekord um eine Minute. Bei den Frauen fielen sogar gleich drei Athletinnen unter den alten Rekord, angeführt von Purity Gitonga aus Kenia mit 30:33 Minuten.

Purity Gitonga

Purity Gitonga lief 30:33 Minuten beim Rossmann 10K © Norbert Wilhelmi

Im Halbmarathon setzte die Berlinerin Anna Langerwisch ein weiteres Ausrufezeichen. Mit 1:10:53 Stunden unterbot sie den bisherigen Streckenrekord um eine Sekunde. Bei den Männern gewann Recep Arslan in 1:06:58 Stunden knapp vor Abdi Uya Hundessa.

Große Beteiligung beim Staffel-Marathon

Der enercity Staffel-Marathon war ebenso wie der 10K-Lauf und der Halbmarathon frühzeitig ausgebucht. Insgesamt gingen 893 Staffeln mit rund 5.000 Teilnehmenden an den Start. Den Sieg bei den Männern holte sich das Team Lindschulten, bei den Frauen setzte sich der ATSV Espelkamp durch. Im Mixed-Wettbewerb gewann das Team Roadrunner.

Mit zahlreichen Bestzeiten und einer hohen Beteiligung entwickelte sich der Marathon in Hannover erneut zu einem sportlichen Höhepunkt in Niedersachsen.

Staffel-Marathon

Die Staffel der MHH (Medizinischen Hochschule Hannover) von insgesamt 893 Staffel im Ziel. © Bernd Günther

Ver.di Streik bei Üstra

Warnstreik der ÜSTRA legt Nahverkehr in Hannover lahm

14. April 2026/in Hannover, Region Hannover

Fahrgäste müssen am 20. und 21. April auf Alternativen ausweichen.

HANNOVER (redu) – Beim Warnstreik ÜSTRA kommt es am 20. und 21. April 2026 zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr: Busse und Stadtbahnen fahren an beiden Tagen nicht. Regiobus ist nur am Dienstag betroffen, während S-Bahn und Regionalverkehr weiter verkehren. Der Streik fällt mit dem Start der Hannover Messe zusammen.

Der zweitägige Streik betrifft große Teile des öffentlichen Nahverkehrs in Hannover. Pendlerinnen und Pendler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen und alternative Verkehrsmittel nutzen.

In Hannover legt der Warnstreik ÜSTRA am Montag, 20. April, und Dienstag, 21. April 2026, den Bus- und Stadtbahnverkehr weitgehend lahm. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di fahren an beiden Tagen von Betriebsbeginn gegen 3 Uhr bis zum Betriebsschluss keine Fahrzeuge.

Betroffen sind sämtliche Stadtbahnlinien von 1 bis 13 sowie Linie 17. Auch zahlreiche Buslinien im Stadtgebiet stellen den Betrieb vollständig ein, darunter die stark genutzten Linien 100/200 sowie zahlreiche weitere Verbindungen im gesamten Netz.

Regiobus nur am Dienstag betroffen

Die regiobus-Linien im Umland sind ausschließlich am Dienstag, 21. April, vom Streik betroffen. An diesem Tag entfallen auch Schülerverkehre. Am Montag verkehren die Busse im Umland dagegen regulär nach Fahrplan.

Nicht vom Streik betroffen sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Auch das On-Demand-Angebot sprinti bleibt grundsätzlich verfügbar, wobei es in einzelnen Kommunen zu Einschränkungen kommen kann. Das Leihsystem sprintRad steht weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Die ÜSTRA bittet Fahrgäste, an beiden Streiktagen auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen, und weist auf mögliche Einschränkungen im gesamten Verkehrsnetz hin.

Folgende Stadtbahnlinien und Busse sind von den Streikmaßnahmen betroffen

Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17.

Buslinien 100/200, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 253, 254, 330, 340/ 341, 345, 346, 347, 348, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610/611, 616, 631, 800.

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