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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Sieger Staffel Marathon

Streckenrekord Hannover: Bestzeiten bei Marathon und 10K

14. April 2026/in Hannover

Mehrere Rekorde beim ADAC Marathon – Tausende Teilnehmende sorgen für Top-Leistungen.

HANNOVER (redu) – Beim Streckenrekord Hannover sorgte der ADAC Marathon am Wochenende für ein wahres Rekordfestival: Mehrere Bestzeiten über Marathon-, Halbmarathon- und 10-Kilometer-Distanzen wurden gebrochen. Insgesamt gingen 33.857 Aktive bei Niedersachsens größtem Laufevent an den Start.

Das Großevent entlang der Leine wurde sportlich deutlich aufgewertet. Neben dem Marathon sorgten vor allem die kürzeren Distanzen für neue Bestmarken und internationale Spitzenleistungen.

Der Streckenrekord Hannover prägte das Wochenende beim ADAC Marathon in der Landeshauptstadt. Besonders im Fokus standen die Top-Leistungen internationaler und nationaler Athletinnen und Athleten auf mehreren Distanzen.

Streckenrekord Hannover: Bestzeiten bei Marathon und 10K – BGPress 20260412 1108 BGPRESS 1397072

Maru Kibet Thomas fliegt nach einer spannenden Aufholjagd als Sieger des ADAC Marathon Hannover ins Ziel. © Bernd Günther

Im Marathon sicherte sich der Kenianer Maru Kibet Thomas den Sieg. Bei den Frauen überzeugte Domenika Mayer mit ihrem dritten Erfolg in Serie und verbesserte ihren eigenen Streckenrekord deutlich auf 2:21:26 Stunden. Den deutschen Meistertitel holte sich Tom Thurley.

Neue Bestzeiten auf allen Distanzen

Auch über die 10-Kilometer-Distanz wurden gleich mehrere Rekorde gebrochen. Anton Saar aus Erfurt stellte mit 29:26 Minuten eine neue Bestmarke auf und unterbot den bisherigen Rekord um eine Minute. Bei den Frauen fielen sogar gleich drei Athletinnen unter den alten Rekord, angeführt von Purity Gitonga aus Kenia mit 30:33 Minuten.

Purity Gitonga

Purity Gitonga lief 30:33 Minuten beim Rossmann 10K © Norbert Wilhelmi

Im Halbmarathon setzte die Berlinerin Anna Langerwisch ein weiteres Ausrufezeichen. Mit 1:10:53 Stunden unterbot sie den bisherigen Streckenrekord um eine Sekunde. Bei den Männern gewann Recep Arslan in 1:06:58 Stunden knapp vor Abdi Uya Hundessa.

Große Beteiligung beim Staffel-Marathon

Der enercity Staffel-Marathon war ebenso wie der 10K-Lauf und der Halbmarathon frühzeitig ausgebucht. Insgesamt gingen 893 Staffeln mit rund 5.000 Teilnehmenden an den Start. Den Sieg bei den Männern holte sich das Team Lindschulten, bei den Frauen setzte sich der ATSV Espelkamp durch. Im Mixed-Wettbewerb gewann das Team Roadrunner.

Mit zahlreichen Bestzeiten und einer hohen Beteiligung entwickelte sich der Marathon in Hannover erneut zu einem sportlichen Höhepunkt in Niedersachsen.

Staffel-Marathon

Die Staffel der MHH (Medizinischen Hochschule Hannover) von insgesamt 893 Staffel im Ziel. © Bernd Günther

Ver.di Streik bei Üstra

Warnstreik der ÜSTRA legt Nahverkehr in Hannover lahm

14. April 2026/in Hannover, Region Hannover

Fahrgäste müssen am 20. und 21. April auf Alternativen ausweichen.

HANNOVER (redu) – Beim Warnstreik ÜSTRA kommt es am 20. und 21. April 2026 zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr: Busse und Stadtbahnen fahren an beiden Tagen nicht. Regiobus ist nur am Dienstag betroffen, während S-Bahn und Regionalverkehr weiter verkehren. Der Streik fällt mit dem Start der Hannover Messe zusammen.

Der zweitägige Streik betrifft große Teile des öffentlichen Nahverkehrs in Hannover. Pendlerinnen und Pendler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen und alternative Verkehrsmittel nutzen.

In Hannover legt der Warnstreik ÜSTRA am Montag, 20. April, und Dienstag, 21. April 2026, den Bus- und Stadtbahnverkehr weitgehend lahm. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di fahren an beiden Tagen von Betriebsbeginn gegen 3 Uhr bis zum Betriebsschluss keine Fahrzeuge.

Betroffen sind sämtliche Stadtbahnlinien von 1 bis 13 sowie Linie 17. Auch zahlreiche Buslinien im Stadtgebiet stellen den Betrieb vollständig ein, darunter die stark genutzten Linien 100/200 sowie zahlreiche weitere Verbindungen im gesamten Netz.

Regiobus nur am Dienstag betroffen

Die regiobus-Linien im Umland sind ausschließlich am Dienstag, 21. April, vom Streik betroffen. An diesem Tag entfallen auch Schülerverkehre. Am Montag verkehren die Busse im Umland dagegen regulär nach Fahrplan.

Nicht vom Streik betroffen sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Auch das On-Demand-Angebot sprinti bleibt grundsätzlich verfügbar, wobei es in einzelnen Kommunen zu Einschränkungen kommen kann. Das Leihsystem sprintRad steht weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Die ÜSTRA bittet Fahrgäste, an beiden Streiktagen auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen, und weist auf mögliche Einschränkungen im gesamten Verkehrsnetz hin.

Folgende Stadtbahnlinien und Busse sind von den Streikmaßnahmen betroffen

Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17.

Buslinien 100/200, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 253, 254, 330, 340/ 341, 345, 346, 347, 348, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610/611, 616, 631, 800.

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ADAC Marathon Hannover: Kibet siegt überraschend, Mayer mit neuem Rekord

12. April 2026/in Hannover

Kibet triumphiert bei Deutschland-Debüt – Mayer läuft historische Bestzeit.

HANNOVER (redu) – Beim Marathon Hannover hat es eine große Überraschung gegeben: Der Kenianer Maru Thomas Kibet gewann bei seinem Deutschland-Debüt in 2:07:53 Stunden. Gleichzeitig sorgte Domenika Mayer mit einem neuen Streckenrekord für die sportliche Bestleistung des Tages.

Neben dem Überraschungssieg bei den Männern prägten nationale Titelkämpfe und ein Rekordlauf das größte Laufevent Niedersachsens mit zehntausenden Teilnehmenden.

Der Marathon Hannover entwickelte sich zu einem Rennen voller Wendungen. Mit seinem Sieg setzte Maru Thomas Kibet ein Ausrufezeichen und überraschte die Konkurrenz deutlich.

Überraschungssieg und starke Konkurrenz

Der Kenianer steigerte seine persönliche Bestzeit um mehr als neun Minuten und setzte sich in 2:07:53 Stunden durch. Dahinter folgten Godwin Katakura aus Simbabwe (2:08:46) und Asnake Dubro aus Äthiopien (2:10:22). Katakura hatte lange wie der sichere Sieger ausgesehen, verlor jedoch auf den letzten Kilometern entscheidend an Boden.

Bester Deutscher wurde Tom Thurley von den München Athletics. Mit Platz sechs und einer neuen Bestzeit von 2:11:02 sicherte er sich den Titel des Deutschen Marathon-Meisters. Auf den weiteren Podiumsplätzen folgten sein Teamkollege Eric Hille (2:12:21) sowie Lorenz Baum aus Tübingen.

Mayer läuft in eigene Bestmarke

Für das sportliche Highlight des Tages sorgte Domenika Mayer. Die Titelverteidigerin von der LG Telis Finanz Regensburg verbesserte ihren eigenen Streckenrekord deutlich und gewann in 2:21:26 Stunden.

Mit dieser Leistung ist sie nun die zweitschnellste deutsche Marathonläuferin aller Zeiten. Mayer selbst zeigte sich nach dem Rennen zufrieden, verwies jedoch auch auf die hohe eigene Erwartungshaltung und die damit verbundene Anspannung vor dem Start.

Hinter ihr lief Lokalmatadorin Fabienne Königstein von Hannover 96 bei ihrem Heimdebüt in 2:24:31 zur Silbermedaille. Katharina Saathoff vom Braunschweiger LC komplettierte in 2:30:51 das Podium.

Auch das Laufteam Niedersachsen präsentierte sich stark und platzierte gleich drei Athletinnen unter den besten fünf. Neben Königstein und Saathoff erreichte Lisa Huwatschek den fünften Rang.

Für Thurley erfüllte sich mit dem Titelgewinn ein lang gehegter Wunsch. Nach zuvor errungenen Silber- und Bronzemedaillen sprach er von einem hart erkämpften Erfolg, bei dem ihn besonders die Unterstützung der Zuschauer getragen habe.

Insgesamt gingen 33.857 Aktive bei strahlendem Sonnenschein an den Start. Viele Wettbewerbe waren bereits Wochen zuvor ausgebucht. Veranstalterin Stefanie Eichel zog ein positives Fazit und bezeichnete Hannover erneut als „Run City“ mit außergewöhnlicher Stimmung.

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    Sie darf strahlen nach einem erfolgreichen Lauf in Hannover. © Bernd Günther
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    Für Hannover 96 holte sich Fabienne Königstein den 2. Platz in der Deutschen Meisterschaft. © Bernd Günther
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    Platz 1: Demenika Mayer / Platz 2: Fabienne Königstein / Platz 3: Almaz Negede Fekade © Bernd Günther
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    Platz 1: Maru Kibet Thomas / Platz 2: Godwin Katakura / Platz 3: Asnake Dubre Negawo © Bernd Günther
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    Platz 1: Domenika Mayer / Platz 2: Fabienne Königstein / Platz 3: Katharina Saathoff © Bernd Günther
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    Platz 1: Tom Thurley / Platz 2: Erik Hille / PLatz 3: Lorenz Baum © Bernd Günther
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    Der Führende wird begeistert in der Südstadt von Fans empfangen. © Bernd Günther
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    In regelmäßigen Abständen gib es Wasser und Snacks für die Marathon-Teilnehmer © Bernd Günther
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    Ein Verfolgerfeld nimmt die Jagd auf Katakura auf. © Bernd Günther
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    Willkommene Wasseraufnahme an der Strecke für die Verfolger. © Bernd Günther
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    Während auf der gegenüberliegenden Seite TeilnehmerInnen des Hauptfeldes vorbeilaufen, beginnt für die Spitzengruppe schon fast der zweite Teil des Marathon. © Bernd Günther
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    Kibet Thomas wird begeistert angefeuert bei seiner Aufholjagd. © Bernd Günther
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    Nach 1:37:12 ist Kibet Thomas an Katakura dran. © Bernd Günther
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    Maru Kibet Thomas fliegt nach einer spannenden Aufholjagd als Sieger des ADAC Marathon Hannover ins Ziel. © Bernd Günther
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    Der Sieger des diesjährigen ADAC Marathon Hannover. © Bernd Günther
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    Die TeilnehmerInnen des Halbmaraton gehen auf die Strecke. © Bernd Günther
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    Geschafft. Domenika Mayer belegt 1. Platz bei den Frauen. © Bernd Günther
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    Mit dem ROSSMANN 10K startete der ADAC Marathon Hannover Tag vor dem Rathaus Hannover-. © Bernd Günther
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    Die vier kleinen Fans werben für Respekt © Bernd Günther
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    Ein Handbiker kurz nach dem Start zum Handbike-Marathon © Bernd Günther
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    Vor der Kulisse der NordLB die beiden Zeitnehmerfahrzeuge nach dem Startschuß zum Marathon © Bernd Günther
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    Nach 11:08 Minuten setzt sich das Führungsfeld am Maschsee ab. © Bernd Günther
Spitzensportler am Start

ADAC Marathon Hannover: Dreikampf um DM-Titel bei Großevent

10. April 2026/in Hannover

Top-Läuferinnen kämpfen um den Titel, 34.000 Teilnehmende erwartet.

HANNOVER (redu) – Beim ADAC Marathon Hannover stehen am Sonntag die Deutschen Meisterschaften im Fokus. Rund 34.000 Aktive gehen an den Start, während ein Dreikampf um den Titel bei den Frauen sowie ein klarer Favorit bei den Männern erwartet werden.

Die Veranstaltung gilt als größtes Sportevent Niedersachsens und vereint Spitzensport mit breiter Beteiligung. Mehrere Wettbewerbe sorgen für starke Resonanz bei Teilnehmenden und Publikum.

Der ADAC Marathon Hannover steht am Sonntag im Zeichen der Deutschen Meisterschaften und rückt die Stadt erneut in den Fokus des nationalen Laufsports. Im Zentrum des Interesses steht dabei ein hochkarätig besetzter Dreikampf um den Titel bei den Frauen.

Fabienne Königstein, Domenika Mayer und Laura Hottenrott gelten als aussichtsreichste Kandidatinnen für die Medaillen. Titelverteidigerin Mayer reist mit mehreren Erfolgen der vergangenen Jahre an und will ihre Serie fortsetzen. Königstein hingegen feiert nach längerer Verletzungspause ihr Comeback und setzt auf Unterstützung entlang der Strecke. Hottenrott bringt ebenfalls starke Erfahrungen aus Hannover mit und strebt erneut einen Platz auf dem Podium an.

Bei den Männern richtet sich der Blick auf Johannes Motschmann, der nach der Absage eines Konkurrenten als Favorit ins Rennen geht. Für ihn ist es ein bewusst gewählter Start in Deutschland, nachdem er zuletzt international unterwegs war.

Kampf um die Deutsche Meisterschaft

(v.l.) Domenika Mayer, Laura Hottenrott, Fabienne Königstein © Bernd Günther

Spitzensport und Titelkämpfe im Fokus

Die Deutschen Meisterschaften verleihen dem ADAC Marathon Hannover in diesem Jahr eine besondere sportliche Bedeutung. Die Strecke gilt als schnell und bietet damit gute Voraussetzungen für starke Zeiten und enge Entscheidungen.

Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern wird ein taktisch geprägtes Rennen erwartet. Während bei den Frauen mehrere gleichstarke Athletinnen antreten, scheint die Ausgangslage bei den Männern klarer. Dennoch bleibt offen, wie sich das Rennen im Verlauf entwickelt.

Rekordbeteiligung und breite Laufgemeinschaft

Mit rund 34.000 Teilnehmenden erreicht der ADAC Marathon Hannover eine neue Bestmarke. Die Veranstaltung ist bereits im Vorfeld vollständig ausgebucht und unterstreicht damit ihre wachsende Bedeutung im Laufsportkalender.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den zahlreichen Erststarterinnen und Erststartern. Mehr als 2.000 Menschen nehmen erstmals die klassische Marathon-Distanz in Angriff. Für die Organisatoren ist dies ein deutliches Zeichen für das Vertrauen in die Veranstaltung.

Neben dem Marathon stehen weitere Wettbewerbe im Programm. Dazu zählen der Staffelmarathon sowie ein 10-Kilometer-Lauf, der erstmals unter neuem Namen durchgeführt wird und ebenfalls schnell ausgebucht war. Beide Formate stärken die lokale Beteiligung und öffnen das Event für unterschiedliche Leistungsniveaus.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält der 10-Kilometer-Lauf durch das Comeback von Katharina Steinruck. Nach der Geburt ihres Kindes kehrt sie auf die Wettkampfbühne zurück, betont jedoch, dass sie sich noch im Aufbau befindet.

Die Veranstalter ziehen bereits vor dem Start ein positives Fazit und erwarten einen emotionalen Veranstaltungstag. Tausende Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke sollen für die typische Atmosphäre sorgen, die den Marathon in Hannover seit Jahren prägt.

Schul Finals

Schul-Finals Hannover bringen 110 Aktionstage an 70 Schulen

9. April 2026/in Hannover

Projekt bringt tausende Kinder vor den Finals 2026 in Bewegung.

HANNOVER (redu) – Mit den Schul-Finals startet Hannover bereits vor den Finals 2026 ein umfangreiches Sportprogramm: 110 Aktionstage an 70 Schulen bringen im Mai und Juni tausende Kinder und Jugendliche in Bewegung und stärken den Zugang zum Vereinssport.

Das Projekt verknüpft Schulen mit Vereinen und schafft nachhaltige Sportangebote über das Event hinaus.

Die Schul-Finals bilden den Auftakt für das Multisport-Ereignis im Sommer und bringen die Sportarten direkt in den Alltag der Schülerinnen und Schüler. Organisiert wird das Programm vom Turn-Klubb zu Hannover in Zusammenarbeit mit den Finals und regionalen Partnern.

Beteiligt sind unter anderem der Niedersächsische Rugby-Verband, der Stadtsportbund Hannover, der MTV Immensen sowie Hannover 96 und Eintracht Hannover. Gemeinsam gestalten sie Aktionstage an Schulen und in verschiedenen Stadtteilen.

Breites Netzwerk als Grundlage

Die Schul-Finals setzen gezielt auf die Zusammenarbeit zwischen Bildung und Vereinssport. Neben einzelnen Aktionstagen entstehen neue Kontakte für Arbeitsgemeinschaften, Ganztagsangebote und langfristige Kooperationen.

Auch berufsbildende Schulen wie die BBS Burgdorf sind eingebunden. Damit zeigt das Konzept, dass sportliche Förderung nicht nur an Grundschulen funktioniert. Besonders präsent ist der Rugby-Verband mit mehreren Terminen sowie weitere regionale Vereine mit eigenen Programmpunkten.

Höhepunkte im Projektverlauf

Zu den zentralen Terminen gehören der Auftakt am 24. April mit Beach-Volleyball auf dem Opernplatz sowie der Start des 3×3-Basketballs am 4. Mai in Burgdorf. Am 18. Juni folgt mit den Inklusions-Finals ein gesellschaftlicher Schwerpunkt.

Weitere Höhepunkte sind ein kombinierter Rugby- und Windsurf-Tag am 19. Juni sowie ein Rudertag am 21. Juni. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Siegerehrung am 30. Juni.

Nach Angaben der Verantwortlichen geht es dabei nicht nur um Vorbereitung auf die Finals im Juli. Vielmehr sollen dauerhafte Bewegungsangebote entstehen und Kinder frühzeitig für den Vereinssport gewonnen werden. Hannover positioniert sich damit bereits Wochen vor dem Großevent als Sportstandort im Alltag.

Oberst i.G. Armin Schaus

INTERSCHUTZ Forum Hannover: Alle Slots 2026 ausgebucht

9. April 2026/in Hannover

Praxisnahe Beiträge und täglicher Bundeswehr-Vortrag prägen das Programm.

HANNOVER (redu) – Das INTERSCHUTZ Forum ist zur Messe 2026 vollständig ausgebucht. Rund 100 Expertinnen und Experten präsentieren vom 1. bis 6. Juni in Hannover praxisnahe Beiträge, während täglich ein Bundeswehr-Vortrag zum OPLAN Deutschland zentrale Einblicke liefert.

Das INTERSCHUTZ Forum gilt als zentrale Plattform für den Austausch im Bevölkerungsschutz und spiegelt aktuelle Entwicklungen sowie Herausforderungen der Branche wider.

Das INTERSCHUTZ Forum ist während der gesamten Messe in Hannover ausgebucht und unterstreicht damit die hohe Nachfrage nach fachlichem Austausch im Bevölkerungsschutz. Alle verfügbaren Slots sind belegt, was den gestiegenen Bedarf an praxisorientierten Lösungen und strategischem Dialog in der Branche verdeutlicht.

Besonders im Fokus steht der hohe Praxisbezug der Beiträge. Die Themen sind konsequent entlang der aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz ausgerichtet und richten sich gezielt an Fachkräfte aus Einsatzorganisationen, Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft.

Täglich präsentiert Oberst im Generalstabsdienst Armin Schaus von der Bundeswehr den OPLAN Deutschland. In seinem Vortrag geht es um die zivil-militärische Zusammenarbeit im Krisenfall sowie um strategische Planungen zur Sicherstellung nationaler Handlungsfähigkeit bei komplexen Gefahrenlagen.

Insgesamt gestalten rund 100 Expertinnen und Experten das Programm. Vertreten sind unter anderem Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie internationale Partner. Auch Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politische Akteure bringen ihre Perspektiven ein.

Thematisch deckt das Forum ein breites Spektrum ab. Dazu zählen die Auswirkungen des Klimawandels auf Einsatzlagen, die sogenannte Zeitenwende im Bevölkerungsschutz, nachhaltige Konzepte sowie der Einsatz moderner Technologien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz in Leitstellen, Lagezentren und direkt am Einsatzort.

Programmstruktur und Schwerpunkte

Die Beiträge sind unterschiedlich angelegt: Neben kompakten 15-minütigen Impulsvorträgen gibt es ausführliche Sessions von bis zu einer Stunde. Das Programm läuft von Montag bis Freitag jeweils zwischen 9.30 und 17.30 Uhr, am Samstag endet das Forum bereits um 14 Uhr.

Zum Auftakt am Montag thematisiert das Deutsche Rote Kreuz innovative Lösungen für die Stromversorgung im Einsatz. Dabei geht es insbesondere um Effizienzsteigerung und die Schaffung von Redundanzen in kritischen Situationen. Am Nachmittag folgen Beiträge zu digitalen Entwicklungen in der Einsatzführung.

Der Dienstag steht unter anderem im Zeichen von CBRN-Bedrohungen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt die Frage nach der aktuellen Relevanz solcher Szenarien. Ergänzend präsentiert das Technische Hilfswerk konkrete Anwendungen von Künstlicher Intelligenz im Bevölkerungsschutz, darunter Sprachmodelle und Feldtests.

Internationale Impulse und Fachdialog

Zur Wochenmitte rücken strategische Ansätze in den Mittelpunkt. Esri Deutschland zeigt, wie Geodaten zur Resilienzplanung beitragen können. Ergänzt wird das Programm durch den Partnerlandtag Italien, bei dem Vertreter des italienischen Zivilschutzes ihre Erfahrungen und Konzepte vorstellen.

Am Donnerstag diskutieren Fachleute aus Feuerwehr, Forstwirtschaft und Landwirtschaft über Landschaftsbrände als gemeinsame Herausforderung. Die Diskussion verdeutlicht die zunehmende Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit bei großflächigen Schadenslagen.

Weitere Schwerpunkte liegen auf speziellen Einsatzszenarien wie Bränden in Tiefgaragen, bei denen neue taktische Ansätze und technische Lösungen vorgestellt werden.

Am Freitag stehen medizinische Aspekte im Mittelpunkt. Die Deutsche Gesellschaft für Katastrophenmedizin präsentiert ein Register für Massenanfall von Verletzten, das künftig zur Auswertung von Einsätzen beitragen soll. Zudem stellt die DLRG Konzepte für ein Hochwasserausbildungszentrum vor.

Den Abschluss am Samstag bilden Beiträge zur Resilienzbildung bei Kindern sowie zur Analyse von Hochwasserereignissen der vergangenen Jahre.

Alle Vorträge werden simultan in Deutsch und Englisch übersetzt. Das vollständige Programm ist online sowie über die INTERSCHUTZ-App abrufbar.

Kampfmittelbeseitigungsdienst

Granatenfund in Bothfeld: Fünf Blindgänger erfolgreich gesprengt

8. April 2026/in Hannover

Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengt Granaten auf Gelände der Stadtgärtnerei.

HANNOVER (redu) – Beim Granatenfund im Stadtteil Bothfeld sind am Mittwoch fünf Weltkriegsgranaten durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen kontrolliert gesprengt worden. Betroffen waren angrenzende Kleingärten, die für rund eine Stunde geräumt werden mussten.

Die Maßnahme verlief ohne größere Evakuierungen. Polizei und Feuerwehr sperrten Zufahrten und sicherten das Gebiet während der Sprengung am Nachmittag ab.

Beim Granatenfund auf dem Gelände der Stadtgärtnerei in Bothfeld wurden fünf Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Da die Kampfmittel nicht transportfähig waren, erfolgte die Sprengung direkt vor Ort.

Die betroffenen Bereiche beschränkten sich auf angrenzende Kleingartenkolonien. Anwohner mussten diese ab 15:00 Uhr für etwa eine Stunde verlassen. Größere Evakuierungen waren laut Einsatzkräften nicht erforderlich.

Zur Absicherung sperrte die Polizei die Zufahrten „Zur Stadtgärtnerei“ und „Am Alten Gehäge“ sowie einen Radweg entlang der BAB 2.

Die kontrollierte Sprengung der Granaten erfolgte gegen 16:00 Uhr. Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte von Feuerwehr Hannover, Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen und Polizei im Einsatz.

Schulfische nach Brand wieder in Hannoverer Schule vereint – Ankunft Fische

Schulfische nach Brand wieder in Hannoverer Schule vereint

8. April 2026/in Hannover

Gerettete Tiere kehren nach Feuer an Grundschule in neues Aquarium zurück.

HANNOVER (redu) – Nach dem Brand an der Grundschule Beuthener Straße in Hannover sind die geretteten Schulfische zurück: Zehn Fische und eine Garnele leben nun in einem neuen Aquarium Schule in der Käthe-Paulus-Schule und wurden zum Schulstart wieder begrüßt.

Die Rückkehr der Tiere markiert einen emotionalen Moment für die Schüler und zeigt, wie ein Schulprojekt trotz Brandfolgen fortgeführt werden kann.

Das Aquarium Schule wurde nach dem Brand an der Grundschule Beuthener Straße vollständig zerstört. Dennoch überlebten zehn Fische und eine Garnele die Folgen des Feuers und konnten geborgen werden.

Nicht die Flammen selbst, sondern der Stromausfall stellte die größte Gefahr dar. Die tropischen Tiere waren plötzlich extrem niedrigen Temperaturen ausgesetzt. Beim Auffinden lag die Wassertemperatur bei nur drei Grad.

Nach der Rettung wurden die Tiere über mehrere Wochen gepflegt und stabilisiert. Ruhe, Fütterung und kontrollierte Bedingungen halfen, die geschwächten Fische wieder aufzubauen.

In der Käthe-Paulus-Schule entstand parallel ein neues Aquarium Schule. Pflanzen wurden eingesetzt und die Wasserqualität schrittweise aufgebaut. Vor den Osterferien konnten sich die Tiere bereits an ihr neues Umfeld gewöhnen.

Zum Schulstart nach den Ferien kam es schließlich zum Wiedersehen. Viele Schülerinnen und Schüler versammelten sich um das Becken und begrüßten ihre „Klassenkameraden“ mit großer Begeisterung.

Marathonläufer auf der Strecke

Hannover Marathon Sperrungen: Zahlreiche Straßen stundenlang dicht

7. April 2026/in Hannover, Verkehr

Großveranstaltung legt Verkehr lahm – Sperrungen von Samstag bis Sonntagabend.

HANNOVER (redu) – Wegen der Hannover Marathon Sperrungen kommt es am Sonntag, 12. April, von 7.30 bis 17.00 Uhr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in mehreren Stadtteilen. Zahlreiche Straßen werden gesperrt, Umleitungen eingerichtet und längere Wartezeiten sind einzuplanen.

Die Laufveranstaltung betrifft zentrale Verkehrsachsen und Wohngebiete gleichermaßen. Besonders die Innenstadt sowie wichtige Zufahrten sind über Stunden nur eingeschränkt erreichbar.

Die Hannover Marathon Sperrungen betreffen am Sonntag insbesondere die Stadtteile Mitte, Döhren, List, Vahrenwald, Groß-Buchholz und Nordstadt. In Südstadt und Oststadt werden Straßen abhängig vom Rennverlauf früher wieder freigegeben.

Bereits im Vorfeld gilt entlang der gesamten Strecke ein Haltverbot. Zusätzlich beginnen erste Einschränkungen schon ab Donnerstagabend. Der Friedrichswall wird zeitweise vollständig gesperrt und dient am Wochenende als zentraler Start- und Zielbereich der Veranstaltung.

Auch am Sonnabend kommt es wegen des sogenannten „Minithon“ zu temporären Sperrungen im Bereich Friedrichswall, Lavesallee und angrenzender Straßen. Diese Einschränkungen dauern etwa eine Stunde am frühen Nachmittag.

Wichtige Verkehrsachsen betroffen

Am Sonntag selbst sind zahlreiche Hauptverkehrsstraßen sowie Zufahrten in die Innenstadt gesperrt. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet. Wichtige Ausweichrouten führen unter anderem über den Westschnellweg, den Bremer Damm, die Hamburger Allee sowie die Berliner Allee.

Trotz ausgeschilderter Umleitungen müssen Verkehrsteilnehmer mit Verzögerungen rechnen. Besonders im Bereich Hauptbahnhof und Innenstadt ist mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen.

Durchlassstellen und Wartezeiten

Um einzelne Stadtteile erreichbar zu halten, werden an mehreren Kreuzungen sogenannte Durchlassstellen eingerichtet. Dort können Fahrzeuge die Strecke queren – allerdings nur, wenn es der Rennverlauf zulässt.

An diesen Punkten ist mit teils erheblichen Wartezeiten zu rechnen. Einige Übergänge sind zeitweise komplett gesperrt, insbesondere in stark frequentierten Abschnitten der Strecke.

Die Stadt richtet zudem eine Hotline ein, die an den Veranstaltungstagen für Auskünfte zu Sperrungen und Umleitungen erreichbar ist.

Auch in angrenzenden Straßen kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Stadt empfiehlt, den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Zusatzinformationen zur Stecke und Durchlassstellen

Die Durchlassstellen

  • Riepestraße / Heuerstraße / Landwehrgraben
  • Hildesheimer Straße / Abelmannstraße
  • Hildesheimer Straße/Raimundstraße
  • Hildesheimer Straße / Krausenstraße / Bürgermeister-Fink-Straße
  • Rundestraße / Fernroder Straße
  • Berliner Allee/Königstraße
    • Hermann-Bahlsen-Allee/Gehägestraße (Führung von Fahrzeugen auf linker Fahrbahnseite bis Steuerndieb – Regelung nur durch Polizei)
  • Klingerstraße / Hermann-Bahlsen-Allee
    • Podbielskistraße/Klingerstraße (Keine Durchfahrt zwischen 10.20 Uhr und 13.10 Uhr.)
    • Podbielskistraße/Hermann-Bahlsen-Allee (Keine Durchfahrt zwischen 10.20 Uhr und 13.10 Uhr)
  • Hohenzollernstraße / Heinrichstraße
  • Friesenstraße / Eichstraße
  • Lister Kirchweg / Ferdinand-Wallbrecht-Straße
  • Melanchthonstraße / Vahrenwalder Straße / Niedersachsenring
  • Melanchthonstraße / Guts-Muths-Straße (Büssingweg für Anlieger und Porschestraße sowie Benzstraße)
  • Weidendamm / Kopernikusstraße (nur stadtauswärts) Keine Durchfahrt zwischen 12.30 Uhr und 14:15 Uhr
  • Engelbosteler Damm / Kopernikusstraße Keine Durchfahrt zwischen 12.30 Uhr und 14.15 Uhr
  • Kapitän-v.-Müller-Straße / Wilhelmshavener Straße / Theodor-Krüger-Straße
  • Goethestraße / Leibnizufer
  • Schmiedestraße / Karmarschstraße / Marktstraße (wegen Baustelle Schmiedestraße nur in Richtung Karmarschstraße befahrbar)
  • Pasteurallee/Meersmannufer
  • Podbielskistraße/Gehaplatz (Keine Durchfahrt zwischen 10.20 Uhr und 13.10 Uhr)
  • Ferdinand-Wallbrecht-Straße / Waldstraße

Für Auskünfte über Laufstrecke, Straßensperrungen und die ausgewie­senen Fahrtrichtungs­empfehlungen richtet die Landeshauptstadt unter den Telefonnummern (05 11) 16 83 09 61, -62 und -63 eine Hotline ein, die am Freitag (10. April) von 8 bis 14 Uhr, Sonnabend (11. April) von 8 bis 15 Uhr und am Sonntag (12. April) von 8 bis 15 Uhr besetzt sein wird.

Der Verlauf der Marathonstrecke am Sonntag (12. April) im Einzelnen:

Friedrichswall – Friederikenplatz – Lavesallee – Am Schützenplatz – Bruchmeisterallee – Robert-Enke-Straße – Arthur-Menge-Ufer – Kurt-Schwitters-Platz – Rudolf-von-Bennigsen-Ufer – Schützenallee – Brückstraße – Wiehbergstraße – Bothmerstraße – Hildesheimer Straße – Aegidientorplatz – -Georgsplatz- Georgstraße – Kröpcke – Bahnhofstraße – Ernst-August-Platz – Fernroder Straße – Berliner Allee – Schiffgraben –  Fritz-Behrens-Alle (Zoo) – Waldchaussee – Steuerndieb – Gehägestraße – Hermann-Bahlsen-Allee – Groß-Buchholzer-Straße – Silberstraße – Pasteurallee –  Podbielskistraße – Böcklinplatz – Walderseestraße – Bernadotteallee – Fritz-Behrens-Allee – Neues Haus – Hohenzollernstraße – Bödekerstraße – Friesenstraße – Lister Meile – Hamburger Allee – Celler Straße – Edenstraße – Jakobistraße – Voßstraße – Moltkeplatz – Waldstraße – Lister Straße – Bunsenstraße – Lister Kirchweg – Isernhagener Straße – Werderstraße – Vahrenwalder Straße – Büttnerstraße – Karl-Imhoff-Weg – Im Othfelde – Daimlerstraße – Henschelweg –Büssingweg- Guts-Muths-Straße – Philipsbornstaße – Kopernikusstraße – An der Lutherkirche – Rehbockstraße- Schaufelder Straße – Appelstraße – Alleestraße – Nienburger Straße – Königsworther Platz – Bremer Damm- Jägerstraße – Lodyweg – Wilhelmshavener Straße – Grotefendstraße – Königsworther Straße – Brühlstraße – Leibnizufer – Friederikenplatz – Friedrichswall.

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Neue Raumschießanlage beim LKA Niedersachsen

Moderne Schießanlage in Hannover eröffnet: Training für Polizei verbessert

7. April 2026/in Hannover

3,5 Millionen Euro für neue Trainingsbedingungen beim LKA Niedersachsen.

HANNOVER (redu) – Mit einer neuen Schießanlage hat das LKA Niedersachsen am Dienstag in Hannover den Trainingsbetrieb modernisiert. Innenministerin Daniela Behrens eröffnete die Anlage nach zweijähriger Sanierung und sieht darin eine wichtige Investition in Sicherheit und Polizeiarbeit.

Die modernisierte Anlage soll realitätsnahes Training ermöglichen und die Einsatzfähigkeit der Polizei in Niedersachsen langfristig stärken.

Mit der neuen Schießanlage verbessert das LKA Niedersachsen die Trainingsbedingungen für seine Einsatzkräfte deutlich. Die Anlage am Standort Schützenstraße in Hannover wurde umfassend kernsaniert und technisch modernisiert.

Auslöser für die Maßnahme waren Sicherheitsmängel und technische Probleme, die bei einer Überprüfung im Jahr 2020 festgestellt wurden. Besonders die veraltete Lüftungstechnik hatte den Betrieb zuletzt stark eingeschränkt.

Im Januar 2024 begann die Sanierung, die nun nach rund zwei Jahren abgeschlossen ist. Insgesamt investierte das Land Niedersachsen rund 3,5 Millionen Euro in das Projekt.

Moderne Technik und hohe Sicherheitsstandards

Die erneuerte Anlage verfügt über moderne Lüftungssysteme sowie erweiterte Beschussmöglichkeiten. Ziel ist ein realitätsnahes Training unter sicheren Bedingungen.

Innenministerin Daniela Behrens betonte bei der Eröffnung die Bedeutung moderner Infrastruktur. Polizeikräfte müssten in kritischen Situationen schnell und sicher handeln können, dafür sei eine zeitgemäße Ausbildung entscheidend.

Auch Finanzminister Gerald Heere hob die Investition hervor. Sie stärke gezielt die Arbeitsfähigkeit der Sicherheitsbehörden und sei ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Landes.

Investition in Ausbildung und Sicherheit

Neben technischen Verbesserungen wurden auch infrastrukturelle Anpassungen umgesetzt. Das Projekt wurde vom Staatlichen Baumanagement Hannover begleitet und im geplanten Kostenrahmen realisiert.

LKA-Präsident Thorsten Massinger erklärte, die neue Schießanlage ermögliche eine realitätsnahe Vorbereitung auf unterschiedliche Einsatzlagen. Gleichzeitig verbessere sie die Arbeitsbedingungen und erhöhe die Attraktivität des LKA als Arbeitgeber.

Mit der Inbetriebnahme steht den Einsatzkräften nun eine moderne Trainingsumgebung zur Verfügung, die langfristig zur Sicherheit in Niedersachsen beitragen soll.

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