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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Neues Rathaus Hannover von oben

Sicherheitsbericht 2025: Weniger Straftaten in Hannover

13. August 2026/in Hannover

Stadt, Polizei und aha ziehen gemeinsame Bilanz zu Kriminalität, Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum.

HANNOVER (redu) – Die Sicherheit in Hannover hat sich 2025 in wesentlichen Bereichen verbessert. Laut gemeinsamem Sicherheitsbericht von Stadt und Polizeidirektion sank die Zahl der erfassten Straftaten um 7,2 Prozent auf 67.087. Auch Gewaltkriminalität, Messerangriffe und Jugendgewalt gingen zurück.

Der Bericht verbindet die Kriminalitätsentwicklung mit der Arbeit von Polizei und kommunalen Ordnungsbehörden sowie den Bereichen Sauberkeit und Abfallentsorgung. Zugleich bleiben Gewaltkriminalität und Messerangriffe zentrale Herausforderungen.

Die Sicherheit in Hannover zeigt nach den Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik eine positive Entwicklung. 2024 waren noch 72.317 Straftaten erfasst worden. Mit 67.087 Fällen im Jahr 2025 liegt die Gesamtkriminalität auf dem zweitniedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote von 59 auf 61 Prozent.

Die Gewaltkriminalität sank um rund neun Prozent, die Zahl der Messerangriffe um rund acht Prozent. Bei der Jugendgewalt ging die Zahl der tatverdächtigen Jugendlichen von 461 auf 341 zurück. Das entspricht einem Rückgang um 26 Prozent.

Gewalt und Messerangriffe bleiben Schwerpunkte

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten wertete die Entwicklung als wichtiges Signal für die gemeinsame Arbeit. Zugleich betonte sie, dass sich die Sicherheitsbehörden auf den Ergebnissen nicht ausruhen dürften. Die Bekämpfung von Gewaltkriminalität und Messerangriffen bleibe ein Schwerpunkt.

Auch Oberbürgermeister Belit Onay hob die Zusammenarbeit hervor. Die Stadt setze auf sichtbare Präsenz, konsequentes Handeln, Prävention und Sauberkeit. Dabei arbeite Hannover gemeinsam mit Polizei, aha und weiteren Partnern.

Ordnungsdienst verstärkt Kontrollen

Der Städtische Ordnungsdienst wurde personell verstärkt. Seine Kontrollen nahmen 2025 von 12.439 auf 21.905 zu. Das entspricht einem Plus von 76,1 Prozent. Seit dem 1. Juli 2025 sind zudem Ordnungsbotschafterinnen und Ordnungsbotschafter im Einsatz. Laut Sicherheitsbericht beruhen die höheren Zahlen auch auf einer gestiegenen Kontrolldichte und einer verbesserten Erfassung.

Bei der Parkraumüberwachung sollen künftig Scan-Cars eine höhere Kontrolldichte ermöglichen. Nach Angaben des Berichts kann ein Scan-Fahrzeug in derselben Zeit etwa zehnmal so viele Fahrzeuge überprüfen wie bei herkömmlichen Fußkontrollen. Mögliche Verstöße werden weiterhin von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geprüft.

Im Umfeld des Hauptbahnhofs und in der Innenstadt arbeiten Stadt, Polizei, Bundespolizei, DB Sicherheit, aha und weitere Partner zusammen. Dazu gehören gemeinsame Streifen, Schwerpunktkontrollen und ein kontinuierlicher Austausch. Im Fokus stehen unter anderem Raubdelikte, Körperverletzungen und Messerangriffe.

Ordnungsdezernent Axel von der Ohe verwies auf die Bedeutung von Präsenz, kurzen Reaktionswegen und der Zusammenarbeit der beteiligten Stellen. Ziel sei es, Sicherheit und Sauberkeit in allen Stadtteilen und im täglichen Miteinander erlebbar zu machen.

Sauberkeit fließt in Sicherheitsbericht ein

Seit 2023 gehört auch die Jahresbilanz von aha zum gemeinsamen Sicherheitsbericht. Damit werden Sauberkeit, Aufenthaltsqualität und das subjektive Sicherheitsempfinden in die Betrachtung des öffentlichen Raums einbezogen.

Im Jahr 2025 wurden rund 1.484 Tonnen illegaler Abfälle entsorgt und an 29.156 Stellen Abfallablagerungen beseitigt. Die Müllmelde-App nutzten 67.108 Menschen.

Simon Grabow, Leiter der Stadtreinigung bei aha, bezeichnete Stadtsauberkeit als wesentlichen Bestandteil für das Sicherheitsgefühl. Gepflegte Straßen und Plätze steigerten die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum.

Der vollständige Sicherheitsbericht ist über die Internetseite der Landeshauptstadt Hannover abrufbar.

Catcalling Beutel

Catcalling Hannover: Aktion setzt Zeichen für Zivilcourage

12. August 2026/in Hannover

Pinke Stoffbeutel, Gespräche und Kreideaktionen sollen für Belästigung und Zivilcourage sensibilisieren.

HANNOVER (redu) – Mit Informationen, Gesprächen und pinken Stoffbeuteln wollen LimmernLichter, Catcalls of Hannover und der Kommunale Präventionsrat am Samstag, 15. August, auf Catcalling Hannover aufmerksam machen. Ab 19 Uhr sind die Beteiligten in Linden-Nord, im Georgengarten und in der Nordstadt unterwegs.

Die gemeinsame Aktion soll für verbale und nonverbale Belästigung im öffentlichen Raum sensibilisieren und zugleich Möglichkeiten der Zivilcourage stärker in den Mittelpunkt rücken.

Gespräche und Informationen an mehreren Orten

Das Projekt LimmernLichter stellt bereits zum vierten Mal in Folge Catcalling Hannover und Zivilcourage in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Initiative Catcalls of Hannover sind die Beteiligten ab 19 Uhr in Linden-Nord, im Georgengarten und in der Nordstadt unterwegs.

Ziel ist es, über unerwünschte verbale und nonverbale Belästigung im öffentlichen Raum aufzuklären. Dazu zählen beispielsweise anzügliche Kommentare, Pfeifen oder sexualisierte Zurufe.

Der Kommunale Präventionsrat der Landeshauptstadt Hannover unterstützt die Aktion erneut. Erstmals werden pinke Stoffbeutel mit einem Motiv der städtischen Kampagne „Catcalling is OVER in HannOVER“ ausgegeben.

Die Beutel enthalten unter anderem Kampagnen-Sticker, Informationsflyer sowie einen Bottlguard des Projekts @Ausgehkultur.info. Der Flaschenschutz soll sowohl vor dem Einbringen unerwünschter Substanzen schützen als auch für das Thema sensibilisieren.

Ausgabe der Beutel bis Ende September

Auch nach dem Aktionstag wollen die LimmernLichter die Stoffbeutel weiter verteilen. Bis Ende September sollen sie freitag- und samstagnachts im Rahmen ihrer Arbeit ausgegeben werden, solange der Vorrat reicht.

Im Mittelpunkt steht dabei auch der persönliche Austausch über Belästigung, das eigene Sicherheitsgefühl und Zivilcourage. Nach Angaben der Veranstaltenden können wiederholte unerwünschte Zurufe oder Gesten dazu führen, dass Betroffene bestimmte Orte oder Zeiten meiden.

In diesem Jahr soll deshalb neben der Kritik an Belästigungen auch positives Eingreifen stärker sichtbar werden. Gemeint sind Situationen, in denen Menschen Betroffene unterstützen, Haltung zeigen oder anderweitig eingreifen.

„Wir wollen nicht nur aufzeigen, was im öffentlichen Raum in Sachen Catcalling schief läuft, sondern auch sichtbar machen, dass jede Person etwas Positives beitragen kann“, erklärt Sinem Eryurt-Celik, Geschäftsführerin Zentrum für Kommunale Kriminalprävention. „Zivilcourage ist ein wichtiger Beitrag zu einem respektvollen, sicheren und solidarischen Miteinander.“

Kreideaktion macht Erfahrungen sichtbar

Die Aktivist*innen von Catcalls of Hannover wollen zudem zugesandte Erlebnisse anonymisiert mit Kreide auf Straßen und Plätzen sichtbar machen. Die Erfahrungen sollen damit in den öffentlichen Raum getragen und zum Anlass für Gespräche und Diskussionen werden.

Lagerhallenbrand Hannover: Großfeuer in der Südstadt – BGPress 20260812 0124 BGPRESS 1410179

Lagerhallenbrand Hannover: Großfeuer in der Südstadt

12. August 2026/in Hannover

Feuer greift von Kleintransporter auf Halle an der Tiestestraße über – rund 80 Einsatzkräfte vor Ort.

HANNOVER (redu) – Ein Großbrand hat in der Nacht zu Mittwoch eine Lagerhalle auf einem Firmengelände an der Tiestestraße in der Südstadt schwer beschädigt. Der Lagerhallenbrand Hannover begann mit einem brennenden Kleintransporter. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort, verletzt wurde niemand.

Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Die Löscharbeiten dauerten zum Zeitpunkt der Meldung noch an.

Der Lagerhallenbrand Hannover nahm gegen 1:30 Uhr seinen Ausgang an einem unmittelbar neben der Halle abgestellten Kleintransporter. Die Flammen griffen innerhalb kurzer Zeit auf das Gebäude über. Die Regionsleitstelle erhöhte daraufhin die Alarmstufe und forderte zusätzliche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an.

Massive Brandbekämpfung an der Tiestestraße

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand in mehreren Einsatzabschnitten mit einem massiven Wassereinsatz. Dabei kamen auch Großtanklöschfahrzeuge, mehrere Drehleitern sowie Atemschutztrupps mit handgeführten Rohren im Außen- und Innenangriff zum Einsatz.

Die Maßnahmen verhinderten nach Angaben der Feuerwehr, dass die Flammen auf angrenzende Gebäude übergriffen. Die Lagerhalle wurde jedoch schwer beschädigt. Auch mehrere in der Nähe abgestellte Autos wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen.

In der Halle waren ein Handwerksbetrieb mit einer Kfz-Werkstatt sowie ein Betrieb für Schwimmbad-Anlagenbau untergebracht.

Lagerhallenbrand Hannover: Großfeuer in der Südstadt – BGPress 20260812 0117 BGPRESS 1410166

Einze zweite Drehleiter wird vorbereitet © Bernd Günther

Warnung wegen starker Rauchentwicklung

Wegen der zeitweise starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung zwischenzeitlich über KATWARN und NINA gewarnt. Messungen der eingesetzten ABC-Einheiten ergaben nach Angaben der Feuerwehr jedoch zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung.

Menschen wurden nicht verletzt. Insgesamt waren rund 80 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Hannover im Einsatz.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst nicht vor.

Lagerhallenbrand Hannover: Großfeuer in der Südstadt – BGPress 20260812 0129 BGPRESS 1410186

Die Rauchentwicklung war teilweise erheblich und führte zur Warnung der Bevölkerung. © Bernd Günther

Kellerbrand

Kellerbrand Vinnhorst: Gastherme gerät in Brand

10. August 2026/in Hannover

Rund 40 Einsatzkräfte waren am Montagnachmittag in der Hartungstraße im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

HANNOVER (redu) – Bei einem Kellerbrand Vinnhorst in der Hartungstraße ist am Montagnachmittag eine Gastherme in einer leerstehenden Doppelhaushälfte in Brand geraten. Die Feuerwehr löschte das Feuer schnell. Verletzt wurde niemand. Rund 40 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Der Notruf ging gegen 14 Uhr in der Regionsleitstelle Hannover ein. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten mit insgesamt 16 Fahrzeugen aus.

Beim Kellerbrand Vinnhorst war nach Angaben der Feuerwehr zuvor ein Knall gemeldet worden. Zudem drang dunkler Rauch aus Fenstern einer leerstehenden Doppelhaushälfte. Um 14.06 Uhr erhielt die Regionsleitstelle die Meldung über den Brand.

Die Leitstelle alarmierte zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Vinnhorst und den Rettungsdienst. Ein Atemschutztrupp betrat das Gebäude mit einem Löschrohr.

Brennende Gastherme im Keller entdeckt

Im Keller fanden die Einsatzkräfte eine brennende Gastherme. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Nach Angaben der Feuerwehr hielt sich der Eigentümer zum Zeitpunkt des Brandausbruchs dort auf, um einen älteren Wasserschaden nach vorangegangenen Starkregenereignissen zu beseitigen. Nach Kenntnis der Feuerwehr stand dieser Schaden nicht unmittelbar mit dem Brand in Verbindung.

Anschließend befreiten die Einsatzkräfte die betroffenen Bereiche mit Hochdrucklüftern vom Brandrauch. Der Kellerraum wurde außerdem mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Einsatzstelle an Polizei übergeben

Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei und den Eigentümer. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt.

Besucherhund

Malteser Besuchshunde in Hannover suchen Verstärkung

10. August 2026/in Hannover

Die Malteser in Hannover bilden wieder Mensch-Hunde-Teams aus. Vor dem Start stehen Informationsveranstaltungen und ein Eignungstest.

HANNOVER (redu) – Die Malteser Besuchshunde in Hannover suchen neue Mensch-Hunde-Teams und bieten für die Ausbildung 2026/27 zwei Informationsveranstaltungen an. Interessierte können sich am 19. August um 18.30 Uhr oder am 25. August um 18.30 Uhr im ka:punkt informieren.

Die ausgebildeten Teams besuchen später unter anderem Menschen in Pflegeheimen oder in deren Zuhause. Vor der eigentlichen Ausbildung ist ein Eignungstest vorgesehen.

Die Malteser Besuchshunde richten sich an zuverlässige und belastbare Mensch-Hunde-Teams, die Freude am Kontakt mit Menschen haben. Die beiden Informationsabende finden im ka:punkt in der Grupenstraße 8 in Hannover statt.

Zur eigentlichen Hundeausbildung laden die Malteser nach einem erfolgreichen Eignungstest zu einem späteren Zeitpunkt ein. Die Ausbildung endet mit einer praktischen Prüfung.

Teams werden auch nach der Ausbildung begleitet

Nach dem Abschluss begleiten und unterstützen die Malteser die Mensch-Hunde-Teams weiter. Erfolgreiche Absolventen können mit ihrem Hund regelmäßig junge und alte Menschen in Pflegeheimen oder in deren Zuhause besuchen.

Nach Angaben der Malteser reagieren auch Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen häufig auf den Kontakt mit den Tieren. Gesucht werden deshalb Teams, die sich auch weiter aus- und fortbilden möchten.

Anmeldung für die Informationsabende

Interessierte sollen sich per E-Mail an besuchshunde-hannover@malteser.org beim ehrenamtlichen Leitungsteam für eine der Informationsveranstaltungen anmelden. Der Hund muss zu diesem ersten Termin noch nicht mitgebracht werden.

Deckeneinsturz Hanomaghof

Deckeneinsturz Hannover: Zwei Menschen leicht verletzt

10. August 2026/in Hannover

Zwischendecke in Büroraum in Linden-Süd vollständig eingebrochen.

HANNOVER (redu) – Bei einem Deckeneinsturz Hannover in einem Gewerbeobjekt in Linden-Süd sind am Freitagvormittag zwei Menschen leicht verletzt worden. Insgesamt 24 Personen mussten das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr rückte vorsorglich mit zahlreichen Kräften zur technischen Hilfeleistung an.

Nach einer Begutachtung mit einem Baustatiker wurden baugleich ausgeführte Räume vor allem im ersten bis dritten Obergeschoss gesperrt. Teile des Erdgeschosses blieben nutzbar.

Gegen 09:30 Uhr ging bei der Regionsleitstelle der Hinweis auf einen Deckeneinsturz und zwei verschüttete Personen ein. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Fachgruppe technische Hilfeleistung, Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Rettungsdienst alarmiert.

Beim Eintreffen bestätigten die Einsatzkräfte den Deckeneinsturz Hannover in einem Büroraum im dritten Obergeschoss. Die Zwischendecke des rund 35 Quadratmeter großen Raumes war vollständig eingebrochen. Aus Sicherheitsgründen wurde das gesamte Gebäude geräumt.

Zwei Verletzte benötigen keinen Kliniktransport

Unter den 24 Personen, die das Gebäude verlassen mussten, befanden sich zwei Verletzte. Der Rettungsdienst sichtete die Betroffenen. Beide waren nach näherer Untersuchung lediglich leicht verletzt und mussten nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude anschließend auf weitere Schäden. Gemeinsam mit einem Baustatiker gingen die Einsatzkräfte die Räume einzeln durch.

Räume in mehreren Etagen gesperrt

Nach der Beurteilung wurden alle baugleich ausgeführten Räume gesperrt, um eine Gefährdung für die Nutzer auszuschließen. Betroffen waren insbesondere das erste bis dritte Obergeschoss. Im Erdgeschoss wurde ein Teil der Räume als weiterhin nutzbar eingeschätzt.

Unter Begleitung der Einsatzkräfte konnten die Betroffenen ihre persönlichen Sachen aus den Büros holen. Der Einsatz endete gegen 12:30 Uhr.

Zur Schadenhöhe liegen keine Angaben vor. Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Hannover waren mit rund 65 Einsatzkräften vor Ort.

Tigermücke auf einer Gießkanne

Tigermücken in Hannover-Döhren: Brutstätte entdeckt

7. August 2026/in Hannover

Region Hannover sucht nach weiteren Brutstätten und informiert Anwohner im Umfeld des Fundorts.

REGION HANNOVER (redu) – In Hannover-Döhren ist erstmals eine Tigermücken-Population in Niedersachsen nachgewiesen worden. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt entdeckte die Brutstätte in einer Regentonne. Eine erhöhte gesundheitliche Gefahr besteht nach Angaben des NLGA derzeit nicht. In der Umgebung des Fundorts wurden Mückenfallen aufgestellt.

Das NLGA will mit Fallen prüfen, ob sich die Ansiedlung bereits ausgebreitet hat. Die Region Hannover informiert Anwohner und sucht mit ihnen nach weiteren möglichen Brutstätten.

Ausgangspunkt für den Nachweis der Tigermücken-Population war das Mückenmonitoring des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts. Dabei können Bürger verdächtige Mücken oder Fotos einsenden. Nach einem eindeutigen Foto besichtigte eine Mitarbeiterin des NLGA den Fundort in einem Wohngebiet in Hannover-Döhren.

In einer Regentonne stellte sie dort eine Population fest. Den Mücken reichen allerdings bereits deutlich kleinere Wasseransammlungen für die Eiablage und Fortpflanzung. Deshalb kann nach Angaben des NLGA nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Tiere in der Umgebung bereits ausgebreitet haben.

Aktuell keine erhöhte gesundheitliche Gefahr

„Durch die Tigermücke allein besteht noch keine erhöhte gesundheitliche Gefahr“, erklärt Dr. Sonja Wolken, Parasitologin am NLGA. Die derzeit in Deutschland vorkommenden Tigermücken seien nicht mit entsprechenden Erregern infiziert.

Reiserückkehrer können jedoch beispielsweise Chikungunya-, Dengue- oder Zikaviren in sich tragen. Mit einer größeren Zahl von Tigermücken steigt nach Angaben des NLGA die Wahrscheinlichkeit, dass solche Viren von infizierten Reiserückkehrern auf andere Menschen übertragen werden.

Wolken appelliert deshalb an die Bevölkerung, mögliche Brutplätze zu vermeiden. Eine langfristige Ausbreitung lasse sich aufgrund des Klimawandels voraussichtlich kaum aufhalten. Um die aktuelle Ansiedlung genauer zu erfassen, hat das NLGA in der Umgebung des Fundorts Mückenfallen aufgestellt.

Region Hannover sucht nach weiteren Brutstätten

Nach Angaben von Dr. Andrea Wünsch, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsmanagement der Region Hannover, haben unmittelbar Tür-zu-Tür-Begehungen im Umfeld des Fundorts begonnen. Dabei soll die Bevölkerung informiert und nach weiteren möglichen Brutstätten gesucht werden.

Gartenbesitzer sollen unnötige Wasseransammlungen etwa in Gießkannen, Eimern oder Pflanzenuntersetzern vermeiden. Auch kleinste Mengen Wasser können von den Mücken genutzt werden. Vogeltränken und andere geplante Wasserreservoirs sollen einmal pro Woche gereinigt werden.

Bei der Suche nach weiteren Brutstätten ist die Region nach eigenen Angaben auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Schwarze Mücke mit gestreiften Beinen

Wie die invasive Art nach Hannover-Döhren gelangt ist, ist unbekannt. Als mögliche Wege nennt die Region den Waren- oder Personenverkehr. Auch in der Vergangenheit seien höchstwahrscheinlich vereinzelt Exemplare nach Niedersachsen gelangt.

Die Tigermücke ist schwarz und mit etwa 0,5 Zentimetern vergleichsweise klein. Ihre schwarz-weiß gestreiften Beine sind nur aus der Nähe und bei guten Lichtverhältnissen deutlich zu erkennen. Die Art ist tagaktiv und wird häufig mit der Ringelmücke verwechselt, die größer und bräunlich ist und deutlich erkennbare braun-weiß geringelte Beine besitzt.

Verdächtige Exemplare können zur Identifizierung an das NLGA geschickt werden. Nach Möglichkeit soll zunächst ein Foto per E-Mail an vektormonitoring@nlga.niedersachsen.de übermittelt werden.

Leibniz Geo-Caching

Leibniz Geo-Cache Hannover erweitert digitale Stadttour

4. August 2026/in Hannover

Wer alle Leibniz-Caches löst, kann einen Bonus-Cache öffnen und einen neuen Jubiläums-Coin erhalten.

HANNOVER (redu) – Zum 350. Jahrestag der Ankunft von Gottfried Wilhelm Leibniz in Hannover wird die Geocaching-Tour „Leibniz Geoheimnisse“ um eine neue Station erweitert. Beim Leibniz Geo-Cache Hannover spielen Radiowellen eine besondere Rolle.

Die digitale Schnitzeljagd verbindet Bewegung im Freien mit Einblicken in die Geschichte und Besonderheiten Hannovers. Das Angebot kann ganzjährig genutzt werden.

Der Leibniz Geo-Cache Hannover ergänzt die bereits bestehende Tour „Leibniz Geoheimnisse“. Anlass ist das Jubiläumsjahr: Vor 350 Jahren kam Gottfried Wilhelm Leibniz nach Hannover.

Die neue Station erweitert das digitale Freizeitangebot um eine Aufgabe, bei der Radiowellen eine besondere Bedeutung haben. Für die Teilnahme werden lediglich ein Smartphone oder ein GPS-Gerät benötigt.

Bonus-Cache mit neuem Jubiläums-Coin

Da die Geocaching-Tour nach Angaben der Mitteilung weltweit erfolgreich ist, gibt es im Jubiläumsjahr außerdem einen neuen Bonus-Coin. Wer alle Leibniz-Caches entdeckt und gelöst hat, kann anschließend den Bonus-Cache knacken.

Als Belohnung lässt sich ein kostenloses Geschenk abholen. Informationen zu sämtlichen Stationen und zum neuen Cache sind online auf hannover.de verfügbar.

Schimpanse Max ist 62

Schimpanse Max wird 62 Jahre alt

3. August 2026/in Hannover

Tierpflegende überraschen das Schimpansen-Männchen mit Geduldsspielen, Melone und gefrorenem Eistee.

HANNOVER (redu) – Schimpanse Max wird 62 Jahre alt: Der Erlebnis-Zoo Hannover hat das außergewöhnlich hohe Alter des Tieres mit besonderen Beschäftigungsangeboten gefeiert. Haferflocken mit Honig, Melonenschnitten und gefrorener Eistee mit Beeren warteten auf den Schimpansen-Clan.

Max lebt seit vielen Jahren im Erlebnis-Zoo und gilt bei den Tierpflegenden als neugierige Tierpersönlichkeit. Wegen altersbedingter Arthrose ist er inzwischen langsamer geworden.

Geduldsspiel mit Haferflocken und Honig

Schimpanse Max wird 62 und erhielt zu seinem Geburtstag gemeinsam mit den anderen Tieren des Clans besondere Beschäftigungsangebote. In Hartplastikbehältern mit fingergroßen Öffnungen steckten Haferflocken, die mit Honig umhüllt waren.

„In der Wildbahn angeln sich die Schimpansen Termiten aus den Gängen ihres Baus, das ahmen wir hier mit den Hartplastikbehältern nach“, erklärt Tierpfleger Frank Wilhelms. Die Tiere nutzten ihre Finger oder Bambusstöckchen, um an die Haferflocken zu gelangen.

Zusätzlich hatten die Tierpflegenden Melonenschnitten und große Eisstücke auf der Anlage versteckt. Dabei handelte es sich um gefrorenen Eistee mit Beeren.

Max ist langsamer geworden

Für Max war die Beschäftigung nach Angaben des Zoos etwas leichter gestaltet. Das Schimpansen-Männchen sei für sein Alter noch fit, bewege sich wegen altersbedingter Arthrose in den Gelenken aber langsamer.

„Er schläft sehr viel, steht morgens eher spät auf, und Regen mag er gar nicht“, beschreiben ihn seine Tierpflegenden. Gleichzeitig sei Max weiterhin neugierig und interagiere viel mit den Besuchenden.

„Er ist eine echte Tierpersönlichkeit – viele unserer Gäste haben ihn über Generationen hinweg begleitet“, sagt Frank Wilhelms. Die Beschäftigung teilte sich Max mit Maleika im Alter von 47 Jahren, der 42-jährigen Chunja und der 32-jährigen Viktoria.

Schimpansen werden von der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet eingestuft. Nach Angaben des Zoos sind ihre Bestände durch Lebensraumverlust, Wilderei und illegalen Handel deutlich zurückgegangen.

Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr eines Löschzuges

Kellerbrand in Hannover: 14 Menschen bringen sich in Sicherheit

3. August 2026/in Hannover

Feuerwehr verhindert größeren Schaden in einem Mehrfamilienhaus an der Isernhagener Straße.

HANNOVER (redu) – Bei einem Brand in der List haben sich am frühen Montagmorgen 14 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwei Haustiere rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr löschte das Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Isernhagener Straße. Verletzt wurde niemand.

Geschlossene Wohnungstüren verhinderten nach Angaben der Feuerwehr, dass Brandrauch in die Wohnungen eindrang. Der Sachschaden wird auf rund 2.500 Euro geschätzt.

Um 05:40 Uhr meldete ein Anrufer der Regionsleitstelle eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum des Mehrfamilienhauses. Daraufhin löste die Leitstelle unter dem Stichwort „Kellerbrand“ einen umfangreichen Einsatz aus.

Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Buchholz und Kräfte des Rettungsdienstes rückten zur Isernhagener Straße aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Bewohnerinnen und Bewohner das Gebäude bereits selbstständig verlassen.

Bewohner schließen Wohnungstüren

Insgesamt befanden sich 14 Menschen und zwei Haustiere in Sicherheit. Die Bewohner hatten beim Verlassen ihre Wohnungstüren geschlossen. Dadurch drang nach Angaben der Feuerwehr kein Brandrauch in die Wohnungen ein.

Zwei Trupps gingen unter Atemschutz mit einem Löschrohr in den Keller. Dort lokalisierten sie die Brandstelle und begannen mit den Löscharbeiten. Nach etwa 20 Minuten war das Feuer unter Kontrolle.

Treppenraum wird belüftet

Anschließend setzte die Feuerwehr mehrere Druckbelüftungsgeräte ein. Damit befreiten die Einsatzkräfte den verrauchten Treppenraum und angrenzende Gebäudebereiche vom Brandrauch.

Nach bisherigen Erkenntnissen brannten im Keller ein Kinderwagen und dort gelagertes Gerümpel. Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt.

Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen an die Polizei Hannover. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 35 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen vor Ort.

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