In der Schubertstraße strömte Gas aus einer beschädigten Leitung. Bei dem Einsatz mit 36 Kräften wurde niemand verletzt.
HANNOVER (redu) – Bei einem Gasaustritt in List hat die Feuerwehr am Mittwochvormittag vier Menschen aus einem Gebäude an der Schubertstraße gerettet, drei davon über eine Drehleiter. Eine Gasleitung war bei Bauarbeiten beschädigt worden. Niemand wurde verletzt.
Einsatzkräfte stellten hohe Gaskonzentrationen im Treppenraum und in der betroffenen Wohnung fest. Während die Feuerwehr die beschädigte Leitung provisorisch abdichtete und das Gebäude belüftete, brachten weitere Kräfte die Menschen ins Freie.
Der Gasaustritt in List wurde der Regionsleitstelle Hannover um 11:50 Uhr gemeldet. Nach dem Notruf sollte im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses Gas aus einer bei Bauarbeiten beschädigten Leitung strömen. Die Leitstelle alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst, darunter Spezialkräfte der ABC-Gefahrenabwehr und ein Messfahrzeug.
Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage. Das Gebäude mit insgesamt 33 gemeldeten Bewohnern war auf Anweisung der Leitstelle bereits teilweise geräumt worden. Menschen, die es selbstständig verlassen konnten, hatten sich ins Freie begeben.
Hohe Gaskonzentrationen im Treppenraum
Mehrere Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude. Sie maßen hohe Gaskonzentrationen im Treppenraum des zweiten und dritten Obergeschosses sowie in der betroffenen Wohnung.
Den zuerst eingesetzten Kräften gelang es rasch, die beschädigte Leitung provisorisch abzudichten und den Gasaustritt einzudämmen. Mit Druckbelüftungsgeräten leitete die Feuerwehr zugleich umfangreiche Belüftungsmaßnahmen ein.
Drei Menschen über Drehleiter gerettet
Parallel retteten weitere Einsatzkräfte drei Personen mit einer Drehleiter aus dem fünften Obergeschoss. Eine weitere Person begleiteten sie zu Fuß aus dem ersten Obergeschoss ins Freie.
Alle vier wurden außerhalb des Gebäudes vorsorglich vom Rettungsdienst und einem Notarzt untersucht. Verletzt wurde niemand.
Ein Entstörungstrupp von Enercity sperrte die Gasversorgung ab und trennte das siebenstöckige Wohn- und Geschäftsgebäude vom Gasnetz.
Polizei ermittelt zur Schadensursache
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit insgesamt 36 Einsatzkräften vor Ort. Nach Abschluss der Gefahrenabwehr übergaben sie die Einsatzstelle an die Polizei Hannover, die Ermittlungen zur Schadensursache aufnahm. Angaben zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst nicht vor.
Eine Evakuierung und eine Sperrung der A2 sind nach Angaben der Stadt nicht erforderlich.
HANNOVER (redu) – Der Kampfmittelverdacht Bothfeld hat sich nach Angaben der Stadt Hannover nicht bestätigt. Auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne im Stadtteil Sahlkamp wurde ein größerer metallischer Gegenstand gefunden. Eine mögliche Evakuierung und eine Sperrung der A2 sind nicht erforderlich.
Für die Bevölkerung bestand laut Stadt zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr. Die Maßnahmen waren vorsorglich vorbereitet worden.
Bei der Kampfmittelsondierung auf dem ehemaligen Kasernengelände war zuvor eine Anomalie festgestellt worden. Die aufwendige Annäherung am 26. und 27. Oktober ergab, dass es sich bei dem Fund nicht um ein Kampfmittel handelt.
Die Stadt Hannover bedankte sich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis. Ihr Dank galt auch den beteiligten Einsatzkräften und Unternehmen für die Vorbereitungen und die zügige Untersuchung des Verdachtspunktes.
Die Hannoveraner Face-Yoga-Expertin hat „Face Yoga – Erwecke dein Strahlen“ veröffentlicht und das Buch bei einer Signierstunde im LaVitaFit Hannover-List vorgestellt.
HANNOVER (redu) – Zwei Jahre nach ihrem Interview mit BG-PRESS hat Nadine Campbell ihren ersten Ratgeber veröffentlicht. Die in Hannover lebende Expertin stellte ihr Face-Yoga-Buch am Samstag, 24. Oktober 2026, im LaVitaFit Hannover-List vor und signierte dort Exemplare für ihre Community.
Mit der Veröffentlichung setzt Campbell ein Vorhaben um, über das sie bereits im August 2024 gesprochen hatte. Die Buchvorstellung verband sie mit einem Workshop und persönlichen Begegnungen mit Leserinnen und Lesern.
Buch erreicht nach Angaben Campbells in kurzer Zeit eine Bestsellerliste
Für Nadine Campbell war die Veröffentlichung ihres Face-Yoga-Buchs mit einer Überraschung verbunden. Nach eigenen Angaben erreichte der Ratgeber „Face Yoga – Erwecke dein Strahlen“ bereits 32 Stunden nach seinem Erscheinen eine Bestsellerliste des Onlinehändlers Amazon.
„In den letzten zwei Jahren wurde ich von meiner Community immer wieder gefragt, wann das Buch endlich rauskommt. Trotzdem hätte ich nicht damit gerechnet, dass es bereits nach 32 Stunden bei Amazon auf der Bestsellerliste landen würde“, berichtete Campbell während der Signierstunde.
Die persönliche Begegnung mit ihren Frauen aus ihrer großen Community hatte für sie eine besondere Bedeutung. „Am Ende ging dann doch alles schnell, doch real wird es für mich erst jetzt, wo ich die Menschen mit meinem Buch in der Hand vor mir stehen sehe. Einfach unglaublich!“
Der berufliche Weg von Nadine-Vivian Campbell begann als staatlich geprüfte Tanzpädagogin. Die aus dem Landkreis Celle stammende Campbell arbeitete unter anderem als Choreografin und beschäftigte sich mit Körperbewegung, Haltung und Ausdruck.
Bereits 2018 begleitete der hannoversche Fotograf Bernd Günther ihre Arbeit bei der Veranstaltung „Fashion & Dance“ in Hannover. Seitdem dokumentierte er verschiedene Stationen ihrer beruflichen Entwicklung fotografisch und filmisch.
Den Anstoß für ihre Beschäftigung mit Face Yoga gab nach Campbells Darstellung eine persönliche Erfahrung. Als sie Veränderungen an ihren Augenlidern bemerkte, begann sie mit gezielten Gesichtsübungen. Nach eigenen Angaben stellte sie bereits nach zwölf Tagen Veränderungen fest und beschäftigte sich anschließend intensiver mit der Methode.
2021 absolvierte Campbell eine Ausbildung bei Fumiko Takatsu, der Begründerin der Face Yoga Methode. Unter dem Namen „Face Yoga by Nadine Campbell“ entwickelte sie anschließend ein eigenes Konzept, das Gesichtsmuskeltraining mit Körperwahrnehmung, Haltung, Bewegung und weiteren Elementen verbindet.
Ihre Arbeit führte Campbell inzwischen unter anderem nach Japan und in die USA. Ihr Lebensmittelpunkt ist weiterhin Hannover.
Fotografische Begleitung über viele Jahre
Der hannoversche Fotograf und Fotojournalist Bernd Günther begleitet Nadine Campbell bereits seit mehreren Jahren intensiv mit seiner Kamera. Die Zusammenarbeit begann lange vor der Gründung von „Face Yoga by Nadine Campbell“, als sie noch als Tänzerin und Choreografin tätig war. Seit 2018 dokumentiert Günther ihre berufliche und persönliche Entwicklung in zahlreichen Fotografien und ergänzenden Videoaufnahmen.
Dabei konnte er auch Veränderungen ihres äußeren Erscheinungsbildes über einen längeren Zeitraum beobachten. „Die Verwandlung ihres Gesichts auf den Fotos durch die Face-Yoga-Methode ist erstaunlich. Sie ist einer der wenigen Menschen, die ich porträtiert habe, die mit den Jahren deutlich jünger erscheinen. Und das auf ganz natürliche Weise“, sagt Günther, der auch bei der Buchsignierung im LaVitaFit Hannover-List anwesend war.
Die langjährige Zusammenarbeit spiegelt sich auch in Campbells erstem Buch wider. Ein Großteil der darin verwendeten Fotografien stammt von Günther. Auch zahlreiche der über QR-Codes eingebundenen ergänzenden Videos wurden von ihm produziert. Damit ist seine fotografische und filmische Arbeit ein Beitrag zur visuellen Gestaltung des Ratgebers.
Seine Aufnahmen dokumentieren unterschiedliche Stationen ihres Werdegangs – von ihrer Tätigkeit auf der Bühne über den Aufbau ihres Face-Yoga-Angebots bis zur Veröffentlichung ihres ersten Buches.
Praktische Übungen und persönliche Erfahrungen
Mit „Face Yoga – Erwecke dein Strahlen“ möchte Campbell insbesondere Menschen ansprechen, die sich erstmals intensiver mit Face Yoga beschäftigen wollen. Der Ratgeber vermittelt Grundlagen zu Gesichtsmuskeltraining, Gesichtsmassage und Lymphdrainage.
Darüber hinaus thematisiert die Autorin den Einfluss von Körperhaltung, alltäglichen Gewohnheiten und persönlicher Wahrnehmung auf das äußere Erscheinungsbild. Integrierte QR-Codes führen zu ergänzenden Übungsvideos, mit denen Leserinnen und Leser die beschriebenen Techniken ausprobieren können.
Campbell versteht ihren Ansatz nicht ausschließlich als Möglichkeit, das äußere Erscheinungsbild zu beeinflussen. Sie möchte Frauen dazu ermutigen, sich bewusster mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen und ihre persönliche Ausstrahlung unabhängig von gängigen Schönheitsidealen wahrzunehmen.
Bereits im August 2024 hatte Campbell im Interview mit BG-PRESS über die Entwicklung ihres Projektes und ihre Pläne für ein erstes Buch gesprochen. Damals berichtete sie, innerhalb von zwei Jahren nahezu 1.000 Frauen begleitet zu haben. Es sollten deutlich mehr in der Zukunft sein.
Mit der Veröffentlichung hat sie dieses Vorhaben umgesetzt. Der Signierstunde im LaVitaFit ging am Samstag ein 90-minütiger Face-Yoga-Workshop voraus. Anschließend signierte Campbell ihr Buch von 13 bis 14 Uhr.
In der Nacht zum 25. Oktober endet die Sommerzeit – um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt.
HANNOVER (redu) – In der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober 2026, endet die Sommerzeit. Für die Winterzeit 2026 werden die Uhren um 3 Uhr um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt. Damit gilt in Deutschland wieder die Mitteleuropäische Zeit.
Die Zeitumstellung bringt eine zusätzliche Stunde in der Nacht. Morgens wird es nach der neuen Uhrzeit zunächst früher hell, am Nachmittag entsprechend früher dunkel.
Viele Geräte stellen sich automatisch um
Mit der Winterzeit 2026 folgt Deutschland der weiterhin geltenden Regelung zur halbjährlichen Zeitumstellung. Die Rückstellung erfolgt wie in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union am letzten Sonntag im Oktober.
Smartphones, Computer und viele Funkuhren passen die Uhrzeit automatisch an. Herkömmliche Uhren und einige Haushaltsgeräte müssen dagegen von Hand um eine Stunde zurückgestellt werden.
Durch die Umstellung wird es morgens nach der neuen Uhrzeit zunächst früher hell. Gleichzeitig setzt die Dunkelheit am Nachmittag eine Stunde früher ein. Das macht sich besonders für Menschen bemerkbar, die am späten Nachmittag unterwegs sind.
Auch der Schlaf-Wach-Rhythmus kann auf die Zeitverschiebung reagieren. Vorübergehend können Müdigkeit, Schlafprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten auftreten. Die Umstellung im Herbst wird häufig als weniger belastend empfunden als der Wechsel zur Sommerzeit.
Einigung zur Abschaffung der Zeitumstellung nicht absehbar
Über ein Ende der halbjährlichen Zeitumstellung wird in der Europäischen Union seit Jahren diskutiert. Das Europäische Parlament sprach sich 2019 für eine Abschaffung aus. Eine abschließende Einigung zwischen den Mitgliedstaaten steht weiterhin aus.
Damit bleibt die bisherige Regelung bestehen: Am letzten Sonntag im März beginnt die Sommerzeit, am letzten Sonntag im Oktober erfolgt die Rückstellung auf Normalzeit.
Die nächste Zeitumstellung ist am Sonntag, 28. März 2027. Dann werden die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.
280 Beschäftigte und 55 Kehrmaschinen sorgen von Oktober bis Dezember für saubere und sichere Verkehrswege.
HANNOVER (redu) – Rund 3.500 Tonnen Herbstlaub beseitigt die Stadtreinigung von aha zwischen Oktober und Dezember im Stadtgebiet. Für die Laubbeseitigung Hannover sind rund 280 Beschäftigte sowie 55 Kehrmaschinen, 60 Laubpuster, 160 Besen und neue Laubsauger XXL im Einsatz.
Die Arbeiten sollen Fahrbahnen, Radwege und Straßenbegleitgrün sauber halten und zugleich Gefahren durch rutschiges Laub oder verstopfte Regeneinläufe verringern.
Neue Laubsauger ergänzen die Flotte
Bei der Laubbeseitigung Hannover kombiniert die Stadtreinigung moderne Technik mit Handarbeit. Die jährlich anfallenden rund 3.500 Tonnen entsprechen nach Angaben von aha einem Volumen von etwa 250 Lkw-Ladungen.
Neu im Fuhrpark sind zusätzliche Laubsauger XXL. Sie bieten laut aha mehr Aufnahmevolumen und Flexibilität in der Logistik und sollen zugleich Arbeitsergonomie und Arbeitssicherheit für die Beschäftigten verbessern.
Die Einsatzkräfte planen und koordinieren die Arbeiten unter täglich wechselnden Bedingungen. Wetter, Verkehrsaufkommen und die Intensität des Laubfalls beeinflussen dabei die Einsatzplanung.
„Sobald das Laub fällt, läuft unser Betrieb auf Hochtouren. Mit moderner Technik, gut eingespielten Teams und einer leistungsfähigen Logistik entfernen und verwerten wir jährlich tausende Tonnen Laub schnell, effizient und emissionsarm. Das sorgt nicht nur für sichere und gepflegte Straßen in Hannover, sondern zeigt auch, wie gut Sauberkeit, Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit zusammenpassen“, betont Simon Grabow, Leiter der Stadtreinigung.
Eigentümer für Gehwege verantwortlich
Während aha öffentliche Straßen, Radwege und Plätze vom Laub befreit, sind Grundstückseigentümer aufgerufen, auf den anliegenden Gehwegen für Laubsammlung und Verkehrssicherheit zu sorgen. Nach Angaben von aha regeln Straßenreinigungssatzung und Straßenreinigungsverordnung auch Ordnungswidrigkeiten mit Geldbuße sowie eine kostenpflichtige Ersatzvornahme bei Nichtbeachtung.
Privathaushalte können gesammeltes Laub über Biotonne oder Laubsack entsorgen. Mengen bis zu einem Kubikmeter können zudem kostenfrei auf Wertstoffhöfen, Deponien und Grüngutannahmestellen abgegeben werden.
Aus dem gesammelten Laub stellt aha Kompost her. Verunreinigte Blätter werden als Straßenkehricht entsorgt. Bis zu 400 Kilogramm fertigen Kompost können Bürgerinnen und Bürger zum Festpreis von 5 Euro auf den Deponien erwerben.
Die Laubbeseitigung dient nach Angaben von aha auch der Verkehrssicherheit. Trockenes Laub kann Hindernisse verdecken, nasses Laub einen rutschigen Belag bilden. Größere Laubmengen können zudem Regeneinläufe verstopfen und dadurch zu Oberflächenwasser auf Straßen führen.
Spezialisten untersuchen am 26. und 27. Oktober einen Verdachtspunkt auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne.
HANNOVER (redu) – Auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in Bothfeld besteht Kampfmittelverdacht. Eine bei Sondierungsarbeiten festgestellte Anomalie könnte eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sein. Bestätigt sich der Verdacht, müssten rund 9.500 Menschen den Sicherheitsbereich verlassen.
Zurzeit besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Weitere Untersuchungen sollen klären, ob am 29. Oktober 2026 eine Entschärfung und damit umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen notwendig werden.
Der Kampfmittelverdacht soll am 26. und 27. Oktober genauer untersucht werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) und Spezialfirmen wollen sich dem Verdachtspunkt weiter annähern, nachdem eine Fliegerbombe bislang nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden konnte.
Entschärfung am 29. Oktober möglich
Sollte sich am 27. Oktober bestätigen, dass es sich um ein Kampfmittel handelt, ist die Entschärfung für den 29. Oktober 2026 vorgesehen. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger müssten dann ab 16 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Auch die A2 müsste im Bereich der Anschlussstelle Bothfeld gesperrt werden.
Für Menschen ohne andere Aufenthaltsmöglichkeit würde in der IGS Bothfeld am Hintzehof 9 eine Betreuungsstelle eingerichtet. Sie wäre ab 16 Uhr geöffnet. Gehbehinderte Personen könnten unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.
Rückkehr voraussichtlich erst am späten Abend
Die Gefahrenbeseitigung kann erst beginnen, wenn alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt sind. Die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner könnten voraussichtlich erst in den späten Abendstunden in ihre Wohnungen zurückkehren.
Sie sollen deshalb notwendige Dinge wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitnehmen. Gegebenenfalls sollten auch Verwandte, Freunde und Nachbarn über die Abwesenheit beziehungsweise die Evakuierungsmaßnahme informiert werden.
Bei einer Bestätigung des Verdachts ist ab Mittwoch, 28. Oktober, von 8 bis 15 Uhr sowie am Donnerstag, 29. Oktober, bis zum Abschluss der Maßnahmen ein Bürgertelefon unter 0800 / 7 31 31 31 vorgesehen. Aktuelle Informationen stellen die Landeshauptstadt und die Feuerwehr Hannover über ihre Internetangebote bereit. Die Feuerwehr informiert außerdem über Threads und ihren WhatsApp-Channel.
Feuerwehr löscht brennende Akkus einer Notstromversorgung.
HANNOVER (redu) – Bei einem Kellerbrand Südstadt in einem siebenstöckigen Wohngebäude an der Geibelstraße sind am Abend drei Menschen vorsorglich in Krankenhäuser gebracht worden. Zwei Akkus einer Notstromversorgung hatten gebrannt und für eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum gesorgt.
Die Feuerwehr brachte den Brand nach rund 20 Minuten unter Kontrolle. Insgesamt untersuchte der Rettungsdienst acht Bewohnerinnen und Bewohner.
Der Kellerbrand Südstadt wurde der Regionsleitstelle gegen 19:30 Uhr gemeldet. Eine Anruferin hatte eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum des Wohngebäudes gemeldet. Daraufhin rückten zwei Löschzüge, die Freiwillige Feuerwehr Wülfel und zusätzliche Kräfte des Rettungsdienstes aus.
Vorsorglich löste die Leitstelle das Einsatzstichwort „MANV 10“ für einen Massenanfall von Verletzten aus. Bei diesem Konzept werden zusätzliche Rettungsmittel und Führungskräfte des Rettungsdienstes alarmiert, darunter ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst.
Bewohner bleiben in ihren Wohnungen
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Treppenraum bereits stark verraucht. Mehrere Bewohner machten in den oberen Geschossen auf sich aufmerksam. Die Feuerwehr stellte vorsorglich zwei Drehleitern auf, sprach mit den Menschen auf ihren Balkonen und begleitete sie während der Maßnahmen. Sie mussten das Gebäude nicht verlassen.
Unter Atemschutz lokalisierten Einsatzkräfte die Ursache der Rauchentwicklung in einem Haustechnikraum im Keller. Dort brannten zwei Akkus einer Notstromversorgung. Die Feuerwehr löschte die Batterien mit einem Kohlendioxid-Feuerlöscher. Rund 20 Minuten nach dem Eintreffen war das Feuer unter Kontrolle.
Drei Menschen in Krankenhäuser gebracht
Der Rettungsdienst untersuchte acht Bewohnerinnen und Bewohner. Drei von ihnen wurden vorsorglich mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in hannoversche Krankenhäuser transportiert.
Anschließend führte die Feuerwehr umfangreiche Lüftungs- und Kontrollmaßnahmen durch. Enercity schaltete die betroffene Anlage vorsorglich stromlos. Die Wohnungen und die übrigen Bereiche des Gebäudes blieben unbeschädigt und weiterhin bewohnbar.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit insgesamt 80 Einsatzkräften und 27 Fahrzeugen vor Ort. Zur Schadenhöhe liegen derzeit keine Angaben vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Vier Menschen, darunter ein zehnjähriges Mädchen, kommen nach einem Kellerbrand ins Krankenhaus.
HANNOVER (redu) – Bei einem Kellerbrand in der Steinmetzstraße im Stadtteil List sind am Sonntagnachmittag (11. Oktober 2026) vier Menschen verletzt worden, darunter ein zehnjähriges Mädchen. Die Feuerwehr rettete mehrere Bewohner aus einem Mehrfamilienhaus. Insgesamt untersuchte der Rettungsdienst 14 Personen.
Wegen der zahlreichen Betroffenen wurde ein Massenanfall von Verletzten ausgerufen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und eine weitere Ausbreitung verhindern.
Verrauchter Treppenraum erschwert Menschenrettung
Kurz vor 15 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle Hannover die Feuerwehr unter dem Stichwort „b2 – Kellerbrand“ zu einem Mehrfamilienhaus in der Steinmetzstraße. Zwei Löschzüge wurden zur Einsatzstelle entsandt.
Beim Kellerbrand Steinmetzstraße hatten einige Bewohner das Gebäude bereits selbstständig verlassen. Weitere Personen konnten den Weg ins Freie nicht nutzen, weil der Treppenraum stark verraucht war.
Die Einsatzkräfte retteten mehrere Bewohner aus dem Gebäude. Eine Person sowie zwei Katzen wurden mithilfe einer Drehleiter aus dem dritten Obergeschoss in Sicherheit gebracht.
Vier Verletzte wurden in Krankenhäuser transportiert
Insgesamt untersuchte der Rettungsdienst 14 Personen. Vier Betroffene, darunter ein zehnjähriges Mädchen, wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Aufgrund der hohen Zahl betroffener Personen löste die Einsatzleitung einen Massenanfall von Verletzten aus. Dadurch wurden zusätzliche Rettungsdienstkräfte zur Einsatzstelle alarmiert.
Feuerwehr verhindert Brandausbreitung
Im Keller des Mehrfamilienhauses stellten die Einsatzkräfte eine Rauchentwicklung fest. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr drei Trupps unter Atemschutz ein.
Das Feuer konnte zügig gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Anschließend belüfteten die Einsatzkräfte den Keller sowie den Treppenraum umfassend.
Nach Abschluss der Löscharbeiten und Entrauchungsmaßnahmen konnten die Bewohner nach rund zwei Stunden in ihre Wohnungen zurückkehren. Das Gebäude bleibt zunächst von der Gas- und Stromversorgung getrennt.
Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens liegen keine Angaben vor. Die Polizei übernahm die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen.
Die Feuerwehr Hannover war mit rund 40 Einsatzkräften und 18 Fahrzeugen vor Ort. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz beendet.
28-Jährige im Krankenhaus in stabilem Zustand – Kriminaldauerdienst untersucht den Einsatzverlauf.
HANNOVER (redu) – Bei einem Schusswaffengebrauch in Hannover hat ein Polizeibeamter am Donnerstag, 8. Oktober 2026, eine 28-Jährige vor dem Polizeikommissariat in Stöcken schwer verletzt. Laut Polizei hielt die Frau plötzlich einen schusswaffenähnlichen Gegenstand in der Hand. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.
Die Frau wurde mit einer Schussverletzung am Bein in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich in stabilem Zustand. Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen zum Geschehen übernommen.
Der Schusswaffengebrauch in Hannover ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen gegen 12:10 Uhr vor dem Polizeikommissariat an der Stöckener Straße. Die 28-Jährige war dort erschienen und befand sich nach Angaben der Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand.
Als sie vor einem Polizeibeamten stand, hielt sie laut Mitteilung plötzlich einen schusswaffenähnlichen Gegenstand in der Hand. Der Beamte gab einen Schuss auf die Frau ab. Nach Darstellung der Polizei sollte sie dadurch handlungsunfähig gemacht werden.
Einsatzkräfte leisten sofort Erste Hilfe
Unmittelbar nach der Schussabgabe leisteten mehrere Einsatzkräfte Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Ein Rettungswagen brachte die schwer verletzte Frau anschließend in ein Krankenhaus.
Dort wurde eine durch den Schuss verursachte Verletzung an einem Bein diagnostiziert. Die Polizei teilte mit, dass sich die 28-Jährige in einem stabilen Zustand befinde. Lebensgefahr habe zu keinem Zeitpunkt bestanden.
Unterstützung für Augenzeugin und Polizeikräfte
Zur psychischen und seelsorgerischen Unterstützung einer Augenzeugin sowie eingesetzter Polizeikräfte wurden weitere Fachkräfte hinzugezogen. Zum Einsatz kamen die Regionale Beratungsstelle der Polizei mit geschulten Expertinnen und Experten sowie ein Notfallseelsorger der Feuerwehr.
Ermittlungen zum Einsatzverlauf dauern an
Der Kriminaldauerdienst Hannover übernahm die Ermittlungen und führte eine spezialisierte Tatortaufnahme durch. Weitere Angaben zum Ablauf des Einsatzes und zu den Hintergründen machte die Polizei unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht.
Aus der Mitteilung geht nicht hervor, um welche Art von Gegenstand es sich handelte. Die Polizei bezeichnet ihn als schusswaffenähnlich.
Zwei zwölf Tonnen schwere Spezialfahrzeuge verbessern die Bedingungen für die Verlegung schwerstkranker Patienten in Niedersachsen.
HANNOVER (redu) – Die Feuerwehr Hannover hat zwei neue Intensivtransportwagen in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge auf Lkw-Fahrgestellen ersetzen die bisherige Generation und bieten deutlich mehr Platz für medizinische Ausstattung und Personal. Mit den neuen Intensivtransportwagen Hannover soll die Versorgung schwerstkranker Patienten bei Klinikverlegungen weiter verbessert werden.
Die beiden Spezialfahrzeuge sind auf der Feuer- und Rettungswache 5 stationiert. Sie werden für intensivmedizinisch betreute Patiententransporte in ganz Niedersachsen eingesetzt und ermöglichen die Fortführung der Behandlung auf dem Niveau einer Intensivstation.
Mehr Platz und moderne Technik für Intensivtransporte
Die neuen Intensivtransportwagen der Feuerwehr Hannover basieren auf einem MAN TGM-Fahrgestell mit einem zulässigen Gesamtgewicht von zwölf Tonnen. Damit verabschiedet sich die Feuerwehr von der bisherigen Fahrzeuggeneration auf Transporter-Basis.
Der Wechsel auf größere Fahrzeuge trägt den gestiegenen Anforderungen an Intensivtransporte Rechnung. Neben umfangreicher Medizintechnik müssen zunehmend auch spezialisierte Behandlungsteams während der Verlegung ausreichend Platz finden.
Zur Ausstattung gehören jeweils zwei Corpuls 3 Touch-Monitore, zwei Hamilton T1 Intensivbeatmungsgeräte, sechs Perfusoren, ein Blutgasanalysegerät, ein Transportultraschallgerät sowie mechanische Reanimationshilfen.
Die Fahrzeuge verfügen außerdem über spezielle Intensivtragensysteme. Dank einer flexibel gestalteten Tragenaufnahme können auch Transportinkubatoren der Medizinischen Hochschule Hannover und des Kinderkrankenhauses auf der Bult sicher befördert werden.
Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Klinik
Die medizinische Betreuung während der Transporte erfolgt weiterhin in enger Zusammenarbeit mit dem Diakovere Friederikenstift. Zur Besatzung gehören zwei speziell ausgebildete Notfallsanitäter der Feuerwehr Hannover sowie ein Intensivmediziner des Friederikenstifts.
Feuerwehrdirektor Christoph Bahlmann verwies bei der offiziellen Übergabe auf die gestiegenen Anforderungen. Schwerkranke Patienten würden heute mit immer umfangreicherer Medizintechnik transportiert. Der zusätzliche Platz verbessere die Arbeitsbedingungen und schaffe Reserven für die notwendige Ausrüstung.
Auch Prof. Dr. med. André Gottschalk, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Diakovere Friederikenstift, unterstrich die Bedeutung der neuen Fahrzeuge. Entscheidend sei, dass die intensivmedizinische Versorgung während eines Transports ohne Einschränkungen fortgeführt werden könne.
Landesweite Koordinierung aus Hannover
Die Organisation der Intensivtransporte in Niedersachsen übernimmt die Koordinierungsstelle für Intensiv- und Sekundärtransporte (KoST). Sie ist in die Regionsleitstelle Hannover integriert und koordiniert sowohl bodengebundene als auch luftgebundene Transporte.
Die Landeshauptstadt Hannover ist vom Land Niedersachsen mit der Durchführung dieser Aufgabe betraut. Von den beiden neuen Fahrzeugen steht jeweils eines für Einsätze bereit. Das zweite dient als technische Reserve.
Die Anschaffungskosten liegen bei rund 450.000 Euro pro Fahrzeug. Die medizinische Ausstattung ist darin nicht enthalten, da große Teile aus den bisherigen Fahrzeugen übernommen werden können.
Bei der Übergabe betonte Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe die Bedeutung der Investition für die hochspezialisierte medizinische Versorgung in Hannover und Niedersachsen. Zugleich würdigte er die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Diakovere Friederikenstift.
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