BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Pressekonferenz INTERSCHUTZ 2026

INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover

3. März 2026/in Hannover

1.525 Aussteller aus 51 Nationen setzen auf Bevölkerungsschutz und KI.

HANNOVER – Der Countdown für die INTERSCHUTZ 2026 läuft. Vom 1. bis 6. Juni präsentieren 1.525 Aussteller aus 51 Nationen auf dem Messegelände in Hannover Innovationen für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Eröffnet wird die Weltleitmesse von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.

Mit deutlich gewachsener Ausstellungsfläche und internationaler Beteiligung rückt die Messe strategische Fragen der Sicherheitspolitik stärker in den Mittelpunkt und unterstreicht Hannovers Rolle als globaler Branchentreffpunkt.

Die INTERSCHUTZ 2026 steht wenige Wochen vor Beginn im Zeichen eines deutlichen Wachstums. Auf 112.463 Quadratmetern präsentieren 1.525 Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Im Vergleich zur Corona-geprägten Ausgabe 2022 mit 1.296 Ausstellern und 84.052 Quadratmetern Fläche bedeutet das eine spürbare Steigerung. Auch das bisherige Rekordjahr 2015 mit 1.453 Ausstellern rückt in greifbare Nähe.

Dr. Jochen Köckler, CEO der Deutschen Messe AG, sprach bei einem Pressetermin am Flughafen Hannover von einem internationalen Treffpunkt in „zunehmend unsicheren Zeiten“. Dort demonstrierte die Flughafenfeuerwehr die Leistungsfähigkeit moderner Großlöschfahrzeuge. Die INTERSCHUTZ sei mehr als eine Produktschau, sie bilde die aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen ab.

Zivil-Militärische Zusammenarbeit

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit. Köckler betonte, dass diese nicht mehr nur auf ad-hoc-Unterstützung bei Katastrophen beschränkt sei. Vielmehr werde sie zu einem strategisch eingebetteten und institutionell verankerten Bestandteil nationaler und europäischer Sicherheitspolitik. Oberst i.G. Armin Schaus vom Operativen Führungskommando der Bundeswehr unterstrich die Notwendigkeit eines engen Zusammenwirkens von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.

  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1150 BGPRESS 1364187
    Fachpressekonferenz auf der Feuer- und Rettungswache des Flughafen Hannover mit Vorfeld-Löschdemonstration © Bernd Günther
  • Pressekonferenz INTERSCHUTZ 2026
    Fachpressekonferenz auf der Feuer- und Rettungswache des Flughafen Hannover mit Vorfeld-Löschdemonstration © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1205 BGPRESS 1364197
    Silke Gathmann (Pressesprecherin INTERSCHUTZ, Deutsche Messe AG) © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1209 BGPRESS 1364201
    Prof. Dr. Martin Roll (Vorsitzender der Geschäftsführung Hannover Airport) © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1212 BGPRESS 1364203
    Dr. Jochen Köckler (Vorsitzender Vorstand Deutsche Messe AG) © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1230 BGPRESS 1364209
    Jürgen Christmann (Vizepräsident DRK) © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1243 BGPRESS 1364215
    Christop Bahlmann (Direktor Feuerwehr Hannover) © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1253 BGPRESS 1364217
    Oberst i.G. Armin Schaus © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1315 BGPRESS 1364225
    (v.l.) Dr. Jochen Köckler, Silke Gathmann, Oberst i.G. Armin Schaus, Jürgen Christmann (DRK), Christoph Bahlmann (Feuerwehr Hannover) © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1404 BGPRESS 1364248
    Großlöschfahrzeug der Flughafenfeuerwehr Hannover © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1406 BGPRESS 1364249
    Simulierte Menschenrettung © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1406 BGPRESS 1364253
    Patientenversorgung © Bernd Günther
  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover – BGPress 20260303 1406 BGPRESS 1364254
    Rettungsmittel der Flughafenfeuerwehr © Bernd Günther

Internationale Delegationen

Rund 30 nationale und internationale Delegationen haben sich zur Messe angemeldet. Erwartet werden unter anderem Vertreter europäischer Feuerwehrverbände sowie internationale Entscheider aus Singapur, Taiwan, Südamerika, Schweden und Dänemark. Auch der Weltfeuerwehrverband CTIF zählt zu den angekündigten Gästen. Die weitesten Delegationen reisen nach bisherigem Stand aus Australien an.

Das Deutsche Rote Kreuz kündigte an, erstmals ein großes mobiles Krankenhaus zu präsentieren. Damit soll gezeigt werden, wie unter Krisenbedingungen ein funktionsfähiger Klinikbetrieb aufgebaut werden kann. DRK-Vizepräsident Jürgen Christmann verwies auf geopolitische Bedrohungslagen und die Notwendigkeit, Resilienz und Vorsorge weiter auszubauen.

Neben klassischen Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung gewinnt die Künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung. Köckler betonte, KI verstehe sich nicht als Ersatz für Einsatzkräfte, sondern als Verstärker ihrer Fähigkeiten. Geschwindigkeit, Präzision und Sicherheit könnten im Ernstfall erhöht werden.

Auch das Rahmenprogramm fällt umfangreich aus. Wettbewerbe wie die FireFit European Championships oder die HOLMATRO Rescue Challenge bringen Einsatzkräfte aus aller Welt zusammen. Neu sind ein Höhenretter-Pavillon unter dem EXPO-Dach sowie ein Smart Public Safety Hub, der die Zukunft der Einsatzleitung thematisiert. Im INTERSCHUTZ-Forum diskutieren Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Praxis aktuelle Entwicklungen, darunter auch eine Leadership-Konferenz der European Fire Officers.

Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover, hob die Bedeutung der kommunalen Ebene hervor. Städte und Gemeinden seien zentrale Ansprechpartner im Bevölkerungsschutz und müssten konzeptionell wie finanziell gestärkt werden. Die INTERSCHUTZ 2026 versteht sich damit als Plattform für Vernetzung, Innovation und strategische Weiterentwicklung in einer Phase tiefgreifender Veränderungen.

Zoo-Tierärztin Dr. Katja von Dörnberg

Stofftierklinik im Zoo hilft kleinen Patienten

2. März 2026/in Hannover

Im Erlebnis-Zoo Hannover untersuchten Tierärzte Kuscheltiere mit viel Ernst und Neugier.

HANNOVER (redu) – In der Stofftierklinik im Erlebnis-Zoo Hannover untersuchten Zoo-Tierärztinnen und -Tierärzte am 28. Februar zahlreiche mitgebrachte Plüschtiere. Kinder stellten ihre Drachen, Einhörner und Stoffschafe vor, die gewogen, vermessen und medizinisch überprüft wurden.

Die Aktion verband spielerisches Erleben mit Einblicken in den tierärztlichen Alltag und vermittelte Kindern anschaulich, wie Untersuchungen bei echten Tieren ablaufen.

Die Stofftierklinik begann für jedes Kuscheltier mit einer eigenen Patientenkarte. Anschließend wurden die Plüschtiere gewogen und vermessen, bevor die Zoo-Docs Augen, Nase und Ohren kontrollierten und Herz sowie Lunge abhörten.

Auch das Fiebermessen gehörte zur Routine. Blieb die Ursache für ein Wehwehchen unklar, ging es weiter zum Röntgen oder zum Ultraschall. Mit der passenden Diagnose folgten Pflaster, Verbände oder eine symbolische Spritze.

Unterstützung vor Ort durch die Zoofreunde Hannover e.V.

Für kleinere Reparaturen stand der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. mit Nadel und Faden bereit und versorgte beschädigte Stofftiere direkt. In der Stofftierapotheke erhielten die Kinder passende „Medizin“ für die weitere Pflege zuhause.

Zoofreunde Hannover e.V.

Ehrenamtliche der Zoofreunde Hannover e.V. unterstützten die Aktion © Bernd Günther

Rettungswagen und Mitmachaktion

Vor der Klinik konnten Besucher zudem einen Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe besichtigen. Sanitäterinnen und Sanitäter erklärten die Abläufe während einer Rettungsfahrt. Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst des ASB Hannover bot ergänzend eine kreative Mitmachaktion an.

Einsatzleitwagen Feuerwehr Löschzug

Auto fährt in Baugerüst – Straße gesperrt

28. Februar 2026/in Hannover

61-Jähriger prallt mit Pkw gegen Gerüst und zwei weitere Fahrzeuge.

HANNOVER (redu) – Bei einem Verkehrsunfall in der Vahrenwalder Straße ist am Freitagnachmittag ein 61-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und in ein Baugerüst gefahren. Die Feuerwehr war gegen 15:30 Uhr im Einsatz.

Die Straße musste stadteinwärts zeitweise voll gesperrt werden. Ein Statiker prüfte das beschädigte Gerüst auf mögliche Einsturzgefahr.

Die Feuerwehr Hannover wurde zunächst zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen alarmiert. Neben einem Löschzug rückten drei Rettungswagen und ein Notarzt zur Einsatzstelle aus.

Vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer allein im Fahrzeug war. Ersthelfer befreiten den 61-Jährigen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Er wurde erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Weitere Verletzte gab es nicht.

Gerüstprüfung nach Unfall durch Statiker

Da zunächst nicht abschließend beurteilt werden konnte, ob das Baugerüst durch den Aufprall einsturzgefährdet war, sperrten die Einsatzkräfte den Bereich ab. Ein Statiker einer Baugerüstfirma wurde hinzugezogen, um die Standfestigkeit fachlich zu prüfen.

Im weiteren Verlauf sicherte die Feuerwehr das Gerüst und entfernte das beschädigte Fahrzeug. Während der Maßnahmen blieb die Vahrenwalder Straße stadteinwärts ab Höhe der Philipsbornstraße voll gesperrt.

Der Einsatz endete gegen 18:45 Uhr. Angaben zur Unfallursache oder zur Schadenshöhe machte die Feuerwehr nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Freiwilligenbörse

Freiwilligenbörse bringt Engagement zusammen

26. Februar 2026/in Hannover

Große Ehrenamtsmesse am 7. März im Kulturzentrum Pavillon.

HANNOVER (redu) – Am 7. März 2026 präsentieren sich im Kulturzentrum Pavillon mehr als 80 Organisationen bei der Freiwilligenbörse. Von 11 bis 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher verschiedene Engagementmöglichkeiten kennenlernen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Die Freiwilligenbörse gilt als zentrale Plattform für Ehrenamt in Hannover und findet alle zwei Jahre statt.

Die Freiwilligenbörse bringt gemeinnützige Organisationen, Vereine und Initiativen aus dem Stadtgebiet mit Interessierten zusammen. Über 80 Ausstellerinnen und Aussteller stellen ihre Projekte vor und werben um neue Aktive. Veranstaltungsort ist der Pavillon am Raschplatz.

Bereits zum elften Mal organisieren die Landeshauptstadt Hannover und das HannoNetz für Engagement die Veranstaltung. In den vergangenen Jahren nutzten mehrere tausend Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich über freiwillige Tätigkeiten zu informieren.

Breite Themenvielfalt vor Ort

Vertreten sind Organisationen aus den Bereichen Soziales, Sport, Inklusion und Teilhabe, Umwelt und Entwicklung sowie Katastrophenschutz und Rettungsdienste. Die Angebote reichen von kurzfristigen Projekten bis zu langfristigen Aufgaben in Vereinen.

Zum Rahmenprogramm gehören Musik, Mitmachaktionen und Workshops. Besucherinnen und Besucher können unter anderem Feuerlösch- und Reanimationstrainings ausprobieren oder Alterssimulationsanzüge testen.

Dialogformate und Beratung

Neu ist das Dialogformat „Mein Herz schlägt für…“, das persönliche Einblicke in ehrenamtliche Erfahrungen bietet. In einer Coaching-Zone erhalten Interessierte individuelle Beratung zur Auswahl eines passenden Engagements.

Im Anschluss startet der Aktionsmonat „Direkt Engagieren!“, der dazu einlädt, Angebote vor Ort unmittelbar kennenzulernen und auszuprobieren.

Spatenstich für Steintor Neugestaltung

Neugestaltung Steintor startet mit Spatenstich

26. Februar 2026/in Hannover

Zentraler Innenstadtplatz Steintor wird umfassend umgebaut.

HANNOVER (redu) – Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Thomas Vielhaber am Mittwoch, 25. Februar, den offiziellen Beginn der Neugestaltung Steintor eingeläutet. Der rund 12.000 Quadratmeter große Platz Am Steintor wird für etwa acht Millionen Euro umfassend umgebaut.

Das Projekt gilt als eines der wichtigsten Innenstadtvorhaben der kommenden Jahre. Ziel ist ein grüner, klimafreundlicher und vielseitig nutzbarer Stadtraum im Herzen Hannovers.

Die Neugestaltung Steintor markiert den Auftakt für eine grundlegende Umwandlung des zentralen Platzes zwischen Münzstraße, Goseriede, Kurt-Schumacher-Straße und Georgstraße. Der ursprünglich für den 12. Januar geplante Baustart war witterungsbedingt verschoben worden. Nun beginnt die Umsetzung eines Projekts, das die Innenstadt langfristig prägen soll.

Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnete den Umbau als wichtigen Schritt zur nachhaltigen Stärkung der City. Der Platz werde grüner, klimafreundlicher und attraktiver für alle Generationen. Stadtbaurat Thomas Vielhaber sprach von einem multifunktionalen Stadtraum mit hoher Gestaltungsqualität.

Neuer Stadtraum mit Funktionen

Das Konzept sieht großzügige Sitz- und Aufenthaltsbereiche vor. Ein zentraler Veranstaltungsbereich in Form einer Ellipse mit Sitztribünen bildet künftig das Herzstück. Ergänzt wird die Fläche durch ein Wasserspiel mit 42 Fontänen, das von April bis Oktober in Betrieb sein soll.

Als künstlerischer Mittelpunkt ist eine rund 30 Meter hohe, energieeffiziente Lichtstele geplant. Hinzu kommen ein Skate-Spot im Norden, Spielgeräte im Bereich des bestehenden Eiscafés sowie neue Fahrradabstellanlagen. Die Veranstaltungsfläche erhält Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse für Märkte und Events.

Mehr Grün und Klimaanpassung

Ein Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz und nachhaltiger Stadtgestaltung. Bestehende Bäume bleiben erhalten und erhalten verbesserte Wurzelräume. Zusätzlich werden weitere Bäume gepflanzt und versiegelte Flächen reduziert.

Baumrigolen speichern Regenwasser und unterstützen die Bewässerung. Schattenspendende Begrünung soll die Aufheizung im Sommer mindern. Vorgesehen sind zudem energieeffiziente und insektenfreundliche Beleuchtungskonzepte. Der Platz wird barrierefrei ausgebaut, Wege zu Stadtbahn- und Bushaltestellen werden verbessert.

Die Entwicklung ist Teil des Innenstadtkonzeptes Hannover. Grundlage waren ein Beteiligungsverfahren unter dem Titel „SteintorDNA“ sowie ein freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb.

Parallel dazu werden weitere Projekte vorbereitet. Die Schillerstraße wird zur Aufenthaltszone mit breiten Gehwegen, Begrünung und Außengastronomie umgebaut. Unter dem Ernst-August-Platz ist ein Fahrradparkhaus mit über 1.000 Stellplätzen geplant. Auch für Georgstraße und Karmarschstraße sind Verkehrsberuhigungen und Umgestaltungen vorgesehen.

Nashornbulle Nasor

Neuer Nashornbulle Nasor am Sambesi

26. Februar 2026/in Hannover

Fünfjähriger Bulle aus Rotterdam lebt jetzt im Erlebnis-Zoo.

HANNOVER (redu) – Das Spitzmaulnashorn Nasor lebt seit Anfang Dezember im Erlebnis-Zoo Hannover. Der fünfjährige Bulle kam aus Rotterdam und bezieht nun seine Anlage am Sambesi. Mit dem Partnertausch im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm soll langfristig Nachwuchs ermöglicht werden.

Der Wechsel ist Teil eines europaweiten Zuchtprogramms zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Art. In Hannover ruht die Hoffnung auf einer erfolgreichen Verpaarung mit Nashornkuh Maisha.

Mit dem Spitzmaulnashorn Nasor übernimmt in Hannover ein junger Bulle die Rolle im Zuchtprogramm. Er ersetzt seinen Vorgänger Kito, der inzwischen im Zoo Rotterdam lebt. Der Austausch erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms.

Da Kito mit der in Hannover lebenden Nashornkuh Maisha verwandt ist, war eine gemeinsame Zucht ausgeschlossen. In Rotterdam trifft Kito nun auf Nashornkuh Naima. In Hannover soll Nasor perspektivisch mit Maisha verpaart werden.

Alter und Entwicklung des Bullen

Der fünfjährige Bulle ist noch nicht geschlechtsreif. Nach Angaben von Kurator Robin Walb soll er in Hannover heranwachsen und sich langsam an seine Partnerin gewöhnen. Nasor kann das andere Nashorn bereits riechen und hören.

Erforschung der Anlage am Sambesi

Nach seiner Ankunft lernte Nasor zunächst die Stallungen, Geräusche und Tierpflegenden kennen. Inzwischen nutzt er den Außenbereich am Sambesi. Dort stehen ihm Sandbäder, Felsen und mehrere Futterplätze zur Verfügung.

Die letzte Geburt eines Östlichen Spitzmaulnashorns im Erlebnis-Zoo liegt fast 25 Jahre zurück. Selbst bei erfolgreicher Paarung dauert es lange: Die Tragzeit beträgt zwischen 456 und 486 Tagen.

Stofftierklinik im Zoo Hannover

Stofftierklinik im Zoo öffnet wieder

24. Februar 2026/in Hannover

Am 28. Februar lädt der Erlebnis-Zoo Hannover zur Sprechstunde für Plüschpatienten ein.

HANNOVER (redu) – Die Stofftierklinik im Erlebnis-Zoo Hannover öffnet am Sonnabend, 28. Februar, von 12 bis 15 Uhr ihre Türen. Die Zoo-Docs untersuchen dabei Stoff-, Plüsch- und Frottee-Tiere und nehmen sich Zeit für kleine Patientinnen und Patienten.

Der Besuch ist im regulären Zoo-Eintritt enthalten und richtet sich vor allem an Familien. Die Aktion vermittelt Kindern spielerisch Einblicke in tierärztliche Abläufe.

Die Stofftierklinik bietet im Erlebnis-Zoo Hannover eine besondere Sprechstunde für kranke oder angeschlagene Kuscheltiere an. Ob heiserer Drache, glanzloses Einhorn oder müdes Murmeltier – die Zoo-Docs prüfen die Plüschtiere gründlich.

Zunächst werden die tierischen Begleiter mit einer eigenen Karte aufgenommen, gewogen und vermessen. Anschließend untersuchen die Tierärztinnen und Tierärzte Augen, Nase und Ohren. Auch Herz und Lunge werden abgehört, Fiebermessen gehört zur Routine.

Diagnostik und Behandlung für die Kuscheltiere

Bleiben Beschwerden unklar, kommen Röntgen und Ultraschall zum Einsatz. Nach der Diagnose folgen Pflaster, Verbände oder in manchen Fällen auch eine Spritze. Für Notfälle steht ein kleiner OP-Bereich bereit. Schautafeln erklären die einzelnen Schritte verständlich.

Viel Begleitprogramm vor Ort

In der Stofftierapotheke erhalten Kinder passende „Medizin“ und Pflegetipps für zuhause. Der Verein der Zoofreunde Hannover e.V. repariert kleine Stofftierwunden mit Nadel und Faden. Zudem kann ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe besichtigt werden. Auch der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst des ASB Hannover bietet eine kreative Mitmachaktion an.

Laubenbrand

Laubenvollbrand greift auf Wohnhaus über

22. Februar 2026/in Hannover

Feuerwehr verhindert größere Ausbreitung im Stadtteil Sahlkamp.

HANNOVER (redu) – In der Nacht zu Sonntag kam es zu einem Laubenvollbrand in der Kleingartenkolonie Abendfreude in der Hebbelstraße im Stadtteil Sahlkamp. Die Flammen griffen auf ein angrenzendes Einfamilienhaus über. Verletzt wurde niemand.

Der Laubenvollbrand führte zu einem aufwendigen Einsatz im nördlichen Stadtgebiet. Durch das schnelle Eingreifen konnte das betroffene Wohnhaus trotz erheblicher Flammenausbreitung gehalten werden.

Der Laubenvollbrand wurde gegen 6:30 Uhr gemeldet, nachdem mehrere Notrufe wegen starker Rauchentwicklung aus einer Gartenlaube im Froschkönigweg eingegangen waren. Bereits auf der Anfahrt erhöhte die Regionsleitstelle Hannover die Alarmstufe.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Gartenlaube in voller Ausdehnung in Flammen. Das Feuer hatte bereits auf ein angrenzendes Einfamilienhaus übergegriffen und den Dachstuhl erfasst. Die Bewohner konnten sich eigenständig in Sicherheit bringen, in der Laube befanden sich keine Personen.

Übergriff auf Dachstuhl – Massive Flammenausbreitung

Mehrere Trupps unter Atemschutz nahmen umgehend einen intensiven Löschangriff im Außenbereich vor. Ein Großtanklöschfahrzeug mit 10.000 Litern Löschwasser unterstützte die Maßnahmen und sicherte eine kontinuierliche Wasserversorgung.

Die starke Hitzeentwicklung und die Ausbreitung auf das Wohnhaus machten umfangreiche Löschmaßnahmen erforderlich. Innerhalb von rund 30 Minuten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

Nachlöscharbeiten am Gebäude – Glutnester im Dachbereich

Im Anschluss konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf langwierige Nachlöscharbeiten. Glutnester im Dachbereich des Einfamilienhauses wurden gezielt abgelöscht, die Gartenlaube mit Löschschaum eingedeckt.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Einfamilienhaus verteidigt und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

Drehleiter BF

Wohnungsbrand in Braunstraße – fünf Verletzte

22. Februar 2026/in Hannover

Feuerwehr rettet Bewohner über Drehleiter.

HANNOVER (redu) – In der Nacht zu Sonntag kam es zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus in der Braunstraße in der Calenberger Neustadt. Fünf Personen wurden verletzt. Rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz.

Der Wohnungsbrand führte zu einer nächtlichen Evakuierung in dem dicht bebauten Stadtteil. Mehrere Wohnungen sind derzeit unbewohnbar, die Polizei ermittelt zur Ursache.

Der Brand wurde kurz nach 04:00 Uhr gemeldet, nachdem mehrere Hinweise auf Rauchentwicklung und Flammenschein bei der Regionsleitstelle Hannover eingegangen waren. Betroffen war eine Wohnung im vierten Obergeschoss eines viergeschossigen Mehrparteienhauses.

Die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Ortsfeuerwehr Linden sowie des Rettungsdienstes bestätigten beim Eintreffen eine massive Rauchentwicklung. Flammen schlugen bereits aus dem Fenster der Brandwohnung.

Rettung über Drehleiter – Evakuierung der Etage

Eine Person konnte sich selbstständig ins Freie retten und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Mehrere Bewohner der angrenzenden Wohnungen mussten mit Fluchthauben und unter Atemschutz aus dem Gebäude geführt werden. Da der Treppenraum stark verraucht war, kam zusätzlich eine Drehleiter zum Einsatz.

Parallel zur Menschenrettung leiteten mehrere Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff ein. Mit mehreren Strahlrohren wurde das Feuer bekämpft. Druckbelüftungsgeräte verdrängten den Rauch aus dem Treppenraum und dem Gebäude.

Wohnungen sind teilweise unbewohnbar

Nach rund 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle, umfangreiche Nachlöscharbeiten schlossen sich an. Insgesamt fünf Personen wurden medizinisch versorgt. Vier von ihnen kamen mit Rettungswagen in hannoversche Krankenhäuser, eine weitere Person suchte selbstständig eine Klinik auf.

Die Brandwohnung sowie unmittelbar angrenzende Wohnungen sind weitgehend unbewohnbar. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 18 Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften vor Ort. Die Maßnahmen dauerten etwa zwei Stunden. Die Polizei Hannover hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Einsatzleitwagen Feuerwehr Löschzug

Drei Verletzte nach Feuer in Wohnbereich – Ein Bewohner verstirbt

22. Februar 2026/in Hannover

Drei Verletzte nach Feuer in Wohnbereich – Bewohner schwer verletzt.

HANNOVER (redu) – Am Samstagabend kam es zu einem Brand im Pflegeheim in der Fischerstraße in der Calenberger Neustadt. Drei Personen wurden verletzt, darunter ein 75-jähriger Bewohner schwer, der inzwischen verstarb. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Der Brand im Pflegeheim löste einen umfangreichen Einsatz in dem dicht besiedelten Stadtteil aus. Für Anwohner und Angehörige stand zeitweise die Sicherheit der Einrichtung im Fokus.

Der Brand im Pflegeheim wurde um 21:15 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Parallel gingen Notrufe von Mitarbeitenden bei der Regionsleitstelle Hannover ein, die einen Zimmerbrand im dritten Obergeschoss des betreuten Wohnens bestätigten.

Die Mitarbeitenden reagierten sofort und begannen mit Feuerlöschern erste Löschmaßnahmen in der betroffenen Wohnung. Aufgrund des bestätigten Lagebildes erhöhte die Regionsleitstelle die Alarmstufe. Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hannover-Linden und mehrere Rettungswagen rückten aus.

Rettung unter Atemschutz – Schwer verletzter Bewohner

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer weitgehend eingedämmt. Der 75-jährige Bewohner befand sich jedoch noch im stark verrauchten Bereich. Feuerwehrkräfte retteten ihn unter Atemschutz aus der Wohnung und übergaben ihn dem Rettungsdienst.

Umfangreicher Einsatz und Nachsorge mit weiteren Betroffenen

Der Wohnbereich war stark verraucht, das Feuer jedoch gelöscht. Mit Druckbelüftungsgeräten wurde der Gebäudeteil entraucht, sodass die übrigen Bewohner in ihren Wohnungen verbleiben konnten.

Der schwer verletzte Mann wurde nach notärztlicher Versorgung in ein hannoversches Krankenhaus gebracht. Zwei Mitarbeitende erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und kamen ebenfalls in Kliniken. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz endete gegen 22:30 Uhr. Zur Brandursache ermittelt die Polizei Hannover.

Erkenntnisse der Polizei

Nach Angaben des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover hatte am Samstag gegen 21:10 Uhr die Brandmeldeanlage in der Wohnung im dritten Obergeschoss ausgelöst. Zwei 30 Jahre alte Mitarbeiter suchten die Räume auf, stellten den Brand fest und löschten ihn selbstständig. Ein 73-jähriger Bewohner erlitt dabei schwerste Brandverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er in der Nacht verstarb. Die beiden Mitarbeiter kamen mit leichten Rauchgasvergiftungen ebenfalls in eine Klinik. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe dauern an, ein vorläufiges Ergebnis wird nicht vor Montag erwartet.

Seite 1 von 180123›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • INTERSCHUTZ 2026 vor Rekordstart in Hannover 3. März 2026
  • Stofftierklinik im Zoo hilft kleinen Patienten 2. März 2026
  • Auto fährt in Baugerüst – Straße gesperrt 28. Februar 2026
  • Fettexplosion und CO-Alarm in Langenhagen 26. Februar 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
März 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  
« Feb.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN