DFV und AGBF Bund bündeln Kompetenzen für Künstliche Intelligenz im Feuerwehrwesen.
HANNOVER (redu) – Mit der Gründung eines KI-Arbeitskreis haben der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die AGBF Bund auf der INTERSCHUTZ 2026 einen wichtigen Schritt zur Digitalisierung der deutschen Feuerwehren vollzogen. Das neue Gremium soll den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Einsatzführung, Lagebewertung und Entscheidungsprozessen voranbringen.
Die Initiative reagiert auf zunehmende Datenmengen, komplexere Einsatzlagen und den Bedarf nach schnelleren sowie fundierteren Entscheidungen im Bevölkerungsschutz.
Der Deutsche Feuerwehrverband und die Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland haben den neuen KI-Arbeitskreis im gemeinsamen Fachausschuss „Leitstellen und Digitalisierung der deutschen Feuerwehren“ gegründet. Der offizielle Start erfolgte im Rahmen der INTERSCHUTZ 2026 in Hannover.
Künstliche Intelligenz im Einsatz
Nach Angaben des DFV gewinnt Künstliche Intelligenz durch die steigende Verfügbarkeit von Informationen und die zunehmende Vernetzung von Einsatzszenarien deutlich an Bedeutung. Gleichzeitig stehen Feuerwehren vor der Herausforderung, Prozesse effizienter zu gestalten und vorhandene Ressourcen optimal einzusetzen.
DFV-Vizepräsident Dr. Christoph Weltecke betont, dass moderne Technologien helfen können, auf die wachsenden Anforderungen in einem dynamischen sicherheitspolitischen und gesellschaftlichen Umfeld zu reagieren.
Vernetzte Daten und neue Projekte
Leiter des neuen Arbeitskreises ist Ulrich Pankotsch vom Brand- und Katastrophenschutzamt Dresden. Ziel sei es, Daten aus Erkundungs-, Führungs- und Wirksystemen besser miteinander zu verknüpfen. Dadurch sollen Einsatzkräfte ein aktuelleres Lagebild erhalten und Entscheidungen auf einer breiteren Informationsbasis treffen können.
Zu den ersten Arbeitsschwerpunkten gehören die Entwicklung und Betreuung einer geschützten Cloud für KI-Anwendungen, die Erarbeitung praxisnaher Leitfäden sowie die Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Darüber hinaus soll der Kompetenzaufbau im Bereich Künstliche Intelligenz innerhalb der Feuerwehren gefördert werden.
Die INTERSCHUTZ 2026 steht unter dem Motto „Safeguarding Tomorrow“ und bietet damit den passenden Rahmen für die Vorstellung neuer Technologien, die künftig die Arbeit von Feuerwehren und Rettungsdiensten unterstützen sollen.
Der limitierte Messe-Rucksack von HAIX entwickelt sich zum begehrtesten Sammelobjekt der INTERSCHUTZ 2026.
HANNOVER (redu) – Die HAIX Rucksack-Jagd auf der INTERSCHUTZ 2026 sorgt für ungewöhnliche Szenen in den Messehallen. Bereits vor der Öffnung der Hallentore bilden sich lange Warteschlangen, um einen der limitierten „Backpack Interschutz Edition“-Rucksäcke zu erhalten.
Während Hersteller modernste Technik für Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz präsentieren, entwickelt sich ausgerechnet ein Werbeartikel zu einem der größten Besuchermagneten der Messe.
Wer auf der INTERSCHUTZ 2026 einen Platz in der ersten Reihe haben möchte, muss nicht zwingend eine Fahrzeugpremiere besuchen. Für viele Besucher führt der direkte Weg stattdessen zum HAIX-Stand. Dort dreht sich alles um die begehrte HAIX Rucksack-Jagd.
Begehrtes Messeobjekt
Die speziell für die Weltleitmesse aufgelegte „Backpack Interschutz Edition“ im auffälligen „United by Fire“-Design hat innerhalb weniger Tage Kultstatus erreicht. Feuerwehrangehörige, Rettungskräfte und zahlreiche Messegäste nehmen dafür lange Wartezeiten in Kauf.
Zeitweise ziehen sich die Schlangen über mehrere hundert Meter vor und durch die Halle. Wer einen Rucksack ergattern möchte, stellt sich oft schon früh am Morgen an und beobachtet aufmerksam jede Bewegung am Stand. Jeder Meter Richtung Ausgabe von dem begehrten Objekt zählt.
Schneller als manche Einsatzlage
Besonders bemerkenswert: Die täglichen Kontingente sind regelmäßig bereits kurz nach Beginn der Ausgabe ab 09 Uhr vergriffen. Am Mittwoch waren die letzten Exemplare des Tages schon kurz nach 10 Uhr verteilt.
Damit entwickelt sich der limitierte Rucksack zu einem der meistgesuchten Messeartikel der INTERSCHUTZ 2026. Während nebenan Fahrzeuge, Roboter und moderne Einsatztechnik präsentiert werden, beweist ein vergleichsweise kleiner Werbeartikel eindrucksvoll, dass Begehrlichkeit manchmal nicht in Tonnen, sondern in Litern Fassungsvermögen gemessen wird.
Von moderner Einsatztechnik bis zum mobilen DRK-Feldkrankenhaus: Die Interschutz 2026 zeigt Lösungen für die Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes.
HANNOVER (redu) – Mit einer feierlichen Zeremonie auf dem Messegelände ist die Interschutz 2026 am Montag offiziell eröffnet worden. Bis zum 6. Juni präsentieren mehr als 1.500 Aussteller aus über 50 Ländern neue Technologien, Konzepte und Lösungen für Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Sicherheit.
Die internationale Leitmesse steht in diesem Jahr ganz im Zeichen eines leistungsfähigen Bevölkerungsschutzes und der Frage, wie sich Gesellschaften auf Krisen, Naturkatastrophen und neue Sicherheitsrisiken vorbereiten können.
Mit der Interschutz 2026 richtet sich der Blick der internationalen Fachwelt erneut auf Hannover. Die weltweit bedeutendste Messe für Feuerwehr, Rettungswesen, Katastrophenschutz und Sicherheit bringt Fachkräfte, Unternehmen, Hilfsorganisationen, Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger aus zahlreichen Ländern zusammen. Bereits zum Auftakt wurde deutlich, dass der Bevölkerungsschutz angesichts einer sich wandelnden Sicherheitslage stärker denn je in den Mittelpunkt rückt.
Zur offiziellen Eröffnung begrüßten die Veranstalter unter anderem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt, Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Gemeinsam mit Vertretern von Feuerwehren, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen und der Wirtschaft gaben sie den Startschuss für die sechstägige Veranstaltung.
Bevölkerungsschutz im Wandel
Unter dem Motto „Safeguarding Tomorrow“ beschäftigt sich die Interschutz 2026 mit den Herausforderungen moderner Gefahrenabwehr. Während klassische Themen wie Brandbekämpfung und Rettungsdienst weiterhin eine zentrale Rolle spielen, gewinnen neue Bedrohungsszenarien zunehmend an Bedeutung.
Dazu zählen Extremwetterereignisse, großflächige Hochwasserlagen, zivile Krisenvorsorge, hybride Bedrohungen sowie der Schutz kritischer Infrastrukturen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Krisen häufig gleichzeitig auftreten und verschiedene Bereiche der Gesellschaft betreffen können. Entsprechend wichtig sind abgestimmte Konzepte zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Hilfsorganisationen.
Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens betonte in ihrer Rede die Notwendigkeit eines leistungsfähigen Bevölkerungsschutzes. Moderne Gefahrenlagen erforderten eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure sowie kontinuierliche Investitionen in Ausbildung, Technik und Vorsorge. Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hob hervor, dass trotz technischer Innovationen die Menschen in Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen das Rückgrat der Sicherheitsstrukturen bilden.
Technik für die Einsatzkräfte von morgen
Mit rund 1.500 Ausstellern aus mehr als 50 Nationen erreicht die diesjährige Messe nach Angaben der Veranstalter eine neue Größenordnung. Auf über 110.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden Fahrzeuge, digitale Systeme, Schutzausrüstungen und Spezialtechnik präsentiert.
Zu den Besuchermagneten zählen die Freigelände mit ihren Vorführungen. Dort demonstrieren Hersteller und Organisationen moderne Löschfahrzeuge, Spezialtechnik für Vegetations- und Waldbrände, Rettungsfahrzeuge sowie innovative Drohnen- und Robotiksysteme. Viele Entwicklungen sind darauf ausgerichtet, Einsatzkräfte bei gefährlichen Lagen zu entlasten und Entscheidungen schneller treffen zu können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung. Im „Smart Public Safety Hub“ werden neue Konzepte für Leitstellen, Lagezentren und Einsatzführungen vorgestellt. Künstliche Intelligenz, automatisierte Analysen und vernetzte Informationssysteme sollen künftig helfen, komplexe Schadenslagen effizienter zu bewältigen. Die Digitalisierung wird damit zu einem wichtigen Baustein für den Bevölkerungsschutz der Zukunft.
DRK präsentiert mobiles Feldkrankenhaus
Zu den herausragenden Exponaten der Messe gehört das mobile Feldkrankenhaus des Deutschen Roten Kreuzes in Halle 23. Das DRK gewährt dort einen umfassenden Einblick in eine medizinische Infrastruktur, die speziell für internationale Krisen- und Katastropheneinsätze entwickelt wurde.
Auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern wird gezeigt, wie innerhalb kurzer Zeit ein voll funktionsfähiges Krankenhaus aufgebaut werden kann. Das System gehört zu den sogenannten Emergency Response Units der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und kann flexibel an unterschiedliche Einsatzlagen angepasst werden.
Das Feldkrankenhaus verfügt über eine Notaufnahme, Operationsbereiche, Labor- und Röntgentechnik, Geburtsstationen sowie stationäre und ambulante Behandlungsmöglichkeiten. Nach Angaben des DRK können dort gleichzeitig bis zu 60 Patienten stationär versorgt werden. Darüber hinaus ist die Anlage darauf ausgelegt, die medizinische Grundversorgung von bis zu 250.000 Menschen sicherzustellen. Auch Wasseraufbereitung, Stromversorgung, Küchenbereiche und Hygieneeinrichtungen sind vollständig integriert.
Besonders bemerkenswert ist die Logistik hinter dem Konzept. Sämtliche Komponenten sind transportfähig verpackt und können per Flugzeug oder Lastwagen in nahezu jedes Krisengebiet der Welt gebracht werden. Nach einer Alarmierung soll ein Einsatz innerhalb von etwa 72 Stunden möglich sein. Für den Betrieb stehen speziell ausgebildete Ärzte, Pflegekräfte, Hebammen, Techniker und Logistikexperten bereit.
Das DRK verweist dabei auf zahlreiche internationale Einsätze der vergangenen Jahre. Mobile Krankenhausstrukturen kamen nach schweren Erdbeben, Naturkatastrophen und in humanitären Krisengebieten zum Einsatz. Die Präsentation auf der Interschutz zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung schnelle medizinische Hilfe in zerstörten oder schwer erreichbaren Regionen hat. Gleichzeitig verdeutlicht sie die wachsende Rolle humanitärer Soforthilfe in einer Welt, die zunehmend von Krisen und Naturereignissen geprägt wird.
Internationale Plattform für Zusammenarbeit
Neben den Ausstellungen bietet die Interschutz 2026 zahlreiche Fachforen, Workshops und Vorführungen. Erstmals werden neue Formate zur Höhenrettung sowie internationale Rescue-Challenges präsentiert. Organisationen aus Europa, Asien und Südamerika nutzen die Veranstaltung, um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Lösungsansätze für zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.
Gerade bei grenzüberschreitenden Katastrophenlagen gewinnt die internationale Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung. Die Messe bietet hierfür eine wichtige Plattform, auf der Einsatzkräfte, Behörden und Unternehmen miteinander ins Gespräch kommen können.
Zahlreiche Fachveranstaltungen beschäftigen sich zudem mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gefahrenabwehr. Themen wie Waldbrandbekämpfung, Hochwasserschutz und die Sicherung kritischer Infrastruktur stehen dabei ebenso auf der Agenda wie moderne Konzepte für Krisenkommunikation und Bevölkerungsvorsorge.
Hannover im Mittelpunkt der Sicherheitsbranche
Für die Landeshauptstadt Hannover besitzt die Interschutz auch wirtschaftlich und gesellschaftlich eine besondere Bedeutung. Tausende Fachbesucher aus dem In- und Ausland sorgen in den kommenden Tagen für eine hohe internationale Aufmerksamkeit. Hotels, Gastronomie und Dienstleister profitieren ebenso von der Veranstaltung wie die Region insgesamt.
Der Katastrophenschutz in Niedersachsen ist mit geländegängigen Spezialfahrzeugen gut aufgestellt.
Oberbürgermeister Belit Onay würdigte die Messe als Ort des Austauschs und der Vernetzung. Gleichzeitig mache die Veranstaltung sichtbar, welchen Stellenwert ehrenamtliches Engagement in Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten für die Sicherheit der Gesellschaft habe.
Bis zum 6. Juni rechnen die Veranstalter mit mehreren zehntausend Besucherinnen und Besuchern. Hannover wird damit erneut zum internationalen Treffpunkt der Gefahrenabwehr und des Bevölkerungsschutzes. Die Interschutz 2026 zeigt nicht nur die neuesten technischen Entwicklungen, sondern macht auch deutlich, dass erfolgreiche Krisenbewältigung auf Zusammenarbeit, Innovation und dem Engagement unzähliger Einsatzkräfte beruht.
Der Wochenmarkt am Fiedelerplatz in Döhren blickt auf eine 100-jährige Geschichte zurück.
HANNOVER (redu) – Der Wochenmarkt am Fiedelerplatz in Döhren ist 100 Jahre alt geworden. Bei einer Feierstunde am Freitag würdigten Oberbürgermeister Belit Onay, Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel sowie Mitglieder des Bezirksrates das Jubiläum des traditionsreichen Marktes.
Der Markt gilt als wichtiger Treffpunkt im Stadtteil und verbindet seit einem Jahrhundert regionale Versorgung mit nachbarschaftlichem Austausch.
Der 100 Jahre Wochenmarkt am Fiedelerplatz wurde am Freitag offiziell gefeiert. Vertreterinnen und Vertreter der Landeshauptstadt Hannover sowie des Bezirksrates erinnerten an die lange Geschichte des Marktes im Stadtteil Döhren.
Auf rund 2.400 Quadratmetern präsentieren heute 35 Händlerinnen und Händler ein breites Angebot. Dazu gehören frisches Obst und Gemüse, Fleisch- und Fischwaren, Brot und Backwaren sowie Pflanzen und Schnittblumen. Ergänzt wird das Sortiment durch weitere Verkaufsstände und gastronomische Angebote.
Der Wochenmarkt hat sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens entwickelt. Neben dem Einkauf dient er vielen Menschen als Treffpunkt und Ort des Austauschs im Quartier.
Die Stadt bezeichnet den Markt als Stück gelebter Stadtkultur, das seit vielen Jahrzehnten für Frische, regionale Produkte und Nachbarschaft steht.
Geschichte des Fiedelerplatzes
Der Fiedelerplatz wurde im Jahr 1905 angelegt. Benannt ist er nach dem Rittergutsbesitzer Hermann Fiedeler, der von 1844 bis 1911 lebte.
Der Wochenmarkt findet dort bis heute regelmäßig am Freitagvormittag statt und zählt zu den traditionsreichsten Märkten Hannovers.
Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst waren am Samstag in Ricklingen und der Innenstadt gefordert.
HANNOVER (redu) – Mehrere Wasserrettungseinsätze haben Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst am Samstag in Hannover gefordert. Während eine vermisste Schwimmerin an den Dreiecksteichen in Ricklingen wohlbehalten gefunden wurde, blieb die Suche nach einem mutmaßlich vermissten Rollstuhlfahrer am Maschteich in der Innenstadt ohne Ergebnis.
Innerhalb von weniger als einer Stunde liefen in Hannover zwei umfangreiche Suchaktionen an Gewässern. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte an den beiden Einsatzorten eingebunden.
Suche an den Dreiecksteichen
Am Samstagmittag wurden die Einsatzkräfte zunächst zu den Dreiecksteichen im Stadtteil Ricklingen alarmiert. Dort hatte ein Mann seine Ehefrau beim gemeinsamen Schwimmen aus den Augen verloren und als vermisst gemeldet. Die Regionsleitstelle Hannover löste daraufhin einen Großalarm für Spezialkräfte der Wasserrettung aus.
Im Bereich des Horst-Schweimler-Weges begannen Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst mit umfangreichen Suchmaßnahmen. Neben Booten kamen Feuerwehrtaucher sowie Strömungsretter zum Einsatz. Auch der Polizeihubschrauber „Phönix“ unterstützte die Absuche aus der Luft.
Bereits nach rund 20 Minuten wurde die vermisste Frau an einer anderen Stelle der Dreiecksteiche angetroffen. Sie war unverletzt und benötigte keine medizinische Versorgung. Der Einsatz konnte nach etwa einer halben Stunde beendet werden.
Umfangreiche Suche am Maschteich
Kurz darauf wurden die Rettungskräfte zu einem weiteren Einsatz am Maschteich im Stadtteil Mitte alarmiert. Polizeibeamte hatten dort einen verlassenen Rollstuhl und Bekleidungsstücke unmittelbar am Ufer entdeckt. Da die zugehörige Person nicht aufgefunden werden konnte, wurde eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.
Wasserretter durchsuchten aufgrund der geringen Wassertiefe das Gewässer in Form einer Suchkette. Zusätzlich kamen Drohnen zur Erkundung des Uferbereichs zum Einsatz. Zeitweise unterstützte erneut der Polizeihubschrauber „Phönix“ die Maßnahmen.
Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte weder im Wasser noch im unmittelbaren Umfeld eine Person gefunden werden. Der Einsatz wurde nach etwa einer Stunde beendet. Die Polizei Hannover hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
An beiden Einsatzstellen waren jeweils rund 40 Kräfte von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst im Einsatz.
Feuerwehr Hannover verhindert größere Ausbreitung nach Brand in einer Wohnung am Bahndamm.
HANNOVER (redu) – Bei einem Küchenbrand Ahlem in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Am Bahndamm hat die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag insgesamt 21 Bewohner in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Durch die starke Rauchentwicklung mussten zahlreiche Bewohner das Gebäude verlassen. Nach den Lüftungsmaßnahmen konnten alle Betroffenen in ihre Wohnungen zurückkehren.
Bewohner aus Wohnung gerettet
Der Küchenbrand Ahlem beschäftigte die Feuerwehr Hannover in der Nacht zu Samstag. Gegen 01:26 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Regionsleitstelle ein. Gemeldet wurde ein Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Straße Am Bahndamm.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. In der betroffenen Wohnung brannte ein Küchengerät. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch drei Personen in der Wohnung. Die Feuerwehr rettete die Bewohner aus dem Gefahrenbereich.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung entschieden die Einsatzkräfte zudem, vorsorglich 18 weitere Bewohner aus dem Gebäude zu evakuieren. Vor Ort standen zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Ahlem sowie Kräfte des Rettungsdienstes im Einsatz.
Schnelle Brandbekämpfung
Unter Atemschutz brachten die Einsatzkräfte das Feuer rasch unter Kontrolle. Anschließend wurde das Gebäude mit Druckbelüftungsgeräten entraucht.
Alle betroffenen Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnten sämtliche Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Der Einsatz endete nach rund einer Stunde. Die Polizei Hannover übernahm anschließend die Einsatzstelle und ermittelt nun zur Brandursache. Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.
Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen vor Ort.
Dichter Rauch, Flammen am Dach und Katwarn-Auslösung nach Brand in einer Lager- und Logistikhalle.
HANNOVER (redu) – Bei einem Großbrand in Anderten ist am Freitagabend eine Lager- und Logistikhalle im Gewerbepark Lohweg in Brand geraten. Rund 95 Einsatzkräfte verhinderten eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Durch die starke Rauchentwicklung wurde vorsorglich eine Katwarn-Meldung ausgelöst. Die Nachlöscharbeiten dauern an, während die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.
Flammen am Hallendach
Als gegen 19:20 Uhr mehrere Notrufe in der Regionsleitstelle Hannover eingingen, meldeten Anwohner und Zeugen eine starke Rauchentwicklung aus einer Halle im Lohweg. Die ersten Einsatzkräfte bestätigten die Lage bereits auf der Anfahrt und veranlassten eine Erhöhung der Alarmstufe.
Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus einem Gebäudebereich im Erdgeschoss der rund 60 mal 70 Meter großen Lager- und Logistikhalle. Bereits zu diesem Zeitpunkt schlugen Flammen aus dem Dach. In der Halle waren unter anderem Stahlbauteile und Werkzeuge gelagert.
Mehr als zehn Trupps der Berufsfeuerwehr sowie der Freiwilligen Feuerwehren gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch zwei Drehleitern, die einen Außenangriff über das Dach ermöglichten.
Mit handgeführten Strahlrohren und Wasserwerfern gelang es den Einsatzkräften, ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Hallenteile zu verhindern. Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Sichtverhältnisse erheblich. Zusätzlich kamen Druckbelüftungsgeräte zum Einsatz.
Zur Information der Bevölkerung löste die Feuerwehr Hannover vorsorglich eine Warnung über das Notfallwarnsystem Katwarn aus. Bürgerinnen und Bürger wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Aufenthalte im Freien im betroffenen Bereich möglichst zu vermeiden.
Zeitweise erschwerte ein aufziehendes Gewitter mit örtlichem Starkregen die Löscharbeiten zusätzlich. Nach rund 90 Minuten konnte die Feuerwehr die Meldung „Feuer unter Kontrolle“ geben. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Nachtstunden hinein.
Zur Höhe des entstandenen Schadens liegen derzeit keine Angaben vor. Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.
Nach der Kollision der Linien 3 und 13 in Linden-Süd mussten mehrere Fahrgäste medizinisch versorgt werden. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
HANNOVER (redu) – Bei einem Stadtbahn-Unfall in Linden-Süd sind am Donnerstagmittag zwölf Fahrgäste verletzt worden. Zwei Stadtbahnen der ÜSTRA kollidierten auf der Ritter-Brüning-Straße im Bereich der Haltestelle Allerweg und entgleisten anschließend. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Der Unfall führte zu erheblichen Einschränkungen im Stadtbahnverkehr im Bereich Linden-Süd. Die Polizei hat Ermittlungen zur bislang ungeklärten Ursache aufgenommen.
Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 11:53 Uhr zwischen der stadtauswärts fahrenden Linie 13 in Richtung Wettbergen und der stadteinwärts fahrenden Linie 3 in Richtung Altwarmbüchen. Durch die Wucht des Aufpralls entgleisten beide Bahnen. Ein Waggon wurde gegen den Hochbahnsteig der Haltestelle Allerweg gedrückt, der dabei ebenfalls beschädigt wurde.
Während die Fahrgäste der an der Haltestelle stehenden Bahn unverletzt aussteigen konnten, verblieben rund 20 Personen zunächst in der auf der Kreuzung stehenden Stadtbahn der Linie 3. Eingeklemmt oder eingeschlossen war nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Die Feuerwehr Hannover löste aufgrund der ersten Meldungen das Alarmstichwort „MANV 10“ aus. Dadurch wurden zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt. Unter anderem kamen ein Großraumrettungswagen sowie zwei Leitende Notärzte zum Einsatz.
Feuerwehrkräfte errichteten Behelfsausstiege und unterstützten die verbliebenen Fahrgäste beim Verlassen der Bahn. Alle Betroffenen wurden medizinisch untersucht und erstversorgt. Zwölf Fahrgäste erlitten Verletzungen. Zunächst kamen sechs Personen zur weiteren Untersuchung in hannoversche Krankenhäuser, später wurde eine weitere Person transportiert. Die Fahrer der beiden Stadtbahnen blieben unverletzt.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Ritter-Brüning-Straße voll gesperrt. Die ÜSTRA richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen bislang nicht vor.
Die Johanniter präsentieren auf der INTERSCHUTZ 2026 innovative Einsatztechnik, Bildungsangebote und moderne Konzepte für den Bevölkerungsschutz.
HANNOVER (redu) – Die Johanniter präsentieren auf der INTERSCHUTZ 2026 in Hannover moderne Konzepte für Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst und Ausbildung. Im Mittelpunkt stehen innovative Einsatztechnik, Virtual-Reality-Anwendungen sowie neue Ansätze für Krisenvorsorge und Gefahrenabwehr.
Die Hilfsorganisation nutzt die Weltleitmesse, um aktuelle Entwicklungen im Bevölkerungsschutz sowie moderne Ausbildungs- und Einsatzkonzepte einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.
Die Johanniter informieren vom 1. bis 6. Juni auf mehr als 700 Quadratmetern über ihre Aktivitäten im Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst und Ehrenamt. Das Fokuswort INTERSCHUTZ Johanniter steht dabei für moderne Einsatzstrategien, nachhaltige Konzepte und digitale Lösungen im Krisenmanagement.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Leitstellen und Lagezentren sowie moderne Ausbildungsformen mit Virtual-Reality-Technik. Besucherinnen und Besucher können mithilfe von VR-Systemen verschiedene Einsatzszenarien erleben und sich an einem RTW-Simulator praxisnahe Eindrücke aus der Notfallrettung verschaffen.
Moderne Ausbildungssysteme
Die Johanniter-Akademien sowie die Akkon-Hochschule in Berlin präsentieren Fort- und Weiterbildungsangebote für Bevölkerungsschutz und internationale Nothilfe. VR-Simulationen gehören dort inzwischen zur regulären Ausbildung von Notfallsanitätern und ehrenamtlichen Einsatzkräften.
Zusätzlich zeigen die Johanniter verschiedene Spezialfahrzeuge für Einsätze in schwierigem Gelände. Präsentiert werden unter anderem All-Terrain-Vehicles, Utility Task Vehicles und ein Unimog-Krankentransportwagen. Hintergrund sind zunehmende Extremwetterlagen wie Hochwasser, Starkregen oder schwere Stürme.
Austausch und Karrierewege
Der Messestand bietet außerdem Raum für Gespräche mit Fachleuten aus Politik, Verwaltung und Einsatzorganisationen. Personalverantwortliche informieren über Freiwilligendienste, Ausbildungswege sowie berufliche Perspektiven in Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz sowie Offshore- und Luftrettung.
Das am 13. Mai geborene Rentierkalb erkundet erstmals neugierig seine Anlage im Erlebnis-Zoo Hannover.
HANNOVER (redu) – Im Erlebnis-Zoo Hannover hat ein Rentierbaby Yukon Bay die Besucher erstmals neugierig begrüßt. Das am 13. Mai geborene Kalb erkundet zunehmend selbstständig seine Anlage in Yukon Bay und bleibt dabei zunächst eng an der Seite seiner Mutter.
Das Jungtier zeigt typische Verhaltensweisen junger Rentiere und verdeutlicht zugleich die besondere Anpassungsfähigkeit der Tiere an kalte Lebensräume.
Schon kurz nach der Geburt stand das junge Rentier auf eigenen Beinen. Inzwischen bewegt sich das Kalb sicherer durch die Anlage in Yukon Bay und folgt seiner Mutter aufmerksam durch das Gehege. Das dichte schokobraune Fell schützt den Nachwuchs vor Wind und Wetter und hebt sich deutlich vom helleren Fell der Mutter ab.
Anpassung an kalte Regionen
Wie bei jungen Rentieren üblich, verändert sich das Fell des Kalbs im Laufe der Entwicklung mehrfach. Die dichte Fellstruktur dient vor allem dem Schutz vor niedrigen Temperaturen und hilft den Tieren in den kalten Lebensräumen des Nordens zu überleben. Bereits im ersten Lebensjahr passt sich das Fell an verschiedene Jahreszeiten an.
Bei der Geburt wiegen Rentierkälber meist zwischen fünf und sieben Kilogramm. Schon wenige Stunden später folgen sie ihrer Mutter. Diese frühe Mobilität gilt als wichtiger Überlebensvorteil, da Rentierherden in freier Wildbahn weite Strecken zurücklegen.
Bedrohte Populationen
Rentiere gelten weltweit laut Weltnaturschutzunion IUCN derzeit insgesamt nicht als gefährdet. Einzelne Unterarten und regionale Populationen in Europa und Nordamerika stehen jedoch unter Druck. Gründe dafür sind unter anderem Klimawandel, Lebensraumverlust und Eingriffe durch Infrastrukturprojekte.
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