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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

FemRun in Hannover

fem.RUN 2026 bringt rund 600 Läuferinnen an den Maschsee

14. September 2026/in Hannover

Zweite Auflage des Frauenlaufs verbindet Maschseerunde und Rahmenprogramm.

HANNOVER (redu) – Rund 600 Teilnehmerinnen sind bei der zweiten Auflage des fem.RUN 2026 vom Strandbad aus auf die knapp sechs Kilometer lange Maschseerunde gestartet. Neben dem Lauf gehörten ein Warm-up, eine Yoga-Session und weitere Mitmachaktionen zum Rahmenprogramm der Veranstaltung.

Bei dem Frauenlauf standen nach Angaben des Veranstalters neben der sportlichen Leistung vor allem das gemeinschaftliche Erlebnis und das Rahmenprogramm im Mittelpunkt.

Beim fem.RUN 2026 absolvierte Jana Römelt aus Barsinghausen die Strecke in 24:04 Minuten und war damit die schnellste Teilnehmerin. Rund um den Lauf gab es verschiedene Aufwärm- und Mitmachangebote.

Preisgelder für hannoversche Start-ups

Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem Preisgelder für hannoversche female Start-ups vergeben. Gründerin Lika Dehne setzte sich mit deLiCat bei der Abstimmung der Teilnehmerinnen durch und erhielt 1.250 Euro.

Auf „was geht“ mit Ronja Nickel entfielen 750 Euro, „endidle“ mit Tatjana Rauls erhielt 500 Euro.

Freitickets für die infa

infa-Projektleiterin Klaudia Kohl zog nach der Veranstaltung ein positives Fazit: „Genau so haben wir uns den fem.RUN 2026 gewünscht! Überall nur freudige Gesichter. Es hat richtig Spaß gemacht – und jetzt freuen wir uns umso mehr auf die infa!“

Die ersten 500 angemeldeten Läuferinnen erhielten in ihren Goodie-Bags jeweils ein Freiticket für die vom 10. bis 18. Oktober in Hannover stattfindende Erlebnis-, Einkaufs- und Lifestyle-Messe.

OB-Stichwahl Hannover wird am 27. September entschieden – Oberbuergermeisterwahl 2026 Titelbild

OB-Stichwahl Hannover wird am 27. September entschieden

14. September 2026/in Hannover

Belit Onay und Axel von der Ohe treten nach der Kommunalwahl erneut gegeneinander an.

HANNOVER (redu) – Bei der OB-Stichwahl Hannover treten Oberbürgermeister Belit Onay von Bündnis 90/Die Grünen und Dr. Axel von der Ohe von der SPD am 27. September gegeneinander an. Der Wahlausschuss bestätigte die Stichwahl heute. Die Wahllokale öffnen von 8 bis 18 Uhr.

Bei der Kommunalwahl am 13. September hatte keiner der Bewerber die erforderliche Mehrheit erreicht. Onay und von der Ohe erhielten die meisten Stimmen.

Nach dem vorläufigen Ergebnis der OB-Stichwahl Hannover vorausgegangenen Hauptwahl erhielt Onay 45,6 Prozent der abgegebenen Stimmen. Von der Ohe kam auf 21,5 Prozent. Damit treten beide am Sonntag, 27. September, erneut gegeneinander an.

Briefwahlstellen öffnen wieder

Wer nicht bereits Briefwahlunterlagen für eine mögliche Stichwahl beantragt hat, kann sie erneut beantragen. Die Briefwahlstelle im Neuen Rathaus öffnet am 15. September, die Nebenstellen im Podbi-Park und im Lindener Rathaus am 16. September.

Briefwahlunterlagen können unter anderem digital über den personalisierten QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung sowie online, per E-Mail, Fax oder Post beantragt werden. Telefonisch, per SMS oder Messenger-App ist eine Beantragung nicht möglich. Ab dem 23. September rät die Stadt wegen der Postlaufzeiten von einer postalischen Beantragung ab.

Grüne bleiben stärkste Kraft im Rat

Nach dem vorläufigen Ergebnis entfallen 18 der insgesamt 64 Sitze im Rat der Landeshauptstadt Hannover auf Bündnis 90/Die Grünen. Es folgen die SPD mit 15 und die CDU mit zehn Mandaten. Die Linke erhält acht Sitze, die AfD sieben und die FDP zwei. BSW Niedersachsen, DIE HANNOVERANER, Die PARTEI und Volt kommen jeweils auf einen Sitz. Das endgültige Ergebnis steht nach der Sitzung des Wahlausschusses am 1. Oktober fest.

OB-Stichwahl Hannover wird am 27. September entschieden – Rat der Stadt Sitzverteilung

Voraussichtliche Sitzverteilung im Rat der Stadt. © Bernd Günther

 

Gebäudebrand Badenstedt: Elf Menschen in Kliniken – Feuerwehr Einsatzleitung BF Symbolbild

Gebäudebrand Badenstedt: Elf Menschen in Kliniken

14. September 2026/in Hannover

Feuer im Treppenraum versperrt Fluchtweg – Löscharbeiten dauern bis in die späten Abendstunden.

HANNOVER (redu) – Bei einem Gebäudebrand Badenstedt hat die Feuerwehr am Sonntagabend mehrere Menschen aus einem Mehrfamilienhaus gerettet. Insgesamt wurden 14 Personen medizinisch gesichtet, elf von ihnen brachte der Rettungsdienst in hannoversche Kliniken. Das betroffene Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar.

Das Feuer im Treppenraum hatte den Bewohnern den Fluchtweg versperrt. Die Feuerwehr rettete Menschen unter anderem mit einem Sprungretter und tragbaren Leitern aus dem Gebäude.

Gegen 17:37 Uhr gingen bei der Regionsleitstelle mehrere Notrufe zu dem Gebäudebrand Badenstedt ein. Gemeldet wurden ein Feuer in der Badenstedter Straße und eingeschlossene Personen. Daraufhin entsandte die Leitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte es im Treppenraum. Dadurch war der Fluchtweg für die Bewohnerinnen und Bewohner versperrt, während die Obergeschosse stark verraucht waren. Mehrere Menschen machten sich an Fenstern und auf dem Dach bemerkbar und riefen um Hilfe.

Menschenrettung über Leitern und Sprungretter

Die Feuerwehr leitete unmittelbar die Menschenrettung ein. Eine Person wurde mit einem Sprungretter in Sicherheit gebracht, weitere sechs Menschen retteten die Einsatzkräfte über tragbare Leitern. Gleichzeitig gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und zur Durchsuchung des Gebäudes vor.

Eine zusätzliche Herausforderung stellte die direkt vor dem Haus verlaufende Straßenbahntrasse dar. Die Oberleitungen erschwerten den Einsatz der Drehleiter. Die Feuerwehr passte deshalb ihre Einsatztaktik an.

Wegen der Zahl der Betroffenen wurde das Einsatzstichwort „Massenanfall von Verletzten“ (MANV) ausgelöst. Der Leitende Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst ließen insgesamt 14 Menschen medizinisch sichten. Die Patientenversorgung konnte in einer nahegelegenen Kindertagesstätte erfolgen.

Elf Menschen mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in hannoversche Kliniken gebracht werden. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich um zwei Frauen, vier Männer, zwei Mädchen und drei Jungen. Genauere Altersangaben lagen zunächst nicht vor.

Löscharbeiten dauern bis gegen 21 Uhr

Die Brandbekämpfung war aufgrund der Ausbreitung des Feuers und der schwierigen Zugänglichkeit einzelner Bereiche aufwendig. Gegen 18:45 Uhr hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Die anschließenden Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen 21 Uhr.

Auch die Fachgruppe Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen kam zum Einsatz. Ihre Kräfte unterstützten insbesondere bei Kontrollarbeiten im Dachbereich auf der von der Straße abgewandten Gebäudeseite.

Das Mehrfamilienhaus ist infolge des Brandes derzeit nicht bewohnbar. Der örtliche Energieversorger enercity trennte aus Sicherheitsgründen die Energieversorgung. Für sieben Bewohnerinnen und Bewohner ohne andere Unterbringungsmöglichkeit organisierte die Landeshauptstadt Hannover vorübergehend Plätze in einer Notunterkunft.

Während des Einsatzes musste die Badenstedter Straße für den Fahrzeug- und Straßenbahnverkehr vollständig gesperrt werden. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnte die Feuerwehr zunächst nicht machen. Die Polizeidirektion Hannover nahm vor Ort die Ermittlungen auf.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit bis zu 91 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen vor Ort. An dem Gebäude werden noch Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Maschsee Maschseefest und Finals 2026

Finals 2026 bringen Wirtschaftseffekt von 25,5 Millionen Euro

8. September 2026/in Hannover

Zuschaueranalyse zeigt hohe Zufriedenheit – zwei Drittel der auswärtigen Gäste wollen Hannover erneut besuchen.

HANNOVER (redu) – Die Finals 2026 haben für Hannover und Niedersachsen einen gesamtwirtschaftlichen Effekt von rund 25,5 Millionen Euro erzielt. Zwei Drittel der Besucher kamen von außerhalb Hannovers. Eine Zuschaueranalyse weist zudem eine Gesamtzufriedenheit von 4,6 von fünf Punkten aus.

Vertreter von Stadt, Region, Land und Veranstalter haben im Neuen Rathaus Bilanz des Multisport-Events gezogen. Grundlage der vorgestellten Ergebnisse ist eine Befragung von mehr als 1.200 Personen.

Der Wirtschaftseffekt Finals geht den vorgestellten Ergebnissen zufolge vor allem auf die hohe Besucherzahl und den großen Anteil auswärtiger Gäste zurück. Von ihnen waren 97 Prozent primär wegen der Finals nach Hannover gereist.

Bei der Veranstaltung wurden vom 23. bis 26. Juli insgesamt 143 Meistertitel in 24 Sportarten vergeben. Rund 4.000 Athletinnen und Athleten nahmen teil, etwa 480.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Wettbewerbe.

Hohe Zufriedenheit und Interesse an erneutem Besuch

Die Gesamtzufriedenheit der Befragten erreichte 4,6 von maximal fünf Punkten. Von den Besuchern, die nicht aus Hannover kamen, halten 67 Prozent einen erneuten Besuch der Stadt für recht wahrscheinlich.

Zudem gaben 52 Prozent der Befragten an, sich durch das Erlebnis vor Ort motiviert zu fühlen, mehr Sport zu treiben. Insgesamt 91 Prozent stimmten der Aussage zu, dass die Finals zu einer positiven Wahrnehmung der ausrichtenden Stadt geführt hätten. 73 Prozent würden die Finals weiterempfehlen.

Oberbürgermeister Belit Onay wertete die Ergebnisse als Bestätigung für die Entscheidung, die Veranstaltung nach Hannover zu holen. „Mein Fazit ist: Wir haben richtig entschieden, die Finals 2026 nach Hannover zu holen und wollen das „Sommermärchen 2031“ wiederholen“, sagte Onay.

Auch Niedersachsens Sportstaatssekretär Stephan Manke verwies auf die Wirkung der Veranstaltung über die Wettkampfstätten hinaus. Niedersachsen würde sich freuen, wenn die Finals 2031 erneut im Land stattfinden könnten.

Maßnahmen für Nachhaltigkeit und Teilhabe

Zu den Maßnahmen während der Finals gehörten Awareness-Teams, eine unabhängige Anlaufstelle für Personen in Notsituationen und Service-Teams für Menschen mit Behinderung. Hinzu kamen verschiedene Angebote für Menschen, die bislang wenig oder keinen Zugang zu großen Sportveranstaltungen hatten.

Ehrenamtliche, Athletinnen und Athleten sowie Veranstaltungspersonal konnten den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen. Dadurch wurden nach Angaben der Veranstalter rund 25.000 Tagesfahrten ermöglicht.

Die Evaluation wurde vom Analyseunternehmen Two Circles durchgeführt. Grundlage sind mehr als 1.200 vollständige Interviews, die während der Finals 2026 geführt wurden.

112 Sirenen heulen beim Bundeswarntag in Hannover – Warntag Symbolbild

112 Sirenen heulen beim Bundeswarntag in Hannover

8. September 2026/in Hannover

Warnsysteme werden am 10. September ab 11 Uhr getestet – für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.

HANNOVER (redu) – Beim Bundeswarntag Hannover werden am Donnerstag, 10. September 2026, ab 11 Uhr die Warnsysteme getestet. Die Landeshauptstadt löst dabei ihre Sirenen an 112 Standorten im Stadtgebiet aus. Die Entwarnung ist für 11:45 Uhr vorgesehen.

Der bundesweite Aktionstag dient dazu, die Technik der Warnsysteme zu testen und die Bevölkerung für Warnmeldungen sowie das richtige Verhalten in Gefahrenlagen zu sensibilisieren.

Beim Bundeswarntag Hannover löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) um 11 Uhr eine bundesweite Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes aus. Die Warnmeldung weist ausdrücklich darauf hin, dass keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.

Neben Warn-Apps, Rundfunk und Cell Broadcast beteiligt sich die Landeshauptstadt Hannover mit ihrem flächendeckenden Sirenenwarnnetz. Alle 112 Sirenenstandorte im Stadtgebiet werden ebenfalls um 11 Uhr ausgelöst.

Entwarnung um 11:45 Uhr

Die Entwarnung erfolgt bundesweit sowie über die hannoverschen Sirenen um 11:45 Uhr. Nach Angaben der Feuerwehr handelt es sich bei allen Warnmeldungen und Sirenensignalen am 10. September um einen Probealarm.

„Ein funktionierendes Warnsystem ist ein wesentlicher Bestandteil des Bevölkerungsschutzes. Der Bundesweite Warntag bietet die Möglichkeit, die vorhandenen Systeme unter realistischen Bedingungen zu testen und zugleich die Aufmerksamkeit der Bürger*innen für Warnmeldungen und Krisenvorsorge zu stärken. Mit dem flächendeckenden Sirenennetz in Hannover leisten wir hierzu einen wichtigen Beitrag“, erklärt Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe.

Feuerwehr testet Zusammenspiel der Warnkanäle

Der Direktor der Feuerwehr Hannover, Christoph Bahlmann, betonte: „Die 112 Sirenenstandorte in Hannover ermöglichen es uns, die Bevölkerung auch bei Ausfällen einzelner Kommunikationswege zuverlässig zu warnen. Der Bundeswarntag ist daher eine wichtige Gelegenheit, die technische Leistungsfähigkeit unserer Warninfrastruktur zu überprüfen und das Zusammenspiel aller Warnkanäle zu erproben.“

Der Aktionstag bietet zugleich die Möglichkeit, die eigene Krisenvorsorge zu überprüfen und sich mit Warnmitteln sowie Handlungsempfehlungen für Notfälle vertraut zu machen.

Bodycam Pilotprojekt

Mehr Sicherheit bei ÜSTRA: protec startet Bodycam-Pilotprojekt

3. September 2026/in Hannover

Sicherheitsdienst erprobt mobile Kameras sechs Monate lang – rund 50 Geräte sollen im Streifendienst eingesetzt werden.

HANNOVER (redu) – Die ÜSTRA-Tochter protec startet ein sechsmonatiges Bodycam-Pilotprojekt im Sicherheitsdienst. Mit den mobilen Kameras soll erprobt werden, welchen Beitrag die Technik zur Deeskalation sowie zur Sicherheit von Mitarbeitenden und Fahrgästen im hannoverschen Nahverkehr leisten kann.

Die Kameras werden schrittweise im Streifendienst eingeführt. Dabei sollen technische Zuverlässigkeit, praktische Abläufe und grundsätzliche Erfahrungen mit dem Einsatz der Geräte untersucht werden.

Das Bodycam-Pilotprojekt ist in vier zeitliche Abschnitte gegliedert. Die Mitarbeitenden sollen sukzessive mit den Kameras ausgestattet werden. Bis Ende Februar sollen alle Beschäftigten im Streifendienst ausgerüstet sein. Bereits vor Beginn der Pilotphase fanden Schulungen statt.

Rund 80 der mehr als 300 Beschäftigten von protec kümmern sich täglich um die Sicherheit der Fahrgäste in Tunnelstationen, an Haltestellen sowie in Bussen und Stadtbahnen. Nach Unternehmensangaben absolvieren sie jährlich etwa 15.000 Einsätze.

Kameras sollen in Konfliktsituationen unterstützen

Nach Angaben des Unternehmens können Bodycams insbesondere in konfliktbehafteten Situationen eine präventive Wirkung entfalten. Die sichtbare Ankündigung einer möglichen Aufzeichnung soll dazu beitragen, Situationen frühzeitig zu beruhigen. Aufnahmen können im Rahmen der rechtlichen und datenschutzrechtlichen Vorgaben zudem zur Dokumentation von Vorfällen dienen.

„Unsere Mitarbeitenden im Sicherheitsdienst leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich unsere Fahrgäste in Bussen, Stadtbahnen und Stationen sicher fühlen können. Mit dem Einsatz von Bodycams erproben wir eine weitere Möglichkeit, die Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Situationen zu unterstützen“, sagt Elke van Zadel, Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA.

protec-Geschäftsführer Mathias Lindscheid erklärt: „Mit dem Pilotprojekt wollen wir ermitteln, welche Lösungen sich im Arbeitsalltag bewähren. Für unsere Mitarbeitenden ist entscheidend, dass die Technik einfach, zuverlässig und in kritischen Situationen unterstützend eingesetzt werden kann“.

Mehr Sicherheit bei ÜSTRA: protec startet Bodycam-Pilotprojekt – Bodycam

Bodycams bei Protec im Pilotprojekt © Matthas Falk

Einsatz der Bodycams ist begrenzt

Die Bodycams dürfen laut Unternehmen nur zum Eigenschutz, zum Schutz anderer Personen, zur Deeskalation, zur Beweissicherung und zur Durchsetzung des Hausrechts eingesetzt werden. Ihr Einsatz ist auf Bereiche beschränkt, in denen protec Hausrecht genießt. Dazu gehören unter anderem Fahrzeuge, Haltestellen, U-Stationen und der Bereich der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.

Die Kameras werden sichtbar an der Dienstkleidung getragen. Auch die Uniformen erhalten entsprechende Hinweise. Wird eine Aufzeichnung aktiviert, muss dies verbal angekündigt werden. Eine rote LED zeigt die laufende Aufnahme an.

Die Geräte zeichnen ausschließlich Video und keinen Ton auf. In der ersten Stufe wird außerdem eine Pre-Recording-Funktion eingesetzt, die die letzten 90 Sekunden vor Beginn einer eigentlichen Aufnahme erfasst.

Bodycam-Träger und Führungskräfte haben nach Unternehmensangaben keinen Zugriff auf die Aufnahmen oder deren Auswertung. Nur nach behördlicher Aufforderung übernimmt dies ein Team außerhalb des Sicherheitsbereichs. Nicht benötigte Aufzeichnungen werden grundsätzlich nach drei Tagen automatisch gelöscht.

Rund 65.000 Euro für Kameras und Software

Für etwa 50 Kameras und die zugehörige Software werden Kosten von rund 65.000 Euro angegeben. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten von etwa 15.000 Euro.

protec wurde 1997 als Sicherheits- und Dienstleistungsgesellschaft gegründet. Gesellschafter sind ÜSTRA und regiobus. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt mehr als 300 Menschen und übernimmt neben Sicherheitsaufgaben auch Dienstleistungen in der Reinigung und Betreuung von Liegenschaften.

City Roof Walk in der Schmiedestraße

City Roof-Walk eröffnet: Neuer Dachgarten in Hannover

3. September 2026/in Hannover

Auf dem Parkhaus Schmiedestraße entstehen begrünte Flächen, Aufenthaltsbereiche und Spielflächen auf insgesamt 2.450 Quadratmetern.

HANNOVER (redu) – Mit dem City Roof-Walk auf dem Parkhaus Schmiedestraße hat Hannover am Dienstag einen neuen öffentlichen Freiraum eröffnet. Auf dem bisherigen Parkdeck sind begrünte Flächen, Aufenthaltsbereiche und Spielflächen mit Ausblicken auf die Altstadt und die Innenstadt entstanden.

Der Dachgarten ist das Pilotprojekt der City Roofwalks. Das Konzept soll bislang ungenutzte Dachflächen in öffentlich nutzbare und klimawirksame Stadträume verwandeln.

Der City Roof-Walk entstand auf dem Dachgeschoss des von hanova betriebenen Parkhauses Schmiedestraße. In rund sechs Monaten Bauzeit wurden etwa 500 Quadratmeter extensive und 1.300 Quadratmeter intensiv begrünte Dachflächen sowie rund 650 Quadratmeter begehbare Aufenthaltsfläche geschaffen.

Vom Parkdeck zum begrünten Stadtraum

Das Vorhaben geht auf die Bewerbung Hannovers zur Kulturhauptstadt Europas zurück. Erste Projektideen zu den City Roofwalks entstanden 2018. In Kooperation mit der hanova wurde das Konzept weiterentwickelt und 2021 in ein Förderprogramm aufgenommen.

2022 begann die Planung. Im selben Jahr fand eine öffentliche Online-Befragung statt, 2023 folgte eine Bürgerbeteiligung. Nach dem Planungsende 2025 begannen im Februar 2026 die Bauarbeiten. Sie wurden im August abgeschlossen.

„Ich freue mich sehr über den City Roof Walk, denn er verbindet die erforderliche Klimaanpassung mit einer gesteigerten Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und zeigt überdies, welche Möglichkeiten man nutzen kann, wenn man innovative Ideen gemeinsam umsetzt. Dieses zukunftsweisende Projekt ist ein Gewinn für Hannover, speziell für eine resiliente Innenstadt“ so Oberbürgermeister Belt Onay bei der Eröffnungsfeier.

Auch hanova-Geschäftsführer Karsten Klaus erklärte: „Vor wenigen Monaten haben wir hier den ersten Spatenstich gesetzt. Heute ist auf dem Dach unseres Parkhauses ein neuer Ort für Begegnung, Erholung und Natur entstanden. Die City-Roofwalks zeigen, welches Potenzial in bislang rein funktional genutzten Flächen steckt und wie daraus zukunftsweisende Projekte für die Stadt entstehen können. Wir freuen uns, ein Teil davon zu sein “, so Klaus am Dienstag.

Klimaanpassung auf bestehenden Flächen

Dachbegrünung und Regenwassermanagement sollen nach Angaben der Stadt zur Abkühlung der Innenstadt und zur Starkregenvorsorge beitragen. Die begrünten Bereiche sollen zudem die Biodiversität fördern. Aufenthaltsbereiche, Spielmöglichkeiten und Aussichtspunkte ergänzen die öffentlich zugängliche Fläche.

Das Projekt soll zugleich zeigen, wie bestehende Gebäude für Maßnahmen der Klimaanpassung weiterentwickelt werden können, ohne sie abzureißen oder neu zu bauen. Die Projektsteuerung lag beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover.

Die Gesamtfläche beträgt 2.450 Quadratmeter. Die Bausumme lag bei rund 3,3 Millionen Euro. Davon wurden 2,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen aus dem Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ getragen.

Kleines Fest 2026

Kleines Fest 2027 soll wachsen – höhere Eintrittspreise geplant

28. August 2026/in Hannover

Für 2027 sind 16 Spieltage vorgesehen, 2028 soll das Festival wieder drei volle Wochen umfassen. Die geplanten neuen Eintrittspreise stehen noch unter politischem Vorbehalt.

HANNOVER (redu) – Das Kleine Fest 2027 soll an 16 Tagen stattfinden und zugleich teurer werden. Der reguläre Eintrittspreis soll von 37 auf 45 Euro steigen. Ermäßigte Karten bleiben bei 17 Euro, Kinder bis einschließlich elf Jahre sollen weiterhin kostenlos teilnehmen können.

Die Stadt Hannover hat den politischen Gremien eine entsprechende Beschlussdrucksache vorgelegt. Die neuen Eintrittspreise für 2027 und 2028 stehen damit noch unter dem Vorbehalt der politischen Zustimmung.

Das Kleine Fest 2027 soll nach den Plänen der Stadt einen weiteren Schritt zurück zu drei vollen Veranstaltungswochen machen. Nach 13 ausverkauften Abenden in diesem Jahr sind für 2027 insgesamt 16 Spieltage vorgesehen. 2028 sollen es 18 Spieltage und damit wieder drei volle Wochen sein.

Flexible Ticketmodelle werden erwogen

Neben dem höheren regulären Eintrittspreis sollen künftig flexiblere Ticketmodelle möglich werden. Erwogen werden beispielsweise Frühbucherrabatte oder ein „Kleines-Fest-Pass“.

„Die Preiserhöhung ist leider unvermeidbar, dennoch soll der Zugang zum Kleinen Fest natürlich weiter attraktiv und familienfreundlich bleiben“, betont der künstlerische Leiter DESiMO. Als Möglichkeiten für günstigere Besuche nennt er Frühbucherangebote oder einen „Fest-Pass“.

Der ermäßigte Eintrittspreis soll unverändert bei 17 Euro bleiben. Auch der seit 2023 geltende kostenlose Eintritt für Kinder bis einschließlich elf Jahre soll bestehen bleiben.

Kostendeckende Finanzierung ab 2028 angestrebt

Die geplante Erhöhung wäre die erste Anpassung des regulären Eintrittspreises seit 2022. Damals stieg er von 32 auf 37 Euro. Als Grund für die neue Anpassung nennt die Stadt die gestiegenen Kosten der vergangenen Jahre. Das jährliche Budget liegt bei rund drei Millionen Euro.

Das Fest finanziert sich grundsätzlich aus dem Kartenverkauf sowie über Sponsoring und Förderkarten. Für 2026 und 2027 ist wegen der kürzeren Spielzeiten jeweils ein städtischer Sockelbetrag von 250.000 Euro vorgesehen.

Mit 18 Spieltagen soll die Veranstaltung ab 2028 wieder vollständig aus eigenen Einnahmen finanziert werden können. „Mit der jetzt vorgeschlagenen Erhöhung der Eintrittspreise und gleichbleibender guter Auslastung können wir die erforderliche kostendeckende Eigenfinanzierung ab dem Jahr 2028 wieder erreichen“, erläutert Dr. Benedikt Poensgen, Veranstaltungsleiter der Herrenhäuser Gärten.

Kampfmittelbeseitigungsdienst

Kampfmittelverdacht Misburg: Evakuierung für 17.500 Menschen

28. August 2026/in Hannover

Zwei Verdachtspunkte in Misburg-Nord sollen am 4. Oktober weiter untersucht werden – im Sicherheitsbereich müssen rund 17.500 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

HANNOVER (redu) – Wegen zwei bei Sondierungsarbeiten entdeckten Verdachtspunkten auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg müssen am Sonntag, 4. Oktober 2026, rund 17.500 Menschen in Hannover ihre Wohnungen verlassen. Der Kampfmittelverdacht Misburg macht einen Sicherheitsbereich von 1.000 Metern erforderlich.

Die Evakuierung soll ab 9 Uhr erfolgen. Erst wenn die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt sind, können die weitere Erkundung und gegebenenfalls eine Kampfmittelbeseitigung beginnen.

Der Kampfmittelverdacht Misburg wurde im Zuge von Sondierungsarbeiten im Bereich der geplanten Quartiersentwicklung Steinbruchsfeld-Ost im Stadtbezirk Misburg-Anderten festgestellt. Dort laufen voraussichtlich noch bis Anfang Oktober Kampfmittelsondierungen. Anschließend sollen weitere Arbeiten zur Vorbereitung des Baugebietes folgen, darunter der erforderliche Kanal- und Leitungsbau.

Bei den Untersuchungen wurden zwei Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Um diese weiter erkunden und möglicherweise notwendige Entschärfungsmaßnahmen durchführen zu können, wird in Absprache mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 1.000 Metern eingerichtet.

Rund 17.500 Menschen müssen den Bereich verlassen

Alle Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb dieses Sicherheitsbereichs werden aufgefordert, den betroffenen Bereich am Sonntag, 4. Oktober 2026, ab 9 Uhr zu verlassen. Nach den vorliegenden Angaben betrifft die Evakuierungsmaßnahme rund 17.500 Menschen in Hannover.

Die notwendigen Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen können erst beginnen, wenn sämtliche Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt worden sind. Die Rückkehr in die Wohnungen wird voraussichtlich erst in den Abendstunden möglich sein.

Betroffene sollen deshalb alle unbedingt benötigten Dinge mitnehmen. Dazu gehören insbesondere Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung. Außerdem werden die Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.

Betreuungsstelle öffnet in der IGS Roderbruch

Für Menschen, die während der Evakuierung eine Unterkunft benötigen, wird eine Betreuungsstelle in der Integrierten Gesamtschule Roderbruch, Rotekreuzstraße 23, 30627 Hannover, eingerichtet. Sie ist am 4. Oktober ab 9 Uhr geöffnet.

Für den kostenlosen Transport zur Betreuungsstelle stehen Busse bereit. Sie fahren regelmäßig die Schienenersatzverkehr-Haltestellen Schierholzstraße, Kafkastraße und Forstkamp sowie die Haltestellen Meyers-Garten, Kampstraße, Am Seelberg, Zum Brookland, Hannoversche Straße und Grenzstraße an. Endhaltestelle ist die IGS Roderbruch.

Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

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Bürgertelefon an drei Tagen erreichbar

Für Fragen zur Evakuierung steht unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 ein Bürgertelefon zur Verfügung. Es ist am Freitag, 2. Oktober, und Samstag, 3. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Am Sonntag, 4. Oktober, ist die Nummer von 7 Uhr bis zum Einsatzende geschaltet.

Aktuelle Informationen, der konkrete Evakuierungsbereich, eine detaillierte Auflistung der betroffenen Straßen und eine Grafik der Evakuierungsbuslinie werden über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover und der Feuerwehr Hannover bereitgestellt. Über das Hannover-GIS können Bürgerinnen und Bürger durch Eingabe ihrer Adresse prüfen, ob sie von der Evakuierung betroffen sind.

Auch über die sozialen Medien informiert die Feuerwehr Hannover. Genannt werden das Threads-Profil @feuerwehr_hannover mit dem Hashtag #hannbombe, der Instagram-Account feuerwehr_hannover sowie der WhatsApp-Channel der Feuerwehr Hannover.

Straßenliste der von der Evakuierung betroffenen Straßen

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Baumbewässerung

Hannovers Stadtgrün im Sommer bislang robust

26. August 2026/in Hannover

Rund 5.000 Bäume werden derzeit bewässert – 400 Bodenfeuchtesensoren unterstützen die bedarfsgerechte Versorgung.

HANNOVER (redu) – Hannovers Stadtgrün im Sommer kommt bislang vergleichsweise gut mit Hitze und Trockenheit zurecht. Die Bewässerung der Stadtbäume läuft nach Angaben der Stadt planmäßig. Rund 5.000 überwiegend jüngere Bäume werden derzeit versorgt, unterstützt durch digitale Technik und Bodenfeuchtesensoren.

Eine außergewöhnliche Belastung der Stadtbäume stellt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün derzeit nicht fest. Auch die Intensität der Bewässerung musste bislang nicht erhöht werden.

Das Stadtgrün im Sommer umfasst allein rund 50.000 Straßenbäume und etwa 200.000 weitere Bäume in Parks und Grünanlagen. Bewässert werden aktuell rund 5.000 Bäume. Dabei handelt es sich in der Regel um jüngere Exemplare, die sich an ihren Standorten noch etablieren müssen. Ältere Bäume erhalten nur im Einzelfall und bei dringendem Bedarf zusätzlich Wasser.

Junge Bäume erhalten fünf Jahre lang Wasser

Neu gepflanzte Straßenbäume versorgt die Stadt insgesamt fünf Jahre lang. In den ersten zwei bis drei Jahren bekommen sie in der Regel wöchentlich rund 200 Liter Wasser. Ab dem dritten Standjahr wird auf einen zweiwöchentlichen Rhythmus umgestellt. Die Bäume sollen dadurch zunehmend selbstständig mit den vorhandenen Wasserressourcen auskommen.

Die Bewässerungssaison begann in diesem Jahr im Mai und läuft bis in den Spätherbst. Die Stadt versorgt die Bäume, solange sie Laub tragen. In trockeneren Jahren begann die Bewässerung bereits im April.

Für die Arbeiten stehen neun Bewässerungsfahrzeuge mit Gießarmen zur Verfügung. In besonders trockenen Jahren kann der Bedarf deutlich steigen. 2022 wurden beispielsweise mehrere Hundert ältere Straßenbäume zusätzlich bewässert. Eine vergleichbare Situation zeichnet sich in diesem Sommer bislang nicht ab.

Eine Ausnahme sind die Linden an der Georgstraße. Sie leiden erkennbar unter Trockenstress und werfen Laub ab. Nach Angaben der Stadt ist der Standort für Straßenbäume besonders schwierig.

400 Sensoren messen die Bodenfeuchtigkeit

Digitale Steuerung, Bodenfeuchtesensoren und digitales Aufgabenmanagement sollen die Wasserversorgung gezielt am tatsächlichen Bedarf ausrichten. Derzeit sind in Hannover 400 Bodenfeuchtesensoren installiert. An ausgewählten Bäumen messen jeweils vier Sensoren die Feuchtigkeit an der Oberfläche sowie in 30, 60 und 90 Zentimetern Tiefe direkt an den Wurzelballen.

Die Erfahrungen mit dem System sind nach Angaben des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün insgesamt sehr positiv. Die Technik erleichtere eine bedarfsgerechte Bewässerung und helfe, den steigenden Anforderungen durch den Klimawandel zu begegnen.

Neben Straßenbäumen werden vor allem öffentliche Pflanzkübel im Innenstadtbereich sowie einzelne Beete bewässert. Insgesamt setzt die Stadt dafür etwa 11.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr ein. Im Vergleich zum Vorjahr wird aktuell allerdings nicht mehr Wasser ausgebracht.

Die von der Stadtverwaltung gepflegten Grünflächen umfassen knapp 1.200 Hektar. Dazu zählen rund 400 Hektar öffentliche Grünflächen, rund 210 Hektar Parkanlagen, 115 Hektar Spiel- und Freizeitflächen, knapp 240 Hektar Verkehrsgrün, rund 180 Hektar Freiflächen an öffentlichen Liegenschaften sowie knapp 50 Hektar sonstige Flächen. Eine flächendeckende Bewässerung findet nicht statt.

Mit Blick auf die kommenden Jahre erwartet die Stadt steigende Anforderungen an Pflege und Bewässerung. Höhere Temperaturen, der städtische Hitzeinsel-Effekt sowie häufigere und länger anhaltende Trockenperioden dürften nach Einschätzung der Fachleute den Aufwand erhöhen und voraussichtlich auch Teile des Altbaumbestands betreffen.

Bei neuen Baumarten orientiert sich die Stadt unter anderem an Empfehlungen der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz und deren Katalog „Zukunftsbäume für die Stadt“. Grundsätzlich werden heimische Baumarten bevorzugt. An schwierigen Straßenstandorten können auch nicht heimische, klimaresiliente Arten eingesetzt werden. Als Beispiel nennt die Stadt die Zerreichen an der Schmiedestraße.

„Für die Stadt bedeutet der Klimawandel bereits heute einen höheren Kontroll- und Pflegeaufwand. Gleichzeitig bleibt die Verkehrssicherheit ein zentraler Aspekt bei der Pflege des Baumbestands“, erklärt die städtische Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel. „Deshalb wird eine Kombination aus geeigneter Baumartenwahl, bedarfsgerechter Bewässerung und moderner Technik eine wichtige Rolle für die Widerstandsfähigkeit des hannoverschen Stadtgrüns spielen.“

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