Leinewelle-Hub entsteht zu den Finals 2026 am Altstadtufer
Temporäre Anlage soll Surfsport, Aufenthalt und Veranstaltungen an der Leinewelle unterstützen.
HANNOVER (redu) – Mit den Deutschen Meisterschaften im Rapid Surfing während der Finals 2026 entsteht an der Leinewelle ein neuer Leinewelle-Hub. Die temporäre Anlage am Altstadtufer soll den Surfsport in der Innenstadt unterstützen und die Infrastruktur für Sportlerinnen, Sportler und Besucher verbessern.
Der Hub soll für rund drei Jahre genutzt werden und schafft zusätzliche Aufenthalts-, Umkleide- und Serviceflächen direkt an der Leinewelle.
Neue Infrastruktur am Altstadtufer
Wenn Ende Juli 2026 die Deutschen Meisterschaften im Rapid Surfing in Hannover ausgetragen werden, steht die Leinewelle erneut im Fokus. Die Wettkämpfe finden im Rahmen der Finals statt und bringen Deutschlands beste Rapidsurferinnen und Rapidsurfer an die Leine.
Mit dem Leinewelle-Hub reagiert der Leinewelle e. V. auf den steigenden Bedarf an Infrastruktur rund um die beliebte Surfanlage. Auf dem Parkplatz an der Schlossstraße entsteht eine modulare Anlage mit Umkleide- und Aufenthaltsmöglichkeiten, die den Betrieb an der Welle ergänzen soll.
Die Planungen wurden gemeinsam mit der Landeshauptstadt Hannover entwickelt. Auch Studierende der Leibniz Universität Hannover waren an der Gestaltung beteiligt. Ziel war eine Lösung, die sich in das Stadtbild einfügt und zugleich den besonderen Charakter des Standorts zwischen Mitte und Calenberger Neustadt berücksichtigt.

HIer entsteht der Leinewelle HUB in der Altstadt © Leinewelle e.V.
Containeranlage mit Aufenthaltsqualität
Die Anlage basiert auf Containermodulen, die mit einer Holzlamellenfassade gestaltet werden. Unterschiedliche Farbtöne sollen den temporären Charakter sichtbar machen und gleichzeitig das Erscheinungsbild des Areals aufwerten.
Neben kurzen Wegen zur Leinewelle entstehen zusätzliche Aufenthaltsflächen für Sportlerinnen, Sportler und Gäste. Geplant sind außerdem Sitzgelegenheiten, Pflanzkübel und Fahrradbügel. Nach Angaben der Projektbeteiligten bleiben die vorhandenen Stellplätze, einschließlich Behinderten- und E-Ladeparkplätzen, weitgehend erhalten.
Mit dem Projekt wollen der Leinewelle e. V. und die Landeshauptstadt Hannover die Rahmenbedingungen für den urbanen Surfsport verbessern und das westliche Leineufer als Freizeit- und Begegnungsort weiter stärken.




























