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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Tigermücke auf einer Gießkanne

Tigermücken in Hannover-Döhren: Brutstätte entdeckt

7. August 2026/in Hannover

Region Hannover sucht nach weiteren Brutstätten und informiert Anwohner im Umfeld des Fundorts.

REGION HANNOVER (redu) – In Hannover-Döhren ist erstmals eine Tigermücken-Population in Niedersachsen nachgewiesen worden. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt entdeckte die Brutstätte in einer Regentonne. Eine erhöhte gesundheitliche Gefahr besteht nach Angaben des NLGA derzeit nicht. In der Umgebung des Fundorts wurden Mückenfallen aufgestellt.

Das NLGA will mit Fallen prüfen, ob sich die Ansiedlung bereits ausgebreitet hat. Die Region Hannover informiert Anwohner und sucht mit ihnen nach weiteren möglichen Brutstätten.

Ausgangspunkt für den Nachweis der Tigermücken-Population war das Mückenmonitoring des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts. Dabei können Bürger verdächtige Mücken oder Fotos einsenden. Nach einem eindeutigen Foto besichtigte eine Mitarbeiterin des NLGA den Fundort in einem Wohngebiet in Hannover-Döhren.

In einer Regentonne stellte sie dort eine Population fest. Den Mücken reichen allerdings bereits deutlich kleinere Wasseransammlungen für die Eiablage und Fortpflanzung. Deshalb kann nach Angaben des NLGA nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Tiere in der Umgebung bereits ausgebreitet haben.

Aktuell keine erhöhte gesundheitliche Gefahr

„Durch die Tigermücke allein besteht noch keine erhöhte gesundheitliche Gefahr“, erklärt Dr. Sonja Wolken, Parasitologin am NLGA. Die derzeit in Deutschland vorkommenden Tigermücken seien nicht mit entsprechenden Erregern infiziert.

Reiserückkehrer können jedoch beispielsweise Chikungunya-, Dengue- oder Zikaviren in sich tragen. Mit einer größeren Zahl von Tigermücken steigt nach Angaben des NLGA die Wahrscheinlichkeit, dass solche Viren von infizierten Reiserückkehrern auf andere Menschen übertragen werden.

Wolken appelliert deshalb an die Bevölkerung, mögliche Brutplätze zu vermeiden. Eine langfristige Ausbreitung lasse sich aufgrund des Klimawandels voraussichtlich kaum aufhalten. Um die aktuelle Ansiedlung genauer zu erfassen, hat das NLGA in der Umgebung des Fundorts Mückenfallen aufgestellt.

Region Hannover sucht nach weiteren Brutstätten

Nach Angaben von Dr. Andrea Wünsch, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitsmanagement der Region Hannover, haben unmittelbar Tür-zu-Tür-Begehungen im Umfeld des Fundorts begonnen. Dabei soll die Bevölkerung informiert und nach weiteren möglichen Brutstätten gesucht werden.

Gartenbesitzer sollen unnötige Wasseransammlungen etwa in Gießkannen, Eimern oder Pflanzenuntersetzern vermeiden. Auch kleinste Mengen Wasser können von den Mücken genutzt werden. Vogeltränken und andere geplante Wasserreservoirs sollen einmal pro Woche gereinigt werden.

Bei der Suche nach weiteren Brutstätten ist die Region nach eigenen Angaben auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.

Schwarze Mücke mit gestreiften Beinen

Wie die invasive Art nach Hannover-Döhren gelangt ist, ist unbekannt. Als mögliche Wege nennt die Region den Waren- oder Personenverkehr. Auch in der Vergangenheit seien höchstwahrscheinlich vereinzelt Exemplare nach Niedersachsen gelangt.

Die Tigermücke ist schwarz und mit etwa 0,5 Zentimetern vergleichsweise klein. Ihre schwarz-weiß gestreiften Beine sind nur aus der Nähe und bei guten Lichtverhältnissen deutlich zu erkennen. Die Art ist tagaktiv und wird häufig mit der Ringelmücke verwechselt, die größer und bräunlich ist und deutlich erkennbare braun-weiß geringelte Beine besitzt.

Verdächtige Exemplare können zur Identifizierung an das NLGA geschickt werden. Nach Möglichkeit soll zunächst ein Foto per E-Mail an vektormonitoring@nlga.niedersachsen.de übermittelt werden.

Leibniz Geo-Caching

Leibniz Geo-Cache Hannover erweitert digitale Stadttour

4. August 2026/in Hannover

Wer alle Leibniz-Caches löst, kann einen Bonus-Cache öffnen und einen neuen Jubiläums-Coin erhalten.

HANNOVER (redu) – Zum 350. Jahrestag der Ankunft von Gottfried Wilhelm Leibniz in Hannover wird die Geocaching-Tour „Leibniz Geoheimnisse“ um eine neue Station erweitert. Beim Leibniz Geo-Cache Hannover spielen Radiowellen eine besondere Rolle.

Die digitale Schnitzeljagd verbindet Bewegung im Freien mit Einblicken in die Geschichte und Besonderheiten Hannovers. Das Angebot kann ganzjährig genutzt werden.

Der Leibniz Geo-Cache Hannover ergänzt die bereits bestehende Tour „Leibniz Geoheimnisse“. Anlass ist das Jubiläumsjahr: Vor 350 Jahren kam Gottfried Wilhelm Leibniz nach Hannover.

Die neue Station erweitert das digitale Freizeitangebot um eine Aufgabe, bei der Radiowellen eine besondere Bedeutung haben. Für die Teilnahme werden lediglich ein Smartphone oder ein GPS-Gerät benötigt.

Bonus-Cache mit neuem Jubiläums-Coin

Da die Geocaching-Tour nach Angaben der Mitteilung weltweit erfolgreich ist, gibt es im Jubiläumsjahr außerdem einen neuen Bonus-Coin. Wer alle Leibniz-Caches entdeckt und gelöst hat, kann anschließend den Bonus-Cache knacken.

Als Belohnung lässt sich ein kostenloses Geschenk abholen. Informationen zu sämtlichen Stationen und zum neuen Cache sind online auf hannover.de verfügbar.

Schimpanse Max ist 62

Schimpanse Max wird 62 Jahre alt

3. August 2026/in Hannover

Tierpflegende überraschen das Schimpansen-Männchen mit Geduldsspielen, Melone und gefrorenem Eistee.

HANNOVER (redu) – Schimpanse Max wird 62 Jahre alt: Der Erlebnis-Zoo Hannover hat das außergewöhnlich hohe Alter des Tieres mit besonderen Beschäftigungsangeboten gefeiert. Haferflocken mit Honig, Melonenschnitten und gefrorener Eistee mit Beeren warteten auf den Schimpansen-Clan.

Max lebt seit vielen Jahren im Erlebnis-Zoo und gilt bei den Tierpflegenden als neugierige Tierpersönlichkeit. Wegen altersbedingter Arthrose ist er inzwischen langsamer geworden.

Geduldsspiel mit Haferflocken und Honig

Schimpanse Max wird 62 und erhielt zu seinem Geburtstag gemeinsam mit den anderen Tieren des Clans besondere Beschäftigungsangebote. In Hartplastikbehältern mit fingergroßen Öffnungen steckten Haferflocken, die mit Honig umhüllt waren.

„In der Wildbahn angeln sich die Schimpansen Termiten aus den Gängen ihres Baus, das ahmen wir hier mit den Hartplastikbehältern nach“, erklärt Tierpfleger Frank Wilhelms. Die Tiere nutzten ihre Finger oder Bambusstöckchen, um an die Haferflocken zu gelangen.

Zusätzlich hatten die Tierpflegenden Melonenschnitten und große Eisstücke auf der Anlage versteckt. Dabei handelte es sich um gefrorenen Eistee mit Beeren.

Max ist langsamer geworden

Für Max war die Beschäftigung nach Angaben des Zoos etwas leichter gestaltet. Das Schimpansen-Männchen sei für sein Alter noch fit, bewege sich wegen altersbedingter Arthrose in den Gelenken aber langsamer.

„Er schläft sehr viel, steht morgens eher spät auf, und Regen mag er gar nicht“, beschreiben ihn seine Tierpflegenden. Gleichzeitig sei Max weiterhin neugierig und interagiere viel mit den Besuchenden.

„Er ist eine echte Tierpersönlichkeit – viele unserer Gäste haben ihn über Generationen hinweg begleitet“, sagt Frank Wilhelms. Die Beschäftigung teilte sich Max mit Maleika im Alter von 47 Jahren, der 42-jährigen Chunja und der 32-jährigen Viktoria.

Schimpansen werden von der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet eingestuft. Nach Angaben des Zoos sind ihre Bestände durch Lebensraumverlust, Wilderei und illegalen Handel deutlich zurückgegangen.

Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr eines Löschzuges

Kellerbrand in Hannover: 14 Menschen bringen sich in Sicherheit

3. August 2026/in Hannover

Feuerwehr verhindert größeren Schaden in einem Mehrfamilienhaus an der Isernhagener Straße.

HANNOVER (redu) – Bei einem Brand in der List haben sich am frühen Montagmorgen 14 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwei Haustiere rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Die Feuerwehr löschte das Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Isernhagener Straße. Verletzt wurde niemand.

Geschlossene Wohnungstüren verhinderten nach Angaben der Feuerwehr, dass Brandrauch in die Wohnungen eindrang. Der Sachschaden wird auf rund 2.500 Euro geschätzt.

Um 05:40 Uhr meldete ein Anrufer der Regionsleitstelle eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum des Mehrfamilienhauses. Daraufhin löste die Leitstelle unter dem Stichwort „Kellerbrand“ einen umfangreichen Einsatz aus.

Zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Buchholz und Kräfte des Rettungsdienstes rückten zur Isernhagener Straße aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Bewohnerinnen und Bewohner das Gebäude bereits selbstständig verlassen.

Bewohner schließen Wohnungstüren

Insgesamt befanden sich 14 Menschen und zwei Haustiere in Sicherheit. Die Bewohner hatten beim Verlassen ihre Wohnungstüren geschlossen. Dadurch drang nach Angaben der Feuerwehr kein Brandrauch in die Wohnungen ein.

Zwei Trupps gingen unter Atemschutz mit einem Löschrohr in den Keller. Dort lokalisierten sie die Brandstelle und begannen mit den Löscharbeiten. Nach etwa 20 Minuten war das Feuer unter Kontrolle.

Treppenraum wird belüftet

Anschließend setzte die Feuerwehr mehrere Druckbelüftungsgeräte ein. Damit befreiten die Einsatzkräfte den verrauchten Treppenraum und angrenzende Gebäudebereiche vom Brandrauch.

Nach bisherigen Erkenntnissen brannten im Keller ein Kinderwagen und dort gelagertes Gerümpel. Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt.

Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen an die Polizei Hannover. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 35 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen vor Ort.

Halbzeit beim Maschseefest

Maschseefest Halbzeit: Mehr als eine Million Gäste

31. Juli 2026/in Hannover

Der erste Samstag war mit rund 230.000 Besucherinnen und Besuchern der stärkste Festtag.

HANNOVER (redu) – Zur Maschseefest Halbzeit haben nach Angaben der Hannover Veranstaltungs GmbH rund 1.040.000 Menschen das Sommerfestival besucht. Trotz wechselhaften Wetters und einer späteren Öffnung am 30. Juli zieht der Veranstalter nach zehn Tagen eine positive Zwischenbilanz.

Das Fest läuft noch bis zum 9. August. Neben internationaler Gastronomie und Live-Musik stehen unter anderem das NKR-Entenrennen und das Fackelschwimmen auf dem Programm.

Die Maschseefest Halbzeit fällt aus Sicht der Hannover Veranstaltungs GmbH positiv aus. Der erste Samstag war mit rund 230.000 Besucherinnen und Besuchern bislang der stärkste Tag am See.

Nach dem Auftakt mit den Finals 2026 Hannover und überwiegend sommerlichem Wetter beeinträchtigte leichter Regen das Fest am Sonntag und Montag. Am Donnerstag, 30. Juli, öffnete das Gelände wegen einer amtlichen Unwetterwarnung aus Sicherheitsgründen erst um 18.30 Uhr. Zwei Bühnen blieben geschlossen, weitere Programmpunkte wurden kurzfristig angepasst.

Sicherheit hatte Vorrang

„Mit mehr als einer Million Gästen nach zehn Tagen sind wir sehr zufrieden“, sagte HVG-Geschäftsführer André Lawiszus. Die spätere Öffnung am Donnerstag sei angesichts der Unwetterwarnung die richtige Entscheidung gewesen. Die Sicherheit der Gäste habe oberste Priorität.

Auch mehrere Gastronomiebetriebe bewerteten den bisherigen Verlauf überwiegend positiv. Demir Cesar vom Musikpark an der Maschseequelle berichtete von einer guten Stimmung und zahlreichen Gästen. Ein Table-Quiz musste wetterbedingt abgesagt werden, für die folgende Woche wurde ein Ersatztermin gefunden.

Annalena Kolberg vom Irish Folk am Südufer verzeichnete nach eigenen Angaben bislang mehr Gäste als im Vorjahr. Wegen der Unwetterwarnung mussten dort am zweiten Donnerstag mehrere größere Reservierungen abgesagt werden.

Reservierungen wegen Unwetterwarnung abgesagt

Auch die Weinbar Gegenüber am Nordufer musste nach Angaben von Betreiber Philip Lutz rund 300 Reservierungen stornieren. Trotz der daraus entstandenen Umsatzverluste äußerte er Verständnis für die Sicherheitsentscheidung und blickte optimistisch auf die verbleibenden Tage.

Vom Ostufer meldete Sascha Casado vom Ohana Beach besonders für das erste Wochenende und den sommerlich warmen Mittwoch einen guten Besuch. Die Finals hätten aus gastronomischer Sicht zwar kaum zusätzliche Gäste gebracht, seien aber ein Gewinn für die Stimmung am See und für Hannover gewesen.

Bis zum 9. August folgen weitere Konzerte und Veranstaltungen. Das NKR-Entenrennen beginnt am 1. August um 16 Uhr am Nordufer. Das traditionelle Fackelschwimmen ist dort für den 8. August ab 21.30 Uhr vorgesehen.

Unwetterwarnung Maschseefest

Maschseefest soll erst um 20 Uhr wegen Unwetter öffnen

30. Juli 2026/in Hannover

Update: ENTWARNUNG – Maschseefest öffnet ab 18:30 Uhr

Schäden durch starke Windböen könnten die Öffnung weiter verzögern oder zu einer Absage führen.

HANNOVER (redu) – Wegen der aktuellen Unwetterwarnung soll das Maschseefest am Donnerstag voraussichtlich erst um 20 Uhr öffnen. Nach dem Durchzug der angekündigten Unwetter ist eine erneute Sicherheitsbewertung vorgesehen. Eine weitere Verschiebung oder Absage bleibt möglich.

Entscheidend ist, ob die starken Windböen Schäden auf dem Gelände verursachen und die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher gewährleistet werden kann.

Die Unwetterwarnung für das Maschseefest führt zunächst zu einer späteren Öffnung. Der geplante Beginn um 20 Uhr steht jedoch unter Vorbehalt.

Sollten Windböen Schäden auf dem Veranstaltungsgelände verursachen, kann die Öffnung weiter verschoben oder abgesagt werden. Nach Angaben des Veranstalters haben die Sicherheit der Gäste, Mitarbeitenden und Partner oberste Priorität.

Über die weitere Entwicklung informiert das Maschseefest fortlaufend auf Instagram unter „maschseefest_hannover“ und auf Facebook unter „Maschseefest Hannover“.

Oktablöcke für Straßensperren

Maschseefest Sicherheitskonzept wird vorsorglich erweitert

27. Juli 2026/in Hannover

HVG setzt das erweiterte Sperrkonzept am Mittwoch von 17 bis 0 Uhr um.

HANNOVER – Das Maschseefest Sicherheitskonzept wird am Queer Wednesday vorsorglich erweitert. Die Hannover Veranstaltungs GmbH setzt dazu zusätzliche Verkehrssperrungen um. Nach Angaben der Polizeidirektion Hannover liegen derzeit keine Hinweise auf eine konkrete Gefahrenlage vor.

Die Maßnahmen gelten bislang nur an den besucherstarken Freitagen und Samstagen. Am Mittwoch werden sie nun ebenfalls umgesetzt.

Sperrungen beginnen am Nachmittag

Das Maschseefest Sicherheitskonzept sieht am Mittwoch von 17 bis 0 Uhr Sperrungen rund um das Veranstaltungsgelände vor. Betroffen sind das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ab der Riepestraße, die Willy-Brandt-Allee und die Culemannstraße. Mit dem Aufbau der Sperren beginnt die HVG um 13 Uhr.

Am Nordufer des Maschsees werden zudem im Eingangsbereich auf der Seite des Kurt-Schwitters-Platzes Oktablöcke auf einer Länge von etwa 23 Metern aufgestellt. Sie befinden sich vor dem Schwerlastboden.

Keine Einschränkungen beim Festbesuch

Die Anpassung erfolgt nach Angaben der HVG in enger Abstimmung mit Polizei, Feuerwehr, Landeshauptstadt Hannover und den zuständigen Sicherheitsbehörden. Die Lage werde fortlaufend bewertet. Bei Bedarf könne das Konzept erneut angepasst werden.

Für Gäste ergeben sich nach Angaben des Veranstalters keine Einschränkungen beim Besuch des Maschseefestes. Im Umfeld des Geländes kann es während der Sperrzeiten jedoch zu geänderten Verkehrsführungen und Einschränkungen für den Individualverkehr kommen.

HVG-Geschäftsführer André Lawiszus erklärte: „Die Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher hat für uns oberste Priorität. Mit der vorsorglichen Umsetzung des erweiterten Sperrkonzepts stärken wir unser bestehendes Sicherheitskonzept und schaffen die bestmöglichen Voraussetzungen für einen unbeschwerten Besuch des Maschseefestes.“

Maschsee Maschseefest und Finals 2026

Maschseefest und Finals 2026 überzeugen am Maschsee

26. Juli 2026/in Hannover

Maschseefest verzeichnet in vier Tagen rund 150.000 Gäste mehr als im Vorjahr.

HANNOVER (redu) – Das Doppel-Event Hannover aus Maschseefest und den Finals 2026 hat in den ersten vier gemeinsamen Veranstaltungstagen zahlreiche Menschen an den Maschsee gezogen. Nach Angaben der Hannover Veranstaltungs GmbH lag die Besucherzahl deutlich über dem Vorjahreswert.

Vom 23. bis 26. Juli verbanden sich Kanu- und Ruderwettbewerbe auf dem Maschsee mit dem gastronomischen und kulturellen Angebot des Seefests.

15 Meistertitel auf dem Maschsee

Beim Doppel-Event Hannover wurden insgesamt 15 Deutsche Meistertitel vergeben. Acht Entscheidungen fielen im Kanu, sieben im Rudern.

Die vorverlegten Öffnungszeiten des Maschseefests ermöglichten es den Gästen, zunächst die Wettkämpfe zu verfolgen und anschließend das Angebot rund um den See zu nutzen. Besonders am Nordufer entstand nach Angaben der Hannover Veranstaltungs GmbH eine lebendige Atmosphäre.

Das überwiegend sommerliche Wetter trug laut Veranstalter ebenfalls dazu bei, dass zahlreiche Menschen den Maschsee besuchten.

Rund 150.000 zusätzliche Gäste

In den ersten vier Tagen verzeichnete das Maschseefest rund 150.000 Besucherinnen und Besucher mehr als im Vorjahr. Bereits am Eröffnungsmittwoch kamen etwa 20.000 Gäste mehr als im vergangenen Jahr.

Die Veranstaltung begann diesmal wegen einer Eröffnungsshow auf einer schwimmenden Bühne bereits um 16 Uhr statt um 18 Uhr.

„Die ersten vier Tage haben gezeigt, wie gut sich das Maschseefest und Die Finals 2026 ergänzen. Die Sportwettkämpfe direkt auf dem Maschsee im Kanu- und Rudersport waren ein Publikumsmagnet und haben das Fest auf besondere Weise bereichert“, sagt André Lawiszus, Geschäftsführer der Hannover Veranstaltungs GmbH.

Viele Sportfans hätten das Seefest kennengelernt. Zugleich hätten zahlreiche Gäste des Maschseefests spontan die Wettkämpfe verfolgt. Wer ausschließlich das Seefest besuchen wollte, habe unter anderem am Geibel und am Südufer an der Löwenbastion entsprechende Möglichkeiten gehabt.

Nach dem Ende der Finals läuft das Maschseefest noch zwei Wochen weiter. Bis zum 9. August stehen internationale Gastronomie, Live-Musik, Unterhaltung und weitere Veranstaltungen rund um den Maschsee auf dem Programm.

Thüringer-Wald-Ziegen

Thüringer-Wald-Ziegen: Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover

23. Juli 2026/in Hannover

Zwei junge Thüringer-Wald-Ziegen und ein Lamm der Rauwolligen Pommerschen Landschafe bereichern den Zoo-Bauernhof.

HANNOVER – Zwei junge Thüringer-Wald-Ziegen erkunden seit ihrer Geburt am 18. Juli den Zoo-Bauernhof „Meyers Hof“ im Erlebnis-Zoo Hannover. Auch bei den Rauwolligen Pommerschen Landschafen gibt es Nachwuchs. Mit den Jungtieren macht der Zoo auf bedrohte alte Haustierrassen aufmerksam.

Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich mit der Haltung und Zucht alter deutscher Nutztierrassen aktiv an deren Erhalt. Mehrere der vorgestellten Rassen gelten als stark gefährdet.

Kleine Seltenheiten auf Meyers Hof

Die beiden Thüringer-Wald-Ziegen zeigen bereits ihre Neugier und erkunden noch etwas unsicher ihre Umgebung. Wird es ihnen zu aufregend, suchen sie die Nähe ihrer Mutter „Ida“. Die Rasse gilt laut Roter Liste der gefährdeten Nutztierrassen als stark gefährdet.

Auch bei den Rauwolligen Pommerschen Landschafen wächst die Herde. Schaf „Heidemarie“ kümmert sich um ihr erstes, am 19. Juli geborenes Lamm. Anders als die silbergrauen erwachsenen Tiere sind die Lämmer vollständig schwarz.

Weitere Jungtiere erwartet

Der Nachwuchs auf Meyers Hof wird in den kommenden Wochen weiter wachsen. Ziege „Clara“ brachte am 22. Juli zwei weitere Jungtiere zur Welt. Außerdem erwartet der Zoo Nachwuchs von Ziege „Uschi“ sowie von etwa zehn Rauwolligen Pommerschen Landschafen.

Auch bei den stark gefährdeten Japanerkaninchen gibt es bereits Nachwuchs. Zwei Jungtiere wurden am 22. Mai und fünf weitere am 22. Juni geboren und sind im größten Stall des Zoo-Bauernhofs zu beobachten.

Der Erlebnis-Zoo Hannover hält auf Meyers Hof mehrere alte deutsche Haustierrassen, darunter Thüringer-Wald-Ziegen, Harzer Höhenvieh, Schwarzbunte Altdeutsche Niederungsrinder, Dülmener Pferde, Rauwollige Pommersche Landschafe, Leine-Gänse sowie Bunte Bentheimer Landschweine. Mit der Zucht dieser Tiere unterstützt der Zoo ihren langfristigen Erhalt.

Spektakulärer Auftakt für Maschseefest und Finals 2026 in Hannover – 20260722 Maschseefest KevinMuenkel 2247

Spektakulärer Auftakt für Maschseefest und Finals 2026 in Hannover

22. Juli 2026/in Hannover

Schwimmende Bühne, Musik und Feuerwerk markieren den Start von Norddeutschlands größtem Seefest und Deutschlands größtem Multisportevent.

HANNOVER – Mit einer Eröffnungsshow auf einer schwimmenden Bühne haben Maschseefest und Finals 2026 am Mittwoch gemeinsam begonnen. Bis zum 9. August lädt das Seefest an den Maschsee ein, während vom 23. bis 26. Juli die Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten in Hannover stattfinden.

Erstmals wurden das Maschseefest und Deutschlands größtes Multisportevent gemeinsam eröffnet. Die Verbindung von Sport, Kultur und Festival soll Hannover bundesweit präsentieren.

Spektakulärer Auftakt für Maschseefest und Finals 2026 in Hannover – Karate Eroeffnung MF

Karatesportlerinnen bei der Eröffnung der Finals 2026 © Matthias Falk

Sport und Kultur auf einer Bühne

Auf einer eigens errichteten schwimmenden Bühne präsentierten sich verschiedene Sportarten der Finals. Musikalisch gestalteten die Hannoveraner Band Fury in the Slaughterhouse sowie die aus der Region Hannover stammende Sängerin Lina Larissa Strahl das Eröffnungsprogramm.

Spektakulärer Auftakt für Maschseefest und Finals 2026 in Hannover – 20260722 MSF 3403 Kevin Muenkel

Fury in the Slaughterhouse © Kevin Muenkel

Um 17.30 Uhr gaben Oberbürgermeister Belit Onay, Niedersachsens Ministerin für Inneres und Sport Daniela Behrens, Regionsdezernent Jens Palandt sowie HVG-Geschäftsführer André Lawiszus mit einem gemeinsamen Druck auf den Buzzer das Startsignal für beide Veranstaltungen. Ein Feuerwerk bildete den Abschluss der Eröffnung, ehe kurz darauf leichter Regen einsetzte.

Veranstaltungen bis Anfang August

Das 38. Maschseefest verwandelt das Seeufer bis zum 9. August in eine Flaniermeile mit internationaler Gastronomie, Live-Musik sowie einem Kultur- und Familienprogramm. Parallel werden im Rahmen der Finals vom 23. bis 26. Juli insgesamt 143 deutsche Meistertitel in 24 Sportarten vergeben. Zahlreiche Wettbewerbe finden direkt am und auf dem Maschsee statt.

Belit Onay bezeichnete die gemeinsame Eröffnung als Ausdruck eines vielfältigen, gastfreundlichen und lebendigen Hannovers. André Lawiszus betonte, die Kombination aus Sport und Kultur biete die Chance, die Landeshauptstadt bundesweit als moderne Veranstaltungsstadt zu präsentieren.

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