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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Kleines Fest 2026

Kleines Fest 2027 soll wachsen – höhere Eintrittspreise geplant

28. August 2026/in Hannover

Für 2027 sind 16 Spieltage vorgesehen, 2028 soll das Festival wieder drei volle Wochen umfassen. Die geplanten neuen Eintrittspreise stehen noch unter politischem Vorbehalt.

HANNOVER (redu) – Das Kleine Fest 2027 soll an 16 Tagen stattfinden und zugleich teurer werden. Der reguläre Eintrittspreis soll von 37 auf 45 Euro steigen. Ermäßigte Karten bleiben bei 17 Euro, Kinder bis einschließlich elf Jahre sollen weiterhin kostenlos teilnehmen können.

Die Stadt Hannover hat den politischen Gremien eine entsprechende Beschlussdrucksache vorgelegt. Die neuen Eintrittspreise für 2027 und 2028 stehen damit noch unter dem Vorbehalt der politischen Zustimmung.

Das Kleine Fest 2027 soll nach den Plänen der Stadt einen weiteren Schritt zurück zu drei vollen Veranstaltungswochen machen. Nach 13 ausverkauften Abenden in diesem Jahr sind für 2027 insgesamt 16 Spieltage vorgesehen. 2028 sollen es 18 Spieltage und damit wieder drei volle Wochen sein.

Flexible Ticketmodelle werden erwogen

Neben dem höheren regulären Eintrittspreis sollen künftig flexiblere Ticketmodelle möglich werden. Erwogen werden beispielsweise Frühbucherrabatte oder ein „Kleines-Fest-Pass“.

„Die Preiserhöhung ist leider unvermeidbar, dennoch soll der Zugang zum Kleinen Fest natürlich weiter attraktiv und familienfreundlich bleiben“, betont der künstlerische Leiter DESiMO. Als Möglichkeiten für günstigere Besuche nennt er Frühbucherangebote oder einen „Fest-Pass“.

Der ermäßigte Eintrittspreis soll unverändert bei 17 Euro bleiben. Auch der seit 2023 geltende kostenlose Eintritt für Kinder bis einschließlich elf Jahre soll bestehen bleiben.

Kostendeckende Finanzierung ab 2028 angestrebt

Die geplante Erhöhung wäre die erste Anpassung des regulären Eintrittspreises seit 2022. Damals stieg er von 32 auf 37 Euro. Als Grund für die neue Anpassung nennt die Stadt die gestiegenen Kosten der vergangenen Jahre. Das jährliche Budget liegt bei rund drei Millionen Euro.

Das Fest finanziert sich grundsätzlich aus dem Kartenverkauf sowie über Sponsoring und Förderkarten. Für 2026 und 2027 ist wegen der kürzeren Spielzeiten jeweils ein städtischer Sockelbetrag von 250.000 Euro vorgesehen.

Mit 18 Spieltagen soll die Veranstaltung ab 2028 wieder vollständig aus eigenen Einnahmen finanziert werden können. „Mit der jetzt vorgeschlagenen Erhöhung der Eintrittspreise und gleichbleibender guter Auslastung können wir die erforderliche kostendeckende Eigenfinanzierung ab dem Jahr 2028 wieder erreichen“, erläutert Dr. Benedikt Poensgen, Veranstaltungsleiter der Herrenhäuser Gärten.

Kampfmittelbeseitigungsdienst

Kampfmittelverdacht Misburg: Evakuierung für 17.500 Menschen

28. August 2026/in Hannover

Zwei Verdachtspunkte in Misburg-Nord sollen am 4. Oktober weiter untersucht werden – im Sicherheitsbereich müssen rund 17.500 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

HANNOVER (redu) – Wegen zwei bei Sondierungsarbeiten entdeckten Verdachtspunkten auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg müssen am Sonntag, 4. Oktober 2026, rund 17.500 Menschen in Hannover ihre Wohnungen verlassen. Der Kampfmittelverdacht Misburg macht einen Sicherheitsbereich von 1.000 Metern erforderlich.

Die Evakuierung soll ab 9 Uhr erfolgen. Erst wenn die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt sind, können die weitere Erkundung und gegebenenfalls eine Kampfmittelbeseitigung beginnen.

Der Kampfmittelverdacht Misburg wurde im Zuge von Sondierungsarbeiten im Bereich der geplanten Quartiersentwicklung Steinbruchsfeld-Ost im Stadtbezirk Misburg-Anderten festgestellt. Dort laufen voraussichtlich noch bis Anfang Oktober Kampfmittelsondierungen. Anschließend sollen weitere Arbeiten zur Vorbereitung des Baugebietes folgen, darunter der erforderliche Kanal- und Leitungsbau.

Bei den Untersuchungen wurden zwei Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Um diese weiter erkunden und möglicherweise notwendige Entschärfungsmaßnahmen durchführen zu können, wird in Absprache mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen ein Sicherheitsbereich mit einem Radius von 1.000 Metern eingerichtet.

Rund 17.500 Menschen müssen den Bereich verlassen

Alle Bewohnerinnen und Bewohner innerhalb dieses Sicherheitsbereichs werden aufgefordert, den betroffenen Bereich am Sonntag, 4. Oktober 2026, ab 9 Uhr zu verlassen. Nach den vorliegenden Angaben betrifft die Evakuierungsmaßnahme rund 17.500 Menschen in Hannover.

Die notwendigen Sondierungs- und Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen können erst beginnen, wenn sämtliche Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt worden sind. Die Rückkehr in die Wohnungen wird voraussichtlich erst in den Abendstunden möglich sein.

Betroffene sollen deshalb alle unbedingt benötigten Dinge mitnehmen. Dazu gehören insbesondere Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung. Außerdem werden die Einwohnerinnen und Einwohner gebeten, ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.

Betreuungsstelle öffnet in der IGS Roderbruch

Für Menschen, die während der Evakuierung eine Unterkunft benötigen, wird eine Betreuungsstelle in der Integrierten Gesamtschule Roderbruch, Rotekreuzstraße 23, 30627 Hannover, eingerichtet. Sie ist am 4. Oktober ab 9 Uhr geöffnet.

Für den kostenlosen Transport zur Betreuungsstelle stehen Busse bereit. Sie fahren regelmäßig die Schienenersatzverkehr-Haltestellen Schierholzstraße, Kafkastraße und Forstkamp sowie die Haltestellen Meyers-Garten, Kampstraße, Am Seelberg, Zum Brookland, Hannoversche Straße und Grenzstraße an. Endhaltestelle ist die IGS Roderbruch.

Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

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Bürgertelefon an drei Tagen erreichbar

Für Fragen zur Evakuierung steht unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 ein Bürgertelefon zur Verfügung. Es ist am Freitag, 2. Oktober, und Samstag, 3. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Am Sonntag, 4. Oktober, ist die Nummer von 7 Uhr bis zum Einsatzende geschaltet.

Aktuelle Informationen, der konkrete Evakuierungsbereich, eine detaillierte Auflistung der betroffenen Straßen und eine Grafik der Evakuierungsbuslinie werden über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover und der Feuerwehr Hannover bereitgestellt. Über das Hannover-GIS können Bürgerinnen und Bürger durch Eingabe ihrer Adresse prüfen, ob sie von der Evakuierung betroffen sind.

Auch über die sozialen Medien informiert die Feuerwehr Hannover. Genannt werden das Threads-Profil @feuerwehr_hannover mit dem Hashtag #hannbombe, der Instagram-Account feuerwehr_hannover sowie der WhatsApp-Channel der Feuerwehr Hannover.

Straßenliste der von der Evakuierung betroffenen Straßen

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Baumbewässerung

Hannovers Stadtgrün im Sommer bislang robust

26. August 2026/in Hannover

Rund 5.000 Bäume werden derzeit bewässert – 400 Bodenfeuchtesensoren unterstützen die bedarfsgerechte Versorgung.

HANNOVER (redu) – Hannovers Stadtgrün im Sommer kommt bislang vergleichsweise gut mit Hitze und Trockenheit zurecht. Die Bewässerung der Stadtbäume läuft nach Angaben der Stadt planmäßig. Rund 5.000 überwiegend jüngere Bäume werden derzeit versorgt, unterstützt durch digitale Technik und Bodenfeuchtesensoren.

Eine außergewöhnliche Belastung der Stadtbäume stellt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün derzeit nicht fest. Auch die Intensität der Bewässerung musste bislang nicht erhöht werden.

Das Stadtgrün im Sommer umfasst allein rund 50.000 Straßenbäume und etwa 200.000 weitere Bäume in Parks und Grünanlagen. Bewässert werden aktuell rund 5.000 Bäume. Dabei handelt es sich in der Regel um jüngere Exemplare, die sich an ihren Standorten noch etablieren müssen. Ältere Bäume erhalten nur im Einzelfall und bei dringendem Bedarf zusätzlich Wasser.

Junge Bäume erhalten fünf Jahre lang Wasser

Neu gepflanzte Straßenbäume versorgt die Stadt insgesamt fünf Jahre lang. In den ersten zwei bis drei Jahren bekommen sie in der Regel wöchentlich rund 200 Liter Wasser. Ab dem dritten Standjahr wird auf einen zweiwöchentlichen Rhythmus umgestellt. Die Bäume sollen dadurch zunehmend selbstständig mit den vorhandenen Wasserressourcen auskommen.

Die Bewässerungssaison begann in diesem Jahr im Mai und läuft bis in den Spätherbst. Die Stadt versorgt die Bäume, solange sie Laub tragen. In trockeneren Jahren begann die Bewässerung bereits im April.

Für die Arbeiten stehen neun Bewässerungsfahrzeuge mit Gießarmen zur Verfügung. In besonders trockenen Jahren kann der Bedarf deutlich steigen. 2022 wurden beispielsweise mehrere Hundert ältere Straßenbäume zusätzlich bewässert. Eine vergleichbare Situation zeichnet sich in diesem Sommer bislang nicht ab.

Eine Ausnahme sind die Linden an der Georgstraße. Sie leiden erkennbar unter Trockenstress und werfen Laub ab. Nach Angaben der Stadt ist der Standort für Straßenbäume besonders schwierig.

400 Sensoren messen die Bodenfeuchtigkeit

Digitale Steuerung, Bodenfeuchtesensoren und digitales Aufgabenmanagement sollen die Wasserversorgung gezielt am tatsächlichen Bedarf ausrichten. Derzeit sind in Hannover 400 Bodenfeuchtesensoren installiert. An ausgewählten Bäumen messen jeweils vier Sensoren die Feuchtigkeit an der Oberfläche sowie in 30, 60 und 90 Zentimetern Tiefe direkt an den Wurzelballen.

Die Erfahrungen mit dem System sind nach Angaben des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün insgesamt sehr positiv. Die Technik erleichtere eine bedarfsgerechte Bewässerung und helfe, den steigenden Anforderungen durch den Klimawandel zu begegnen.

Neben Straßenbäumen werden vor allem öffentliche Pflanzkübel im Innenstadtbereich sowie einzelne Beete bewässert. Insgesamt setzt die Stadt dafür etwa 11.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr ein. Im Vergleich zum Vorjahr wird aktuell allerdings nicht mehr Wasser ausgebracht.

Die von der Stadtverwaltung gepflegten Grünflächen umfassen knapp 1.200 Hektar. Dazu zählen rund 400 Hektar öffentliche Grünflächen, rund 210 Hektar Parkanlagen, 115 Hektar Spiel- und Freizeitflächen, knapp 240 Hektar Verkehrsgrün, rund 180 Hektar Freiflächen an öffentlichen Liegenschaften sowie knapp 50 Hektar sonstige Flächen. Eine flächendeckende Bewässerung findet nicht statt.

Mit Blick auf die kommenden Jahre erwartet die Stadt steigende Anforderungen an Pflege und Bewässerung. Höhere Temperaturen, der städtische Hitzeinsel-Effekt sowie häufigere und länger anhaltende Trockenperioden dürften nach Einschätzung der Fachleute den Aufwand erhöhen und voraussichtlich auch Teile des Altbaumbestands betreffen.

Bei neuen Baumarten orientiert sich die Stadt unter anderem an Empfehlungen der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz und deren Katalog „Zukunftsbäume für die Stadt“. Grundsätzlich werden heimische Baumarten bevorzugt. An schwierigen Straßenstandorten können auch nicht heimische, klimaresiliente Arten eingesetzt werden. Als Beispiel nennt die Stadt die Zerreichen an der Schmiedestraße.

„Für die Stadt bedeutet der Klimawandel bereits heute einen höheren Kontroll- und Pflegeaufwand. Gleichzeitig bleibt die Verkehrssicherheit ein zentraler Aspekt bei der Pflege des Baumbestands“, erklärt die städtische Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel. „Deshalb wird eine Kombination aus geeigneter Baumartenwahl, bedarfsgerechter Bewässerung und moderner Technik eine wichtige Rolle für die Widerstandsfähigkeit des hannoverschen Stadtgrüns spielen.“

Run4Respect

Run4Respect Hannover: Mehr als 1.000 Menschen setzen Zeichen gegen Gewalt

26. August 2026/in Hannover

Lauf durch die Innenstadt wirbt für Respekt und Wertschätzung gegenüber Einsatzkräften sowie Klinik- und Pflegepersonal.

HANNOVER (redu) – Mehr als 1.000 Menschen haben beim Run4Respect Hannover ein Zeichen für Respekt und gegen Gewalt gegenüber Einsatzkräften sowie Klinik- und Pflegepersonal gesetzt. Der rund vier Kilometer lange Lauf durch die Innenstadt war ausgebucht und verzeichnete einen Teilnehmerzuwachs gegenüber dem Vorjahr.

Die Veranstaltung soll die Solidarität mit Menschen sichtbar machen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für Sicherheit, Gesundheit und das Wohlergehen anderer einsetzen. Der Erlös aus den Startgebühren soll später an die Kinderklinik auf der Bult fließen.

Der Run4Respect Hannover führte vom Platz der Menschenrechte am Neuen Rathaus durch die Innenstadt. Veranstaltet wurde der Lauf von der eichels GmbH, unterstützt von der Polizeidirektion Hannover, der Feuerwehr Hannover und der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Gemeinsam für mehr Respekt

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten bezeichnete Respekt gegenüber Einsatz- und Hilfskräften als „eine wesentliche Grundlage unseres gesellschaftlichen Miteinanders“. Mit dem Lauf werde ein Zeichen gegen Gewalt, Beleidigungen und Anfeindungen gesetzt.

Auch Feuerwehrdirektor Christoph Bahlmann verwies auf die Bedeutung eines respektvollen Umgangs. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Ordnungsdienste und Beschäftigte im Gesundheitswesen leisteten täglich wichtige Arbeit für die Menschen. Die hohe Beteiligung zeige, dass viele Bürgerinnen und Bürger hinter den Einsatzkräften stünden.

Mehr als 1.000 Teilnehmende

Johanniter-Dienststellenleiter Michael Homann wertete die hohe Teilnehmerzahl als Zeichen dafür, welche Bedeutung Respekt, Wertschätzung und Solidarität für die Menschen haben. Der Lauf bringe Menschen zusammen, die sich für einen respektvollen Umgang mit Helferinnen und Helfern einsetzen.

Mit mehr als 1.000 Teilnehmenden war die Veranstaltung ausgebucht und verzeichnete einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Zahlreiche Partnerorganisationen, Helferinnen und Helfer sowie Unterstützende beteiligten sich an der Durchführung.

Startgelder für die Kinderklinik

Nach Angaben der Veranstalter soll der Erlös aus den Startgebühren zu einem späteren Zeitpunkt an die Kinderklinik auf der Bult fließen.

Die Organisatoren verbinden die Veranstaltung mit der Forderung, Respekt und Gewaltfreiheit gegenüber Menschen, die helfen, schützen, retten, pflegen oder Verantwortung für die Sicherheit anderer übernehmen, als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit zu stärken.

Kölsch im Kuppelsaal

EXIT x Electric Sunday feiert Premiere im HCC Hannover

26. August 2026/in Hannover

EXIT und Electric Sunday veranstalten erstmals gemeinsam einen Abend mit internationalem Line-up, Licht, Visuals und elektronischer Musik.

HANNOVER (redu) – Electric Sunday und EXIT veranstalten am Freitag, 30. Oktober 2026, erstmals gemeinsam einen Abend im Kuppelsaal des Hannover Congress Centrums. Mit Kölsch, Brina Knauss und Henrik Schwarz LIVE stehen drei international bekannte Künstler der elektronischen Musik auf dem Programm.

Die Veranstaltung der Hannover Veranstaltungs GmbH verbindet elektronische Musik mit Licht, Visuals und der Architektur des historischen Kuppelsaals. Einlass ist ab 21 Uhr, Tickets sind ab 35 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren erhältlich.

Unter dem Titel Electric Sunday soll der Kuppelsaal für einen Abend zum Dancefloor werden. Nach Angaben des Veranstalters verschmelzen dabei Licht, Visuals, Sound und Architektur zu einer gemeinsamen Inszenierung. Auch die monumentale Kuppel soll Teil des Konzepts werden.

Drei internationale Acts im Kuppelsaal

Zum Line-up gehört der dänische DJ und Produzent Rune Reilly Kölsch. Seine Sets verbinden emotionale Melodien mit treibender elektronischer Musik. Im Juli 2026 trat er auf der Mainstage des Tomorrowland auf.

Brina Knauss bewegt sich im Bereich Melodic House und Techno. Die slowenische Künstlerin war unter anderem bei Tomorrowland, Awakenings und Afterlife sowie im [UNVRS] auf Ibiza zu erleben. Veröffentlichungen erschienen bei ZAMNA Records und Cercle.

Henrik Schwarz tritt live auf

Henrik Schwarz verbindet elektronische Musik mit Einflüssen aus Jazz, Soul und Klassik. Der deutsche Produzent arbeitet seit mehr als zwei Jahrzehnten mit House, Techno, Improvisation und Konzertästhetik. Im Kuppelsaal präsentiert er kein DJ-Set, sondern ein Live-Format.

EXIT x Electric Sunday beginnt am 30. Oktober 2026 mit dem Einlass ab 21 Uhr. Tickets sind ab 35 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren buchbar.

Verkehrshinweise

Sperrung Limmerstraße: Sechs Wochen Gleisarbeiten

24. August 2026/in Hannover

Linien 10 und 12 werden Mitte September für mehrere Tage unterbrochen.

HANNOVER (redu) – Die Sperrung Limmerstraße beginnt am Montag, 31. August 2026, und soll bis Freitag, 9. Oktober, dauern. Zwischen Offensteinstraße und Ungerstraße erneuert die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover die Stadtbahngleise. Auch der Stadtbahnverkehr wird zeitweise unterbrochen.

Die Arbeiten betreffen einen Abschnitt, auf dem die Gleise zugleich im Straßenraum liegen. Für Autofahrende bleibt der Baustellenbereich während der gesamten Bauzeit gesperrt.

Die Sperrung Limmerstraße gilt vom 31. August an für den Individualverkehr im Baustellenbereich zwischen Offensteinstraße und Ungerstraße. Die infra lässt dort die eingedeckten Stadtbahngleise erneuern, die durch die jahrzehntelange Befahrung der Linien 10 und 12 stark abgenutzt sind.

Da die Gleise im Straßenraum liegen und auch von Autos überfahren werden, wird der Verschleiß zusätzlich beschleunigt. Für die Arbeiten werden die gleisanliegenden Fahrspuren außerdem als Flächen für Baumaterial und Maschinen benötigt.

Zufahrten zu Grundstücken bleiben möglich

Zunächst sind zwei Wochen für Aufbruch- und vorbereitende Arbeiten vorgesehen. Während einer anschließenden Sperrpause für die Stadtbahnen werden die Gleise umgebaut. Danach folgen nach derzeitiger Planung rund vier Wochen Eindeckungs- und Restarbeiten.

Der Baustellenbereich wird komplett für Autos gesperrt und mit Stadtbahnschranken abgesichert. Grundstückseinfahrten und Garagenzufahrten sollen für Berechtigte erreichbar bleiben. Dazu werden Sackgassenregelungen eingerichtet.

Die Zufahrt zu den Grundstücken erfolgt von beiden Seiten über die Ungerstraße. Teilweise wird dafür das Fahren entgegen der regulären Fahrtrichtung ermöglicht. Rettungswagen können den Bereich jederzeit passieren.

Der Kötnerholzweg wird während der Bauzeit zur Sackgasse. Am Ende der Ungerstraße und des Kötnerholzweges sind Bereitstellungsflächen für den Lieferverkehr vorgesehen.

Für Radfahrende führt eine Umleitung über Fröbe- und Velberstraße sowie über Elisen- und Offensteinstraße.

Stadtbahnverkehr wird Mitte September unterbrochen

Nicht alle Arbeiten können bei laufendem Stadtbahnbetrieb ausgeführt werden. Deshalb sollen die Linien 10 und 12 von Freitag, 11. September, 21 Uhr, bis zum Betriebsbeginn am Montag, 14. September 2026, nicht fahren.

Während dieser Zeit wird auf der Baustelle rund um die Uhr gearbeitet. Besonders lärmintensive Arbeiten sollen nach den Planungen tagsüber stattfinden, um die Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner in den Nächten möglichst gering zu halten.

Die ÜSTRA richtet während der Betriebsunterbrechung einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hauptbahnhof/ZOB und Ahlem ein. Die Busse fahren über Fössestraße, Westschnellweg und Wunstorfer Straße. Die Stadtbahnhaltestelle Freizeitheim Linden entfällt während dieser Tage.

Sperrung Sutelstraße

Sperrung Sutelstraße: Einmündung wird einen Tag gesperrt

24. August 2026/in Hannover

Einmündung Klein-Buchholzer Kirchweg/Sutelstraße am 28. August für Individualverkehr gesperrt.

HANNOVER (redu) – Die Sperrung Sutelstraße betrifft am Freitag, 28. August 2026, die Einmündung Klein-Buchholzer Kirchweg/Sutelstraße. Sie wird für einen Tag für den Individualverkehr gesperrt. Grund sind Asphaltarbeiten im Zusammenhang mit dem Bau des Hochbahnsteigs der künftigen Stadtbahnhaltestelle Ludwig-Sievers-Ring.

Die Arbeiten sind Teil der laufenden Fahrbahn-, Kanal- und Gleisbauarbeiten auf der Sutelstraße. Die bestehende Einbahnregelung bleibt voraussichtlich bis Ende September bestehen.

Die Sperrung Sutelstraße beginnt am frühen Morgen und dauert nach derzeitiger Planung bis in die Abendstunden. An der Einmündung Klein-Buchholzer Kirchweg/Sutelstraße wird die Fahrbahn asphaltiert.

Der Einbau der Asphaltdeckschicht ist witterungsabhängig. Sollte es am Freitag sehr heiß sein, könnten sich die Arbeiten bis in die Nachtstunden verlängern.

Einbahnregelung bleibt bestehen

Auf der Sutelstraße gilt weiterhin die bestehende Einbahnregelung. Sie soll voraussichtlich bis Ende September aufrechterhalten bleiben und betrifft auch den Bereich Ebelingstraße/Klein-Buchholzer Kirchweg.

Dieser Abschnitt wurde in die Regelung einbezogen, um Schleichverkehr durch den Ludwig-Sievers-Ring zu unterbinden.

Hochbahnsteig soll Ende 2026 in Betrieb gehen

Der Hochbahnsteig an der künftigen Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring ersetzt den bisherigen Stadtbahnhalt Bothfelder Kirchweg. Derzeit laufen die Ausbauarbeiten.

Nach der vorliegenden Planung soll der Hochbahnsteig Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden.

Riesenschildkröten

Riesenschildkröten Hannover: Rückkehr nach 18 Jahren

20. August 2026/in Hannover

Vier Aldabra-Riesenschildkröten beziehen neues Warmhaus im Erlebnis-Zoo – Zucht der bedrohten Tierart geplant.

HANNOVER (redu) – Nach 18 Jahren sind die Riesenschildkröten in Hannover wieder im Erlebnis-Zoo zu sehen. Für Cassiopeia, Romina, Bert und Leopold wurde ein neues Warmhaus gebaut. Dort plant der Zoo auch die Zucht der bedrohten Aldabra-Riesenschildkröten.

Mit der Rückkehr erfüllt sich nach Angaben des Zoos ein lang gehegter Wunsch des Teams und vieler Gäste. Zugleich soll die Haltung künftig zum Erhalt der als gefährdet eingestuften Tierart beitragen.

Neues Warmhaus für vier Riesenschildkröten

Die Riesenschildkröten Hannover sind nach 18 Jahren wieder im Erlebnis-Zoo vertreten. 2008 hatte sich der Zoo von den Tieren trennen müssen, weil ihre damalige Anlage in die Jahre gekommen war und im Baugebiet der heutigen Themenwelt Yukon Bay lag.

„Die Rückkehr der Riesenschildkröten war und ist für uns eine echte Herzensangelegenheit“, sagte Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff. Für das gesamte Zoo-Team sei die Rückkehr ein besonderer Moment.

Für Cassiopeia, Romina, Bert und Leopold entstand ein rund 240 Quadratmeter großes gläsernes Warmhaus. Dort herrschen laut Zoo Temperaturen zwischen 26 und 30 Grad Celsius sowie eine Luftfeuchtigkeit von 60 bis 80 Prozent.

Zur Ausstattung gehören Natursteinboden, ein großes Badebecken, Sandbäder und bepflanzte Inseln. Fußbodenheizung, UV-Leuchten, Infrarotstrahler und eine Luftbefeuchtungsanlage sollen Bedingungen schaffen, die dem natürlichen Lebensraum der Tiere entsprechen.

Zoo plant Zucht der bedrohten Art

Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur stuft die Aldabra-Riesenschildkröte als gefährdet ein. Ihr Lebensraum im Indischen Ozean ist heute nahezu ausschließlich auf das Aldabra-Atoll beschränkt. Nach Angaben des Zoos setzen Klimawandel und invasive Arten dem Bestand zusätzlich zu.

Im neuen Warmhaus wurden deshalb auch ein Sandhügel und ein beheiztes Sandbecken für die Eiablage eingerichtet. Weibchen können dort Gruben graben und pro Gelege 10 bis 25 kugelförmige Eier mit Sand bedecken.

Die Rückkehr wurde auch durch Spenden unterstützt. Insgesamt kamen laut Zoo 46.000 Euro zusammen. Die Region förderte den Bau mit einem Investitionszuschuss von 669.000 Euro, weitere 950.000 Euro finanzierte der Zoo selbst.

Nach neunmonatiger Bauzeit wurden die vier Tiere in der vergangenen Woche mit einem zooeigenen Transporter aus dem Tierpark Hagenbeck abgeholt. Dort waren die Riesenschildkröten in den vergangenen 18 Jahren untergebracht.

Leopold ist etwa 82 Jahre alt und wiegt 178 Kilogramm. Bert ist rund 80 Jahre alt und 195 Kilogramm schwer. Romina ist etwa 57 Jahre alt und wiegt 76 Kilogramm, Cassiopeia ist rund 30 Jahre alt und bringt 116 Kilogramm auf die Waage.

Im Laufe des Jahres sollen weitere Tierarten in das „Reptilium“ einziehen. Vorgesehen sind Vietnamesische Langnasennattern, Blaue Baumwarane und Fidschi-Leguane. Später sollen dort auch Faultiere klettern. Das Warmhaus ist zudem mit einer grasbewachsenen Außenanlage im Zoologicum verbunden.

Senioren vor Whatsapp

Digitale Teilhabe Senioren: Hannover legt Plan bis 2030 vor

18. August 2026/in Hannover

Senior*innenplan zeigt Chancen digitaler Angebote für Alltag, Pflege und soziale Vernetzung.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt Hannover will die digitale Teilhabe Senioren weiter fördern. Der neue Senior*innenplan 2030 zeigt, wie digitale Angebote Selbstbestimmung und soziale Vernetzung unterstützen, Pflege erleichtern und älteren Menschen den Zugang zu verschiedenen Lebensbereichen vereinfachen können.

Die Fachplanung des Fachbereichs Senioren beschreibt Handlungsfelder für die kommenden vier Jahre und bündelt bestehende sowie geplante Ansätze der Stadt.

Digitale Angebote sollen Teilhabe erleichtern

Die digitale Teilhabe Senioren steht im Mittelpunkt des neuen Plans mit dem Titel „Gut eingeloggt, für ein selbstbestimmtes Leben“. Er wurde am 17. August den politischen Gremien vorgestellt.

Sozialdezernentin Sylvia Bruns erklärte, ältere Menschen sollten beim Umgang mit digitalen Angeboten unterstützt werden. Diese könnten soziale Vernetzung ermöglichen, Selbstbestimmung fördern und Versorgungslücken schließen.

Viele ältere Menschen nutzen nach Angaben der Stadt bereits Smartphones, Messenger oder das Internet. Der Bericht beschreibt jedoch deutliche Unterschiede bei Nutzung und digitalen Kompetenzen, unter anderem abhängig von Alter, Bildung und Einkommen.

Als Gründe für Verunsicherung nennt der Plan unter anderem Fake-News in sozialen Netzwerken sowie Zweifel an Datenschutz und Sicherheit, beispielsweise beim Online-Banking.

Technik kann Alltag und Pflege unterstützen

Digitale Anwendungen könnten nach Darstellung des Berichts die Gesundheits- und Pflegeversorgung ergänzen. In städtischen Alten- und Pflegezentren könnten sie etwa bei der Pflegedokumentation oder bei Erinnerungen an Medikamentenstellung und -einnahme helfen.

Auch Smart-Home-Technik, Wearables und Notfallalarme werden als mögliche Unterstützung genannt. Sie könnten Sicherheit und Selbstständigkeit erhöhen und pflegende Angehörige entlasten.

App-gestützte Mobilitätsdienste und digitale Orientierungshilfen sollen zudem die Mobilität ohne eigenes Auto verbessern. Digitale Plattformen könnten nach Einschätzung des Berichts auch Nachbarschaften stärken, etwa durch Informationen über Veranstaltungen oder gemeinsame Freizeitangebote.

Stadt setzt bereits mehrere Angebote um

Der Fachbereich Senioren bietet bereits Unterstützung beim Umgang mit digitaler Technik an. Dazu gehören kostenfreie Endgeräte zum Ausprobieren, WLAN-Zugangspunkte sowie Beratung in Stadtteilen und Quartieren.

Ehrenamtliche Medien- und Techniklots*innen besuchen Senior*innen bei Bedarf auch zu Hause. Weitere Angebote sind der „digital.Kiosk“ im Zentrum Hannovers und eine Musterwohnung im Roderbruch, in der Smart-Home-Technologien und sensorbasierte Assistenzsysteme gezeigt werden.

Bruns kündigte an, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und stärker an den Bedürfnissen älterer Menschen auszurichten. Der Senior*innenplan 2030 soll dafür die Grundlage bilden.

Ende 2025 lebten laut Plan 558.767 Menschen in Hannover. Davon waren 144.411 Personen mindestens 60 Jahre alt, entsprechend 25,8 Prozent der Bevölkerung.

Der Anteil dieser Altersgruppe stieg dem Bericht zufolge von 24,1 Prozent im Jahr 2015 auf 25,8 Prozent im Jahr 2025. Eine Bevölkerungsprognose von Stadt und Region Hannover rechnet bis 2049 mit rund 18.000 zusätzlichen Senior*innen.

In 83.958 Haushalten leben ausschließlich Menschen ab 60 Jahren. Davon sind fast 56.800 Einpersonenhaushalte.

Hospizdienst

Ehrenamtliche Hospizbegleitung: Malteser starten Kurs

18. August 2026/in Hannover

Qualifizierung umfasst Grundkurs, Praktikum, Vertiefung und Präventionsschulung.

HANNOVER (redu) – Die Malteser in Hannover suchen neue Ehrenamtliche für die Begleitung sterbender Menschen. Über die ehrenamtliche Hospizbegleitung und einen im Oktober beginnenden Qualifizierungskurs informieren sie am Dienstag, 1. September 2026, bei einem Informationsabend in Garbsen.

Der Kurs bereitet Interessierte auf die Begleitung sterbender Menschen vor und verbindet theoretische Inhalte mit praktischer Erfahrung.

Informationsabend in Garbsen

Der Informationsabend zur ehrenamtlichen Hospizbegleitung beginnt am 1. September um 18 Uhr im Pfarrzentrum von St. Raphael, Antareshof 5 in Garbsen. Die Malteser wollen dabei über den Aufbau und die Voraussetzungen der Qualifizierung informieren.

Nach Angaben der Malteser gehören ein Grundkurs, ein Praktikum mit Begleittreffen, Vertiefungskurse und eine Präventionsschulung zur Ausbildung. Der Grundkurs beginnt am Donnerstag, 22. Oktober, und läuft an diesem Tag von 18 bis 21.30 Uhr.

Kursort ist der ka:punkt in der Grupenstraße 8 in Hannover. Die Qualifizierung findet in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung in der Diözese Hildesheim e.V. statt.

Persönliches Vorgespräch erforderlich

Für die Teilnahme ist ein persönliches Vorgespräch notwendig. Deshalb bitten die Malteser um vorherige Anmeldung. Die Kursgebühr beträgt 150 Euro. Nach einem einjährigen ehrenamtlichen Einsatz kann dieser Betrag zurückerstattet werden.

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