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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Verdienbstkreuz 1.Klasse für Karl-Heinz Banse

Hohe Auszeichnung für Feuerwehrpräsident Karl-Heinz Banse in Hannover

5. November 2026/in Hannover

Im Gästehaus der Landesregierung wurde Karl-Heinz Banse für seinen Einsatz für die Feuerwehren, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die europäische Zusammenarbeit geehrt.

HANNOVER (redu) – Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, ist am Donnerstag, 5. November 2026, mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Umweltminister Christian Meyer überreichte die Ehrung im Gästehaus der Landesregierung in Hannover für Banses langjähriges Engagement im Feuerwehrwesen.

Mit der Auszeichnung würdigt das Land Niedersachsen insbesondere Banses Einsatz für den Brandschutz, die Weiterentwicklung der Feuerwehren und die europäische Zusammenarbeit. Auch sein Engagement für Demokratiebildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt wird hervorgehoben.

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Verdienstkreuzes 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens © Bernd Günther

Karl-Heinz Banse engagiert sich seit Jahrzehnten für das Feuerwehrwesen in Niedersachsen und Deutschland. Bereits im Alter von elf Jahren trat er in die Jugendfeuerwehr ein. Seitdem ist er der Feuerwehr verbunden geblieben und hat in unterschiedlichen Funktionen an ihrer Weiterentwicklung mitgewirkt.

Als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes vertritt Karl-Heinz Banse die Interessen der Feuerwehren gegenüber Politik und Gesellschaft. Dabei setzt er sich insbesondere für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Organisationen sowie für Demokratiebildung, Extremismusprävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.

Engagement über Deutschlands Grenzen hinaus

Neben seiner Tätigkeit auf Bundesebene hat Banse auch die europäische Zusammenarbeit der Feuerwehren vorangetrieben. Angesichts zunehmender Herausforderungen durch länderübergreifende Großschadenslagen und im Katastrophenschutz setzte er sich für die Gründung eines europäischen Feuerwehrverbandes ein.

Nach der Gründung des Verbandes der Feuerwehren in der Europäischen Union wurde Banse zu dessen Gründungspräsidenten gewählt. Damit übernahm er eine weitere Aufgabe bei der Zusammenarbeit der Feuerwehren über nationale Grenzen hinweg.

Verdienstkreuz 1. Klasse für langjährigen Einsatz

Die Ehrung fand am 5. November im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover statt. Umweltminister Christian Meyer überreichte Banse das Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens.

Mit der Auszeichnung werden sowohl seine Verdienste um den Brandschutz auf Landes- und Bundesebene als auch sein Beitrag zur Weiterentwicklung der niedersächsischen Feuerwehren gewürdigt.

Besondere Bedeutung kommt dabei seinem Einsatz für demokratische Werte innerhalb des Feuerwehrwesens zu. Banse hat sich in seiner Funktion als Verbandspräsident wiederholt für Demokratiebildung, Extremismusprävention und ein verantwortungsvolles gesellschaftliches Miteinander eingesetzt.

Die Verleihung würdigt damit ein Engagement, das in der Jugendfeuerwehr begann und sich über mehrere Jahrzehnte bis an die Spitze des Deutschen Feuerwehrverbandes und in die europäische Feuerwehrzusammenarbeit fortgesetzt hat.

Fury bei der ÜSTRA

Neue ÜSTRA-Durchsagen: Fury-Hit erklingt in Bussen und Bahnen

5. November 2026/in Hannover

Ab 5. November begleitet eine Melodie von Fury in the Slaughterhouse die Fahrgäste. Eine KI-gestützte Plattform soll künftig auch bei Störungen schneller informieren.

HANNOVER (redu) – Seit Donnerstag, 5. November 2026, erklingt bei der ÜSTRA eine bekannte Melodie aus Hannover. Die neuen ÜSTRA-Durchsagen nutzen ein Motiv des Fury-in-the-Slaughterhouse-Hits „Won’t Forget These Days“. Gleichzeitig modernisiert das Verkehrsunternehmen seine Fahrgastinformation mit einer KI-gestützten Plattform.

Die neue Klanggestaltung soll die bisherigen Hinweistöne vereinheitlichen und Fahrgästen eine bessere Orientierung ermöglichen. Zugleich schafft die technische Umstellung die Voraussetzungen, um künftig schneller über Störungen und Änderungen im Nahverkehr zu informieren.

Die neuen ÜSTRA-Durchsagen sind Teil einer umfassenden Modernisierung der akustischen Fahrgastinformation. Künftig soll die bekannte Tonfolge nicht nur in Stadtbahnen und Bussen, sondern auch an Haltestellen, in der telefonischen Kundenbetreuung und in der Markenkommunikation zu hören sein.

Für die musikalische Grundlage entschied sich das Unternehmen bewusst für Fury in the Slaughterhouse. Die Band ist eng mit Hannover verbunden, und ihr Song „Won’t Forget These Days“ gehört zu ihren bekanntesten Titeln. Nach Angaben der ÜSTRA waren sowohl der Wiedererkennungswert als auch die regionalen Wurzeln der Musiker ausschlaggebend.

KI soll Fahrgastinformationen beschleunigen

Hinter dem neuen Klang steckt auch eine technische Veränderung. Bislang mussten Sonderansagen in einem Tonstudio aufgenommen werden. Das verursachte Kosten und erforderte entsprechende Vorlaufzeiten.

Mit einer KI-basierten Plattform will die ÜSTRA künftig flexibler reagieren. Grundlage ist die Stimme einer professionellen Sprecherin, die für das System verwendet wird. Perspektivisch sollen situationsbezogene Informationen schneller und auch automatisiert an Haltestellen und in Fahrzeuge übermittelt werden können.

Besonders bei Betriebsstörungen soll dies Vorteile bringen. Nach Angaben des Unternehmens wünschen sich Fahrgäste zunehmend aktuelle und präzise Informationen. Einheitliche Hinweistöne sollen außerdem die Orientierung erleichtern. Menschen mit Seheinschränkungen wurden deshalb in die Entwicklung einbezogen.

Gemeinsamer Klang für ÜSTRA, regiobus und GVH

Anlass für die Neugestaltung sind der Gemeinschaftsbetrieb von ÜSTRA und regiobus sowie die Zusammenführung der Marken mit dem Großraum-Verkehr Hannover (GVH). Dadurch müssen zahlreiche Ansagen angepasst und bislang unterschiedliche Hinweistöne vereinheitlicht werden.

Einige der bisherigen Signale stammen noch aus den 1980er Jahren. Die neue Klanggestaltung wurde gemeinsam mit der Agentur Jung von Matt MUSIC entwickelt, die sich zuvor in einer Ausschreibung durchgesetzt hatte.

Fury-Konzert zum Auftakt in Leinhausen

Bereits am Mittwochabend, 4. November, feierte die ÜSTRA die Einführung mit einem ungewöhnlichen Konzert. Fury in the Slaughterhouse spielte rund 45 Minuten auf dem Betriebshof Leinhausen.

Die neue Melodie wird künftig über Lautsprecher in fast 800 Fahrzeugen sowie an mehr als 200 Haltestellen und Stationen zu hören sein.

ÜSTRA-Vorstandsvorsitzende Elke van Zadel sieht darin mehr als eine musikalische Neuerung. Der neue Unternehmensklang bilde die Grundlage für eine moderne, stärker an den Bedürfnissen der Fahrgäste orientierte Information.

Für Fury in the Slaughterhouse steht im kommenden Jahr ein weiteres Jubiläum an. Am 5. und 6. November 2027 will die Band ihren 40. Bühnengeburtstag mit zwei Konzerten in der ZAG-Arena in Hannover feiern.

Bagger beschädigt Oberleitung

Bagger reißt Abspannung der Stadtbahn-Oberleitung ab

4. November 2026/in Hannover

Die Strecke zwischen Lortzingstraße und Spannhagengarten ist gesperrt.

HANNOVER (redu) – Ein Bagger hat am Mittwochnachmittag bei Bauarbeiten auf der Podbielskistraße eine Abspannung der Stadtbahn-Oberleitung abgerissen. Seit dem Vorfall kurz nach 16 Uhr auf Höhe der Vier Grenzen ist der Stadtbahnverkehr zwischen Lortzingstraße und Spannhagengarten unterbrochen.

Fahrgäste mussten an den beiden Haltestellen aussteigen. Zum Teil mussten Fahrgäste wegen des Rückstaus auch die Stadtbahnen auf offener Strecke verlassen. Ob bereits Ersatzverkehr eingerichtet wurde, ist derzeit unbestätigt.

Die Abspannung verankert die Oberleitung an einer Hausfassade und hält sie auf Spannung. Die Reparatur läuft. Wie lange die Einschränkung im Stadtbahnverkehr andauert, ist derzeit nicht bekannt.

Giftiger Knollenblätterpilz

Knollenblätterpilz fordert Todesopfer in Hannover

3. November 2026/in Hannover

Die MHH warnt vor verzögerten Symptomen und rät zur Bestimmung durch Sachverständige.

HANNOVER (redu) – Die MHH behandelt in diesem Herbst vier Patienten nach einer Pilzvergiftung. Zwei überlebten dank eines Gegengifts, ein weiterer Patient erhielt erfolgreich eine neue Leber. Für den vierten Betroffenen kam jede Hilfe zu spät.

Der Knollenblätterpilz verursacht den Angaben zufolge die meisten dieser lebensgefährlichen Vergiftungen. Weil Beschwerden erst Stunden nach dem Verzehr einsetzen können, ist bei einem Verdacht schnelle medizinische Hilfe entscheidend.

Gift kann die Leber zerstören

Auslöser der Pilzvergiftung ist häufig der Knollenblätterpilz. Nach Angaben der Medizinischen Hochschule Hannover zählt er zu den giftigsten Pilzen in Deutschland und ist für 90 Prozent aller tödlichen Vergiftungen durch Pilze verantwortlich.

Sein Gift wirkt tückisch: Erste Beschwerden treten oft erst mehrere Stunden nach dem Essen auf, wenn es bereits vom Körper aufgenommen wurde. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können zunächst wie eine Magen-Darm-Infektion wirken. Nach ein bis zwei Tagen drohen Schäden an der Leber sowie Störungen der Blutgerinnung und der Nierenfunktion.

„Im schlimmsten Fall stellt die Leber ihre Funktion ein, so dass nur noch eine Lebertransplantation das Leben der Patienten retten kann“, sagt Prof. Dr. Richard Taubert, Bereichsleiter Transplantationshepatologie an der MHH-Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Infektiologie und Endokrinologie.

Apps schützen nicht vor Verwechslungen

Viele Betroffene stammen laut MHH aus Russland, der Ukraine, dem Nahen Osten und Afghanistan. „In den Heimatländern der Betroffenen ist der Knollenblätterpilz weniger verbreitet. Hier in Deutschland wird aufgrund von Unkenntnis die Gefahr des Pilzesammelns oft nicht ausreichend ernst genommen“, erklärt Taubert.

Die MHH warnt davor, sich bei der Bestimmung allein auf Apps oder Bücher zu verlassen. Pilzsammlerinnen und Pilzsammler sollten ihre Funde vor dem Verzehr von einer oder einem Pilzsachverständigen prüfen lassen. Das Giftinformationszentrum Nord empfiehlt außerdem Schulungen der Deutschen Gesellschaft für Mykologie, um die Artenkenntnis zu verbessern.

Bei Verdacht sofort den Notarzt rufen

Bei einem Vergiftungsverdacht soll dringend der Notarzt gerufen werden. Pilzreste und Erbrochenes sollten für die Diagnose aufgehoben werden. Besteht der Verdacht auf eine Vergiftung mit Knollenblätterpilzen, beginnt die Behandlung bereits mit dem Gegengift; der Nachweis des Giftes im Urin bestätigt oder widerlegt anschließend die Diagnose.

Das Giftinformationszentrum Nord ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer (0551) 19240 erreichbar.

Abschied Philip Rohmann

Fast 40 Jahre auf Christoph 4: Johanniter verabschieden Philip Rohmann

3. November 2026/in Hannover

Seit 1988 gehörte Philip „Pille“ Rohmann zur Besatzung des Rettungshubschraubers in Hannover.

HANNOVER (redu) – Nach fast 40 Jahren auf dem Rettungshubschrauber Christoph 4 verabschiedet sich Notfallsanitäter Philip Rohmann Ende 2026 aus dem aktiven Dienst. Der bei Kollegen als „Pille“ bekannte Luftretter hat seit 1988 mehr als 19.000 Einsätze begleitet und die Entwicklung der Luftrettung über Jahrzehnte miterlebt.

Mit Philip Rohmann verlässt ein langjähriges Mitglied der Johanniter-Unfall-Hilfe den aktiven Rettungsdienst. Seine berufliche Laufbahn reicht von den Anfängen der Luftrettung mit Papierkarten bis zum modernen Hubschrauberbetrieb mit hoch qualifizierten Besatzungen.

Als Philip Rohmann 1988 erstmals mit Christoph 4 von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) abhob, sah der Arbeitsalltag in der Luftrettung noch ganz anders aus als heute. Navigiert wurde mit einer Generalstabskarte auf dem Schoß, moderne elektronische Orientierungshilfen standen nicht zur Verfügung. Fast vier Jahrzehnte später endet für den erfahrenen Notfallsanitäter eine außergewöhnlich lange Zeit im Rettungshubschrauber.

Sein erster Flug führte ihn damals zu einem häuslichen Unfall nach Langenhagen-Wiesenau. Der Dienst begann morgens um 5.30 Uhr, wann Feierabend war, entschied der Pilot. Ging während eines Einsatzfluges die Orientierung verloren, half mitunter nur ein ungewöhnliches Verfahren: Der Hubschrauber schwebte vor einem Ortseingangsschild, damit die Besatzung ihren Standort bestimmen und die weitere Route auf der Karte suchen konnte.

Von der Johanniter-Jugend in den Rettungsdienst

Die Verbindung zu den Johannitern begann für Rohmann schon lange vor seinem ersten Hubschraubereinsatz. Bereits als Jugendlicher engagierte er sich in der Organisation. 1977 trat er im Alter von 16 Jahren in die Johanniter-Unfall-Hilfe ein, ein Jahr später verpflichtete er sich für zehn Jahre im Katastrophenschutz.

1980 schloss er seine Ausbildung zum Rettungssanitäter ab. Nach einer ersten hauptamtlichen Tätigkeit bei den Johannitern und einem zwischenzeitlichen Studium des Wasser- und Bodenmanagements kehrte er 1987 in den aktiven Rettungsdienst zurück. Ein Jahr später begann seine Tätigkeit in der Luftrettung.

Mit den technischen und medizinischen Veränderungen entwickelte sich auch seine berufliche Qualifikation weiter. Rohmann wurde Lehrrettungsassistent und absolvierte 2015 an der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen in Hannover die Qualifizierung zum Notfallsanitäter.

Mehr als 19.000 Einsätze und besondere Erfahrungen

In den Jahrzehnten seiner Tätigkeit erlebte Rohmann zahlreiche schwierige Rettungseinsätze. Dazu gehörten die Versorgung schwerstverletzter und eingeklemmter Menschen ebenso wie große Schadensereignisse. Zu den besonders einschneidenden Einsätzen zählt das Zugunglück von Eschede im Juni 1998.

Seine Arbeit beschränkte sich dabei nicht allein auf die medizinische Versorgung. Als HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service – Technical Crew Member) übernahm er auch Aufgaben als technisches Besatzungsmitglied des Rettungshubschraubers.

Bei Kollegen und Vorgesetzten genoss der unter seinem Spitznamen „Pille“ bekannte Luftretter großes Vertrauen. Thorsten Ernst, Fachbereichsleiter Notfallversorgung der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen, beschreibt insbesondere seine fachliche Kompetenz und seine Bereitschaft, sich für Patienten einzusetzen.

„Was ihn besonders auszeichnet, ist nicht nur seine Qualifikation, sondern auch seine Haltung: verlässlich, hilfsbereit und im Zweifel auch streitbar, wenn es darum ging, für seine Patienten die bestmögliche Versorgung durchzusetzen“, schildert Ernst.

Auch sein langjähriger Crew-Kollege Marc Lüpkemann erinnert sich an die gemeinsame Arbeit: „Auf ihn war immer Verlass, wenn es ernst wurde für Kollegen, Partnerorganisationen und Freunde. Aus dieser besonderen, gemeinsamen Arbeit sind beruflich wie privat viele enge Verbindungen entstanden.“

Ein Arbeitsplatz, der auch Gemeinschaft bedeutete

Die Station an der MHH war für Rohmann und seine Kollegen weit mehr als der Ausgangspunkt ihrer Rettungsflüge. Hier arbeiteten die medizinischen Besatzungsmitglieder der Johanniter und der Hochschule mit den Piloten der Fliegerstaffel zusammen. Über die Jahre entstanden enge persönliche Verbindungen, die auch außerhalb des Dienstes Bestand hatten.

Zum Stationsalltag gehörten neben den ernsten Einsätzen auch gemeinsame Mahlzeiten, Grillabende und der Humor des langjährigen Kollegen. Besonders in Erinnerung bleiben dürften seine selbst gemachten „Hackemollies“, Buletten mit reichlich Knoblauch, die innerhalb der Besatzung längst einen besonderen Ruf genießen.

Mehr Zeit für Motorradtouren, Sport und Kochen

Mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst beginnt für den heute in Laatzen lebenden Rohmann ein neuer Lebensabschnitt. Langweilig dürfte es ihm dabei kaum werden. Zu seinen Interessen gehören das Kochen, Motorradtouren und Besuche bei den Hannover Indians und Hannover 96.

Auch ausgedehnte Einkaufsbummel bei Metro und in Baumärkten sowie der Humor des Kabarettisten Dietmar Wischmeyer gehören nach Angaben der Johanniter zu seinen Vorlieben.

Nach mehr als 19.000 Einsätzen endet damit eine berufliche Laufbahn, die eng mit der Geschichte der Luftrettung in Hannover verbunden ist.

Kolonnenfahrt Katastrophenschutz

Katastrophenschutzübung Hannover – Einsatzkräfte trainieren für größeren Stromausfall

3. November 2026/in Hannover

Am 7. November sind im gesamten Stadtgebiet vermehrt Einsatzfahrzeuge mit Sondersignal unterwegs.

HANNOVER (redu) – Bei der Katastrophenschutzübung Hannover trainieren Feuerwehr, Hilfsorganisationen und weitere Partner am Samstag, 7. November 2026, die Bewältigung eines größeren Stromausfalls. Die Übung findet an mehreren Orten im Stadtgebiet statt und dauert voraussichtlich bis in die Nachmittagsstunden.

Die beteiligten Organisationen überprüfen unter möglichst realistischen Bedingungen ihre Abläufe und ihre Zusammenarbeit. Die Erkenntnisse sollen helfen, den Katastrophenschutz in Hannover weiterzuentwickeln.

Bei der Katastrophenschutzübung Hannover spielen die Beteiligten verschiedene Szenarien eines größeren Stromausfalls durch. Dazu setzen sie an mehreren Orten im Stadtgebiet Personal, Fahrzeuge und Material ein.

Während der Übung werden vermehrt Einsatzfahrzeuge mit Sondersignal unterwegs sein. An einzelnen Orten können zudem mehr Einsatzkräfte als üblich zu sehen sein. Auch sichtbare Einsatzmaßnahmen sind Teil der Übung. Für die Bevölkerung besteht dabei keine Gefahr.

Größere Verkehrsbehinderungen werden derzeit nicht erwartet. Wer unterwegs ist, soll besonders auf Einsatzfahrzeuge achten und ihnen freie Fahrt ermöglichen.

Demonstration Hannover: Bis zu 5.800 Menschen bei „Gen Z regelt“ – Polizei bei Demo Symbolbild

Demonstration Hannover: Bis zu 5.800 Menschen bei „Gen Z regelt“

31. Oktober 2026/in Hannover

Pyrotechnik und Vermummungen führen zu Unterbrechungen – nach Versammlungsende werden zwei Beamte mit Böllern beworfen.

HANNOVER (redu) – An der Demonstration Hannover unter dem Motto „Gen Z regelt“ haben am 31. Oktober 2026 in der Spitze bis zu 5.800 Menschen teilgenommen. Nach Versammlungsende wurden laut Polizei zwei Beamte mit Böllern beworfen. Einer von ihnen wurde leicht verletzt.

Bereits während des Aufzugs kam es nach Polizeiangaben mehrfach zu Vermummungen sowie zum Zünden von Nebeltöpfen und Pyrotechnik. Für Identitätsfeststellungen musste der Aufzug mehrmals kurzzeitig angehalten werden.

Der Start der Demonstration Hannover auf dem Ernst-August-Platz verzögerte sich, weil einige Teilnehmende vermummt waren. Nach Angaben der Polizei mussten sie ihre Vermummungen wegen des bei Versammlungen geltenden Vermummungsverbots ablegen. Auch im weiteren Verlauf vermummten sich Teilnehmende mehrfach.

Am Steintorplatz fand eine Zwischenkundgebung statt. Einsatzkräfte konnten einzelne Personen ermitteln, die mutmaßlich Nebeltöpfe oder Pyrotechnik gezündet hatten, und deren Identitäten feststellen. Nach den zwischenzeitlichen Stopps erreichte der Aufzug den Klagesmarkt.

Spontanversammlung bleibt friedlich

Bei der Kontrolle einer Person, die mutmaßlich Pyrotechnik gezündet hatte, formierte sich eine Spontanversammlung mit rund 30 Teilnehmenden. Sie protestierten gegen die polizeilichen Maßnahmen. Diese Versammlung verlief nach Angaben der Polizei friedlich.

Demonstration Hannover: Bis zu 5.800 Menschen bei „Gen Z regelt“ – Schutz vor Pluenderung mf

Schutz vor Plünderungen bei einigen Geschäften in der Innenstadt © Matthias Falk

Im Vorfeld hatten einige Geschäfte ihr Schaufenster in der Innenstadt mit Platten aus Holz gegen befürchtete Plünderungen oder Beschädigungen versucht zu schützen.

Nach dem Ende der ursprünglichen Versammlung zündeten einzelne Personen erneut Pyrotechnik. Dabei wurden zwei Polizeibeamte mit Böllern beworfen. Der leicht verletzte Beamte blieb dienstfähig. Die Tatverdächtigen dieser Böllerwürfe konnten bislang nicht ermittelt werden.

Streu- und Räumfahrzeuge aha

aha Winterdienst: Hannover ist auf Schnee und Glätte vorbereitet

30. Oktober 2026/in Hannover

Rund 100 Räum- und Streufahrzeuge stehen bereit – Grundstückseigentümer müssen anliegende Gehwege freihalten.

HANNOVER (redu) – Der aha Winterdienst hat seine Vorbereitungen für die Räum- und Streusaison in Hannover abgeschlossen. Rund 350 Beschäftigte und etwa 100 Fahrzeuge stehen bereit. Die reguläre Saison beginnt am 1. November und dauert bis zum 31. März.

Technikprüfungen, Schulungen und angepasste Einsatzrouten sollen dafür sorgen, dass die Stadtreinigung bei Schnee und Glätte schnell reagieren kann. Abhängig von der Witterung kann die Saison bis in den April verlängert werden.

Für den aha Winterdienst sind 180 der rund 350 Beschäftigten in der Rufbereitschaft eingeplant. Der Fuhrpark umfasst etwa 60 Großfahrzeuge und 40 kleinere Räum- und Streueinheiten.

Fahrzeuge geprüft und Einsatzrouten angepasst

Über die Sommermonate wurden sämtliche Fahrzeuge gewartet und instandgesetzt. Beim abschließenden Technik-Check prüften die Einsatzkräfte Steuerungselemente und Streugeräte. Dabei kam Wasser anstelle von Sole zum Einsatz.

Die Beschäftigten frischten außerdem ihre Kenntnisse zu rechtlichen, organisatorischen und technischen Abläufen auf. Bei Bedarf ergänzten Fahrerschulungen über die betriebseigene Fahrschule die Vorbereitung.

Nach Angaben von Stadtreinigungsleiter Simon Grabow sollen die Vorbereitungen dazu beitragen, möglichst vorbeugend gegen gefährliche Glätte vorzugehen. Dafür wurden neben Fahrzeugen und Glättemeldeanlagen auch die organisatorischen Abläufe überprüft.

Sämtliche Einsatzstrecken wurden auf Baustellen, Umleitungen und Befahrbarkeit kontrolliert. Wo erforderlich, passte aha die Routen an und teilte geeignete Fahrzeugtypen neu zu. Auch die Benachrichtigungssysteme für die Rufbereitschaft wurden erfolgreich getestet.

Hauptverkehrsstraßen und Radwege haben hohe Priorität

Zur höchsten Dringlichkeitsstufe gehören 450 Kilometer Hauptverkehrsstraßen und verkehrswichtige Fahrbahnen, 250 Kilometer Radwege sowie rund sieben Kilometer Fahrradstraßen. Hinzu kommen 52 Kilometer öffentliche Gehwege, 3.800 Fußgängerüberwege und 645 Behindertenparkplätze.

Anliegende Gehwege müssen die jeweiligen Grundstückseigentümer eigenverantwortlich schneefrei und passierbar halten. Laut aha sind dafür grundsätzlich abstumpfende Materialien wie Sand oder Splitt vorgesehen. Streusalz darf nur in Ausnahmefällen, etwa auf Treppen oder Rampen, eingesetzt werden; chemische Auftaumittel sind nach den Hinweisen untersagt.

Im Stadtgebiet stehen rund 1.000 Streusandkisten bereit, die regelmäßig aufgefüllt werden. Leere Kisten können unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 999 11 99 gemeldet werden. Eine Standortübersicht bietet [aha auf seiner Internetseite] (https://www.aha-region.de).

Tiergarten in Hannover

Tiergarten öffnet zeitweise später – Wildfleischverkauf beginnt

29. Oktober 2026/in Hannover

Montags bis mittwochs ist der Einlass bis Mitte Dezember erst ab 12 Uhr möglich. Fünf Verkaufstermine sind angekündigt.

HANNOVER (redu) – Die Tiergarten-Öffnungszeiten werden ab dem 2. November bis Mitte Dezember eingeschränkt: Montags bis mittwochs öffnet der Tiergarten erst um 12 Uhr. Anlass ist die jährliche Reduzierung des Wildbestands. Im November beginnt außerdem wieder der öffentliche Wildfleischverkauf am Forstbetriebshof.

Die Anpassung des Tierbestands soll eine nachhaltige und artgerechte Haltung ermöglichen. Sie soll Stress und Krankheiten innerhalb der Tiergruppen vermeiden und verhindern, dass die Vegetation durch einen zu hohen Äsungsdruck belastet wird.

Die geänderten Tiergarten-Öffnungszeiten betreffen ausschließlich Montag bis Mittwoch. Von Donnerstag bis Sonntag bleibt der Tiergarten wie gewohnt ab 7 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet. Der Wildbestand wird regelmäßig an die Gegebenheiten der Flächen angepasst.

Fünf Termine für den Wildfleischverkauf

Der öffentliche Verkauf findet donnerstags am 5., 12., 19. und 26. November sowie am 3. Dezember statt. Beginn ist jeweils um 16 Uhr am Forstbetriebshof in der Tiergartenstraße 149.

Solange der Vorrat reicht, werden Portionen von einem bis fünf Kilogramm angeboten. Hinzu kommen Wildschweinbratwürste in Packungen ab fünf Stück. Je nach Verfügbarkeit stammt das Fleisch von Dam-, Rot-, Reh-, Muffel- oder Schwarzwild. An den Verkaufstagen gibt es außerdem Holznebenprodukte, Getränke und Bratwurst.

Wildfleisch aus zertifizierten Waldflächen

Das angebotene Wildfleisch stammt aus PEFC-, FSC- und Naturland-zertifizierten Waldflächen. Verwendet wird ausschließlich bleifreie Munition. Nach Angaben der Mitteilung sollen kurze Transportwege und strenge Hygienerichtlinien eine hochwertige und umweltschonende Lebensmittelqualität gewährleisten.

Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr eines Löschzuges

Gasleitung bei Bauarbeiten beschädigt: Vier Menschen aus Gebäude gerettet

28. Oktober 2026/in Hannover

In der Schubertstraße strömte Gas aus einer beschädigten Leitung. Bei dem Einsatz mit 36 Kräften wurde niemand verletzt.

HANNOVER (redu) – Bei einem Gasaustritt in List hat die Feuerwehr am Mittwochvormittag vier Menschen aus einem Gebäude an der Schubertstraße gerettet, drei davon über eine Drehleiter. Eine Gasleitung war bei Bauarbeiten beschädigt worden. Niemand wurde verletzt.

Einsatzkräfte stellten hohe Gaskonzentrationen im Treppenraum und in der betroffenen Wohnung fest. Während die Feuerwehr die beschädigte Leitung provisorisch abdichtete und das Gebäude belüftete, brachten weitere Kräfte die Menschen ins Freie.

Der Gasaustritt in List wurde der Regionsleitstelle Hannover um 11:50 Uhr gemeldet. Nach dem Notruf sollte im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses Gas aus einer bei Bauarbeiten beschädigten Leitung strömen. Die Leitstelle alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst, darunter Spezialkräfte der ABC-Gefahrenabwehr und ein Messfahrzeug.

Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage. Das Gebäude mit insgesamt 33 gemeldeten Bewohnern war auf Anweisung der Leitstelle bereits teilweise geräumt worden. Menschen, die es selbstständig verlassen konnten, hatten sich ins Freie begeben.

Hohe Gaskonzentrationen im Treppenraum

Mehrere Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude. Sie maßen hohe Gaskonzentrationen im Treppenraum des zweiten und dritten Obergeschosses sowie in der betroffenen Wohnung.

Den zuerst eingesetzten Kräften gelang es rasch, die beschädigte Leitung provisorisch abzudichten und den Gasaustritt einzudämmen. Mit Druckbelüftungsgeräten leitete die Feuerwehr zugleich umfangreiche Belüftungsmaßnahmen ein.

Drei Menschen über Drehleiter gerettet

Parallel retteten weitere Einsatzkräfte drei Personen mit einer Drehleiter aus dem fünften Obergeschoss. Eine weitere Person begleiteten sie zu Fuß aus dem ersten Obergeschoss ins Freie.

Alle vier wurden außerhalb des Gebäudes vorsorglich vom Rettungsdienst und einem Notarzt untersucht. Verletzt wurde niemand.

Ein Entstörungstrupp von Enercity sperrte die Gasversorgung ab und trennte das siebenstöckige Wohn- und Geschäftsgebäude vom Gasnetz.

Polizei ermittelt zur Schadensursache

Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit insgesamt 36 Einsatzkräften vor Ort. Nach Abschluss der Gefahrenabwehr übergaben sie die Einsatzstelle an die Polizei Hannover, die Ermittlungen zur Schadensursache aufnahm. Angaben zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst nicht vor.

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