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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Bodenkunst Raschplatz

Bodenkunstwerk Raschplatz in Hannover eingeweiht: Kunstprojekt wächst bis Oktober

27. Juni 2026/in Hannover

Auf dem Raschplatz entsteht Norddeutschlands größtes Bodenkunstwerk mit internationaler Street-Art und Beteiligung der lokalen Szene.

HANNOVER (redu) – Das Bodenkunstwerk Raschplatz ist am Donnerstag auf dem Raschplatz hinter dem Hauptbahnhof offiziell eingeweiht worden. Das Projekt „Art Underground“ mit der integrierten Skulptur „CRASH PIPE“ soll bis Anfang Oktober auf rund 4.000 Quadratmetern fertiggestellt werden.

Mit dem Kunstprojekt erhält der Raschplatz eine dauerhaft nutzbare Fläche, die internationale Street-Art mit öffentlichem Stadtraum und lokaler Beteiligung verbindet.

Bereits umgesetzt wurden die großflächigen Arbeiten der Künstler DELTA aus den Niederlanden und dendyden aus Berlin. Die dritte internationale Künstlerin IOTA aus Belgien beginnt nach derzeitiger Planung ab dem 7. Juli mit ihrem Abschnitt des Kunstwerks. Anschließend sollen Künstlerinnen und Künstler der hannoverschen Street-Art-Szene über einen offenen Bewerbungsaufruf weitere Bereiche gestalten.

Internationale Street-Art auf 4.000 Quadratmetern

Das Projekt wird vom hannoverschen Street-Art-Künstler Jascha Müller kuratiert. Die Arbeiten verbinden geometrische Formen, dreidimensionale Illusionen und organische Linien zu einem gemeinsamen Gesamtbild. Die 3D-Effekte von dendyden lassen sich von markierten Standpunkten an den Haupttreppen sowie in Höhe der Merkur Spielbanken besonders gut erkennen. Informationstafeln und Banner erläutern das Konzept vor Ort.

Beteiligung der Platznutzer

Ein besonderer Bestandteil des Projekts war die Einbindung von Menschen, die den Raschplatz regelmäßig nutzen und teilweise von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Gemeinsam mit der Straßensozialarbeit Sucht der Landeshauptstadt Hannover, dem Konsumraum Stellwerk und dem Kontaktladen Mecki unterstützten sie seit dem 15. Juni die Vorbereitungen. Dazu gehörten die Reinigung der Fläche, Grundierungsarbeiten sowie das Auftragen der Farben.

Für das Bodenkunstwerk kamen umweltverträgliche, dickflüssige Farben zum Einsatz, die nicht ins Grundwasser eindringen. Gleichzeitig bleibt die Fläche ausdrücklich als Bewegungsraum erhalten. Skaten, Rollen und andere körperliche Aktivitäten sind Teil des künstlerischen Gesamtkonzepts.

Das Projekt „Art Underground“ wird nach der geplanten Fertigstellung Anfang Oktober in den Jahren 2027 und 2028 weiter gepflegt und aufgefrischt. Gefördert werden das Kunstprojekt sowie der Umzug der Skulptur „CRASH PIPE“ von der Sophienstraße auf den Raschplatz durch die Sparkasse Hannover als Hauptsponsorin sowie die Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung und die Merkur Spielbanken.

LKW Brand A2

Feuerwehreinsatz A2: LKW der niederländischen Streitkräfte brennt bei Hannover

26. Juni 2026/in Hannover

Auf der Autobahn 2 geriet am Freitagabend ein Logistik-LKW der niederländischen Streitkräfte in Brand. Rund 50 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf die Ladefläche.

HANNOVER (redu) – Ein Feuerwehreinsatz A2 hat am Freitagabend für eine Vollsperrung der Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund gesorgt. Kurz vor der Anschlussstelle Garbsen geriet ein Logistik-LKW der niederländischen Streitkräfte in Brand. Verletzt wurde niemand.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Ladefläche verhindert werden. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Autobahn vollständig gesperrt.

Am Freitagabend gegen 18.55 Uhr gingen bei der Regionsleitstelle mehrere Notrufe über einen brennenden Lastwagen auf der Bundesautobahn 2 ein. Der Brand ereignete sich kurz vor der Anschlussstelle Garbsen in Fahrtrichtung Dortmund. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Hannover, die Ortsfeuerwehr Stöcken sowie weitere Spezialfahrzeuge alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Fahrerkabine eines Logistik-LKW der niederländischen Streitkräfte bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr leitete sofort einen massiven Löschangriff unter Atemschutz ein. Mehrere Trupps gingen gleichzeitig mit handgeführten Strahlrohren gegen die Flammen vor.

Brand schnell unter Kontrolle

Durch das koordinierte Vorgehen gelang es den Einsatzkräften, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers auf die Ladefläche des Lastwagens zu verhindern. Nach rund 45 Minuten waren die Nachlöscharbeiten abgeschlossen und das Feuer vollständig gelöscht.

Während der Löschmaßnahmen musste die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund vollständig gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen im Abendverkehr.

Rund 50 Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 17 Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften im Einsatz. Die zweiköpfige Besatzung des Lastwagens blieb unverletzt und musste nicht medizinisch versorgt werden.

Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zur Ursache des Brandes konnten seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Grillverbot

Grillverbot Hannover: Stadt untersagt Grillen in Parks ab Donnerstag

25. Juni 2026/in Hannover

Wegen anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen ist das Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen bis auf Weiteres untersagt.

HANNOVER (redu) – Wegen anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen gilt das Grillverbot Hannover ab Donnerstag in allen öffentlichen Park- und Grünanlagen der Landeshauptstadt. Grundlage ist ein vom Deutschen Wetterdienst prognostizierter Graslandfeuerindex der Stufe 4.

Mit der Maßnahme soll das Risiko von Vegetationsbränden reduziert werden. Das Verbot gilt automatisch an Tagen, an denen der Deutsche Wetterdienst einen Graslandfeuerindex der Stufen 4 oder 5 ausweist.

Kontrollen und Bußgelder

Ab Donnerstag ist das Grillverbot Hannover in öffentlichen Park- und Grünanlagen in Kraft. Die Landeshauptstadt reagiert damit auf die erhöhte Brandgefahr infolge anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen.

Grundlage ist Paragraf 12 Absatz 2 der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover. Das Grillverbot greift automatisch an allen Tagen, an denen der Deutsche Wetterdienst einen Graslandfeuerindex der Stufe 4 oder 5 meldet.

Verstöße gegen das Grillverbot stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Regelgeldbuße von 55 Euro geahndet werden. Der städtische Ordnungsdienst wird entsprechende Kontrollen durchführen. Nach Angaben der Stadt liegt der Schwerpunkt zunächst auf Information und Belehrung der Bürgerinnen und Bürger.

Die Stadtverwaltung appelliert außerdem an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung. Bereits achtlos weggeworfene glimmende Zigarettenstummel können Brände auslösen. Das Wegwerfen von Zigarettenkippen ist zudem nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz verboten und wird ebenfalls geahndet.

Weitere Grillverbote

Unabhängig von der aktuellen Trockenheit ist Grillen grundsätzlich außerhalb öffentlicher Park- und Grünanlagen verboten. Das gilt unter anderem auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Wäldern, in Gartendenkmalen wie dem Maschpark, dem Großen Garten und dem Berggarten sowie in Landschaftsschutzgebieten.

Veranstaltungshinweis

Schorsenbummel in Hannover wegen Hitze verschoben

24. Juni 2026/in Hannover

Wegen der erwarteten hohen Temperaturen wurde der Schorsenbummel auf den 4. Oktober verlegt.

HANNOVER (redu) – Der Schorsenbummel abgesagt: Die traditionelle Veranstaltung mit König Georg III. alias Charly Neumann findet nicht wie geplant am Sonntag, 28. Juni, in Hannover statt. Grund sind die erwarteten extrem hohen Temperaturen. Ein Ersatztermin steht bereits fest.

Die Organisatoren haben die Veranstaltung vorsorglich auf den Herbst verschoben. Besucherinnen und Besucher können sich auf das gewohnte Programm entlang der Georgstraße freuen.

Der für Sonntag, 28. Juni, geplante Schorsenbummel in der Hannoveraner Innenstadt wird nicht stattfinden. Aufgrund der angekündigten extremen Hitze haben die Veranstalter entschieden, die Traditionsveranstaltung zu verschieben.

Der neue Termin steht bereits fest. Der Schorsenbummel abgesagt gilt damit nur für den Juni-Termin. Die Veranstaltung soll nun am 4. Oktober nachgeholt werden.

Historische Figuren auf der Georgstraße

Dann werden zwischen 11 und 13 Uhr wieder Damen und Herren in historischen Kostümen über die Georgstraße flanieren. Begleitet werden sie von König Georg III., dargestellt von Charly Neumann, sowie dem bekannten Teufelsgeiger.

Die Veranstaltung gehört seit Jahren zu den beliebten kulturellen Aktionen in der Innenstadt und erinnert an die Geschichte der Georgstraße.

Musik an drei Spielorten

Musikalisch bleibt das bewährte Konzept erhalten. Musikerinnen und Musiker treten am Georgsplatz, Opernplatz und am Kröpcke auf.

Auf dem Programm stehen sowohl zeitgemäße als auch traditionelle Blechbläserklänge, die für die besondere Atmosphäre des Schorsenbummels sorgen sollen.

Gorilla Tara

Gorilla Tara zieht für Artenschutzprogramm nach Münster

24. Juni 2026/in Hannover

Neunjähriges Gorilla-Weibchen aus dem Erlebnis-Zoo Hannover wechselt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in den Allwetterzoo Münster.

HANNOVER (redu) – Das Gorilla-Weibchen Gorilla Tara aus dem Erlebnis-Zoo Hannover wird in Kürze in den Allwetterzoo Münster umziehen. Die neunjährige Gorilladame wechselt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in einen neuen Clan und soll dort künftig zur Erhaltung der bedrohten Art beitragen.

Der Wechsel entspricht dem natürlichen Verhalten junger Gorilla-Weibchen und ist Teil eines europaweiten Programms zum Erhalt genetisch vielfältiger Bestände bedrohter Tierarten.

Neuer Clan für junge Gorilladame

Im Erlebnis-Zoo Hannover heißt es Abschied nehmen: Gorilla Tara wird in den kommenden Tagen ihre bisherige Familie verlassen und in Münster auf einen neuen Clan treffen. Dort leben ein Silberrücken, zwei Weibchen sowie ein männliches Jungtier. Der Wechsel erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms.

In freier Wildbahn verlassen junge Gorilla-Weibchen ihre Familiengruppen, um sich anderen Clans anzuschließen und eigene Nachkommen zu bekommen. Das Erhaltungszuchtprogramm orientiert sich an diesem natürlichen Verhalten und koordiniert die Haltung bedrohter Tierarten in europäischen Zoos.

Die Verantwortlichen in Hannover beschreiben Tara als neugieriges und aktives Tier. Mit ihren neun Jahren befinde sie sich im typischen Alter für einen Wechsel in eine neue Familiengruppe.

Vorbereitung auf die Reise

Damit der Transport möglichst stressfrei verläuft, wurde Tara über mehrere Wochen daran gewöhnt, selbstständig eine Transportkiste zu betreten. Als Belohnung erhielt sie unter anderem Nüsse, Gorillapellets und Früchtetee.

Vor der Abreise besuchen Tierpflegende aus Münster das Gorilla-Weibchen in Hannover. Während der Fahrt wird Tara von einer vertrauten Betreuungsperson aus dem Erlebnis-Zoo begleitet.

Westliche Flachlandgorillas gelten in ihrem natürlichen Lebensraum in Afrika als stark bedroht. Ursachen sind unter anderem Wilderei, Lebensraumverlust und Konflikte mit Menschen. Der Erlebnis-Zoo Hannover beteiligt sich deshalb an internationalen Artenschutzmaßnahmen und Erhaltungszuchtprogrammen.

Refill Stationen

Kostenloses Trinkwasser: Hannover baut Refill-Netz in der Innenstadt aus

23. Juni 2026/in Hannover

Landeshauptstadt wirbt für Refill-Angebote und setzt auf nachhaltige Wasserversorgung in der City.

HANNOVER (redu) – Kostenloses Trinkwasser soll in der Innenstadt künftig noch sichtbarer werden. Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt das Refill-Netzwerk und wirbt bei Geschäften für die Teilnahme an dem Angebot, bei dem Trinkflaschen kostenlos mit Leitungswasser aufgefüllt werden können.

Gerade an heißen Sommertagen soll das Angebot die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erhöhen, zur Klimaanpassung beitragen und gleichzeitig Verpackungsmüll vermeiden.

Die Landeshauptstadt Hannover setzt auf den weiteren Ausbau des Refill-Netzwerks. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der bestehenden Angebote zu erhöhen und zusätzliche Geschäfte für die Initiative zu gewinnen. Bürgerinnen und Bürger können dabei ihre mitgebrachten Trinkflaschen kostenlos mit Leitungswasser auffüllen lassen.

Bereits heute stehen in Hannover zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um kostenloses Trinkwasser zu erhalten. Neben mehr als 70 Refill-Stationen in Geschäften, Restaurants, Apotheken und öffentlichen Einrichtungen gibt es im Stadtgebiet zahlreiche öffentliche Trinkwasserbrunnen.

Refill-Netz wächst weiter

Die Stadt geht selbst mit gutem Beispiel voran. So ist auch der digital.KIOSK der Landeshauptstadt Hannover inzwischen Teil des Refill-Netzwerks. Dort können Besucherinnen und Besucher nicht nur ihre Trinkflaschen auffüllen, sondern sich zugleich über Themen der Stadtentwicklung und des Innenstadtmanagements informieren.

Teilnehmende Refill-Stationen sind an einem blauen Wassertropfen-Aufkleber erkennbar. Händlerinnen und Händler können sich unkompliziert an der Initiative beteiligen und damit ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz setzen.

Kostenloses Trinkwasser: Hannover baut Refill-Netz in der Innenstadt aus – qr code refill e1736537769313

Zur Karte der Refill-Stationen © Refill Deutschland

Beitrag zu Klimaschutz und Müllvermeidung

Nach Angaben der Stadt trägt das Angebot dazu bei, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern. Gleichzeitig werden Einwegflaschen vermieden und Verpackungsmüll reduziert. Besonders an heißen Tagen profitieren Passantinnen und Passanten von den kostenlosen Wasserangeboten.

Das deutschlandweite Netzwerk Refill verfolgt das Ziel, kostenlos zugängliches Leitungswasser anzubieten und damit den Verbrauch von Einweg-Plastikflaschen zu verringern. Hannover gehört zu den Städten, in denen das Angebot kontinuierlich ausgebaut wird.

Eisbär mit Melone im Yukon-Bay

Late-Zoo Hannover startet mit Jazz, Tiererlebnissen und Abendstimmung

23. Juni 2026/in Hannover

Bis Ende Juli öffnet der Erlebnis-Zoo Hannover donnerstags länger und bietet Livemusik sowie besondere Tieraktionen.

HANNOVER (redu) – Mit dem Late-Zoo Hannover verlängert der Erlebnis-Zoo Hannover bis zum 30. Juli jeden Donnerstag seine Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Besucher können sich auf Livemusik, besondere Tierbeobachtungen und eine stimmungsvolle Atmosphäre in den Erlebniswelten freuen.

Die Veranstaltungsreihe verbindet sommerliche Zoo-Abende mit Live-Jazz und besonderen Einblicken in die Tierwelt.

Der Erlebnis-Zoo Hannover lädt bis Ende Juli jeweils donnerstags zu verlängerten Sommerabenden ein. Beim Late-Zoo Hannover können Gäste die verschiedenen Themenwelten bis 22 Uhr erleben und dabei eine besondere Abendstimmung genießen.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltungsreihe durch Bands, die in Kooperation mit dem Jazz Club Hannover auftreten. Auf der Bühne in Yukon Bay sorgen unterschiedliche Formationen für ein abwechslungsreiches Programm aus Jazz, Funk, Soul, Blues sowie Latin- und Balkan-Klängen.

Musikprogramm am Hafen von Yukon Bay

Den Auftakt gestaltet am 25. Juni Brazzo Brazzone. Es folgen The Sanborn Project feat. Leonora Tomanoski am 2. Juli sowie das Elmar Braß / Stephan Abel Quartett am 9. Juli.

Am 16. Juli steht Tudo Azul auf der Bühne. Eine Woche später spielen Scarcella and Friends, bevor The Ellingtones am 30. Juli den musikalischen Abschluss der Veranstaltungsreihe übernehmen.

Tierische Begegnungen am Abend

Neben dem Musikprogramm bietet der Zoo kommentierte Fütterungen und spontane Safaris. Je nach Veranstaltungstag stehen unter anderem die Eisbären in Yukon Bay, die Flusspferde am Sambesi oder die Elefanten im Dschungelpalast im Mittelpunkt.

Der Eintritt für den Late-Zoo von 16:30 bis 22:00 Uhr beträgt 18,70 Euro für Erwachsene. Für Inhaber einer ZooCard ist der Besuch bereits im Angebot enthalten. Feierabend-Tickets sind im Online-Shop des Zoos erhältlich.

Yes we can - IdeenExpo

IdeenExpo setzt auf Zuversicht: Auftakt der Talk-Reihe „Yes, we can!“

22. Juni 2026/in Hannover

Ranga Yogeshwar diskutiert mit Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft über Innovation, Wandel und Zukunftschancen.

HANNOVER (redu) – Mit der neuen Talk-Reihe „Yes, we can!“ hat die IdeenExpo auf dem Messegelände Hannover eine Plattform für Zukunftsdebatten gestartet. Im Mittelpunkt des Auftakts standen Aufbruchsstimmung, Innovation und die Frage, wie Deutschland Chancen des Wandels stärker nutzen kann.

Das neue Format bringt Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Ziel ist es, Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen und den Austausch über Innovationen und gesellschaftliche Entwicklungen zu fördern.

Die neue Talk-Reihe „Yes, we can!“ feierte am Montag auf der IdeenExpo 2026 ihre Premiere. Moderiert von Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar diskutierten Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen über die Frage, wie Deutschland wieder mehr Zuversicht und Gestaltungswillen entwickeln kann.

Auf dem Podium saßen unter anderem KI-Berater Julian Yogeshwar, Wissenschaftskommunikator Dr. Jacob Beautemps, der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Wirtschaftsinformatiker Dr. Florian Dreifus, Prof. Dr. Renate Köcher vom Institut für Demoskopie Allensbach sowie Birgit Dietze von der Salzgitter AG.

Zukunft aktiv gestalten

Ein zentrales Thema des Abends war die Frage, wie Gesellschaft, Wirtschaft und Politik den technologischen und gesellschaftlichen Wandel aktiv begleiten können. Die Diskutierenden waren sich weitgehend einig, dass Deutschland über gute Voraussetzungen verfüge, um aktuelle Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Ranga Yogeshwar betonte, dass Zukunft nicht von allein entstehe. Vielmehr brauche es den Mut, Veränderungen anzunehmen, Chancen zu erkennen und neue Wege zu gehen. Ziel der Gesprächsreihe sei es, Zuversicht und Gestaltungswillen wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

Auch IdeenExpo-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Volker Schmidt hob hervor, dass die Veranstaltung seit ihrer Gründung für Optimismus, Neugier und die Überzeugung stehe, die Zukunft selbst gestalten zu können.

Innovation als Schlüssel

Mehrere Teilnehmer verwiesen auf die Innovationskraft Deutschlands. Dr. Jacob Beautemps kritisierte, dass öffentliche Debatten häufig von Problemen geprägt seien, während Lösungsansätze zu wenig Aufmerksamkeit erhielten. Künstliche Intelligenz könne in vielen Bereichen Chancen eröffnen und zur Bewältigung aktueller Herausforderungen beitragen.

Julian Yogeshwar sprach sich für mehr Risikobereitschaft und eine stärkere Gründungskultur aus. Innovative Ideen seien vorhanden, würden jedoch oft durch Bürokratie, fehlendes Kapital und eine geringe Fehlerkultur ausgebremst.

Dr. Florian Dreifus verwies auf die hohe Geschwindigkeit technologischer Veränderungen. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, brauche es gesellschaftliche Akzeptanz sowie die Bereitschaft, neue Entwicklungen aktiv mitzugestalten.

Mit der neuen Veranstaltungsreihe erweitert die IdeenExpo ihr Programm um einen Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Weitere Veranstaltungen folgen am 23. Juni in den Fagus-Werken in Alfeld sowie am 24. Juni in Braunschweig.

Die IdeenExpo gilt als Europas größtes Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen. Noch bis zum 28. Juni präsentieren auf dem Messegelände Hannover mehr als 330 Aussteller über 800 Mitmach-Exponate sowie rund 900 Workshops. Der Eintritt ist kostenfrei.

Opernplatz mit Georgsstrasse

Flaniermeile am Opernplatz: Hannover stellt Pläne für Georgstraße vor

22. Juni 2026/in Hannover

Mehr Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und Raum für Fußgänger: Die Stadt legt konkrete Umbaupläne für die Georgstraße vor.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt Hannover treibt die Pläne für die neue Flaniermeile am Opernplatz voran. Mit einer Drucksache legt die Verwaltung die konkrete Umgestaltung der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und An der Börse vor. Ziel sind mehr Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und eine stärkere Nutzung durch Fußgänger.

Der Umbau ist ein zentraler Bestandteil des Innenstadtkonzepts. Gleichzeitig sollen Handel, Gastronomie und die Aufenthaltsqualität im Umfeld des Opernplatzes gestärkt werden.

Die geplante Flaniermeile soll die Georgstraße künftig enger mit dem Opernplatz verbinden. Nach den Vorstellungen der Stadt erhält der Fußverkehr Vorrang. Der bisherige Durchgangsverkehr soll entfallen.

Zugelassen bleiben weiterhin Busse des öffentlichen Nahverkehrs, Liefer- und Ladeverkehre zu festgelegten Zeiten, Grundstückszufahrten, die Erreichbarkeit von Behindertenparkplätzen sowie der Radverkehr.

Mehr Platz für die Menschen

Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnet das Vorhaben als wichtigen Baustein des Innenstadtkonzepts. Der Opernplatz gehöre bereits heute zu den attraktivsten Orten der Stadt. Durch die Umgestaltung sollen Platz und Georgstraße künftig als zusammenhängender Stadtraum wahrgenommen werden.

Geplant sind eine niveaugleiche und barrierearme Gestaltung, größere Aufenthaltsbereiche sowie zusätzliche Möglichkeiten für Außengastronomie. Damit soll die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher deutlich steigen.

Klimaanpassung steht im Mittelpunkt

Neben der städtebaulichen Aufwertung setzt die Stadt auf Maßnahmen zur Klimaanpassung. Vorgesehen sind größere Baumscheiben, zusätzliche entsiegelte Flächen und neue Möglichkeiten zur Regenwasserversickerung.

Stadtbaurat Thomas Vielhaber sieht darin eine konsequente Weiterentwicklung des Straßenraums. Die Georgstraße verfüge bereits heute über eine hohe Aufenthaltsqualität durch ihren Baumbestand, die Architektur und die direkte Lage am Opernplatz. Künftig solle sie noch stärker als Flaniermeile wahrgenommen werden.

Im Zuge der Planungen wurde auch eine Verlagerung des Busverkehrs untersucht. Die Verwaltung kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass die bestehende Linienführung für die Anbindung des Kröpcke als zentralem ÖPNV-Knotenpunkt unverzichtbar bleibt. Der Busverkehr soll deshalb weiterhin über die Georgstraße geführt werden.

Für das Projekt kalkuliert die Stadt Investitionskosten von rund 3,2 Millionen Euro. Fördermittel sollen aus dem Landesprogramm „Resiliente Innenstädte“ eingeworben werden. Sofern die politischen Gremien zustimmen, könnten die vorbereitenden Arbeiten im Herbst 2026 beginnen. Die Bauzeit wird auf etwa zwei Jahre geschätzt.

Bei Hitze genug trinken

Johanniter stärken Hitze-Prävention mit kostenfreien Lernangeboten

22. Juni 2026/in Hannover

Die Johanniter stellen umfassende Informationen zur Vorsorge und zum sicheren Umgang mit großer Hitze bereit.

HANNOVER (redu) – Mit Blick auf zunehmende heiße Tage und Hitzewellen bauen die Johanniter ihr Informationsangebot zur Hitze-Prävention aus. Ein kostenloses E-Book sowie digitale Lernangebote sollen Menschen dabei unterstützen, gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Mit den kostenfreien Angeboten wollen die Johanniter die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung stärken und praktische Handlungsempfehlungen für den Alltag während extremer Hitze vermitteln.

Die Hitze-Prävention gewinnt angesichts häufiger auftretender Hitzewellen zunehmend an Bedeutung. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Doch auch gesunde Menschen können bei großer Hitze gesundheitliche Probleme entwickeln.

Kostenloses Informationsangebot

Das neue kostenfreie E-Book „Hitzeschutz“ der Johanniter-Unfall-Hilfe bündelt umfangreiche Informationen zur Vorsorge bei hohen Temperaturen. Ergänzend stehen interaktive E-Learning-Angebote, Broschüren und Hinweise zur Ersten Hilfe zur Verfügung.

Das Bildungsangebot richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schärfen und praktische Maßnahmen für den Alltag zu vermitteln. Neben allgemeinen Verhaltenstipps werden auch Hinweise zur Ernährung an heißen Tagen sowie zum Umgang mit Medikamenten gegeben.

Praktische Tipps für heiße Tage

Mit dem kostenlosen E-Learning-Kurs „Gut durch Hitzewellen kommen“ können Interessierte ihr Wissen vertiefen. Eine interaktive Checkliste hilft dabei, die eigene Vorbereitung auf hohe Temperaturen zu überprüfen. Für besonders gefährdete Personengruppen stehen zusätzliche Empfehlungen bereit.

Zu den wichtigsten Verhaltensempfehlungen der Johanniter zählen:

– Körperliche Anstrengungen möglichst vermeiden
– Schattige und kühle Aufenthaltsorte aufsuchen
– Täglich zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßte Getränke trinken
– Leichte und luftige Kleidung tragen
– Kopfbedeckungen mit Nackenschutz nutzen
– Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden

Besondere Aufmerksamkeit gilt möglichen Notfällen. Symptome wie Erbrechen, Bewusstseinstrübungen, Teilnahmslosigkeit, Bewusstlosigkeit oder Kreislaufprobleme können auf einen Hitzschlag hinweisen. In solchen Fällen sollten Betroffene umgehend in eine kühle Umgebung gebracht und der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt werden.

Weitere Informationen sowie die kostenfreien Lernangebote stellen die Johanniter online zur Verfügung. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, gesundheitliche Belastungen während sommerlicher Hitzeperioden zu reduzieren und die Eigenvorsorge zu stärken.

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