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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Stadtbahnunfall

Stadtbahn-Unfall in Linden-Süd: Zwölf Verletzte nach Kollision zweier ÜSTRA-Bahnen

28. Mai 2026/in Hannover

Nach der Kollision der Linien 3 und 13 in Linden-Süd mussten mehrere Fahrgäste medizinisch versorgt werden. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

HANNOVER (redu) – Bei einem Stadtbahn-Unfall in Linden-Süd sind am Donnerstagmittag zwölf Fahrgäste verletzt worden. Zwei Stadtbahnen der ÜSTRA kollidierten auf der Ritter-Brüning-Straße im Bereich der Haltestelle Allerweg und entgleisten anschließend. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.

Der Unfall führte zu erheblichen Einschränkungen im Stadtbahnverkehr im Bereich Linden-Süd. Die Polizei hat Ermittlungen zur bislang ungeklärten Ursache aufgenommen.

Beschädigter Hochbahnsteig

Der Hochbahnsteig Allerweg wurde zum Teil beschädigt. © Bernd Günther

Beschädigter Hochbahnsteig

Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 11:53 Uhr zwischen der stadtauswärts fahrenden Linie 13 in Richtung Wettbergen und der stadteinwärts fahrenden Linie 3 in Richtung Altwarmbüchen. Durch die Wucht des Aufpralls entgleisten beide Bahnen. Ein Waggon wurde gegen den Hochbahnsteig der Haltestelle Allerweg gedrückt, der dabei ebenfalls beschädigt wurde.

Während die Fahrgäste der an der Haltestelle stehenden Bahn unverletzt aussteigen konnten, verblieben rund 20 Personen zunächst in der auf der Kreuzung stehenden Stadtbahn der Linie 3. Eingeklemmt oder eingeschlossen war nach Angaben der Feuerwehr niemand.

Rettungswagen am Einsatzort

Großaufgebot an Rettungsfahrzeugen an der Unglücksstelle © Bernd Günther

Großaufgebot von Rettungskräften

Die Feuerwehr Hannover löste aufgrund der ersten Meldungen das Alarmstichwort „MANV 10“ aus. Dadurch wurden zahlreiche Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt. Unter anderem kamen ein Großraumrettungswagen sowie zwei Leitende Notärzte zum Einsatz.

Feuerwehrkräfte errichteten Behelfsausstiege und unterstützten die verbliebenen Fahrgäste beim Verlassen der Bahn. Alle Betroffenen wurden medizinisch untersucht und erstversorgt. Zwölf Fahrgäste erlitten Verletzungen. Zunächst kamen sechs Personen zur weiteren Untersuchung in hannoversche Krankenhäuser, später wurde eine weitere Person transportiert. Die Fahrer der beiden Stadtbahnen blieben unverletzt.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Ritter-Brüning-Straße voll gesperrt. Die ÜSTRA richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen bislang nicht vor.

Johanniter RTW

INTERSCHUTZ 2026: Johanniter zeigen moderne Schutzkonzepte in Hannover

27. Mai 2026/in Hannover

Die Johanniter präsentieren auf der INTERSCHUTZ 2026 innovative Einsatztechnik, Bildungsangebote und moderne Konzepte für den Bevölkerungsschutz.

HANNOVER (redu) – Die Johanniter präsentieren auf der INTERSCHUTZ 2026 in Hannover moderne Konzepte für Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst und Ausbildung. Im Mittelpunkt stehen innovative Einsatztechnik, Virtual-Reality-Anwendungen sowie neue Ansätze für Krisenvorsorge und Gefahrenabwehr.

Die Hilfsorganisation nutzt die Weltleitmesse, um aktuelle Entwicklungen im Bevölkerungsschutz sowie moderne Ausbildungs- und Einsatzkonzepte einem internationalen Fachpublikum vorzustellen.

Die Johanniter informieren vom 1. bis 6. Juni auf mehr als 700 Quadratmetern über ihre Aktivitäten im Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst und Ehrenamt. Das Fokuswort INTERSCHUTZ Johanniter steht dabei für moderne Einsatzstrategien, nachhaltige Konzepte und digitale Lösungen im Krisenmanagement.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Leitstellen und Lagezentren sowie moderne Ausbildungsformen mit Virtual-Reality-Technik. Besucherinnen und Besucher können mithilfe von VR-Systemen verschiedene Einsatzszenarien erleben und sich an einem RTW-Simulator praxisnahe Eindrücke aus der Notfallrettung verschaffen.

Moderne Ausbildungssysteme

Die Johanniter-Akademien sowie die Akkon-Hochschule in Berlin präsentieren Fort- und Weiterbildungsangebote für Bevölkerungsschutz und internationale Nothilfe. VR-Simulationen gehören dort inzwischen zur regulären Ausbildung von Notfallsanitätern und ehrenamtlichen Einsatzkräften.

Zusätzlich zeigen die Johanniter verschiedene Spezialfahrzeuge für Einsätze in schwierigem Gelände. Präsentiert werden unter anderem All-Terrain-Vehicles, Utility Task Vehicles und ein Unimog-Krankentransportwagen. Hintergrund sind zunehmende Extremwetterlagen wie Hochwasser, Starkregen oder schwere Stürme.

Austausch und Karrierewege

Der Messestand bietet außerdem Raum für Gespräche mit Fachleuten aus Politik, Verwaltung und Einsatzorganisationen. Personalverantwortliche informieren über Freiwilligendienste, Ausbildungswege sowie berufliche Perspektiven in Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz sowie Offshore- und Luftrettung.

Rentiernachwuchs

Rentierbaby Yukon Bay: Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover

27. Mai 2026/in Hannover

Das am 13. Mai geborene Rentierkalb erkundet erstmals neugierig seine Anlage im Erlebnis-Zoo Hannover.

HANNOVER (redu) – Im Erlebnis-Zoo Hannover hat ein Rentierbaby Yukon Bay die Besucher erstmals neugierig begrüßt. Das am 13. Mai geborene Kalb erkundet zunehmend selbstständig seine Anlage in Yukon Bay und bleibt dabei zunächst eng an der Seite seiner Mutter.

Das Jungtier zeigt typische Verhaltensweisen junger Rentiere und verdeutlicht zugleich die besondere Anpassungsfähigkeit der Tiere an kalte Lebensräume.

Schon kurz nach der Geburt stand das junge Rentier auf eigenen Beinen. Inzwischen bewegt sich das Kalb sicherer durch die Anlage in Yukon Bay und folgt seiner Mutter aufmerksam durch das Gehege. Das dichte schokobraune Fell schützt den Nachwuchs vor Wind und Wetter und hebt sich deutlich vom helleren Fell der Mutter ab.

Anpassung an kalte Regionen

Wie bei jungen Rentieren üblich, verändert sich das Fell des Kalbs im Laufe der Entwicklung mehrfach. Die dichte Fellstruktur dient vor allem dem Schutz vor niedrigen Temperaturen und hilft den Tieren in den kalten Lebensräumen des Nordens zu überleben. Bereits im ersten Lebensjahr passt sich das Fell an verschiedene Jahreszeiten an.

Bei der Geburt wiegen Rentierkälber meist zwischen fünf und sieben Kilogramm. Schon wenige Stunden später folgen sie ihrer Mutter. Diese frühe Mobilität gilt als wichtiger Überlebensvorteil, da Rentierherden in freier Wildbahn weite Strecken zurücklegen.

Bedrohte Populationen

Rentiere gelten weltweit laut Weltnaturschutzunion IUCN derzeit insgesamt nicht als gefährdet. Einzelne Unterarten und regionale Populationen in Europa und Nordamerika stehen jedoch unter Druck. Gründe dafür sind unter anderem Klimawandel, Lebensraumverlust und Eingriffe durch Infrastrukturprojekte.

Zwei Tote bei LKW Unfall auf A2

Tödlicher Unfall auf der A2 bei Hannover – LKW prallt gegen Brücke

26. Mai 2026/in Hannover

Ein LKW mit Tandemanhänger kollidierte auf der A2 Richtung Dortmund mit einer Fußgängerbrücke. Zwei Menschen starben noch an der Unfallstelle.

HANNOVER (redu) – Bei einem schweren tödlichen Unfall auf der Autobahn 2 Richtung Dortmund sind am Dienstagmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein LKW mit Tandemanhänger war kurz vor der Abfahrt Hannover-Nord von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Fußgängerbrücke geprallt.

Die Autobahn 2 zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen in Niedersachsen. Der Unfall führte am frühen Morgen zu einer Vollsperrung in Fahrtrichtung Dortmund.

Der tödliche Unfall ereignete sich gegen 5 Uhr auf der A2 kurz vor der Anschlussstelle Hannover-Nord. Nach Angaben der Feuerwehr Hannover war ein LKW mit Tandemanhänger aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und mit einer Fußgängerbrücke kollidiert.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren beide Insassen des Fahrzeugs bereits verstorben. Der Fahrer wurde im zerstörten Führerhaus eingeklemmt und musste mit technischem Gerät geborgen werden.

Zwei Tote bei LKW Unfall auf der A2

Beide Insassen verstarben noch vor Ort. © Bernd Günther

Unfallstelle auf der A2

Die Regionsleitstelle hatte Feuerwehr und Rettungsdienst nach mehreren Notrufen alarmiert. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Autobahn 2 in Richtung Dortmund vollständig gesperrt.

Rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort im Einsatz. Angaben zur Höhe des Sachschadens oder zur Ursache des Unfalls lagen zunächst nicht vor. Die Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

Ermittlungen zum Unfallhergang

Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur Ursache des schweren Unfalls übernommen. Nach ersten Erkenntnissen war der LKW am frühen Dienstagmorgen auf der A2 in Richtung Dortmund unterwegs, als das Fahrzeug kurz vor der Anschlussstelle Hannover-Nord von der Fahrbahn abkam und mit der Fußgängerbrücke kollidierte.

Zur Identität der beiden tödlich verletzten Insassen machte die Polizei zunächst keine Angaben. Spezialisten der Unfallaufnahme sicherten bis in die Morgenstunden Spuren an der Unfallstelle. Die Vollsperrung der Autobahn führte zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr.

Zeugen nach Unfall gesucht

Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Fahrverhalten des LKW vor dem Zusammenstoß machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 melden. Besonders Hinweise von Verkehrsteilnehmern, die sich gegen 5 Uhr im Bereich der A2 zwischen Hannover-Bothfeld und Hannover-Nord befanden, könnten für die weiteren Ermittlungen wichtig sein.

Verkehrsunfalldienst bei Unfallaufnahme

Schwerer Motorradunfall auf der B6 bei Hannover – Polizei sucht Zeugen

24. Mai 2026/in Hannover

Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer ist auf der Bundesstraße 6 bei Hannover schwer verletzt worden.

HANNOVER (redu) – Bei einem schweren Motorradunfall auf der B6 zwischen Himmelreich und Eilvese ist am Freitagmittag ein 42 Jahre alter Fahrer schwer verletzt worden. Mehrere Ersthelfer verhinderten laut Polizei nach dem Unfall eine weitere Gefährdung des Mannes und des Verkehrs.

Die Polizei Hannover untersucht derzeit den genauen Unfallhergang. Gesucht werden Zeugen, die Angaben zur vorherigen Fahrweise des Motorradfahrers machen können.

Ein 42 Jahre alter Motorradfahrer war nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover gegen 12 Uhr auf der B6 in Richtung Norden unterwegs. Im Bereich einer einstreifigen Baustellenführung zwischen den Ausfahrten Himmelreich und Eilvese fuhr der Mann mehrfach dicht auf vorausfahrende Fahrzeuge auf.

Der Fahrer wechselte anschließend zum Überholen auf den abgesperrten linken Fahrstreifen. Dort kollidierte er mit einer Absperrbake, stürzte und prallte gegen die Mittelschutzplanke.

Auffälliges Verhalten nach dem Unfall

Trotz seiner schweren Verletzungen stand der Mann laut Polizei wieder auf, überquerte die Mittelschutzplanke und lief in einem psychisch auffälligen Zustand auf die Gegenfahrbahn.

Mehrere Ersthelfer hielten den Motorradfahrer bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei fest. Dadurch verhinderten sie eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs.

Ermittlungen zur Unfallursache

Der 42-Jährige, der ohne Helm unterwegs gewesen sein soll, wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in ein Krankenhaus gebracht. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die B6 zeitweise gesperrt werden.

Zur Klärung der Ursache seines Verhaltens wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zur Fahrweise des Motorradfahrers geben können, sich unter 0511 109-1888 zu melden.

Schafsherde auf dem Kronsberg

Weidesaison Hannover: Tiere pflegen wichtige Grünflächen

22. Mai 2026/in Hannover

Rinder und Schafe grasen wieder auf Wiesen im Stadtgebiet. Die Stadt erinnert an Betretungsverbote und Rücksicht auf Natur und Tiere.

HANNOVER (redu) – Die Weidesaison in Hannover hat begonnen. Rinder und Schafe grasen wieder auf zahlreichen Grünlandflächen im Stadtgebiet und unterstützen damit den Erhalt wertvoller Lebensräume. Die Stadt ruft Besucherinnen und Besucher zu Rücksichtnahme sowie zum Beachten der Betretungsverbote auf.

Die Beweidung gilt in Hannover seit Jahren als wichtiger Bestandteil des Natur- und Artenschutzes. Gleichzeitig dienen die Flächen der Landwirtschaft und der Naherholung.

Die Weidesaison Hannover ist unter anderem am Kronsberg, in der Schwarzen Heide, am Benther Berg, in der Breiten und Nassen Wiese sowie entlang der Leinemasch sichtbar. Dort übernehmen Rinder und Schafe die Pflege zahlreicher Grünlandflächen.

Die Landeshauptstadt Hannover verpachtet die Flächen an Landwirtinnen und Landwirte aus der Stadt und Region. Genutzt werden die Wiesen entweder als Mähweiden oder zur Heugewinnung. Besonders Mähweiden spielen eine wichtige Rolle, weil sie sowohl als Weideflächen als auch zur Futterproduktion für den Winter dienen.

Rücksicht auf Tiere und Natur

Nach Angaben der Stadt gehören viele dieser Grünflächen zu den letzten Rückzugsräumen für Tier- und Pflanzenarten im urbanen Raum. Deshalb dürfen Wiesen und Weiden nicht betreten werden.

Die Stadt weist insbesondere Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer darauf hin, Hunde anzuleinen und Hundekot zu vermeiden. Verunreinigtes Futter könne den Nutztieren schaden. Zudem würden wildlebende Tiere und Bodenbrüter gestört.

Damit Natur, Landwirtschaft und Naherholung weiterhin zusammen funktionieren, bittet die Stadt um gegenseitige Rücksichtnahme und ausreichend Abstand zu den Weidetieren.

Zoo-Run 2026 für der Artenschutz

Zoo-Run 2026 sammelt 9.120 Euro für bedrohte Gibbons in Hannover

21. Mai 2026/in Hannover

Mehr als 2.000 Läuferinnen und Läufer unterstützten beim Zoo-Run 2026 ein Artenschutzprojekt in Vietnam.

HANNOVER (redu) – Beim Zoo-Run 2026 im Erlebnis-Zoo Hannover haben mehr als 2.000 Teilnehmende Spenden für den Schutz bedrohter Gibbons gesammelt. Durch freiwillige Beiträge kamen 9.120 Euro für ein Artenschutzprojekt in Vietnam zusammen.

Der Benefizlauf verbindet Sport und Artenschutz. Im Fokus standen diesmal bedrohte Gelbwangen-Schopfgibbons aus Südostasien.

Beim Zoo-Run 2026 führte die Strecke erneut durch die verschiedenen Themenwelten des Erlebnis-Zoo Hannover. Viele Teilnehmende gingen verkleidet an den Start und liefen unter anderem durch Afrika, Australien, Kanada und den Dschungelpalast.

Das offizielle Laufshirt zeigte passend zum diesjährigen Schwerpunkt einen Gibbon. Der Erlebnis-Zoo machte damit auf die Bedrohung der Primaten aufmerksam. Nach Angaben von Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff sind einige Gibbon-Arten akut vom Aussterben bedroht.

Schutzprojekt in Vietnam

Die freiwilligen Beiträge der Teilnehmenden gehen an ein Schutzprojekt für den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon in Vietnam. Ziel ist es, bestehende Schutzgebiete miteinander zu verbinden und zusätzliche Waldflächen einzubeziehen. Dadurch soll ein zusammenhängender Lebensraum von mehr als 120.000 Hektar entstehen.

Aktuell erweitert der Erlebnis-Zoo Hannover zudem den Dschungelpalast. Dort soll künftig ein neues Kletterreich für Gibbons entstehen. Besucherinnen und Besucher sollen gleichzeitig umfassend über Lebensweise und Bedrohung der Tiere informiert werden.

Strecke durch den Erlebnis-Zoo

Der Rundkurs führte vom Eingangsbereich über Meyers Hof, durch das australische Outback bis nach Yukon Bay und auf den Afi Mountain. Die 2,7 Kilometer lange Strecke konnte je nach Kondition bis zu viermal absolviert werden.

Der Erlebnis-Zoo Hannover bedankte sich außerdem bei zahlreichen Partnern und Unterstützern des Zoo-Run 2026, darunter Unternehmen, Vereine und Hilfsorganisationen.

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    Die „Space Athletics“, Hannovers größter Cheerleader-Verein, zeigt vor dem ersten Start ihr Können vor der Bühne. © Bernd Günther
  • Zoo-Run 2026 für der Artenschutz
    9.120 Euro für das Schutzprojekt des Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Zoo. Geschäftsführer Andreas M. Casdorff freut sich über die Spende. © Bernd Günther
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    Warmmachen vor dem Start ist wichtig für die Teilnehmenden am Zoo-Run. © Bernd Günther
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    Ganz vorne mit am Start der Dezernent und Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe der Landeshauptstadt. © Bernd Günther
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    Der Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Axel von der Ohe geht frohen Mutes schon die zweite Runde an. © Bernd Günther
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    Unter den sportlichen Läufern auch der Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. © Bernd Günther
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    Für kleinere Hilfeleistungen gab es von den Johannitern eine Fahrradstreife. © Bernd Günther
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    Erfrischungsstation bei Meyers Hof für die Läuferinnen und Läufer © Bernd Günther

Nacht der Museen

Nacht der Museen 2026 lockt mit Kulturprogramm durch Hannover

20. Mai 2026/in Hannover

25 Museen, Galerien und Kulturorte öffnen am 6. Juni bis in die Nacht ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

HANNOVER (redu) – Die Nacht der Museen lädt am 6. Juni erneut zu einem Kulturabend durch Hannover ein. Insgesamt 25 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen öffnen ab 18 Uhr ihre Türen und bieten Führungen, Konzerte, Ausstellungen sowie Mitmachangebote für alle Altersgruppen.

Die Museumsnacht zählt zu den größten Kulturveranstaltungen in Hannover und verbindet Kunst, Musik, Geschichte und Begegnungen an zahlreichen Orten in der Innenstadt und darüber hinaus.

Die Nacht der Museen verwandelt Hannover am 6. Juni erneut in eine große Kulturmeile. Insgesamt 25 Museen, Galerien, Kunstvereine und weitere Einrichtungen beteiligen sich an der diesjährigen Ausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe. Besucherinnen und Besucher erwartet ab 18 Uhr ein umfangreiches Programm mit Führungen, Ausstellungen, Konzerten, Gesprächen und kreativen Aktionen.

Neben klassischen Museumsführungen setzen viele Häuser erneut auf besondere Erlebnisse außerhalb des regulären Ausstellungsbetriebs. Ziel der Veranstalter ist es, Kultur niedrigschwellig und generationenübergreifend zugänglich zu machen.

Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender bezeichnete die Museumsnacht als besonderes Erlebnis. Gerade die Atmosphäre außerhalb der regulären Öffnungszeiten mache den Reiz der Veranstaltung aus. Zudem böten die beteiligten Häuser ein vielseitiges Programm zu einem vergleichsweise günstigen Eintrittspreis.

Kunst und Kultur bis in die Nacht

Die Nacht der Museen gehört seit Jahren zu den festen Kulturterminen in Hannover. Viele Häuser öffnen bis spät in die Nacht und bieten neben Ausstellungen auch Live-Musik, Lesungen, Filmvorführungen oder Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern an.

Beteiligt sind unter anderem das Sprengel Museum Hannover, das Landesmuseum Hannover, das Museum August Kestner, die Kestner Gesellschaft sowie zahlreiche Galerien und Kunstvereine. Auch kleinere Kulturorte und alternative Ausstellungsräume beteiligen sich am Programm.

Besucherinnen und Besucher können ihre persönliche Route individuell zusammenstellen und verschiedene Kulturorte in kurzer Zeit erleben. Viele Einrichtungen setzen dabei auf interaktive Angebote, die insbesondere Familien und jüngere Gäste ansprechen sollen.

Kooperation mit KunstFestSpiele Herrenhausen

Erstmals kooperiert die Nacht der Museen mit den KunstFestSpielen Herrenhausen. Im Mittelpunkt steht dabei das Projekt „Stimmen der Stadt“. Geplant sind musikalische Routen durch Hannover, bei denen Chöre an verschiedenen Kulturorten und Kirchen auftreten.

Die Wege zwischen den Veranstaltungsorten sollen bewusst als Teil des Erlebnisses verstanden werden. Laut KunstFestSpiele-Intendantin Brigitta Muntendorf verbinden die musikalischen Übergänge unterschiedliche Klangräume und Kunsterfahrungen miteinander.

Durch die Kooperation wird die Museumsnacht in diesem Jahr um einen zusätzlichen musikalischen Schwerpunkt erweitert. Besucherinnen und Besucher können Kulturorte damit nicht nur visuell, sondern auch akustisch erleben.

Tickets erstmals online erhältlich

Für die Teilnahme an der Nacht der Museen wird ein einmaliger Eintritt von sieben Euro erhoben. Kinder bis 14 Jahre sowie Inhaberinnen und Inhaber des HannoverAktivPasses erhalten freien Eintritt.

Die Eintrittskarten sind im Vorverkauf in vielen beteiligten Häusern erhältlich. Zusätzlich können Tickets erstmals online gekauft werden. Das Einlassbändchen erhalten Besucherinnen und Besucher anschließend beim ersten besuchten Veranstaltungsort.

Nach Angaben der Organisatoren sollen die digitalen Angebote den Zugang zur Veranstaltung vereinfachen und Wartezeiten reduzieren.

Programmstart bereits am Nachmittag

Bereits vor dem offiziellen Beginn der Nacht der Museen startet im Sammlungszentrum an der Vahrenwalder Straße ein zusätzliches Nachmittagsprogramm. Von 15 bis 17 Uhr können Interessierte dort die neue Dauerausstellung des Stadtarchivs besuchen.

Geplant sind Führungen, Kurzvorträge und Informationen zur Nutzung des Stadtarchivs am neuen Standort. Damit wird das Angebot der Museumsnacht erstmals um einen zusätzlichen Programmpunkt am Nachmittag ergänzt.

Zahlreiche Kulturorte beteiligt

Zu den teilnehmenden Einrichtungen gehören unter anderem die Architektenkammer Niedersachsen, die Galerie Koch, der Kunstverein Hannover, das Museum Schloss Herrenhausen, die Villa Seligmann, das ZeitZentrum Zivilcourage und das Schauspiel Hannover.

Auch besondere Orte wie der Pelikan TintenTurm, das WOK-Küchenmuseum oder das Wilhelm Busch – Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst öffnen ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

Organisiert wird die Nacht der Museen erneut vom Kulturbüro Hannover. Das vollständige Programm wird fortlaufend online aktualisiert. Die Veranstalter rechnen auch in diesem Jahr wieder mit mehreren tausend Gästen aus Hannover und der Region.

Mit ihrer Mischung aus Kunst, Geschichte, Musik und Begegnung zählt die Nacht der Museen zu den größten Kulturveranstaltungen der Landeshauptstadt und bietet die Möglichkeit, Hannovers vielfältige Kulturszene an einem Abend kompakt zu erleben.

IdeenExpo 2026

IdeenExpo 2026 in Hannover startet mit Rekordzahl an Ausstellern

20. Mai 2026/in Hannover

Mehr als 330 Aussteller und über 800 Mitmach-Exponate sollen junge Menschen in Hannover für Technik und Innovation begeistern.

HANNOVER (redu) – Einen Monat vor dem Start der IdeenExpo 2026 haben erste Aussteller ihre Mitmach-Exponate vorgestellt. Auf dem Messegelände Hannover sollen vom 20. bis 28. Juni mehr als 330 Aussteller und über 800 interaktive Angebote Technik und Innovation für junge Menschen erlebbar machen.

Die IdeenExpo gilt als Europas größtes Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen und verbindet Berufsorientierung mit praktischen Einblicken in Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung.

Die IdeenExpo 2026 in Hannover startet mit einem neuen Ausstellerrekord. Bereits einen Monat vor Veranstaltungsbeginn präsentierten zehn Unternehmen, Verbände und Institutionen im NDR Landesfunkhaus Niedersachsen erste Mitmach-Exponate für das Technologie- und Innovationsfestival. Die IdeenExpo findet vom 20. bis 28. Juni auf dem Messegelände Hannover statt.

Mehr als 330 Aussteller wollen dabei Technik, Naturwissenschaften und Zukunftsthemen für Schülerinnen, Schüler und junge Erwachsene erlebbar machen. Geplant sind über 800 Mitmach-Exponate, mehr als 900 Workshops sowie zahlreiche Bühnenveranstaltungen auf einer Fläche von über 100.000 Quadratmetern.

Technik zum Ausprobieren

Im Mittelpunkt der IdeenExpo stehen interaktive Angebote, bei denen Besucherinnen und Besucher Technik selbst erleben können. Zu den ersten vorgestellten Exponaten gehört unter anderem ein humanoider Roboter von NiedersachsenMetall. Dieser soll zeigen, wie moderne Robotik künftig in Industrie, Wartung oder gefährlichen Einsatzbereichen eingesetzt werden kann.

Volkswagen kündigte einen „Live Autobau“ an, bei dem Teile eines ID.7 montiert und demontiert werden können. Auszubildende begleiten die Station und erklären technische Abläufe sowie Inhalte ihrer Ausbildung.

Auch die Autostadt beteiligt sich mit einem Ausblick auf Mobilität der Zukunft. Lego-Modelle und ein geplanter „Future Mobility Simulator“ sollen zeigen, wie neue Verkehrskonzepte, nachhaltige Technologien und digitale Entwicklungen künftig zusammenwirken können.

Der Technologiekonzern ZF aus Hannover und Lemförde plant ebenfalls interaktive Anwendungen. Besucherinnen und Besucher sollen dort unter anderem Fahrwerktechnik erleben, einen Zauberwürfel-Wettbewerb gegen eine Maschine antreten oder in einem Versuchsfahrzeug Platz nehmen.

Einblicke in Medien, Industrie und Forschung

Der NDR möchte auf der IdeenExpo einen Blick hinter die Kulissen moderner Medienproduktion geben. Auszubildende zeigen dort, wie Fernseh-, Radio- und Onlinebeiträge entstehen. Ergänzend plant die tagesschau Workshops mit Journalistinnen und Journalisten.

Die Salzgitter AG setzt auf virtuelle Realität und Computerspiel-Technik. Schülerinnen und Schüler können mithilfe einer VR-Brille ein digital nachgebautes Stahlwerk erkunden oder eine virtuelle Brandbekämpfung erleben. Gleichzeitig informiert das Unternehmen über die Transformation hin zu einer klimafreundlicheren Stahlproduktion.

Der Verband der Chemischen Industrie präsentiert gemeinsam mit dem Unternehmen Roquette ein Exponat rund um Saatgut-Tabletten. Dabei soll anschaulich erklärt werden, wie chemische und pharmazeutische Inhaltsstoffe in nachhaltigen Anwendungen genutzt werden können.

Der Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. (BVEG) stellt verschiedene Zukunftstechnologien rund um Energieversorgung und Untergrundspeicherung vor. Themen wie Tiefengeothermie, Lithiumgewinnung oder CO₂-Speicherung sollen über interaktive Modelle verständlich vermittelt werden.

Bundeswehr erneut vertreten

Auch die Bundeswehr wird erneut auf der IdeenExpo vertreten sein. Auf drei Messeständen sollen technische Entwicklungen, moderne Ausrüstung und berufliche Perspektiven innerhalb der Streitkräfte vorgestellt werden. Ziel sei es, mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und Fragen zum Berufsalltag zu beantworten.

Nach Angaben der Veranstalter ist die IdeenExpo inzwischen eine wichtige Plattform für Berufsorientierung und Nachwuchsgewinnung geworden. Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen nutzen die Veranstaltung, um junge Menschen frühzeitig für technische Berufe und naturwissenschaftliche Themen zu begeistern.

Schule aus Niedersachsen im Finale

Besondere Aufmerksamkeit erhielt bei der Präsentation auch die Haupt- und Realschule Eschershausen. Schülerinnen und Schüler entwickelten dort im Rahmen eines Schulprojekts einen eigenen Hängegleiter und lernten anschließend selbst das Fliegen.

Für das Projekt zerlegte die Gruppe zunächst einen alten Drachenflieger, fertigte Baupläne an und entwickelte daraus ein eigenes Fluggerät. Unterstützt wurden die Jugendlichen dabei von regionalen Unternehmen.

Mit dem Projekt steht die Schule im Finale des Schülerwettbewerbs „Ideenfang“ der Stiftung NiedersachsenMetall. Die Sieger sollen während der IdeenExpo 2026 ausgezeichnet werden.

Bedeutung für Niedersachsen

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies bezeichnete die IdeenExpo als wichtiges Schaufenster für die Innovationskraft des Landes. Die Veranstaltung verbinde Schulen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschungseinrichtungen miteinander und zeige jungen Menschen konkrete berufliche Perspektiven auf.

Auch IdeenExpo-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Volker Schmidt hob die Bedeutung der Mitmach-Exponate hervor. Gerade der direkte Austausch mit Auszubildenden, Studierenden und jungen Fachkräften ermögliche authentische Einblicke in technische Berufe und Ausbildungswege.

Die IdeenExpo zählt nach Angaben der Veranstalter zu den größten europäischen Veranstaltungen ihrer Art. Ziel bleibt es, junge Menschen langfristig für MINT-Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und technologische Entwicklungen zu begeistern.

Skater on Tour

Skate by Night Hannover startet mit Tour zum Flughafen

19. Mai 2026/in Hannover

Die neue Saison beginnt am Dienstagabend mit einer rund 25 Kilometer langen Strecke durch mehrere Stadtteile.

HANNOVER (redu) – Die neue Saison der Skate by Night Hannover startet am Dienstag, 20. Mai 2026, mit einer rund 25 Kilometer langen Tour in Richtung Flughafen Hannover. Wegen der Wetterlage wurde der Auftakt leicht verschoben. Start ist um 20 Uhr am Klagesmarkt.

Die Strecke gehört zu den beliebtesten Touren der Veranstaltungsreihe und führt durch mehrere bekannte Stadtteile im Norden Hannovers.

Die Skate by Night Hannover beginnt mit einer rund 25 Kilometer langen Strecke zur Fertighauswelt in Langenhagen. Die Tour führt unter anderem an der Leibniz Universität, den Herrenhäuser Gärten und durch Godshorn vorbei.

Zurück geht es über die Vahrenwalder Straße bis zum Start- und Zielpunkt am Klagesmarkt. Der Startschuss fällt um 20 Uhr.

Wer keine eigenen Inlineskates besitzt, kann vor Ort den Skateverleih nutzen. Die Teilnahme kostet drei Euro und wird direkt vor Ort bezahlt.

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