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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Schwerer Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 – Vollsperrung

18. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am heutigen Vormittag, 18.09.2020, ist es zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Garbsen und Hannover-Herrenhausen gekommen. Dabei ist ein 48-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Die Autobahn war bis 11:25 Uhr voll gesperrt.

Der 48 Jahre alte Mann war mit seinem LKW (Renault/Welton) in Richtung Berlin unterwegs. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover kam er gegen 09:45 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von seinem Fahrstreifen ab und stieß mit der vorderen rechten Seite gegen einen auf dem Seitenstreifen stehenden LKW (DAF, Sattelzug). Dieser war aufgrund eines technischen Defekts zuvor liegengeblieben. Er verlor dadurch die Kontrolle über den Sattelzug, streifte am liegengebliebenen Fahrzeug entlang und kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Der 48-Jährige wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Der 59 Jahre alte Fahrer des stehenden LKW bleib unverletzt.

Die BAB 2 war in Richtung Berlin bis 11:25 Uhr voll gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf circa 82.500 Euro geschätzt.

#schlussdamit - Kampagne gegen Gewalt Polizeidirektion Hannover startet nächste Teilkampagne. – Schluss damit

#schlussdamit – Kampagne gegen Gewalt Polizeidirektion Hannover startet nächste Teilkampagne.

18. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Im März 2020 wurde die Kampagne gegen Gewalt #schlussdamit offiziell durch den Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover, Herrn Savas Gel, vorgestellt (wir haben berichtet). Ziel der verschiedenen Teilkampagnen ist deutlich zu machen, dass es keinen Platz für Gewalt geben darf – weder in psychischer noch in physischer Form. Herr Gel unterstrich: „Wir möchten Menschen sensibilisieren und Lösungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen aufzeigen. Uns ist wichtig, nicht nur repressiv, sondern auch präventiv tätig zu werden.“

Fokus der aktuellen Teilkampagne ist die ‚Häusliche Gewalt‘.

Diese ist seit Jahren ein durchgängig auftretendes Phänomen, welches sich in vielen verschiedenen Erscheinungsformen widerspiegelt und in allen Bereichen der Gesellschaft auftritt. Von scheinbar strafrechtlich nicht relevanten Verhaltensweisen, wie z.B. familiäre Streitigkeiten und Beleidigungen bis hin zu Tötungsdelikten sind jegliche Formen im Rahmen der häuslichen Gewalt vorstellbar. Diese wendet sich nicht nur gegen Lebenspartner/-innen und ältere Menschen. Oft sind auch Kinder betroffen. In jedem Fall aber wird sie von (manchmal ehemals) nahestehenden Personen ausgeübt. So ist es besonders wichtig, dass Betroffene in solchen Situationen nicht allein gelassen werden und Unterstützung erfahren.

Gewalt im häuslichen Umfeld ist selten ein „Ausrutscher“. Sie ist meist Ausdruck von Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen zwischen den Täter/-innen und den Opfern.

Grundsätzlich verläuft häusliche Gewalt nach einem wiederkehrenden Muster. Die Betroffenen rutschen so in eine Gewaltspirale. Diese ist gekennzeichnet von sich wiederholenden und in immer kürzer werdenden Abständen der Übergriffe auf die Opfer.

Neben der körperlichen Gewalt kommt es in diesem Zusammenhang auch oft zu psychischer und sexueller Gewaltausübung. Auch Vorfälle zwischen ehemaligen Lebenspartner/-innen werden als häusliche Gewalt gewertet. Sie findet häufig, aber nicht nur in den eigenen vier Wänden statt. Besonders verwerflich, da das Zuhause ein sicherer Zufluchtsort sein sollte.

„Er steht auf blaue Augen, hat er gesagt…“ „Gewalt hat viele Gesichter“

Zentraler Bestandteil der aktuellen Teilkampagne sind Präventionshinweise und die Absicht, dass Thema in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Unter anderem wurden Plakate erstellt, eine Präventionshotline geschaltet und eine Social Media Kampagne gefahren, mit denen die Polizeidirektion Hannover die Öffentlichkeit sensibilisieren und beraten möchte.

Denn: „Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit, sondern geht uns alle etwas an!“, so der Dezernatsleiter Savas Gel beim Start der Teilkampagne. „Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, einen Ausstieg aus der Gewaltspirale zu ermöglichen! Seien Sie aufmerksam! Suchen Sie den Kontakt zur Polizei! Wählen Sie lieber einmal mehr den Notruf!“

Die Kampagne wird über das Social Media Team der Polizeidirektion Hannover auf den bekannten Kanälen unter dem Hashtag #schlussdamit begleitet. Besonders hervorzuheben ist die – ab dem 23.09.2020 ausgestrahlte – Dokumentation „Was passiert, wenn ich Opfer von häuslicher Gewalt geworden bin.“ Hier wird verständlich erläutert, welche konkreten Maßnahmen von der Polizei getroffen werden und welche Hilfsangebote Betroffene nutzen können. Darüber hinaus berichtet eine ehemalige Betroffene von ihrem erfolgreichen Ausstieg aus der Gewaltspirale.

Polizei im Einsatz

Im Bus aus Kinderwagen gestürzt: Sechs Wochen alter Säugling in Wunstorf verletzt

18. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Beim Sturz aus einem Kinderwagen ist am Donnerstag, 17.09.2020, ein sechs Wochen alter Säugling in Wunstorf verletzt worden. Das Kind hat sich an Bord eines Linienbusses befunden, als der Kinderwagen, in dem das Baby lag, in einer Kurve plötzlich umgestürzt ist. Das Kind ist mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen befand sich der sechs Wochen alte Junge in einem Kinderwagen an Bord eines Busses der Linie 780. Gegen 16:00 Uhr bog der Linienbus von der Richthofenstraße nach links in die Hochstraße ein. In der Folge stürzte der Kinderwagen aus bislang ungeklärter Ursache um und das Kind stürzte aus dem Wagen. Mit dem Hinterkopf schlug der Junge in der Folge auf dem Boden des Busses auf.

Ein Rettungswagen brachte den Jungen in ein Krankenhaus, wo er näher untersucht wurde. Lebensbedrohliche Verletzungen wurden zunächst ausgeschlossen. Die Polizei in Wunstorf hat die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen.

Polizei im Einsatz

Neustadt am Rübenberge: Folgenschwerer Unfall nach Überholmanöver

16. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 16.09.2020, ist es gegen 16:00 Uhr im Neustädter Ortsteil Nöpke zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Zuvor hat es ein Überholmanöver auf der Kreisstraße (K) 301 gegeben, in dessen Anschluss die 24-jährige Fahrerin eines Mazda zunächst nach rechts von der Fahrbahn abgekommen ist. Daraufhin ist ihr Pkw frontal in den Gegenverkehr geschleudert und stieß mit dem Fiat 500 einer 27-Jährigen zusammen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die Mazda-Fahrerin auf der K 301 aus Richtung Hagen kommend in Richtung Nöpke. Vor ihr fuhren weitere vier Pkw. In einer langgezogenen Linkskurve scherte sie zum Überholen aus und fuhr an allen vier Fahrzeugen vorbei. Beim Wiedereinscheren geriet ihr Mazda nach rechts von der Fahrbahn ab, wodurch er außer Kontrolle geriet. Das Fahrzeug schleuderte wieder auf die Fahrbahn und in den Gegenverkehr. Dort kollidierte sie mit dem entgegenkommenden Fiat Kleinwagen.

Die Rettungsmaßnahmen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden durch zwei Hubschrauber unterstützt. Die lebensgefährlich verletzte 24-jährige Mazda-Fahrerin wurde umgehend zu einem Krankenhaus geflogen. Ihr Gesundheitszustand ist kritisch. Durch die Feuerwehr wurde die im Fiat eingeklemmte 27-Jährige aus dem Fahrzeug befreit und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren, sie erlitt schwere Verletzungen.

Für die Unfallaufnahme setzte der Verkehrsunfalldienst Hannover einen 3D-Laserscanner ein. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt, die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 15.000 Euro. Erst gegen 20:00 Uhr konnte die Vollsperrung der K 301 aufgehoben werden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Südstadt: Versuchte vorsätzliche Brandstiftung in mehreren Fällen – Wer kann Hinweise geben?

16. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstagnachmittag, 12.09.2020, ist die Polizei zu einem Stadtfriedhof an der Orli-Wald-Allee in der hannoverschen Südstadt alarmiert worden. Dort ist es zu einer versuchten Brandstiftung an einer Benzinzapfsäule gekommen. Da die Polizei einen Zusammenhang zwischen dieser Tat und einer versuchten Brandstiftung in einer Gartenlaube eines Kleingartenvereins an der Hildesheimer Straße (04.09.2020) nicht ausschließen kann, bitten die Beamten um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover bemerkte eine 58-jährige Zeugin gegen 17:10 Uhr eine Rauchentwicklung aus der Richtung des Friedhofs und wählte den Notruf. Einsatzkräfte der Polizei entdeckten eine Rauchentwicklung aus einem abgeschlossenen Kasten oberhalb einer Benzinzapfsäule der Friedhofsgärtnerei. Ein oder mehrere unbekannte Täter zündeten Papierhandtücher an, die offenbar aus einem gewaltsam geöffneten Papiertücher-Behältnis der benachbarten öffentlichen Toilette stammen. Bereits beim Eintreffen der Polizei war das Feuer aus. Die Brandermittler beschlagnahmten den Ort.

Die Polizei kann einen Zusammenhang zwischen dieser Tat und einer versuchten Brandstiftung, die im Zeitraum vom 04. bis 12.09.2020 in einer Gartenlaube eines Kleingartenvereins an der Hildesheimer Straße begangen wurde, nicht ausschließen. Ein bislang unbekannter Täter zündete offensichtlich einen textilähnlichen Gegenstand zwischen einem Tischbein und einer Holzwand der Gartenlaube an, wodurch leichte Brandschäden entstanden.

Die Polizei ermittelt wegen versuchter vorsätzlicher Brandstiftung in mehreren Fällen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Stop Polizei

Polizei stoppt betrunkenen Hobby-Kapitän im Yachthafen

16. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Wasserschutzpolizei Hannover hat gegen einen 56 Jahre alten Hobby-Kapitän Ermittlungen eingeleitet. Ein Zeuge hat am Dienstag, 15.09.2020, im Yachthafen Seelze beobachtet, wie der Mann im offensichtlich angetrunkenen Zustand ein Schlauchboot gesteuert hat. Ein Atemalkoholtest hat dann 3,39 Promille angezeigt.

Nach ersten Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei war der Führer eines anderen Boots im Bereich des Stichkanals Linden auf das Schlauchboot aufmerksam geworden. Der Zeuge hatte zuvor beobachtet, wie der 56-Jährige sowie seine drei Begleiter (50, 2×56 Jahre) während der Fahrt Alkohol tranken und einen stark betrunkenen Eindruck machten. Das Anlegen an einem Steg im Yachthafen Seelze misslang zunächst. Zudem wurden dabei beinahe zwei stillliegende Sportboote touchiert. Erst an einem zweiten Liegeplatz konnte die Besatzung das Schiff festmachen.

Die alarmierte Wasserschutzpolizei, die bei dem Einsatz von Beamten des Polizeikommissariats Seelze unterstützt wurde, traf die vier Männer wenig später in einem Restaurant im Hafen an, wo sie gerade speisten und Alkohol tranken. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem mutmaßlichen Hobby-Kapitän einen Wert von 3,39 Promille. Zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wird nun wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr ermittelt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Wedemark-Bissendorf: Polizei sucht Zeugen von Überfall auf Geschäft

16. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein bislang unbekannter Täter hat am Dienstag, 15.09.2020, ein Geschäft in Bissendorf überfallen und Geld erbeutet. Zuvor hatte der komplett maskierte Täter eine Angestellte mit einer Waffe bedroht. Die Frau sowie eine Kundin, die sich zum Zeitpunkt des Überfalls, in dem Laden aufgehalten hatte, sind unverletzt geblieben. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei hat der maskierte Täter am Dienstagnachmittag gegen 15:25 Uhr das Geschäft an der Scherenbosteler Straße betreten. Er zückte unvermittelt eine Pistole und bedrohte die Angestellte. Seiner Aufforderung, Geld aus der Kasse herauszugeben, kam die 61-Jährige unverzüglich nach. Danach flüchtete der Räuber. Eine 74-jährige Kundin, die sich zum Zeitpunkt des Überfalls in dem Laden aufhielt, konnte erkennen, dass der Täter nach dem Verlassen des Geschäfts nach rechts weglief. Beide Frauen überstanden den Überfall unverletzt.

Der Täter wurde von den Zeuginnen als etwa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß und schlank beschrieben. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug er einen schwarzen Trainingsanzug mit Kapuze sowie schwarze Handschuhe. Zudem war der Mann mit einem schwarzen Schal vor dem Gesicht vermummt und trug eine Brille mit silberfarben verspiegelten Gläsern.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem gesuchten Mann geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Hainholz: Flüchtiger mutmaßlicher Ladendieb wird von Auto erfasst

15. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 14.09.2020, ist es gegen 15:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall an der Schulenburger Landstraße gekommen. Ein 40-Jähriger Fußgänger ist in Höhe der Haltestelle Fenskestraße mit einem VW-Geländewagen eines 76-jährigen Mannes zusammengeprallt. Zuvor ist der Mann von einem nahegelegenen Supermarkt gekommen, wo er einen Ladendiebstahl begangen haben soll.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt sich der 40-Jährige gegen 15:30 Uhr in einem Supermarkt in der Schulenburger Landstraße auf und nahm Ware an sich. Ohne zu bezahlen verließ er den Markt, wobei ein Alarm ausgelöst wurde. Ein Ladendetektiv wurde auf das Geschehen aufmerksam und nahm die Verfolgung auf, wobei er den Flüchtenden aus den Augen verlor. Der mutmaßliche Täter lief auf dem Fußweg der Schulenburger Landstraße stadteinwärts weiter.

Auf seiner Flucht überquerte er nach etwa 300 Metern die Schulenburger Landstraße in Höhe der Stadtbahnhaltestelle Fenskestraße. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Geländefahrzeug des 76-Jährigen. Der VW-Fahrer blieb unverletzt.

Der mutmaßliche Ladendieb erlitt hierbei leichte Verletzungen, ein Rettungswagen fuhr den Mann in ein Krankenhaus. Das Polizeikommissariat Nordstadt ermittelt gegen den 40-Jährigen wegen Ladendiebstahls.

Verstärkung für die InstaCops der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen – Instcops BS

Verstärkung für die InstaCops der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen

14. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit „Niklaas“ vom Bereitschaftspolizei-Standort Braunschweig und „Ronja“ aus Hannover berichtet nun ein vierköpfiges Team über die spannende Arbeit der Bereitschaftspolizei auf Instagram

Polizeikommissar Niklaas Unger (28; Instagram: polizei.zpd.nu) aus der 3. Bereitschaftspolizeihundertschaft und Polizeikommissarin Ronja Schubert (26; Instagram: polizei.zpd.rs) aus der Technischen Einsatzeinheit (TEE) in Hannover erweitern seit dem 24. August dieses Jahres das InstaCop-Team unserer Behörde auf Instagram und präsentieren dort mit persönlichen Einblicken ihren spannenden und facettenreichen Arbeitsalltag.

Ronja Schubert ist in einem unverzichtbaren Einsatzbereich der Bereitschaftspolizei tätig, der mit ausgewiesenem persönlichen und technischem Know-how die Polizei Niedersachsen sowohl im Alltag als auch im Einsatz unterstützt. Die Rede ist von der TEE, die an ihren Standorten in Hannover, Oldenburg und Braunschweig unter anderem von Polizeitaucherinnen und -tauchern über polizeilich genutzte Drohnen bis hin zu Wasserwerfern und gepanzerten Sonderwagen vieles bereithält. „Viele Follower sind überrascht, welche Spezialwerkzeuge und -fahrzeuge zu unserem Repertoire gehören. Schließlich denkt nicht jeder bei Lkws, Frontladern oder Gabelstaplern sofort an Polizei“ sagt die junge Beamtin. „Vor diesem Hintergrund möchte ich Interessierten einen polizeilichen Arbeitsbereich näherbringen, den viele immer noch als klassische Männerdomäne wähnen. Inzwischen sieht aber auch hier die Wirklichkeit ganz anders aus!“

Niklaas Unger hat es sich zum Ziel gesetzt, in seinen Beiträgen über seinen Arbeitsalltag bei polizeilichen Großeinsätzen wie Demonstrationen oder Großveranstaltungen zu berichten. Üblicherweise gehören auch Fußballspiele dazu, die jedoch in Zeiten von Corona in den vergangenen Wochen als „Geisterspiele“ ausgetragen wurden. Besonders nachgefragt sind aber auch Informationen über die zahlreichen Fortbildungen und Trainings, die er und seine Kolleginnen und Kollegen regelmäßig absolvieren. „Für viele Menschen ist auch die Arbeit der Bereitschaftspolizei sehr spannend. Das zeigen mir die vielen Fragen, die mich zu meinem Alltag erreichen. An dem Punkt möchte ich anknüpfen – mit interessanten Geschichten, die für mich Alltag aber für viele andere immer noch außergewöhnlich sind“, schildert Niklaas Unger.

Die ersten Reaktionen auf die beiden neuen InstaCops waren beeindruckend: Nach nur 24 Stunden hatten beide über 1.200 Follower und knapp 5.000 Profilaufrufe – Tendenz stark ansteigend. „Das ist Wahnsinn! Mit einer solchen Resonanz haben wir beide tatsächlich nicht gerechnet“, zeigen sich die beiden immer noch beeindruckt.

Mit „Ronja“ und „Niklaas“ ist aus einem Duett nun ein Quartett geworden: Mit Polizeikommissarin Rita Laschenko (Instagram: polizei.zpd.rl) vom Standort Oldenburg und Polizeioberkommissarin Anouk Retzlaff (Instagram: polizei.zpd.ar) aus Hannover zeigen bereits seit November 2019 zwei Kolleginnen der Bereitschaftspolizei auf Instagram digital ihr „Gesicht“.

„Die positive Resonanz auf unsere ersten beiden InstaCops hat gezeigt, dass auch in Social Media ein großes Interesse an der Arbeit der Bereitschaftspolizei besteht. Das hat uns dazu ermutigt, unser Social-Media-Angebot noch weiter auszubauen. Mit nun vier InstaCops sind wir sowohl inhaltlich als auch in der Fläche Niedersachsens noch breiter aufgestellt.“, so Polizeipräsidentin Christiana Berg. „Nicht zuletzt bringen auch Niklaas Unger und Ronja Schubert die persönlichen Eigenschaften mit, die ich mir für eine moderne Polizeiarbeit vorstelle: Bürgernähe, Professionalität, Transparenz und Offenheit. Ich freue mich sehr über ihren beeindruckenden Start und die bislang positiven Feedbacks!“

Auch der Leiter der Bereitschaftspolizei Guido von Cyrson begrüßt das Engagement seiner beiden jungen Mitarbeitenden: „Gerade junge Menschen, womöglich mit dem Berufswunsch „Polizei“ können sich bei und über unsere InstaCops direkt und persönlich über unsere breitgefächerte Arbeit informieren. Wir spüren schon jetzt: Das Engagement auf Social Media hilft uns sehr!“

Stichworte „InstaCops“ und „Community Policing“ in Niedersachsen:

Die Idee der „Instacops“ hat ihren Ursprung in Großbritannien sowie in den Niederlanden. An die positiven Erfahrungen dort anknüpfend legt auch die Polizei Niedersachsen im Rahmen ihrer Social-Media-Strategie großen Wert auf eine möglichst authentische sowie transparente Außendarstellung. Inzwischen präsentieren sich 19 Polizeibeamtinnen und -beamte, Ermittlerinnen und Ermittler sowie vier Angehörige der Bereitschaftspolizei auf insgesamt 23 personalisierten Accounts auf Facebook (11), Twitter (2) und Instagram (10). Darüber hinaus stellen unterschiedlichen Dienststellen der Polizei Niedersachsen ihre Arbeit aktuell auf 97 weiteren Accounts auf Facebook, Twitter sowie Instagram, dar – Tendenz weiterhin steigend.

Polizei im Einsatz

Bemerode: Mutmaßlicher Brandstifter schwebt nach Wohnungsbrand in Lebensgefahr

14. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bereits am Freitag, 11.09.2020, hat es in Hannover-Bemerode in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Lange-Hop-Straße gebrannt. Eine 70-jährige Frau hat sich rechtzeitig vor den Flammen gerettet, ihr 44-jähriger Sohn ist durch die Rettungskräfte aus der Wohnung geborgen und wiederbelebt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei erschien der 44-Jährige zur Mittagszeit in der Wohnung seiner Mutter. Es kam zwischen beiden Personen zu einer Auseinandersetzung und im weiteren Verlauf zu einem Brand in der Wohnung. Die Polizei wurde gegen 14:30 Uhr zunächst aufgrund des Streits alarmiert, kurze Zeit später mussten die eingetroffenen Beamten die Feuerwehr dazu rufen. Sie trafen vor dem Haus auf die 70-Jährige, welche mit Hilfe von Nachbarn aus dem Fenster der Erdgeschosswohnung gestiegen ist. Sie erlitt leichte Verletzungen. Ihr 44-Jähriger Sohn hingegen befand sich noch in der Wohnung und musste von der Feuerwehr im lebensgefährlichen Zustand aus der Wohnung geholt und reanimiert werden. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht noch immer akute Lebensgefahr. Die Brandermittler haben gegen ihn Ermittlungen wegen besonders schwerer Brandstiftung eingeleitet.

Die Wohnung ist zurzeit unbewohnbar, wobei der Schaden durch die Polizei auf etwa 100.000 Euro geschätzt wird.

Nachtrag 15.09.2020: Mutmaßlicher Brandstifter aus Bemerode erliegt seinen schweren Verletzungen

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