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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Wohnungsbrand in der Wedemark: Polizei ermittelt gegen Mieter wegen schwerer Brandstiftung

7. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 06.09.2020, ist es in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Straße Auf dem Kiel in der Wedemark (OT Abbensen) zu einem Brand gekommen. Ein 54 Jahre alter Mieter steht im Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. Die Polizei hat ihn festgenommen. Heute, im Laufe des Tages, soll er einem Haftrichter vorgeführt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldete ein Einwohner gegen 13:45 Uhr bei der Polizei eine verletzte männliche Person auf seinem Grundstück am Rawers Hof in der Wedemark. Zeitgleich ging bei der Feuerwehr ein Alarm ein wegen des Brandes in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in unmittelbarer Nähe – an der Straße Auf dem Kiel.

Am ersten Einsatzort wurden die Polizisten von dem Zeugen informiert, dass die Person, die sich auf seinem Grundstück aufhielt, ein Messer bei sich hatte. Die Beamten trafen den Mann jedoch nicht im Garten an, sondern in einem Rettungswagen, der vor dem Haus am Rawers Hof stand. Bei dem Mann handelte es sich um einen 54 Jahre alten Mieter der Wohnung, die von dem Brand betroffen war. Er machte auf die Einsatzkräfte einen verwirrten Eindruck. Augenscheinlich war der Mann leicht verletzt. Eine medizinische Behandlung war laut Rettungskräften aber nicht nötig. Der 54-Jährige gab an, das Feuer gelegt zu haben. Die Polizisten durchsuchten das Nachbargrundstück und fanden ein Messer.

Noch vor Ort wurde der Mieter widerstandslos festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Die Ergebnisse liegen der Polizei noch nicht vor. Gegen den Mann wird nun wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Im Laufe des heutigen Tages findet eine psychologische Untersuchung des 54-Jährigen statt. Zudem wird er einem Haftrichter vorgeführt.

Die Feuerwehrkräfte konnten den Brand um 14:10 Uhr löschen. Es gab keine Verletzten. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 50.000 Euro geschätzt.

Polizei im Einsatz

Calenberger Neustadt: 26-jähriger Randalierer widersetzt sich Polizei und verletzt drei Beamte

6. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 26 Jahre alter Hannoveraner hat in der Nacht zu Samstag, 05.09.2020, erst einen Fahrkartenautomaten an einem Bahnsteig in der Calenberger Neustadt und wenig später auch mehrere Polizeibeamte attackiert. Der Mann ist ins Polizeigewahrsam gebracht worden. Ein Atemalkoholtest hat bei ihm einen Wert von 2,11 Promille ergeben.

Ein Bürger machte am Samstag gegen 02:20 Uhr die Besatzung eines Funkstreifenwagens am Goethekreisel darauf aufmerksam, dass ein Mann auf dem dortigen Hochbahnsteig der Stadtbahn randaliert. Als die Beamten dort eintrafen, trat der Randalierer gerade mit voller Kraft gegen einen Fahrkartenautomaten, der beschädigt wurde. Als der 26-Jährige den Hochbahnsteig verlassen wollte, forderten ihn die Beamten auf, stehenzubleiben. Der Mann ergriff jedoch die Flucht, sprang dazu auf die Gleise und versuchte die Goethestraße zu überqueren.

Auf der Fahrbahn konnte er jedoch von den Einsatzkräften festgehalten werden. Da er sich mit Hilfe von Schlägen loszureißen versuchte, wurden ihm schließlich Handfesseln angelegt. Dabei trat er mehrfach gezielt in Richtung der Beamten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten kam der 26-Jährige ins Polizeigewahrsam. Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,11 Promille. Aufgrund des heftigen Widerstands erlitten drei Polizeibeamte (21, 25, 37 Jahre) leichte Verletzungen. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Gegen den Mann wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.

Polizei im Einsatz

Auffahrunfall mit drei beteiligten Lkw – Ladung mit schwach radioaktiven Restabfällen wurde nicht beschädigt

4. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagnachmittag, 03.09.2020, ist es auf der Bundesautobahn (BAB) 2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte und Lehrte Ost in Fahrtrichtung Berlin zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Lkw gekommen, darunter einem Sattelzug mit schwach radioaktiven medizinischen Restabfällen.

Nach bisherigen Erkenntnissen musste ein 40-jähriger Fahrer eines Sattelzuges der Marke Mercedes-Benz Actros gegen 14:55 Uhr verkehrsbedingt bei zähflüssigem Verkehr bremsen. Ein 50-Jähriger, der ebenfalls mit einem Mercedes-Benz Actros hinter ihm fuhr, kam rechtzeitig zum Stehen. Ein 23 Jahre alter Fahrer eines Sattelzuges der Marke Volvo bemerkte den Stau zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Infolgedessen fuhr er mit seinem Fahrzeug auf den Sattelzug des 50-Jährigen und schob diesen auf den Vordermann.

Der 40- sowie der 23-jährige Fahrer wurden beim Unfall leicht verletzt. Der eingesetzte Rettungsdienst brachte sie in umliegende Krankenhäuser.

Da der zweite Lkw eine Ladung mit hundert Fässern schwach radioaktiver Restabfälle (Verbrauchsmaterial aus der Medizin und Forschung) hatte, mussten die Freiwillige Feuerwehr Lehrte und der Strahlenschutz der Berufsfeuerwehr Hannover zur Prüfung der Strahlenwerte hinzugezogen werden. Für die Dauer der Messung musste die BAB 2 in Richtung Berlin voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über BAB 7 umgeleitet. Gegen 18:20 Uhr gab es eine Entwarnung: Die Strahlenmessung zeigte keine erhöhten Werte. Die Begutachtung der Ladung war ebenfalls ohne besondere Feststellungen.

Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf circa 140.000 Euro geschätzt.

Um 19:20 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben, der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin ist aber für die Dauer der Abschlepp- und Bergungsmaßahmen bis auf Weiteres gesperrt.

Polizei im Einsatz

Polizei unterstützt Schwerpunktkontrollen der Tragepflicht von Mund-Nase-Schutz im ÖPNV – rund 5.000 Verstöße

3. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Rund 5.000 Verstöße haben die Beamten der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen am Mittwoch, 02.09.2020, bei der Kontrolle des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) festgestellt. In einem etwa sechsstündigen Einsatz haben die Polizisten das Personal der ÜSTRA und ProTec unterstützt.

Die gemeinsame Schwerpunktkontrolle fußt auf der Sicherheitspartnerschaft „Wir tragen Maske“, die jüngst von Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann und Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen unterzeichnet wurde.

Mit dem übergeordneten Ziel, die Corona-Pandemie einzudämmen und Fahrgäste und Fahrpersonal im ÖPNV vor dem Virus zu schützen, wurde das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung insbesondere beim Einstieg in Bus und Bahn, aber auch während der gesamten Fahrt durch die Einsatzkräfte kontrolliert. Ein hohes Aufkommen an Verstößen gegen die sogenannte Maskenpflicht wurde insbesondere an Haltestellen des ÖPNV sowie im Bereich von Bahnhöfen und Bahnsteigen festgestellt. Diese Tatsache ist offensichtlich auf die Unwissenheit über die Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen an diesen Örtlichkeiten zurückzuführen.

4.936 präventive Ansprachen führten die Beamten wegen des Verstoßes gegen die Maskenpflicht durch. Rund 70 Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden an dem Tag eingeleitet. Der überwiegende Teil der Bevölkerung zeigte Verständnis für die Schwerpunktkontrolle. Es gab jedoch Fahrgäste, die ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen wurden und sich nicht einsichtig zeigten. In zehn Fällen mussten die Beamten ihnen deswegen einen Platzverweis aussprechen. Ein Fahrgast (18) in Hannover leistete bei der Durchsetzung des Platzverweises Widerstand und wurde festgenommen.

Stop Polizei

Bothfeld: Polizei stoppt betrunkenen Lkw-Fahrer auf Bundesautobahn (BAB) 2 mit 3,53 Promille

3. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund von Schlangenlinien hat die Polizei am Donnerstagmorgen, 03.09.2020, den Fahrer eines Sattelzugs auf der BAB 2 bei Hannover-Bothfeld gestoppt. Ein Atemalkoholtest hat bei dem Mann einen Wert von 3,53 Promille ergeben. Die Weiterfahrt ist ihm untersagt worden.

Nach ersten Erkenntnissen war der 55-Jährige aus Brandenburg einer Streifenwagenbesatzung gegen 07:30 Uhr in Fahrtrichtung Berlin aufgefallen, weil er in Höhe Hannover-Bothfeld mit seinem Sattelzug Schlangenlinien fuhr. Auf dem Parkplatz Varrelheide wurde er wenig später kontrolliert. Bereits zu Beginn der Kontrolle war für die Beamten trotz der getragenen Mund-Nase-Bedeckung deutlicher Alkoholgeruch beim Fahrer wahrnehmbar. Ein Atemalkoholtest zeigte schließlich einen Wert von 3,53 Promille.

Der Fahrer wurde mit zur Dienststelle genommen, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Des Weiteren wurde sein Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Der Arbeitgeber des Mannes konnte erreicht werden und entsandte für die Abholung des Sattelzugs einen Ersatzfahrer. Nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen wurde der Fahrer entlassen.

Polizei im Einsatz

Bult: Sperrung der Hans-Böckler-Allee aufgrund Verkehrsunfall

3. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mitten im Berufsverkehr ist es am Donnerstagmorgen, 03.09.2020, gegen 08:23 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der hannoverschen Hans-Böckler-Allee in Richtung stadteinwärts gekommen. Aufgrund der Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme musste die Straße komplett gesperrt werden. In der Folge hat es lange Rückstaus auf dem Messeschnellweg sowie in Kleefeld gegeben.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr ein 62-Jähriger mit seinem Geländefahrzeug vom Hersteller Mercedes GLC in Höhe der Pferdeturmkreuzung auf die Hans-Böckler-Allee in Fahrtrichtung Innenstadt. Vor ihm befand sich auf dem rechten Fahrstreifen im fließenden Verkehr ein Audi SQ5, ebenfalls ein Geländefahrzeug, der von einem 61-jährigen Mann gesteuert wurde. Während der Fahrt hatte der Mercedes-Fahrer offenbar gesundheitliche Probleme, weshalb er das automatikbetriebene Fahrzeug nicht mehr steuern konnte. Sein Fahrzeug prallte daraufhin mehrfach auf das Heck des Audi, bis beide Fahrzeuge nach etwa 100 m in Höhe des Conti-Neubaus zwischen der Pferdeturm-Kreuzung und der Clausewitzstraße zum Stehen kamen. Durch den Unfall alarmierte das automatische Notrufsystem des Audi die Feuerwehr. Der Fahrer des Mercedes war bei Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar. Er musste vor Ort bis zur unmittelbaren Einlieferung in ein Krankenhaus in Begleitung eines Notarztes reanimiert werden.

Durch den Verkehrsunfall erlitt der Audi-Fahrer leichte Verletzungen. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt 10.000 Euro.

Die Hans-Böckler-Allee musste stadteinwärts ab der Pferdeturm-Kreuzung voll gesperrt werden. Der Berufsverkehr staute sich in Kleefeld und auf dem Messeschnellweg in beiden Richtungen. Es mussten teilweise Verzögerungen von etwa 45 Minuten in Kauf genommen werden.

Polizei im Einsatz

Ermittlungserfolg der Polizei: Fast ein Kilo Heroin bei Durchsuchung von Wohnung in Hannover-Linden entdeckt

2. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine nicht geringe Menge Drogen hat die Polizei am Dienstag, 01.09.2020, in einer Wohnung in Hannover-Linden gefunden und beschlagnahmt. Nachdem Einsatzkräfte zunächst bei der Personenkontrolle eines 56-Jährigen entsprechend fündig geworden waren, haben sie auch dessen Wohnung näher unter die Lupe genommen. Dabei sind sie auf fast ein Kilo Heroin sowie zusätzlich auf Kokain gestoßen.

Nach ersten Erkenntnissen war der Tatverdächtige Polizeibeamten am Dienstagabend gegen 19:25 Uhr in Linden-Mitte aufgefallen, wo er mit einem Begleiter auf einer Parkbank im Von-Alten-Garten saß. Bei einer Kontrolle stellten die Polizeibeamten auf der Bank neben dem 56-Jährigen eine geringe Menge Heroin fest. In seiner Kleidung stießen sie auf eine ebenfalls geringe Menge Kokain. Bei seinem Begleiter wurden keine Drogen entdeckt. Aufgrund der Funde wurde bei der Staatsanwaltschaft kurzerhand eine Durchsuchung der Wohnung des 56-Jährigen in der Blumenauer Straße beantragt und durchgeführt. Insgesamt wurden 998,6 Gramm Heroin sowie neun Gramm Kokain gefunden und beschlagnahmt. Der Straßenverkaufswert des Heroins wird mit rund 20.000 Euro beziffert. Am Mittwoch wurde der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Polizei im Einsatz

Auffahrunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Kreuz Buchholz: Lastwagen geht in Flammen auf

2. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Auffahrunfall auf der BAB 2 nahe dem Kreuz Buchholz ist am Mittwoch, 02.09.2020, ein Lkw-Fahrer leicht verletzt worden. In der Folge des Aufpralls ist der mit Getränkekisten beladene Lastwagen des Mannes in Flammen aufgegangen. Aufgrund der Lösch- und Bergungsarbeiten kommt es in Fahrtrichtung Dortmund voraussichtlich noch bis zum späten Nachmittag zu Behinderungen im Verkehr.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 25 Jahre alter Fahrer eines Lkw Iveco gegen 08:30 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als ein vor ihm fahrender Sattelzug verkehrsbedingt bremsen musste. Der 25-Jährige versuchte noch, nach links auszuweichen, prallte mit seinem Laster jedoch auf den Lkw der Marke Volvo vor ihm. Der 25-Jährige überstand den Zusammenstoß mit leichten Verletzungen und konnte sich selbstständig aus dem Führerhaus befreien, das durch den Aufprall kurz darauf in Brand geriet. Wenig später stand das Fahrzeug komplett in Flammen. Der 49 Jahre alte Fahrer des vorderen Lkw blieb unverletzt.

Zusätzlich zu den beiden Lkw wurden bei dem Unfall auch ein Audi Q5 sowie ein Renault Scenic beschädigt, die über Trümmerteile fuhren beziehungsweise von diesen getroffen wurden. Die Polizei bezifferte den entstandenen Sachschaden mit rund 130.000 Euro.

Während der 25 Jahre alte Lkw-Fahrer zur Kontrolle in ein Krankenhaus kam, begann die Feuerwehr auf der Autobahn mit den Löscharbeiten am Lkw. Die Polizei rechnet damit, dass die Bergungsarbeiten bis zum späten Nachmittag andauern werden und es deshalb weiterhin zu Einschränkungen kommt. Derzeit wird der Verkehr in Fahrtrichtung Dortmund an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Badenstedt: Unfall mit sechs beschädigten Autos und Vollstreckung von Haftbefehl

2. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei hat am Mittwoch, 02.09.2020, einen 30-Jährigen im hannoverschen Stadtteil Badenstedt vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, unter Alkoholeinfluss und ohne Führerschein einen Verkehrsunfall mit fünf geparkten Fahrzeugen verursacht zu haben. Sein Beifahrer ist dagegen noch vor Ort festgenommen und wegen eines offenen Haftbefehls in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Hannover gebracht worden. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise zum Unfallverursacher.

Nach bisherigen Erkenntnissen informierten mehrere Zeugen gegen 01:00 Uhr die Polizei über einen Verkehrsunfall an der Straße Am Soltekampe mit einer offensichtlich verletzten Person. In Höhe der Ziesenißstraße stellten die Einsatzkräfte einen stark deformierten BMW fest.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover kam der 30-jährige mutmaßliche Fahrer mit seinem BMW aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Zunächst prallte er gegen einen auf dem rechten Parkstreifen ordnungsgemäß geparkten Pkw der Marke Ford. Infolgedessen wurden vier weitere Fahrzeuge beschädigt. Der BMW-Fahrer und sein 37-jähriger mutmaßlicher Beifahrer wurden beim Zusammenstoß leicht verletzt, mussten aber nicht medizinisch versorgt werden.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 30-Jährige nicht nur keinen Führerschein hatte, sondern auch unter Alkoholeinfluss stand. Die Beamten führten vor Ort freiwillige Atemalkoholtests bei den beiden Beteiligten durch. Diese zeigten beim 30-Jährigen 2,00 Promille und dem 37-Jährigen 3,18 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und von einem Arzt durchgeführt. Aktuell liegen der Polizei keine Ergebnisse vor.

Außerdem stellten die Beamten fest, dass gegen den 37-Jährigen ein offener Haftbefehl vorlag. Er wurde gleich in die Justizvollzugsanstalt Hannover gebracht.

Der Fahrer muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Der Verkehrsunfalldienst Hannover bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und insbesondere zum Fahrer machen können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Seniorin bei Raubüberfall in Hannover-Sahlkamp schwer verletzt: Polizei sucht nach Zeugen

1. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Raubüberfall ist am späten Montagabend, 31.08.2020, im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp eine Seniorin schwer verletzt worden. Ein bislang unbekannter Täter hat der Frau die Handtasche entrissen und zusammen mit einem Begleiter die Flucht ergriffen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.

Nach ersten Erkenntnissen war die 91-jährige Frau am Montagabend gegen 22:30 Uhr in der Wittenberger Straße unterwegs, als sich plötzlich der Täter näherte. Der Mann griff nach der Tasche und entriss sie der Frau. Dabei stürzte die Seniorin zu Boden und erlitt so schwere Verletzungen, dass sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Täter sowie ein Begleiter ergriffen die Flucht in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg.

Gesucht wird nun nach zwei Personen: Einer der beiden Männer soll etwa 1,70 Meter groß und schlank sein und laut Zeugenaussagen südeuropäisch aussehen. Er trug schwarzes Haar. Das scheinbare Alter beträgt 18 Jahre. Zum Zeitpunkt der Tat war der Mann mit einem grauen Basecap mit etwas breiterem Schirm, einem sogenannten Scatercap, sowie mit einer grauen Kapuzenjacke und einer engeren grauen Hose bekleidet.

Der Komplize soll etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur sein. Auch er verfügt laut Zeugenangaben über ein südeuropäisches Aussehen. Das scheinbare Alter wird mit 25 Jahren angegeben. Bei dem Raub war er mit einem lilafarbenen oder dunkelroten Pullover mit dem auffälligen gelben oder weißen Schriftzug „Ellesse“ bekleidet. Zudem trug der Mann eine schwarze Hose. Auffällig war zudem, dass der Gesuchte eine Glatze hat und einen Vollbart trug.

Zeugen, die Hinweise zu dem Raub beziehungsweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Hannover-Sahlkamp unter Telefon 0511 109-3445 melden.

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