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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Stop Polizei

Bothfeld: Polizei stoppt betrunkenen Lkw-Fahrer auf Bundesautobahn (BAB) 2 mit 3,53 Promille

3. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund von Schlangenlinien hat die Polizei am Donnerstagmorgen, 03.09.2020, den Fahrer eines Sattelzugs auf der BAB 2 bei Hannover-Bothfeld gestoppt. Ein Atemalkoholtest hat bei dem Mann einen Wert von 3,53 Promille ergeben. Die Weiterfahrt ist ihm untersagt worden.

Nach ersten Erkenntnissen war der 55-Jährige aus Brandenburg einer Streifenwagenbesatzung gegen 07:30 Uhr in Fahrtrichtung Berlin aufgefallen, weil er in Höhe Hannover-Bothfeld mit seinem Sattelzug Schlangenlinien fuhr. Auf dem Parkplatz Varrelheide wurde er wenig später kontrolliert. Bereits zu Beginn der Kontrolle war für die Beamten trotz der getragenen Mund-Nase-Bedeckung deutlicher Alkoholgeruch beim Fahrer wahrnehmbar. Ein Atemalkoholtest zeigte schließlich einen Wert von 3,53 Promille.

Der Fahrer wurde mit zur Dienststelle genommen, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Des Weiteren wurde sein Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Der Arbeitgeber des Mannes konnte erreicht werden und entsandte für die Abholung des Sattelzugs einen Ersatzfahrer. Nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen wurde der Fahrer entlassen.

Polizei im Einsatz

Bult: Sperrung der Hans-Böckler-Allee aufgrund Verkehrsunfall

3. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mitten im Berufsverkehr ist es am Donnerstagmorgen, 03.09.2020, gegen 08:23 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der hannoverschen Hans-Böckler-Allee in Richtung stadteinwärts gekommen. Aufgrund der Rettungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme musste die Straße komplett gesperrt werden. In der Folge hat es lange Rückstaus auf dem Messeschnellweg sowie in Kleefeld gegeben.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr ein 62-Jähriger mit seinem Geländefahrzeug vom Hersteller Mercedes GLC in Höhe der Pferdeturmkreuzung auf die Hans-Böckler-Allee in Fahrtrichtung Innenstadt. Vor ihm befand sich auf dem rechten Fahrstreifen im fließenden Verkehr ein Audi SQ5, ebenfalls ein Geländefahrzeug, der von einem 61-jährigen Mann gesteuert wurde. Während der Fahrt hatte der Mercedes-Fahrer offenbar gesundheitliche Probleme, weshalb er das automatikbetriebene Fahrzeug nicht mehr steuern konnte. Sein Fahrzeug prallte daraufhin mehrfach auf das Heck des Audi, bis beide Fahrzeuge nach etwa 100 m in Höhe des Conti-Neubaus zwischen der Pferdeturm-Kreuzung und der Clausewitzstraße zum Stehen kamen. Durch den Unfall alarmierte das automatische Notrufsystem des Audi die Feuerwehr. Der Fahrer des Mercedes war bei Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar. Er musste vor Ort bis zur unmittelbaren Einlieferung in ein Krankenhaus in Begleitung eines Notarztes reanimiert werden.

Durch den Verkehrsunfall erlitt der Audi-Fahrer leichte Verletzungen. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt 10.000 Euro.

Die Hans-Böckler-Allee musste stadteinwärts ab der Pferdeturm-Kreuzung voll gesperrt werden. Der Berufsverkehr staute sich in Kleefeld und auf dem Messeschnellweg in beiden Richtungen. Es mussten teilweise Verzögerungen von etwa 45 Minuten in Kauf genommen werden.

Polizei im Einsatz

Ermittlungserfolg der Polizei: Fast ein Kilo Heroin bei Durchsuchung von Wohnung in Hannover-Linden entdeckt

2. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine nicht geringe Menge Drogen hat die Polizei am Dienstag, 01.09.2020, in einer Wohnung in Hannover-Linden gefunden und beschlagnahmt. Nachdem Einsatzkräfte zunächst bei der Personenkontrolle eines 56-Jährigen entsprechend fündig geworden waren, haben sie auch dessen Wohnung näher unter die Lupe genommen. Dabei sind sie auf fast ein Kilo Heroin sowie zusätzlich auf Kokain gestoßen.

Nach ersten Erkenntnissen war der Tatverdächtige Polizeibeamten am Dienstagabend gegen 19:25 Uhr in Linden-Mitte aufgefallen, wo er mit einem Begleiter auf einer Parkbank im Von-Alten-Garten saß. Bei einer Kontrolle stellten die Polizeibeamten auf der Bank neben dem 56-Jährigen eine geringe Menge Heroin fest. In seiner Kleidung stießen sie auf eine ebenfalls geringe Menge Kokain. Bei seinem Begleiter wurden keine Drogen entdeckt. Aufgrund der Funde wurde bei der Staatsanwaltschaft kurzerhand eine Durchsuchung der Wohnung des 56-Jährigen in der Blumenauer Straße beantragt und durchgeführt. Insgesamt wurden 998,6 Gramm Heroin sowie neun Gramm Kokain gefunden und beschlagnahmt. Der Straßenverkaufswert des Heroins wird mit rund 20.000 Euro beziffert. Am Mittwoch wurde der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Polizei im Einsatz

Auffahrunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Kreuz Buchholz: Lastwagen geht in Flammen auf

2. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Auffahrunfall auf der BAB 2 nahe dem Kreuz Buchholz ist am Mittwoch, 02.09.2020, ein Lkw-Fahrer leicht verletzt worden. In der Folge des Aufpralls ist der mit Getränkekisten beladene Lastwagen des Mannes in Flammen aufgegangen. Aufgrund der Lösch- und Bergungsarbeiten kommt es in Fahrtrichtung Dortmund voraussichtlich noch bis zum späten Nachmittag zu Behinderungen im Verkehr.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 25 Jahre alter Fahrer eines Lkw Iveco gegen 08:30 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als ein vor ihm fahrender Sattelzug verkehrsbedingt bremsen musste. Der 25-Jährige versuchte noch, nach links auszuweichen, prallte mit seinem Laster jedoch auf den Lkw der Marke Volvo vor ihm. Der 25-Jährige überstand den Zusammenstoß mit leichten Verletzungen und konnte sich selbstständig aus dem Führerhaus befreien, das durch den Aufprall kurz darauf in Brand geriet. Wenig später stand das Fahrzeug komplett in Flammen. Der 49 Jahre alte Fahrer des vorderen Lkw blieb unverletzt.

Zusätzlich zu den beiden Lkw wurden bei dem Unfall auch ein Audi Q5 sowie ein Renault Scenic beschädigt, die über Trümmerteile fuhren beziehungsweise von diesen getroffen wurden. Die Polizei bezifferte den entstandenen Sachschaden mit rund 130.000 Euro.

Während der 25 Jahre alte Lkw-Fahrer zur Kontrolle in ein Krankenhaus kam, begann die Feuerwehr auf der Autobahn mit den Löscharbeiten am Lkw. Die Polizei rechnet damit, dass die Bergungsarbeiten bis zum späten Nachmittag andauern werden und es deshalb weiterhin zu Einschränkungen kommt. Derzeit wird der Verkehr in Fahrtrichtung Dortmund an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Badenstedt: Unfall mit sechs beschädigten Autos und Vollstreckung von Haftbefehl

2. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei hat am Mittwoch, 02.09.2020, einen 30-Jährigen im hannoverschen Stadtteil Badenstedt vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, unter Alkoholeinfluss und ohne Führerschein einen Verkehrsunfall mit fünf geparkten Fahrzeugen verursacht zu haben. Sein Beifahrer ist dagegen noch vor Ort festgenommen und wegen eines offenen Haftbefehls in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Hannover gebracht worden. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise zum Unfallverursacher.

Nach bisherigen Erkenntnissen informierten mehrere Zeugen gegen 01:00 Uhr die Polizei über einen Verkehrsunfall an der Straße Am Soltekampe mit einer offensichtlich verletzten Person. In Höhe der Ziesenißstraße stellten die Einsatzkräfte einen stark deformierten BMW fest.

Nach ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover kam der 30-jährige mutmaßliche Fahrer mit seinem BMW aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Zunächst prallte er gegen einen auf dem rechten Parkstreifen ordnungsgemäß geparkten Pkw der Marke Ford. Infolgedessen wurden vier weitere Fahrzeuge beschädigt. Der BMW-Fahrer und sein 37-jähriger mutmaßlicher Beifahrer wurden beim Zusammenstoß leicht verletzt, mussten aber nicht medizinisch versorgt werden.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 30-Jährige nicht nur keinen Führerschein hatte, sondern auch unter Alkoholeinfluss stand. Die Beamten führten vor Ort freiwillige Atemalkoholtests bei den beiden Beteiligten durch. Diese zeigten beim 30-Jährigen 2,00 Promille und dem 37-Jährigen 3,18 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und von einem Arzt durchgeführt. Aktuell liegen der Polizei keine Ergebnisse vor.

Außerdem stellten die Beamten fest, dass gegen den 37-Jährigen ein offener Haftbefehl vorlag. Er wurde gleich in die Justizvollzugsanstalt Hannover gebracht.

Der Fahrer muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Der Verkehrsunfalldienst Hannover bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang und insbesondere zum Fahrer machen können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Seniorin bei Raubüberfall in Hannover-Sahlkamp schwer verletzt: Polizei sucht nach Zeugen

1. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Raubüberfall ist am späten Montagabend, 31.08.2020, im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp eine Seniorin schwer verletzt worden. Ein bislang unbekannter Täter hat der Frau die Handtasche entrissen und zusammen mit einem Begleiter die Flucht ergriffen. Die Polizei sucht nun nach Zeugen der Tat.

Nach ersten Erkenntnissen war die 91-jährige Frau am Montagabend gegen 22:30 Uhr in der Wittenberger Straße unterwegs, als sich plötzlich der Täter näherte. Der Mann griff nach der Tasche und entriss sie der Frau. Dabei stürzte die Seniorin zu Boden und erlitt so schwere Verletzungen, dass sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Täter sowie ein Begleiter ergriffen die Flucht in unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb zunächst ohne Erfolg.

Gesucht wird nun nach zwei Personen: Einer der beiden Männer soll etwa 1,70 Meter groß und schlank sein und laut Zeugenaussagen südeuropäisch aussehen. Er trug schwarzes Haar. Das scheinbare Alter beträgt 18 Jahre. Zum Zeitpunkt der Tat war der Mann mit einem grauen Basecap mit etwas breiterem Schirm, einem sogenannten Scatercap, sowie mit einer grauen Kapuzenjacke und einer engeren grauen Hose bekleidet.

Der Komplize soll etwa 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur sein. Auch er verfügt laut Zeugenangaben über ein südeuropäisches Aussehen. Das scheinbare Alter wird mit 25 Jahren angegeben. Bei dem Raub war er mit einem lilafarbenen oder dunkelroten Pullover mit dem auffälligen gelben oder weißen Schriftzug „Ellesse“ bekleidet. Zudem trug der Mann eine schwarze Hose. Auffällig war zudem, dass der Gesuchte eine Glatze hat und einen Vollbart trug.

Zeugen, die Hinweise zu dem Raub beziehungsweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Hannover-Sahlkamp unter Telefon 0511 109-3445 melden.

Reiterstaffel der Polizei Hannover zieht um, bleibt aber dienstbereit – Reiterstaffel Umzug

Reiterstaffel der Polizei Hannover zieht um, bleibt aber dienstbereit

1. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Den 31 Dienstpferden der Reiterstaffel der Polizei Hannover steht ein Umzug bevor. Grund dafür sind zwingend notwendig gewordene Umbau- und Sanierungsarbeiten am eigentlichen Standort bei der Polizeiinspektion Besondere Dienste am Welfenplatz in Hannover. Trotz des temporären Umzugs in das Ausweichquartier in Celle soll die Reiterstaffel auch während der Umbauarbeiten täglich in Hannover Streife reiten.

Kisten packen hieß es in den vergangenen Tagen für die 35 Reiterinnen und Reiter sowie fünf Pferdepflegerinnen und -pfleger der bei der Polizeiinspektion Besondere Dienste angesiedelten Reiterstaffel. Grund ist der Umzug, der für sie und die 31 Dienstpferde am 1. September 2020 ins Haus steht, die derzeit am Standort Am Welfenplatz aufgestallt sind. Ab September 2020 wird die Reiterstaffel der Polizei ihren Dienst vom Ausweichquartier im Landgestüt Celle verrichten. Grund für den zeitlich befristeten Umzug sind umfassende Sanierungsarbeiten an den Stallanlagen am Welfenplatz.

„Die Pferde sind dort in 150 Jahre alten und denkmalgeschützten Ställen untergebracht. Die Umbaumaßnahmen waren notwendig geworden, weil sich die Vorschriften im Tierschutz hinsichtlich der Unterbringung der Pferde geändert haben“, erklärt der Präsident der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, die Hintergründe des Umzugs. Aufgrund aktueller Richtlinien entsprechen die bisher genutzten Ställe und die Boxen nicht mehr den derzeitigen Anforderungen. „So stehen jedem Pferd, abhängig von der Größe, inzwischen mehr Quadratmeter Boxenfläche zu als dies früher der Fall war“, nennt Olaf Schanz, Leiter der Reiter- und Diensthundführerstaffel der Polizeidirektion Hannover ein Beispiel. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird auch eine Erneuerung der der Beleuchtung, der Trinkwasserversorgung, sowie der gesamten elektrischen Anlage erfolgen.

Bis zur Jahresmitte 2021 soll das bisherige Stallgebäude komplett entkernt werden und nicht nur eine neue Bodenplatte, sondern auch neue Wasser- und Abwasserleitungen sowie neue Sanitäranlagen für die Beschäftigten erhalten. Die Tiere können sich dann über neue Boxen, einen eingebauten Waschplatz sowie ein neues Pferdesolarium freuen. Rund 1,55 Millionen Euro werden in die Maßnahmen investiert. Die Planungen für das komplexe Projekt lagen in der Hand des staatlichen Baumanagements Hannover, einem hannoverschen Architekturbüro sowie den Verantwortlichen der Reiterstaffel. Neben Belangen des Tier- und Arbeitsschutzes wurden unter anderem auch Aspekte des Denkmal-, Wasser- und Naturschutzes berücksichtigt.

Solange die Arbeiten andauern, wird die Reiterstaffel ihr Quartier im Landgestüt Celle beziehen. „Wir haben zunächst in der Region Hannover nach geeigneten Ausweichquartieren gesucht, jedoch nichts Passendes gefunden. Deshalb gehen wir jetzt ins Landgestüt Celle“, sagt Polizeipräsident Volker Kluwe. Das Landgestüt bietet aus Sicht der Polizeidirektion die einzige Möglichkeit, die bis zu 32 Dienstpferde in einer relativen Nähe zu Hannover unterzubringen. Der Umzug erfolgt am Dienstag, 1. September 2020. Die dauerhafte Rückkehr ist nach Abschluss der Arbeiten für Anfang Juli kommenden Jahres geplant.

Bis dahin werden sich die Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden weiterhin täglich in der Landeshauptstadt beziehungsweise der Region Hannover blicken lassen. Denn trotz des vorübergehenden Umzugs ins rund 40 Kilometer entfernte Celle bleibt die Staffel dienstbereit. Neben Streifen in Celle sind auch für die Landeshauptstadt und in der Region Hannover mindestens zwei berittene Doppelstreifen pro Tag geplant. Dazu werden die Tiere verladen und nach Hannover gebracht, bevor sie am Abend wieder in ihre Ausweichställe zurückkehren. Um die Wege zu verkürzen und diese wirtschaftlicher zu gestalten, wird rund ein Drittel der Mitarbeitenden den Dienst direkt in Celle antreten, da diese ohnehin im dortigen Bereichen leben.

Polizei im Einsatz

List: Verkehrsunfall nach Krankheitsfall – Polizei sucht Eigentümer von beschädigten Fahrrädern

1. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Montag, 31.08.2020, ist es gegen 15:48 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Lister Straße gekommen. Der 47-jährige Fahrer eines VW Touran aus Hannover hat zuvor offenbar einen Krankheitsfall erlitten, sodass er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

Nach derzeitigem Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der VW-Fahrer zum Unfallzeitpunkt die Lister Straße in Fahrtrichtung Lister Platz entlang, als er im Bereich eines leichten Straßenknicks nach links von der Fahrbahn abkam. Dort touchierte er ein Verkehrszeichen sowie einen dort stehenden 65-Jährigen mit seinem Mountainbike. Im weiteren Verlauf schob der VW Touran sieben weitere Fahrräder, einen Kinderwagen und einen Fahrradbügel zusammen und beschädigte diese. Ursächlich für den Kontrollverlust des Mannes über seinen Pkw ist vermutlich eine Erkrankung, die in der Folge Reanimationsmaßnahmen durch Ersthelfer und den Rettungsdienst erforderlich machte. Der 47-Jährige wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Durch den Unfall erlitt der Mann mit dem Fahrrad leichte Verletzungen.

Für die Unfallaufnahme und die Rettungsarbeiten sperrte die Polizei die Lister Straße bis etwa 17:30 Uhr für den Straßenverkehr. Auslaufende Betriebsstoffe machten auch den Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Durch den Unfall ist nach Einschätzung der Polizei ein Sachschaden von etwa 2400 Euro entstanden.

Die Polizei sucht nun die Eigentümer der am Unfallort abgestellten Fahrräder. Die Ermittler des Verkehrsunfalldienstes bitten sie, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Mitte: Vier verletzte Beamte nach einer gestörten Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers

31. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 30.08.2020, ist es bei der Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers an der Georgstraße auf Höhe des U-Bahn-Abgangs „Steintor“ zum Widerstand gegen und tätlichem Angriff auf Polizisten gekommen. Vier Beamte sind dabei verletzt worden, ein Polizist ist nicht dienstfähig.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein zivil gekleideter Polizeibeamter gegen 02:05 Uhr einen Mann kontrollieren, der im Verdacht stand, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Anschließend versuchte der Polizist mit drei weiteren Kollegen, den mutmaßlichen Drogendealer festzunehmen. Dieser zeigte sich allerdings aggressiv und wehrte sich massiv gegen die Festnahme. Während der polizeilichen Maßnahme kam es zum Solidarisierungseffekt gegenüber den eingesetzten Beamten. Vier junge Männer griffen die Polizisten an, schlugen sie und traten gegen sie. Dadurch gelang es dem mutmaßlichen Drogendealer, in eine unbekannte Richtung zu flüchten.

Alle vier Männer wurden vorläufig festgenommen und identifiziert. Während sich die beiden jüngeren Männer aus Ilsede (20, 21) weitestgehend kooperativ zeigten und gleich vor Ort entlassen wurden, leistete ein 23-Jähriger aus Hildesheim erneut Widerstand und beleidigte die Beamten. Zusammen mit dem gleichaltrigen Mann, der ebenfalls aus Hildesheim kommt, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in den Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurden freiwillige Atemalkoholtests durchgeführt. Diese zeigten 1,67 und 1,52 Promille. Aufgrund der Alkoholisierung wurde je eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Die Ergebnisse liegen der Polizei noch nicht vor. Die beiden Hildesheimer wurden um 6:00 Uhr aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Bei der Festnahme wurden die eingesetzten Polizeibeamtinnen (27, 30) und Polizeibeamte (26, 31) verletzt. Ein Polizist ist nicht dienstfähig.

Die Polizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamten, Gefangenenbefreiung und vorsätzlicher Körperverletzung.

Polizei im Einsatz

Springe: Fahrradfahrer wird bei Verkehrsunfall schwer verletzt

31. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntag, 30.08.2020, ein 34 Jahre alter Rennradfahrer schwer verletzt worden. Er kollidierte an der Einmündung Harmsmühlenstraße an der Straße Im Alten Lande in Springe mit einem Auto.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war der 34-Jährige mit seinem Rennrad Focus gegen 14:40 Uhr aus Richtung Eldagsener Straße kommend auf der Straße Im Alten Lande in Richtung Harmsmühlenstraße unterwegs. Zeitgleich näherte sich aus der Harmsmühlenstraße ein 22-Jähriger in einem Skoda Octavia. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Kleinwagen und dem vorfahrtsberechtigten Rennradfahrer. Dabei wurde der 34-Jährige schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr am Ort des Geschehens vorbeigeleitet. Es kam zu keinerlei Beeinträchtigungen. Der entstandene Sachschaden liegt schätzungsweise bei 3.000 Euro.

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