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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feiern von Taufe oder Hochzeit wieder in Dorfgemeinschaftshäusern möglich

10. Juni 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Die Stadt Langenhagen öffnet ihre Dorfgemeinschaftshäuser (DGH) für Feiern anlässlich einer Taufe oder Hochzeit. Die Verwaltung hat eine praktikable Verfahrensweise erarbeitet, nachdem die „Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ vom 5. Juni solche Familienfeste für bis zu 50 Personen ausdrücklich zulässt. Unter Auflage der begrenzten Teilnehmerzahl können die fünf städtischen DGH für diese Zwecke ab Freitag, 12. Juni, wieder angemietet sowie bestehende Reservierung vor dem Hintergrund der aktuellen Vorgaben bestätigt werden.

„Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, Hochzeiten oder Taufen feiern zu können. Darum haben wir eine Anlage zum Mietvertrag erstellt, indem die Vorgaben aus der gültigen Verordnung kurz dargelegt sind. Die Mieterin oder der Mieter versichert mit seiner Unterschrift, dass er sich an die Vorgaben hält und nur eine der genehmigten Veranstaltungen mit der zulässigen Höchstteilnehmeranzahl ausrichtet“, erläutert Kirsten Grimm-Hose. Wie die Leiterin der Abteilung Gebäudeverwaltung ausführt, werde aktuell auch der Anlass der Feier abgefragt. Denn Geburtstags- oder andere Feiern ohne religiösen Bezug können auch weiterhin nicht in den DGH ausgerichtet werden.

„Es ist gut, dass bedeutende Familienfeste wie Taufe oder Hochzeit wieder etwas größer gefeiert werden können“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Dass wir hierfür die Dorfgemeinschaftshäuser anbieten, ist doch selbstverständlich. Und ich bin mir sicher, dass wir trotz der widrigen Umstände und den Corona-Verhaltensregeln einen guten Weg gefunden, damit die Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Familien und engsten Freunden in diesen städtischen Räumen feiern können.“

Die Adressen der städtischen Dorfgemeinschaftshäuser sowie die Telefonnummern für eine Kontaktaufnahme sind auf der städtischen Internetseite www.langenhagen.de abrufbar.

 

Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411293© Bernd Günther

Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz

10. Juni 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN. Als weiterer Hubschrauber der DRF Luftrettung wird „Christoph Niedersachsen“ mit einem EpiShuttle, einer speziellen Isolationstrage, ausgestattet. Für einen geübten und sicheren Umgang mit dem System erhielten die medizinischen Besatzungen der Station in den vergangenen Tagen eine ausführliche Einweisung und Trainings.

Zum Schutz von Patienten und Crews wird der rund um die Uhr einsatzbereite Intensivtransport-hubschrauber „Christoph Niedersachsen“, der am Flughafen Hannover stationiert ist, als weiterer Hubschrauber der DRF Luftrettung mit einem EpiShuttle ausgestattet. „Unser Ziel ist es, mit den weiter verfügbaren EpiShuttle eine möglichst flächendeckende Verteilung innerhalb Deutschlands zu erreichen, um insbesondere im Fall eines erneuten Anstiegs der Corona Infiziertenzahlen eine bundesweite Abdeckung vorzuweisen. Daher sind wir sehr froh, die EpiShuttle frühzeitig angeschafft zu haben, denn so sind wir für den Ernstfall bestmöglich ausgerüstet“, erläutert Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung. Die Trage schützt im Allgemeinen die Patienten und die Hannoveraner Luftretter während des Einsatzes in hoch infektiösen Situationen optimal. Darüber hinaus ist die aufwändige Desinfektion des Hubschrauberinnenraums nach Einsätzen mit infektiösen Patienten nicht notwendig, die Besatzungen sparen wertvolle Zeit und der Hubschrauber steht schnell wieder zur Verfügung.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat sich heute selbst einen Eindruck verschafft und begrüßt die Einführung der Isoliertrage: „Die Corona-Pandemie hat uns auf drastische Weise noch einmal mehr klar gemacht, wie wichtig eine bestmögliche Ausstattung im medizinischen Bereich ist. Dabei ist ein elementarer Baustein, dass unsere Rettungskräfte und das gesamte medizinische Personal vor Infektionen geschützt werden. Genau das ist der Zweck des EpiShuttle: schnellstmögliche Rettung der Patientinnen und Patienten bei gleichzeitig maximalem Schutz der Rettungskräfte! Dass dadurch auch noch für die Rettung potentiell lebensgefährlich verletzter oder kranker Menschen Zeit gespart wird, rundet das positive Bild ab.

„Alles in allem also eine echte Erleichterung für die eingesetzten Kräfte und ein weiterer wichtiger Schritt, um den Schutz von infizierten Patientinnen und Patienten sowie die Sicherheit der Crew zu erhöhen.“

Das innovative EpiShuttle erlaubt es, Patienten mit hochinfektiösen Krankheiten wie in einer Isolierstation zu transportieren: Der Patient liegt unter einer durchsichtigen Abdeckung, kann über luftdichte Zugänge an ein Intensivbeatmungsgerät angeschlossen sowie zeitgleich überwacht und behandelt werden. Die Isoliertragen stehen auch nach der aktuellen Pandemie zur Verfügung und verbessern somit nachhaltig das Gesundheitssystem durch ein erweitertes Einsatzspektrum. So können die EpiShuttle zukünftig auch bei anderen Infektionen, z.B. bei möglichen Influenzawellen, zum Einsatz kommen. Die medizinischen Besatzungen der Stationen wurden im Vorfeld eingehend mit dem System vertraut gemacht, unter anderem durch ein umfangreiches Einsatzkonzept, das unterschiedlichste Szenarien berücksichtigt. Somit sind die Crews in der Lage, bei entsprechender Indikation, Transporte mit dem EpiShuttle nach höchsten Sicherheitsstandards durchzuführen. Die Kosten für ein EpiShuttle liegen derzeit bei 40.000 Euro.

Die Kosten für das EpiShuttle in Höhe von circa 40.000 Euro übernehmen zu einem Viertel die STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und die Stiftung Hannoversche Volksbank. Die Wichtigkeit des EpiShuttles für die Region Hannover unterstreichen Jochen Ramakers, Vorstandsvorsitzender der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Hannoverschen Volksbank bei der offiziellen Inbetriebnahme vor Ort. Aus Sicht beider genossenschaftlicher Institute ist die Anschaffung eine gute Investition in die Gesundheitsprävention aller Menschen in Niedersachsen.

  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411236
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411249
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411252
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411266
    Dr. Krystian Pracz erklärt von der DRF Luftrettung die spezielle Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411293
    Dr. Krystian Pracz erklärt Innenminister Boris Pistorius den EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411301
    Dr. Krystian Pracz erklärt Innenminister Boris Pistorius den EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411343
    Dr. Krystian Pracz erklärt Innenminister Boris Pistorius den EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411371
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411377
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411390
    Innenminister Pistorius besuchte die Vorstellung des EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411417
    Innenminister Boris Pistorius besuchte die Vorstellung des EpiShuttle am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411427
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411428
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411429
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411431
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411440
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411453
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411472
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411477
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411480
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411481
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411488
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411497
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411512
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411522
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411527
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung erhält spezieller Isoliertrage EpiShuttle © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411542
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
  • Christoph Niedersachsen mit spezieller Isoliertrage im Einsatz – BGPress 1411553
    Christoph Niedersachsen von der DRF Luftrettung © Bernd Günther
Die Auswirkungen der Corona-Krise auf Frauen – Petra Mundt© Ines Schiermann / Region Hannover

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf Frauen

9. Juni 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER. Frauen sind von der Corona-Krise besonders stark betroffen. Sie tragen die Hauptlast der Krise, die Folgen der Maßnahmen treffen sie ungleich gravierender als Männer. Ihre Interessen werden hingegen in der Dynamik der politischen Entscheidungen zu wenig berücksichtigt.

Dies führt Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, in einem Positionspapier aus, das sie heute im Gleichstellungsausschuss vorgestellt hat. Sie fordert darin auch von den Kommunen, dazu beizutragen, die aktuelle Lage der Frauen zu verbessern. „Die Problemlagen verschärfen sich genau in den Handlungsfeldern, die auch schon vor der Krise im Fokus unsere Gleichstellungsbemühungen standen,“ sagt Petra Mundt.

Am Beispiel der sogenannten „Frauenberufe“ zeigt sich ihr zufolge die strukturelle Ungerechtigkeit. Frauen arbeiten überwiegend in den systemrelevanten Berufen, deren Wichtigkeit in den letzten Wochen mehr als deutlich geworden ist. Ihre Bezahlung hingegen ist immer noch unterdurchschnittlich. Petra Mundt fordert, die Arbeitsbedingungen und das Image systemrelevanter Berufe aufzuwerten.

Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Frauen in der Corona-Krise wieder in traditionelle Rollenbilder gedrängt werden und noch mehr Verantwortung für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen übernehmen. Dies habe für sie zum Teil erhebliche finanzielle Auswirkungen und Folgen für ihre berufliche Zukunft. Solange die Kitas und Schulen noch nicht im Regelbetrieb sind, leben viele berufstätige Eltern weiterhin an der Belastungsgrenze. „Auch, wenn die Verantwortlichen bei ihrem Betreuungsauftrag weiterhin vor großen Herausforderungen stehen, dürfen diese nicht noch länger auf den Schultern der Familien und insbesondere der Frauen ausgetragen werden. Ich setze darauf, dass die zuständigen Kommunen weiterhin die Kraft aufbringen, für ausreichende Angebote zu sorgen. Mittlerweile ist allen klar, dass Kinderbetreuung im Home-Office keine dauerhafte Perspektive bietet“, so Mundt.

Häusliche Gewalt ist kein neues Thema, es verschärft sich aber in der Corona-Krise durch Überlastung, räumliche Enge und steigende partnerschaftliche Konflikte. Petra Mundt sagt: „Es ist wichtig, dass die Frauenhäuser und Beratungsstellen sich auf eine langfristige Finanzierung verlassen können, um die Folgen, die diese Krise mit sich bringt, aufzufangen. Schutzmaßnahmen gegen Gewalt an Frauen müssen weiter eine wichtige Rolle spielen.“

Auch für schwangere und gebärende Frauen ist die Corona-Krise ein harter Einschnitt. Petra Mundt fordert unter anderem die uneingeschränkte Begleitung einer Vertrauensperson vor, während und nach der Geburt, auch bei einem Kaiserschnitt, um Frauen in dieser sensiblen Phase nicht allein zu lassen.

All die genannten Aspekte führen dazu, dass Frauen derzeit noch weniger als sonst die Möglichkeit haben, sich politisch einzubringen. Petra Mundt verweist auf das Beispiel der Zusammensetzung der Leopoldina-Arbeitsgruppe, auf deren Corona-Empfehlungen sich die Bundesregierung stützt. Auf 24 Männer kommen hier nur zwei Frauen. Sie fordert: „Gremien müssen unbedingt zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt werden, damit auch Frauen und ihre Anliegen besser repräsentiert werden.“

„Gleichstellung ist aber kein alleiniges kommunales Projekt. Um die Lage der Frauen in Zeiten von Corona nachhaltig zu verbessern, müssen die zum Teil jahrzehntealten gleichstellungspolitischen Forderungen endlich auf allen staatlichen Ebenen eingelöst werden. Dies gilt insbesondere für die europäische wie für die Bundes- und Landesebene – nur so lassen sich wirkungsvoll Fortschritte erzielen“, schließt Petra Mundt.

Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410772© Bernd Günther

Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise

6. Juni 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (bg). Es kam ohne Vorwarnzeit und betraf alle Hilfsorganisationen, Feuerwehren und das Technische Hilfswerk. Der sonst bei allen geregelte Ausbildungsbetrieb der ehrenamtlichen Kräfte wurde nach Eintritt der Corona-Beschränkungen massiv durcheinandergewirbelt und kam zum Erliegen.

So ebenfalls beim Ortsverband Hannover/Langenhagen (OV) des Technischen Hilfswerks. Deren Helferinnen und Helfer hatten noch am 28. März in Hannover vor dem Krankenhaus Henriettenstift für die beginnende Corona-Pandemie eine erweiterte Notaufnahme aufgebaut. Durch den Lockdown kam der Dienst- und Ausbildungsbetrieb beim THW danach fast vollständig zum Erliegen.

Gestern begleitete BG-PRESS.de den 2. Technischen Zug des Ortsverbandes Hannover / Langenhagen bei seinem ersten Dienst nach der Corona-Krise. Man merkte den Helfer*innen und Führungskräften die Erleichterung deutlich an, dass es, wenn auch mit Auflagen und Einschränkungen, wieder losgeht.

Pressesprecher Pierre Graser des THW-Ortsverbandes erläuterte uns die vergangenen Wochen und wie es stufenweise weitergehen wird.

„Durch die Corona-Krise war unser Dienstbetrieb erheblich eingeschränkt, die Einsatzfähigkeit jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Experten in der THW-Leitung nutzten die vergangenen Wochen intensiv, um ein Konzept zu erarbeiten, nach dem die Ortsverbände sukzessiv und strukturiert zum Dienstbetrieb zurückkehren können. Jetzt sind erste Lockerungen erfolgt und der Ausbildungs- und Dienstbetrieb wird schrittweise unter Einhaltung von Hygieneregeln wieder aufgenommen. Dazu gehören unter anderem das Einhalten der Abstandsregeln, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, das Vermeiden von Körperkontakt und das Waschen der Hände sowie die Hände-, Geräte und Fahrzeugdesinfektion.

Auch beim THW Hannover/Langenhagen starten wieder, wenn auch unter anderen Bedingungen als zuvor, die Ausbildungsdienste. Auf dem Gelände des Ortsverbandes dürfen sich zeitgleich maximal 20 Personen aufhalten, Ausbildungen sind in Gruppenstärke wieder möglich. Daher machen die Technischen Züge bis auf weiteres getrennt Dienst. Gut gelaunt machten die Helferinnen und Helfer des 1. Technischen Zugs am vergangenen Freitag (29.05.2020) den Anfang. Die Grundausbildung startet ab Mittwochabend wieder.

Warten müssen leider noch immer unsere jüngsten Nachwuchskräfte. Der Dienst- und Ausbildungsbetrieb für die Minigruppen und alle Jugendlichen unter 16 Jahren ist weiterhin nicht möglich. Aber, was wäre das THW, wenn wir nicht auch hierfür eine Lösung gefunden hätten. Ob mit Handy, PC oder Notebook, dank der digitalen Vielfalt gestalten unsere Jugendlichen ihre Dienste weiterhin in Form von Webinaren.“

„Die schrittweise Öffnung ist enorm wichtig für das Engagement unserer motivierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer“, so Graser.

Bei dem gestrigen Ausbildungsabend stand vor allem die Einweisung in die Hygienevorschriften zu Anfang auf dem Plan. Im Anschluss wurden von den Helfer*innen die Materialbestände auf den Einsatzfahrzeugen des Technischen Zuges gecheckt. Unter anderem wurde das verbrauchte Holz für den Aufbau der erweiterten Notaufnahme am Henriettenstift soweit auf einem Bauholzanhänger ergänzt, dass die Einsatzbereitschaft wieder vollständig hergestellt ist. Der regelmäßige Check und das Auffüllen von Fehlmaterial gehören zum festen Bestandteil des Dienstes. Wenn es zu einer Alarmierung kommt, muss sich die Mannschaft des THW auf ihr Material und seine Fahrzeuge verlassen können.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt.

  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410767
    Einweisung in die Hygienevorschriften und die Arbeitsweise unter Corona-Bedingungen © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410768
    Die Helfer*innen des THW freuen sich, wieder aktiv zu werden © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410769
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410771
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410772
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410773
    Kurze Besprechung der anstehenden Kontrollaufgaben bei den Fahrzeugen © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410775
    Alles wird gründlich auf Einsatzfähigkeit gecheckt © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410777
    Überprüfung eines tragbaren Notstromnaggregats © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410778
    Auch die Atemschutzgeräte unterliegen einem strengen Check © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410779
    Bei weniger als 1,5 Meter Abstand gilt Maskenpflicht für die Einsatzkräfte © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410782
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410783
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410789
    Der THW-Anhänger mit Bauholz wird wieder aufgefüllt © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410797
    Betriebsstoffkontrolle an einem Gerätekraftwagen des THW © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410798
    Die Ladung wird sicher verstaut © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410799
    Die letzten fehlenden Balken werden verladen © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410801
    Technikcheck in der Fahrzeughalle © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410804
    Jedes Fach wird auf Vollständigkeit und Einsatzbereitschaft kontrolliert © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410807
    An Masken und Desinfektionsmittel kommt keiner vorbei © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410811
    Büroeinschränkung in der Corona-Zeit im Verwaltungsgebäude des THW © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410812
    Jede zweite Toilette ist vorsichtshalber gesperrt worden © Bernd Günther
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    Maximal drei Helfer pro Spindzeile dürfen in den Gang © Bernd Günther
  • Der erste Dienst beim THW OV Hannover / Langenhagen nach der Corona-Krise – BGPress 1410816
    Das THW OV Hannover / Langenhagen nimmt wieder seinen Ausbildungs- und Dienstbetrieb auf © Bernd Günther
Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita "Rappelkiste" in Pattensen – Kita Corona© pixabay

Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita „Rappelkiste“ in Pattensen

5. Juni 2020/in Region Hannover

PATTENSEN (bg). Die Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in Pattensen ist wegen einer Covid-19-Infektion bei einer Mitarbeiterin zurzeit geschlossen. Vermutlich hatte sich die Mitarbeiterin der Kita im eigenen privaten Umfeld infiziert. Die Einrichtungsleitung der Kita reagierte schnell und besonnen. Sie informierte umgehend die Stadt Pattensen, das Gesundheitsamt und die Eltern.

Die DRK Kinder- und Jugendhilfe in der Region Hannover gemeinnützige GmbH bestätigte uns auf Anfrage den Fall und erläuterte kurz den Ablauf.

Demnach hatte die Mitarbeiterin bis zum 28. Mai in der Kita gearbeitet und war dann nach Kenntnisnahme einer Covid-19-Erkrankung in ihrem privaten Umfeld vorsorglich am nächsten Tag selber in Isolation gegangen. Sie nahm sofort mit ihrem Hausarzt und dem Gesundheitsamt Kontakt auf.

Alle Eltern wurden bereits im Vorfeld von dem Verdachtsfall informiert. Am 2. Juni erfolgte die Probenentnahme auf Anweisung des Gesundheitsamtes bei der betroffenen Mitarbeiterin der Einrichtung. Der Test wurde am 4. Juni positiv bestätigt. Das DRK reagierte darauf umgehend und ordnete die Schließung der Einrichtung an.

Die Quarantänemaßnahmen werden bis einschließlich 11. Juni nach Vorgabe des Gesundheitsamtes andauern, so dass die Kindertagesstätte voraussichtlich am Freitag, den 12. Juni, wieder in Betrieb gehen kann. Von der Quarantäne betroffen sind fünf Kinder und alle Mitarbeiter in der Einrichtung. Weitere Personen sind nach Angabe des DRK nicht betroffen.

Die Bereichsleitung Silke Tormann vom DRK bestätigte uns in einem Telefonat, dass zu jederzeit ein intensiver Kontakt zwischen der Stadt Pattensen quasi fast per „Standleitung“, dem Gesundheitsamt und der Einrichtungsleitung unterhalten wurde. Sie betonte nochmals, dass alle betroffenen Mitarbeiterinnen, vor allem aber die Einrichtungsleitung der Kita „Rappelkiste“, sehr umsichtig mit der Situation umgegangen sind. Eine vorsorgliche, offene und zeitnahe Information aller Betroffenen hatte hier oberste Priorität für das DRK.

JUH Motorradstaffel© JUH LV Niedersachsen/Bremen

Die Johanniter-Stauhelfer starten jetzt in die Saison

4. Juni 2020/in Region Hannover

Hannover. Die Johanniter-Stauhelfer in Niedersachsen und Bremen sind wieder auf den Autobahnen unterwegs. Im Normalfall starten die Helfer auf zwei Rädern im März in die Saison. Doch leider nicht in diesem Jahr. Der Grund: Corona (SARS CoV-2-Virus) und die umfangreichen Einschränkungen beruhend auf der „Niedersächsischen Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte“. Nach sinkenden Infektionszahlen folgen nun die Lockerungen. So auch in der Tourismus-Branche. Ein guter Moment für die Motorradstaffeln, auf die Autobahnen zurückzukehren.

„Die Corona-Pandemie hat den Start der Stauhelfer-Saison unmöglich gemacht. Zum einen blieben die Urlauber zu Ostern zu Hause und somit die vollen Straßen aus und zum anderen mussten die Ressourcen anders eingeteilt werden: dazu gehörten besonders die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die beim möglichen Katastrophenfall für Einsätze an anderer Stelle zurückgehalten werden mussten,“ sagt Thorsten Renken, Landeskoordinator Motorradstaffel/Stauhilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen. Der Katastrophenfall ist nicht eingetreten. Herausforderungen waren dennoch zu bewältigen: „Es musste ein Hygienekonzept erarbeitet werden, das die Vorgaben aus der Politik berücksichtigt und die Fahrer und auch die Menschen, die in ihren Autos unterwegs sind, schützt und trotzdem die Arbeit nicht behindert,“ sagt Renken. Die Verantwortlichen in den Verbänden haben sich mit den Vorgaben zur Hygiene auseinandergesetzt: Handschuhe und Visier sind aufgrund der Einsatzkleidung der Stauhelfer gegeben. Informationen zu Abstandsregelungen, Verhalten in Notfällen und bei Corona-Verdachtsfällen sowie das fachgerechte Desinfizieren der Ausrüstung und Motorräder wurde besprochen und die Beteiligten vor Ort informiert.

Zu Himmelfahrt und Pfingsten sind weitere Lockerungen für Reisende, Hoteliers, Campingplatzbetreiber und Besitzern von Ferienwohnungen beschlossen worden: Die erste große Reisewelle in diesem Jahr verlief glücklicherweise normal und ohne besondere Vorkommnisse. „Es ist für uns ganz klar, dass wir uns wieder auf den Sattel schwingen und helfen: Alle Staffelmitglieder sind motiviert und freuen sich, dass es wieder losgeht,“ sagt Renken.

Die Johanniter-Stauhelfer sind regulär von März bis Oktober rein ehrenamtlich und überwiegend spendenfinanziert unterwegs. In dieser Zeit sind die über 60 Ehrenamtlichen auf ihren insgesamt 16 Motorrädern nicht nur als Erstversorger im Einsatz, sondern unterstützen bei besonders heißem Wetter und immer dichter werdenden Verkehr auch mit Wasser, Stofftieren und Snacks. Zudem werden sie im Bevölkerungsschutz eingesetzt, etwa bei Bombenräumungen, Unfallabsicherungen, der Bildung von Rettungsgassen und anderen Notlagen.

Hilfe, die ankommt!

In der aktuellen Situation sind die Johanniter ganz besonders auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Viele ehrenamtliche Helfer sind für die Menschen im Einsatz und engagieren sich wie die Motorradstaffel freiwillig und unentgeltlich. Insbesondere für spezielle Ausstattung und Ausrüstung wie Schutzbekleidung wird finanzielle Hilfe benötigt. Wer die Johanniter mit Spenden unterstützen möchte, nutzt bitte dazu gerne folgende Kontoverbindung:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
IBAN: DE98 3702 0500 0004 3100 18
BIC: BFSWDE33XXX
VWZ: Spende/Ehrenamt

Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410725© Bernd Günther

Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen

3. Juni 2020/in Region Hannover

LAATZEN. Am Dienstagabend (03.06.2020) gegen 21 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand in einem leerstehenden ehemaligen Hotel an der Karlsruher Straße in Laatzen.

Es brannte in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss. Das Feuer konnte schnell, durch einen Trupp mit Atemschutz gelöscht werden. Im Anschluss, wurde das gesamte verqualmte Gebäude, durch mehrere Atemschutztrupps, auf weitere Brandstellen und Personen durchsucht. Eingesetzt waren auch zwei Druckbelüfter, um das Gebäude vom Rauch zu befreien.

Die Stadtfeuerwehr Laatzen war mit insgesamt sieben Einsatzfahrzeugen und dem DRK-Rettungsdienst aus Laatzen vor Ort.

  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410720
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410722
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410724
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410725
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410729
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410731
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410732
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410734
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
Kultusminister Tonne übergibt Bewilligungsbescheide an die Gemeinde Wedemark – Schule tablett

Kultusminister Tonne übergibt Bewilligungsbescheide an die Gemeinde Wedemark

3. Juni 2020/in Region Hannover

HANNOVER / WEDEMARK. Die Gemeinde Wedemark hat am (heutigen) Mittwoch fünf Bewilligungsbescheide in Höhe von rund 100.000 Euro aus den Händen des Kultusministers Grant Hendrik Tonne erhalten. Die Mittel aus dem DigitalPakt Schule erhält der Schulträger für fünf Schulen: 16.500 Euro gehen an die Grundschule Bissendorf, die Grundschule Elze erhält ca. 20.500 Euro, das Gymnasium Mellendorf sowie die IGS Wedemark je 25.000 Euro, weitere 12.500 Euro sind für die Realschule Wedemark vorgesehen.

Gefördert wird damit schwerpunktmäßig die Anschaffung digitaler Endgeräte, um das Lernen zu Hause zu unterstützen, aber auch digitale Displays oder eine LWL-Verbindung werden gefördert. „Digitale Medien gehören fest zum Alltag von Kindern und Jugendlichen, daher ist es nur folgerichtig und wichtig, wenn sich Bildungs- und Erziehungseinrichtungen pädagogisch und didaktisch damit auseinandersetzen. Ich freue mich, dass die Gemeinde Wedemark gemeinsam mit den Schulen den DigitalPakt Schule mit Leben füllt und nun die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Zukunft zu machen“, so Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Bewilligungsbescheide nahm der Bürgermeister Helge Zychlinski entgegen. „Für uns als Schulträger ist der DigitalPakt eine finanzielle Unterstützung, er ermöglicht uns, das Tempo bei der Einführung der ,Schule 2.0′ deutlich zu erhöhen und hilft den Schulen bei der Erstellung ihrer Medienkonzepte.“

Über den DigitalPakt Schule erhält Niedersachsen 470 Millionen Euro vom Bund. Hinzu kommt eine Aufstockung durch das Land um rund 52 Millionen Euro. Damit stehen über 522 Millionen Euro für die Verbesserung der IT-Bildungsinfrastruktur an Niedersachsens Schulen bis 2024 zur Verfügung. 90 Prozent der Summe gehen direkt an die Schulen. 10 Prozent der Summe sind landesweiten und länderübergreifenden Projekten vorbehalten. Den Schulen in Deutschland stehen über den DigitalPakt bis Mai 2024 insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung.

Neuer Podcast zum Thema "Digitale Familienfreigabe" – bg press LutzAkemann© Lutz Akemann

Neuer Podcast zum Thema „Digitale Familienfreigabe“

2. Juni 2020/in Panorama, Region Hannover

HANNOVER / SEHNDE. Die digitale Welt holt uns gerade im Zuge der Corona-Gesamtsituation zur Unterhaltung, im Homeoffice und nicht zuletzt im Zuge der ausfallenden Schulen, Universitäten und Fachhochschulen rasant ein und stellt damit die erforderliche Technikwelt mehr als auf den Kopf.

Es gibt verschiedene Formen von Homeschooling, welche aber auch einige Gefahren gerade für unsere Kleinen in der Grundschule bergen kann und zur Vorsicht gerade im Umgang mit dem Internet ermahnen sollte.

Hier gibt es jetzt einen neuen Podcast für Familien mit Tipps, Tricks und besonderen gut erklärten Hilfen. Der Podcast wird von der sympathischen Stimme Lutz Akemann aus Sehnde, in der Region Hannover und Zwillings-Familienvater von 10-jährigen quirligen Jungs zum Hören bereitgestellt.

Der Podcast bietet wichtige vielfältige Informationen rund um die Anschaffung von technisch notwendigen Geräten, die zeitgemäße Ausrüstung und selbstverständlich auch wichtige Schutzmaßnahmen fürs Internet (zeitliche Einschränkungen, PIN, etc).

Durch eigene Erfahrungen mit seinen Kindern und die jahrelange berufliche Kompetenz weiß er um die eigentlichen Probleme, gerade für verantwortungsbewusste Familien mit Kindern, die durch die eingetretene Corona-Lage fachgerechte Unterstützung suchen.

Den Podcast finden Sie bei allen gängigen Podcast Anbietern wie apple iTunes , Spotify , Deezer oder Google Podcast unter „Digitale Familienfreigabe“, gerne Abonnieren. Fragen stellen und Kontakt aufnehmen unter digitale@familiefreigabe.de.

Viel Spaß beim Zuhören !!

Ein Schwerverletzter bei Fettbrand in Alt Laatzen – BGPress 1070359

Ein Schwerverletzter bei Fettbrand in Alt Laatzen

1. Juni 2020/in Region Hannover

LAATZEN. Die Einsätze für die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Laatzen reißen nicht ab, nun ein Schwerverletzter bei Küchenbrand. Vermutlich Wasser zum Löschen von Fettbrand benutzt.

Am Pfingstmontag gegen 17.47 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen nach Alt Laatzen in die Hildesheimer Straße alarmiert. Der Rettungsdienst war schon vor Ort und behandelte einen 51-Jährigen schwer verletzt im Rettungswagen. Er erlitt vermutlich Verbrennungen, als er einen Topf mit brennendem Fett löschen wollte. Am Kopf, dem Oberkörper sowie am Arm verbrannte er sich schwer. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein hannoversches Krankenhaus.

Der Mieter hatte vermutlich versucht einen mit Fett gefüllten und in Flammen stehenden Topf mit Wasser zu löschen. Dabei gab es Schäden an der Decke der Küche (Putz und Tapete platzten ab), außerdem wurde eine auf einem Schrank stehende Kaffeemaschine durch die enorme Hitze „verbogen“. Ein anderer Bewohner legte schließlich ein großes Holzbrett auf den Topf und erstickte die Flammen. Die Feuerwehr kontrollierte die Wohnung mit einer Wärmebildkamera und öffnete die Fenster zum Lüften. Die beiden anderen Bewohner der Wohnung blieben unverletzt. Wegen Sprachproblemen konnte der genaue Hergang des Unglücks nicht geklärt werden.

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