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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita "Rappelkiste" in Pattensen – Kita Corona© pixabay

Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita „Rappelkiste“ in Pattensen

5. Juni 2020/in Region Hannover

PATTENSEN (bg). Die Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in Pattensen ist wegen einer Covid-19-Infektion bei einer Mitarbeiterin zurzeit geschlossen. Vermutlich hatte sich die Mitarbeiterin der Kita im eigenen privaten Umfeld infiziert. Die Einrichtungsleitung der Kita reagierte schnell und besonnen. Sie informierte umgehend die Stadt Pattensen, das Gesundheitsamt und die Eltern.

Die DRK Kinder- und Jugendhilfe in der Region Hannover gemeinnützige GmbH bestätigte uns auf Anfrage den Fall und erläuterte kurz den Ablauf.

Demnach hatte die Mitarbeiterin bis zum 28. Mai in der Kita gearbeitet und war dann nach Kenntnisnahme einer Covid-19-Erkrankung in ihrem privaten Umfeld vorsorglich am nächsten Tag selber in Isolation gegangen. Sie nahm sofort mit ihrem Hausarzt und dem Gesundheitsamt Kontakt auf.

Alle Eltern wurden bereits im Vorfeld von dem Verdachtsfall informiert. Am 2. Juni erfolgte die Probenentnahme auf Anweisung des Gesundheitsamtes bei der betroffenen Mitarbeiterin der Einrichtung. Der Test wurde am 4. Juni positiv bestätigt. Das DRK reagierte darauf umgehend und ordnete die Schließung der Einrichtung an.

Die Quarantänemaßnahmen werden bis einschließlich 11. Juni nach Vorgabe des Gesundheitsamtes andauern, so dass die Kindertagesstätte voraussichtlich am Freitag, den 12. Juni, wieder in Betrieb gehen kann. Von der Quarantäne betroffen sind fünf Kinder und alle Mitarbeiter in der Einrichtung. Weitere Personen sind nach Angabe des DRK nicht betroffen.

Die Bereichsleitung Silke Tormann vom DRK bestätigte uns in einem Telefonat, dass zu jederzeit ein intensiver Kontakt zwischen der Stadt Pattensen quasi fast per „Standleitung“, dem Gesundheitsamt und der Einrichtungsleitung unterhalten wurde. Sie betonte nochmals, dass alle betroffenen Mitarbeiterinnen, vor allem aber die Einrichtungsleitung der Kita „Rappelkiste“, sehr umsichtig mit der Situation umgegangen sind. Eine vorsorgliche, offene und zeitnahe Information aller Betroffenen hatte hier oberste Priorität für das DRK.

JUH Motorradstaffel© JUH LV Niedersachsen/Bremen

Die Johanniter-Stauhelfer starten jetzt in die Saison

4. Juni 2020/in Region Hannover

Hannover. Die Johanniter-Stauhelfer in Niedersachsen und Bremen sind wieder auf den Autobahnen unterwegs. Im Normalfall starten die Helfer auf zwei Rädern im März in die Saison. Doch leider nicht in diesem Jahr. Der Grund: Corona (SARS CoV-2-Virus) und die umfangreichen Einschränkungen beruhend auf der „Niedersächsischen Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte“. Nach sinkenden Infektionszahlen folgen nun die Lockerungen. So auch in der Tourismus-Branche. Ein guter Moment für die Motorradstaffeln, auf die Autobahnen zurückzukehren.

„Die Corona-Pandemie hat den Start der Stauhelfer-Saison unmöglich gemacht. Zum einen blieben die Urlauber zu Ostern zu Hause und somit die vollen Straßen aus und zum anderen mussten die Ressourcen anders eingeteilt werden: dazu gehörten besonders die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, die beim möglichen Katastrophenfall für Einsätze an anderer Stelle zurückgehalten werden mussten,“ sagt Thorsten Renken, Landeskoordinator Motorradstaffel/Stauhilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen. Der Katastrophenfall ist nicht eingetreten. Herausforderungen waren dennoch zu bewältigen: „Es musste ein Hygienekonzept erarbeitet werden, das die Vorgaben aus der Politik berücksichtigt und die Fahrer und auch die Menschen, die in ihren Autos unterwegs sind, schützt und trotzdem die Arbeit nicht behindert,“ sagt Renken. Die Verantwortlichen in den Verbänden haben sich mit den Vorgaben zur Hygiene auseinandergesetzt: Handschuhe und Visier sind aufgrund der Einsatzkleidung der Stauhelfer gegeben. Informationen zu Abstandsregelungen, Verhalten in Notfällen und bei Corona-Verdachtsfällen sowie das fachgerechte Desinfizieren der Ausrüstung und Motorräder wurde besprochen und die Beteiligten vor Ort informiert.

Zu Himmelfahrt und Pfingsten sind weitere Lockerungen für Reisende, Hoteliers, Campingplatzbetreiber und Besitzern von Ferienwohnungen beschlossen worden: Die erste große Reisewelle in diesem Jahr verlief glücklicherweise normal und ohne besondere Vorkommnisse. „Es ist für uns ganz klar, dass wir uns wieder auf den Sattel schwingen und helfen: Alle Staffelmitglieder sind motiviert und freuen sich, dass es wieder losgeht,“ sagt Renken.

Die Johanniter-Stauhelfer sind regulär von März bis Oktober rein ehrenamtlich und überwiegend spendenfinanziert unterwegs. In dieser Zeit sind die über 60 Ehrenamtlichen auf ihren insgesamt 16 Motorrädern nicht nur als Erstversorger im Einsatz, sondern unterstützen bei besonders heißem Wetter und immer dichter werdenden Verkehr auch mit Wasser, Stofftieren und Snacks. Zudem werden sie im Bevölkerungsschutz eingesetzt, etwa bei Bombenräumungen, Unfallabsicherungen, der Bildung von Rettungsgassen und anderen Notlagen.

Hilfe, die ankommt!

In der aktuellen Situation sind die Johanniter ganz besonders auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Viele ehrenamtliche Helfer sind für die Menschen im Einsatz und engagieren sich wie die Motorradstaffel freiwillig und unentgeltlich. Insbesondere für spezielle Ausstattung und Ausrüstung wie Schutzbekleidung wird finanzielle Hilfe benötigt. Wer die Johanniter mit Spenden unterstützen möchte, nutzt bitte dazu gerne folgende Kontoverbindung:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
IBAN: DE98 3702 0500 0004 3100 18
BIC: BFSWDE33XXX
VWZ: Spende/Ehrenamt

Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410725© Bernd Günther

Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen

3. Juni 2020/in Region Hannover

LAATZEN. Am Dienstagabend (03.06.2020) gegen 21 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand in einem leerstehenden ehemaligen Hotel an der Karlsruher Straße in Laatzen.

Es brannte in einem Zimmer im zweiten Obergeschoss. Das Feuer konnte schnell, durch einen Trupp mit Atemschutz gelöscht werden. Im Anschluss, wurde das gesamte verqualmte Gebäude, durch mehrere Atemschutztrupps, auf weitere Brandstellen und Personen durchsucht. Eingesetzt waren auch zwei Druckbelüfter, um das Gebäude vom Rauch zu befreien.

Die Stadtfeuerwehr Laatzen war mit insgesamt sieben Einsatzfahrzeugen und dem DRK-Rettungsdienst aus Laatzen vor Ort.

  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410720
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410722
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410724
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410725
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410729
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410731
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410732
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
  • Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in Laatzen – BGPress 1410734
    Zimmerbrand in einem leerstehenden Hotel in der Karlsruher Straße in Laatzen © Bernd Günther
Kultusminister Tonne übergibt Bewilligungsbescheide an die Gemeinde Wedemark – Schule tablett

Kultusminister Tonne übergibt Bewilligungsbescheide an die Gemeinde Wedemark

3. Juni 2020/in Region Hannover

HANNOVER / WEDEMARK. Die Gemeinde Wedemark hat am (heutigen) Mittwoch fünf Bewilligungsbescheide in Höhe von rund 100.000 Euro aus den Händen des Kultusministers Grant Hendrik Tonne erhalten. Die Mittel aus dem DigitalPakt Schule erhält der Schulträger für fünf Schulen: 16.500 Euro gehen an die Grundschule Bissendorf, die Grundschule Elze erhält ca. 20.500 Euro, das Gymnasium Mellendorf sowie die IGS Wedemark je 25.000 Euro, weitere 12.500 Euro sind für die Realschule Wedemark vorgesehen.

Gefördert wird damit schwerpunktmäßig die Anschaffung digitaler Endgeräte, um das Lernen zu Hause zu unterstützen, aber auch digitale Displays oder eine LWL-Verbindung werden gefördert. „Digitale Medien gehören fest zum Alltag von Kindern und Jugendlichen, daher ist es nur folgerichtig und wichtig, wenn sich Bildungs- und Erziehungseinrichtungen pädagogisch und didaktisch damit auseinandersetzen. Ich freue mich, dass die Gemeinde Wedemark gemeinsam mit den Schulen den DigitalPakt Schule mit Leben füllt und nun die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Zukunft zu machen“, so Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Bewilligungsbescheide nahm der Bürgermeister Helge Zychlinski entgegen. „Für uns als Schulträger ist der DigitalPakt eine finanzielle Unterstützung, er ermöglicht uns, das Tempo bei der Einführung der ,Schule 2.0′ deutlich zu erhöhen und hilft den Schulen bei der Erstellung ihrer Medienkonzepte.“

Über den DigitalPakt Schule erhält Niedersachsen 470 Millionen Euro vom Bund. Hinzu kommt eine Aufstockung durch das Land um rund 52 Millionen Euro. Damit stehen über 522 Millionen Euro für die Verbesserung der IT-Bildungsinfrastruktur an Niedersachsens Schulen bis 2024 zur Verfügung. 90 Prozent der Summe gehen direkt an die Schulen. 10 Prozent der Summe sind landesweiten und länderübergreifenden Projekten vorbehalten. Den Schulen in Deutschland stehen über den DigitalPakt bis Mai 2024 insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung.

Neuer Podcast zum Thema "Digitale Familienfreigabe" – bg press LutzAkemann© Lutz Akemann

Neuer Podcast zum Thema „Digitale Familienfreigabe“

2. Juni 2020/in Panorama, Region Hannover

HANNOVER / SEHNDE. Die digitale Welt holt uns gerade im Zuge der Corona-Gesamtsituation zur Unterhaltung, im Homeoffice und nicht zuletzt im Zuge der ausfallenden Schulen, Universitäten und Fachhochschulen rasant ein und stellt damit die erforderliche Technikwelt mehr als auf den Kopf.

Es gibt verschiedene Formen von Homeschooling, welche aber auch einige Gefahren gerade für unsere Kleinen in der Grundschule bergen kann und zur Vorsicht gerade im Umgang mit dem Internet ermahnen sollte.

Hier gibt es jetzt einen neuen Podcast für Familien mit Tipps, Tricks und besonderen gut erklärten Hilfen. Der Podcast wird von der sympathischen Stimme Lutz Akemann aus Sehnde, in der Region Hannover und Zwillings-Familienvater von 10-jährigen quirligen Jungs zum Hören bereitgestellt.

Der Podcast bietet wichtige vielfältige Informationen rund um die Anschaffung von technisch notwendigen Geräten, die zeitgemäße Ausrüstung und selbstverständlich auch wichtige Schutzmaßnahmen fürs Internet (zeitliche Einschränkungen, PIN, etc).

Durch eigene Erfahrungen mit seinen Kindern und die jahrelange berufliche Kompetenz weiß er um die eigentlichen Probleme, gerade für verantwortungsbewusste Familien mit Kindern, die durch die eingetretene Corona-Lage fachgerechte Unterstützung suchen.

Den Podcast finden Sie bei allen gängigen Podcast Anbietern wie apple iTunes , Spotify , Deezer oder Google Podcast unter „Digitale Familienfreigabe“, gerne Abonnieren. Fragen stellen und Kontakt aufnehmen unter digitale@familiefreigabe.de.

Viel Spaß beim Zuhören !!

Ein Schwerverletzter bei Fettbrand in Alt Laatzen – BGPress 1070359

Ein Schwerverletzter bei Fettbrand in Alt Laatzen

1. Juni 2020/in Region Hannover

LAATZEN. Die Einsätze für die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Laatzen reißen nicht ab, nun ein Schwerverletzter bei Küchenbrand. Vermutlich Wasser zum Löschen von Fettbrand benutzt.

Am Pfingstmontag gegen 17.47 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Laatzen nach Alt Laatzen in die Hildesheimer Straße alarmiert. Der Rettungsdienst war schon vor Ort und behandelte einen 51-Jährigen schwer verletzt im Rettungswagen. Er erlitt vermutlich Verbrennungen, als er einen Topf mit brennendem Fett löschen wollte. Am Kopf, dem Oberkörper sowie am Arm verbrannte er sich schwer. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein hannoversches Krankenhaus.

Der Mieter hatte vermutlich versucht einen mit Fett gefüllten und in Flammen stehenden Topf mit Wasser zu löschen. Dabei gab es Schäden an der Decke der Küche (Putz und Tapete platzten ab), außerdem wurde eine auf einem Schrank stehende Kaffeemaschine durch die enorme Hitze „verbogen“. Ein anderer Bewohner legte schließlich ein großes Holzbrett auf den Topf und erstickte die Flammen. Die Feuerwehr kontrollierte die Wohnung mit einer Wärmebildkamera und öffnete die Fenster zum Lüften. Die beiden anderen Bewohner der Wohnung blieben unverletzt. Wegen Sprachproblemen konnte der genaue Hergang des Unglücks nicht geklärt werden.

120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 489 P1070201© Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen

120 Strohballen brannten in Gleidingen ab

31. Mai 2020/in Region Hannover

GLEIDINGEN/LAATZEN. Auf einem Acker in Gleidingen, weit entfernt von jeglicher Bebauung, brannten in der Nacht zu Sonnabend 120 Strohballen der Erdbeerplantage Meyer. Nach stundenlangem Einsatz konnte der Brand erst am Morgen gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm noch in der Nacht erste Ermittlungen zur Brandursache auf.

In der Nacht zu Sonnabend gegen 23.20 Uhr wurde eine Dienstgruppe der Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse auf die Kreisstraße 266 Richtung Gleidingen zu einem brennenden Verkaufsstand für Erdbeeren gerufen. Kurz vor dem Abrücken kam über Funk die Meldung, dass es sich um mehrere Dutzend Strohballen handelt die brennen.

Sofort wurde die Alarmstufe erhöht und eine Dienstgruppe aus Laatzen und Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse ausgelöst. Beide Ortsfeuerwehren konnten „auf Sicht“ anfahren, die in hellen Flammen stehende große Miete in Höhe von sechs Metern und einer Länge von etwa 50 Metern stand in hellen Flammen.

Mehrere Trupps unter Filtergerät (leichter Atemschutz) wässerten zuerst die Umgebung des großen Haufens, um eine Ausbreitung auf ein Weizenfeld sowie ein noch zu bestellendes Erdbeerfeld zu vermeiden. Von allen Seiten schossen Wasserfontänen in die Flammen, aus insgesamt sechs C-Rohren löschte die Feuerwehr.

Nach wenigen Minuten waren die Wassertanks der Fahrzeuge leer, unterdessen verlegten die Einsatzkräfte zwei etwa 400 Meter lange B-Leitungen bis in das Gewerbegebiet Hannoring. Mit einem Teleskoplader eines Ingeln-Oesseler Landwirts wurde das Stroh auseinander gezogen, dann kamen die Retter auch an die Glutnester heran.

Ab kurz nach Mitternacht half dabei auch noch ein Traktor von der Erdbeerplantage. Für die Helfer standen ab 1 Uhr Kaffee und Kaltgetränke sowie Gebäck zur ersten Stärkung bereit. Ab 4.30 Uhr holte die Feuerwehr mehrere Dutzend belegte Brötchen bei einer ortsansässigen Bäckerei ab.

Zwei Kamerateams drehten Bilder vom Einsatzgeschehen und nahmen einen Originalton zum Feuer auf. Pressevertreter der Printmedien waren ebenfalls vor Ort. Die Medienvertreter waren durch die Pressebox der Leitstelle von dem Großbrand über Handy informiert worden.

Gegen 5.40 Uhr baute die Feuerwehr eine Schlauchleitung zurück, erste Kräfte konnten einrücken. Aus drei C-Rohren wurde aber weiter gelöscht. Um 6.53 Uhr alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Gleidingen zur Ablösung, der nun schon über sieben Stunden im Einsatz tätigen freiwilligen Feuerwehrkräfte.

Nachtrag vom 02.06.2020 (Polizei Hannover):

Am Freitagabend, 29.05.2020, gegen 23:20 Uhr sind rund 120 Strohballen auf einem Feld eines Erdbeerhofes in Laatzen-Gleidingen in den Brand geraten. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus und bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte am Freitagabend, 29.05.2020, gegen 23:20 Uhr ein Zeuge im Ortsteil Gleidingen starke Rauchentwicklung und stellte wenig später fest, dass mehrere Strohballen auf einem Feld eines Erdbeerhofes in Flammen standen. Er alarmierte umgehend die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die Strohballen bereits in Vollbrand. Der Feuerwehr war es gelungen, das Feuer zu löschen, allerdings sind rund 120 Strohballen vollständig verbrannt. Der Schaden beträgt laut Einschätzung der Polizei ca. 3.500 Euro.

Die Brandermittler waren bereits vor Ort und ermitteln nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Hinweise nehmen sie unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – Titel
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 160 P1070317
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 322 P1070345
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 489 P1070201
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 580 P1070306
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 834 P1070198
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
Maskenpflicht beim Betreten städtischer Gebäude – Langenhagen Rathhaus© Carl-Marcus Müller

Maskenpflicht beim Betreten städtischer Gebäude

29. Mai 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist ab Dienstag, 2. Juni Pflicht

Für den Besuch städtischer Gebäude gelten ein paar grundlegende Hygiene- und Abstandsregelungen. Große Plakate weisen schon an den Eingängen auf die Maskenpflicht hin.

Die Corona-Pandemie ist trotz immer weiterer Lockerungen im Bereich des öffentlichen Lebens allgegenwärtig. Weiterhin gilt es die Mitmenschen aber auch sich selbst bestmöglich zu schützen.

Eine dieser Schutzmaßnahmen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. „Mit dieser Maßnahme soll das Risiko verringert werden, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. Er betont, dass Mund-Nase-Bedeckungen oder sogenannte Alltagsmasken insbesondere Umstehende vor dem Auswurf von festen oder flüssigen Partikeln durch den Träger schützen.

Besonders in den Situationen in denen man anderen Personen in einem geringeren als dem genannten Sicherheits-Abstand (1,5m) begegnet, z.B. auf Fluren, Treppenhäusern, Durchgängen, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wichtig.

Viele Personen haben die Appelle, bei Aufenthalten in öffentlichen Gebäuden einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, umgesetzt. Allerdings gibt es in Einzelfällen – vielleicht aus Unsicherheit heraus – immer wieder Menschen, die dieser Aufforderung nicht nachkommen. Daher weist die Stadtverwaltung noch einmal auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen, sowie die Maskenpflicht in den städtischen Gebäuden hin.

Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Personen, denen das Tragen der Maske aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht zugemutet werden kann, also insbesondere Personen mit Lungen- oder Herzerkrankungen. Weiterhin ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr.

Fachleute schneiden Eiche im Stadtpart stark zurück – BGPRESS Historische Bäume Stadtpark

Fachleute schneiden Eiche im Stadtpart stark zurück

29. Mai 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Das historische Baum-Ensemble vor der VHS im Stadtpark so lange wie möglich erhalten – für dieses Ziel lässt die Stadt Langenhagen von einer Fachfirma verschiedene Pflegemaßnahmen durchführen. Die Arbeiten sind für Dienstag, 2. Juni, geplant.

Die große Eiche sowie die dreistämmige Buche sind seit einigen Jahren von einem holzzersetzenden Pilz befallen. Ein vitaler Baum kann dieses zwar über viele Jahre hinweg ausgleichen. Es besteht aber die Gefahr, dass sich der Pilz auch im gesunden Holz ausbreitet. Die Stadt lässt deshalb die wertvollen Bäume spätestens alle drei Jahre von einem Gutachter genau untersuchen, um frühzeitig, die zum Erhalt erforderlichen Pflegemaßnahmen zu veranlassen.

Ein von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vereidigter Sachverständiger hat die Bäume am 5. Mai kontrolliert. Die Ergebnisse liegen seit dieser Woche vor.

Die Eiche ist stark geschädigt. Der Pilz hat einen großen Teil der Wurzeln und des Stammfußes zersetzt, so dass der Baum aufgrund seiner großen Krone derzeit eingeschränkt stand- und bruchsicher ist. Deshalb wird die Eiche zum Erhalt und zur Pflege nach einer gründlichen Artenschutzkontrolle stark eingekürzt.

Die dreistämmige Buche ist ausreichend stand- und bruchsicher. An ihr muss lediglich die Kronensicherung erneuert werden. Es handelt sich dabei um ein starkes Kunststoffseil, mit dem die Kronen miteinander verbunden sind, um sich gegenseitig zu stützen.

Da es sich bei Eiche und Buche um besonders wertvolle und den Stadtpark prägende Bäume handelt, betreibt die Stadt gerne einen erhöhten Aufwand, um sie so lange wie möglich verkehrssicher zu erhalten.

Richtkrone weht über Rohbau der Sporthalle Langenhagen – 200528 SPL Richtfest Hammer scaled e1590738702453

Richtkrone weht über Rohbau der Sporthalle Langenhagen

29. Mai 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. In Ermangelung eines hölzernen Dachstuhls wehte die Richtkrone am Donnerstag, 28. Mai, an einem Kran über der Sporthalle Langenhagen. In guter Tradition dankte die Stadt den Handwerkern auf der Baustelle an der Konrad-Adenauer-Straße mit einer kleinen Feier. Ein großes Richtfest mit Vertretern aus dem Sportring Langenhagen und den Vereinen, der Politik und der Verwaltung war aufgrund der aktuellen Auflagen nicht möglich.

„Ich möchte heute den Moment nutzen, um den Blick nicht auf die Corona-Widrigkeiten, sondern auf das Hoffnungsvolle hier vor Ort zu richten“, sagte Monika Gotzes-Karrasch. Die Sozialdezernentin, die nach jahrelangem Dienst bei der Stadt Langenhagen ihre Pension Ende des Monats antritt, wies unter anderem auf den erreichten Baufortschritt hin. „Die Rohbauarbeiten sind nahezu abgeschlossen und insgesamt ist die Baustelle sehr gut im Zeitplan. Wir haben aktuell einen Stand erreicht, der erst in vier Wochen vorgesehen war.“

Der Innenausbau in dem Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 2.700 Quadratmetern hat bereits begonnen. Viele der Fachwerkstahlträger, auf denen später das Flachdach über der großen Dreifeldhalle errichtet wird, sind montiert. Die Tribüne ist hergestellt und über mehrere Treppen gut erreichbar; es fehlen noch die Sitzschalen für die bis zu 600 Besucherplätze. In dem über zwei Etagen reichenden Hauptportal lässt sich erkennen, dass eine große Fensterfront für viel Licht sorgen wird und alle Ebenen von hier aus gut zu erreichen sind – auch barrierefrei. Der Schacht für den Personenaufzug ist ebenfalls hergestellt.

Etwa 14 Millionen Euro investiert die Stadt, um für Schul- und Vereinsbetrieb sowie Wettkämpfe einen attraktiven Ort zu schaffen. Der in moderner Architektur geplante Neubau ist ein wichtiger Beitrag in eine bedarfsgerechte Bildungs- und Infrastruktur für Langenhagen. „Ich bin schon ein bisschen stolz auf das, was hier geschaffen wird“, berichtet Carsten Hettwer. „Mit dem Bauunternehmen MBN Bau AG als Totalunternehmer und dem Planungsbüro rpg haben wir verlässliche Partner, die auf der Baustelle schon einiges verwirklicht haben und noch vieles bewegen werden.“ Alleine gut 8.300 Kubikmeter Beton und 1.150 Tonnen Stahl werden für die neue Sporthalle Langenhagen verbaut.

Bei der Planung der inneren Aufteilung des 40 mal 60 Meter großen Neubaus mit einer Bruttogeschossfläche von 4.600 Quadratmetern wurden die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer beteiligt. Sie sind hoffentlich auch wieder mit dabei, wenn die Sporthalle Langenhagen eröffnet wird. Den Plänen zufolge steigt die große Einweihungsfeier im Frühjahr 2021.

 

Timo Heiken, Leiter der IGS Langenhagen: „Dieser Neubau hat auch Finalwirkung für eine Schule, die demnächst fast vollständig um- und neugebaut werden wird und nach vielen Monaten, ja Jahren der Planung ist nun etwas Sichtbares entstanden. Danke auch dafür, dass dieser Neubau so unaufgeregt und lautlos – zumindest hat sich das so angefühlt – entstanden ist. Das senkt nämlich auch die Sorge bei allen Beteiligten, die davon ausgehen müssen, demnächst noch einige Jahre auf einer Baustelle verbringen zu müssen.“

 

Michaela Henjes vom Sportring Langenhagen e.V.: Wir freuen uns, dass die Stadt Langenhagen wieder einmal beweist, dass sie eine sehr sportfreundliche Stadt ist. Es geht den Vereinen hier gut, das beweist diese Sporthalle und das beweist auch die Wasserwelt. Die Sportlerinnen und Sportler freuen sich darauf, dann im März 2021 oder vielleicht auch etwas früher diese Halle in Anspruch nehmen zu können.“

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