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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Wir wünschen ein frohes Osterfest – Ostern2022

Wir wünschen ein frohes Osterfest

17. April 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern sowie ihren Familien ein friedliches und frohes Osterfest und ein paar ruhige Festtage.

Die Sonne meint es an diesem Osterwochenende gut mit uns und bescherte den vielen Besuchern bei den gestrigen Osterfeuern überall in der Stadt und auf dem Land seit zwei Jahren in der Corona-Pandemie endlich wieder einmal ein Treffen an den lodernden Flammen. Und man merkte die entspannte Atmosphäre. Kinder tobten um das Osterfeuer und spielten vergnügt auf den Festplätzen, die von den Freiwilligen Feuerwehren hergerichtet wurden. Die Erwachsenen trafen sich bei einem kühlen Bier und einer Bratwurst und diskutierten über das Erlebte der letzten zwei Jahre. Man spürte die neue „Freiheit“, auch wenn der Abstand zwischen seinem Nachbar doch sichtbar ein klein bisschen größer war als gewöhnlich. Die Menschen gehen anscheinend etwas umsichtiger miteinander um, als es noch vor der Pandemie üblich war.

Wie hier in Neuwarmbüchen in der Region Hannover feierten Tausende in Niedersachsen an den Osterfeuern den Beginn der Ostertage.

Wir wünschen ein frohes Osterfest – BGP 5129

Hunderte kamen zum traditionellen Osterfeuer wie hier in Neuwarmbüchen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Vereinte Rettung© Carl-Marcus Müller

Reitunfall in Krähenwinkel

13. April 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM).  Am Dienstagabend kam es in Krähenwinkel am Stucken-Mühlen-Weg zu einem Reitunfall bei dem sich ein Pferd sowie seine Reiterin verletzten. Die junge Reiterin kam mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus. Das verletzte Pferd ging nach der Aktion durch und galoppierte panisch davon. Dabei stürzte der 11-jährige Wallach in einen knapp 300 m vom Unfallort entfernten Graben. Das Pferd mit dem Namen “Caputi” konnte sich nicht mehr alleine befreien und blieb im Wasser des Grabens liegen.

Neben dem Rettungswagen entsandte die Feuer- und Rettungsleitstelle ebenfalls die Tierrettungseinheit der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel, welche unter der Leitung von Kai Jüttner mit zwei Fahrzeugen ausrückte. Weiterhin eilten auch Bauern sowie andere Reiter zur Unglücksstelle um bei der Rettung von Caputi zu helfen. Ein ebenfalls alarmierter Tierarzt unterstützte durch Fachwissen und einer Beruhigungsspritze.

Die Rettung an sich wurde mit Hilfe von einem Hebegeschirr sowie Schläuchen und Leinen der Feuerwehr durchgeführt, mittels Hebekraft eines Treckers konnte das Tier aus dem Graben angehoben werden.

Alle Aktionen wurden koordiniert und mit Bedacht durchgeführt um dem Pferd keine weiteren Verletzungen zuzuführen. Allen Beteiligten war die Erleichterung nach der Rettungsaktion nach gut einer Stunde anzusehen, das Pferd konnte “zu Fuß” den Unfallort verlassen und wird in Ruhe gründlich im Nachgang untersucht.

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 11. April bis 17. April 2022

12. April 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in allen Gemeinden des Regionsgebiets. Neben den bereits in der Vergangenheit verfügbaren Impfstoffen von Biontech und Moderna sind in allen Kommunen des Regionsgebiets auch Impfungen mit dem Protein-Impfstoff von Novavax möglich. Diese Termine sind entsprechend kenntlich gemacht. Bei den Angeboten, bei denen kein Impfstoff genannt ist, werden mRNA-Impfstoffe geimpft.

Barsinghausen
– Mo bis Do, 10-16 Uhr sowie Mo, 17.30-21.30 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen (Di: Novavax)

Burgdorf
– Mo, Di, Do, 10-16 Uhr sowie Mo, 17.30-21 Uhr, Marktstraße 55, 31303 Burgdorf (Di: Novavax)

Burgwedel
– Do, 10-16 Uhr, Auf der Ramhorst 1, 30938 Burgwedel

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen (Di: Novavax)
– Do, 10-16 Uhr sowie Do, 17.30-21 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen

Gehrden
– Mo und Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden (Mo: Novavax)

 

Hannover

Impfangebote für Kinder (mit Terminvergabe)

  • Misburg, Bürgerhaus Misburg, Seckbruchstraße 20, 30629 Hannover, Mo 16-20 Uhr, Kinderimpfen
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, 30167 Hannover: Do, 16-20 Uhr,
  • Ricklingen, Stadtteilzentrum, Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover, Mi 16-20 Uhr, Kinderimpfen

Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover, Mo bis Do, 10-20 Uhr
  • Kirchrode, Druckhalle, August-Madsack-Straße 1, 30559 Hannover, Mo-Do, 09-17 Uhr
  • Impfzentrum am Landtag, Leinstraße 27, Mo-Do, 16.30-20 Uhr, Fr-So, 11-16 Uhr (externes Angebot, mRNA und Novavax)
  • List, Impfzentrum Lister Platz, Podbielskistr. 6, 30163 Hannover, Mi bis Fr, 12-19 Uhr, Sa, 11-18 Uhr (externes Angebot)
  • List, Stadtteilzentrum Lister Turm, Walderseestraße 100, 30177 Hannover, Mi 9-17 Uhr und 17:30-21 Uhr
  • Linden, Hannöversche Tafel, Pfarrlandplatz 5, 30451 Hannover, Do, 10-15 Uhr (Offenes Angebot in türkischer Sprache)
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, 30519 Hannover, Mi bis Do, 9-17 Uhr
  • Misburg, Bürgerhaus Misburg, Seckbruchstraße 20, 30629 Hannover, Do 10-17 Uhr und 17:30-21 Uhr
  • Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1, Stadtteilzentrum, 30457 Hannover, Mo bis Di, 10-16 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, 30167 Hannover, Mo bis Mi, 9-17 Uhr, Do, 09 – 16 Uhr (Mi: Novavax), sowie Mo-Di, 17:30-21 Uhr
  • Ricklingen, Stadtteilzentrum, Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover, Mi, 10-16 Uhr
  • Roderbruch, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Roderbruchmarkt 18, 30627 Hannover, Mo bis Mi, 9-17 Uhr.

 

Hemmingen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Di, 17.30-21 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen (Mi: Novavax)

Isernhagen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen (Di: Novavax)

Laatzen
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen (Mi: Novavax)

Lehrte
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Zuckerpassage 4, 31275 Lehrte (Mi: Novavax

Neustadt
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Veranstaltungszentrum Leinepark (VZL), Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt (Mo: Novavax)
– Di, 17:30-21 Uhr, Veranstaltungszentrum Leinepark (VZL), Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt

Pattensen
– Do, 10-16 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen

Seelze
– Mo, Mi, Do, 10-16 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze (Do: Novavax)

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde (Mi: Novavax)
– Do, 17:30-21 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde

Springe
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe (Mi: Novavax)

Uetze
– Do, 10-16 Uhr, Mittelstraße 2, 31311 Uetze-Hänigsen (Do: Novavax)

Wedemark
– Di bis Do, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark (Do: Novavax)


Wennigsen

– Do, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen

Wunstorf
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone). (Do: Novavax)
– Mo und Di, 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)

Darüber hinaus bieten zahlreiche Arztpraxen und einige Apotheken Impfungen an. Änderungen vorbehalten.

 

Ausbau erneuerbarer Energien: Krach und Karasch begrüßen Vorstoß – Windenergie

Ausbau erneuerbarer Energien: Krach und Karasch begrüßen Vorstoß

8. April 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Erleichterungen für das Repowering von bestehenden Windenergieanlagen, Landschaftsschutzgebiete sollen keine Tabuzonen mehr sein und bundeseinheitliche gesetzliche Standards für die Prüfung, inwieweit Vögel durch die Errichtung von Windenergieanlagen gefährdet sind: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz haben jetzt ein Eckpunktepapier für den naturverträglichen Ausbau der Windenergie an Land vorgelegt – und nehmen damit wesentliche Forderungen der Region Hannover auf.

„Wer möchte, dass mindestens zwei Prozent der Flächen für Windenergie genutzt wird, muss auch die Rahmenbedingungen schaffen, damit diese Vorgabe rechtssicher umgesetzt werden kann“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Das Eckpunktepapier der beiden Bundesministerien benennt wichtige Stellschrauben, um dem Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Ziel einer klimaneutralen Region Hannover näherzukommen.“

„Gesetzliche Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von Windenergie und Artenschutz waren eine unserer zentralen Forderungen, als wir die Neuaufstellung des Kapitels Windenergie im RROP im März vorgestellt haben“, ergänzt Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. Daher begrüße sie den Vorschlag, verbindliche Prüfungs- und Bewertungskriterien für den Artenschutz zu definieren. Unter anderem haben die Ministerien angekündigt, eine bundeseinheitliche Liste kollisionsgefährdeter Brutvogelarten festzulegen. „Für uns als zuständige Planungsbehörde bedeutet das, dass Flächen nicht mehr von Anfang an wegen Artenschutzkonflikten für Windenergie ausscheiden müssen“, erläutert Karasch.

„Das Eckpunktepapier stellt die Weichen in die richtige Richtung“, stellt Krach fest. Seine Erwartung: „Genehmigungsverfahren werden schlanker und für die Projektierer durch bundesweit einheitliche Standards verlässlicher.“ Die Region Hannover werde jetzt prüfen, inwieweit die angekündigten Änderungen Vorschläge in den laufenden Prozess zur Änderung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) 2017 eingreifen. Der Regionsausschuss hatte im März grünes Licht für die Auslegung der Planungsunterlagen zur Neufestlegung der Windenergienutzung im RROP gegeben. Die dort getroffenen Festlegungen berücksichtigen die aktuelle Gesetzgebung.

 

Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4222 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Schnelle Hilfe auf zwei Rädern

8. April 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Mit den Osterferien beginnt die Reisezeit 2022 auf Deutschlands Straßen. Somit sind Staus auf den Autobahnen zu erwarten. Pünktlich zur Reisezeit sind deshalb heute über 60 Mitglieder der Johanniter-Motorradstaffeln aus den Standorten Ahlhorn, Hannover, Hildesheim, Northeim, Salzgitter, Bremen und Schwarmstedt in die Stauhilfesaison 2022 gestartet.

Entlang der niedersächsischen Autobahnabschnitte der Bundesautobahnen 2 und 7 bis hin zur Autobahn 27 sind die Kradfahrenden unterwegs, um im Notfall zu helfen und die Autobahnpolizei zu unterstützen. Damit die Helfer gut vorbereitet sind, fördert der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) die Ehrenamtlichen finanziell und mit einem speziellen Fahrsicherheitstraining.

Auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums des ADAC in Laatzen begrüßten Polizeipräsident Volker Kluwe (Polizeidirektion Hannover), Christine Rettig, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V., sowie Johanniter-Landesvorstandsmitglied Stefan Radmacher alle Gäste und gaben gemeinsam den offiziellen Startschuss in die neue Saison.

Polizeipräsident Volker Kluwe hob die gesellschaftliche Bedeutung ehrenamtlichen Engagements hervor: „Ehrenamtliches Engagement ist ein wertvoller Dienst für die Gemeinschaft und eine wichtige Säule unserer Demokratie. Stauhelferinnen und Stauhelfer begeben sich freiwillig in den Stau, um den Verkehr gemeinsam mit den Einsatzkräften der Polizei wieder „geordnet“ in Bewegung zu bringen und so weiteren Unfällen vorzubeugen. Darüber hinaus kühlt ihr Einsatz auch erhitzte Gemüter im wahrsten Sinne spürbar ab. Diese ehrenamtlich Tätigen leisten einen entscheidenden Beitrag dafür, dass möglichst alle sicher an ihr Ziel kommen. Ich bin froh, dass uns die Johanniter als kompetenter Partner schon seit über 20 Jahren zuverlässig zur Seite stehen.“

Stefan Radmacher, ehrenamtliches Mitglied im Landesvorstand der Johanniter in Niedersachsen und Bremen, richtete den Fokus auf die Kooperation zwischen Polizei und den Johanniter-Stauhelfern. Das sei ein gutes Beispiel, wie ehrenamtliche Kräfte einen großen gesellschaftlichen Beitrag in der arbeitsteiligen Zusammenarbeit mit der Polizei auf den Autobahnen leisten würden. „Es ist schon eine besondere Sache, wenn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Woche für Woche ihre Freizeit auf der Autobahn verbringen und Autofahrenden bei Unfällen und in anderen Notsituationen helfen“, sagte Radmacher.

Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4418

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisoneröffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Als langjähriger Partner unterstützt auch in diesem Jahr der ADAC die Johanniter-Motorradstaffeln. „Nach der langen Pandemiezeit steht endlich mal wieder ein Osterurlaub ohne große Einschränkungen bevor. Auch wenn die Benzinpreise sich gerade auf einem extrem hohen Niveau bewegen, wird das Auto auch in diesem Jahr das Verkehrsmittel Nummer eins für die Reisesaison sein – entsprechend voll werden die Straßen. Schon im vergangenen Jahr haben wir fast die Stauzahlen von der Vor-Pandemie-Zeit erreicht.  Umso besser ist es, dass die Stauhilfeteams den Urlaubern wieder mit Rat, Tat und schneller Hilfe zur Seite stehen. Mit unseren Sicherheitstrainings wollen wir dazu beitragen, dass die Teams sicher durch die Saison kommen, und haben darüber hinaus der Johanniter-Motorradstaffel Hildesheim eine neue Maschine zur Verfügung gestellt“, so Christine Rettig, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Clubdienste im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.

Thorsten Renken, Fachberater Motorradstaffeln der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen, freut sich, auch für diese Saison ein schlagkräftiges Team auf die Straße bringen zu können: „Wir haben 60 sehr gut ausgebildete Helferinnen und Helfer, die in diesem Jahr mit 16 Maschinen bis zum Herbst an nahezu jedem Wochenende auf den Autobahnen unterwegs sein werden, um Reisenden in Pannen- und Notsituationen zu helfen, Staulagen für die Polizei zu erkunden und die Einsatzkräfte tatkräftig zu unterstützen.“

Nach der Segnung der Fahrenden durch Inge Matern, stellvertretende Landespfarrerin der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen, ging es für die Zweiradfahrenden in Vorbereitung auf die lange Saison auf die Strecke des ADAC-Fahrsicherheitszentrums zum Warmfahren.

  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4222
    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisoneröffnung in die Reisezeit. (v.r. Stefan Radmacher, Inge Matern, Volker Kluwe, Christine Rettig). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisonöffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisonöffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4249
    Polizei und Johanniter arbeiten auf der Autobahn Hand in Hand. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4260
    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisoneröffnung in die Reisezeit. (v.r. Volker Kluwe, Thorsten Renken, Stefan Radmacher, M. Franke, Christine Rettig) Christine Rettig) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4263
    Ein Teil der ehrenamtlichen Stauhelfer der Johanniter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4297
    Polizei und Stauhelfer der Johanniter bei einem gemeinsamen Sicherheitstraining. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4349
    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisonöffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4376
    Gemeinsames Sicherheitstraining auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums des ADAC. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4418
    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisonöffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4430
    Ein Stauhelfer der Johanniter Motorradstaffel aus Niedersachsen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4456
    Fahrtraining der Johanniter Stauhelfer auf dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. in Laatzen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4477
    Fahrtraining der Johanniter Stauhelfer auf dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. in Laatzen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4505
    Fahrtraining der Johanniter Stauhelfer auf dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. in Laatzen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4425
    Ein Stauhelfer der Johanniter Motorradstaffel aus Niedersachsen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Aktuelle Impf-Termine

Impftermine am Wochenende 8. bis 10. April 2022

7. April 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Impfteams der Region Hannover sind auch am kommenden Wochenende wieder in den Umlandkommunen und der Landeshauptstadt im Einsatz. Angebote gibt es sowohl für Kinder, als auch für Jugendliche und Erwachsene. Externe Angebote, die nicht von der Region Hannover organisiert sind, sind als solche gekennzeichnet.

Impftermine für Kinder von fünf bis elf Jahren

Freitag 8.4.

Zoo Hannover

Fr, 12-21 Uhr, Adenauerallee 3, 30175 Hannover

Leibniz Universität Hannover

Fr, 16-20 Uhr, Callinstr. 23, 30167 Hannover

Samstag 9.4.

Impfzentrum am Zoo Hannover

Sa, 9-17 Uhr, Adenauerallee 3, 30175 Hannover

Wunstorf

Sa, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)

Burgdorf

Sa, 10-17 Uhr, Marktstraße 55, 31303 Burgdorf

Sonntag 10.4.

Impfzentrum am Zoo Hannover

So, 9-17 Uhr, Adenauerallee 3, 30175 Hannover

Gehrden

So, 10-17 Uhr, Vierständerhaus Kirchstraße 5, 30989 Gehrden

Hemmingen

So, 10-17 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen

Pattensen

So, 10-17 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen

Ronnenberg

So, 10-17 Uhr, Gemeinschaftshaus Ronnenberg, Weetzer Kirchweg 3, 30952 Ronnenberg

 

Impftermine für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene


Freitag 8.4. (Feierabend-impfen)

Ernst-August-Galerie

Fr, 10-20 Uhr, Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover

Verein für interkulturelle Erziehung, Bildung, Kultur und Sport e.V.

Fr, 9-14.30 Uhr, Münzstr. 3, 30159 Hannover (nur Frauen!; u.a. bulgarisches Sprachangebot; Bitte um Anmeldung! Tel: 0511/14274)

Seelze

Fr, 17.30-21 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze

Burgdorf

Fr, 17.30-21 Uhr, Marktstraße 55, 31303 Burgdorf

 

Samstag 9.4.

Ernst-August-Galerie

Sa, 10-20 Uhr, Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover

Impfzentrum am Landtag
Sa, 11-16 Uhr, Leinstraße 27 (externes Angebot)

Impfzentrum Lister Platz,
Sa, 11-18 Uhr, Podbielskistr. 6 (externes Angebot)

 

Sonntag 10.4.

Impfzentrum am Landtag
So, 11-16 Uhr, Leinstraße 27 (externes Angebot)

Impfzentrum Lister Platz,
So, 11-18 Uhr, Podbielskistr. 6 (externes Angebot)

Fußgängerin von Auto erfasst und schwer verletzt – VU LGH 070422 cmm© Carl-Marcus Müller

Fußgängerin von Auto erfasst und schwer verletzt

7. April 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (ots). Bei einem Verkehrsunfall mit einem Honda ist am Donnerstagmorgen, 07.04.2022, eine Fußgängerin schwer verletzt worden. Die Frau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Unfall an der Kreuzung Langenhagener Straße Ecke Hessenstraße in Langenhagen. Gegen 05:00 Uhr überquerte eine 44-Jährige die Straße an einer Fußgängerfurt der Langenhagener Straße, obwohl die Ampel für sie rot zeigte. Im gleichen Moment nahte aus Richtung Langenhagen kommend ein 39-Jähriger in seinem Honda CRV heran und traf die Frau frontal.

Bei dem Zusammenprall wurde die Frau auf die Fahrbahn geschleudert und zog sich mehrere Verletzungen zu. Die Besatzung eines Rettungswagens, welche zufällig direkt am Unfallort war leitete sofort medizinische Hilfsmaßnahmen bei der Verletzten ein und alarmierte einen Notarzt. Während die Polizei die Unfallstelle absperrte, brachte der Rettungswagen die lebensgefährlich verletzte 44-Jährige in ein Krankenhaus. Gegen 08:40 Uhr war die Fahrbahn durch die Polizei wieder freigegeben.

Brand im Sport Club Langenhagen e.V. – BGPress 4160 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Brand im Sport Club Langenhagen e.V.

7. April 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am Donnerstagmorgen wurde der Löschzug der Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Feuer in einer Gaststätte alarmiert. Bewohner hatten zuvor das Feuer in dem Flachdachgebäude bemerkt und über die Notrufnummer 112 den Notruf abgesetzt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein in Vollbrand stehender Teilbereich des Daches bestätigt werden. Auch war bereits die Eingangstür zum Restaurant durch Mieter geöffnet worden. Aus der Einganstür quoll dichter Brandrauch.

Einsatzleiter Jens Heindorf ließ umgehend das Alarmstichwort von b1 auf b2 erhöhen, was zur Folge hatte, dass Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Langenhagen ausgelöst und zusätzlich die Krähenwinkler Ortsfeuerwehr nachgefordert wurde. In den ersten Einsatzminuten wurden mehrere Atemschutztrupp parallel eingesetzt. Zwei Trupps konnten im Innenangriff das Feuer im Küchenbereich ausmachen und weitestgehend ablöschen. Ein weiterer Trupp wurde über eine Steckleiter auf das anliegende Flachdach eingesetzt, um den Brand des Flachdaches abzulöschen. Weitere Einsatzkräfte waren u.a. in den Aufbau der Wasserversorgung eingebunden.

Im gesamten Einsatzverlauf kamen schlussendlich 5 Atemschutztrupps außen und innen zum Einsatz. Die Überwachung der eingesetzten Trupps wurde zentral über den Gerätewagen Atemschutzüberwachung vorgenommen. Die letzten Glutnester im betroffenen Flachdachbereich wurden aus dem Korb der Drehleiter abgelöscht. Nach einer Druckbelüftung der Räume und der abschließenden Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle „kalt“ um 06:15 Uhr an die Polizei übergeben werden. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte aus beiden Ortsfeuerwehren im Einsatz.

Brand im Sport Club Langenhagen e.V. – BGPress 4150

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in den frühen Morgenstunden des 7. April 2022 zu einem Brand im Küchenbereich des Sport Club Langenhagen e.V., der auf die Dachfläche übergriff. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4111© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Zum Start in die Motorradsaison

6. April 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Initiative „Sichere Landstraße – Mein Tempo… Mein Leben!“ thematisiert seit 2021 die Hauptunfallursachen auf den Niedersächsischen Landstraßen: Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Im vergangenen Jahr verunglückten insgesamt 3.232 Motorradfahrende (2020: 3.388) auf Niedersachsens Straßen. Dabei wurden 75 (2020: 58) Motorradfahrende getötet und 834 (2020: 942) schwer verletzt.

Die Erweiterung der Initiative mit Blickrichtung auf die Motorradfahrenden hängt auch mit dem drastischen Anstieg der tödlich verunglückten Personen zusammen und richtet sich pünktlich zum Auftakt der Motorradsaison in Niedersachsen direkt an die Bikerinnen und Biker.

Heute (06.04.2022) starten das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, die Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. und der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. die neue, erweiterte Kampagne. Plakate an beliebten Motorradstrecken und ein besonderes Angebot an Fahrsicherheitstrainings sowie verschiedene Aktionstage sollen dabei zu einer zusätzlichen Sensibilisierung von Motorradfahrenden beitragen.

Außerdem greift die Initiative das Thema Motorradlärm auf und appelliert mit Plakaten und Spannbändern an die Motorradfahrenden für gegenseitige Rücksichtnahme.

Der Tenor der Kampagne: Mit angepasster Geschwindigkeit können schwere und im schlimmsten Fall tödliche Verkehrsunfälle vermieden werden! Außerdem bleibt der Lärmpegel, den Motoradfahrende verursachen und die Anwohnerinnen und Anwohner beliebter Strecken immer wieder ausgesetzt sind, auf einem erträglicheren Level.

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4085

Die Initiative „Sichere Landstarßße- Mein Tempo… Mein Leben!“ richtet sich an alle Bikerinnen und Biker. Innenminister Boris Pistorius. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Der Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zum Start der neuen Kampagne: „Bei den ersten frühlingshaften Temperaturen waren schon im März viele Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer unterwegs. Gerade zu Beginn der Saison beobachten wir jedes Jahr wieder mehr schwere Unfälle von motorisierten Zweiradfahrenden. Der Hauptgrund für die meisten schweren Unfälle ist das Rasen! Darum appelliere ich an alle Motoradfahrenden: Nehmen Sie bitte noch mehr Rücksicht auf sich und andere und achten ganz besonders auf ihre Geschwindigkeit. Im Frühjahr müssen sich die anderen Verkehrsteilnehmenden außerdem erst wieder an die ‚Bikerinnen‘ und ‚Biker‘ gewöhnen, wenn diese mit den wärmeren Temperaturen auf die Straßen zurückkehren.“

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4086

Die Initiative „Sichere Landstarßße- Mein Tempo… Mein Leben!“ richtet sich an alle Bikerinnen und Biker. Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V., sagt: „Motorradfahrende verhalten sich überwiegend verantwortungsvoll, sowohl was Geschwindigkeit als auch Lärm angeht. Angesichts der Unfallzahlen und der zum Teil örtlich vorhandenen Lärm-Probleme müssen wir aber verstärkt informieren und sensibilisieren. Durch eine angepasste Geschwindigkeit können (tödliche) Unfälle und belastender Lärm im Interesse aller vermieden werden. Unser exklusives Angebot für Motorrad-Fahrsicherheitstrainings soll die Motorradfahrenden in ihrer Sicherheit unterstützen und die Folgen der Pandemie, die viele Trainings temporär nicht zugelassen hat, ausgleichen.“

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4096

Die Initiative „Sichere Landstarßße- Mein Tempo… Mein Leben!“ richtet sich an alle Bikerinnen und Biker. Bernward Franzky, Vorstand für Verkehr, ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bernward Franzky, Vorstand für Verkehr, ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V.: „Drosseln noch mehr Bikerinnen und Biker innerorts Drehzahl und Lärm, bleiben Niedersachsens attraktive Motorradstrecken auch für Anwohnende und Reisende schön. Hier ist Rücksicht gefordert. Kollektivstrafen wie Straßensperrungen bringen uns in Sachen Lärm nicht weiter, weil dann auf andere Strecken ausgewichen wird. Neben gezielten Kontrollen setzen wir auf unsere Schilderaktion, mit der wir das Problembewusstsein der Motorradfahrenden schärfen, damit ihr Hobby nicht zu einer Belastung für andere wird. Schließlich können die Bikerinnen und Biker durch ihren Fahrstil die Lautstärke stark beeinflussen. Geschwindigkeit und das sichere Beherrschen der Maschine wiederum beeinflussen, wie sicher die Motorradfahrende durch die Saison kommen. Darum empfehlen wir – auch für alte Hasen – vor der ersten Ausfahrt dringend gute Vorbereitung und Training, z. B. unser Kurventraining.“

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4130

Die Initiative „Sichere Landstarßße- Mein Tempo… Mein Leben!“ richtet sich an alle Bikerinnen und Biker. Vorführung auf dem Verkehrssicherheitszentrum des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Das Maßnahmenpaket auf einen Blick:

  1. Plakate der Kampagne an beliebten Motorradstrecken, die außerorts am Straßenrand platziert sein werden.
  2. Kampagnen-Plakate und Spannbänder für Kommunen mit hoher Verkehrs- und Lärmbelastung durch Motorradfahrende, die innerorts platziert sein werden.
  3. Exklusive Kampagnenkonditionen für Motorrad-Fahrsicherheitstrainings seitens des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und der Landesverkehrswacht Niedersachsen (www.adac-niedersachsen.de und https://www.landesverkehrswacht.de/fahrsicherheitstraining/artikel-detail/gutschein-jetzt-die-kurve-kriegen/)

Aktionstage für Motorradfahrende an beliebten Strecken am 15.05.2022 in Martfeld (Landkreis Diepholz), am 11.06.2022 in Bad Lauterberg und am 24.07.2022 in Rinteln.

Verkehrssicherheitsbericht 2021 der Polizeidirektion Hannover – Polizeivizepräsident Jörg Müller mf© Matthias Falk

Verkehrssicherheitsbericht 2021 der Polizeidirektion Hannover

4. April 2022/in Region Hannover

HANNOVER (ots). Deutlich weniger Verletzte und ein historischer Tiefstand bei den Verkehrstoten – mit dem Verkehrssicherheitsbericht 2021 der Polizeidirektion (PD) Hannover werden die positiven Entwicklungen des vergangenen Jahres sichtbar gemacht. Auf der anderen Seite werden insbesondere die Zunahme von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Pedelecfahrenden in den Fokus gerückt und die Schwerpunkte der diesjährigen Verkehrssicherheitsarbeit vorgestellt.

Die bereits seit zwei Jahren andauernde Corona-Pandemie hat weiterhin einen unmittelbaren Einfluss auf das Verkehrsaufkommen und damit auf die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen im Jahr 2021. „Erfreulicherweise konnten wir positive Trends bei der Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen, insbesondere bei den verunglückten Seniorinnen und Senioren, feststellen. Zudem befindet sich die Zahl der Verkehrstoten auf einem historischen Tiefstand“, erläuterte Polizeivizepräsident Jörg Müller. Mit Sorge blickt der Polizeivizepräsident aber auf die deutlich gestiegene Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Pedelecfahrenden. „Wir sehen dort weiterhin einen starken Handlungsbedarf und werden durch gezielte Verkehrsunfallprävention das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden für das Thema schärfen und das Fehlverhalten gegenüber und von Rad- und Pedelecfahrenden in regelmäßigen und gezielten Kontrollen konsequent ahnden.“

Gesamtunfallzahlen

In den Jahren vor der Covid-19-Pandemie nahm die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover stetig zu. Der traurige Höhepunkt wurde im Jahr 2017 mit 37.324 polizeilich erfassten Verkehrsunfällen erreicht. Seitdem gingen die Zahlen zunächst leicht und seit dem Jahr 2020 deutlich zurück. Im vergangenen Jahr war eine Stagnation auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres festzustellen. Insgesamt registrierte die Polizei 32.113 Verkehrsunfälle, was ein Plus von 155 Fällen (0,5 Prozent) bedeutet.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, aber auch der gesellschaftlichen und ökologischen Diskussionen verändert sich auch das Thema Mobilität. Der Trend geht weiterhin zur verstärkten Nutzung alternativer Verkehrsmittel wie beispielsweise von Fahrrad, Pedelec, aber auch E-Scooter. Auch eine zunehmende Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs und moderner Mobilitätskonzepte wie Carsharing haben einen Einfluss auf die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen. Diese Entwicklung erhielt im Rahmen der Pandemie eine noch viel stärkere Dynamik.

Verkehrstote

Im Jahr 2021 registrierte die PD Hannover 26 Verkehrstote (Vgl. 2020: 35). „Die Zahl der Personen, die bei Verkehrsunfällen im vergangenen Jahr ums Leben kamen, erreichte ihren historischen Tiefstand“, so Polizeivizepräsident Jörg Müller. „Diesen sehr positiven Trend möchte die Polizei Hannover mit einer zielgerichteten Verkehrssicherheitsarbeit weiter verstärken. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern werden wir weiterhin an der Vision Zero arbeiten.“

Tödlich verlaufende Verkehrsunfälle haben eine Vielzahl von Ursachen. Infolge der Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes Hannover führten unter anderem Vorfahrtsverletzungen (fünf, 19,2 Prozent), überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit (vier, 15,4 Prozent), Fehler beim Überholen (zwei, 7,7 Prozent) und mangelnder Sicherheitsabstand (ein, 3,8 Prozent) als Hauptunfallursachen im vergangenen Jahr zu tödlichen Verkehrsunfällen. Erfreulich ist, dass im Jahr 2021 kein Verursachender unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Der größte Anteil mit 23 Prozent fiel weiterhin unter anderem auf andere Fahrfehler. Dies trifft beispielsweise oft dann zu, wenn eine Unfallursache nicht mehr zu ermitteln ist, weil der Fahrzeugführende nicht mehr befragt werden kann oder keine Zeugenaussagen vorliegen.

Nach der Verkehrsbeteiligung betrachtet, kamen die meisten Verkehrstoten als Insassen eines Pkw ums Leben (zehn Personen). Hierbei ist eine stark rückläufige Entwicklung festzustellen (Vgl. 2020: 19 Personen). Die Anzahl der getöteten Radfahrenden halbierte sich (vier Personen) im Vergleich zum Vorjahr (Vgl. 2020: acht Personen). Auch die Anzahl der getöteten Insassen von Lkw verringerte sich seit 2018 kontinuierlich und lag im Jahr 2021 bei einer Person. Vier Fußgänger wurden im vergangenen Jahr im Straßenverkehr getötet. Das bedeutet eine Zunahme von einer Person. Damit wurde aber das insgesamt niedrige Niveau der Vorjahre wieder erreicht. Bei der Anzahl der getöteten Kradfahrenden verzeichnete die Polizei einen Zuwachs von vier Personen (insgesamt sechs Getötete).

Die mit Abstand meisten im Straßenverkehr Getöteten (16 Personen) starben bei Verkehrsunfällen, die von Fahrerinnen und Fahrern von Pkw verursacht wurden. Nutzende von Lkw und Fahrrädern waren 2021 für jeweils vier getötete Personen verantwortlich. Auffällig ist, dass sechs Kradfahrende im Straßenverkehr verstarben, aber nicht den zugrundeliegenden Verkehrsunfall verursachten.

Der historische Tiefstand spiegelt sich auch bei der örtlichen Verteilung der Verkehrstoten wider. In der Landeshauptstadt Hannover verstarben im Jahr 2021 drei Personen (Vgl. 2020: sieben Personen) bei Verkehrsunfällen. Im Bereich des Umlandes registrierte die Polizei 17 tödlich verletzte Personen (Vgl. 2020: 21 Personen). Auf den Bundesautobahnen gab es sechs getötete Personen zu beklagen (Vgl. 2020: sieben Personen). Somit hat sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt.

Schwer- und Leichtverletzte

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 5.556 Personen durch Verkehrsunfälle verletzt. Die Zahl der Schwerverletzten ist im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent gesunken und betrug 521 Personen (Vgl. 2020: 547). Bei den Leichtverletzten verzeichnete die PD Hannover mit 5.035 Personen eine Abnahme von 3,9 Prozent (Vgl. 2020: 5.240). Damit setzte sich die positive Entwicklung der Vorjahre fort. Der weiterhin deutliche Rückgang des motorisierten Individualverkehrs infolge der Corona-Pandemie wirkte sich auch auf die Entwicklung der Verletztenzahlen im Jahr 2021 aus.

Risikogruppen

Bestimmte Personengruppen stehen aufgrund ihrer besonderen Schutzwürdigkeit oder aber eines signifikant erhöhten Risikos, bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet zu werden, im besonderen Fokus der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Hierunter fallen insbesondere Kinder im Alter zwischen 0 und 14 Jahren, die aufgrund mangelnder Erfahrung und fehlender Risikoeinschätzung bei der Teilnahme am Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Weiterhin unterliegen junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 24 Jahren und Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren ebenfalls einem deutlich höheren Risiko, bei einem Verkehrsunfall getötet oder verletzt zu werden.

Aufgrund der demografischen Entwicklung und aus ökologischen Gründen nimmt die Anzahl der Radfahrenden stetig zu. Damit geht eine hohe Anzahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Radfahrenden einher. Gleichzeitig sind Radfahrende im Falle eines Unfalles kaum gegen schwere Verletzungen geschützt und somit einem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt. Daher werden sie in der polizeilichen Unfallstatistik gesondert betrachtet.

Die Anzahl der verunglückten Kinder, das heißt die Summe der getöteten, schwer und leicht verletzten Kinder, betrug im vergangenen Jahr 386 Personen. Davon wurden 355 Kinder leicht, 30 schwer und ein Kind tödlich verletzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der verunglückten Kinder um 4,2 Prozent gesunken (Vgl. 2020: 403).

Besorgniserregend ist, dass 2021 wieder mehr Kinder auf dem Schulweg verunglückten. Eine Steigerung von 28,6 Prozent (20 Personen mehr als im Vorjahr) stellt für die Polizei ein Alarmsignal dar. „Diesem Trend wollen wir aktiv entgegenwirken. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie musste eine Vielzahl der präventiven Verkehrssicherheitsangebote der Polizei, insbesondere an den Grundschulen wie zum Beispiel Radfahrprüfungen oder Verkehrsunterricht deutlich eingeschränkt und zeitweise komplett eingestellt werden“, betonte Jörg Müller. „Zukünftig wird die Polizeidirektion Hannover wieder einen Schwerpunkt auf die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr legen, sei es durch Präsenz auf dem Schulweg oder Verkehrsunterricht an den Grundschulen.“

Die Anzahl der verunglückten jungen Erwachsenen stieg im letzten Jahr wieder leicht an und betrug insgesamt 828 Personen, das sich auf dem Niveau der Vorjahre bewegt (Vgl. 2020: 800 Personen). Aufgrund der Einschränkungen im Zuge der Pandemie konnten Präventionsprojekte der PD Hannover, wie beispielsweise „Abgelenkt… ist NEBEN der Spur!“, nicht durchgeführt werden. Auch hier sieht die PD Hannover vor, die Verkehrsunfallprävention wiederaufzunehmen und jungen Fahrenden ein Angebot zu unterbreiten.

Junge Erwachsene unterliegen weltweit dem höchsten Unfallrisiko im Straßenverkehr. Dies ist erfahrungsgemäß mit einem sogenannten erhöhten Anfängerrisiko, also der fehlenden Erfahrung, Gefahren vorausschauend zu erkennen und situativ richtig zu reagieren, zu erklären. Außerdem sind Lebensstil (wann und wo junge Erwachsene unterwegs sind), eine höhere Risikobereitschaft und die oftmals noch nicht abgeschlossene Persönlichkeitsentwicklung weitere Ursachen.

Im Jahr 2021 verunglückten 745 Senioren im Straßenverkehr. Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2018 sank die Anzahl um 18,6 Prozent (-170 Personen) und liegt immer noch 7,9 Prozent (64 Personen) unter dem Fünfjahresvergleichswert.

Menschen ab 65 Jahren werden immer mobiler. Sie sind immer häufiger im öffentlichen Verkehrsraum vertreten. Dabei nutzen sie verstärkt Alternativen zum Pkw. Der Anteil der Rad fahrenden Seniorinnen und Senioren nimmt ebenso zu wie die Nutzung von Pedelecs. Für diese Gruppe bot die PD Hannover zusammen mit Kooperationspartnern die Präventionsprojekte „Pedelec fahren – aber sicher!“ und „Fit im Auto“ an.

Die Gesamtzahl der verunglückten Radfahrerenden ist im Jahr 2021 gesunken. Insgesamt registrierte die Polizei 1.987 verunglückte Radfahrende. Im Fünfjahresvergleich ist eine Zunahme von 12,6 Prozent (+ 223 Personen) festzustellen. Erfreulich ist jedoch der Rückgang bei der Anzahl der getöteten Radfahrenden zu bewerten. Die Zahl ist um 50 Prozent auf vier Personen gesunken (Vgl. 2020: acht Personen).

Das Fahrrad erfreut sich bundesweit einer immer größeren Beliebtheit als alternatives und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Auch in der Stadt und Region Hannover nimmt der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zu. Im Zuge der Covid-19-Pandemie hat sich der Trend zum Radfahren noch einmal deutlich verstärkt. Diese Entwicklung spiegelt sich in den weiterhin hohen Verkehrsunfallzahlen unter der Beteiligung Radfahrender wider. „Die PD Hannover hat diesen Trend erkannt und initiiert ein Bündel von präventiven und repressiven Maßnahmen zur spürbaren Erhöhung der Sicherheit im Radverkehr“, so Markus Kiel, Leiter des Dezernats Einsatz und Verkehr.

Im März vergangenen Jahres setzte die Polizeidirektion Hannover beispielsweise erstmals eine Fahrradstaffel im Rahmen eines Pilotprojektes ein. Dieses wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen und die Fahrradstaffel personell aufgestockt; sie ist nun fester Bestandteil in der Organisation der PD Hannover. Zukünftig sollen sich zehn Beamtinnen und Beamte bei ihrer Aufgabenwahrnehmung auf die Sicherheit des Radverkehrs konzentrieren und an den Örtlichkeiten präsent sein, wo Radfahrende besonders gefährdet sind oder sich ihrerseits im Straßenverkehr falsch verhalten.

Grundsätzlich zählen Pedelecfahrende im Regelfall der Verkehrsunfallstatistik zu den Radfahrenden. In den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl der Verunglückten um 230,4 Prozent (+225 Personen) erhöht. Im Vergleich zum vergangenen Jahr war jedoch ein deutlich verlangsamter Anstieg um acht Personen (+ 2,4 Prozent) zu verzeichnen. Die PD Hannover bietet im Präventionsprojekt „Pedelec fahren – aber sicher!“ insbesondere den Seniorinnen und Senioren ein gezieltes Training, damit sie sich sicher mit einem Pedelec im Straßenverkehr bewegen können. Das Angebot richtet sich aber auch an jüngeren Verkehrsteilnehmende.

Verkehrsunfälle mit E-Scootern

Auch wenn die Nutzung von E-Scootern während der Corona-Pandemie vorübergehend nachließ, so ist zukünftig mit einer immer stärkeren Nutzung dieser neuen Mobilitätsform zu rechnen. Die Anzahl der verunglückten E-Scooter-Fahrenden ist im Jahr 2021 um 61 (+ 82,4 Prozent) auf 135 gestiegen. Die PD Hannover wird sich auch zukünftig mit einer Kombination aus Schwerpunktkontrollen und präventiven Maßnahmen der Verkehrssicherheit von E-Scooter-Fahrenden widmen.

Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Straßenbahnen

Bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Straßenbahnen ist die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen (-zehn, – elf Prozent). Hierbei sind keine Auffälligkeiten in Bezug auf die bereits genannten Risikogruppen zu erkennen.

Verkehrsstraftaten: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort/ Verkehrsunfallflucht

Die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei denen sich ein Beteiligter unerlaubt entfernte, stieg seit Jahren konstant und erreichte im Jahr 2019 den vorläufigen Höhepunkt. Im Zuge des deutlich geringeren Verkehrsaufkommens während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 sank die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Verkehrsunfallfluchten. Im Jahr 2021 war wieder ein leichter Anstieg (+20, + 0,2 Prozent) zu verzeichnen. Insgesamt liegt die Anzahl der Verkehrsunfallfluchten auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Verkehrsunfallprävention

Die PD Hannover setzt einen ganz deutlichen Schwerpunkt im Rahmen der Verkehrsunfallprävention auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche. Leider mussten viele Präventionsveranstaltungen im Jahr 2021 im Zuge der Corona-Pandemie ersatzlos abgesagt werden. Trotzdem gelang es, 4.411 Präventionsveranstaltungen durchzuführen. Darunter fielen beispielsweise Schulwegüberwachungen, Radfahrausbildungen, Verkehrserziehung und Elternabende.

Für die Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren konnten 170 Präventionsveranstaltungen angeboten werden. Thematisch wurden Veranstaltungen zum Radfahren, Verhalten in Bus und Bahn, Sichtbarkeit bei Dunkelheit, Fit im Auto und „Pedelec fahren – aber sicher!“ durchgeführt.

Verkehrsüberwachung

Neben der Prävention stellt die Verfolgung von Fehlverhalten im Straßenverkehr die zweite wichtige Säule der Verkehrssicherheitsarbeit dar. Dabei stehen die Verkehrstüchtigkeit und die Fehler der Fahrzeugführenden im Fokus. Im vergangenen Jahr wurde gegen 1.589 Personen ermittelt, die unter dem Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug geführt haben, ohne dass es zu einem Verkehrsunfall gekommen ist. Bei 1.159 Personen wurde eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel festgestellt, ohne dass sie einen Verkehrsunfall verursachten. Im Vergleich zu 2020 wurden weniger dieser Verstöße geahndet (- 247 bei Alkohol; – 14 bei Btm).

Im Jahr 2021 stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PD Hannover 7.647 widerrechtliche Nutzungen eines Mobiltelefons während der Fahrt fest. Dies ist ein Anstieg um 674 (+9,7 Prozent) im Vergleich zu 2020. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, die mit Verwarngeldern (fünf bis 55 Euro) geahndet wurden, ist ein Anstieg um 325 Verstöße (+2,9 Prozent) festzustellen. Bei qualifizierten Geschwindigkeitsverstößen (Bußgeld) war ein Rückgang um 921 (-5,1 Prozent) zu verzeichnen.

Die seit März 2021 erstmals eingesetzte Fahrradstaffel führte maßgeblich zur Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr. Dies machte sich auch bei der Anzahl der festgestellten Verstöße bemerkbar. Ein falsches Verhalten zum Nachteil des Radverkehrs (z. B. Überholen mit zu wenig Seitenabstand, Gefährdungen beim Abbiegen, Parken auf dem Radweg) wurde 3.090 Mal (+32,3 Prozent) sanktioniert. Ein falsches Verhalten von Radfahrenden wurde 8.434 Mal (+63,9 Prozent) festgestellt.

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