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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Brand im Sport Club Langenhagen e.V. – BGPress 4160 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Brand im Sport Club Langenhagen e.V.

7. April 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Am Donnerstagmorgen wurde der Löschzug der Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einem Feuer in einer Gaststätte alarmiert. Bewohner hatten zuvor das Feuer in dem Flachdachgebäude bemerkt und über die Notrufnummer 112 den Notruf abgesetzt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte ein in Vollbrand stehender Teilbereich des Daches bestätigt werden. Auch war bereits die Eingangstür zum Restaurant durch Mieter geöffnet worden. Aus der Einganstür quoll dichter Brandrauch.

Einsatzleiter Jens Heindorf ließ umgehend das Alarmstichwort von b1 auf b2 erhöhen, was zur Folge hatte, dass Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Langenhagen ausgelöst und zusätzlich die Krähenwinkler Ortsfeuerwehr nachgefordert wurde. In den ersten Einsatzminuten wurden mehrere Atemschutztrupp parallel eingesetzt. Zwei Trupps konnten im Innenangriff das Feuer im Küchenbereich ausmachen und weitestgehend ablöschen. Ein weiterer Trupp wurde über eine Steckleiter auf das anliegende Flachdach eingesetzt, um den Brand des Flachdaches abzulöschen. Weitere Einsatzkräfte waren u.a. in den Aufbau der Wasserversorgung eingebunden.

Im gesamten Einsatzverlauf kamen schlussendlich 5 Atemschutztrupps außen und innen zum Einsatz. Die Überwachung der eingesetzten Trupps wurde zentral über den Gerätewagen Atemschutzüberwachung vorgenommen. Die letzten Glutnester im betroffenen Flachdachbereich wurden aus dem Korb der Drehleiter abgelöscht. Nach einer Druckbelüftung der Räume und der abschließenden Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle „kalt“ um 06:15 Uhr an die Polizei übergeben werden. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte aus beiden Ortsfeuerwehren im Einsatz.

Brand im Sport Club Langenhagen e.V. – BGPress 4150

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in den frühen Morgenstunden des 7. April 2022 zu einem Brand im Küchenbereich des Sport Club Langenhagen e.V., der auf die Dachfläche übergriff. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4111© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Zum Start in die Motorradsaison

6. April 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Initiative „Sichere Landstraße – Mein Tempo… Mein Leben!“ thematisiert seit 2021 die Hauptunfallursachen auf den Niedersächsischen Landstraßen: Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Im vergangenen Jahr verunglückten insgesamt 3.232 Motorradfahrende (2020: 3.388) auf Niedersachsens Straßen. Dabei wurden 75 (2020: 58) Motorradfahrende getötet und 834 (2020: 942) schwer verletzt.

Die Erweiterung der Initiative mit Blickrichtung auf die Motorradfahrenden hängt auch mit dem drastischen Anstieg der tödlich verunglückten Personen zusammen und richtet sich pünktlich zum Auftakt der Motorradsaison in Niedersachsen direkt an die Bikerinnen und Biker.

Heute (06.04.2022) starten das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, die Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. und der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. die neue, erweiterte Kampagne. Plakate an beliebten Motorradstrecken und ein besonderes Angebot an Fahrsicherheitstrainings sowie verschiedene Aktionstage sollen dabei zu einer zusätzlichen Sensibilisierung von Motorradfahrenden beitragen.

Außerdem greift die Initiative das Thema Motorradlärm auf und appelliert mit Plakaten und Spannbändern an die Motorradfahrenden für gegenseitige Rücksichtnahme.

Der Tenor der Kampagne: Mit angepasster Geschwindigkeit können schwere und im schlimmsten Fall tödliche Verkehrsunfälle vermieden werden! Außerdem bleibt der Lärmpegel, den Motoradfahrende verursachen und die Anwohnerinnen und Anwohner beliebter Strecken immer wieder ausgesetzt sind, auf einem erträglicheren Level.

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4085

Die Initiative „Sichere Landstarßße- Mein Tempo… Mein Leben!“ richtet sich an alle Bikerinnen und Biker. Innenminister Boris Pistorius. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Der Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zum Start der neuen Kampagne: „Bei den ersten frühlingshaften Temperaturen waren schon im März viele Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer unterwegs. Gerade zu Beginn der Saison beobachten wir jedes Jahr wieder mehr schwere Unfälle von motorisierten Zweiradfahrenden. Der Hauptgrund für die meisten schweren Unfälle ist das Rasen! Darum appelliere ich an alle Motoradfahrenden: Nehmen Sie bitte noch mehr Rücksicht auf sich und andere und achten ganz besonders auf ihre Geschwindigkeit. Im Frühjahr müssen sich die anderen Verkehrsteilnehmenden außerdem erst wieder an die ‚Bikerinnen‘ und ‚Biker‘ gewöhnen, wenn diese mit den wärmeren Temperaturen auf die Straßen zurückkehren.“

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4086

Die Initiative „Sichere Landstarßße- Mein Tempo… Mein Leben!“ richtet sich an alle Bikerinnen und Biker. Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V., sagt: „Motorradfahrende verhalten sich überwiegend verantwortungsvoll, sowohl was Geschwindigkeit als auch Lärm angeht. Angesichts der Unfallzahlen und der zum Teil örtlich vorhandenen Lärm-Probleme müssen wir aber verstärkt informieren und sensibilisieren. Durch eine angepasste Geschwindigkeit können (tödliche) Unfälle und belastender Lärm im Interesse aller vermieden werden. Unser exklusives Angebot für Motorrad-Fahrsicherheitstrainings soll die Motorradfahrenden in ihrer Sicherheit unterstützen und die Folgen der Pandemie, die viele Trainings temporär nicht zugelassen hat, ausgleichen.“

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4096

Die Initiative „Sichere Landstarßße- Mein Tempo… Mein Leben!“ richtet sich an alle Bikerinnen und Biker. Bernward Franzky, Vorstand für Verkehr, ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Bernward Franzky, Vorstand für Verkehr, ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V.: „Drosseln noch mehr Bikerinnen und Biker innerorts Drehzahl und Lärm, bleiben Niedersachsens attraktive Motorradstrecken auch für Anwohnende und Reisende schön. Hier ist Rücksicht gefordert. Kollektivstrafen wie Straßensperrungen bringen uns in Sachen Lärm nicht weiter, weil dann auf andere Strecken ausgewichen wird. Neben gezielten Kontrollen setzen wir auf unsere Schilderaktion, mit der wir das Problembewusstsein der Motorradfahrenden schärfen, damit ihr Hobby nicht zu einer Belastung für andere wird. Schließlich können die Bikerinnen und Biker durch ihren Fahrstil die Lautstärke stark beeinflussen. Geschwindigkeit und das sichere Beherrschen der Maschine wiederum beeinflussen, wie sicher die Motorradfahrende durch die Saison kommen. Darum empfehlen wir – auch für alte Hasen – vor der ersten Ausfahrt dringend gute Vorbereitung und Training, z. B. unser Kurventraining.“

Zum Start in die Motorradsaison – BGPress 4130

Die Initiative „Sichere Landstarßße- Mein Tempo… Mein Leben!“ richtet sich an alle Bikerinnen und Biker. Vorführung auf dem Verkehrssicherheitszentrum des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Das Maßnahmenpaket auf einen Blick:

  1. Plakate der Kampagne an beliebten Motorradstrecken, die außerorts am Straßenrand platziert sein werden.
  2. Kampagnen-Plakate und Spannbänder für Kommunen mit hoher Verkehrs- und Lärmbelastung durch Motorradfahrende, die innerorts platziert sein werden.
  3. Exklusive Kampagnenkonditionen für Motorrad-Fahrsicherheitstrainings seitens des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt und der Landesverkehrswacht Niedersachsen (www.adac-niedersachsen.de und https://www.landesverkehrswacht.de/fahrsicherheitstraining/artikel-detail/gutschein-jetzt-die-kurve-kriegen/)

Aktionstage für Motorradfahrende an beliebten Strecken am 15.05.2022 in Martfeld (Landkreis Diepholz), am 11.06.2022 in Bad Lauterberg und am 24.07.2022 in Rinteln.

Verkehrssicherheitsbericht 2021 der Polizeidirektion Hannover – Polizeivizepräsident Jörg Müller mf© Matthias Falk

Verkehrssicherheitsbericht 2021 der Polizeidirektion Hannover

4. April 2022/in Region Hannover

HANNOVER (ots). Deutlich weniger Verletzte und ein historischer Tiefstand bei den Verkehrstoten – mit dem Verkehrssicherheitsbericht 2021 der Polizeidirektion (PD) Hannover werden die positiven Entwicklungen des vergangenen Jahres sichtbar gemacht. Auf der anderen Seite werden insbesondere die Zunahme von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Pedelecfahrenden in den Fokus gerückt und die Schwerpunkte der diesjährigen Verkehrssicherheitsarbeit vorgestellt.

Die bereits seit zwei Jahren andauernde Corona-Pandemie hat weiterhin einen unmittelbaren Einfluss auf das Verkehrsaufkommen und damit auf die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen im Jahr 2021. „Erfreulicherweise konnten wir positive Trends bei der Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen, insbesondere bei den verunglückten Seniorinnen und Senioren, feststellen. Zudem befindet sich die Zahl der Verkehrstoten auf einem historischen Tiefstand“, erläuterte Polizeivizepräsident Jörg Müller. Mit Sorge blickt der Polizeivizepräsident aber auf die deutlich gestiegene Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Pedelecfahrenden. „Wir sehen dort weiterhin einen starken Handlungsbedarf und werden durch gezielte Verkehrsunfallprävention das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmenden für das Thema schärfen und das Fehlverhalten gegenüber und von Rad- und Pedelecfahrenden in regelmäßigen und gezielten Kontrollen konsequent ahnden.“

Gesamtunfallzahlen

In den Jahren vor der Covid-19-Pandemie nahm die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover stetig zu. Der traurige Höhepunkt wurde im Jahr 2017 mit 37.324 polizeilich erfassten Verkehrsunfällen erreicht. Seitdem gingen die Zahlen zunächst leicht und seit dem Jahr 2020 deutlich zurück. Im vergangenen Jahr war eine Stagnation auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres festzustellen. Insgesamt registrierte die Polizei 32.113 Verkehrsunfälle, was ein Plus von 155 Fällen (0,5 Prozent) bedeutet.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, aber auch der gesellschaftlichen und ökologischen Diskussionen verändert sich auch das Thema Mobilität. Der Trend geht weiterhin zur verstärkten Nutzung alternativer Verkehrsmittel wie beispielsweise von Fahrrad, Pedelec, aber auch E-Scooter. Auch eine zunehmende Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs und moderner Mobilitätskonzepte wie Carsharing haben einen Einfluss auf die Entwicklung der Verkehrsunfallzahlen. Diese Entwicklung erhielt im Rahmen der Pandemie eine noch viel stärkere Dynamik.

Verkehrstote

Im Jahr 2021 registrierte die PD Hannover 26 Verkehrstote (Vgl. 2020: 35). „Die Zahl der Personen, die bei Verkehrsunfällen im vergangenen Jahr ums Leben kamen, erreichte ihren historischen Tiefstand“, so Polizeivizepräsident Jörg Müller. „Diesen sehr positiven Trend möchte die Polizei Hannover mit einer zielgerichteten Verkehrssicherheitsarbeit weiter verstärken. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern werden wir weiterhin an der Vision Zero arbeiten.“

Tödlich verlaufende Verkehrsunfälle haben eine Vielzahl von Ursachen. Infolge der Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes Hannover führten unter anderem Vorfahrtsverletzungen (fünf, 19,2 Prozent), überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit (vier, 15,4 Prozent), Fehler beim Überholen (zwei, 7,7 Prozent) und mangelnder Sicherheitsabstand (ein, 3,8 Prozent) als Hauptunfallursachen im vergangenen Jahr zu tödlichen Verkehrsunfällen. Erfreulich ist, dass im Jahr 2021 kein Verursachender unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Der größte Anteil mit 23 Prozent fiel weiterhin unter anderem auf andere Fahrfehler. Dies trifft beispielsweise oft dann zu, wenn eine Unfallursache nicht mehr zu ermitteln ist, weil der Fahrzeugführende nicht mehr befragt werden kann oder keine Zeugenaussagen vorliegen.

Nach der Verkehrsbeteiligung betrachtet, kamen die meisten Verkehrstoten als Insassen eines Pkw ums Leben (zehn Personen). Hierbei ist eine stark rückläufige Entwicklung festzustellen (Vgl. 2020: 19 Personen). Die Anzahl der getöteten Radfahrenden halbierte sich (vier Personen) im Vergleich zum Vorjahr (Vgl. 2020: acht Personen). Auch die Anzahl der getöteten Insassen von Lkw verringerte sich seit 2018 kontinuierlich und lag im Jahr 2021 bei einer Person. Vier Fußgänger wurden im vergangenen Jahr im Straßenverkehr getötet. Das bedeutet eine Zunahme von einer Person. Damit wurde aber das insgesamt niedrige Niveau der Vorjahre wieder erreicht. Bei der Anzahl der getöteten Kradfahrenden verzeichnete die Polizei einen Zuwachs von vier Personen (insgesamt sechs Getötete).

Die mit Abstand meisten im Straßenverkehr Getöteten (16 Personen) starben bei Verkehrsunfällen, die von Fahrerinnen und Fahrern von Pkw verursacht wurden. Nutzende von Lkw und Fahrrädern waren 2021 für jeweils vier getötete Personen verantwortlich. Auffällig ist, dass sechs Kradfahrende im Straßenverkehr verstarben, aber nicht den zugrundeliegenden Verkehrsunfall verursachten.

Der historische Tiefstand spiegelt sich auch bei der örtlichen Verteilung der Verkehrstoten wider. In der Landeshauptstadt Hannover verstarben im Jahr 2021 drei Personen (Vgl. 2020: sieben Personen) bei Verkehrsunfällen. Im Bereich des Umlandes registrierte die Polizei 17 tödlich verletzte Personen (Vgl. 2020: 21 Personen). Auf den Bundesautobahnen gab es sechs getötete Personen zu beklagen (Vgl. 2020: sieben Personen). Somit hat sich die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt.

Schwer- und Leichtverletzte

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 5.556 Personen durch Verkehrsunfälle verletzt. Die Zahl der Schwerverletzten ist im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent gesunken und betrug 521 Personen (Vgl. 2020: 547). Bei den Leichtverletzten verzeichnete die PD Hannover mit 5.035 Personen eine Abnahme von 3,9 Prozent (Vgl. 2020: 5.240). Damit setzte sich die positive Entwicklung der Vorjahre fort. Der weiterhin deutliche Rückgang des motorisierten Individualverkehrs infolge der Corona-Pandemie wirkte sich auch auf die Entwicklung der Verletztenzahlen im Jahr 2021 aus.

Risikogruppen

Bestimmte Personengruppen stehen aufgrund ihrer besonderen Schutzwürdigkeit oder aber eines signifikant erhöhten Risikos, bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet zu werden, im besonderen Fokus der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Hierunter fallen insbesondere Kinder im Alter zwischen 0 und 14 Jahren, die aufgrund mangelnder Erfahrung und fehlender Risikoeinschätzung bei der Teilnahme am Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Weiterhin unterliegen junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 24 Jahren und Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren ebenfalls einem deutlich höheren Risiko, bei einem Verkehrsunfall getötet oder verletzt zu werden.

Aufgrund der demografischen Entwicklung und aus ökologischen Gründen nimmt die Anzahl der Radfahrenden stetig zu. Damit geht eine hohe Anzahl von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Radfahrenden einher. Gleichzeitig sind Radfahrende im Falle eines Unfalles kaum gegen schwere Verletzungen geschützt und somit einem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt. Daher werden sie in der polizeilichen Unfallstatistik gesondert betrachtet.

Die Anzahl der verunglückten Kinder, das heißt die Summe der getöteten, schwer und leicht verletzten Kinder, betrug im vergangenen Jahr 386 Personen. Davon wurden 355 Kinder leicht, 30 schwer und ein Kind tödlich verletzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der verunglückten Kinder um 4,2 Prozent gesunken (Vgl. 2020: 403).

Besorgniserregend ist, dass 2021 wieder mehr Kinder auf dem Schulweg verunglückten. Eine Steigerung von 28,6 Prozent (20 Personen mehr als im Vorjahr) stellt für die Polizei ein Alarmsignal dar. „Diesem Trend wollen wir aktiv entgegenwirken. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie musste eine Vielzahl der präventiven Verkehrssicherheitsangebote der Polizei, insbesondere an den Grundschulen wie zum Beispiel Radfahrprüfungen oder Verkehrsunterricht deutlich eingeschränkt und zeitweise komplett eingestellt werden“, betonte Jörg Müller. „Zukünftig wird die Polizeidirektion Hannover wieder einen Schwerpunkt auf die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr legen, sei es durch Präsenz auf dem Schulweg oder Verkehrsunterricht an den Grundschulen.“

Die Anzahl der verunglückten jungen Erwachsenen stieg im letzten Jahr wieder leicht an und betrug insgesamt 828 Personen, das sich auf dem Niveau der Vorjahre bewegt (Vgl. 2020: 800 Personen). Aufgrund der Einschränkungen im Zuge der Pandemie konnten Präventionsprojekte der PD Hannover, wie beispielsweise „Abgelenkt… ist NEBEN der Spur!“, nicht durchgeführt werden. Auch hier sieht die PD Hannover vor, die Verkehrsunfallprävention wiederaufzunehmen und jungen Fahrenden ein Angebot zu unterbreiten.

Junge Erwachsene unterliegen weltweit dem höchsten Unfallrisiko im Straßenverkehr. Dies ist erfahrungsgemäß mit einem sogenannten erhöhten Anfängerrisiko, also der fehlenden Erfahrung, Gefahren vorausschauend zu erkennen und situativ richtig zu reagieren, zu erklären. Außerdem sind Lebensstil (wann und wo junge Erwachsene unterwegs sind), eine höhere Risikobereitschaft und die oftmals noch nicht abgeschlossene Persönlichkeitsentwicklung weitere Ursachen.

Im Jahr 2021 verunglückten 745 Senioren im Straßenverkehr. Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2018 sank die Anzahl um 18,6 Prozent (-170 Personen) und liegt immer noch 7,9 Prozent (64 Personen) unter dem Fünfjahresvergleichswert.

Menschen ab 65 Jahren werden immer mobiler. Sie sind immer häufiger im öffentlichen Verkehrsraum vertreten. Dabei nutzen sie verstärkt Alternativen zum Pkw. Der Anteil der Rad fahrenden Seniorinnen und Senioren nimmt ebenso zu wie die Nutzung von Pedelecs. Für diese Gruppe bot die PD Hannover zusammen mit Kooperationspartnern die Präventionsprojekte „Pedelec fahren – aber sicher!“ und „Fit im Auto“ an.

Die Gesamtzahl der verunglückten Radfahrerenden ist im Jahr 2021 gesunken. Insgesamt registrierte die Polizei 1.987 verunglückte Radfahrende. Im Fünfjahresvergleich ist eine Zunahme von 12,6 Prozent (+ 223 Personen) festzustellen. Erfreulich ist jedoch der Rückgang bei der Anzahl der getöteten Radfahrenden zu bewerten. Die Zahl ist um 50 Prozent auf vier Personen gesunken (Vgl. 2020: acht Personen).

Das Fahrrad erfreut sich bundesweit einer immer größeren Beliebtheit als alternatives und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Auch in der Stadt und Region Hannover nimmt der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zu. Im Zuge der Covid-19-Pandemie hat sich der Trend zum Radfahren noch einmal deutlich verstärkt. Diese Entwicklung spiegelt sich in den weiterhin hohen Verkehrsunfallzahlen unter der Beteiligung Radfahrender wider. „Die PD Hannover hat diesen Trend erkannt und initiiert ein Bündel von präventiven und repressiven Maßnahmen zur spürbaren Erhöhung der Sicherheit im Radverkehr“, so Markus Kiel, Leiter des Dezernats Einsatz und Verkehr.

Im März vergangenen Jahres setzte die Polizeidirektion Hannover beispielsweise erstmals eine Fahrradstaffel im Rahmen eines Pilotprojektes ein. Dieses wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen und die Fahrradstaffel personell aufgestockt; sie ist nun fester Bestandteil in der Organisation der PD Hannover. Zukünftig sollen sich zehn Beamtinnen und Beamte bei ihrer Aufgabenwahrnehmung auf die Sicherheit des Radverkehrs konzentrieren und an den Örtlichkeiten präsent sein, wo Radfahrende besonders gefährdet sind oder sich ihrerseits im Straßenverkehr falsch verhalten.

Grundsätzlich zählen Pedelecfahrende im Regelfall der Verkehrsunfallstatistik zu den Radfahrenden. In den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl der Verunglückten um 230,4 Prozent (+225 Personen) erhöht. Im Vergleich zum vergangenen Jahr war jedoch ein deutlich verlangsamter Anstieg um acht Personen (+ 2,4 Prozent) zu verzeichnen. Die PD Hannover bietet im Präventionsprojekt „Pedelec fahren – aber sicher!“ insbesondere den Seniorinnen und Senioren ein gezieltes Training, damit sie sich sicher mit einem Pedelec im Straßenverkehr bewegen können. Das Angebot richtet sich aber auch an jüngeren Verkehrsteilnehmende.

Verkehrsunfälle mit E-Scootern

Auch wenn die Nutzung von E-Scootern während der Corona-Pandemie vorübergehend nachließ, so ist zukünftig mit einer immer stärkeren Nutzung dieser neuen Mobilitätsform zu rechnen. Die Anzahl der verunglückten E-Scooter-Fahrenden ist im Jahr 2021 um 61 (+ 82,4 Prozent) auf 135 gestiegen. Die PD Hannover wird sich auch zukünftig mit einer Kombination aus Schwerpunktkontrollen und präventiven Maßnahmen der Verkehrssicherheit von E-Scooter-Fahrenden widmen.

Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Straßenbahnen

Bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Straßenbahnen ist die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr erneut zurückgegangen (-zehn, – elf Prozent). Hierbei sind keine Auffälligkeiten in Bezug auf die bereits genannten Risikogruppen zu erkennen.

Verkehrsstraftaten: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort/ Verkehrsunfallflucht

Die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei denen sich ein Beteiligter unerlaubt entfernte, stieg seit Jahren konstant und erreichte im Jahr 2019 den vorläufigen Höhepunkt. Im Zuge des deutlich geringeren Verkehrsaufkommens während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 sank die Gesamtzahl der polizeilich erfassten Verkehrsunfallfluchten. Im Jahr 2021 war wieder ein leichter Anstieg (+20, + 0,2 Prozent) zu verzeichnen. Insgesamt liegt die Anzahl der Verkehrsunfallfluchten auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Verkehrsunfallprävention

Die PD Hannover setzt einen ganz deutlichen Schwerpunkt im Rahmen der Verkehrsunfallprävention auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche. Leider mussten viele Präventionsveranstaltungen im Jahr 2021 im Zuge der Corona-Pandemie ersatzlos abgesagt werden. Trotzdem gelang es, 4.411 Präventionsveranstaltungen durchzuführen. Darunter fielen beispielsweise Schulwegüberwachungen, Radfahrausbildungen, Verkehrserziehung und Elternabende.

Für die Zielgruppe der Seniorinnen und Senioren konnten 170 Präventionsveranstaltungen angeboten werden. Thematisch wurden Veranstaltungen zum Radfahren, Verhalten in Bus und Bahn, Sichtbarkeit bei Dunkelheit, Fit im Auto und „Pedelec fahren – aber sicher!“ durchgeführt.

Verkehrsüberwachung

Neben der Prävention stellt die Verfolgung von Fehlverhalten im Straßenverkehr die zweite wichtige Säule der Verkehrssicherheitsarbeit dar. Dabei stehen die Verkehrstüchtigkeit und die Fehler der Fahrzeugführenden im Fokus. Im vergangenen Jahr wurde gegen 1.589 Personen ermittelt, die unter dem Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug geführt haben, ohne dass es zu einem Verkehrsunfall gekommen ist. Bei 1.159 Personen wurde eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel festgestellt, ohne dass sie einen Verkehrsunfall verursachten. Im Vergleich zu 2020 wurden weniger dieser Verstöße geahndet (- 247 bei Alkohol; – 14 bei Btm).

Im Jahr 2021 stellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PD Hannover 7.647 widerrechtliche Nutzungen eines Mobiltelefons während der Fahrt fest. Dies ist ein Anstieg um 674 (+9,7 Prozent) im Vergleich zu 2020. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, die mit Verwarngeldern (fünf bis 55 Euro) geahndet wurden, ist ein Anstieg um 325 Verstöße (+2,9 Prozent) festzustellen. Bei qualifizierten Geschwindigkeitsverstößen (Bußgeld) war ein Rückgang um 921 (-5,1 Prozent) zu verzeichnen.

Die seit März 2021 erstmals eingesetzte Fahrradstaffel führte maßgeblich zur Verbesserung der Sicherheit im Radverkehr. Dies machte sich auch bei der Anzahl der festgestellten Verstöße bemerkbar. Ein falsches Verhalten zum Nachteil des Radverkehrs (z. B. Überholen mit zu wenig Seitenabstand, Gefährdungen beim Abbiegen, Parken auf dem Radweg) wurde 3.090 Mal (+32,3 Prozent) sanktioniert. Ein falsches Verhalten von Radfahrenden wurde 8.434 Mal (+63,9 Prozent) festgestellt.

ASB bittet um Rollkoffer für ukrainische Geflüchtete – Rollkoffer ASB

ASB bittet um Rollkoffer für ukrainische Geflüchtete

4. April 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Für sein Spendenlager in der Halle 12 auf dem Messegelände Hannover sucht der ASB Hannover-Land/Schaumburg dringend saubere und intakte Rollkoffer. „Viele Mütter mit Kindern, die am Drehkreuz Hannover ankommen, haben für ihre Flucht eiligst das Nötigste in Taschen und Tüten verpackt, die sich für eine Weiterreise als äußerst provisorisch und mangelhaft erweisen“, hat Geschäftsführer Jens Meier bei einem Besuch in der Messehalle festgestellt.

Wer einen oder mehrere stabile Koffer mit Rollen abzugeben hat, kann diese beim ASB an der Messehalle 12 abgeben. Absprachen mit ASB-Projektleiter Klaus Fricke unter Telefon 0173.6284277 .

Hinweis: Der ASB benötigt derzeit keine Kleiderspenden, weil das eigene Spendenlager bereits ausreichend gefüllt ist.

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine in der Woche vom 4. bis 10. April 2022

3. April 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). In der Region Hannover gibt es in der kommenden Woche wieder viele Impfangebote in allen Gemeinden des Regionsgebiets. Neben den bereits in der Vergangenheit verfügbaren Impfstoffen von Biontech und Moderna sind in allen Kommunen des Regionsgebiets auch Impfungen mit dem Protein-Impfstoff von Novavax möglich. Diese Termine sind entsprechend kenntlich gemacht. Bei den Impfangeboten, bei denen kein Impfstoff genannt ist, werden die Impfstoffe von Moderna und BioNTech/Pfizer geimpft. Die Impfungen sind grundsätzlich für alle möglich, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Barsinghausen
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr sowie Mo 17.30-21.30 Uhr, Marktstraße 5, 30890 Barsinghausen (Di: Novavax)

Burgdorf
– Mo, Di, Do, Fr, 10- 16 Uhr sowie Mo + Fr, 17.30-21 Uhr, Marktstraße 55, 31303 Burgdorf (Di: Novavax)
– Sa, 10-17 Uhr, Marktstraße 55, 31303 Burgdorf, Kinderimpfen

Burgwedel
– Do bis Fr 10-16 Uhr, Auf der Ramhorst 1, 30938 Burgwedel (Fr: Novavax) 

Garbsen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Immenweg 5, 30827 Garbsen (Di: Novavax)
– Do bis Fr, 10-16 Uhr sowie Do, 17.30-21 Uhr, Hérouville-St.-Clair-Platz 1-3, 30823 Garbsen

Gehrden
– Mo + Mi, 10-16 Uhr, sowie Mi, 17.30-21 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden (Mo: Novavax)
– Sa, 10-17 Uhr, Vierständehaus, Kirchstraße 5, 30989 Gehrden, Kinderimpfen

Hannover

Impfangebote für Kinder (mit Terminvergabe)

  • Impfzentrum am Zoo, Adenauerallee 1, 30175 Hannover, Mo bis Fr, 12-21 Uhr, Sa, 9-17 Uhr, Kinderimpfen
  • Misburg, Bürgerhaus Misburg, Seckbruchstraße 20, 30629 Hannover, Mo 16-20 Uhr, Kinderimpfen
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, 30167 Hannover: Mi – Fr, 16-20 Uhr, 

Impfangebote für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

  • Ernst-August-Galerie, Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover, Mo bis Sa, 10-20 Uhr
  • Bemerode, DRK Kita und Familienzentrum Pappelteich, Anecampstraße 22, 30539 Hannover, Do, 15-20 Uhr, Kinderimpfen (offenes Angebot für Kinder, mit Dolmetscherin für die Sprachen Arabisch, Kurdisch und Englisch)
  • Impfzentrum am Landtag, Leinstraße 27, Mo-Sa, 16.30-20 Uhr, So, 11-16 Uhr (externes Angebot, mRNA und Novavax)
  • Kirchrode, Druckhalle, August-Madsack-Straße 1, 30559 Hannover, Mo-Fr, 9-17 Uhr
  • List, Impfzentrum Lister Platz, Podbielskistr. 6, 30163 Hannover, Mi bis Fr, 12 bis 19 Uhr, Sa/So, 11-18 Uhr (externes Angebot)
  • Linden, Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, 30451 Hannover, Fr, 10-17 Uhr
  • Mitte, Verein für interkulturelle Erziehung, Bildung, Kultur und Sport e. V., Münzstraße 3, 30159 Hannover, Fr, 9-14:30 Uhr (bulgarisch-sprachiges, offenes Angebot für Frauen mit Voranmeldung unter 0511-14274)
  • Mittelfeld, Spittastraße 2, 30519 Hannover, Mi bis Fr, 9-17 Uhr
  • Misburg, Bürgerhaus Misburg, Seckbruchstraße 20, 30629 Hannover, Do 10-17 Uhr und 17:30-21 Uhr
  • Mühlenberg, Mühlenberger Markt 1, Stadtteilzentrum, 30457 Hannover, Mo bis Di, 10-16 Uhr
  • Nordstadt, Uni-Mensa, Callinstraße 23, 30167 Hannover, Mo bis Di, 9-17 Uhr, Mi –  Fr, 9-16 Uhr (Mi: Novavax), sowie Mo-Di, 17:30-21 Uhr
  • Ricklingen, Stadtteilzentrum, Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover, Mi, 10-17 Uhr und 17:30-21 Uhr
  • Roderbruch, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Roderbruchmarkt 18, 30627 Hannover, Mo bis Fr, 9-17 Uhr. (Fr: Novavax)
  • Sahlkamp, Sadtteiltreff Sahlkamp, Elmstraße 15, 30657 Hannover, Fr, 9-17 Uhr
  • Stöcken, Stadtteilzentrum, Eichsfelder Straße 101, 30419 Hannover, Fr, 10-17 Uhr 

Hemmingen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, sowie Di, 17.30-21 Uhr, Rathausplatz 1, 30966 Hemmingen (Mi: Novavax)
– Sa, 10-17 Uhr, Wäldchenschule Arnum, Klapperweg 18, 30966 Hemmingen / OT Arnum, Kinderimpfen 

Isernhagen
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Jacobistr. 5, 30916 Isernhagen (Di: Novavax)

Laatzen
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Leine-Center, Marktplatz, 30880 Laatzen (Mi: Novavax)

Lehrte
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Zuckerpassage 4, 31275 Lehrte (Mi: Novavax)

Neustadt
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Veranstaltungszentrum Leinepark (VZL), Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt (Mo: Novavax)
-Di, 17.30-21 Uhr, Veranstaltungszentrum Leinepark (VZL), Suttorfer Str. 8, 31535 Neustadt

Pattensen
– Do + Fr, 10-16 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen (Fr: Novavax)
– So, 10-17 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden, Landstraße 8, 30982 Pattensen, Kinderimpfen

Ronnenberg
– Fr, 10-16 Uhr, Gemeinschaftshaus Ronnenberg, Weetzer Kirchweg 3, 30952 Ronnenberg
– So, 10-17 Uhr, Gemeinschaftshaus Ronnenberg, Weetzer Kirchweg 3, 30952 Ronnenberg, Kinderimpfen

Seelze
– Mo, Mi, Do, Fr, 10-16 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze (Do: Novavax)
– Fr, 17:30-21 Uhr, Lampehof 1, 30926 Seelze

Sehnde
– Mo bis Mi, 10-16 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde (Mi: Novavax)
– Do, 17:30-21 Uhr, Mittelstraße 30, 31319 Sehnde

Springe
– Mo bis Do, 10-16 Uhr, Hinter der Burg 4, 31832 Springe (Mi: Novavax)
– Do, 17:30-21 Uhr, Helmut-Schmieder-Halle, Neue Rodenbeeke, 31832 Springe

Uetze
– Do bis Fr, 10-16 Uhr, Mittelstraße 2, 31311 Uetze-Hänigsen (Do: Novavax)

Wedemark
– Di bis Fr, 10-16 Uhr, Mehrzweckhalle Bissendorf, Am Mühlenberg 22, 30900 Wedemark (Do: Novavax) 

Wennigsen
– Do + Fr, 10-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12, 30974 Wennigsen  

Wunstorf
– Mo bis Fr, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone). (Do: Novavax)
– Mo bis Di, 17.30-21 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone)
– Sa, 10-16 Uhr, Lange Straße 48, 31515 Wunstorf (Fußgängerzone), Kinderimpfen

Darüber hinaus bieten zahlreiche Arztpraxen und einige Apotheken Impfungen an. Änderungen vorbehalten.

25-Jähriger bei Unfall auf B118 schwer verletzt – B118 cmm© Carl-Marcus Müller

25-Jähriger bei Unfall auf B118 schwer verletzt

3. April 2022/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Am Samstag, 02.04.2022, ist ein 25-Jähriger mit seinem VW Fox von der Fahrbahn der B 188 abgekommen. Bei dem Unfall wurde er im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover war der Mann gegen 17:00 Uhr auf der B 188 aus Richtung Burgdorf in Richtung Uetze unterwegs. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam er kurz vor der Abzweigung nach Burgdorf-Schwüblingsen mit den Rädern seines VW Fox ins rechte Erdreich. Dies brachte den Pkw ins Schleudern und anschließend von der Fahrbahn nach links ab. Das Auto überschlug sich und klemmte den Mann ein. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte der Fahrer schwer verletzt aus dem Fahrzeug befreit werden. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von circa 1.700 Euro.

Regionspräsident Krach startet Schwimmkurse der neuen Offensive – Schwimmkurse

Regionspräsident Krach startet Schwimmkurse der neuen Offensive

3. April 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Der Startschuss ist gefallen: Nach einer kurzen und intensiven Vorbereitungsphase hat Regionspräsident Steffen Krach gemeinsam mit dem Stadt- und Regionssportbund, dem Turn-Klubb zu Hannover sowie dem Lehrter SV im Hallenbad Isernhagen die Schwimmoffensive der Region Hannover gestartet. „Wir sehen heute in diesem Bad, wieviel Freude Kinder im Wasser haben und gerne schwimmen lernen. Ich danke an dieser Stelle dem Isernhagener Bad, unsere Initiative positiv zu begleiten und insbesondere unseren vier Projektpartnern, dass sie innerhalb weniger Wochen erste Schwimmkurse für Kitas, Grundschulen und auch freie Angebote auf die Beine stellen konnten!“

Insbesondere haben die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen deutlich gezeigt, dass es hier einen Aufholbedarf gibt. „Aktuell können mehr als die Hälfte der Kinder im Grundschulalter nicht ausreichend schwimmen – eine der großen Motivationen für mich und die Gemeinde Isernhagen, unser Hallenbad zu betreiben und den Betrieb für die kommenden Jahre zu sichern. Eine Ergänzung des Angebots von Schwimmkursen durch die Schwimmoffensive ist dabei ein toller weiterer Baustein, um unsere Kinder schwimmsicher zu machen“, unterstreicht Isernhagens Bürgermeister Tim Mithöfer die Notwendigkeit von Schwimmflächen für Seepferdchen-Angebote.

Die hannoversche Sportjugend veranstaltet nächste Woche ein eigenes Schwimmferiencamp, der TKH startet nach Ostern mit zehn offenen Angeboten in dem Becken der MHH, als erste Kindertagesstätte ist der Tiga-Park mit im Boot und weitere 40 müssen nun mit passenden Wasserzeiten versorgt werden. Der SSB konnte schon 25 Übungsleiterinnen und Übungsleiter zusätzlich ausbilden, monatlich können bis zu 25 weitere hinzukommen. „Wir hoffen, dass mit dem Herunterfahren von Coronaschutzmaßnahmen noch Bäder in Altenheimen und Hotels hinzukommen. Die Planungen laufen auf Hochtouren, um hier dann durchstarten zu können“, blickt TKH Vorstand Hajo Rosenbrock auf die Aufgaben der kommenden Wochen.

Allein in den vergangenen Wochen konnten viele freie Wasserzeiten identifiziert werden. „Diese müssen wir jetzt an Sportvereine und Kitas vermitteln oder Übungsleiter finden, die dann Zeit haben. Mit vereinten Kräften schaffen wir diese Aufgaben in der Stadt und im Umland“, gibt Anika Brehme vom Stadtsportbund einen Einblick in die Herausforderungen der Schwimmoffensive. Regionspräsident Steffen Krach schließt den Auftakttermin mit einem klaren Ziel: „Wir wollen, dass deutlich mehr Kinder als heute in der ersten Klasse bereits Schwimmerfahrung beziehungsweise das Seepferdchen haben!“

Infos und Kontakt gibt es unter www.schwimmoffensive-hannover.de oder per Mail an info@schwimmoffensive-hannover.de und bei allen Projektpartnern.

Spendentransport der Region Hannover

Spendentransport der Region Hannover in Partnerlandkreis Posen startet

1. April 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Am Freitagmorgen macht sich ein Spendentransport der Region Hannover in Richtung Posen auf den Weg. Mit an Bord sind zahlreiche Spenden für den Partnerlandkreis der Region Hannover, die vor Ort in Polen für die Ukraine-Hilfe benötigt werden.

Regionspräsident Steffen Krach erklärt: „Wir haben vor wenigen Tagen eine Videokonferenz mit unserem Partnerlandkreis gehabt, in dem um Hilfe gebeten wurde. Daraufhin haben wir einen hausinternen Spendenaufruf gestartet und die organisatorischen Schritte in die Wege geleitet.“

Innerhalb kürzester Zeit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Region Hannover Feldbetten, Matratzen, Bettwäsche, Schlafsäcke, Decken und Hygieneartikel gesammelt, gelagert wurde das Material unmittelbar neben dem Regionshaus. Zusammengekommen sind bei der Sammelaktion elf Matratzen, elf Paletten Bettzubehör sowie zwei Paletten Hygieneartikel. Sicherheitsdezernentin Cora Hermenau ist beeindruckt: „Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier in den vergangenen Tagen an idealistischer und logistischer Arbeit geleistet haben, ist absolut beeindruckend. Wir haben das Thema mit hoher Priorität behandelt.“

Ohne Unterstützung geht es aber nicht. Das Abfallunternehmen aha hat sich spontan bereiterklärt, den Transport nach Posen zu übernehmen. In den frühen Morgenstunden des Freitages wird ein voll beladener Lkw die Spenden nach Polen fahren. Die Transportkosten übernimmt die Region Hannover. Thomas Schwarz, aha-Geschäftsführer: „Wenn wir von Hannover aus helfen können, dann tun wir das selbstverständlich. Die Spendenbereitschaft ist enorm, wir tragen mit unserer Logistikerfahrung gerne unseren Teil dazu bei.“

Für Regionspräsident Steffen Krach ist die Aktion ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit: „Ein ganz großer Dank geht einerseits an aha, die sofort zur Verfügung standen und ganz unkompliziert und ohne Umstände die Hilfe und den Transport möglich gemacht haben. Und natürlich an die Spenderinnen und Spender. Solidarität ist in diesen Zeiten unersetzbar wichtig.“

Aktuelle Impf-Termine

Impftermine am Wochenende 1. bis 3. April 2022

31. März 2022/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Impfteams der Region Hannover sind auch am kommenden Wochenende wieder in den Umlandkommunen und der Landeshauptstadt im Einsatz. Angebote gibt es sowohl für Kinder, als auch für Jugendliche und Erwachsene.

Impftermine für Kinder von fünf bis elf Jahren

Freitag 01.04.

Zoo Hannover

Fr, 12-21 Uhr, Adenauerallee 3, 30175 Hannover

Leibniz Universität Hannover

Fr, 16-20 Uhr, Callinstr. 23, 30167 Hannover

Samstag 02.04.

Zoo Hannover

Sa, 9-17 Uhr, Adenauerallee 3, 30175 Hannover

Mittelfeld

Sa, 9-17 Uhr, Spittastraße 2, 30519 Hannover

Barsinghausen

Sa, 10-17 Uhr, Marktstr. 5, 30890 Barsinghausen

Burgwedel

Sa, 10-17 Uhr, Auf der Rahmhorst 1, 30938 Burgwedel

Laatzen

Sa, 10-17 Uhr, Marktplatz, 30880 Laatzen (Leine-Center)

Sehnde

Sa, 10-17 Uhr, Mittelstr. 30, 31319 Sehnde

Sonntag 03.04.

Zoo Hannover

So, 9-17 Uhr, Adenauerallee 3, 30175 Hannover

Mittelfeld

So, 9-17 Uhr, Spittastraße 2, 30519 Hannover

Garbsen

So, 10-17 Uhr, Hérouville-St.-Claire-Platz 1-3, 30823 Garbsen

Neustadt a. Rbge.

So, 10-17 Uhr, DRK-Hort, Hans-Böckler-Str. 20, 31535 Neustadt a. Rbge.

Impftermine für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene

Freitag 01.04. (Feierabend-impfen)

Ernst-August-Galerie

Fr, 10-20 Uhr, Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover

Verein für interkulturelle Erziehung, Bildung, Kultur und Sport e.V.

Fr, 9-14.30 Uhr, Münzstr. 3, 30159 Hannover (nur Frauen!; u.a. arabisches Sprachangebot; Anmeldung unter 0511/14274)

Burgdorf

Fr, 17.30-21 Uhr, Marktstr. 55, 31303 Burgdorf

Wennigsen

Fr, 17.30-21 Uhr, Max-Planck-Str. 12, 30974 Wennigsen

 

Samstag 02.04.

Ernst-August-Galerie

Sa, 10-20 Uhr, Ernst-August-Platz 2, 30159 Hannover

Impfzentrum am Landtag
Sa, 11-16 Uhr, Leinstraße 27 (externes Angebot)

Impfzentrum Lister Platz,
Sa, 11-18 Uhr, Podbielskistr. 6 (externes Angebot)

 

Sonntag 03.04.

Hannover Marathon

So, 17.30-21 Uhr, Neues Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Impfzentrum am Landtag
So, 11-16 Uhr, Leinstraße 27 (externes Angebot)

Impfzentrum Lister Platz,
So, 11-18 Uhr, Podbielskistr. 6 (externes Angebot)

 

Tödlicher Auffahrunfall auf der A7 nahe Laatzen – BGP 3929© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Tödlicher Auffahrunfall auf der A7 nahe Laatzen

29. März 2022/in Region Hannover

LAATZEN (PM/red). Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstag gegen 17.45 Uhr auf der Autobahn 7 nahe der Auffahrt Laatzen. Ein junger Mann in einem Fiat-Ducato fuhr auf einen am Ende eines Staus stehenden Lastwagen auf. Der Fahrer des Kleinlasters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb später im Krankenhaus. Der Fahrer des LKW vom Typ Scania blieb unverletzt.

Die A7 Richtung Süden war längere Zeit gesperrt. Um 17.49 Uhr gab es Stadtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Laatzen mit den Stichworten „A7, Laatzen Richtung Dreieck Süd, Auffahrunfall LKW“. Umgehend rückten mehrere Fahrzeuge mit Rüstsätzen für die technische Hilfeleistung aus. Unter Einsatz von schwerem technischen Gerät wurde das Führerhaus des Ducato in Richtung der rechten Leitplanke gezogen. Ein erfahrener Feuerwehrmann war am bzw. im Fahrzeug und beobachte zusammen mit den Notarzt den jungen Mann. Der Kopf wurde stabilisiert und vorsichtig die Rettung eingeleitet. Um 18.15 Uhr war der Fahrer befreit. Auf einer Trage ging es Richtung Rettungswagen. Lebensgefährlich verletzt kam er in ein Krankenhaus. Um 18.40 Uhr verließen RTW und Notarzt endlich die Einsatzstelle, der Patient war transportfähig. Im Krankenhaus erlag er letztendlich seinen Verletzungen.

Wegen des Starts vom Rettungshubschrauber wurde auch die Richtungsfahrbahn gen Norden kurzzeitig gesperrt. Unter lautem Getöse startete dieser wenig später ohne Patienten Richtung MHH in Hannover.

Gegen 19 Uhr rückten alle Feuerwehren wieder ein. Vor Ort waren 40 Kräfte der vier Laatzener Ortsfeuerwehren. Der Verkehrsunfalldienst nahm noch während der letzten Aufräumarbeiten erste Sicherungs- und Aufklärungsarbeiten zur Unfallursache auf.

 

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