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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Omikron-Verdachtsfall in der Region Hannover bestätigt – Sequenzierung

Omikron-Verdachtsfall in der Region Hannover bestätigt

7. Dezember 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat den ersten Fall der Omikron-Variante registriert. Die positiv getestete Person war am 22. November mit Symptomen von einer Reise zurückgekehrt und hatte sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben.

Der daraufhin vom Hausarzt durchgeführte PCR-Test bestätigte zunächst die Corona-Infektion. „Wir haben daraufhin eine Sequenzierung veranlasst und die Kontakte bestimmt. Das hat vorbildlich funktioniert“, erklärt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. Jetzt hat die Region Hannover dann die Bestätigung des Labors erhalten, dass es sich um die Omikron-Variante handelt. „Die wenigen Kontaktpersonen die es gab, haben sich umgehend in Quarantäne begeben oder befinden sich dort.“

Nach Erkenntnissen des Gesundheitsamtes bestand bei der positiv getesteten Person ein zweifacher Impfschutz, die Infektion verlief mild.

Regionspräsident Steffen Krach. „Wir haben nun den ersten Omikron-Fall in unserer Region. Welche Konsequenzen das für das Infektionsgeschehen hat, können wir heute noch nicht sagen. Wir müssen alle weiterhin vorsichtig sein und die Regeln einhalten. Also Masken tragen, Abstände wahren und Kontakte so gut es geht reduzieren. Außerdem bietet die Impfung weiterhin den besten Schutz vor einem schweren Verlauf.“

Ein weiterer Verdachtsfall wird derzeit noch sequenziert. Dieser hatte nach derzeitigem Kenntnisstand keinen direkten Kontakt zum Indexfall.

Impfen

Ab 6. Dezember: Impfangebote in allen 21 Städten und Gemeinden

3. Dezember 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Ab der kommenden Woche sind in allen 21 Städten und Gemeinden in der Region Hannover Impfangebote verfügbar. Die Region Hannover weist darauf hin, dass es zu Wartezeiten kommen kann. Wer sich an einem der Standorte impfen lassen will, sollte daher auf wetterfeste Kleidung achten. Darüber hinaus sind das Impfbuch und der Personalausweis oder Reisepass mitzubringen. Darüber hinaus bitte die Region hannover darum, die notwendigen Einverständniserklärungen möglichst vorher ausdrucken und auszufüllen.

Die Formulare sind im Internet auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts zu finden: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

Ab dem 6. Dezember gilt zudem, dass die Impfzentren zwischen 12 und 13 Uhr geschlossen sind. „Die Hilfsorganisationen leisten uns einen unschätzbaren Dienst. Ich bin sehr dankbar, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Aufgabe übernommen haben, die Region Hannover bei ihrer Impfkampagne zu unterstützen. Umso wichtiger ist es, dass die Arbeit so gestaltet ist, dass sie auch leistbar ist. Eine Mittagspause sollte jedem zustehen. Wir hoffen, dass alle dafür Verständnis haben“, sagt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau.

Alle Impfangebote vom 4. bis 10. Dezember 2021 im Überblick – Änderungen vorbehalten:

 

Barsinghausen
– Montag bis Freitag 10-12 und 13-16 Uhr, Marktstraße 5 

Burgdorf
– Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 10- 12 und 13- 16 Uhr, Marktstraße 55.

Burgwedel
– Donnerstag und Freitag, 10- 12 und 13-16 Uhr, Kokenhorststraße 2

Garbsen
– Montag bis Mittwoch, 10-12 und 13-16 Uhr, Immenweg 5
– Donnerstag und Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Hérouville-St.-Claire-Platz 

Gehrden
– Montag und Mittwoch, 10-12 und 13-16 Uhr, Kirchstraße 1-3 

Hannover
– Sonntag, 5.12., 9-17 Uhr, Kabelkamp 3
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Gesundheitsamt, Weinstraße 2-3
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Parkplatz Regionshaus, Hildesheimer Straße   18 / Maschstraße 25
– Montag bis Freitag, 16.30-20 Uhr, Zoo Hannover, Adenauerallee 3
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Mühlenberger Markt 5, Mühlenberg
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-17 Uhr, Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Mensa der Leibniz-Universität, Callinstraße 23
– Montag bis Freitag, 16-20 Uhr, Sophienklinik, Bischofsholer Damm 160
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Roderbruchmarkt 18

Hemmingen
– Montag bis Mittwoch, 10- 2 und 13-16 Uhr, Rathausplatz 1

Isernhagen
– Montag bis Mittwoch, 10-12 und 13-16 Uhr, Jacobistraße 5 

Laatzen
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Leine-Center
– Samstag, 4.12., 9-21 Uhr, Sonntag, 5.12., 9-14 Uhr, Montag bis Freitag, 17-21 Uhr, Würzburger Straße 15 (externes Angebot)

Langenhagen
– Sonntag, 5.12., 9 bis 17 Uhr, Langenforther Platz 1
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Fuhrenkamp 3

Lehrte
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Zuckerpassage 4 

Neustadt
– Montag bis Mittwoch, 10-12 und 13-16 Uhr, Suttorfer Straße 7
– Donnerstag und Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Hans-Böckler-Straße 65

Pattensen
– Donnerstag und Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Reden, Landstraßen 8 

Ronnenberg
– Sonntag, 5.12., 9 bis 17 Uhr, Hagacker 5b
– Dienstag und Donnerstag, 10-12 und 13-16 Uhr, Senioren- und Pflegestützpunkt Calenberger Land, Löwenberger Straße 2a
– Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Gemeinschaftshaus Ronnenberg, Weetzener Kirchweg 3 

Seelze
– Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr Lampehof 1 

Sehnde
– Montag bis Mittwoch, 10-12 und 13-16 Uhr, Mittelstraße 27 

Springe
– Montag bis Donnerstag, 10-12 und 13-16 Uhr, Hinter der Burg 4 

Uetze
– Donnerstag und Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Mittelstraße 2, Uetze-Hänigsen 

Wedemark
– Dienstag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Jugendhalle, Am Freizeitpark 1, Mellendorf 

Wennigsen
– Donnerstag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Max-Planck-Straße 12

Wunstorf
– Sonntag, 5.12., 9 bis 17 Uhr, Düendorfer Weg 9
– Montag bis Freitag, 10-12 und 13-16 Uhr, Turnhalle Steinhude, Bruchdamm

Außerdem sind die Impfteams in der kommenden Woche in Senioren- und Pflegeheimen, Schulen, Tafeln und Tagespflegediensten in Garbsen, Neustadt, Burgdorf, Ronnenberg, Hannover, Pattensen, Wunstorf und der Wedemark unterwegs.

Das Johanniter-Adventsimpfen geht weiter – JUH Impfen Alexander Körner

Das Johanniter-Adventsimpfen geht weiter

3. Dezember 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die vier Johanniter-Dienststellen in Hannover, Langenhagen, Ronnenberg und Wunstorf werden auch am kommenden Adventssonntag, 5. Dezember, für impfwillige Menschen geöffnet. Im Auftrag der Region bieten die Johanniter von 9 bis17 Uhr die Erst-, Zweit- und Boosterimpfung gegen SARS-CoV-2 an folgenden Orten an:

  • Kabelkamp 3, 30179 Hannover
  • Düendorfer Weg 9, 31515 Wunstorf
  • Hagacker 5b, 30952 Ronnenberg
  • Jugendzentrum Langenhagen, Langenforther Platz 1, 30851 Langenhagen

Geimpft werden Menschen mit Wohnsitz in Niedersachsen. Das Angebot richtet sich auch an Minderjährige ab zwölf Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Als Impfstoff stehen am kommenden Sonntag BioNTech und Moderna zur Verfügung. Moderna wird an alle über 30-Jährigen verimpft in halber Dosierung (Booster mit 0,25 ml) und in voller Dosierung (0,5 ml) für Erst- und Zweitimpfungen. Der Impfstoff von BioNTech wird für unter 30-Jährige und Schwangere genutzt.

Impfwillige werden gebeten, neben ihrem Impfausweis (wenn vorhanden) und dem Personalausweis auch das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff ausgefüllt mitzubringen. Die Vorlagen lassen sich hier herunterladen:

http://www.johanniter.de/langenhagen-impfen
http://www.johanniter.de/ronnenberg-impfen
http://www.johanniter.de/hannover-impfen
http://www.johanniter.de/wunstorf-impfen

Polizei ermittelt

Teams von drei Behörden kontrollieren Betriebe und Nahverkehr

1. Dezember 2021/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (ots). Am Montag, 29.11.2021, haben mehrere Kontrollteams der drei Behörden Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe sowie Sporteinrichtungen kontrolliert. Die Leitung der gemeinsamen Kontrollaktion präsentiert die vorläufige Bilanz.

Neben der weiterlaufenden Bestreifung der Weihnachtsmärkte in der Innenstadt Hannovers starteten die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und die Polizeidirektion Hannover am gestrigen Morgen, 29.11.2021, eine gemeinsame Kontrollaktion um die Einhaltung der Allgemeinverfügung der Region Hannover und der Niedersächsischen Corona-Verordnung zu überwachen. Ziel waren dabei vornehmlich innerstädtische, öffentliche Betriebe wie z.B. Restaurants, Bars, Fitnessstudios und Friseurgeschäfte, aber auch der öffentliche Personennahverkehr. In über 180 Einrichtungen und Geschäfte überprüften die gemeinsamen Kontrollteams die nötigen Hygienekonzepte, die Einhaltung der 2G- und 3G-Regel, das Tragen der vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckung von Beschäftigten und Gästen und das Bereitstellen der Möglichkeit zur Kontaktnachverfolgung. Circa einhundert Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz wurden festgestellt und Verfahren eingeleitet. Fast die Hälfte der Ordnungswidrigkeiten bezog sich auf Kundinnen und Kunden, die keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. In einer Gaststätte im Stadtteil Vahrenheide wies sich ein 28-Jähriger mit einer mutmaßlich gefälschten Impfbescheinigung aus. Ebenso zeigte ein 26-Jähriger in einem Friseurgeschäft in Ricklingen einen Impfausweis vor, bei dem es sich vermutlich um eine Fälschung handelt. Gegen beide wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet. Am Nachmittag waren die Kontrollteams dann mit Beschäftigten der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe unterwegs. Zwischen der Markthalle und dem Kröpcke verstießen über 35 Fahrgäste gegen die 3G-Regel. Auch dabei wurde bei einem 31 Jahre alten Mann ein mutmaßlich falsches Impfzertifikat festgestellt und ein Verfahren eingeleitet. Auch die Beteiligten der Verkehrsbetriebe zogen nach der Kontrolle eine positive Bilanz über das Ergebnis und die funktionierende Zusammenarbeit der Behörden.

Die beteiligten Behörden äußern sich wie folgt zur gemeinsamen Kontrolle:

„Wir machen uns permanent Gedanken, wie wir als Region Hannover umfangreiche und angemessene Schutzmaßnahmen treffen können und handeln schnell. All das macht in der Realität aber nur dann Sinn, wenn die Schutzmaßnahmen auch konsequent eingehalten werden. Wer sich nicht daran hält, trägt dazu bei, dass die aktuellen Entwicklungen der Fallzahlen weitergehen. Wir hoffen, dass wir durch unsere Kontrollen dazu beitragen können, dass die Regeln auch umgesetzt werden. Jeder muss wissen: Wer sich nicht an die Regeln hält, gefährdet damit die Existenz gesamter Branchen. Jeder Regelverstoß muss hart bestraft werden“, betont Regionspräsident Steffen Krach.

„Beim Kampf gegen die Pandemie ist es jetzt ganz wichtig möglichst rasch die Impfquote zu erhöhen, aber auch, dass die bestehenden Regeln zu den Schutzmaßnahmen konsequent eingehalten werden. Selbstverständlich unterstützen wir die Polizei und die Region wo wir nur können, auch bei gemeinsamen Kontrollen, die zweifellos erforderlich sind. Wir arbeiten auf allen Ebenen gut zusammen und haben mit diesem „Joint Action Day“ auch gemeinsam ein Zeichen gesetzt: Die Regeln müssen beachtet werden, Verstöße müssen geahndet werden. Es geht um die Gesundheit aller“, verdeutlicht Oberbürgermeister Belit Onay.

„Der Schutz der Bevölkerung ist ein elementarer Baustein der Polizeiarbeit. Seit Beginn der Pandemie fasst die Polizeidirektion Hannover auch den Infektionsschutz darunter und unterstützt die kommunalen Behörden bei der Umsetzung der gesetzlichen Maßnahmen. Das intensive Überprüfen der Hygienevorschriften und das geradlinige Verfolgen von Fehlverhalten trägt zur Wahrung der Sicherheit einer und eines jeden bei. Dass dies in der Praxis gelingt, hat die Kontrolle unter der Beteiligung von knapp zweihundert polizeilichen Einsatzkräften gezeigt. Ich bedanke mich daher bei den Beteiligten aller Behörden“, erläutert Einsatzführer der Polizeiinspektion Besondere Dienste Polizeirat Maik Zilien.

Allgemeinverfügung der Region Hannover

Allgemeinverfügung der Region Hannover zur Feststellung des Erreichens der Warnstufe 2

29. November 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat gemäß der Niedersächsischen Corona-Verordnung heute eine Allgemeinverfügung für das Regionsgebiet aus Anlass des Erreichen der Warnstufe 2 bekannt gegeben.

Sie tritt am Mittwoch, den 1. Dezember 2021, in Kraft.

Somit gelten die  Maßnahmen der Warnstufe 2:

Allgemeinverfügung der Region Hannover zur Feststellung des Erreichens der Warnstufe 2 – 2021 11 24 C VO DIN A4 Warnstufe 2 1

© Land Niedersachsen

Die Allgemeinverfügung der Region Hannover in der Lesefassung:

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Großeinsatz durch Feuer in Sehnde – Sehnde FF 291121

Großeinsatz durch Feuer in Sehnde

29. November 2021/in Region Hannover

SEHNDE (PM). Am Vormittag des 29.11.2021 kam es zu einem Großeinsatz der Stadtfeuerwehr Sehnde im Bereich der Kernstadt. Eine vollständige Etage eines Doppelhauses an der Bundesstraße 65 stand bei Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Zu Beginn der Einsatzmaßnahmen wurde ein Kind im Haus vermisst. Mehrere Trupps unter Atemschutz waren im Einsatz.

Anwohner meldeten gegen 09:40Uhr schwarzen Rauch aus einem Küchenfenster einesDoppelhauses an der Iltener Straße/B65. Umgehend alarmierte die Regionsleitstelle Hannoverden Löschzug der Ortsfeuerwehr Sehnde.Als kurz darauf das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle eintraf schlugen bereits Flammen auszwei Fenstern des Erdgeschosses. Sofort wurde die Alarmstufe erhöht und dieOrtsfeuerwehren Ilten und Rethmar nachalarmiert.Da zu diesem Zeitpunkt noch unklar war ob sich womöglich ein 12 jähriger Junge noch imGebäude aufhielt, wurden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt.

Das Vorgehen der Trupps musste im ersten Angriff allerdings aufgrund einer zu starkenHitzeentwicklung unterbrochen werden. Eine Brandbekämpfung durch ein Fenster wurdeeingeleitet. Nachdem diese Maßnahme schnellen Erfolg brachte, wurde ein Innenangriff und die Menschenrettung erneut gestartet. Nach rund 30 Minuten konnte dank intensiver Löschmaßnahmen „Feuer Aus“ gemeldet werden.Die Information des vermissten Jungens stellte sich im weiteren Einsatzverlauf als falsch da. Entgegen der Informationen vor Ort war er wohlbehalten in der Schule.

Ein Übergreifen des Feuers auf das 1.Obergeschoss sowie die angrenzende Wohneinheit konnte verhindert werden. Das Erdgeschoss der Doppelhaushälfte brannte jedoch vollständig aus und macht dies zunächst unbewohnbar. Die Bundesstraße 65 musste während des Einsatzes rund zwei Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Sehnde, Ilten und Rethmar sowie die ELO (Einsatzleitung Ort). Ebenfalls waren Rettungsdienst, Polizei sowie der Energieversorger vor Ort. Verletzt wurde niemand.

58 mobile Impfteams sollen künftig unterwegs sein – Impfen1

58 mobile Impfteams sollen künftig unterwegs sein

26. November 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Kleiner, aber schlagkräftig: Die Region Hannover will künftig 58 mobile Impfteams in die Städte und Gemeinden schicken. In Absprache mit den Hilfsorganisationen wird der Zuschnitt der Teams so verändert, dass mehr Orte gleichzeitig versorgt werden können.

„Wir sehen, dass es in allen Städten und Gemeinden eine starke Nachfrage an Impfangeboten vor Ort gibt, die die Hausarztpraxen allein nicht decken können“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. „Nach wie vor erreichen wir zudem über dezentrale Angebote auch Menschen, die vorher den Weg ins Impfzentrum oder zum Arzt oder zur Ärztin gescheut haben.“

Um den Bedarf in der Fläche zu decken, werden bestehende Impfteams gesplittet oder neue Einheiten anders zugeschnitten als bisher. Ab Anfang Dezember – so das Ziel der Region Hannover – sollen 58 Teams im Einsatz sein. „So können wir noch vor Weihnachten in allen Städten und Gemeinden eine Präsenz ermöglichen“, erklärt Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau. Die weitere Planung werde sich aber auch danach richten, wie stark die Angebote vor Ort angenommen werden. „Wir müssen mit den Ressourcen, die wir haben, sorgfältig umgehen.“ Hermenau verweist darüber hinaus darauf, dass das Angebot des Gesundheitsamts eine Ergänzung zum Impfangebot der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte ist. „So, wie sich die Menschen ihre Grippeimpfung beim Hausarzte oder bei der Hausärztin abholen, können sie dort auch einen Termin für eine Corona-Impfung vereinbaren.“

Die Region Hannover bittet alle, die das Angebot des Gesundheitsamts nutzen wollen, sich ohne Terminvereinbarung impfen zu lassen, auf wetterfeste Kleidung zu achten, die notwenigen Formulare möglichst bereits ausgefüllt mitzubringen und sich auf längere Wartezeiten einzustellen.  Die notwendigen Formulare sind im Internet auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts zu finden: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

 

Alle Impfangebote der Woche vom 28. November bis 5. Dezember 2021 im Überblick – Änderungen vorbehalten:

Barsinghausen
– Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr, Marktstraße 5

Burgdorf
– Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, in der Marktstraße 55.

Garbsen
– Montag bis Mittwoch, 10 bis 16 Uhr, Immenweg 5

Hannover
– So, 28.11., 9-17 Uhr, Kabelkamp 3
– Mo-Fr, 9 bis 16 Uhr, Gesundheitsamt, Weinstraße 2-3
– Mo-Fr, 9 bis 16 Uhr, Parkplatz Regionshaus, Hildesheimer Straße 18/Maschstraße 25
– Mo-Fr, 9 bis 16 Uhr, Uni Mensa, Callinstraße 23
– Mo-Fr, 16 bis 20 Uhr, Sophienklinik, Bischofsholer Damm 160
– Mo-Fr, 10 bis 16 Uhr, Mühlenberger Markt 5
– Di-Fr, 9 bis 17 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Roderbruchmarkt 18
– Mi-Fr, 9 bis 17 Uhr, Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92

Hemmingen
– Mo-Fr, 10 bis 16 Uhr, Rathausplatz 1

Laatzen
– Mo-Fr, 10 bis 16 Uhr, Leine Center
– Mo-Fr, 17-21 Uhr und Sa-So, 9-14 Uhr, Würzburger Straße 15 (externe Station)

Langenhagen
– So, 28.11., 9 bis 17 Uhr, Langenforther Platz 1
– Do-Fr, 10-16 Uhr, Marktplatz 5-7

Neustadt
– Mo-Fr, 10 bis 16 Uhr in der Marktstraße 32

Ronnenberg
– So, 28.11., 9 bis 17 Uhr, Hagacker 5b

Seelze
– Mo-Fr, 10 bis 16 Uhr, Lampehof 1

Uetze
– So, 28.11., 9 bis 17 Uhr, Marktstraße 5

Wunstorf
– So, 28.11., 9 bis 17 Uhr, Düendorfer Weg 9

 

Außerdem sind die Impfteams in der kommenden Woche in Senioren- und Pflegeheimen, Schulen, Tafeln und Tagespflegediensten in der Region unterwegs.

Hinweis: Das Impf-Angebot wird sukzessive ausgebaut, die Zahl der Teams aufgestockt. Die Region Hannover wird weitere Einsatztermine und Orte der mobilen Impfteams in der nächsten Woche rechtzeitig bekanntgeben.

Johanniter-Unfall-Hilfe impft am ersten Adventssonntag – JUH Impfen Alexander Körner

Johanniter-Unfall-Hilfe impft am ersten Adventssonntag

26. November 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Um mehr Menschen in der Region Hannover für das Impfen zu bewegen, legt die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) im Auftrag der Region Hannover ein besonderes Angebot auf: Am ersten Adventssonntag, 28. November, öffnen die Johanniter Dienststellen in Hannover, Wunstorf, Ronnenberg, Uetze und Langenhagen für Impfwillige. Von 9 bis 17 Uhr wird vor Ort und ohne Anmeldung geimpft – egal, ob Erst-, Zweit- oder Drittimpfung. Falls dieses Angebot gut angenommen wird, soll das Angebot auf die weiteren Adventssonntage ausgedehnt werden.

Je nach Standort stehen zum Auftakt bis zu 600 Impfdosen zur Verfügung. Wer die Gelegenheit nutzen will, wird gebeten, das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoff ausgefüllt mitzubringen.

An folgenden Orten wird am Sonntag, 28. November, von 9 bis 17 Uhr geimpft:

  • Kabelkamp 3, 30179 Hannover
  • Düendorfer Weg 9, 31515 Wunstorf
  • Hagacker 5b, 30952 Ronnenberg
  • Jugendzentrum Langenhagen, Langenforther Platz 1, 30851 Langenhagen.
  • Rathaus Uetze, Marktstraße 9, 31311 Uetze

„Ich freu mich sehr, dass die Johanniter-Unfall-Hilfe mit dem Adventsimpfen ein Zeichen setzt Menschen ein Impfangebot macht, die in der Woche wenig Zeit finden“, sagt Regionspräsident Steffen Krach. Michael Homann, Regionalvorstand der Johanniter in Hannover, sagt: „In den vergangenen Tagen war die Impfnachfrage sehr hoch. Unsere Mitarbeitenden in den mobilen Impfteams berichten von langen Warteschlangen, geduldigen Menschen und großer Dankbarkeit. Als Hilfsorganisation möchten wir unseren Teil zur Pandemiebekämpfung weiterhin leisten. Jede einzelne Impfung verkleinert die Impflücke und stärkt damit die Sicherheit aller.“ Gesundheitsdezernentin Cora Hermenau betont: „Wenn die Hilfsorganisationen nicht mit uns an einem Strang zögen, wäre die jetzige Situation nicht zu bewältigen. Es ist gut, dass wir auf diese Strukturen zurückgreifen können.“

Region Hannover gewinnt Hannover 96 für die regionsweite Impf-Offensive – Impfen Fussball

Region Hannover gewinnt Hannover 96 für die regionsweite Impf-Offensive

23. November 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Die Region Hannover bekommt Unterstützung bei der Umsetzung der Impf-Offensive. Regionspräsident Steffen Krach hat mit Hannover 96 vereinbart, dass der Klub zunächst 1000 Heimspiel-Tickets für Bürgerinnen und Bürger zu Verfügung stellt, die sich impfen lassen.

Regionspräsident Steffen Krach: „Ich habe immer gesagt, dass wir die Impfquote erhöhen müssen. Wir als Region Hannover tun mit unseren 16 Impfteams, die in den kommenden Tagen noch einmal auf 32 aufgestockt werden, bereits sehr viel. Da passt es sehr gut, dass Hannover 96 nun mit 1000 Freitickets für die Partie gegen Dynamo Dresden einen zusätzlichen Impfanreiz schafft. Ich danke Martin Kind und 96 für die unkomplizierte und unbürokratische Abwicklung.“

Und so geht’s: Wer sich ab dem heutigen Dienstag für eine Impfung entscheidet (egal, ob Erstimpfung oder Booster-Impfung), kann mit seinem Impfpass in den Fanshop von Hannover 96 gehen und sich dort von kommenden Montag (29. November) an jeweils zwei kostenlose Tickets für das attraktive Heimspiel im kommenden Jahr gegen Dynamo Dresden (23. Januar) abholen. Dabei ist es unerheblich, ob die Impfung von einem mobilen Impfteam oder einem niedergelassenen Arzt durchgeführt wurde.

96-Geschäftsführer Martin Kind: „Als die Region Hannover und Herr Krach mit der Idee auf uns zukamen, war ich sofort begeistert. Wenn wir mit Hannover 96 einen Anreiz schaffen können, bei der Impf-Offensive zu helfen, dann tun wir das gerne und mit Überzeugung.“ Regionspräsident Steffen Krach: „Die 2G-Regelungen sind ein wichtiger Schutzbaustein für den Winter. Jeder, der sich impfen lässt, trägt dazu bei, seine Mitmenschen und sich selbst zu schützen. Wenn kreative und pragmatische Anreize zu einer höheren Impfquote in der Region Hannover beitragen, gewinnen wir am Ende alle.“

Häusliche Gewalt

„Orange Day“: Auch die Polizeidirektion Hannover setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

23. November 2021/in Polizei, Region Hannover

HANNOVER (PM). Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen will am Donnerstag, 25.11.2021, neben Initiativen aus Politik und Gesellschaft auch die Polizeidirektion Hannover Zeichen setzen. Abseits von ganzjährig laufender Präventionsarbeit beteiligt sich die Polizei an diesem Tag an diversen Aktionen und bietet Beratung vor Ort.

Bereits seit 40 Jahren organisieren Menschenrechtsorganisationen am 25. November weltweit Aktionen und Kampagnen, um damit auf Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, die Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind. Um ein deutlich sichtbares Zeichen zu setzen, sollen an diesem Donnerstag anlässlich des als „Orange Day“ bekannten Aktionstages auch in der Landeshauptstadt Hannover und der Region markante öffentliche Gebäude orangefarben angestrahlt werden. Die Farbe Orange gilt dabei als Sinnbild für Licht und Wärme. Sie steht in den Augen der Initiatoren für eine positive Zukunft und für die Hoffnung auf ein gewaltfreies Leben.

Vertreter der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen wollen am Donnerstag bei verschiedenen Aktionen unterstützen beziehungsweise Präsenz zeigen. Zudem sind Beratungsangebote an Informationsständen geplant. Präventionsexperten der Polizeidirektion Hannover nehmen anlässlich des „Orange Day“ darüber hinaus an Fachtagungen zu den Themen „Femizide“ und „Kinder im Spannungsfeld von Häuslicher Gewalt“ teil.

In Hannover können Interessierte am Donnerstag an verschiedenen Örtlichkeiten mit dem Kontaktbereichsdienst des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ins Gespräch kommen und Informationen zum Thema erhalten. Von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr sind die Beamtinnen und Beamten im Bereich der Limmerstraße vertreten. Von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr sind zudem persönliche Gespräche an Infoständen auf dem Hof der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Rote Reihe 6, sowie von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Kulturtreff „Plantage“ auf dem Davenstedter Markt möglich.

Im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf unterstützt das Präventionsteam eine Ankreideaktion der Stadt. Im Rahmen dieser sollen kurze Sätze, die auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen, mit Kreide auf Straßen und Plätze geschrieben werden. Außerdem soll auf Hilfsangebote hingewiesen werden. Dasselbe gilt für eine Hotline des Arbeitskreises Häusliche Gewalt der Stadt Burgdorf, in dem sich auch die Polizei engagiert. Von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind unter der Telefonnummer 05136 898-270 auch anonyme und vertrauliche Beratungen möglich.

Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Garbsen werden Angehörige des Präventionsteams beim Hissen der Fahne der Organisation „Terres de Femmes“ Präsenz zeigen und so ein Zeichen setzen.

Nach wie vor verzeichnet auch die Polizeidirektion Hannover jährliche mehrere Tausend Fälle jeglicher Formen sexualisierter, digitaler, physischer und psychischer Gewalt gegen Frauen. Allein im Bereich Häusliche Gewalt flossen im vergangenen Jahr mehr als 4.400 Fälle in die Polizeiliche Kriminalstatistik ein. Nach dem starken Anstieg vom Jahr 2018 (4.151) auf 2019 (4.417 Fälle) blieb die Fallzahl somit auf einem hohen Niveau.

„Ursächlich für die hohe Zahl könnte das positive Anzeigeverhalten von Betroffenen, aber auch Nachbarn sein, das wiederum auf entsprechende Präventionsarbeit der Polizei zurückzuführen ist“, erklärt Markus Häckl, Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover. So startete die Polizeidirektion Hannover im vergangenen Jahr die Kampagne „#schlussdamit! Häusliche Gewalt ist keine Privatsache“. Grundlage bildet hier die interdisziplinäre sowie überörtliche Vernetzung in Gremien und Netzwerken, um bei Bekanntwerden entsprechender Fälle ein reibungsloses und schnelles Einschreiten sicherzustellen.

Ganz aktuell engagiert sich die Polizeidirektion Hannover im Kommunalen Präventionsrat, der erst im Oktober dieses Jahres das Jahresmotto „Hannover ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserer Stadt“ ausgerufen hat.

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