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Blaulicht

Ruhige Silvesternacht in Hannover: Polizei bilanziert Einsätze

1. Januar 2025/in Polizei

Einsatzkräfte verhindern größere Störungen durch präventive Maßnahmen und gezielte Kontrollen.

HANNOVER (redu). Die Polizei Hannover hat nach der Silvesternacht 2024/2025 eine vorläufige Bilanz gezogen. Insgesamt verlief der Jahreswechsel in Hannover und Laatzen aus polizeilicher Sicht vergleichsweise ruhig. Präventive Maßnahmen und gezieltes Eingreifen der Einsatzkräfte verhinderten größere Störungen, auch wenn es vereinzelt zu Vorfällen kam.

Bereits in den frühen Abendstunden führten die Polizei und der Ordnungsdienst der Landeshauptstadt präventive Kontrollen in Gaststätten durch. Diese fanden unter anderem in der Georgstraße, der Goethestraße und der Münzstraße statt. Laut Polizei zeigten sich die Betreiberinnen und Betreiber kooperativ. Zudem wurden ab 20:40 Uhr Lautsprecherwagen und Informationsdisplays genutzt, um die Bevölkerung in den Böllerverbotszonen auf die Regelungen aufmerksam zu machen.

Containerbrände und Feuerwehreinsätze

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Sachbeschädigungen durch Containerbrände, die vor allem im Bereich Sahlkamp/Vahrenheide registriert wurden. Die ersten Brände wurden gegen 21:45 Uhr gemeldet, ab 22:00 Uhr stieg die Zahl der Einsätze deutlich an. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte Brände im unteren zweistelligen Bereich löschen. In einem Fall konnte eine Gefährdung benachbarter Wohnhäuser verhindert werden. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Feuer ein.

Schwerer Unfall durch Pyrotechnik

Kurz nach Mitternacht ereignete sich ein schwerer Unfall am Mühlenberger Markt. Ein 14-jähriger Junge verletzte sich beim unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern und erlitt eine Teilamputation der rechten Hand. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden eingeleitet.

Angriffe auf Einsatzkräfte

In drei Fällen wurden Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr mit Pyrotechnik angegriffen. Am Hauptbahnhof warfen Unbekannte kurz nach Mitternacht Feuerwerkskörper auf Polizisten der Bundespolizei. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen. Gegen 00:35 Uhr wurde die Feuerwehr im Bereich „Thie“ (Kronsberg) angegriffen, die Täter konnten jedoch flüchten. Auch in der Gronostraße kam es zu einem Angriff aus einer Personengruppe heraus, bei dem ein Streifenwagen beschädigt wurde.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich um 01:40 Uhr im Mühlenberg-Viertel. Eine Polizeibeamtin wurde von einer Flasche getroffen und leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein Minderjähriger, konnte festgenommen und später seinen Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Maßnahmen und Verstöße

Die Polizei Hannover registrierte und ahndete eine Vielzahl von Verstößen. Insgesamt wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • 59 Identitätsfeststellungen
  • 6 Sicherstellungen/Beschlagnahmen
  • 13 Platzverweise
  • 11 Ingewahrsamnahmen
  • 74 Personendurchsuchungen
  • 24 Sachdurchsuchungen

Zusätzlich wurden 28 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 10 Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, 11 wegen Sachbeschädigung sowie weitere Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Sicherheitsmaßnahmen an zentralen Orten

Am Kröpcke kontrollierten die Einsatzkräfte eine Person, bei der 36 nicht zugelassene Feuerwerkskörper der Kategorie F3 sichergestellt wurden. Zudem wurde der Bereich Goseriedeplatz gesperrt, nachdem dieser als Ausweichfläche für Menschenansammlungen und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern genutzt wurde. Die Stadtbahn wurde vorübergehend umgeleitet, um größere Gefahren für die Menschen zu vermeiden.

Fazit der Polizei

Polizeioberrat Bernd Zessin zog eine überwiegend positive Bilanz: „Die vergangene Silvesternacht hat in Hannover und Laatzen viele Menschen ins Freie gelockt, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen. Die Polizeiinspektion Hannover hatte sich in ihrer Einsatzplanung auf die große Anzahl von Menschen und die damit verbundenen Herausforderungen eingestellt. Insgesamt zeigt die vorläufige Bilanz, dass die geplanten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden.“

Zessin dankte den Einsatzkräften für ihr „entschlossenes und besonnenes Handeln“ sowie der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger, die den Jahreswechsel verantwortungsvoll gefeiert hätten.

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