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Schlagwortarchiv für: DRK

Solferino Fackellauf macht Stop vor dem Rathaus© Bernd Günther

Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt

8. März 2023/in Hannover

Fackellauf von Solferino

HANNOVER (PM). Ein Symbol für Menschlichkeit, Solidarität und Hoffnung: Die Fackel von Solferino macht auf dem Weg in die norditalienische Stadt auch in Hannover Halt. Am Dienstag. 7. März 2023, übernahm das Rote Kreuz in der Region Hannover die Fackel von der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus. Die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck und Bürgermeister Thomas Klapproth begleiteten die Übergabe.

Bereits zum dritten Mal veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) diesen „Fackellauf nach Solferino“. Dabei wird diese Fackel als „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ von ehrenamtlichen Rotkreuzler*innen durch die gesamte Bundesrepublik getragen, bevor sie dann über Österreich Ende Juni Italien erreichen wird. Dort findet am 24. Juni die „Fiaccolata“ statt, die internationale Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee.

Mit dieser Aktion erinnert das Rote Kreuz an seine historischen Wurzeln, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. In den Schrecken der Schlacht von Solferino 1859 und dem Ansinnen des Gründers Henry Dunants, den Verwundeten auf dem Schlachtfeld zu helfen, ist die Rotkreuz-Bewegung begründet.

„Ich freue mich, dass wir mit dieser Aktion einmal mehr an unsere Wurzeln erinnern, aber auch die vielfältigen Aufgabenbereiche des DRK in Niedersachsen zeigen können“, so Hans Hartmann, Präsident des DRKLandesverbandes Niedersachsen. Einen Teil dieser Vielfalt konnte auch der Regionsverband zeigen: Zahlreiche Ehrenamtliche aus den Bereitschaften nahmen die Fackel von der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus entgegen – ob im Einsatzfahrzeug, im Oldtimer oder auf vier Hufen.

„Es ist sehr schön, bei diesem feierlichen Anlass dabei sein zu dürfen“, so Petra Rudszuck, stellvertretende Regionspräsidentin. „Die Situation, in der sich die Welt derzeit befindet, zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir uns auf essentielle Werte wie Menschlichkeit und Solidarität besinnen – hier in der Region Hannover und darüber hinaus.“ Region Hannover und DRK gehen in unterschiedlichen Bereichen gemeinsame Wege, um für die Menschen in und um Hannover da zu sein: „Im Rettungsdienst ebenso wie bei der Pandemiebekämpfung war und ist das Rote Kreuz für uns ein wichtiger Partner.“

Auch die Landeshauptstadt Hannover beteilige sich gern an der Fackelübergabe, so Bürgermeister Thomas Klapproth: „Diese Fackel ist ein schönes und wichtiges Symbol der Hoffnung in der aktuellen Lage. Diese Übergabe hier vor dem  Rathaus erinnert uns daran, dass Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft nicht nur international, sondern auch lokal gelebt werden müssen.“ Dafür arbeiten Stadt und DRK bereits seit Jahren zusammen, unter anderem in städtischen Unterkünften und Tagesaufenthalten für Geflüchtete und Obdachlose.

„Für uns als Rotkreuzler*innen ist dies ein ganz besonderer Anlass“, erzählt Martina Rust, Präsidentin des DRK-Region Hannover e.V. „Diese Fackel ist nicht nur ein Symbol für unser Selbstverständnis und unsere Werte. Sie führt uns auch vor Augen, dass jede*r Einzelne von uns hier in der Region Hannover Teil einer großen, internationalen Gemeinschaft ist, geeint durch unsere gemeinsamen Grundsätze, denen wir uns verpflichtet haben.“

Dem schließt sich auch Louisa Jauer an, Oberin der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus: „Die Fackel von Solferino symbolisiert eine starke Verbindung zwischen Menschen und erinnert an den Ursprung der Rotkreuzbewegung. Sie ist ein Licht der Hoffnung und ein wichtiges Symbol für Menschlichkeit. Ein Zeichen, das wir in diesen Zeiten dringend benötigen. Wir sind sehr stolz, dass die Fackel im Clementinenhaus zu Gast war.“

Aus der Region Hannover wird die Fackel von Ehrenamtlichen aus der Bereitschaft zum Kreisverband Bremervörde gebracht. Von dort setzt sie ihren Weg gen Süden fort.

  • Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt – BGPress 1000628
    V.l.n.r: Ralf Benninghoff, Geschäftsführer DRK-Krankenhaus Clementinenhaus,; Louisa Jauer, Oberin DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus; Hans Hartmann, DRK-Landesverband Niedersachsen; Thomas Klapproth, Bürgermeister; Petra Rudszuck, stellv. Regionspräsidentin; Martina Rust, Präsidentin DRK-Region Hannover e.V.; Michael Meyen, Regionsbereitschaftsleiter DRK-Region Hannover e.V.; Marlis Spieker-Kuhmann, Vorständin DRK-Region Hannover e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt – BGPress 1000680
    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.deAm 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Solferino Fackellauf macht Stop vor dem Rathaus
    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
75. DRK-Landesversammlung Niedersachsen – DRK LV Praesidium

75. DRK-Landesversammlung Niedersachsen

12. November 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Heute fand die 75. Mitgliederversammlung – die Landesversammlung – des DRK-Landesverbandes Niedersachsen statt, zu der rund 220 Gäste kamen, darunter vor allem die Vertreter der 45 Kreisverbände in ihrer Funktion als Mitgliedsverbände des Landesverbandes.

Neben dem 75-jährigen Jubiläum ging es auch um Themen wie den Ukrainekrieg, die Flüchtlingssituation und den Ausbau des Katastrophenschutzes. Außerdem wurde in diesem Jahr das ehrenamtliche Präsidium des Landesverbandes gewählt bzw. wiedergewählt, was alle vier Jahre erfolgt.

75. DRK-Landesversammlung Niedersachsen – DRK Redner LVV

Die Redner bei der 75. DRK-Landesversammlung Nds. V.l.n.r.: Hans Hartmann, David McAllister, Gerda Hasselfeldt, Boris Pistorius, Dr. Ralf Selbach © DRK LV Nds.

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, würdigte als Gastredner die Leistungen des DRK in Historie und Gegenwart: „Die Gründungsidee des DRK ist heute nach wie vor aktuell: Menschen allein nach dem Maß der Not zu helfen, ohne Beachtung von Hautfarbe, Religion, Nationalität, sozialen Status oder politischer Ausrichtung. Die aktuelle Situation in der Ukraine, aber auch der Klimawandel und viele weitere Faktoren machen uns immer wieder deutlich, wie wichtig Organisationen wie das DRK für unser Zusammenleben und unsere Sicherheit gerade im Notfall oder bei Katastrophen sind. Die neue rot-grüne Landesregierung steht dabei fest an Ihrer Seite. Wir haben uns für die kommenden fünf Jahre viel vorgenommen auch in den Bereichen Katastrophenschutz und Rettungswesen.“

Der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten und Abgeordneter im Europäischen Parlament David McAllister (MdEP) hob in seiner Rede hervor: „Das Deutsche Rote Kreuz in Niedersachsen setzt sich seit nunmehr 75 Jahren für Opfer von Konflikten und Katastrophen ein. Es unterstützt hilfsbedürftige Menschen dort, wo seine Hilfe am dringendsten benötigt wird und setzt damit ein Zeichen für ein Leben in Frieden, Gesundheit und Würde. Für diesen enormen Beitrag zum öffentlichen Wohl der Menschen in unserem Land gebührt dem DRK Niedersachsen besonderer Dank und Anerkennung.“

DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt gratulierte ebenfalls: „Der DRK-Landesverband Niedersachsen steht für das, was uns im DRK ausmacht: Er verbindet konkrete Hilfen und moderne soziale Dienstleistungen mit dem Eintreten für Menschlichkeit und Menschenwürde. Ob im Katastrophenschutz oder in der Wohlfahrtsarbeit, in der Hilfe für Geflüchtete, im Rettungsdienst, in der Familienbildung oder Pflege, die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte des DRK in Niedersachsen sind ganz nah dran an den Menschen und leisten unmittelbar Hilfe. Ich gratuliere ihm herzlich zu seinem 75-jährigen Bestehen und wünsche ihm, dass er auch weiterhin Zeichen setzt.“

Hans Hartmann ist seit 2014 Präsident des DRK-Landesverbandes Niedersachsen und wurde heute erneut in seinem Amt bestätigt: „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und auf weitere vier Jahre, in denen ich mich als Präsident für die Arbeit des Roten Kreuzes im Landesverband Niedersachsen einsetzen kann. Wenn wir die Jahre 1947 und 2022 vergleichen, dann stellen wir fest, wie sich die gesellschaftlichen Aufgaben, vor die uns die jeweilige Zeit gestellt hat, doch ähneln: Krieg in Europa und in anderen Teilen dieser Welt, der Leben vernichtet und Tausende von Menschen dazu zwingt, ihre Heimat zu verlassen.“ Hartmann verweist auf das Jubiläums-Buch zum 75. Geburtstag des Landesverbandes mit dem Titel „Wir sind da, weil wir gebraucht werden“, das die Historikerin Dr. Andrea Brinckmann geschrieben hat: „Schauen wir auf die Fotos in den ersten und den letzten Kapiteln, sehen wir Flüchtlingsunterkünfte, vertriebene Menschen, die Schutz und eine Bleibe suchen. Und wir sehen tatkräftige Frauen und Männer des Roten Kreuzes, die Hilfe leisten: Sie kümmern sich um Unterbringungsmöglichkeiten, Verpflegung, Kleidung und medizinische Versorgung – heute wie damals. Die Bewältigung von Umweltkatastrophen, wie etwa durch Sturm, Hochwasser oder Waldbrände verursacht, sind ebenfalls wiederkehrende Ereignisse, die uns auch in jüngster Zeit wieder stark gefordert haben und es aller Voraussicht nach zukünftig sogar noch häufiger tun werden. Der Appell des DRK in Niedersachsen an die Landesregierung, mehr öffentliche Mittel in den Katastrophenschutz zu investieren, ist daher ebenso ein wiederkehrender. Wir begrüßen daher außerordentlich den Entschluss des Landes Niedersachsen in 2022, die Investitionen in den Katastrophenschutz deutlich zu erhöhen.“

Dem gewählten Präsidium gehören an:  
Hans Hartmann, Präsident
Sabine Schipplick, Vizepräsidentin, Schwerpunkt Soziales
Prof. Dr. Sonning Bredemeier, Vizepräsident, Schwerpunkt Finanzen
Mareike Lotte Wulf, Vizepräsidentin, MdB
Dr. Christos Pantazis, Vizepräsident, MdB
Dr. Uwe Lühmann, Landesbeauftragter Katastrophenschutz
Holger Klünder, Landesbereitschaftsleiter
Hans-Werner Beckmann, Landesleiter des Jugendrotkreuzes
Elisabeth Gleiß, Vertreterin der Schwesternschaften

Außerdem wurden für die Ämter der Landesjustiziarin Dr. Jennifer Rasche, des Landesarztes Prof. Dr. Wolfgang Koppert und des Landeskonventionsbeauftragten Dr. Alexander Götz gewählt.

Interssante Zahlen und Fakten zum Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes in Niedersachsen:

Der DRK-Landesverband Niedersachsen versteht sich als Dienstleister: als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation für Externe und als Dachverband für die untergliederten Verbände. Er berät und unterstützt 45 Kreisverbände, die insgesamt 1.029 Ortsvereine zählen. Rund 225.000 Mitglieder unterstützen die Arbeit im Landesverband. Circa 21.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich für das Rote Kreuz in Niedersachsen, mit 6.900 in den Bereitschaften, die für den Katastrophenfall bereitstehen. Dazu zählen auch die Ehrenamtlichen der Rettungshundestaffeln, der Wasserwacht und Bergwacht. Zusätzlich engagieren sich rund 5.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Jugendrotkreuz. Bei dieser Anzahl an aktiven Mitgliedern gehört er zu den größten der 19 Landesverbände des Roten Kreuzes in Deutschland. Im hauptamtlichen Bereich ist das Rote Kreuz in Niedersachsen Arbeitgeber für mehr als 23.500 Menschen. Außerdem leisten jährlich mindestens 480 junge Menschen einen Freiwilligendienst in Form des Freiwilligen Sozialen Jahres oder als Bundesfreiwilligendienst.

In den 158 DRK-Rettungswachen sind circa 3.300 hauptamtliche Rettungsdienstkräfte im Einsatz. Im vergangenen Jahr nahmen 83.000 Menschen an Erste-Hilfe-Kursen teil. In den 437 Kindertagesstätten kümmern sich über 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um rund 29.000 Kinder. Im Bereich der Pflege betreibt das DRK im Gebiet des Landesverbandes 59 vollstationäre Altenpflegeeinrichtungen, 73 ambulante Pflegedienste und 55 Tagespflegeeinrichtungen sowie 60 Angebote für Betreutes Wohnen und 33 ambulant betreute Wohngemeinschaften.

Hilfe und Unterstützung bietet das DRK in Niedersachsen außerdem mit 79 Kleiderkammern, 59 Kleidershops, neun Essens- bzw. Lebensmittelausgaben, mit Angeboten für Menschen mit Behinderung sowie für Senioren mit Gesundheitsprogrammen, Familienzentren und Migrationsberatungsstellen. Der Landesverband betreibt außerdem als Bildungseinrichtungen eine Familienbildungsstätte in Hannover, die Häuser des Jugendrotkreuzes in Einbeck sowie die Rettungsschule Niedersachsen in Goslar und (mit einem Simulations- und Trainingszentrum) in Hannover.

Personalengpass im Rettungsdienst – Rettungsdienst DRK© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Personalengpass im Rettungsdienst

1. September 2022/in Region Hannover

(HANNOVER (PM/bg). Das Deutsche Rotes Kreuz (DRK) in der Region Hannover verzeichnet einen massiven Personalausfall im Rettungsdienst und fordert einen sogenannten „Rettungsschirm Rettungsdienst“ sowie die Einführung eines Runden Tisches, um den Rettungsdient zukunftsfähiger zu gestalten und in Krisen weiter einsatzfähig zu bleiben.

Als Beauftragter betreibt der DRK–Regionsverband Hannover Rettungsdienst in der Landeshauptstadt, in der Region Hannover sowie im Landkreis Hildesheim (Alfeld) mit insgesamt 13 Rettungswachen. Zahlreiche, der 520 Rettungsdienstmitarbeitende des Roten Kreuzes, haben sich in den vergangenen Wochen mit dem Corona–Virus infiziert. Neben den Mitarbeitenden die wegen Corona ausfallen, stehen Rettungsdienstmitarbeitende nicht zur Verfügung, die ihren gesetzlich festgelegten Jahresurlaub wahrnehmen oder wegen sonstiger Erkrankung ausfallen. Daraus ergibt sich eine sehr hohe Ausfallquote beim Rettungsdienstpersonal. Von den bei den Krankenkassen angenommenen 13 Krankheitstagen im Jahr liegt der Rettungsdienst des DRK Ende Juli 2022 schon bei 21,5 Tagen. Verschaeren schätzt bei gleichlaufender Entwicklung sogar bis Ende des Jahres 28 Krankheitstage im Schnitt.

Der mit den Kostenträgern verhandelte Ausgleich für die Krankentage des Rettungsdienstpersonals wird nicht ausreichen. Bereits im August ist die Durchschnittsquote von Krankheitstagen pro Mitarbeitender doppelt so hoch. Dabei werden laut Verschaeren im Jahr 76.500 Rettungseinsätze abgewickelt.

Rettungsdienstpersonal an Belastungsgrenze

Viele Rettungsdienstmitarbeitende übernehmen aktuell zusätzliche Dienste – bauen entsprechend „Überstunden“ (Ende Juli 22.100 Mehrstunden) auf – und werden auch regionsübergreifend an weiteren Rotkreuz–Rettungswachen eingesetzt. Ende des Jahres könnten nach Verschaerens Einschätzung Mehrstunden bis 38.000 auflaufen. Zudem werden ehrenamtliche Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter aus dem Bereich des erweiterten Rettungsdienstes/ Katastrophenschutzes eingesetzt. Dieses erfolgt allerdings weitgehend an Wochenenden oder in den Nachtstunden. Aber auch hier sind die Reserven endlich.

Personalengpass im Rettungsdienst – Anton Verschaeren

Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Rettungsdienste beim DRK-Region Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Rettungsschirm Rettungsdienst gefordert

Ähnlich dem Rettungsschirm Pflege fordert das Rote Kreuz der Region Hannover diese Maßnahme für den Rettungsdienst. „Mehrausgaben, die wir durch den Aufbau von Mehrarbeitsstunden haben, können durch einen Rettungsdienst–Rettungsschirm finanziert werden und somit die Beauftragten im Rettungsdienst entlasten“, schlägt Anton Verschaeren, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Rettungsdienste beim Roten Kreuz, vor. Runder Tisch soll über zukünftige Maßnahmen beraten Die Personalengpässe im Rettungsdienst werden die Rettungsdienstanbieter noch viele Monate begleiten. Daher sollten unter anderem die Beauftragten im Rettungsdienst, Arbeitnehmervertreter und die Träger der Rettungsdienste zu einem „Runden Tisch Rettungsdienst“ zusammenkommen, um den Rettungsdienst zukunftsfähig zu gestalten. „Es ist Zeit, dass alle zusammenkommen und sich zu diesen Themen austauschen“, so
Verschaeren.

Fachkräftemangel im Rettungsdienst sichtbar

Laut Verschaeren werden zurzeit 45 angehende Notfallsanitäter von der DRK-Region Hannover geschult. Das sind 15 pro Jahrgang. Zudem soll es im Herbst noch einen zusätzlichen Rettungssanitäterlehrgang geben. Trotzdem wird diese Personalaufstockung nicht ausreichen. Zum Teil wandern die ausgebildeten Notfallsanitäter und Rettungssanitäter auch nach Absolvierung der Ausbildung in andere Bereiche ab. Eine Mitschuld daran könnte, so Verschaeren, die schlechte Trennung zwischen Notfalleinsätzen und unnötigen Krankentransporten sein. Hier ist der Kassenärztliche Notdienst ( Tel. 116117) gefragt. Nicht selten müssen Rettungswagen zu Transporten in der Nacht ausrücken, wo eigentlich keine lebensbedrohliche Indikation vorliegt. Es wären eher Fälle für eine Taxe oder einen normalen Krankenwagen (verstauchter Knöchel, Heuschnupfen, Grippe u.ä.). So wird das Rettungspersonal zusätzlich mit unnötigen Fahrten belastet. Eine Schicht geht, je nach Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen, 12 bis 24 Stunden für die Mitarbeiter. Die Unterscheidungen, wann ein Rettungsdienst erforderlich ist und wann der Transport z.B. über den ärztlichen Notdienst abgefordert wird, ist in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht verinnerlicht. Selbstverständlich ist es bequemer, den schnellen Rettungswagen über den Notruf anzufordern, als vielleicht 2 Stunden auf einen Krankenwagen zu warten. Aber genau diese Vorgehensweise belastet das Rettungssystem in nachhaltiger Weise zunehmend.


Wann Rettungsdienst, wann Kassenärztlicher Notdienst 

Wir haben für Sie einmal kurz ein paar nützliche Hinweise recherchiert (Quelle: Verbraucherfenster Hessen)

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:  Telefon-Nummer 116117

Wer außerhalb der üblichen Praxis-Sprechstunden krank wird und dringend ärztliche Hilfe benötigt, es sich jedoch um keine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, sollte die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 anrufen.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst in Wohnortnähe kann direkt aufgesucht werden, auch ohne telefonische Voranmeldung. Wie beim Besuch des Hausarztes ist hier die Krankenversicherungskarte mitzubringen sowie – falls vorhanden – Befundberichte oder den Medikationsplan.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen (z.B. Verdacht auf Herzinfarkt) oder schweren Unfällen muss aber der Notruf 112 gewählt werden.

Die Nummer 116117 wird also zum Beispiel in folgenden Fällen gewählt:

  • Husten, Schnupfen, Heiserkeit
  • Hautirritationen, Windpocken
  • Ohrenentzündung, Mittelohrentzündung
  • Blasenentzündung, Harnwegsinfekt
  • Magen-Darm-Infekt, Brechdurchfall
  • Fremdkörper im Auge
  • Zeckenbiss
  • Bänderriss, Bänderdehnung
  • Hexenschuss
  • Schwindel, Migräne
  • Überzuckerung, Unterzuckerung, wenn nicht lebensbedrohlich

Notruf: Wann ist 112 richtig?

Die Nummer 112 wird zum Beispiel in folgenden lebensbedrohlichen Fällen gewählt:

  • Herzinfarkt, Schlaganfall
  • Stark blutende Wunden
  • Anaphylaktischer Schock (allergische Reaktion z.B. bei Insektenstichen)
  • Vergiftungen
  • Schwere Störungen des Atmungssystem
  • Sturz aus großer Höhe
  • Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung
  • Verbrennungen, Verbrühungen, Verätzungen
  • Unfall mit abgetrenntem Körperteil

In diesen Fällen kann auch direkt die Notfallaufnahme einer Klinik aufgesucht werden.

Besuch der Unterkünfte für Geflüchtete auf dem Messegelände – BGPress 3422© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Besuch der Unterkünfte für Geflüchtete auf dem Messegelände

20. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik, Hilfsorganisationen, Vereine: Sie alle ziehen in Hannover an einem Strang, um Menschen, die vor Putins Krieg geflohen sind, unterzubringen und zu versorgen. „Wir erleben hier ein herausragendes gesamtgesellschaftliches Engagement und mobilisieren alle Ressourcen“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay anlässlich eines Besuchs der Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/ Die Grünen) in den Notunterkünften für Geflüchtete auf dem Gelände der Deutschen Messe AG in Hannover.

Die Landeshauptstadt ist ein bedeutender Anlaufpunkt für Menschen aus der Ukraine. Am Messebahnhof Laatzen halten Züge mit Geflüchteten. Der Bahnhof ist Drehkreuz für die bundesweite Verteilung der ankommenden Ukrainer*innen. Aufgrund seiner geographischen Lage und einer starken ukrainischen Gemeinschaft in der Stadt ist Hannover außerdem ein Ziel für Geflüchtete, die längerfristig bleiben.

Annalena Baerbock machte sich vor Ort ein Bild der Lage und sprach bei einem Rundgang mit Geflüchteten, die in Hannover untergebracht sind. Die Ministerin betonte: „Der brutale Krieg Putins in der Ukraine schafft unermessliches Leid. Schon jetzt sind weit über drei Millionen auf der Flucht, vor allem Frauen und Kinder. Wir stehen vor der größten humanitären Katastrophe in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Diese Herausforderung werden wir nur schaffen, wenn wir jetzt alle Kräfte mobilisieren, in Europa und darüberhinaus. In Deutschland geht das nur im Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen. Das anpackende Engagement und die Solidarität, die ich heute auch hier in Hannover sehen konnte, sind überwältigend.“

Besuch der Unterkünfte für Geflüchtete auf dem Messegelände – BGPress 3462

Die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock besuchte heute die Notunterbringung der Landeshauptstadt Hannover auf dem Messegelände. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Landeshauptstadt hat frühzeitig auf die durch den Krieg ausgelöste Fluchtbewegung reagiert. Sie hat zwei Messehallen für die Unterbringung hergerichtet. Hier sind Zeltdörfer entstanden, die den Schutzsuchenden auch ein gewisses Maß an Privatheit geben. Eine der Hallen ist mit rund 1000 Menschen derzeit fast komplett belegt. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz stellt die Stadt die Versorgung und eine umfassende Betreuung sicher.
Kurzfristig wird die Stadt Hannover Hunderte Wohnungen anmieten – für Geflüchtete die perspektivisch lange bleiben werden. Dazu hatte die Stadt bereits einen runden Tisch mit der regionalen Wohnungswirtschaft einberufen. Zudem werden rund 350 Hotelzimmer freigehalten.

Besuch der Unterkünfte für Geflüchtete auf dem Messegelände – Baerbock Besuch Moritz Frankenberg dpa

Annalena Baerbock unterhält sich mit ukrainischen Kindern beim Spielen © Moritz Frankenberg / dpa (Poolbild)

Die Verwaltung kümmert sich um die Vermittlung von Unterkünften. Sie organisiert umfangreiche Betreuungs- und Gesundheitsangebote – insbesondere auch mit dem Blick auf Kinder und Jugendliche. Auf dem Messegelände hat die Stadtverwaltung eine Außenstelle installiert, damit die Geflüchteten behördliche Angelegenheiten vor Ort klären können.

Oberbürgermeister Onay verdeutlichte, dass Hannover darauf eingestellt sei, dass noch zahlreiche weitere Geflüchtete kommen werden. Viele dürften eine längerfristige Bleibeperspektive haben. „Wir setzen darauf, dass Bund und Land uns auch bei den Integrationsangeboten unterstützen werden“, so Onay.

Ministerpräsident Weil besucht Außenstelle der Landesaufnahmebehörde auf dem Messegelände – BGPRESS 3083© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Ministerpräsident Weil besucht Außenstelle der Landesaufnahmebehörde auf dem Messegelände

16. März 2022/in Region Hannover

HANNOVER (us/red). Am Dienstag Nachmittag hat Ministerpräsident Stephan Weil, gemeinsam mit  Regionspräsident Steffen Krach, die Außenstellen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) auf dem hannoverschen Messegelände besucht.

Nach einer Begrüßung durch den Leiter der Landesaufnahmebehörde, Klaus Dierker, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, machten sich Ministerpräsident Weil und Regionspräsident Krach bei einem Gang durch die Hallen ein Bild von den Abläufen und informierten sich in Gesprächen mit Helferinnen und Helfern von DRK und ASB sowie ukrainischen Geflüchteten über die aktuelle Situation.

Ministerpräsident Weil war sehr beeindruckt von dem Wunsch der Geflohenen hier selbst mit zu helfen, eine Arbeit und Schulplätze für die Kinder zu finden auch wenn zahlreiche Vertriebene sobald als möglich wieder in ihre Heimat zurück möchten. Stephan Weil dankte für die Hilfsbereitschaft der Ehrenamtlichen vor Ort und ebenso für die Hilfe und Spendenbereitschaft der Niedersachsen.; sein Hauptwunsch sei ein baldiger Frieden in der Ukraine.

Ministerpräsident Weil besucht Außenstelle der Landesaufnahmebehörde auf dem Messegelände – DRK MI 1503

Ministerpräsident Stephan Weil läßt sich von Matthias Siegel (DRK) Informationen zum Ablauf in der Halle 13 geben. © Niedersächsische Staatskanzlei

Der Bahnhof Hannover Messe / Laatzen ist seit wenigen Tagen zentrales Drehkreuz für die Verteilung der aus der Ukraine vertriebenen Menschen in weitere Bundesländer. Zudem wurden auf dem angrenzenden Messegelände in Halle 12 und 13 zwei weitere Außenstellen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen mit insgesamt je 1000 Plätzen eingerichtet. In diesen kommen die geflüchteten Menschen kurzfristig unter, bevor sie in niedersächsische Kommunen oder andere Bundesländer weiterverteilt werden.

Zurzeit sind auf dem Messegelände eine größere Anzahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) rund um die Uhr seit einigen Tagen im Einsatz. Zu ihren Aufgaben zählen neben der Betreuung auch die medizinische Betreuung der Geflüchteten in mehreren Messehallen. Das DRK betreut seit Beginn auch die Betreuung und Versorgung der ankommenden Flüchtlinge am Messebahnhof Hannover / Laatzen, an dem täglich mehrere Sonderzüge mit Flüchtlingen aus der Ukraine ankommen. Zielsetzung ist die möglichst schnelle Verteilung durch die Landesaufnahmebehörde an andere Kommunen und Bundesländer im gesamten Bundesgebiet. Der Messebahnhof dient hier als Drehkreuz und die beiden Messehallen 13 und 12 als kurzfristiger Zwischenaufenthalt für einen Teil der Flüchtlinge.

Niedersachsen wird bundesweites Drehkreuz für Verteilung Vertriebener aus der Ukraine – BGPress 2698

Niedersachsen wird bundesweites Drehkreuz für Verteilung Vertriebener aus der Ukraine

9. März 2022/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Pistorius: „Wir entlasten damit auch besonders betroffene Regionen im Osten Deutschlands und richten für die aus der Ukraine vertriebenen Menschen weitere Unterkünfte in Niedersachsen ein.“

Das Land Niedersachsen wird – in Absprache mit dem Bund – zentrales Drehkreuz zur Verteilung von Vertriebenen aus der Ukraine auf die Bundesländer. Am heutigen Mittwoch (09.03.2022) besuchte der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, den Messebahnhof Hannover-Laatzen, der zukünftig als bundesweites Drehkreuz für die Weiterverteilung auf die anderen Bundesländer fungieren wird. Dabei wurde er begleitet von der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, dem Regionspräsidenten der Region Hannover, Steffen Krach und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay. Ab dem morgigen Donnerstag sollen erste Sonderzüge dort ankommen. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs wird zusätzlich eine Außenstelle der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) eingerichtet.

Im Rahmen des Termins hat sich Pistorius auch die bereits von der Landeshauptstadt Hannover als Geflüchtetenunterkunft betriebene Messehalle 27 angesehen. Zudem besuchte der Innenminister die direkt daneben liegende Messehalle 13, die von morgen (09.03.2022) an als Außenstelle der LAB NI zur Aufnahme von aus der Ukraine vertriebenen Menschen betrieben werden wird. Das Land Niedersachsen hatte die Region Hannover zuvor damit beauftragt, diese Halle entsprechend für die Unterbringung der Menschen herzurichten und zukünftig gemeinsam mit dem Land zu betreiben.

Minister Pistorius: „Die Zugangszahlen der aus der Ukraine vertriebenen Menschen werden vermutlich drastisch steigen. Die bei uns ankommenden Menschen wurden durch den völkerrechtswidrigen Krieg über Nacht aus ihrem alten Leben gerissen. Sie haben schreckliche Tage hinter sich. Der Schmerz den sie erleiden müssen ist kaum vorstellbar. Vor allem kommen Frauen mit ihren Kindern, traumatisiert und völlig erschöpft. Es ist unsere zwingende humanitäre Pflicht, den Menschen aus der Ukraine schnell und unkompliziert Schutz zu bieten. Darum schaffen wir jetzt die Voraussetzungen, damit der zügige Transport und die Unterbringung dieser Menschen bestmöglich funktioniert. Mit dem in Absprache mit dem Bund eingerichteten Verteilungsdrehkreuz am Messebahnhof Hannover-Laatzen entlasten wir jetzt insbesondere Städte und Regionen im Osten Deutschlands, die keine Kapazitäten mehr zur Aufnahme haben. Und es wird bundesweit vermutlich nicht das letzte sein. Wir bauen gleichzeitig mit der neuen Außenstelle der Landesaufnahmebehörde auf dem Messegelände unsere Kapazitäten in einem ersten Schritt um rund 1.000 weitere Plätze aus. Das Land Niedersachsen übernimmt damit, wie schon bei der Flüchtlingssituation vor einigen Jahren, eine besondere Verantwortung bei der zentralen Verteilung der Vertriebenen. Und wir danken unseren Partnern aus Region und Stadt ganz besonders für die unkomplizierte Unterstützung.“

Die Migrationsbeauftragte Schröder-Köpf sagte: „Die geschaffenen Strukturen sind schnell und unbürokratisch entstanden. Ein Dank gilt hier der Landeshauptstadt sowie der Region Hannover und dem Land Niedersachsen.“

Regionspräsident Krach: „Wir stellen uns aktuell darauf ein, dass täglich mehrere hundert Menschen in Hannover ankommen. Nicht alle werden in Deutschland Familie haben, bei der sie unterkommen können. Der Messebahnhof in Laatzen diente schon in der Flüchtlingskrise 2015 / 2016 als Drehkreuz. Die Technische Einsatzleitung der Region Hannover hat in den letzten Tagen dafür gesorgt, dass der Bahnhof in dieser Funktion wieder einsetzbar ist. Dafür allen, die daran beteiligt waren und auch dem Innenministerium, mit dem wir hier eng kooperieren, vielen Dank.“

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay, sagte: „Hannover ist solidarisch und zeigt Haltung gegenüber den Geflüchteten aus der Ukraine. Gemeinsam mit Land und Region setzen wir alles daran, ihnen das Ankommen so leicht wie möglich zu gestalten. Für viele Menschen aus der Ukraine wird Hannover der erste Eindruck von Deutschland sein: Die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass sie sich willkommen fühlen.“

  • Niedersachsen wird bundesweites Drehkreuz für Verteilung Vertriebener aus der Ukraine – BGPress 2706
    Innenminister Boris Pistorius besuchte heute (9. März) den Messebahnhof und die beiden Messehallen in Hannover für die Vertriebenen aus der Ukraine.(v.l. Innenminister Boris Pistorius, DRK-Vorstand Marlis Spieker-Kuhmann, Geschäftsführerin DRK-Soziale Dienste Gabriele Allgeier). © Bernd Günther
  • Niedersachsen wird bundesweites Drehkreuz für Verteilung Vertriebener aus der Ukraine – BGPress 2725
    Innenminister Boris Pistorius besuchte heute (9. März) den Messebahnhof und die beiden Messehallen in Hannover für die Vertriebenen aus der Ukraine.(v.l. Gabriele Allgeier, Doris Schröder-Köpf, Marlis Spieker-Kuhmann, Boris Pistorius). © Bernd Günther
  • Niedersachsen wird bundesweites Drehkreuz für Verteilung Vertriebener aus der Ukraine – BGPress 2604
    Ein Bus der Feuerwehr Hannover bingt von der Feuerwache 10 Geflüchtete zur Messehalle 27. © Bernd Günther
  • Niedersachsen wird bundesweites Drehkreuz für Verteilung Vertriebener aus der Ukraine – BGPress 2594
    Die Messehalle 13 ist vom DRK und der Feuerwehr als Außenstelle der LAB NI zur Aufnahme von aus der Ukraine vertriebenen Menschen in der Nacht aufgebaut worden. © Bernd Günther
  • Niedersachsen wird bundesweites Drehkreuz für Verteilung Vertriebener aus der Ukraine – BGPress 2628
    Innenminister Boris Pistorius besuchte im Beisein von der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, dem Regionspräsidenten der Region Hannover, Steffen Krach und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay heute (9. März) den Messebahnhof und die beiden Messehallen 13 und 27 in Hannover für die Vertriebenen aus der Ukraine. Begleitet wurden sie vom Vorstand des DRK-Region Hannover e.V. Marlis Spieker-Kuhmann (li.). © Bernd Günther
Landeshauptstadt Hannover stellt sich auf die Aufnahme von Geflüchteten ein – ehemalige Feuerwache 1

Landeshauptstadt Hannover stellt sich auf die Aufnahme von Geflüchteten ein

3. März 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Nachdem die ersten Geflüchteten aus der Ukraine Hannover erreicht haben, bereitet sich die Stadt auf weitere Ankommende vor. Hierzu wurde die Stadtverwaltung heute im Verwaltungsausschuss dazu ermächtigt, im Rahmen der Unterbringung und Versorgung der vor dem Krieg Geflüchteten bei Bedarf bis zu 10 Millionen Euro zu verwenden.

Gleichzeitig hat der Verwaltungsausschuss formell beschlossen, in Halle 27 der Deutschen Messe AG eine Unterbringung von Geflüchteten einzurichten.

Oberbürgermeister Belit Onay dankt für die parteiübergreifende Zusammenarbeit und den gemeinsamen Einsatz für die Ukrainer*innen: „In den vergangenen Tagen haben der Fachbereich Feuerwehr und der Bereich Wohnen und Leben in Gemeinschaftsunterkünften und Wohnungen in einem Kraftakt erste Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Unterbringung von Geflüchteten eingeleitet und umgesetzt. Dafür bin ich sehr dankbar. Jetzt gilt es, vor der Lage zu bleiben und für die steigende Zahl an Schutzsuchenden eine menschwürdige Unterbringung zu gewährleisten.“

Der Erste Stadtrat, Axel von der Ohe, erläutert die besondere Herausforderung der aktuellen Situation: „Wir erkennen aktuell eine deutliche Zunahme der Fluchtbewegungen. Deshalb müssen wir vorbereitet sein, wenn die Landesaufnahmebehörden an ihre Kapazitätsgrenzen kommen und Geflüchtete schon bald in die Kommunen verteilt werden. Dabei arbeiten wir Hand in Hand auch mit der Deutschen Messe AG. Für aufenthaltsrechtliche Fragestellungen der Ukrainer*innen haben wir in der Ausländerbehörde eine zentrale Anlaufstelle geschaffen.“

Sozialdezernentin Sylvia Bruns berichtet von zahllosen Hilfsangeboten, die die Stadtverwaltung bereits erreicht haben: „Hannover ist eine solidarische Stadt und wir sind dankbar für jede Unterstützung.“ Bruns bittet um Geduld, bis die zahlreichen Angebote sortiert und bearbeitet werden können.

Die Feuerwehr Hannover und die Deutsche Messe AG stimmen sich eng ab, um eine Notunterkunft in der Messe vorzubereiten. Ab Sonntagnachmittag soll die Messehalle so hergerichtet sein, dass Menschen dort aufgenommen werden können.

Messehalle 27

Am Sonntagnachmittag soll die Messehalle so hergerichtet werden, dass auch dort Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht werden können. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die ehemalige Feuerwache am Goetheplatz wird seit gestern Abend, 2. März 2022, vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben, unterstützt von einem Sicherheitsdienst. Hier konnten durch die Vorarbeit der Feuerwehr kurzfristig 36 Zimmer mit insgesamt 136 Plätzen (Vier-Bett-Zimmer), geschaffen werden. Eine Erweiterung der Kapazitäten ist möglich. Es kommen in regelmäßigen Abständen ukrainische Geflüchtete an, so auch in der vergangenen Nacht. Aktuell und zunächst liegt die Zuständigkeit für die längerfristige Unterbringung bei der Landesaufnahmebehörde in Bad Fallingbostel. Das DRK ist in der ehemaligen Feuerwache mit einer ukrainisch sprechenden Sozialarbeiterin vor Ort, der Sicherheitsdienst verfügt ebenfalls über ukrainische Sprachkenntnisse. „Ich danke dem DRK und allen Beteiligten für ihren großen Einsatz und die Sensibilität, mit der sie den Menschen in größter Not hier begegnen“, unterstrich Sozialdezernentin Sylvia Bruns.

DRK provoziert landesweiten Tarifkonflikt – Krankenwagen DRK© Bernd Günther / BG-PRESS.de

DRK provoziert landesweiten Tarifkonflikt

26. Mai 2021/in Niedersachsen

HANNOVER (PM).  In den Tarifverhandlungen mit mehreren Kreisverbänden des DRK in Niedersachsen bahnt sich ein Konflikt an. Tarifverhandlungen mit einzelnen DRK-Kreisverbänden sind notwendig, weil diese, bis auf wenige Ausnahmen, bislang nicht der bundesweiten Arbeitgeber-Tarifgemeinschaft des DRK beigetreten sind. Derzeit gibt es Verhandlungen unter anderem in den DRK-Verbänden Gifhorn, Hannover, Lüneburg, Weserbergland. In weiteren Verbänden, wie Braunschweig-Salzgitter oder Osterode, stehen Verhandlungen bevor. 

ver.di fordert die Übertragung des jüngsten bundesweiten DRK-Tarifabschlusses. Dieser sieht unter anderem vor:

  •  Lohnplus in zwei Schritten um 1,5 Prozent (mindestens 50 Euro) und weitere 1,9 Prozent
  •  Corona-Sonderzahlung von bis zu 600 Euro
  •  Zulage für Notfallsanitäter von bis zu 400 Euro
  •  30 Tage Urlaub für alle

Die Arbeitgeber des DRK lehnen eine Übernahme der bundesweiten Tarifregelungen bislang ab.

„Es kann nicht sein, dass beim DRK Niedersachsen nicht möglich sein soll, was in allen anderen Bundesländern kein Problem ist“, kritisiert David Matrai vom ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen. „Eben noch wurden die Beschäftigten als systemrelevant beklatscht, in Niedersachsen folgt nun offenbar die Klatsche“, so der ver.di-Vertreter weiter.

Auf besonderes Unverständnis von ver.di stößt der Widerstand gegen die Zulage für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter. Hierbei wird von den Arbeitgebern auf die Weigerung der Landkreise, Kommunen und Krankenkassen verwiesen, die Kosten zu tragen. „Landräte oder Kassenvertreter können die Tarifautonomie nicht aushebeln“, betont Matrai. „Notfallsanitäter üben eine lebenswichtige Tätigkeit aus, eine Feilscherei auf ihre Kosten ist völlig unangemessen“, so der Gewerkschafter weiter.

Sollte es nicht zeitnah zu einem Durchbruch in den Verhandlungen kommen, kündigt ver.di öffentlichkeitswirksame Aktionen an.

Impftaxi und Impflotsen – Ehrenamtliche Unterstützung wird sehr gut angenommen – Impfzentrum Impftaxi

Impftaxi und Impflotsen – Ehrenamtliche Unterstützung wird sehr gut angenommen

25. Februar 2021/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Seit einigen Wochen stehen für Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahren kostenfreie Impftaxen und Begleitung durch ehrenamtliche Impflotsen zur Verfügung. Die Aktion „Impftaxi und Impflotsen“, eine Kooperation der DRK Ortsverbände mit der Freiwilligenagentur der Stadt Langenhagen, wird sehr gut angenommen. „Die Menschen sind alle sehr dankbar für unsere Hilfe. Insbesondere durch den Ausfall der öffentlichen Verkehrsmittel gab es eine große Verunsicherung und auch Hilfslosigkeit“, sagt Martina Rust von DRK Ortsverband Langenhagen.

Die meisten Anfragen für den Impftaxi-Service gibt es derzeit in Krähenwinkel und in Langenhagen Kernstadt/Wiesenau. Hier werden in den nächsten Wochen über 150 Personen zum Impfzentrum nach Laatzen gefahren. Aber auch in den anderen Ortsteilen ist die Nachfrage nach dem ehrenamtlichen Angebot sehr groß. „Man kann sich darauf verlassen, dass unsere Fahrgäste nach einer Dreiviertelstunde im Impfzentrum mit allem durch sind. Unsere Senioren sind von der Freundlichkeit des Personals begeistert“, erzählt Horst Waldfried von DRK Krähenwinkel. Die Ehrenamtlichen holen die Personen im Privatwagen unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen (medizinische Maske, Flächen- und Handdesinfektion, Schnelltest) zuhause ab und bringen sie nach dem Impfen wieder dorthin zurück.

Die beiden Angebote im Überblick:

  1. Sie benötigen nur Hilfe bei der Vereinbarung eines Impftermins? Sie können dabei keine Unterstützung von Familie, Freunden oder Nachbarn erhalten? Dann helfen Ihnen die ehrenamtlichen Impflotsen, in Kooperation mit dem Seniorenbüro der Stadt Langenhagen, gern weiter.

So funktioniert die Hilfe der Impflotsen: Melden Sie sich telefonisch unter (0800) 7307 000 beim Bürgertelefon der Stadt Langenhagen. Die Mitarbeitenden sind derzeit montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr erreichbar. „Ich bin ja schon seit letztem Jahr am Bürgertelefon und es macht mir nach wie vor Spaß, den Menschen zu helfen. Gerade bei den Gesprächen mit den Hilfebedürftigen wird auch viel gelacht“, sagt Susanne Pramschüfer, Mitarbeiterin der Stadt Langenhagen.

  1. Sie brauchen Unterstützung bei der Fahrt zum Impfzentrum? Dann vereinbaren ehrenamtliche Helfer Ihren Impftermin und organisieren danach auch die passende Fahrt mit dem Impftaxi. In Ausnahmefällen ist eine Begleitung mit dem Impftaxi auch möglich, wenn Sie den Impftermin schon in Eigenregie vereinbart haben. Die Vorlaufzeit für die Organisation durch die Ehrenamtlichen beträgt aber wenigstens 3 Werktage – nicht Kalendertage.

    So funktioniert das Impftaxi: Melden Sie sich telefonisch, je nach Langenhagener Ortsteil, bei Ihrer zuständigen DRK-Stelle oder beim Bürgertelefon:

  • Engelbostel: DRK Engelbostel, Heinz Mattutat, 0511-782732
  • Godshorn: nur über das Bürgertelefon der Stadt Langenhagen, 0800 7307 000
  • Kernstadt/Wiesenau: DRK Langenhagen, Martina Rust, 0175 99 53 528
  • Krähenwinkel: DRK Krähenwinkel, H. Waldfried 0175 970 40 38 oder C. Rönisch 0511 777 535
  • Kaltenweide: nur über das Bürgertelefon der Stadt Langenhagen, 0800 7307 000
  • Schulenburg: nur über das Bürgertelefon der Stadt Langenhagen, 0800 7307 000
DRK begrüßt mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter im Einsatz – Rettungsdienst Hannover© Bernd Günther

DRK begrüßt mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter im Einsatz

27. Januar 2021/in Panorama

BERLIN (PM). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) begrüßt wichtige Nachbesserungen bei der geplanten Änderung des Notfallsanitätergesetzes. „Durch die Änderungen, die heute der Gesundheitsausschuss des Bundestages beschlossen hat, erhalten die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter mehr Handlungs- und Rechtssicherheit bei ihren Einsätzen. Das ist auch ganz im Sinne der Patienten“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Das DRK hatte sich dafür eingesetzt, dass die Helferinnen und Helfer gemäß ihres Ausbildungsstandes auch bestimmte medizinische Eingriffe durchführen dürfen.

Notfallsanitäterinnen und -sanitäter erreichen den Einsatzort meist vor dem Notarzt und müssen in lebensgefährlichen Situationen invasive heilkundliche Maßnahmen ergreifen oder auch Notfallmedikamente verabreichen, um Patienten zu retten. Damit setzen sie sich jedoch der Gefahr aus, sich strafbar zu machen, denn diese heilkundlichen Tätigkeiten sind aufgrund des Heilpraktikergesetzes von vornherein nur Ärzten erlaubt. Das DRK hatte deshalb Änderungen des Notfallsanitätergesetzes im Rahmen des MTA-Reform-Gesetzes gefordert. In der geänderten Fassung des Gesetzes dürfen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bis zum Eintreffen eines Notarztes heilkundliche Maßnahmen nun eigenverantwortlich durchführen, wenn sie diese erlernt haben und beherrschen und dies erforderlich ist, um Lebensgefahr oder wesentliche Folgeschäden bei Patientinnen und Patienten zu verhindern.

„Bei einem solchen Notfalleinsatz kommt es auf jede Minute an, um das Leben von Patienten zu retten. Die Notfallsanitäterinnen und -sanitäter werden durch ihre Berufsausbildung hierzu umfassend qualifiziert. Deshalb sind wir froh, dass diese Regelung jetzt Klarheit schafft“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt, die vor allem den beiden Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner und Dirk Heidenblut für ihr Engagement in dieser Sache dankt.

Die Reform des Gesetzes soll am 28. Januar 2021 im Bundestag beschlossen werden.

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