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Schlagwortarchiv für: DRK

Steffen Krach informiert sich über Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes – DRK RW Laatzen

Steffen Krach informiert sich über Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes

30. November 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Der SPD-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten hat die neue Rettungswache des Roten Kreuzes in Laatzen besucht. Bei dem gemeinsamen Vor-Ort-Termin mit Präsidiums-Spitze und Vorstand des DRK-Region Hannover e.V. ging es unter anderem um die Bedeutung des Deutschen Roten Kreuzes in Krisen-Zeiten.

„Die Corona-Pandemie zeigt einmal mehr, wie wichtig die Arbeit der Hilfsorganisationen in der gesamten Region Hannover ist. Diese Organisationen leisten mit den haupt- und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen einen sehr großen Beitrag für den regionsweiten Zusammenhalt. Das Deutsche Rote Kreuz ist hierbei eine wichtige Säule. Das vielfältige Angebot zeigt: Das DRK ist für die Menschen in der Region Hannover da, wenn es gebraucht wird. Dieses Engagement und die damit einhergehende Zuverlässigkeit verdienen Anerkennung und entsprechende Unterstützung“, sagt Steffen Krach. Die frisch gewählte Präsidentin des DRK-Region Hannover e.V., Martina Rust, kann dem 41 Jahre alte SPD-Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten nur zustimmen. „Die Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz sind seit Monaten extrem gefordert. Wir brauchen von der Politik jetzt Verlässlichkeit, um besser planen und unser Angebot auch weiter aufrechterhalten zu können“, erklärt Rust.

Krach wurde bei seinem Besuch von dem Laatzener SPD-Regionsabgeordneten und stellvertretendem Bürgermeister, Ernesto Nebot Pomar, sowie dem örtlichen SPD-Vorsitzenden Harald Zietz begleitet. Bei dem Treffen stand auch eine Führung durch die Räumlichkeiten auf dem Programm. Die DRK-Lehrrettungswache in Laatzen ist in einem großen Bürokomplex an der Senefelder Straße untergebracht. Die Notarzt- und Rettungs-Fahrzeuge starten aus der Tiefgarage zu ihren Einsätzen. Auf dem Weg zu den Fahrzeugen hin bzw. nach dem Einsatz wieder zurück gibt es für die Einsatzkräfte eine Schleuse, in der möglicherweise kontaminierte Kleidung abgelegt wird. So ist im Interesse von Patienten und Mitarbeitern größtmöglicher Infektionsschutz gewährleistet. „Ein wirksames und wegweisendes Hygienekonzept ist gerade in dieser Zeit enorm wichtig. Schließlich gehört der Rettungsdienst mit zur Speerspitze im Kampf gegen COVID-19“, erklärt der Vorstand des DRK-Region Hannover e.V., Anton Verschaeren. Neben der Rettungswache sind in dem Gebäude an der Senefelder Straße auch Verwaltungsbüros und Schulungsräume zu finden. Im Erdgeschoss betreibt das Deutsche Rote Kreuz darüber hinaus eine neue Hausnotruf-Zentrale, die mit modernster Technik ausgestattet ist.

DRK legt substanzielles Angebot für Reformtarifvertrag vor – DRK Christian Reuter

DRK legt substanzielles Angebot für Reformtarifvertrag vor

16. November 2020/in Panorama

BERLIN (PM). Die Tarifkommission der Bundestarifgemeinschaft (BTG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat der Gewerkschaft ver.di im Vorfeld der am 18. November 2020 stattfindenden zweiten Verhandlungsrunde zum DRK-Reformtarifvertrag ein substanzielles Angebot unterbreitet. Es umfasst Entgelterhöhungen um mindestes 3,3 Prozent, die Zahlung einer „Corona-Prämie“ sowie erhebliche Verbesserungen für die Auszubildenden sowie Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus sind weitere Verbesserungen insbesondere für die Pflege und den Rettungsdienst Bestandteil des Angebotes.

„Wir haben uns dazu entschieden, schon vor der zweiten Verhandlungsrunde ein abschlussfähiges Angebot vorzulegen, um unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie in den Gesprächen schnell zu einer Einigung zu kommen“, sagt der Vorsitzende der BTG, DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Das Angebot hat insbesondere die Auszubildenden sowie Schülerinnen und Schüler im Blick. Hier wollen wir deutlich über den Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes liegen, um die Attraktivität des DRK als Arbeitgeber weiter zu steigern“, erklärt Reuter weiter. Für die Pflege und den Rettungsdienst beinhaltet das Angebot viele finanzielle Verbesserungen, insbesondere in Form von Zulagen.

„Mit dem Angebot sind wir bis an die Grenze des maximal Machbaren und Vertretbaren gegangen. Wir wollen jedoch ein Zeichen in dieser besonders schwierigen Zeit setzen und ver.di klar signalisieren, dass wir es wirklich ernst meinen. Wir hoffen, dass ver.di das Angebot konstruktiv aufnimmt und wir auf dieser Grundlage zu einem zeitnahen Abschluss kommen“, sagt Reuter.

Die Bundestarifgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes ist eine Arbeitgebervereinigung im Sinne des § 2 Tarifvertragsgesetz und vertritt die Interessen ihrer Mitglieder durch den Abschluss von Tarifverträgen. Derzeitige Mitglieder der BTG sind die Landestarifgemeinschaften der DRK-Landesverbände Baden-Württemberg und Badisches Rotes Kreuz, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland und das Generalsekretariat in Berlin sowie die Kreisverbände Cloppenburg, Ostholstein, Soltau und Verden und die DRK-Rettungsdienstgesellschaften in Cloppenburg und Potsdam-Mittelmark als Sondertarifgemeinschaften. Die Tarifverträge der BTG gelten unmittelbar für rund 38.600 Beschäftigte des DRK. Mittelbar sind darüber hinaus ca. 21.000 Rotkreuzschwestern betroffen.

Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1155© Bernd Günther

Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose

13. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Neue Anlaufstelle für Obdachlose: Das Deutsche Rote Kreuz betreibt jetzt im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover einen Tagesaufenthalt für Obdachlose. Das neue Angebot ist in den Räumen des leerstehenden Schulzentrums Ahlem untergebracht. Ab Montag (16.11.) können die ersten Obdachlosen kommen.

Obdachlose können sich zukünftig während der kalten Jahreszeit tagsüber in der Einrichtung aufhalten. Sie bekommen warme Getränke und einmal täglich eine warme Suppe. Im neuen Tagesaufenthalt Ahlem können sie sich auch duschen oder ihre Wäsche waschen. Genutzt werden für das Angebot die ehemalige Cafeteria, das Foyer und mehrere weitere Räume des seit Jahren leerstehenden Schulzentrums Ahlem. Es gibt ein Frauenzimmer und einen Ruheraum. „Das Angebot soll für die Betroffenen insgesamt zu einem sicheren Rückzugsort werden. Wir hoffen, dass es gut angenommen wird“, erklärt Gabriele Allgeier, Geschäftsführerin der Sozialen Dienste im DRK-Region Hannover e.V. Betreut werden die Betroffenen von zwei Sozialarbeiterinnen, es gibt unter anderem eine Gesundheitsberatung. Auch ein Sicherheitsdienst ist immer vor Ort.

Insgesamt bietet der neue Tagesaufenthalt des Deutschen Roten Kreuzes in Ahlem Platz für bis zu 50 Obdachlose. Sozialverträgliche Hunde sind in der Einrichtung ausdrücklich erlaubt. Aufgrund der aktuellen Lage gelten vor Ort bestimmte Hygieneregeln. So müssen die Obdachlosen einen Mund-Nase-Schutz tragen, wenn Sie sich innerhalb der Einrichtung bewegen. Überall wurden Markierungen angebracht, die auf den erforderlichen Mindestabstand hinweisen oder bestimmte Laufwege vorgeben. Das Deutsche Rote Kreuz betreibt die Einrichtung im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover. Der Betrieb ist bis zum 31. März 2021 befristet. Die Stadt hat unterdessen einen Shuttle-Service eingerichtet. Er bringt die Obdachlosen mit einem Bus morgens zum Beispiel von der Notschlafstelle Alter Flughafen zum Tagesaufenthalt nach Ahlem und nachmittags wieder zurück.

Stadt setzt Shuttlebus für Transfers obdachloser Menschen nach Ahlem ein

Die Landeshauptstadt Hannover greift auf die ÜSTRA zurück: Ab Montag, 16. November bietet die Stadt einen Shuttlebus an, der obdachlose Menschen kostenlos zum neuen Tagesaufenthalt im Schulzentrum Ahlem und anderen Standorten in der Stadt bringt.  Der Shuttlebus ist ein zusätzliches Angebot der Stadt im Winter und befristet bis 31. März 2021. Die ÜSTRA stellt dafür einen Reisebus zur Verfügung.

Die Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover Sylvia Bruns dazu: „Mit dem neuen Shuttlebus ergänzen wir das Angebot des Tagesaufenthaltes in Ahlem sinnvoll. Auf diese Weise kommen die obdachlosen Menschen schnell zu den Tagestreffs – ob in der Innenstadt oder zum Tagesaufenthalt in Ahlem. Wir freuen uns, dass die ÜSTRA uns unterstützt, dieses Angebot schnell und unbürokratisch umzusetzen“.

„Für die ÜSTRA ist es selbstverständlich, mit unserer Logistik soziale Hilfsangebote in Hannover bestmöglich zu unterstützen. Daher war für uns klar, dass wir der Stadt ein Angebot machen, um diese Transfers für hilfsbedürftige Menschen möglich zu machen“, ergänzte der Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA Dr. Volkhardt Klöppner.

Der Bus fährt ab Montag, 16. November zweimal täglich auf folgenden Routen:

Abfahrt 9 Uhr Alter Flughafen:

in die Stadt – Haltestelle VW Turm (ZOB), Ankunft: ca. 9:30 Uhr – der Zustieg von hilfsbedürftigen Menschen z.B. aus dem Mecki-Laden oder Ausstieg von Personen die in der Stadt bleiben möchten, ist möglich. Ankunft ca. 10 Uhr in Ahlem.

16. 00 Uhr Abfahrt im Tagestreff Ahlem:

in die Stadt zum VW Turm, Ankunft ca.16:45  –  Ausstieg von Personen möglich, die in anderen Unterkünften schlafen (z.B. Wörthstr. und Langensalzastr.), Einstieg von Personen die zur Unterkunft Alter Flughafen möchten.

Folgende Hygienemaßnahmen gelten in dem Reisebus zum Schutz vor dem Corona-Virus während der Transfers:

  • Keine Belegung der Sitzreihe hinter dem Fahrer
  • Handdesinfektion beim Einstieg in den Bus
  • Klimatisierung auf Dauerventilation
  • Permanentes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes der Fahrgäste während der Fahrt

Da für Reisebusse andere Hygienemaßnahmen gelten als für Linienbusse ist die Belegung fast aller Sitzplätze möglich, in diesem Fall mit ca. 50 Personen.

  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1171
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1158
    Der stellvertretende Geschäftsführer Thorsten Rademaker der DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1161
    Die Geschäftsführerin Gabriele Allgeier der DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1143
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1146
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1139
    Berührungslose Temperaturmeßstation im Tagesaufenthalt für Obdachlose © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1124
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1130
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
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    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
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    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
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    Gabriele Allgeier, Geschäftsführerin der DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH, führt die Getränke und Essensausgabe im Tagesaufenthalt für Obdachlose vor. © Bernd Günther
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    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1115
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1121
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1079
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1086
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1082
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1077
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress 0313© Bernd Günther

DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um

6. November 2020/in Region Hannover

HANNOVER (bg). Seit März sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Region Hannover e.V. fast permanent wegen der Corona-Pandemie im Einsatz. Anfangs noch in den einzelnen Standorten der Katastophenschutzeinheiten vom DRK in Hannover und Empelde, zogen dann die Einsatzkräfte in die Messehalle ins große Corona-Drive-In um und nahmen dort im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung die Testungen für die Region Hannover wahr.

Seit einigen Wochen testen sie auf dem Gelände des DRK-Katastrophenschutzzentrums in Empelde für das Gesundheitsamt und unterstützen gleichzeitig dieses auch mit ihre Kollegen der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Ortsverband Wasserturm bei speziellen Einsätzen schwerpunktmäßig mit einem mobilen Abnahme Zentrum und Quarantänetransporten. Dabei kommen alle DRK-Bereitschaften der Region Hannover mit ihren Ehrenamtlichen zum Einsatz.

Durch die kommenden Witterungsbedingungen ab November wurde nun auch die Drive-In Teststation seit diesem Montag „winterfest“ umgebaut. Eine große überdachte Zeltfläche für die beiden Fahrspuren und der Einweisungsbereich wurden zusätzlich mit Containern bestückt. Zusätzlich wird die Abnahmestation von der Decke aus beheizt, so das Abnahmeteams und DRK Helfer*innen wettergeschützt und warm arbeiten können. Über einen speziellen Kommunikationscontainer – eigentlich gedacht für Großsanitätsdienste und Schadenslagen als Einsatzleitung – wird per EDV und Funk das tägliche Auftragspensum koordiniert.

Zurzeit arbeitet das DRK mit einer inzwischen gut eingespielten Mannschaft von zehn Helferinnen und Helfern jeweils Dienstag, Donnerstag und Freitag von 18:00 – 21:00 Uhr sowie Samstag von 13:00 – 21:00 Uhr, um die durch das Gesundheitsamt angewiesenen Coronatests abzuarbeiten. Die Teststation wird ausschließlich für diesen Zweck vorgehalten.

Aber auch außerhalb der Testzeiten haben die Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover genug zu tun. So wurden alleine seit Anfang September 25 Einsätze mit dem Schwerlast-Rettungswagen von diesem Standort aus durchgeführt. Das Spezialfahrzeug dient zum Transport schwergewichtiger Patienten, die mit dem normalen Rettungswagen wegen ihres hohen Gewichtes nicht mehr transportiert werden können.

Leider musste der inzwischen wieder aufgenommene Ausbildungsbetrieb wegen des zweiten Teil-Lockdown für die ehrenamtlichen DRK-Helfer*innen wieder vorläufig eingestellt werden.

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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress
    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress 0248
    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress 0238
    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress 0219
    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • DRK rüstet seine Drive-In Corona-Teststation für den Winterbetrieb um – BGPress 0258
    Das DRK-Region Hannover betreibt im Auftrag des Gesundheitsamtes in der Region Hannover ein Corona-Testzentrum als Drive-In
DRK schickt erste Hilfsflüge und Personal nach Lesbos – Flüchtlinge in Griechenland

DRK schickt erste Hilfsflüge und Personal nach Lesbos

14. September 2020/in Welt-News

BERLIN (PM). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat am gestrigen Sonntag und heutigen Montag insgesamt vier Flüge mit Zelten auf die griechische Insel Lesbos geschickt. „Nach dem schlimmen Feuer in Moria hat sich die Lage der geflüchteten Menschen auf der Insel abermals extrem verschlechtert.

In Reaktion darauf hat das Deutsche Rote Kreuz gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften und dem Griechischen Roten Kreuz begonnen, erste dringend notwenige Hilfsmaßnahmen einzuleiten. In vier Flügen vom Flughafen Leipzig/Halle aus transportieren wir seit gestern insgesamt 500 Familienzelte nach Lesbos. An Bord des gestrigen ersten Fluges war auch ein DRK-Mitarbeiter, der nun vor Ort den Einsatz mit koordiniert. Ermöglicht wird dieses schnelle Anlaufen der Hilfe des DRK durch eine großzügige Spende von fünf Millionen Euro des Volkswagen Konzerns und der Siemens AG“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter.

Die am Sonntag angelieferten Zelte werden bereits heute von Freiwilligen des Griechischen Roten Kreuzes aufgebaut, um einen Teil der mehr als 11.000 Menschen aufzunehmen, die der Brand in Moria Mitte letzter Woche obdachlos gemacht hat.

„Das DRK ist aktuell in der Abstimmung zur Lieferung weiterer dringend benötigter Hilfsgüter. Gemeinsam mit unserer Schwestergesellschaft, dem Griechischen Roten Kreuz, prüfen wir den genauen Hilfsbedarf vor Ort, um weitere Maßnahmen vorzubereiten. Diese sollen sowohl geflüchteten Menschen auf Lesbos als auch in anderen Regionen Griechenlands zugutekommen. Denn der humanitäre Bedarf dieser Menschen ist auch außerhalb von Lesbos groß“, erklärt Reuter.

DRK fliegt 43 Tonnen Hilfsgüter nach Beirut – Hilfsflug DRK Beirut

DRK fliegt 43 Tonnen Hilfsgüter nach Beirut

8. August 2020/in Welt-News

BERLIN (PM). Vier Tage nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Samstag in Berlin 43 Tonnen Hilfsgüter mit einem Airbus A300F auf den Weg nach Beirut geschickt. „Wir sind froh, dass wir den Menschen in der libanesischen Hauptstadt mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes so schnell helfen können.

Die Lage vor Ort ist katastrophal. Bis zu 300.000 Menschen haben durch die Explosion ihre Wohnungen verloren. Deshalb wird dieser Hilfstransport sicherlich nicht der letzte sein“, sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Der Hilfsflug startete am Samstagnachmittag auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld und sollte in der Nacht in Beirut landen.

Insgesamt unterstützt das Auswärtige Amt das DRK mit mehr als 1,5 Millionen Euro. Die 43 Tonnen Hilfsgüter, die das DRK nach Beirut fliegt, entsprechen in etwa der Ladung von sechs großen LKWs mit Anhänger. Darunter befinden sich Erste-Hilfe-Sets, Verbandsmaterialien, Decken, Werkzeuge für den Aufbau von Notunterkünften, Küchenutensilien, Eimer, Hygienepakete sowie medizinische Hilfsgüter und Covid-19-Schutzausstattung wie Masken und Schutzanzüge. Darüber hinaus sollen die Freiwilligen des Libanesischen Roten Kreuzes unterstützt werden.

„Die Tragödie am vergangenen Dienstag verschärft die bereits zuvor äußerst schwierige Lage im Land weiter. Unsere Schwestergesellschaft, das Libanesische Rote Kreuz, mit der wir seit langem eng verbunden sind, leistet in dieser akuten Notlage Außergewöhnliches. Sowohl das ganze Ausmaß der Katastrophe als auch die mittel- und langfristigen Folgen sind noch nicht absehbar“, sagt Reuter. Das Deutsche Rote Kreuz rufe dringend zu Spenden auf. Der Bedarf an internationaler Unterstützung für die Menschen im Libanon bleibe auf Monate hinaus sehr groß.

DRK-Wasserwacht befürchtet mehr Badeunfälle – Appell an Eltern – wasserwacht 1© Bernd Günther

DRK-Wasserwacht befürchtet mehr Badeunfälle – Appell an Eltern

8. Juli 2020/in Niedersachsen

BERLIN. Die Nachrichten über Badeunglücke mit Todesfolge mehren sich. Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) befürchtet dieses Jahr eine Zunahme an Ertrinkungsfällen. Grund sind das schöne Wetter und die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen, aber auch die Ferien, die viele dieses Jahr an Ost- und Nordsee sowie anderen deutschen Gewässern verbringen. „Aufgrund der strengen Zugangsregeln in Freibädern weichen viele Menschen auf unbewachte Seen und Flüsse aus. Durch die Corona-Pandemie fand außerdem lange Zeit kein Schwimmunterricht statt, sodass viele Kinder nicht ausreichend geschult sind“, sagt Andreas Paatz, Bundesleiter der DRK-Wasserwacht. Er appelliert daher besonders an die Eltern, auf ihre Kinder zu achten und unbewachte Gewässer zu meiden.

Solange Kinder nicht sicher schwimmen können, sollten sie sich nie unbeaufsichtigt am oder im Wasser aufhalten, auch nicht mit Schwimmflügeln. „Das Seepferdchen reicht ebenfalls nicht aus. Es bescheinigt lediglich, dass jemand sich über Wasser halten kann. Kinder ertrinken oft lautlos. Daher der dringende Appell: Lassen Sie Ihre Kleinen nicht aus den Augen!“, sagt Paatz. Die DRK-Wasserwacht unterstützt die Kampagne „#SchauAuf“ der Dresdner Wasserwacht und der DLRG, die Eltern auffordert, Handy, Zeitschrift oder Buch zur Seite zu legen und auf Hinweise und Gefahren zu achten. Auch aufblasbares Wasserspielzeug wie Luftmatratzen oder Hobby-Schlauchboote bergen ein Risiko – vor allem auf dem offenen Meer und in Flüssen. „Diese Freizeitschwimmhilfen sind trügerisch: Wer vermeintlich sicher drauf liegt, kann aus Unachtsamkeit runterfallen, zudem treiben sie durch Strömungen und Wind schnell ab, können durch Steine oder Holz beschädigt werden und drohen dann unterzugehen“, sagt Paatz.

Badende sollten stets aufmerksam sein, die Baderegeln befolgen, auf Warnhinweise achten und nicht in unbewachten Gewässern schwimmen. Wer im Wasser in Gefahr gerät, etwa durch eine Strömung, sollte vor allem Ruhe bewahren. „Sofort auf den Rücken legen und mit der Strömung treiben lassen. So bleiben die Atemwege frei und der Körper bekommt Auftrieb. Machen Sie durch Rufen und Winken auf sich aufmerksam, vermeiden Sie sonstige Bewegungen. Versuchen Sie niemals, gegen die Strömung anzuschwimmen, sondern in einem größeren Bogen an Land zu gelangen“, sagt Paatz weiter.

Die rund 140.000 Ehrenamtlichen der Wasserwacht sichern 3000 deutsche Badegewässer und retten jährlich rund 250 Menschen vor dem Ertrinken.

DRK verkauft Pflegezentrum Am Listholze – Listholz 3006

DRK verkauft Pflegezentrum Am Listholze

30. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Der DRK-Region Hannover e.V. ist ein Wohlfahrtsverband, der in verschiedenen gesellschaftlichen Aufgabenfeldern Hilfe in vielfältiger Form anbietet und zugleich einer der großen Träger von Pflegeangeboten in der Region ist. Unter anderem betreibt der Deutsche Rote Kreuz in Hannover-List ein Altenpflegeheim.

Das Gebäude und insbesondere die technische Ausstattung sind renovierungsbedürftig. Aus diesem Grund beschäftigt sich das DRK seit mehreren Jahren mit einer konzeptionellen und baulichen Weiterentwicklung der Einrichtung mit dem Ziel, die baulichen Gegebenheiten anzupassen und eine verbesserte Lebensqualität herbeizuführen.

Dazu wurden verschiedene Varianten und Konzepte erörtert, um eine realistische Aussage zur Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit zu treffen. Das DRK hält an dem Konzept grundsätzlich fest. Die Realisierung eines Neubauprojekts an diesem Standort ist aufgrund des erforderlichen Investitionsvolumens für das DRK als Eigentümer hingegen aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar.

Auch wenn das DRK nichts unversucht ließ, den Standort für sich zu erhalten, führte das erforderliche Investitionsvolumen schließlich zu der Entscheidung, sich von dem Standort zu trennen. Das DRK hat mit der LINDHORST GRUPPE nun aber einen Partner gefunden, der es ermöglicht, weiterhin stationäre Pflege auf hohem Niveau am gleichen Standort anzubieten.

Zudem ist seitens der Lindhorst Gruppe in Ricklingen ein weiterer Pflegeheimneubau kurz vor dem Baustart. Für Mitarbeiter und Bewohner entstehen hierdurch gleich mehrere Optionen. Zum einen können sie mit der Fertigstellung des Baus in Ricklingen Ende 2021 einen neuen Wohnort bzw. Arbeitsplatz beziehen. Zum anderen steht es Bewohnern wie Mitarbeitern frei, auch innerhalb der DRK-Organisation Alternativangebote wahrzunehmen. Darüber hinaus ist angedacht, dass Bewohner und Mitarbeiter nach Fertigstellung des neuen Pflegezentrums Am Listholze ebenso auch wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren können.

DRK verkauft Pflegezentrum Am Listholze – Listholz MA 1806

Die Mitarbeiter*innen des Pflegezentrums wollten am 18. Juni Antworten auf ihre Fragen, wie es nun weitergeht © Bernd Günther

Am 18.06.2020 hatten sich schon mehrere Mitarbeiter und der Betriebsrat des DRK-Pflegezentrums Am Listholze vor der Verwaltung des DRK-Region Hannover e.V. in der Karlsruher Straße versammelt. Sie wollten Antworten auf ihre Fragen, wie es nun weitergeht mit den DRK-Mitarbeitern.  Die Mitarbeiter*innen hatte erst kurz davor von dem Verkauf erfahren. Auf eine schriftliche Presseanfrage  vom 19.06.2020 zu den Hintergründen und dem weiteren Vorgehen zu den offenen Fragen der Mitarbeiter ging Frau Lindinger vom Vorstand des DRK-Region Hannover e.V. vorerst nicht ein. Lediglich in einem kurzen Telefonat erklärte sie, dass nun alles erst einmal geprüft werden müsse, wie es mit den Mitarbeitern weiter geht. Dieses läßt einige Fragen offen, wenn der Verkauf schon beim DRK entschieden wurde.

Deutsche Rote Kreuz erhält 23,6 Millionen Schutzmasken aus Spende von BASF – DRK Masken BASF© Bernd Günther

Deutsche Rote Kreuz erhält 23,6 Millionen Schutzmasken aus Spende von BASF

4. Juni 2020/in Panorama

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erhält 23,6 Millionen Schutzmasken aus einer Spende von insgesamt 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken (sogenannte OP-Masken) des Chemiekonzerns BASF an das Bundesgesundheitsministerium.

„Wir als Deutsches Rotes Kreuz sind wie alle anderen bedachten anerkannten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände sowohl BASF als auch dem Bundesgesundheitsministerium sehr dankbar für diese großzügige Spende. Das DRK hat derzeit den Vorsitz in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und sich in dieser Funktion dafür stark gemacht, neben den anerkannten Hilfsorganisationen auch Wohlfahrtsverbände bei der Verteilung der Spende zu bedenken. So werden die Masken in der Pflege wie auch in verschiedenen anderen Bereichen zum Einsatz kommen. Sie helfen, die Pandemie weiter einzudämmen“, sagte DRK-Generalsekretär Christian Reuter bei der heutigen offiziellen Übergabe der Spende durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und den BASF-Vorstandsvorsitzenden Martin Brudermüller.

„Die großzügige Spende von BASF ist bei den Wohlfahrtsverbänden in guten Händen. Mundschutzmasken sind für ihre tägliche Arbeit in Medizin, Pflege und Rettungsdiensten unverzichtbar. Und die Spende kann dazu beitragen, ausreichend Schutzausrüstung für die nächste Infektionswelle vorzuhalten“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Zum Auftakt der Maskenverteilung nahm das Deutsche Rote Kreuz die Spende stellvertretend für die anerkannten Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände in den DRK-Kliniken der DRK-Schwesternschaft Berlin im Berliner Westend entgegen. Die Verteilung wird zentral über das Bundesgesundheitsministerium gesteuert und soll Pflegediensten, Krankenhäusern, Rettungsdiensten und Teststationen zugutekommen.

Das Deutsche Rote Kreuz ist seit Wochen bundesweit im Einsatz, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die hauptamtlichen Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer des DRK engagieren sich dabei auf vielfältige Weise, um die Behörden zu unterstützen: So werden beispielsweise bundesweit mobile Arztpraxen und Fiebermessstationen vom DRK eingesetzt und betreut, um das Gesundheitssystem zu stärken und Kliniken zu entlasten. Auch die Fürsorge für Ältere, Risikogruppen und Bedürftige während der Krise bildet einen Schwerpunkt der Hilfsaktionen des DRK.

Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409694

Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt

19. Mai 2020/in Hannover

HANNOVER (bg). Die Fallzahlen der an dem Coronavirus erkrankten Menschen in Niedersachsen ist inzwischen kontinuierlich gesunken. Das hat laut Aussagen des Pressesprechers der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Detlef Haffke, dazu geführt, dass die Teststation auf dem Messegelände in den Ruhestand versetzt wurde.

Gleichzeitig hat aber das Deutsche Rote Kreuz der Region Hannover einen verkleinerten Drive in in seinem Katastophenschutzzentrum in Empelde seit Montag aufgenommen. Dort werden im Auftrag der KVN weiter Probenentnahmen per Abstrich aus den Fahrzeugen durch Ärzte und Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover e.V. (DRK) durchgeführt. Diese Probestelle ist dafür ausgelegt, auf max. 2 Spuren zeitgleich Proben von betroffenen Personen abzunehmen.

Die ersten Zahlen der Probenentnahmen im großen Testzentrum auf dem Messegelände liegen vor:

• 30.03. – 05.04.2020 – 2.153 Probeentnahmen

• 06.04. – 12.04.2020 – 1.657 Probeentnahmen

• 13.04. – 19.04.2020 – 1.112 Probeentnahmen

• 20.04. – 26.04.2020 – 1.195 Probeentnahmen

• 27.04. – 03.05.2020 – 1.003 Probeentnahmen

Somit wurden allein in der Region Hannover im großen Probeentnahmezentrum auf dem Messegelände in diesem Zeitraum 7.120 Proben entnommen. Bei 524 Proben  wurde der Corona-Infektionsverdacht bestätigt.

Zusätzlich wurden durch mobile Probeentnahmeteams des DRK an den Wochenenden Beprobungen zuhause bei Coronaverdachtsfällen auf Anweisung von Hausärzten oder dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst durchgeführt. Hier kamen 1.382 Probeentnahmen durch Hausbesuche im Zeitraum vom 30.03. – 03.05.2020 zustande. Seit Beginn der Probeentnahmen hat bis heute das DRK in Hannover insgesamt 12.344 Probeentnahmen durchgeführt.

Die Versorgungslage mit notwendiger Schutzausrüstung hat sich laut der KVN deutlich verbessert. „Zurzeit können wir eine Versorgung von 3 Wochen im Voraus sicherstellen“, so Haffke. Die KVN beliefert ca. 13.800 Arztpraxen in Niedersachsen mit Schutzausrüstung. Zusätzlich versorgen sie den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst und stationäre wie mobile Entnahmeteams.

Inzwischen hat man aus den Problemen mit falscher oder minderwertiger Schutzausrüstung, vor allem bei Masken, zu Anfang der Lieferengpässe gelernt. So hat der Bund den TÜV Nord und Süd mit der stichprobenhaften Qualitätskontrolle beauftragt.

Alle Probe und deren Voraussetzungen laufen nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Im Moment sind aber auf politischer Ebene Erweiterungen zu schwerpunktmäßigen Probeentnahmen bei Auftreten von Infektionen im Gespräch. Hierzu zählen auch die 182 Krankenhäuser und 1.873 stationären Pflegeeinrichtungen sowie 1.312 ambulanten Pflegedienste (Stand 2017) in Niedersachsen.

Sollte es noch einmal zu einem Aufflammen von Infektionsherden oder zu einer vermuteten 2. Welle an Infektionen kommen, so kann man die Probeentnahmestation in der Messehalle in Hannover kurzfristig wieder aktivieren.

  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409667
    Einweisung in die Kommunikationstechnik © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409700
    Einfahrt zum Testzentrum © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409689
    Alle erforderlichen Daten werden im Testzentrum mehrfach abgeglichen © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409686
    Das Entnahmeteam ist bereit für die nächsten Testperson © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409682
    Probeentnahme durch das Autofenster durch einen Arzt © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409677
    Ein Arzt klärt die zu testende Person auf © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409666
    Hinweis zum Testzentrum © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409664
    Die ersten Fahrzeuge mit den zu testenden Personen kommen an © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409662
    Lange Warteschlangen bilden sich nicht bei der routinierten Abarbeitung © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409660
    Das Drive In ist für 2 Fahrspuren ausgelegt © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409656
    Kurze Lagebesprechung vor Beginn des heutigen Einsatzes © Bernd Günther
  • Probeentnahmestation in der Messehalle wird in Ruhezustand versetzt – BGPress 1409649
    Aufbau des Drive In beim DRK-Region Hannover © Bernd Günther
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