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Schlagwortarchiv für: Feuerwehr

Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423223© Bernd Günther (BG-PRESS.de)

Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße

25. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Vor der Tür zum Keller eines Mehrfamilienhauses in der Posthornstraße (Stadtteil Linden-Mitte) brannte Sperrmüll mit erheblicher Rauchentwicklung. Zwei Personen standen am Fenster im zweiten Obergeschoß und mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Beide Männer kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Weiterhin wurden zwei Katzen gerettet.

Gegen 11:10 Uhr am heutigen Donnerstag bemerkten Mieter in ihrer Wohnung im zweiten Obergeschoss Brandgeruch und stellte bei der Ursachensuche im Treppenraum aufsteigenden Rauch fest. Aufgrund der parallel eingegangenen Notrufe und der ersten Hinweise auf einen Dachstuhlbrand, alarmierte die Regionsleitstelle sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und den Rettungsdienst.

Während Einsatzkräfte die 48 Jahre und 58 Jahre alten Männer mit einer Drehleiter in Sicherheit brachten, bereiteten mit Atemschutzgeräten geschützte Trupps die Brandbekämpfung vor. Schnell stellte sich heraus, dass Sperrmüll im Erdgeschoss vor der Tür in den Keller brannte. Nach dem schnellen Löscherfolg, blies die Feuerwehr den Brandrauch mit Hilfe von Druckbelüftungsgeräten aus dem Treppenhaus und der Wohnung. Bei der sofort anschließenden Kontrolle aller Wohnungen wurden noch zwei Katzen gerettet. Die Katze der beiden Männer kam mit dem Gerätewagen Tierrettung in die Tierärztliche Hochschule, während Katze „Blacky“ aus dem Erdgeschoss dem zwischenzeitlich eingetroffenen, glücklichen Mieter unversehrt übergeben werden konnte.

Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Die vorläufige Schadenhöhe beträgt ca. 60000 €. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 17 Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort.

  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423223
    Brand im Treppenhaus eines Wohnhauses in der Posthornstraße © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423247
    Mit einem Druckbelüfter wurde das Treppenhaus vom Rauch befreit © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423224
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423225
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423227
    Auch eine Drehleiter kam zur Menschenrettung zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423230
    Die Besatzung des Gerätewagen Tierrettung übernahm die Versorgung einer Katze der Anwohner © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423231
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423233
    Die Posthornstraße war während des Einsatzes gesperrt © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423238
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
Feuerwehreinsatz

Ein Geschirrspüler brennt in Notaufnahme des Friederikenstift

22. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Ein Kabelbrand in einem Geschirrspüler verursachte am späten Sonntagabend einen Einsatz der Feuerwehr in der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses DIAKOVERE Friederikenstift in der Humboldtstraße. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Notaufnahme geräumt werden und wird voraussichtlich in dieser Nacht auch nicht wieder öffnen können.

Gegen 22:00 Uhr bemerkten Pflegekräfte der Zentralen Notaufnahme eine starke Rauchentwicklung aus einer Spülküche. Geistesgegenwärtig reagierten die Mitarbeiter. Sie setzten einen Notruf ab und begannen damit, die 13 in der Notaufnahme wartenden Patienten in sichere Bereiche des Krankenhauses zu evakuieren. Als glücklicher Umstand kam hinzu, dass bei Ausbruch des Brandes ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr vor Ort waren, welche gerade einen Notfallpatienten in die Notaufnahme gebracht hatten. Da die Rettungsdienstmitarbeiter sowohl Notfallsanitäter als auch Berufsfeuerwehrleute sind, konnten sie die Evakuierungsmaßnahmen fachkundig unterstützen. Durch die schnelle Reaktion der Mitarbeiter war die Notaufnahme bei Eintreffen des ersten Löschzuges bereits vollständig geräumt.

Zwei Atemschutztrupps gingen sofort ins Gebäude vor und konnten einen Kabelbrand in einem Geschirrspüler als Ursache für die starke Verrauchung ausmachen. Der Brand wurde mittels eines Kohlendioxidfeuerlöschers gelöscht und das defekte Gerät ins Freie gebracht. Anschließend galt es, auslaufendes Wasser aufzufangen und die Station vom Brandrauch zu befreien.

Aufgrund des Brand- und Rauchschadens ist es fraglich, ob die Zentrale Notaufnahme in dieser Nacht wieder öffnen kann. Zur Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zwei Verletzte bei Zimmerbrand in Hochhaus – BGPress 1412689© Bernd Günther (BG-PRESS.de)

Zwei Verletzte bei Zimmerbrand in Hochhaus

21. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Am Sonntagnachmittag brach in einer Wohnung im achten Obergeschoss eines Hochhauses am Osterfelddamm ein Brand aus. Die Nachbarn konnten die Feuerwehr frühzeitig alarmieren, da sie die laut piependen Rauchwarnmelder bemerkt hatten. Der Zimmerbrand wurde daher schnell durch mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht. Zwei Menschen erlitten leichte Verletzungen.

Um 15:25 Uhr erreichten die Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe, da in einer Wohnung im achten Obergeschoss eines 14geschossigen Wohnhochhauses mehrere Rauchwarnmelder Alarm schlugen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr war eine starke Rauchentwicklung in der betroffenen Etage wahrzunehmen, weshalb der Einsatzleiter weitere Kräfte zu Unterstützung anforderte.

Sofort gingen mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung und Menschenrettung ins Gebäude vor. Die Einsatzkräfte löschten in einem Zimmer in Brand geratenes Mobiliar und durchsuchten die Wohnung. Glücklicherweise hatte sich dort zum Zeitpunkt des Brandes niemand aufgehalten. Zeitgleich kontrollierten Feuerwehrleute die umliegenden Wohnungen und kümmerten sich um die Anwohner.

Zwei Nachbarn mussten durch einen Notarzt untersucht und behandelt werden, da sie giftigen Brandrauch eingeatmet hatten und nun über Atembeschwerden klagten. Während ein 56jähriger Mann mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus kam, verblieb ein 29jähriger Nachbar nach der Behandlung auf eigenen Wunsch zu Hause.

In der Brandwohnung entstand erheblicher Brand- und Rauchschaden weshalb sie vorerst nicht mehr bewohnt werden kann, der Sachschaden wird auf 50.000.- Euro geschätzt. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Buchholz sowie der Rettungsdienst mit 17 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften.

Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411569© Bernd Günther

Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List

10. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Am Mittwochabend kam im hannoverschen Stadtteil List es nach einer Explosion zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Feuerwehr Hannover hatte vorsorglich den Sonderalarmplan „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst.

Gegen 21 Uhr meldeten mehrere Anrufer eine laute Explosion und starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im ersten Stockwerk des Mehrfamilienhauses in der Robertstr. im Stadtteil List. Mehrere Personen sollten sich noch im Gebäude befinden. Daraufhin löste die Regionsleitstelle sofort Alarm für zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Buchholz aus.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Wohnung im Vollbrand. Die Flammen schlugen aus dem Fenster und drohten auf das zweite Obergeschoss überzugreifen. Auf der Straße lag eine schwerverletze Person, die umgehend vom Rettungsdienst versorgt wurde. Ein Wohnungsfenster war durch die Wucht der Explosion auf die Straße geschleudert. Mehrere Personen standen in den oberen Geschossen an den Fenstern und konnten sich wegen dem verrauchten Treppenraum nicht mehr selbständig ins Freie retten. Die Einsatzleitung löste daraufhin die Alarmstufe MANV 10 (Massenanfall von Verletzen von mind. 10 Personen) aus und forderte noch einen weiteren Löschzug an, der aber nicht zum Einsatz kam. Mehrere Atemschutztrupps drangen umgehend zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude ein. Zeitgleich wurden über die Drehleiter 11 Personen ins Freie gerettet. Durch die gezielten Löschmaßnahmen konnte das Feuer schnell gelöscht werden und eine Brandausbreitung auf das zweite Obergeschoß verhindert werden.

Insgesamt wurden durch den Rauch sieben Personen leicht verletzt und eine Person erlitt schwere Brandverletzungen. Alle Verletzten wurden umgehend in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Weitere 11 betroffene Hausbewohner mussten kurzeitig betreut werden.

Nach dem Ende aller Einsatzmaßnahme trennten die Stadtwerke das Gebäude von der Strom- und Gasversorgung. Das gesamte Haus ist aufgrund der Brandeinwirkung derzeit nicht bewohnbar. Alle unverletzten Bewohner kamen für die Nacht bei Freunden unter.

Die Höhe des Brandschadens wird auf mindesten 1.000.000 Euro laut Polizei geschätzt. Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Hannover waren mit 77 Einsatzkräften und 29 Fahrzeugen im Einsatz.

  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411565
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411566
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411568
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411569
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411573
    Anwohner werden mit der Drehleiter aus dem Haus gerettet © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411574
    Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411575
    Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411579
    Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411586
    Die von der Explosion zerstörte Wohnung in der Robertstraße © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411588
    Bis auf die gegenüberliegende Straßenseite wurde der Fensterrahmen geschleudert © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411593
    Drehleitereinsatz zur Menschenrettung © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411594
    Abstimmung am Einsatzleitwagen der Berufsfeuerwehr © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411597
    Personenrettung über die Drehleiter © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411608
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411610
    Die Polizei nimmt die Ermittlung zur Ursache auf © Bernd Günther
  • Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße im Stadteil List – BGPress 1411612
    Explosion in einem Wohnhaus in der Robertstraße, Stadteil List (Hannover) © Bernd Günther
120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 489 P1070201© Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen

120 Strohballen brannten in Gleidingen ab

31. Mai 2020/in Region Hannover

GLEIDINGEN/LAATZEN. Auf einem Acker in Gleidingen, weit entfernt von jeglicher Bebauung, brannten in der Nacht zu Sonnabend 120 Strohballen der Erdbeerplantage Meyer. Nach stundenlangem Einsatz konnte der Brand erst am Morgen gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm noch in der Nacht erste Ermittlungen zur Brandursache auf.

In der Nacht zu Sonnabend gegen 23.20 Uhr wurde eine Dienstgruppe der Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse auf die Kreisstraße 266 Richtung Gleidingen zu einem brennenden Verkaufsstand für Erdbeeren gerufen. Kurz vor dem Abrücken kam über Funk die Meldung, dass es sich um mehrere Dutzend Strohballen handelt die brennen.

Sofort wurde die Alarmstufe erhöht und eine Dienstgruppe aus Laatzen und Vollalarm für die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse ausgelöst. Beide Ortsfeuerwehren konnten „auf Sicht“ anfahren, die in hellen Flammen stehende große Miete in Höhe von sechs Metern und einer Länge von etwa 50 Metern stand in hellen Flammen.

Mehrere Trupps unter Filtergerät (leichter Atemschutz) wässerten zuerst die Umgebung des großen Haufens, um eine Ausbreitung auf ein Weizenfeld sowie ein noch zu bestellendes Erdbeerfeld zu vermeiden. Von allen Seiten schossen Wasserfontänen in die Flammen, aus insgesamt sechs C-Rohren löschte die Feuerwehr.

Nach wenigen Minuten waren die Wassertanks der Fahrzeuge leer, unterdessen verlegten die Einsatzkräfte zwei etwa 400 Meter lange B-Leitungen bis in das Gewerbegebiet Hannoring. Mit einem Teleskoplader eines Ingeln-Oesseler Landwirts wurde das Stroh auseinander gezogen, dann kamen die Retter auch an die Glutnester heran.

Ab kurz nach Mitternacht half dabei auch noch ein Traktor von der Erdbeerplantage. Für die Helfer standen ab 1 Uhr Kaffee und Kaltgetränke sowie Gebäck zur ersten Stärkung bereit. Ab 4.30 Uhr holte die Feuerwehr mehrere Dutzend belegte Brötchen bei einer ortsansässigen Bäckerei ab.

Zwei Kamerateams drehten Bilder vom Einsatzgeschehen und nahmen einen Originalton zum Feuer auf. Pressevertreter der Printmedien waren ebenfalls vor Ort. Die Medienvertreter waren durch die Pressebox der Leitstelle von dem Großbrand über Handy informiert worden.

Gegen 5.40 Uhr baute die Feuerwehr eine Schlauchleitung zurück, erste Kräfte konnten einrücken. Aus drei C-Rohren wurde aber weiter gelöscht. Um 6.53 Uhr alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Gleidingen zur Ablösung, der nun schon über sieben Stunden im Einsatz tätigen freiwilligen Feuerwehrkräfte.

Nachtrag vom 02.06.2020 (Polizei Hannover):

Am Freitagabend, 29.05.2020, gegen 23:20 Uhr sind rund 120 Strohballen auf einem Feld eines Erdbeerhofes in Laatzen-Gleidingen in den Brand geraten. Die Polizei geht von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus und bittet um Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte am Freitagabend, 29.05.2020, gegen 23:20 Uhr ein Zeuge im Ortsteil Gleidingen starke Rauchentwicklung und stellte wenig später fest, dass mehrere Strohballen auf einem Feld eines Erdbeerhofes in Flammen standen. Er alarmierte umgehend die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen die Strohballen bereits in Vollbrand. Der Feuerwehr war es gelungen, das Feuer zu löschen, allerdings sind rund 120 Strohballen vollständig verbrannt. Der Schaden beträgt laut Einschätzung der Polizei ca. 3.500 Euro.

Die Brandermittler waren bereits vor Ort und ermitteln nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Hinweise nehmen sie unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – Titel
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 160 P1070317
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 322 P1070345
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 489 P1070201
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 580 P1070306
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
  • 120 Strohballen brannten in Gleidingen ab – 834 P1070198
    120 Strohballen brannten in Gleidingen ab © Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
Feuerwehreinsatz

Starker Gasgeruch auf Tankstellengelände

25. Mai 2020/in Hannover

HANNOVER. Am heutigen Abend stellte ein Mitarbeiter einer Tankstelle an der Hildesheimer Straße (Stadtteil Hannover-Wülfel) einen starken Gasgeruch fest. Spezialkräfte für die ABC-Gefahrenabwehr der Feuerwehr Hannover waren im Einsatz. Personen wurden nicht verletzt.

Um 17:50 Uhr am heutigen Montag alarmierte ein Mitarbeiter der Westfalen Tankstelle an der Hildesheimer Straße die Feuerwehr Hannover. Er stellte auf seinem Tankstellengelände einen ungewöhnlich starken Geruch nach Propangas fest. Die wenige Minuten später dort eintreffenden Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 3 sowie der Freiwilligen Feuerwehr, Ortsfeuerwehr Hannover- Wülfel, sperrten die Einsatzstelle großräumig ab und stellten mit den hochsensiblen Messgeräten in der Nähe eines Nebengebäudes eine geringe Gaskonzentration fest. Eine explosionsfähige Atmosphäre hat aber zu keiner Zeit bestanden. Die Ursache für den Gasgeruch konnte wenig später ein Techniker der hinzugerufenen Wartungsfirma klären. Aus einem Sicherheitsventil in einer Pumpenanlage zur Befüllung von gasbetriebenen Fahrzeugen trat kurzzeitig vermehrt Gas aus. Im weiteren Einsatzverlauf konnten keine gefährlichen Konzentrationen gemessen werden, so dass seitens der Feuerwehr weitere Maßnahmen nicht erforderlich waren.

Die Hildesheimer Straße war während des Einsatzes für ca. 35 Minuten voll gesperrt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit rund 30 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen vor Ort.

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