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Schlagwortarchiv für: Feuerwehr

Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1762@ Bernd Günther

Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf

22. Juli 2020/in Region Hannover

BURGDORF. Gestern Abend (21.07.2020) löste ein Vollbrand einer ehemaligen Gärtnerei in der Innenstadt von Burgdorf gegen 21.30 Uhr einen Großalarm bei der Feuerwehr aus. Obwohl fast alle Feuerwehren des Bereichs Burgdorf zur Einsatzstelle beordert wurden, mussten sie zusehen, wie das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Die Feuerwehr nahm von mehreren Seiten den Löschangriff auf das in voller Ausdehnung brennende Gebäude auf. Sogar vom alten Friedhof her wurden Löschtrupps eingesetzt. Als besonders schwierig gestaltete sich die Annäherung an das brennende Gebäude. Nur durch einen Hinterhof konnten Einsatzkräfte auf den Brand vorrücken.

Über eine Drehleiter unternahm die Feuerwehr von einem Nachbargrundstück an der Rolandstraße ebenfalls Löscharbeiten. Während des Einsatzes waren der Bereich Bahnhofstraße / Rolandstraße / Marktstraße umfangreich abgesperrt worden. Viele Schaulustige beobachtet von der Absperrung die Löscharbeiten. Personen kamen bei dem Einsatz nach unserer Kenntnisstand nicht zu Schaden.

Die Brandermittler der Polizei gehen inzwischen von Brandstiftung aus. Zeugen hatten zunächst einen Brand im Bereich des Dachs des Abbruchgebäudes gemeldet.

  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1757
    Ein Gebäude einer ehemaligen Gärtnerei in der Innenstadt von Burgdorf brennt vollständig nieder © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1762
    Die Feuerwehren können nur noch eine Brandausdehnung verhindern © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1765
    Trotz Großaufgebot der Burgdorfer Feuerwehren brannte das Gebäude vollständig aus © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1775
    Fast alle Ortsfeuerwehren aus dem Bereich Burgdorf befanden sich im Einsatz © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1777
    Vor der Einsatzleitung wird die Brandbekämpfung über mehrere Abschnitte koordiniert © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1785
    Auch eine Drehleiter kam bei der Brandbekämpfung zum Einsatz © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1789
    Es ist schwierig an die Brandstelle nah genug heran zu kommen © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1791
    Großeinsatz der Feuerwehr bei einem Vollbrand in der Innenstadt von Burgdorf © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1795
    Löschangriff über eine Drehleiter © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1797
    Gleich von mehreren Seiten versuchten die Feuerwehren den Brand unter Kontrolle zu bringen © Bernd Günther
  • Großeinsatz der Feuerwehr in Burgdorf – BGPress 1801
    Atemschutzträger der Feuerwehr machen sich einsatzbereit © Bernd Günther
Einbau der Technik in die Feuer- und Rettungswache 1 startet – Feuerwache1 cmm BGP© Carl-Marcus Müller

Einbau der Technik in die Feuer- und Rettungswache 1 startet

21. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Bau der Regionsleitstelle in der Feuer- und Rettungswache 1 (FRW 1) geht voran. Davon hat sich Oberbürgermeister Belit Onay am Montag (20. Juli) bei einem Rundgang ein Bild gemacht. Von außen wirkt der Bau fast fertig, innen stehen nun noch aufwändige technische Einbauten an. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2021 wird dieser zweite Bauabschnitt am Weidendamm komplett fertig sein.

Dann werden dort die Regionsleitstelle sowie das städtische Rechenzentrum ihren Betrieb aufnehmen. Das neue Gebäude wurde als Projekt in öffentlich-privater Partnerschaft durch die Ed. Züblin AG errichtet.

„Die Erweiterung der Feuer- und Rettungswache 1 ist ein besonderes Projekt nicht nur für die Stadt, sondern auch für die gesamte Region Hannover. Hier wird die Regionsleitstelle für rund 1,2 Millionen Menschen tätig sein“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay bei dem Rundgang durch das Gebäude. „Ein wichtiger Schritt für die Stadtverwaltung wird zudem der Einzug des städtischen Rechenzentrums in dieses moderne Gebäude sein“, so der Oberbürgermeister. Begleitet wurde Belit Onay bei dem Rundgang von Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Rita Maria-Rzyski, Personal-, Bildungs-, Jugend-, Familien- und Feuerwehrdezernentin, sowie Jens Quade, technischer Direktionsleiter Nord der Ed. Züblin AG.

Der zweite Bauabschnitt der FRW 1 mit einer Nettogrundfläche von 15.650 Quadratmetern knüpft an den ersten an, der 2014 startete. Er umfasst zwei Gebäudeteile, die an den bestehenden zum einen im Südosten des Grundstückes zur Kopernikusstraße hin und zum anderen im Nordwesten angebaut wurden.

Ein Teil erstreckt sich entlang der Kopernikusstraße. Hier sind die Fachbereichsleitung der Feuerwehr Hannover, ihre fünf Bereichsleitungen, die Regionsleitstelle, die Stelle für die persönliche Schutzausrüstung und Bekleidung („Kleiderkammer“), der medizinische Dienst sowie das Rechenzentrum der Landeshauptstadt Hannover untergebracht.

Der zweite entstehende Gebäudeteil beinhaltet eine Mensa nebst Speiseraum, die Feuerlöscher-Werkstatt als Kompetenzzentrum der Stadt und die Reifenwerkstatt der Feuerwehr. Die Bau- und Ausstattungsstandards entsprechen dem des ersten bereits erstellten Bauabschnittes.

Ganzheitliches Sicherheitskonzept

Die Betriebs- und Versorgungssicherheit wird durch eine redundante Bauweise der technischen Anlagen gewährleistet. Dies bedeutet, dass einige Technikkomponenten so dimensioniert und gebaut sind, dass sie eine große Reserve beinhalten. Im Standardbetrieb laufen die Anlagen jeweils bei maximal 50 Prozent. Fällt eine der Anlagen aus, können die anderen auf 100 Prozent hochgefahren werden und so die Funktion der ausgefallenen Anlage kompensieren. Hierdurch ist das Gebäude für Notfälle sehr gut vorgerüstet, aber auch bei Wartungen kann der volle Betrieb – ohne Störungen – weitergeführt werden.

Darüber hinaus benötigen insbesondere die Regionsleitstelle und das Rechenzentrum ein ganzheitliches Sicherheitskonzept. Die Zertifizierung des Rechenzentrums nach den Vorgaben der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT) ist eine weitere Anforderung, die erfüllt wird. In Bezug auf die Regionsleitstelle Hannover für Brandschutz, Hilfeleistung und Rettungsdienst, die für die Entgegennahme und Bearbeitung aller Hilfeersuchen der circa 1,2 Millionen Einwohner*innen in der Region Hannover zuständig ist, wird eine komplett neue technische Sicherheitsarchitektur entstehen. Aus Sicherheitsgründen sind die Notrufleitungen und der Digitalfunk an zwei Standorte angebunden. Sollte ein Leitstellenbetriebspunkt ausfallen, stehen den Hilfesuchenden so weiterhin ausreichende Leitungskapazitäten zur Verfügung. Auch unter diesem Aspekt sind die technischen Komponenten an dem Standort Weidendamm redundant ausgeführt. Zudem sind sowohl die Funktion der Leitstelle als das Rechenzentrum an den zwei Standorten FRW 1 und FRW 2 miteinander koppelbar, damit die nahtlose gegenseitige „Vertretung“ möglich ist, wenn eine der Anlagen ausfällt.

Übererfüllung energetischer Standards

Für die Energieversorgung hat die Ed. Züblin AG ein effizientes Gesamtkonzept vorgelegt. Da im Gebäude durch das Rechenzentrum sowie die Leitstelle hohe Wärmelasten auftreten, erwies es sich als nicht sinnvoll, den zweiten Bauabschnitt im Passivhaus-Standard zu erstellen.

Um baulichen Wärmeschutz zu gewährleisten, werden für den zweiten Bauabschnitt – die für 2019 gemäß EU-Gebäuderichtlinie geforderten – Niedrigenergiestandards umgesetzt und sogar übererfüllt. An der Gebäudehülle werden Passivhaus-Komponenten, zum Beispiel Passivhausfenster mit Dreifachverglasung, verwendet. Bei der Anlagetechnik wird Wärme der Lüftungsanlagen zurückgewonnen

Feuerwehreinsatz

Küchenbrand in einer Kleintierpraxis

19. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Samstagabend wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Küchenbrand in den Stadtteil Isernhagen Süd gerufen. Durch den Brand entstand Sachschaden, Menschen und Tiere wurden nicht verletzt.

Die Regionsleitstelle Hannover erhielt gegen 19:43 Uhr die Information über einen Brand in der Küche einer Tierarztpraxis in der Straße Am Rotdorn. Als kurz darauf Feuerwehrkräften am Ort des Geschehens eintrafen, drang ihnen bereits dichter Brandrauch aus dem Gebäude entgegen. Durch die ins Gebäude vorgegangenen Einsatztrupps konnte der Brandherd schnell lokalisiert und bekämpft werden. Der Küchenraum wurde durch das Brandgeschehen stark in Mitleidenschaft gezogen. Die gesamte Kleintierpraxis ist durch die starke Kontamination mit Brandrauch derzeit nicht benutzbar. Glücklicherweise wurden weder Menschen noch Tiere bei dem Einsatz verletzt.

Der entstandene Sachschaden kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 29 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war gegen 21:00 Uhr beendet.

Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0901

Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee

18. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Bei dem Versuch, eine 26-jährige Person nach einem Badeunfall zu retten, kam ein männlicher 40-jähriger Helfer selber dabei in Badenot und ging im Silbersee in Langenhagen unter. Er hatte mit einem weiteren Helfer versucht, dem in Badenot  befindlichen zur Hilfe zu kommen.

Nach Informationen des Pressesprechers der Stadtfeuerwehr Langenhagen, Stephan Bommert, wurde sofort die DLRG und die Feuerwehr zu dem betroffenen Seeabschnitt gerufen. Sie nahmen mit insgesamt 4 Rettungsbooten umgehend die Personensuche im Wasser auf.

Da die Polizei bei dem Unfall in direkter Nähe der Unfallstelle bei einem anderen Einsatz sich aufhielt, nahmen die Polizeibeamten umgehend die Suche nach dem Untergegangenen im Wasser auf. Inzwischen war der zweite Helfer und die gerettete Person an Land

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften begaben sich Feuerwehrfrauen und -männern als Suchkette ins Wasser, um den ufernahen Bereich abzusuchen. Fünf Taucher unterstützten bei der Suche unter Wasser.

Auch ein Polizeihubschrauber flog die Einsatzstelle an und unterstützte bei der Suche von oben.

An dieser Stelle im Silbersee ist aber durch starken Bodenbewuchs nur eine geringe Sichtweite gegeben. Einige Feuerwehrkräfte entdeckten mit ihrer Suchkette dann nach einer Stunde beim Tauchen die Person ungefähr 15 Meter vom Ufer in 3,5 Meter Tiefe am Boden des Sees. Die Person wurde aus dem Wasser geborgen und an Land sofort der Notärztin und dem Rettungsdienst übergeben. Unter Reanimationsmaßnahmen wurde der Verunglückte in einen bereitstehenden Rettungswagen gebracht. Hier konnte die Notärztin leider nur noch seinen Tod feststellen.

Insgesamt waren 86 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG und Polizei bei dem Einsatz. Das Gelände wurde während des Rettungseinsatzes weiträumig abgesperrt.

  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0864
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0871
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0876
    Feuerwehrfrauen und -männer bilden im Wasser eine Suchkette in Ufernähe © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0881
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0888
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0901
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0911
    Auch ein Polizeihubschrauber unterstützte bei der Suche aus der Luft © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0919
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0941
    Feuerwehrkräfte bauen einen Sichtschutz bei der Rettung des Verunglückten aus dem Wasser © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0949
    Der Verunglückte wird unter Reanimation zu einem bereitstehenden Rettungswagen gebracht © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0965
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
Symbolbild Feuerwehr

Zimmerbrand in Hannover-Vahrenwald

18. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Zimmerbrand in die Halkettstraße im Stadtteil Vahrenwald gerufen. Hierbei wurde eine Person verletzt und durch die Feuerwehr gerettet.

Gegen 05:40 Uhr wurde die Feuerwehr durch einen piependen Rauchwarnmelder in die Halkettstraße Ecke Helmholtzstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm, drang dichter Rauch aus einem Fenster des dreigeschossigen Gebäudes.

Die Tür zu der betroffenen Brandwohnung musste aufgebrochen werden. Der Mieter lag in seiner Wohnung und wurde umgehend ins Freie gebracht und dort vom Rettungsdienst versorgt. Im Anschluss wurde der 36-Jährige in ein Krankenhaus transportiert.

Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte so Schlimmeres verhindert und das brennende Mobiliar schnell gelöscht werden.

Die Schadenhöhe beträgt nach ersten Schätzungen 10.000.- €. Die Brandursache ist unklar. Hierzu hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

15 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren bis 06:15 Uhr vor Ort.

Feuerwehreinsatz

Person in zwei Meter Höhe in Rolltor eingeklemmt

17. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Um 19:48 Uhr gingen gestern Abend mehrere Hinweise zu einer in einem Rolltor einer Tiefgaragenzufahrt eingeklemmten Person im Stadtteil Sahlkamp in der Regionsleitstelle Hannover ein. Die alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst konnten das 16-jährige Mädchen zügig aus dieser bedrohlichen Situation befreien, nachdem aufmerksame Ersthelfer das in dem hochgefahrenen Rolltor hängende Mädchen in der Straße Hägewiesen gestützt hatten. Mit einem Rettungswagen erfolgte der Transport unter Notarztbegleitung in die nächstgelegene Medizinische Hochschule.

Aufgrund des Lagebildes, welches sich aus den eingehenden Notrufen ergab, alarmierte die Regionsleitstelle ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 5 sowie einen Rettungswagen zu der Tiefgarageneinfahrt in die Straße Hägewiesen. Die ersteintreffenden Rettungskräfte fanden vor Ort ein in zirka zwei Meter mit dem Handgelenk in einem hochgefahrenen Rolltor eingeklemmtes 16-jähriges Mädchen vor. Aufmerksame Ersthelfer hatten das im Rolltor hängende Mädchen bereits gestützt. Umgehend erfolgte die Befreiung der 16-Jährigen unter Einsatz eines mobilen akkubetriebenen Spreizgerätes des Hilfeleistungslöschfahrzeuges. Der durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte nachalarmierte Notarzt und die Notfallsanitäter*innen der Feuerwehr führten in einem Rettungswagen eine medizinische Erstversorgung der verletzten 16-Jährigen durch und transportierten sie in die Medizinische Hochschule.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit drei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften für rund 45 Minuten im Einsatz.

Symbolbild Feuerwehr

Sieben Verletzte durch Verpuffung in Restaurant

11. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Am Freitagabend kam es in einem Restaurant im Stadtteil Hannover Mitte zu einer Ethanol-Verpuffung. Sieben Personen erlitten hierbei Verbrennungen.

Gegen 21:55 meldeten mehrere Anrufer eine Explosion mit mehreren Verletzten in einem Restaurant in der Burgstraße der hannoverschen Altstadt. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle die Feuerwehr und zusätzliche Rettungsdienstkräfte.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Restaurantbesucher das Gebäude bereits verlassen. Nach der ersten Erkundung hatten sich durch eine Ethanol- Verpuffung an einem Deko-Kamin sieben Personen verletzt. Drei Gäste versorgte der Rettungsdienst mit mittelschweren Brandverletzung, vier weitere erlitten nur leichte Brandverletzungen. Alle Personen wurden umgehend in naheliegende Krankenhäuser transportiert. Glücklicherweise kam es durch die Verpuffung zu keinem Folgebrand, sodass die Feuerwehr lediglich die Brandstelle kontrollieren musste.

Nach ersten Erkenntnissen kam es beim Nachfüllen eines Deko-Ethanol Kamins aus bislang ungeklärten Gründen zu einer Verpuffung.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Schadenshöhe kann von der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden. Feuerwehr und Rettungsdienst war mit 44 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz.

Gasleitung angebohrt – Gasaustritt Siebenstücken© Bernd Günther (BG-PRESS.de)

Gasleitung angebohrt

6. Juli 2020/in Hannover

HANNOVER. Heute Morgen (06.07.) bohrte eine Firma in der Straße In den Sieben Stücken, Stadtteil Hannover Groß-Buchholz, im Außenbereich eines Wohnhauses, welches abgerissen werden soll, eine Gasleitung an, so dass Gas austrat. Mitarbeiter des Energieversorgers Enercity konnten die Leitung schnell dichtsetzen. Verletzt wurde niemand.

Kurz vor 10:00 Uhr am heutigen Vormittag führte ein Ingenieurbüro Bohrungen im Außenbereich eines Wohnhauses durch, welches demnächst abgerissen werden soll. Hierbei wurde die Gaszuleitung des Gebäudes getroffen und Gas strömte aus.

Aufgrund dieser Meldung entsandte die Regionsleitstelle umgehend zwei Löschzüge sowie Spezialkräfte für die ABC-Gefahrenabwehr und Gasbrandbekämpfung. Zudem wurde der Energieversorger Enercity alarmiert.

An der durch die Polizei weiträumig abgesperrten Einsatzstelle führte die Feuerwehr umgehend Messungen durch. Zeitgleich begannen die Mitarbeiter von Enercity die Gasleitung vor dem Haus mit Spaten und Schaufeln freizulegen. Die Messungen ergaben, dass nur im direkten Nahbereich der Bohrstelle eine explosible Atmosphäre vorhanden war. Messungen in wenigen Metern Abstand und im Keller des Gebäudes waren negativ. Den Mitarbeitern von Enercity gelang es dann innerhalb weniger Minuten, die Gasleitung freizulegen und zunächst provisorisch abzuklemmen. Die Gefahr einer Explosion war somit schnell gebannt. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 42 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423223© Bernd Günther (BG-PRESS.de)

Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße

25. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Vor der Tür zum Keller eines Mehrfamilienhauses in der Posthornstraße (Stadtteil Linden-Mitte) brannte Sperrmüll mit erheblicher Rauchentwicklung. Zwei Personen standen am Fenster im zweiten Obergeschoß und mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Beide Männer kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Weiterhin wurden zwei Katzen gerettet.

Gegen 11:10 Uhr am heutigen Donnerstag bemerkten Mieter in ihrer Wohnung im zweiten Obergeschoss Brandgeruch und stellte bei der Ursachensuche im Treppenraum aufsteigenden Rauch fest. Aufgrund der parallel eingegangenen Notrufe und der ersten Hinweise auf einen Dachstuhlbrand, alarmierte die Regionsleitstelle sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und den Rettungsdienst.

Während Einsatzkräfte die 48 Jahre und 58 Jahre alten Männer mit einer Drehleiter in Sicherheit brachten, bereiteten mit Atemschutzgeräten geschützte Trupps die Brandbekämpfung vor. Schnell stellte sich heraus, dass Sperrmüll im Erdgeschoss vor der Tür in den Keller brannte. Nach dem schnellen Löscherfolg, blies die Feuerwehr den Brandrauch mit Hilfe von Druckbelüftungsgeräten aus dem Treppenhaus und der Wohnung. Bei der sofort anschließenden Kontrolle aller Wohnungen wurden noch zwei Katzen gerettet. Die Katze der beiden Männer kam mit dem Gerätewagen Tierrettung in die Tierärztliche Hochschule, während Katze „Blacky“ aus dem Erdgeschoss dem zwischenzeitlich eingetroffenen, glücklichen Mieter unversehrt übergeben werden konnte.

Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Die vorläufige Schadenhöhe beträgt ca. 60000 €. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 17 Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort.

  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423223
    Brand im Treppenhaus eines Wohnhauses in der Posthornstraße © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423247
    Mit einem Druckbelüfter wurde das Treppenhaus vom Rauch befreit © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423224
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423225
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423227
    Auch eine Drehleiter kam zur Menschenrettung zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423230
    Die Besatzung des Gerätewagen Tierrettung übernahm die Versorgung einer Katze der Anwohner © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423231
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423233
    Die Posthornstraße war während des Einsatzes gesperrt © Bernd Günther
  • Brand in Mehrfamilienhaus im Stadtteil Linden in der Posthornstraße – BGPress 1423238
    Feuerwehreinsatz in der Posthornstraße im Stadtteil Linden © Bernd Günther
Feuerwehreinsatz

Ein Geschirrspüler brennt in Notaufnahme des Friederikenstift

22. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Ein Kabelbrand in einem Geschirrspüler verursachte am späten Sonntagabend einen Einsatz der Feuerwehr in der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses DIAKOVERE Friederikenstift in der Humboldtstraße. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Notaufnahme geräumt werden und wird voraussichtlich in dieser Nacht auch nicht wieder öffnen können.

Gegen 22:00 Uhr bemerkten Pflegekräfte der Zentralen Notaufnahme eine starke Rauchentwicklung aus einer Spülküche. Geistesgegenwärtig reagierten die Mitarbeiter. Sie setzten einen Notruf ab und begannen damit, die 13 in der Notaufnahme wartenden Patienten in sichere Bereiche des Krankenhauses zu evakuieren. Als glücklicher Umstand kam hinzu, dass bei Ausbruch des Brandes ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr vor Ort waren, welche gerade einen Notfallpatienten in die Notaufnahme gebracht hatten. Da die Rettungsdienstmitarbeiter sowohl Notfallsanitäter als auch Berufsfeuerwehrleute sind, konnten sie die Evakuierungsmaßnahmen fachkundig unterstützen. Durch die schnelle Reaktion der Mitarbeiter war die Notaufnahme bei Eintreffen des ersten Löschzuges bereits vollständig geräumt.

Zwei Atemschutztrupps gingen sofort ins Gebäude vor und konnten einen Kabelbrand in einem Geschirrspüler als Ursache für die starke Verrauchung ausmachen. Der Brand wurde mittels eines Kohlendioxidfeuerlöschers gelöscht und das defekte Gerät ins Freie gebracht. Anschließend galt es, auslaufendes Wasser aufzufangen und die Station vom Brandrauch zu befreien.

Aufgrund des Brand- und Rauchschadens ist es fraglich, ob die Zentrale Notaufnahme in dieser Nacht wieder öffnen kann. Zur Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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