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Schlagwortarchiv für: Hannover

Evakuierungsinformation Einsatzleitwagen

Evakuierung in Hannover-Bothfeld wegen Weltkriegsbombe am 28.09.

9. September 2024/in Hannover

8.700 Menschen von Evakuierung in Hannover-Bothfeld betroffen – Verdacht auf Weltkriegsbombe

HANNOVER (redu). Am Samstag, den 28. September 2024, findet in Hannover-Bothfeld eine großangelegte Evakuierung statt. Hintergrund ist ein möglicher Bombenfund aus dem Zweiten Weltkrieg. Rund 8.700 Anwohnerinnen und Anwohner sind von der Maßnahme betroffen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne in Hannover-Bothfeld wird am 28. September 2024 eine großflächige Evakuierung durchgeführt. Grund hierfür ist der Verdacht auf ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, das bei Sondierungsarbeiten entdeckt wurde. Etwa 8.700 Bewohnerinnen und Bewohner müssen ihre Wohnungen im Gefahrenbereich von 1.000 Metern rund um den Verdachtspunkt verlassen. Die Evakuierungsmaßnahme beginnt am Samstagmorgen um 09:00 Uhr und betrifft einen wesentlichen Teil des Stadtteils Bothfeld.

Evakuierung in Hannover-Bothfeld wegen Weltkriegsbombe am 28.09. – Karte Evakbereich 280924

Der betroffene Evakuierungsbereich in Bothfeld © Landeshauptstadt Hannover

Die Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen. Der Verdachtspunkt muss gründlich untersucht werden, um zu klären, ob es sich tatsächlich um eine Bombe handelt und ob eine Entschärfung erforderlich ist. Erst nach der vollständigen Evakuierung des Gefahrenbereichs können die Sondierungen fortgesetzt und notwendige Entschärfungsarbeiten begonnen werden.

Für die betroffene Bevölkerung wird ab 09:00 Uhr eine Betreuungsstelle in der Integrierten Gesamtschule Bothfeld (IGS) eingerichtet. Menschen, die keine Möglichkeit haben, den Evakuierungsbereich selbstständig zu verlassen, können auf kostenlose Busse zurückgreifen. Diese fahren in regelmäßigen Abständen die folgenden Haltestellen an: Köpenickweg / Treptowweg, Holzwiesen (auf Kugelfangtrift), Bahntrift, Alte Heide, Kiefernpfad, Langenforther Straße und Meierwiesen. Der Endpunkt der Fahrten ist die IGS Bothfeld, wo die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bis zur Aufhebung der Evakuierung betreut werden. Für gehbehinderte Menschen steht zusätzlich die Möglichkeit zur Verfügung, einen Krankentransport unter der Rufnummer 19222 anzufordern.

Die Dauer der Evakuierung ist von der weiteren Erkundung des Verdachtspunktes und den möglichen Entschärfungsarbeiten abhängig. Es wird erwartet, dass die Einwohnerinnen und Einwohner im Laufe des Tages in ihre Wohnungen zurückkehren können. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die betroffenen Personen alle wichtigen Dinge des täglichen Bedarfs wie Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie witterungsangepasste Kleidung mitnehmen sollen. Zudem werden sie gebeten, ihre Nachbarn über die Evakuierung zu informieren.

Für Fragen zur Evakuierungsmaßnahme wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist am Donnerstag, den 26.09.2024, und Freitag, den 27.09.2024, jeweils von 10:00 bis 15:00 Uhr erreichbar. Am Evakuierungstag selbst wird die Hotline ab 08:00 Uhr bis zum Ende des Einsatzes besetzt sein. Die Telefonnummer lautet 0800 / 7 31 31 31.

Aktuelle Informationen, eine detaillierte Übersicht der betroffenen Straßen und eine Karte der Evakuierungsbuslinie können auf den Internetseiten der Landeshauptstadt Hannover und der Feuerwehr Hannover eingesehen werden. Die Feuerwehr informiert außerdem über ihre sozialen Medienkanäle, insbesondere über ihr Threads-Profil (@feuerwehr_hannover) und den WhatsApp-Channel unter dem Hashtag #hannbombe.

Strassenliste des Evakuierungsbereiches für den 28.09.2024 in Bothfeld

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Passion Pferd

Premiere der PASSION PFERD: Treffpunkt für Pferdeliebhaber

4. September 2024/in Hannover, Veranstaltungen

Vom 5. bis 8. Dezember feiert die Pferdemesse in Hannover Premiere – Für Hundefreunde gibt es die Messe PFOTENLIEBE

HANNOVER (redu). Die neue Messe PASSION PFERD feiert vom 5. bis 8. Dezember ihre Premiere in Hannover. Aus der Traditionsmesse Pferd & Jagd hervorgegangen, richtet sich die Veranstaltung gezielt an Pferdeliebhaber und bietet ein umfangreiches Programm mit Verkaufsmesse, Live-Erlebnissen und Fachvorträgen.

Die PASSION PFERD öffnet vom 5. bis 8. Dezember auf dem Messegelände in Hannover erstmals ihre Tore. Als Nachfolger der bekannten Pferd & Jagd-Messe wird sie zum neuen Anlaufpunkt für alle Pferdefreunde. Die Messe legt ihren Schwerpunkt auf die Liebe zum Pferd und vereint Reiter und Pferdeenthusiasten unabhängig von Rasse oder Reitweise.

Das Messekonzept besteht aus drei Säulen: Eine Verkaufsmesse mit über 500 Ausstellern, Live-Erlebnisse mit über 1000 Pferden und die Vermittlung von Fachwissen. Namhafte Aussteller und Newcomer präsentieren in der neuen Start-up-Plattform „SADDLE UP!“ innovative Produkte, die von Ausrüstung über Stalltechnik bis zu Transportern reichen.

Premiere der PASSION PFERD: Treffpunkt für Pferdeliebhaber – Hundeliebe

Für Hundefreunde gibt es eine eigene Messe „PFOTENLIEBE“ © Bernd Günther

Neben dem Pferdebereich werden auch die Themen Country und Hunde in den Fokus gerückt. Die neue Hundemesse „PFOTENLIEBE“ bietet Hundefreunden ein eigenes Programm.

Zu den neuen Highlights gehört die „PASSION PFERD Competence-Stage“, auf der Experten Vorträge zu Haltung, Fütterung und Tierwohl halten. Auch das Thema Reiterfitness wird in der Mitmach-Area „ReiterFIT“ aufgegriffen.

Die Messe bietet außerdem Showblöcke und Auftritte bekannter Pferdeexperten. Ein Höhepunkt ist die „Nacht der Pferde“, die am 6. und 7. Dezember internationale Showstars wie Kenzie Dysli und das Nationalgestüt Kladruby auf die Bühne bringt.

Das „PASSION PFERD-Festival“ richtet sich speziell an die jüngere Generation und bietet Workshops und Talk-Panels zu Themen wie Tierwohl und Medientraining.

30 Jahre Asphalt: Ministerpräsident Weil und Klaus Meine als Verkäufer – 30 Jahre Asphalt 07 mf

30 Jahre Asphalt: Ministerpräsident Weil und Klaus Meine als Verkäufer

29. August 2024/in Hannover

Sozialzeitung Asphalt feiert 30 Jahre mit prominenter Verkaufsaktion

HANNOVER (redu). Zum 30-jährigen Jubiläum der niedersächsischen Straßenzeitung „Asphalt“ unterstützten prominente Persönlichkeiten, darunter Ministerpräsident Stephan Weil und Skorpions-Sänger Klaus Meine, die Verkäufe der Jubiläumsausgabe. Die Aktion fand in der Georgstraße und Bahnhofstraße in Hannover statt.

Die soziale Straßenzeitung „Asphalt“, die seit 30 Jahren in Niedersachsen erscheint, hat das Jubiläum ihrer Gründung mit einer besonderen Verkaufsaktion gefeiert. Unter den prominenten Unterstützern waren der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, der Sänger der Rockband Scorpions Klaus Meine sowie weitere bekannte Persönlichkeiten wie Margot Käßmann und Regionspräsident Steffen Krach.

Rund 240 Verkäuferinnen und Verkäufer vertreiben die Straßenzeitung, die in drei regionalen Editionen – Asphalt, Asphalt-Nordwest und Asphalt-Tagessatz – veröffentlicht wird. Davon sind etwa 100 in der Region Hannover tätig. Die Zeitung hilft Menschen mit schwierigen Lebensläufen, wieder in ein geordnetes und würdevolles Leben zurückzufinden.

Zur Feier des Jubiläums schlossen sich die prominenten Unterstützer je einem der Verkäufer an, um die aktuelle Ausgabe direkt in der Georgstraße und Bahnhofstraße in Hannover zu verkaufen. Diese Aktion sollte nicht nur die Bedeutung der Zeitung unterstreichen, sondern auch auf die schwierigen Lebensumstände der Verkäufer aufmerksam machen.

30 Jahre Asphalt: Ministerpräsident Weil und Klaus Meine als Verkäufer – 30 Jahre Asphalt 08 mf

Klaus Meine, Sänger der Scorpions, unterstützt beim Verkauf der Asphalt in der Innenstadt © Matthias Falk

Sicherheit und Prävention

Stadt und Polizei intensivieren Sicherheitskooperation in Hannover

27. August 2024/in Hannover

Behörden wollen durch gemeinsame Maßnahmen Kriminalität und Unsicherheit bekämpfen

HANNOVER (redu). Die Landeshauptstadt Hannover, die Polizeidirektion Hannover und die Bundespolizei planen eine intensivere Zusammenarbeit. Dazu gehören gemeinsame Streifen von Polizei und städtischem Ordnungsdienst sowie eine engere Kooperation mit privaten Sicherheitsdiensten im Umfeld des Hauptbahnhofs.

In einem Arbeitsgespräch am 26. August einigten sich Vertreter der Landeshauptstadt Hannover, der Polizeidirektion (PD) Hannover und der Bundespolizei darauf, ihre Zusammenarbeit zu verstärken. Im Fokus stehen gemeinsame Streifen der beiden Polizeibehörden und des städtischen Ordnungsdienstes, um mehr Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Ziel ist es, durch eine enge Verzahnung der Maßnahmen Straftaten gezielt vorzubeugen und die Prozesse zwischen den Behörden effizienter zu gestalten.

Laut Oberbürgermeister Belit Onay habe man bereits mit dem neuen „Konzept für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ wichtige Schritte unternommen, um das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu verbessern. Onay betonte, dass die Zusammenarbeit mit der Bundes- und Landespolizei dabei eine zentrale Rolle spielt. Insbesondere im Umfeld des Hauptbahnhofs sollen die Maßnahmen intensiviert werden.

Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe hob die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit den Polizeibehörden hervor und begrüßte die engere Kooperation, die unter anderem zur Einführung einer städtischen Waffenverbotszone beigetragen hat. Die genauen Details und der Start der gemeinsamen Streifen werden derzeit noch erarbeitet.

Auch die Polizeipräsidentin der PD Hannover, Gwendolin von der Osten, sieht in der verstärkten Zusammenarbeit eine wichtige Maßnahme, um die Sicherheit und das Ordnungsempfinden in Hannover zu verbessern. Michael Schuol, Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, verwies auf positive Erfahrungen in anderen Städten wie Hamburg und Bremen und betonte die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen.

Am kommenden Donnerstag entscheidet der Rat der Stadt Hannover über die Ausweitung der Waffenverbotszone. Weitere Maßnahmen, wie die Neuorganisation des städtischen Ordnungsdienstes und die Förderung kommunaler Kriminalprävention, werden aktuell in den politischen Gremien diskutiert. Die finale Entscheidung wird im Herbst erwartet.

Motto "Musik verbindet" auf der INFA 2023 – Christof Stein Schneider Christoph Speidel

Motto „Musik verbindet“ auf der INFA 2023

20. September 2023/in Hannover

Musikalisches Rahmenprogramm auf der INFA 2023

HANNOVER (PM). Rock, Pop, Schlager, Weltmusik – die infa 2023 wird in diesem Jahr musikalischer denn je. Unter dem Motto „MUSIK VERBINDET“ gibt es in vier von insgesamt sieben infa-Hallen ein tägliches musikalisches Rahmenprogramm für jeden Geschmack, außerdem gibt’s Tanz, Artistik, Lesungen. 

Besonderes Highlight: der Unplugged-Auftritt von Mitgliedern der Band Fury in the Slaughterhouse am ersten Messe-Sonntag. Mit ihrem Auftritt wird das Obdachlosenprojekt „DIE!!! Weihnachtsfeier“ gefördert und unterstützt. Neben dem Showcase verkaufen die Furys außerdem Autogramme, Tourplakate, Bücher und Platten für den guten Zweck. Darüber hinaus ist Gitarrist Christof Stein-Schneider am letzten Messe-Samstag, 21. Oktober, in der Themenwelt Christmas zu Gast und gibt interessierten Besuchern Gitarrenunterricht. Gemeinsam wird ein Lied eingeübt, das noch am selben Nachmitttag live vorgetragen werden soll.

In der Christmas erwartet die Besucher außerdem eine atemberaubende Show des Beatboxers Pete the Beat, bekannt aus der Paramount+-Fernsehserie Spotlight.  Am 22. Oktober sind auch Anca Graterol und Ossy Pfeiffer in der Christmas. Das beliebte Duo wird u.a. seine bekannte Stadion-Hymne „96-Alte Liebe“ zum Besten geben, außerdem liest Ossy aus seiner demnächst erscheinenden Biographie..

Der Basar der Nationen lädt ebenfalls zu einer musikalischen Reise ein, bei der das besondere Highlight das Programm der UNESCO City of Music Hannover darstellt. Vom 18. bis 20. Oktober präsentieren Bands und Künstler hier eine beeindruckende Bandbreite an Genres. Ein weiteres musikalisches Bonbon erwartet die Besucher am Abend des 19. Oktober: Ayda Kirci präsentiert ein deutsch-türkisches Freundschaftskonzert, für das die Öffnungszeiten im Basar der Nationen bis 20 Uhr Uhr verlängert werden. Unter dem Motto „Anatolian goes Jazz“ verschmelzen türkische Volkslieder, auch bekannt als Türkü-Lieder, mit westlichem Jazzgewand zu einer außergewöhnlichen Klangreise.

Im Basar zu Gast ist auch erstmalig das in Neustadt ansässige MEER RADIO. Hier stehen nicht nur Talks und Infos auf dem Programm, das MEER RADIO kommt auch mit regionalen Bands, die sich auf der Bühne dem infa-Publikum präsentieren. Darüber hinaus wird es auch Bachtanz-Mitmachaktionen und Weltmusik im Basar geben.

Auch die exklusive Themenwelt LEBENSART steht ganz im Zeichen der Musik. Während der gesamten infa dürfen sich die Besucher in Halle 19 auf ein vielfältiges Musik- und Kulturprogramm freuen. So präsentiert unter anderem das GOP Varieté-Theater Hannover am 14. Oktober einen Mix aus Artistik und Comedy, außerdem lädt Olando’s Dynamic Dance zu schwungvollen Tanz-Workshops ein. Begleitet werden die LEBENSART-Besucher zudem von der Band Mel & Friends. Ebenfalls dabei ist das Klavierhaus Döll, das sowohl am Stand als auch auf der LEBENSART-Bühne für musikalische Untermalung sorgt.

Olando’s Dynamic Dance ist übrigens nicht nur in der LEBENSART beheimatet. Der gebürtige Ghanaer feiert darüber hinaus sein 25-jähriges Jubiläum auch in der Beauty & Wellness-Halle sowie bei infalino – mit Bachata- und Salsakursen, Afrobeat, 80er-, und 90er Danceshow sowie freiem Tanzen.

Die infa 2023 – ein Festival der Klänge und Ort kultureller Begegnungen. infa-Projektleiterin Klaudia Kohl: „Die Besucher können in die Welt der Musik eintauchen, sich von mitreißenden Melodien und Rhythmen inspirieren lassen und somit unvergessliche Momente auf der infa erleben.“

ADAC-Marathon, Amanal Petros, 2023© Carina Günther

Turbostart für den ADAC-Marathon Hannover 2023

26. März 2023/in Hannover

Neue Streckenrekorde beim ADAC-Marathon durch Petros und Parlow – knapp 20.000 Aktive

HANNOVER (PM). Beste Bedingungen und gleich zwei neue Streckenrekorde – mit einem echten Paukenschlag eröffnete der 31. ADAC Marathon in Hannover die neue Saison der großen deutschen Stadtmarathonläufe.

Während der deutsche Rekordhalter Amanal Petros (Berlin) die 10 Jahre alte Bestmarke von Lusapho April (Südafrika) pulverisierte und die Bestmarke auf 2:07:02 Std. schraubte, und somit die zweitschnellste jemals von einem deutschen Läufer erzielte Zeit erreichte, verbesserte Vize-Europameisterin Matea Parlov aus Kroatien den Rekord der Damen auf 2:25:45 Std. und blieb somit 30 Sekunden unter dem alten Bestwert von Rachael Jemutai Mutgaa (Kenia) aus dem Jahr 2019 um glatte 30 Sekunden.

„Mir war im Vorfeld so Einiges über den Kurs in Hannover berichtet worden“, zog der 27-jährige Petros nach seiner Premiere bei einem deutschen Stadtmarathon zufrieden Resümee: „Aber dass die Strecke so schnell und flach sein würde, hat mich dann doch überrascht. Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis.“

Während Parlov am Ende souverän vor Pauline Thitu (Kenia; 2:29:25) und der Mexikanerin Risper Gesabwa (2:29:49) siegte, blieben bei den Herren mit Denis Chichrir (2:07:17) und Fredrick Kibii (2:08:09, beide Kenia) gleich die ersten drei unter dem alten Streckenrekord. Über die Halbmarathondistanz dominierten die Lokalmatadoren. Der amtierende Deutsche Marathonmeister, Vorjahressieger und jetzt für den TK Hannover startende Hendrik Pfeiffer setzte sich am Ende in 1:02:57 nach hartem Kampf gegen den Tunesier Alef Saad (1:03:25) durch und sicherte sich gleichzeitig den Titel des Deutschen Hochschulmeisters. „Die Zeit war mir heute nicht so wichtig“, erklärte Team-Vizeeuropameister Pfeiffer, der das Rennen in seiner neuen Heimat als wichtigen Aufbauwettbewerb für seinen Frühjahrsmarathon im April in Boston nutzte: „Es war ein taktisches Rennen, bei dem nur der Sieg zählte.“ Bei den Damen triumphierte Jasmina Stahl von Hannover 96 in 1:15:27 vor Katharina Saathoff (Braunschweig, 1:16:49) und Julia Morlok (Idstein; 1:17:22).

„Ein ganz besonderer Tag mit großartigen Ergebnissen“, zog Veranstalterin Stefanie Eichel ein erstes Fazit nach Niedersachsens größtem Laufspektakel: „Es war ein großartiger Restart und ich denke, wir sind dafür belohnt worden, all in gegangen zu sein und einige Risiken auf uns genommen zu haben. Ab sofort gehen unsere Blicke auf die Neuauflage am 14. April 2024, wenn wir auch wieder Ausrichter der Deutschen Marathonmeisterschaften sein dürfen.“ Insgesamt waren in Hannover knapp 20.000 Aktive auf den unterschiedlichen Distanzen am
Start.

Erster elektrische Rettungswagen in Dienst© Bernd Günther

Erster vollelektrischer Rettungswagen der Feuerwehr Hannover in Dienst gestellt

10. März 2023/in Hannover

Erste vollelektrische Rettungswagen Europas der 5,5 t Klasse geht in Betrieb

HANNOVER (PM). Der europaweit erste vollelektrische Rettungswagen in der 5,5 t Klasse wurde heute durch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay auf der Feuer– und Rettungswache 1 in den Regelbetrieb übergeben.

Die Landeshauptstadt Hannover legt großen Wert darauf, die Verkehrswende im eigenen Fuhrpark zu beschleunigen. Neben dem PKW-Segment liegt hier der Focus auch auf Nutzfahrzeugen im Einsatzdienst von Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein wichtiger Meilenstein ist in diesem Zusammenhang die heutige Indienstnahme des europaweit ersten vollelektrischen Serienmodells eines Rettungswagens (eRTW) in der 5,5 t Klasse bei der Feuerwehr durch Oberbürgermeister Belit Onay.

Den Stellenwert dieser Indienstnahme betonte Onay folgendermaßen: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, innerhalb der Stadtverwaltung aktiven Klimaschutz zu betreiben. Ich bin stolz, dass wir in Hannover als Vorreiter umweltfreundliche Einsatzfahrzeuge tatsächlich auf die Straße bringen“.

Erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe betonte, dass die Beschaffung des eRTW auch unter finanziellen Aspekten hervorzuheben ist: “Die Menschen in unserer Stadt können sich auf die Hilfe der Feuerwehr im Notfall verlassen. Die Inbetriebnahme des vollelektrischen Rettungswagens zeigt, dass schnelle Hilfe und Klimaschutz auch unter dem Gebot der Wirtschaftlichkeit und des sparsamen Umgangs mit Steuermitteln möglich ist“.

Hannovers Feuerwehrchef Christoph Bahlmann ging auf die technischen Belange der Elektromobilität bei Einsatzfahrzeugen der Notfallrettung ein. Durch die hohe Einsatzfrequenz dieser Fahrzeuge müssen möglichst alle Standzeiten zum Laden genutzt werden: „Die Patientenübergabezeiten an den Krankenhäusern und die damit verbundenen Standzeiten der Fahrzeuge bieten sich hervorragend zum schnellen Laden der Antriebsbatterien an. Im Vorfeld der Beschaffung des eRTW wurde daher bereits mit den hannoverschen Kliniken Kontakt aufgenommen. Dankenswerter Weise steht mittlerweile an allen Standorten des Klinikums Region Hannover Ladeinfrastruktur im Bereich der Notaufnahmen für uns zur Verfügung.“ Neben dem Klimaschutz gibt es noch weitere wesentliche Vorzüge des eRTW gegenüber den bisherigen konventionell angetriebenen Modellen:

  • sehr gutes Beschleunigungsvermögen
  • sehr gute Verzögerung durch elektrische Energierückgewinnung „Rekuperation“
  • hierdurch wird der Bremsverschleiß deutlich verringert.
  • sehr gute Straßenlage – u.a. durch die im Fahrgestellrahmen verbauten Batterien
  • sehr geringe Fahrgeräusche im Innenraum (Fahrer- und Patientenraum)
  • keine Motorengeräusche und Emissionen im Standbetrieb während der Patientenversorgung am Einsatzort bzw. im Fahrzeug.

Neben den technischen Anforderungen mussten auch wesentliche arbeitsergonomischeErfordernisse umgesetzt werden. So ist es gelungen, den Innenausbau des Fahrzeugs annähernd identisch zu den bereits vorhandenen Rettungswagen mit Dieselmotoren zu gestalten. Diese einheitliche Ausstattung ist für die zielgerichtete und schnelle Behandlung von Patient*innen unter Notfallbedingungen von besonderer Bedeutung.

Ab heute steht der von der Firma Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH unter der Bezeichnung WAS 500 produzierte eRTW auf der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm einsatzbereit zur Verfügung.

  • Erster vollelektrischer Rettungswagen der Feuerwehr Hannover in Dienst gestellt – BGPress 1000816
    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erster vollelektrischer Rettungswagen der Feuerwehr Hannover in Dienst gestellt – BGPress 1000793
    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erster vollelektrischer Rettungswagen der Feuerwehr Hannover in Dienst gestellt – BGPress 1000750
    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Erster vollelektrischer Rettungswagen der Feuerwehr Hannover in Dienst gestellt – BGPress 1000817
    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. v.l.n.r. (Chef der Feuerwehr Christoph Bahlmann, Erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe, Oberbürgermeister Belit Onay, Jörg Rühle Feuerwehr) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Berufsfeuerwehr Hannover hat heute den ersten serienmäßigen vollelektrischen Rettungswagen (eRTW) Europas der 5,5t-Klasse in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

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Solferino Fackellauf macht Stop vor dem Rathaus© Bernd Günther

Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt

8. März 2023/in Hannover

Fackellauf von Solferino

HANNOVER (PM). Ein Symbol für Menschlichkeit, Solidarität und Hoffnung: Die Fackel von Solferino macht auf dem Weg in die norditalienische Stadt auch in Hannover Halt. Am Dienstag. 7. März 2023, übernahm das Rote Kreuz in der Region Hannover die Fackel von der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus. Die stellvertretende Regionspräsidentin Petra Rudszuck und Bürgermeister Thomas Klapproth begleiteten die Übergabe.

Bereits zum dritten Mal veranstaltet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) diesen „Fackellauf nach Solferino“. Dabei wird diese Fackel als „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ von ehrenamtlichen Rotkreuzler*innen durch die gesamte Bundesrepublik getragen, bevor sie dann über Österreich Ende Juni Italien erreichen wird. Dort findet am 24. Juni die „Fiaccolata“ statt, die internationale Gedenkveranstaltung zum Ursprung der Rotkreuzidee.

Mit dieser Aktion erinnert das Rote Kreuz an seine historischen Wurzeln, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. In den Schrecken der Schlacht von Solferino 1859 und dem Ansinnen des Gründers Henry Dunants, den Verwundeten auf dem Schlachtfeld zu helfen, ist die Rotkreuz-Bewegung begründet.

„Ich freue mich, dass wir mit dieser Aktion einmal mehr an unsere Wurzeln erinnern, aber auch die vielfältigen Aufgabenbereiche des DRK in Niedersachsen zeigen können“, so Hans Hartmann, Präsident des DRKLandesverbandes Niedersachsen. Einen Teil dieser Vielfalt konnte auch der Regionsverband zeigen: Zahlreiche Ehrenamtliche aus den Bereitschaften nahmen die Fackel von der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus entgegen – ob im Einsatzfahrzeug, im Oldtimer oder auf vier Hufen.

„Es ist sehr schön, bei diesem feierlichen Anlass dabei sein zu dürfen“, so Petra Rudszuck, stellvertretende Regionspräsidentin. „Die Situation, in der sich die Welt derzeit befindet, zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, dass wir uns auf essentielle Werte wie Menschlichkeit und Solidarität besinnen – hier in der Region Hannover und darüber hinaus.“ Region Hannover und DRK gehen in unterschiedlichen Bereichen gemeinsame Wege, um für die Menschen in und um Hannover da zu sein: „Im Rettungsdienst ebenso wie bei der Pandemiebekämpfung war und ist das Rote Kreuz für uns ein wichtiger Partner.“

Auch die Landeshauptstadt Hannover beteilige sich gern an der Fackelübergabe, so Bürgermeister Thomas Klapproth: „Diese Fackel ist ein schönes und wichtiges Symbol der Hoffnung in der aktuellen Lage. Diese Übergabe hier vor dem  Rathaus erinnert uns daran, dass Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft nicht nur international, sondern auch lokal gelebt werden müssen.“ Dafür arbeiten Stadt und DRK bereits seit Jahren zusammen, unter anderem in städtischen Unterkünften und Tagesaufenthalten für Geflüchtete und Obdachlose.

„Für uns als Rotkreuzler*innen ist dies ein ganz besonderer Anlass“, erzählt Martina Rust, Präsidentin des DRK-Region Hannover e.V. „Diese Fackel ist nicht nur ein Symbol für unser Selbstverständnis und unsere Werte. Sie führt uns auch vor Augen, dass jede*r Einzelne von uns hier in der Region Hannover Teil einer großen, internationalen Gemeinschaft ist, geeint durch unsere gemeinsamen Grundsätze, denen wir uns verpflichtet haben.“

Dem schließt sich auch Louisa Jauer an, Oberin der DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus: „Die Fackel von Solferino symbolisiert eine starke Verbindung zwischen Menschen und erinnert an den Ursprung der Rotkreuzbewegung. Sie ist ein Licht der Hoffnung und ein wichtiges Symbol für Menschlichkeit. Ein Zeichen, das wir in diesen Zeiten dringend benötigen. Wir sind sehr stolz, dass die Fackel im Clementinenhaus zu Gast war.“

Aus der Region Hannover wird die Fackel von Ehrenamtlichen aus der Bereitschaft zum Kreisverband Bremervörde gebracht. Von dort setzt sie ihren Weg gen Süden fort.

  • Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt – BGPress 1000628
    V.l.n.r: Ralf Benninghoff, Geschäftsführer DRK-Krankenhaus Clementinenhaus,; Louisa Jauer, Oberin DRK-Schwesternschaft Clementinenhaus; Hans Hartmann, DRK-Landesverband Niedersachsen; Thomas Klapproth, Bürgermeister; Petra Rudszuck, stellv. Regionspräsidentin; Martina Rust, Präsidentin DRK-Region Hannover e.V.; Michael Meyen, Regionsbereitschaftsleiter DRK-Region Hannover e.V.; Marlis Spieker-Kuhmann, Vorständin DRK-Region Hannover e.V. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.deAm 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt – BGPress 1000691
    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Solferino Fackellauf macht Stop vor dem Rathaus
    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ macht Station in der Landeshauptstadt – BGPress 1000720
    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Am 7. März übernahmen Ehrenamtliche des DRK-Region Hannover e.V. von der DRK-Schwesternschaft die Rotkreuz-Fackel vor dem Rathaus in Hannover © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Innenministerin Daniela Behrens besucht die Polizeidirektion Hannover© Carl-Marcus Müller

Innenministerin Daniela Behrens besucht die Polizeidirektion Hannover

28. Februar 2023/in Polizei

Zum Auftakt des Besuches der Ministerin begrüßte sie Polizeipräsident Volker Kluwe im Gebäude der Polizeidirektion Hannover

HANNOVER (ots). Am Montag, 27.02.2023, hat die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport Daniela Behrens die Polizedirektion Hannover besucht. Dort kam sie insbesondere mit den Mitarbeitenden ins Gespräch und lernte verschiedene Fachbereiche kennen. Zu diesen gehörten etwa der Ermittlungsbereich zur Bekämpfung von Kinderpornografie, die Lage- und Führungszentrale und der Neubau auf der Liegenschaft in der Waterloostraße.

Zum Auftakt des Besuches der Ministerin begrüßte sie Polizeipräsident Volker Kluwe im Gebäude der Polizeidirektion Hannover und lud sie zu einem persönlichen Gespräch ein. Themen waren etwa die Umstrukturierung der Behörde im Jahr 2020, der Umgang mit der Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung und der Deliktsbereich Häusliche Gewalt.

„Gewalt- und Machtausübung zum Nachteil Schwächerer sind verachtenswert. Deshalb muss gerade Gewalt im häuslichen Bereich – also dort, wo man sich sicher und geborgen fühlen sollte – mit aller Vehemenz bekämpft werden. Mir ist der Schutz von Betroffenen ein großes persönliches Anliegen. Die Polizeibeamtinnen und -beamten, die hier eine sehr sensible und schwierige Aufgabe übernehmen, leisten mit ihrer Arbeit einen wesentlichen Beitrag, damit die Verantwortlichen bestraft und künftige Taten verhindert werden können“, sagte Ministerin Behrens.

Anschließend erhielt sie eine Führung durch verschiedenste Bereiche auf der Liegenschaft. Das Lage- und Führungszentrum, in dem Notrufe angenommen und verarbeitet werden, bildete dabei den Anfang. Dort sprach Daniela Behrens mit Bediensteten über die Besonderheiten dieses Arbeitsplatzes und ließ sich die Tätigkeit dort erklären. Auch die Baustelle für die neue und leistungsfähigere Leitstelle, die 2025 fertiggestellt werden soll, besichtigte die Ministerin. Der Leiter des Polizeigewahrsams führte Behrens anschließend durch das 1903 errichtete Gebäude mit seinen 78 Zellen.

Im Gespräch mit den Ermittlerinnen und Ermittlern des Bereichs zur Bekämpfung von Kinderpornografie erhielt die Ministerin Einblicke in diesen Arbeitsbereich. „Es ist für Außenstehende kaum zu erahnen, wie belastend für die hier eingesetzten Beschäftigten die Arbeit zur Bekämpfung von Kinderpornografie ist. Hier geht es um Personen, die sich an den Schwächsten unserer Gesellschaft vergehen. Daran wird deutlich, wie wichtig die Arbeit der Polizistinnen und Polizisten in diesem Bereich ist. Ich bin ihnen daher von Herzen dankbar, denn mit ihrer Tätigkeit helfen sie denen, die nicht für sich selbst einstehen können. Ihre professionelle Arbeit ist der Grundstein für die Verurteilung der Täterinnen und Täter“, so die Innenministerin weiter.

Zum Abschluss ihres Besuches traf Daniela Behrens noch Einsatzkräfte der Reiterstaffel auf ihren Dienstpferden, welche sowohl im Streifendienst als auch bei Versammlungslagen ihre Verwendung finden.

Polizeipräsident Volker Kluwe resümiert: „Wir konnten Frau Behrens heute einen ersten Einblick in die Zuständigkeiten und besonderen Herausforderungen der Polizeidirektion Hannover, aber auch deren hohe Leistungsfähigkeit geben. Die Ministerin konnte sich in vielen Einzelgesprächen davon überzeugen, welch professionelle Arbeit in unserer Behörde täglich geleistet wird. Wir haben aber auch erörtert, an welchen Stellen es noch Optimierungspotenziale gibt und welcher Unterstützung es dafür bedarf.“

Baumfällarbeiten

Fritz-Behrens-Allee am Sonntag gesperrt

22. Februar 2023/in Verkehr

HANNOVER (PM). Die Fritz-Behrens-Allee (Stadtteil Zoo) ist am kommenden Sonntag (26. Februar) in der Zeit von 7 bis voraussichtlich 17 Uhr gesperrt. Grund für die Vollsperrung sind notwendige Baumpflegearbeiten in der Vorderen Eilenriede auf beiden Seiten der Straße. Eine Umleitung für Zoobesucher*innen – über Hohenzollernstraße und Bernadotteallee (und entsprechend umgekehrt) – ist ausgeschildert.

Auch die Geh- und Radwege an der Straße sind in der genannten Zeit für die Nutzung gesperrt. Fußgänger*innen und Radfahrende können die Wege an der parallel verlaufenden Hindenburgstraße oder den Kubeweg, der nördlich der Fritz-Behrens-Allee parallel in der Eilenriede verläuft, benutzen. Sollten die Pflegearbeiten vor 17 Uhr beendet sein, wird die Straße entsprechend früher wieder für den kompletten Verkehr freigegeben.

Die Arbeiten sind im Rahmen der sogenannten Verkehrssicherungspflicht erforderlich. An einigen Bäumen wird Totholz entfernt. Darüber hinaus müssen sechs Bäume (ein Ahorn, drei Buchen und zwei Eichen) gefällt werden, weil aufgrund von Trockenheitsschäden die Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann.

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