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Schlagwortarchiv für: Hannover

Stau auf der Autobahn

Reiseverkehr Mai: Hannover erwartet starkes Stauwochenende

28. April 2026/in Niedersachsen

Langes Wochenende bringt viel Verkehr auf Nord-Süd-Achsen.

HANNOVER (redu) – Zum 1. Mai sorgt der Reiseverkehr Mai für eines der staureichsten Wochenenden des Frühjahrs. Bereits ab Donnerstag wird auf den Autobahnen rund um Hannover mit starkem Verkehrsaufkommen und erheblichen Verzögerungen gerechnet.

Viele Menschen nutzen das lange Wochenende für Kurztrips und Ausflüge. Dadurch steigt die Belastung auf wichtigen Fernstrecken und rund um größere Städte deutlich an.

Zum Start in das lange Wochenende setzt der Reiseverkehr Mai rund um Hannover bereits am Donnerstag ein. Besonders am Nachmittag und Abend steigt das Verkehrsaufkommen deutlich an, wodurch es auf den Autobahnen zu Verzögerungen kommen kann.

Betroffen sind vor allem wichtige Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen wie die A2 und die A7, die durch die Region Hannover führen. Hier treffen Pendler, Urlauber und Ausflügler aufeinander.

Hohe Belastung auf Fernstrecken

In Richtung Süden, zu den Küsten sowie in beliebte Ausflugsregionen ist die Staugefahr besonders hoch. Auch am Freitagvormittag bleibt die Verkehrslage angespannt.

Zusätzlicher Verkehr entsteht durch Veranstaltungen und Ausflüge in der Region. Rund um größere Städte erhöht sich das Aufkommen spürbar.

Rückreiseverkehr am Sonntag

Am Sonntag setzt vor allem am Nachmittag der Rückreiseverkehr ein. Dieser wird überwiegend durch Tagesausflügler und Kurzurlauber verursacht.

An den Feiertagen gelten zudem Lkw-Fahrverbote, die die Situation auf einzelnen Strecken leicht entlasten können. Dennoch bleibt insgesamt mit einer hohen Verkehrsbelastung zu rechnen.

Ver.di Streik bei Üstra

Warnstreik der ÜSTRA legt Nahverkehr in Hannover lahm

14. April 2026/in Hannover, Region Hannover

Fahrgäste müssen am 20. und 21. April auf Alternativen ausweichen.

HANNOVER (redu) – Beim Warnstreik ÜSTRA kommt es am 20. und 21. April 2026 zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr: Busse und Stadtbahnen fahren an beiden Tagen nicht. Regiobus ist nur am Dienstag betroffen, während S-Bahn und Regionalverkehr weiter verkehren. Der Streik fällt mit dem Start der Hannover Messe zusammen.

Der zweitägige Streik betrifft große Teile des öffentlichen Nahverkehrs in Hannover. Pendlerinnen und Pendler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen und alternative Verkehrsmittel nutzen.

In Hannover legt der Warnstreik ÜSTRA am Montag, 20. April, und Dienstag, 21. April 2026, den Bus- und Stadtbahnverkehr weitgehend lahm. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di fahren an beiden Tagen von Betriebsbeginn gegen 3 Uhr bis zum Betriebsschluss keine Fahrzeuge.

Betroffen sind sämtliche Stadtbahnlinien von 1 bis 13 sowie Linie 17. Auch zahlreiche Buslinien im Stadtgebiet stellen den Betrieb vollständig ein, darunter die stark genutzten Linien 100/200 sowie zahlreiche weitere Verbindungen im gesamten Netz.

Regiobus nur am Dienstag betroffen

Die regiobus-Linien im Umland sind ausschließlich am Dienstag, 21. April, vom Streik betroffen. An diesem Tag entfallen auch Schülerverkehre. Am Montag verkehren die Busse im Umland dagegen regulär nach Fahrplan.

Nicht vom Streik betroffen sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Auch das On-Demand-Angebot sprinti bleibt grundsätzlich verfügbar, wobei es in einzelnen Kommunen zu Einschränkungen kommen kann. Das Leihsystem sprintRad steht weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Die ÜSTRA bittet Fahrgäste, an beiden Streiktagen auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen, und weist auf mögliche Einschränkungen im gesamten Verkehrsnetz hin.

Folgende Stadtbahnlinien und Busse sind von den Streikmaßnahmen betroffen

Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17.

Buslinien 100/200, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 253, 254, 330, 340/ 341, 345, 346, 347, 348, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610/611, 616, 631, 800.

Hochbahnsteig Bothfeld

Hochbahnsteig Bothfeld erreicht letzte Bauphase

19. März 2026/in Hannover

Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring wird bis Herbst fertiggestellt.

HANNOVER (redu) – Der Hochbahnsteig Bothfeld an der Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring geht in die finale Bauphase. Wegen Gleisbauarbeiten wird die Sutelstraße vom 20. März bis 3. April 2026 voll gesperrt, die Stadtbahnlinie 13 stellt in diesem Zeitraum den Betrieb ein.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug eingerichtet. Anlieger und der Netto-Markt bleiben erreichbar.

Mit dem Hochbahnsteig Bothfeld wird die Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring im Stadtteil Bothfeld umfassend modernisiert. Nach Arbeiten an Leitungen und Kanälen beginnt nun die entscheidende Bauphase.

Für die notwendigen Gleisbauarbeiten wird die Sutelstraße vom 20. März bis 3. April 2026 vollständig gesperrt. Eine Durchfahrt in Richtung Podbielskistraße und Geha-Platz ist nicht möglich, Anlieger sowie der Netto-Markt bleiben jedoch erreichbar.

Während der Sperrung fährt die Stadtbahnlinie 13 nicht. Zwischen Noltemeyerbrücke und dem Endpunkt Fasanenkrug wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Über Details informiert die Üstra.

In den kommenden Monaten wird das stadtauswärts führende Gleis verlegt. Anschließend werden die Betonelemente für den neuen Mittelhochbahnsteig gesetzt, der 70 Meter lang und vier Meter breit sein wird.

Neben der neuen Haltestelle entstehen zusätzliche Rad- und Gehwege sowie eine neue Baumreihe entlang der Strecke. Der Hochbahnsteig soll im Herbst in Betrieb gehen.

Mit der Fertigstellung werden 178 von 200 Haltestellen im Stadtbahnnetz barrierefrei zugänglich sein.

Neujahrsreinigung

Stadtreinigung beseitigt Silvesterreste in Hannover

1. Januar 2026/in Hannover

40 Einsatzkräfte reinigen Straßen und Plätze nach der Silvesternacht.

HANNOVER (redu) – Nach der Silvesternacht hat die Stadtreinigung am Neujahrsmorgen erneut für Ordnung im Stadtgebiet gesorgt. Ab 8 Uhr waren 40 Kräfte mit Kehrmaschinen und Transportern unterwegs, um Straßen, Plätze und Radwege von Feuerwerksresten, Glas und Abfällen zu befreien.

Der Einsatz sorgt dafür, dass stark frequentierte Bereiche schnell wieder sicher nutzbar sind und der Alltag in der Landeshauptstadt reibungslos beginnen kann.

Die Neujahrsreinigung begann früh am Morgen und konzentrierte sich zunächst auf bekannte Feierbereiche. Mit 22 Kehrmaschinen und zwölf Kleintransportern reinigten die Teams Straßen, Plätze und teilweise auch Radwege. Zusätzlich wurden zahlreiche Abfallbehälter geleert.

Feuerwerksreste

Feuerwerksreste werden schon am frühen Neujahrsmorgen von aha beseitigt. © Matthias Falk

Besonders betroffen waren die Innenstadt sowie Bereiche rund um die Feuerwerksverbotszone. Auch auf der Lister Meile und der Limmerstraße zeigte sich deutlicher Reinigungsbedarf. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte in vielen weiteren Stadtteilen Rückstände der Silvesterfeiern.

„Unser Ziel ist es, Hannover so schnell wie möglich wieder sicher und nutzbar zu machen“, erklärte Simon Grabow, Leiter der Stadtreinigung Hannover. Der Einsatz folgte einem festen Prioritätenkonzept und dauerte bis in die Nachmittagsstunden. Insgesamt fielen mehr als 107 Kubikmeter Abfall an. Unterstützt wurde die Stadtreinigung erneut von Mitgliedern des muslimischen Vereins „Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya Deutschland“, die bei der Reinigung auf der Lister Meile halfen.

Löschfahrzeug HLF

Schwerverletzter bei Wohnungsbrand in Hannover-Hainholz

4. Dezember 2025/in Hannover

Einsatzkräfte bekämpfen Vollbrand im vierten Obergeschoss und verhindern Ausbreitung.

HANNOVER (redu) – Bei einem Wohnungsbrand in Hainholz hat die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag eine schwerverletzte Person aus einer vollständig brennenden Wohnung gerettet. Einsatzkräfte verhinderten eine Ausbreitung des Feuers und brachten den Brand unter Kontrolle.

Der Vorfall zeigt die Bedeutung schneller Alarmierung und koordinierter Maßnahmen innerstädtischer Feuerwehreinsätze. Die Feuerwehr Hannover war mit zahlreichen Kräften vor Ort

Erste Meldungen und Lage

Der Wohnungsbrand führte zu einem groß angelegten Einsatz der Feuerwehr, deren Kräfte am Donnerstagnachmittag auf einen vollständig brennenden Wohnungsbereich trafen. Das Fokuswort Wohnungsbrand beschreibt die Dynamik des Geschehens, das sich im vierten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses ereignete. Mehrere Notrufe hatten zuvor auf starke Rauchentwicklung und ausgelöste Rauchwarnmelder im Knoevenagelweg hingewiesen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte breitete sich das Feuer weiter aus. Die Feuerwehr begann sofort mit der Suche nach möglichen eingeschlossenen Personen und setzte mehrere Atemschutztrupps mit Wärmebildkameras ein. Parallel leitete sie die Brandbekämpfung ein. Dabei fanden die Trupps eine schwerverletzte Person, die umgehend gerettet und an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Brandbekämpfung und Einsatzergebnis

Zur Eindämmung des Feuers kam ein kombinierter Innen- und Außenangriff zum Einsatz, unterstützt durch eine Drehleiter. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus, der Treppenraum wurde mit Hochleistungsbelüftern entraucht. Durch das rasche Vorgehen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf benachbarte Wohnungen verhindert werden.

Die verletzte Person wurde unter notärztlicher Begleitung in eine Klinik transportiert. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Nach rund einer Stunde übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle zur kriminaltechnischen Untersuchung an die Polizei. Insgesamt waren 45 Kräfte mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Schwerer Arbeitsunfall in Hannover: 56-Jähriger schwer verletzt

9. Januar 2025/in Hannover

Feuerwehr rettet eingeklemmten Monteur – Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

HANNOVER (redu). Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf einem Betriebsgelände in der Straße „Am Brinker Hafen“ in Hannover-Brink-Hafen ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 56-jähriger Monteur wurde bei Wartungsarbeiten an einem Greifbagger mit einer ausfahrbaren Bedienerkanzel eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach Angaben der Einsatzkräfte sackte die Bedienerkanzel des Baggers während der Wartungsarbeiten plötzlich ab und klemmte den Mann unter sich ein. Die genaue Ursache dieses Vorfalls ist noch ungeklärt. Kollegen des Verletzten reagierten schnell und konnten die abgesackte Kanzel anheben, um den Mann zu befreien, bevor die Feuerwehr am Unfallort eintraf.

Die alarmierten Rettungskräfte, darunter Spezialisten für technische Rettung, übernahmen die Versorgung des schwer verletzten Monteurs. Er musste vor Ort reanimiert werden, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit zehn Fahrzeugen und insgesamt 36 Einsatzkräften im Einsatz. Die Unfallursache wird derzeit vom Gewerbeaufsichtsamt untersucht.

Dieser Vorfall zeigt erneut die Gefahren, die mit Wartungsarbeiten an schweren Maschinen verbunden sind. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Umstände laufen noch.

Strengere Kontrollen: Hannover setzt auf Böllerverbot an Silvester – Hinweis Feuerwerk

Strengere Kontrollen: Hannover setzt auf Böllerverbot an Silvester

23. Dezember 2024/in Hannover

Ordnungsdienst unterstützt erstmals Polizei bei Durchsetzung des Böllerverbots

HANNOVER (redu). Die Stadt Hannover verschärft zum Jahreswechsel 2024/2025 die Maßnahmen zur Durchsetzung des seit Jahren bestehenden Böllerverbots in der Innenstadt. Neu ist der Einsatz des städtischen Ordnungsdienstes, der die Polizeikräfte vor Ort unterstützt.

In Hannovers Innenstadt gilt auch zum Jahreswechsel 2024/2025 ein Verbot für Feuerwerkskörper. Mit dieser Regelung will die Stadt für Sicherheit und Ordnung sorgen. Das Verbot, das auf pyrotechnische Gegenstände der Kategorien F2, F3 und F4 abzielt, erstreckt sich auf zentrale Bereiche der Stadt wie den Opernplatz, den Kröpcke und die Georgstraße. Erstmals seit Einführung der Regelung im Jahr 2018 unterstützt der städtische Ordnungsdienst die Polizeidirektion Hannover, um die Einhaltung des Böllerverbots konsequent durchzusetzen.

Erweiterte Verbotszonen und neue Maßnahmen
Die Verbotszonen wurden in diesem Jahr leicht angepasst. Neu hinzugekommen sind Teile der Münzstraße, Goseriede und der Kurt-Schumacher-Straße im Bereich Steintor. Die Maßnahmen umfassen nicht nur die Kontrolle des Mitführens und Abbrennens von Feuerwerk, sondern auch umfangreiche Informationskampagnen. Bereits im Vorfeld wurden betroffene Gastronomiebetriebe gezielt kontaktiert, damit diese ihre Gäste über die geltenden Regeln aufklären. Zudem informiert die Stadt über Social Media, Aushänge und Flyer.

Ordnungsdienst übernimmt wichtige Rolle
Die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes beginnen bereits am Nachmittag des 31. Dezember mit Kontrollen und Informationsgesprächen in der Innenstadt. Sie sollen Passantinnen direkt ansprechen, Fragen klären und auf die geltenden Regeln hinweisen. In der Silvesternacht selbst sorgen sie gemeinsam mit Polizeibeamtinnen dafür, dass Verstöße konsequent geahndet werden.

Konsequenzen bei Regelverstößen
Wer gegen das Böllerverbot verstößt, muss mit Bußgeldern rechnen. Diese liegen in der Regel bei 200 Euro, können jedoch in schweren Fällen auf bis zu 50.000 Euro steigen. Die Stadt betont, dass das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe zu Kirchen, Krankenhäusern oder besonders brandempfindlichen Gebäuden weiterhin stadtweit verboten ist. Diese Vorschriften gelten unabhängig von der zusätzlichen Verbotszone in der Innenstadt.

Polizei und Stadt mahnen zu Besonnenheit
Thorsten Massinger, Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover, unterstrich in einer Stellungnahme die Bedeutung der Verbotsregelung für eine friedliche Silvesternacht. „Wir alle wollen ein sicheres Fest. Gewalt, insbesondere gegen Einsatzkräfte, werden wir nicht tolerieren“, so Massinger. Hannovers Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe ergänzte, dass das Verbot sich in den vergangenen Jahren bewährt habe. „Durch die zusätzlichen Maßnahmen möchten wir allen Feiernden eine stressfreie und sichere Nacht ermöglichen.“

Hintergrund des Verbots
Das Böllerverbot wurde 2018 eingeführt, nachdem es zuvor regelmäßig zu gefährlichen Situationen in der Innenstadt gekommen war. Immer wieder richteten Feiernde Feuerwerk gezielt auf Menschen oder Einsatzkräfte, was Verletzungen und Sachschäden zur Folge hatte. Seit der Einführung der Regelung und der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen konnte das Risiko solcher Vorfälle verringert werden.

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Platz der Menschenrechte

Hannovers Trammplatz wird zum Platz der Menschenrechte

24. September 2024/in Hannover

Historische Umbenennung des Trammplatzes setzt Zeichen für Menschenrechte

HANNOVER (redu). Hannover hat am Montag, 23. September, den Trammplatz offiziell in Platz der Menschenrechte umbenannt. Diese Entscheidung geht auf einen Beschluss des Bezirksrats Mitte zurück und soll die Bedeutung der Menschenrechte ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Der bisherige Trammplatz vor dem Rathaus in Hannover trägt seit Montag, dem 23. September, den neuen Namen „Platz der Menschenrechte“. Diese Umbenennung folgt einem Beschluss des Bezirksrats Mitte aus dem Vorjahr. Mit der Namensänderung wird das Ziel verfolgt, die universellen Menschenrechte stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.

Nach 107 Jahren wird sich künftig die Bezeichnung „Platz der Menschenrechte“ im öffentlichen Sprachgebrauch etablieren. Auch die Adresse des Rathauses ändert sich: Die bisherige Hausnummer 2 wird durch die Nummer 1 ersetzt. Das benachbarte Museum August Kestner behält die Nummer 3. Die neue Adresse betrifft hauptsächlich die städtische Verwaltung, die noch ein Übergangsjahr lang die alte Adresse parallel zur neuen verwenden kann.

Hannovers Trammplatz wird zum Platz der Menschenrechte – Platz der Menschenrechte Foto3

Umbenennung des Trammplatz in Platz der Menschenrechte © Matthias Falk

Im Rahmen eines Festaktes wurde das neue Straßenschild enthüllt. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay erklärte dazu: „76 Jahre nach der Verkündung der Menschenrechte wollten wir einen Ort in Hannover schaffen, der an diesen universellen Anspruch erinnert und die Bedeutung der Menschenrechte weltweit unterstreicht.“

Zusätzlich zur Umbenennung des Platzes werden im Bürgersaal des Rathauses zwei Wanderausstellungen gezeigt. Die Ausstellung „Menschen.Rechte.Leben.“ der Evangelischen Kirche Deutschland aus dem Jahr 2019 sowie eine Ausstellung von Amnesty International aus dem Jahr 2023 befassen sich mit dem Thema Menschenrechte. Beide Ausstellungen sind noch bis zum 18. Oktober für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Idee zur Umbenennung entstand Anfang 2023 im Zuge der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte. Nachdem der Opernplatz als alternative Fläche abgelehnt wurde, entschied sich der Bezirksrat Mitte für den Trammplatz, dessen Ehrung des Namensgebers Heinrich Tramm bereits seit längerem kritisch betrachtet wurde.

Regionsleitstelle

Regionsleitstelle Hannover: Mängelbeseitigung erfordert Umzug

13. September 2024/in Hannover

Regionsleitstelle Hannover arbeitet vorübergehend aus Stöcken

HANNOVER (redu). Die Regionsleitstelle Hannover zieht vorübergehend in die Feuer- und Rettungswache 2 nach Stöcken um. Grund sind bauliche Mängel in den Räumlichkeiten der Wache 1, die eine umfangreiche Nachbesserung erfordern.

Die Anfang 2022 in Betrieb genommene Regionsleitstelle Hannover in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm muss wegen technischer Mängel vorübergehend umziehen. Die Raumbelüftung und Beleuchtung entsprechen nicht den Anforderungen des Regelbetriebs und führen zu betriebsstörenden Problemen, wie Geräuschentwicklung und Blendungen durch Hochleistungsleuchten.

Um diese Mängel zu beheben, sind umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. Hierbei wird unter anderem die Kühldecke der Leitstelle ausgebaut und die Brandmeldetechnik angepasst. Die Arbeiten beginnen am 13. September 2024 und sollen bis Anfang Dezember abgeschlossen sein.

Umzug Regionsleitstelle

Der Presse wurde heute der Hintergrund für die Mängelbeseitigungen in der Regionsleitstelle Hannover mitgeteilt (v.l.) Jörg Rühle, Dr. Axel von der Ohe, Christoph Bahlmann, Jörg Segreff. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Für den Betrieb der Regionsleitstelle stehen in dieser Zeit die Redundanzräume in der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken zur Verfügung. Hier können alle Dienste uneingeschränkt fortgeführt werden. Der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe betonte, dass durch die Rückfallebene für die Bürgerinnen und Bürger keine Einschränkungen spürbar seien. „Es wird keine Verzögerungen in der Notrufbearbeitung und Einsatzdisposition geben“, erklärte er.

Auch der Direktor der Feuerwehr Hannover, Christoph Bahlmann, lobte die logistische Vorbereitung des Umzugs. Um den Betrieb während der Bauphase zu sichern, wurde eine temporäre Wohncontaineranlage für das Personal errichtet, da an der Redundanzleitstelle keine Sozialräume vorhanden sind. Die Technik in der ursprünglichen Leitstelle bleibt während der Bauphase als Notfallreserve verfügbar.

Sozialräume

Für die 95 Mitarbeiter der Regionsleitstelle sind extra Container als Sozialräume aufgebaut worden. © Bernd Günther / BG-PRESSPHOTO.de

Sirene zur Bevölkerungswarnung

Bundeswarntag: Erfolgreicher Test des Sirenenwarnnetzes in Hannover

12. September 2024/in Hannover

Nach Bundeswarntag: Das Sirenenwarnnetz der Landeshauptstadt Hannover wird bis Jahresende vollständig einsatzbereit sein

HANNOVER (redu). Im Rahmen des Bundeswarntags wurde heute das neue Sirenenwarnnetz in Hannover erstmals erfolgreich getestet. Um 11:00 Uhr war das Alarmsignal deutlich im gesamten Stadtgebiet zu hören.

Am heutigen Bundeswarntag erfolgte der erste Praxistest des neuen Sirenenwarnnetzes in der Landeshauptstadt Hannover. Zeitgleich mit der bundesweiten Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wurde um 11:00 Uhr das hannoversche Sirenenwarnnetz aktiviert. Der auf- und abschwellende Heulton war deutlich im gesamten Stadtgebiet zu hören.

Dr. Axel von der Ohe, Feuerwehrdezernent und Kämmerer, hob die Bedeutung des neuen Warnsystems hervor: „Mit den Sirenen ergänzen wir den Warnmix in Hannover. Es ist eine wichtige Investition in unsere Sicherheit.“ Auch Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover, lobte den erfolgreichen Test als Meilenstein für den Bevölkerungsschutz. Bis Ende des Jahres sollen alle 112 Sirenen installiert und einsatzbereit sein.

Weitere Informationen zu den Sirenen, Warnsignalen und Standorten sind auf der Website der Feuerwehr Hannover abrufbar. Die Auswertung der Warnung durch MoWaS übernimmt das BBK.

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