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Schlagwortarchiv für: Hannover

Sabine Tegtmeyer-Dette offiziell verabschiedet – Sabine Tegtmeyer Dette© Matthias Falk

Sabine Tegtmeyer-Dette offiziell verabschiedet

23. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Sabine Tegtmeyer-Dette scheidet Ende Juli aus dem Amt als Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin aus. Im Rahmen einer offiziellen Verabschiedung dankte Oberbürgermeister Belit Onay heute (22. Juli) „im Namen der gesamten Landeshauptstadt Hannover für acht Jahre herausragender Arbeit“.

Seit dem 1. August 2013 nimmt Sabine Tegtmeyer-Dette das Amt der Wirtschafts- und Umweltdezernentin sowie der Ersten Stadträtin der Landeshauptstadt Hannover wahr. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehören neben den Fachbereichen Wirtschaft sowie Umwelt und Stadtgrün auch das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro sowie die Eigenbetriebe Stadtentwässerung, Städtische Häfen und Hannover Congress Centrum. Bis Oktober vergangenen Jahres war das Gebäudemanagement ebenfalls ein Teil des Dezernats. In den ersten zweieinhalb Monaten ihrer Amtszeit sowie rund ein halbes Jahr in 2019, jeweils in Zeiten der vakanten Stelle des Oberbürgermeisters, war die Dezernentin darüber hinaus Verwaltungschefin der Landeshauptstadt. Es war das erste Mal in der Geschichte Hannovers, dass eine Frau diese Aufgabe übernommen hat. Sabine Tegtmeyer-Dettes Amtszeit endet offiziell am 31. Juli.

„Im Namen der gesamten Landeshauptstadt Hannover bedanke ich mich sehr herzlich für acht Jahre herausragender Arbeit“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay zur scheidenden Ersten Stadträtin in einer Feierstunde mit rund 90 Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Stadtgesellschaft. Onay hob ihre Fähigkeiten des Netzwerkens heraus: „Sabine Tegtmeyer-Dette war es immer wichtig und sie verstand es auch in besonderem Maße, Kontakte zu knüpfen, zu pflegen sowie sich und andere zu vernetzen. Gerade in der lokalen Ökonomie ist dies ein bedeutender Aspekt.“ Für die Doppelrolle der Wirtschafts- und Umweltdezernentin sei Sabine Tegtmeyer-Dette vor acht Jahren genau die richtige Besetzung gewesen. „Mit ihrem wirtschaftlichen und umweltorientierten Background ist es ihr gelungen, die Unternehmen dieser Stadt für die wichtigen Klima- und Umweltschutzziele zu sensibilisieren und sie mitzunehmen auf unserem Weg, bis 2035 klimaneutral zu werden.“

Sabine Tegtmeyer-Dette blickte in ihrer Rede auf „acht spannende und ausgefüllte Jahre als Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin“ zurück und dankte den zahlreichen Anwesenden aus Verwaltung, Politik und verschiedenen Institutionen für die Begleitung während ihrer Amtszeit. Sie habe unter anderem in Unternehmen und Verbänden „sehr viele engagierte Menschen getroffen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass Hannover so attraktiv und lebenswert ist“, hob die scheidende Dezernentin hervor. Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Musikers, Moderators und Kabarettisten Matthias Brodowy, der sein bekanntes Lied „Stadt mit Keks“ um eine Sabine Tegtmeyer-Dette gewidmete Strophe erweiterte.

Erster Stadtrat und damit stellvertretender Verwaltungschef wird am 1. August Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe. Die Entscheidung über die künftige Führung des Wirtschafts- und Umweltdezernats trifft der Rat zu einem späteren Zeitpunkt.

2021 findet in Hannover keine infa statt – Keine infa 2021

2021 findet in Hannover keine infa statt

20. Juli 2021/in Hannover

Hannover (PM). Die infa, eine der größten und erfolgreichsten Erlebnismessen Deutschlands, findet in diesem Jahr aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht statt. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens hätten zahlreiche Aussteller ihre Teilnahme für den Herbst infrage gestellt, so infa-Chefin Carola Schwennsen von der Deutschen Messe AG in Hannover. Schwennsen: „Wir können den Ausstellern und Besuchern aktuell nicht garantieren, dass wir die infa in gewohnter Größe und Vielfalt im Oktober durchführen dürfen. Diese Planungsunsicherheit hat bei vielen unserer Partner dazu geführt, in diesem Jahr auszusetzen.“

Dazu käme, dass die ausstellenden Unternehmen schon jetzt Ware für die neuntägige Messe bestellen, außerdem Standpersonal rekrutieren und Messestände in Auftrag geben müssten. Da die meisten jedoch ein finanziell schwieriges Jahr hinter sich hätten, sei für sie das Risiko einer infa, mit weniger Besuchern als üblich, zu hoch gewesen, so Schwennsen.

Jetzt setzen die Veranstalter auf die infa 2022. Die Pause wolle man nutzen, um gemeinsam mit Ausstellern, Partnern und Künstlern im kommenden Jahr „wieder voll durchstarten“ zu können. Schwennsen: „Wir haben schon jetzt von fast allen das Signal bekommen, dass sie 2022 wieder mit dabei sind. Deshalb setzen wir voller Optimismus und Tatkraft auf das nächste Jahr statt jetzt halbe Sachen zu machen.“

Die nächste infa findet statt vom 15. bis 23.Oktober 2022

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9778 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen

18. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Sonntag wurden im hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd insgesamt sechs Verdachtspunkte für Kampfmittel untersucht. Hierbei konnten fünf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt und erfolgreich unschädlich gemacht werden. Während vier der Kampfmittel entschärft werden konnten, musste eine britische Fünf-Zentner-Bombe gesprengt werden. Insgesamt waren 630 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

Im Zuge von Luftbildauswertungen und umfassenden technischen Sondierungsarbeiten wurden auf Baufeldern in der Anderter Straße und der Kreisstraße insgesamt sechs Verdachtspunkte für potentiell gefährliche Kampfmittel lokalisiert. Diese wurden am heutigen Sonntag freigelegt. Hierbei fanden sich drei britische Fünf-Zentner- und eine amerikanische Zehn-Zentner-Fliegerbombe, sowie eine 125kg schwere Brandbombe, die aber nicht mehr gefüllt war und daher nicht entschärft werden musste.

Für die Entschärfung der Kampfmittel war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Metern um den Fundort eines jeden Kampfmittels festzulegen. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme im östlichen Hannover waren etwa 8.750 Bürger*innen, ein Alten- und Pflegeheim sowie eine Flüchtlingsunterkunft. Um 09:00 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei u.a. auch Lautsprecherwagen zum Einsatz kamen. Die Misburger Bevölkerung arbeitete hierbei vorbildlich mit, nur in sehr wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte Situationen deeskalieren.

Insgesamt suchten 245 Bürger*innen die Betreuungsstellen in den Sporthallen der IGS Roderbruch und des Schulzentrums Eisteichweg auf. 115 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Die Betreuungsstellen wurden umfangreich mit Hygienemitteln und Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Für Fälle, bei denen nach kontaktloser Messung der Körpertemperatur ein Anfangsverdacht bestand, stand ein Schnelltest-Team bereit. Für 12 Personen aus dem Evakuierungsbereich, die sich aufgrund einer Quarantäneanordnung des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover aktuell in häuslicher Quarantäne befanden, wurde eine Unterbringung unter Quarantänebedingungen in einem örtlichen Hotel organisiert. Alle Einsatzkräfte wurden vor Einsatzbeginn einem Corona-Schnelltest unterzogen, der in allen Fällen negativ ausfiel.

Um 12:11 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen. Die gefundenen Kampfmittel wurden nacheinander entschärft. Bei einer britischen Fünf-Zentner-Bombe war der Zünder allerdings so deformiert, dass sie aus Sicherheitsgründen nur gesprengt werden konnte. Dies erforderte zeitintensive Vorbereitungen, welche um 17:20 Uhr in der erfolgreichen Sprengung mündeten. Kampfmittelbeseitigungsdienst und Feuerwehr kontrollierten anschließend den Bereich, bevor alle Bewohner*innen um 18:32 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Einrichtungen zurückkehren konnten.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und Hannovers Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe machten sich während der Maßnahmen vor Ort ein Bild von dem Fortgang der Kampfmittelbeseitigung. Dr. von der Ohe betonte: „Vielen herzlichen Dank an die 630 Helfer der Hilfsorganisationen, der Polizei, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Feuerwehr. Auch das umsichtige Verhalten der Bevölkerung hat wesentlich zum Erfolg dieser durchaus ambitionierten Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme beigetragen.“,

Feuerwehrchef Dieter Rohrberg betonte: „Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen und Behörden war beispielhaft, das schließt ausdrücklich auch die Verkehrsunternehmen wie die ÜSTRA ein. Die Intensität der damaligen Luftangriffe im Osten von Hannover macht es wahrscheinlich, dass insbesondere auch hier zukünftig immer wieder mit der Räumung gefährlicher Fliegerbomben gerechnet werden muss.“

Der Einsatz war gegen 18:45 Uhr abgeschlossen, als die letzten Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt waren. Beim Bürgertelefon gingen bis 18:30 Uhr 532 Anrufe ein.

  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9599
    Ein komplettes Pflegeheim muss durch Kräfte der Hilfsorganisationen evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9609
    Unterschiedliche Transportmittel für die betroffene Bevölkerung stehen für Evakuierungsmaßnahmen bereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9660
    Der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen, Thomas Bleicher. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9668
    Fiebermessen als zusätzlicher Vorsichtsmaßnahme vor dem Betreten der Notunterkunft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9671
    Alle Bürgerinnen und Bürger in der Notunterkunft werden von zwei Helferinnen des ASB registriert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9679
    Für die Kleinen bei der Evakuierung hat die Arbeiter-Samariter-Jugend eine Hüpfburg aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9688
    Rund 50 Betroffene warten in der Notunterkunft auf das Ende der Evakuierung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9692
    Auch der Leiter der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, und der 1. Stadtrat der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, werden auf erhöhte Temperatur kontrolliert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9726
    Innenminister Boris Pistorius, der Chef der Feuerwehr Dieter Rohrberg und 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe lassen sich in der Technischen Einsatzleitung die Lage vor Ort erklären. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9734
    Die Technische Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr behält den Überblick über sämtliche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Evakuierung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9745
    Der große Krankenwagenhalteplatz für Rettungs- und Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen. Auch Behindertentransportfahrzeuge stehen mit auf dem Platz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittel
    Drei der Fliegerbombe nach erfolgreicher Entschärfung durch die Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9792
    Zwei der noch intakten Zünder nach der Entschärfung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9794
    Sprengmeister Marcus Rausch erklärt den Entschärfungsablauf. In seiner Hand einen der noch scharf gewesenen Zünder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9799
    Der 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe (3.v.r.) und der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg (1.v.l.), bedanken sich für die sehr gut und erfolgreiche Zusammenarbeit bei den Sprengmeistern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung
    Die entschärften Bomben werden zum Abtransport auf einen LKW des Kampfmittelbeseitigungsdienstes geladen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9289 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda

17. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Es war 2020 die letzte Modenshow vor Corona und nun zeigte die Akademie für Mode & Design Hannover – Fahmoda – das sie mit ihren Absolventinnen und Absolventen des Abschlusssemesters zurück sind. Vor begeistertem Publikum wurden von 15 Jungdesigner*innen ihre Entwürfe auf einem 50 Meter langen Laufsteg vor der eindrucksvoller Kulisse der HDI-Arena gezeigt.

Seit mehr als einem Jahr begleitete Dozent*innen und Studierende die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Die Lehrinhalte mussten auf ein Onlineformat umgestellt werden. Praxis war nur noch sehr eingeschränkt unter strengen Hygieneauflagen möglich. Trotz der Einschränkungen ist die Kreativität bei den unterschiedlichen Semestern nicht auf der Strecke geblieben.

Modedesign ist ganzheitlich, sinnlich, nachhaltig, polarisierend, provokant, humorvoll, zeitgenössisch, visionär, glamourös und manchmal puristisch. Kurzgesagt vielfältiger als je zuvor. So zeigte das 2. Semester zum Thema Bionik – die Übertragung von Phänomenen der Natur auf die Technik – mit 11 Studierenden als Einstieg ihre Umsetzungen.

Das 3. Semester setzte sich unter dem Stichwort PUNK: Chaos to Couture unter Leitung von Modedesigner und Dozent Danny Reinke mit dem Einfluss von Punk auf die Haute Couture auseinander. 13 angehende Modedesigner*innen machten mit ihren Interpretationen mit Abendkleidern auf das eigentliche Highlight dem Publikum Geschmack.

In zwei Blöcken wurde dann das Feuerwerk der Abschlusskollektionen gezündet. Hierbei zeigten folgende Jungdesigner*innen ihre fantasievoll umgesetzten Entwürfe:

  • Carlotta Hoerauf – LoveStory – Die Phase der Liebe
  • Celina Kummer – HYGGE
  • Alexandra Peronis – Legacy of Assassins
  • Dina Bassalt
  • Denise Berndt – Culture Tour
  • Julia Victoria Mars – Sic mundus creatus est
  • Sona Mehdipoor – Illusionswirklichkeit
  • Marian Mc Grady – fake it
  • Julia Dieker – Strukturen Komplott
  • Ann-Kathrin Vogler – Mes raicines
  • Jennifer Kaesberg – Astrophilia
  • Lena Jordan – M2
  • Juan Camilo Montes Ceferino – Inigene Dreams
  • Carla Carlotta Schön – Das Herrenzimmer – Eine Bridal Couture Kollektion
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9583
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt (v.l. Lilly Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, Luisa Verfürth) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9567
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9484
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9414
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9406
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9366
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9324
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9289
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 9251
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 8701
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 8598
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 8556
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt (v.l. Torsten Max Volmary, Luisa Verfürth) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Hannover Fashion Show 2021 der Fahmoda – BGPress 8547
    Die Akademie für Mode und Design Hannover (Famoda) hat mit ihrer Hannover Fashion Show 2021 die Abschlusskollektionen ihrer Absolventen in der HDI Arena einem begeisterten Publikum vorgeführt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Nach über zweieinhalb Stunden endete eine erfolgreiche Fashion Show. Durch das Programm leitete gekonnt Lusia Verfürth mit einer sympathischen Moderation. Zu Anfang erklärte der Chef der Fahmoda, Torsten Max Volmary, das deutschlandweite einzigartige Ausbildungskonzept der Modeschule. In insgesamt vier unterschiedlichen Konzepten können die Studierenden ihre Abschlüsse vom staatl. geprüften Modedesigner, über den Gesellenbrief im Massschneiderhandwerk (HWK) bis zum Bachelor Professional (dem Meisterbrief im Massschneiderhandwerk) ihre Karriere im Bereich Modedesign vorbereiten.

 

Information zu Fliegerbombenfund

Update 13.07.2021: Kampfmittelverdacht in Hannovers Stadtteil Misburg-Süd

13. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Luftbildauswertungen seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) sowie großflächige technische Sondierungsmaßnahmen haben auf einem Grundstück in der Kreisstraße im Hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd gezeigt, dass es sich bei mehreren Verdachtspunkten um Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohner*innen, die Verdachtspunkte müssen jedoch weiter erkundet werden.

Vier der Kampfmittelverdachtspunkte befinden sich auf dem Baugrundstück in der Kreisstraße, dort plant die Hagedorn-Unternehmensgruppe die Errichtung eines Wertstoffzentrums. Im Zuge der bauvorbereitenden Maßnahmen erfolgten großflächige technische Sondierungen, bei denen die Kampfmittelverdachtspunkte lokalisiert wurden.

Die Ergebnisse von technischen Sondierungen im Umfeld des betroffenen Baugrundstückes haben bisher noch zwei weitere Verdachtspunkte ergeben, deren Erkundung auf mögliche Bombenblindgänger ebenfalls erforderlich ist.

Um alle Verdachtspunkte weiter untersuchen zu können, ist deren weitere Freilegung erforderlich. Diese Freilegung ist zwingend mit einer Evakuierungsmaßnahme unter Einhaltung eines Sicherheitsradius von 1.000 Meter um alle Verdachtspunkte verbunden. Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind rund 8.750 Einwohner*innen in den Stadtteilen Misburg-Nord, Misburg-Süd und Anderten.

Als Termin für die weiteren Untersuchungen und eine eventuelle Kampfmittelbeseitigung sowie die damit verbundene Evakuierung des Sicherheitsbereichs wurde vom KBD und der Landeshauptstadt Hannover als zuständige Gefahrenabwehrbehörde Sonntag, 18.07.2021, festgelegt.

Die von der Evakuierung betroffenen Personen werden gebeten, den Sicherheitsbereich am Sonntag, 18.07.2021, um 09:00 Uhr zu verlassen und auch ihre Nachbar*innen über die Evakuierung zu informieren.

Betreuungsstellen (geöffnet am 18.07.2021 ab 09:00 Uhr)

Für Einwohner*innen, die keine andere Aufenthaltsmöglichkeit haben, stehen am Sonntag, 18.07.2021, ab 09:00 Uhr zwei Betreuungsstellen zur Verfügung:

Betreuungsstelle Adresse
IGS Roderbruch, Sporthalle Rotekreuzstraße 23, 30627 Hannover
Sporthallen Anderten Eisteichweg 9, 30559 Hannover

Personentransport in die Betreuungsstellen:

Für den Personentransport in die Betreuungsstellen stehen zum Evakuierungsbeginn kostenlos Busse der ÜSTRA bereit. Diese fahren den betroffenen Bereich regelmäßig ab und folgende Haltepunkte an:

Evakuierungslinie blau Evakuierungslinie grün
Kreisstraße Hartmannstraße
Am Hafen Max–Kuhlemann–Straße
St. Johanniskirche Bahnhof Anderten–Misburg
St. Anna Kirche Am Kindergarten
Meyers Garten Sporthallen Anderten
Kampstraße
Am Seelberg
IGS Roderbruch

Krankentransport für gehbehinderte Personen

Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Notwendige Transporte sollen möglichst frühzeitig vor dem 18.07.2021 angemeldet werden, damit die Feuerwehr die erforderliche Anzahl von Transportfahrzeugen bereitstellen kann.

Servicetelefon für Bürger*innen

Für Fragen aus der Bevölkerung steht ein Servicetelefon unter der Rufnummer 0800 / 7313131 zu den folgenden Zeiten zur Verfügung.

• Donnerstag, 15.07.2021:

• Freitag, 16.07.2021:

• Samstag, 17.07.2021:

• Sonntag, 18.07.2021:

von 10:00 bis 15:00 Uhr von 10:00 bis 15:00 Uhr von 10:00 bis 15:00 Uhr von 07:00 Uhr bis Abschluss aller Maßnahmen

Weitere Informationen und Hinweise

Die erforderliche Gefahrenbeseitigung kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst in den Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie z.B.: Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen. Einwohner*innen sollen gegebenenfalls Verwandte und Freunde über ihre Abwesenheit informieren.

Aktuelle Informationen

Über die weiteren Untersuchungen der Verdachtspunkte und die damit verbundene Evakuierung werden alle im Sicherheitsbereich betroffenen Haushalte am Donnerstagabend (15.07.2021) mit mehrsprachigen Informationsblättern informiert. Aktuelle Bevölkerungsinformationen werden außerdem über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de ) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de) veröffentlicht.

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die Bevölkerung wird zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA informiert. Darüber hinaus steht das Servicetelefon für Bürger*innen der Landeshauptstadt für Anfragen aus der Bevölkerung zu den angegebenen Zeiten zur Verfügung.

Karte Evakuierungsbereich

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Straßenliste Evakuierungsbereich

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Kurzfilm über und mit Hannovers weiblicher* Musik-Szene „Line Up!“ feiert Premiere – BGPress 6309© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kurzfilm über und mit Hannovers weiblicher* Musik-Szene „Line Up!“ feiert Premiere

6. Juli 2021/in Kultur, Hannover

HANNOVER (PM/red). Einen Kurzfilm über und mit Hannovers weiblicher* Musik-Szene zu drehen, war das gemeinsame Ziel der UNESCO City of Music Hannover und des kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. in Kooperation mit dem MusikZentrum Hannover. Heute Vormittag wurde der Kurzfilm schon einmal Pressevertretern gezeigt. Auf die Premiere heute Abend darf man gespannt sein. Entstanden ist das interdisziplinäre Filmprojekt „Line Up!“, das am heutigen Dienstag (6. Juli) ab 20 Uhr auf dem Facebook- und YouTube-Kanal des kreHtiv Netzwerk Hannover zu sehen ist. Die zugehörige Dokumentation wird dort in einigen Wochen ebenfalls veröffentlicht.

Mehr als 90 Akteur*innen auf, hinter, vor und neben der Bühne…

Die Idee des etwas 7,5 minütigen Kurzfilms, Chancengleichheit und Gleichberechtigung voranzutreiben und diese Botschaft mit und durch Musik als verbindendes Element nach außen zu tragen, ist in Hannovers Musikszene gut angenommen worden: Im Film zeigt sich, wie viele engagierte Frauen* es in Hannovers Musikszene gibt: Mehr als 90 Stellvertreter*innen sind dabei. Frauen* auf, hinter, vor und neben der Bühne, die Musik machen, tanzen, singen, komponieren, schreiben, unterrichten, die Licht- und Ton-Technik beherrschen, planen und organisieren, auf- und abbauen und vieles mehr.

Kurzfilm über und mit Hannovers weiblicher* Musik-Szene „Line Up!“ feiert Premiere – BGPress 6317

Ein Teil des Projektteams stellte am Dienstagvormittag schon einmal den gemeinschaftlichen Kurzfilm im Kino des Künstlerhauses in Hannover vor. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die Idee zum Projekt

Sechs Kreative aus unterschiedlichen Kreativ-Disziplinen, die sich vorher nicht kannten, haben im September 2020 zusammengefunden, um eine gemeinsame Idee für einen Film zu entwickeln, der die Themen „Musikstadt Hannover und Gleichberechtigung, Diversität und Geschlechtergerechtigkeit“ in den Fokus rückt und miteinander verbindet. Das Team, bestehend aus Fotografin und Filmemacherin Ghazaleh Ghazanfari, Jen Kurbjuweit an der Kamera, Gitarristin Kassandra Siebel, Filmemacher Janis Eickmeier, PR-Expertin Karo Eggert und Filmemacherin und Produzentin Martha Herbold hat durch gemeinsame Workshops, verschiedene Diskurse und Diskussionen zu den Themen Gender Gleichberechtigung, Empowerment und Diversität schließlich eine gemeinsame Vision entwickelt, die sich im Kern um Vorbilder und Rollenmodelle dreht: Entstanden ist ein inspirierendes Konzept, das sein Ergebnis im Kurzfilm findet. Der gesamte Prozess wird außerdem in einer Making-Of-Dokumentation mit englischen Untertiteln festgehalten, um das Projekt auch im internationalen UNESCO Music Cities Netzwerk präsentieren zu können. „Wir wollen zeigen, was Hannovers weibliche Musik-Szene zu bieten hat. Der Kurzfilm, die Botschaft und die Musikstadt Hannover können sich wirklich sehen lassen“, so Alice Moser vom Kulturbüro Hannover. „Wir sind stolz, so eine breit aufgestellte und solidarische Künstler*innenszene zu haben – und geben unser Bestes, sie noch weiter zu stärken!“

Was wäre, wenn – erste Eindrücke aus dem Experimentierraum – BGPress 6149© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Was wäre, wenn – erste Eindrücke aus dem Experimentierraum

1. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Innenstadtdialog in Hannover wird für die Menschen nun sichtbar und erlebbar. Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Thomas Vielhaber stellten an diesem Donnerstag das Programm für den ersten Experimentierraum vor, den die Stadt im Zuge des Dialogprozesses schafft. Gleichzeitig präsentierten sie das Projekt „Was wäre, wenn …“. Dabei handelt es sich um großformatige Bilder, die Szenen und Ideen von der Innenstadt der Zukunft vermitteln. Studierende der Leibniz-Unsiversität haben die Darstellungen erarbeitet.

Am Köbelinger Markt präsentierten Onay und Vielhaber die beiden ersten Groundposter aus der „Was wäre, wenn …“-Reihe. Die Bilder werden an zehn unterschiedlichen Orten in der Innenstadt zu finden sein. „Das ist eine Inspiration für den Innenstadtdialog“, kommentiert Belit Onay das Engagement der Universität und der Studierenden. „Die Frage ,was wäre, wenn‘ trifft den Kern des Diskurses über die Innenstadt.“

Der Oberbürgermeister blickt mit großer Vorfreude auf den Innenstadtdialog und den ersten Experimentierraum, der neben dem Köbelinger Markt auch die Marktstraße, die Schmiedestraße und das Areal an der Marktkirche umfasst. „Der erste Experimentierraum ist der öffentliche Auftakt für den Innenstadtdialog. Die Stadtverwaltung hat sich mächtig ins Zeug gelegt, mit Ideen, Inputs und Engagement, um den Bürger*innen etwas zu bieten.“ Das Ziel des Experimentierraums sei es, so der Oberbürgermeister, gemeinsam mit den Hannoveraner*innen Ideen für eine moderne City zu entwickeln. „Jetzt ist die Zeit zu handeln“, so Onay.

Das Ausstellungsformat „Was wäre, wenn …“ entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Landeshauptstadt und der Leibniz Universität Hannover (LUH). Unter der Leitung von Prof. Christian Werthmann haben Studierende des Instituts für Landschaftsarchitektur Ideen für eine Innenstadt der Zukunft entwickelt und diese auf sogenannten Groundpostern verbildlicht.

Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der LUH, freut sich, dass seine Hochschule den Innenstadtdialog mit innovativen Konzepten bereichern konnte: „Ich danke Professor Christian Werthmann und seinen Studierenden für ihr Engagement und ihre Kreativität. Die Leibniz Universität kann aber auch die Wissenschaft selbst in die Stadt zu den Bürger*innen tragen und damit eine lebendige und interessante Innenstadt kreieren. An beiden Ansätzen möchten wir zum Wohl der Stadt arbeiten.“

Der Experimentierraum macht ein großes Angebot. Sport. Kunst. Natur. Mitmachangebote. Mit einem Museumsmobil wird die Stadtgeschichte auf die öffentlichen Plätze geholt. Auch ein Pop-up-Jugendzentrum ist Teil des Programms. Onay hebt hervor: „Alle sind eingeladen, vorbeizukommen und mitzumachen. Skaten, Beachtennis oder Klettern. Wir probieren aus, was gemeinsam in der Stadt besonders gut funktioniert.“ Der Oberbürgermeister stellt heraus, dass jetzt die Zeit sei, die Zukunft der City zu erproben: „Die Pandemie hat uns viel zu lange davon abgehalten, gemeinsam die Stadt zu erleben. Das ändert sich jetzt.“

Was wäre, wenn – erste Eindrücke aus dem Experimentierraum – BGPress 6205

Als 1. Experimentierraum ist in Hannover für fast vier Wochen der Köbelinger Markt in der Innenstadt gesperrt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Thomas Vielhaber betont, dass im Rahmen des Innenstadtdialogs spannende Angebote geschaffen würden, mit denen die Bürger*innen in die Innenstadt gelockt werden: „Die Menschen wollen raus, und wir bieten ihnen etwas Neues.“ Der Stadtbaurat verspricht sich vom Innenstadtdialog eine Grundlage für eine strategische Planung der Stadt für das kommende Jahrzehnt.

Mit Blick auf die Fragen zur verkehrlichen Situationen am Experimentierraum macht Thomas Vielhaber noch einmal deutlich: „Die Parkhäuser an der Schmiedestraße und der Marktstraße sind für alle gut erreichbar. Auch der Lieferverkehr kann seine Arbeit fortsetzen.“

INTERSCHUTZ Community Days: "Ein toller Vorgeschmack auf 2022" – Interschutzankündigung 2022© Bernd Günther / BG-PRESS.de

INTERSCHUTZ Community Days: „Ein toller Vorgeschmack auf 2022“

29. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Startschuss für die Weltleitmesse „Interschutz 2022“ und den Deutschen Feuerwehrtag ist gefallen. „Die INTERSCHUTZ Community Days am Wochenende in Hannover haben einen tollen Vorgeschmack auf die beiden Großereignisse im kommenden Jahr gegeben“, sagte der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Karl-Heinz Banse, in der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, und dem Präsidenten der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), Dirk Aschenbrenner, hatte der DFV-Präsident die zweitägige „Mini“-Interschutz eröffnet, in deren Rahmen zugleich die FireFit-Championships auf europäischer Ebene ausgetragen wurden. Neben den Wettkämpfen präsentierten auf dem Freigelände 36 Unternehmen und Partner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Trends, Produkte und Lösungen aus den Bereichen Einsatzfahrzeuge und Persönlicher Schutzausrüstung (PSA).

Zufrieden zeigte sich auch Karl-Heinz Banse: „Das war ein toller Spirit! Es war für alle ein schönes Gefühl, mit so vielen Menschen wieder zusammenkommen zu können.“ Besonders hob der Präsident die Qualität der Feuerwehrwettkämpfe hervor, bei denen trotz großer Hitze gute Ergebnisse erzielt wurden: „Das ist ja Wahnsinn, was die leisten.“ Zugleich wies er darauf hin, dass unter ähnlichen Temperaturbedingungen Feuerwehren am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern einen großen Waldbrand bekämpfen mussten. „Das zeigt, wie fit Feuerwehrleute sind und sein müssen“, so Banse.

Begeistert von der Veranstaltung zeigte sich auch IINTERSCHUTZ Projektleiter Martin Folkerts von der Deutschen Messe AG: „Unser Ziel war es, die Branche wieder zusammenzubringen und deutlich zu machen: Jetzt geht’s wieder los.“ Nicht nur vor Ort auf dem Messegelände habe es gute Resonanz gegeben. Das parallel angebotene Live-Streaming der Veranstaltung wurde intensiv genutzt, aus rund 60 Nationen schalteten sich User dazu. Die Stimmung bei Ausstellern und Partnern vor Ort war äußerst positiv. „Die INTERSCHUTZ Community Days haben deutlich gemacht, wie wichtig der persönliche Austausch ist. Wir alle blicken jetzt auf die INTERSCHUTZ 2022, die fast genau in einem Jahr Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz wieder auf dem Messegelände in Hannover zusammenführen wird. Bereits jetzt haben sich über 800 Unternehmen für die Weltleitmesse angemeldet.“

Messerstecherei in hannoverscher Innenstadt – Messerstecherei 270621 cmm

Messerstecherei in hannoverscher Innenstadt

27. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Am frühen Sonntagmorgen gegen 6:40 Uhr kam es in der Innenstadt von Hannover hinter der Corona-Teststation am Opernhaus zwischen zwei Personengruppen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Dabei zog sich laut dem Polizeisprecher Michael Bertram eine Person lebensgefährliche Verletzungen durch Messerstiche zu. Sie hatte sich in ein Bushäuschen geflüchtet und war danach zusammengebrochen. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus . Eine weitere Person wurde leicht verletzt und musste ebenfalls versorgt werden.

Messerstecherei in hannoverscher Innenstadt – Messerstecherei 270621 cmm2

Der Tatort am Opernplatz © Carl-Marcus Müller

Ein oder mehrere Täter hatten laut Angaben des Polizeisprechers auf die zwei Personen eingestochen. Der bzw. die Täter befindet sich zurzeit auf der Flucht. Der Bereich war nach der Tat weiträumig zur Spurensicherung abgesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Zu den Hintergründen, die zur Tat führten, gibt es bislang keine Angaben.

Die Polizei wird im Laufe des Tages weitere Informationen zum Tatablauf bekannt geben.

Spatenstich zur enercity Leinewelle – Pressefoto Leinewelle

Spatenstich zur enercity Leinewelle

25. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Endlich ist es soweit: Der Leinewelle e.V. feiert zusammen mit Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Regionspräsident Hauke Jagau, enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva und Sparkassen-Vorständin Kerstin Berghoff-Ising mit einem gemeinsamen Spatenstich am Leineufer den offiziellen Beginn der Bauarbeiten der enercity Leinewelle.

Idee des Vereins war es zunächst, an der Wasserkunst vor dem Landtag eine künstliche Welle zu erzeugen. Sie wird nun an der Schlossbrücke – einige Flussmeter weiter – realisiert. „Wenn wir auf unser Projekt zurückblicken, dann haben wir in acht Jahren eine aufregende Zeit mit vielen Höhen und Tiefen erlebt. Der heutige tatsächliche Baubeginn der enercity Leinewelle ist mit Abstand der emotionalste Moment für den bis jetzt noch kleinen Kern des Vereins – aber auch für die vielen Menschen, die sich der Idee mit verschrieben haben“, freut sich Heiko Heybey, erster Vorsitzender des Leinewelle e.V. Mit der ‚stehenden Welle zum Surfen‘ wird die Stadt um eine neue sportliche, touristische und nicht kommerzielle Attraktion reicher und erreicht damit nicht nur die bis zu 500 aktiven Surfer in Hannover, sondern Fans in ganz Deutschland.

„Ich freue mich sehr, dass mit dem heutigen Spatenstich das Projekt Leinewelle in die Umsetzung geht“, sagt Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover. „Es ist zweifelsohne ein Beleg für einen gelungenen Dialog zwischen engagierten Bürger*innen und der Stadtverwaltung. Mein Dank gilt vor allem den Initiator*innen und zahlreichen Unterstützer*innen, allen voran Heiko Heybey. Sie alle haben mit diesem Projekt Mut bewiesen und gezeigt, dass sich der Einsatz für kreative Ideen lohnt. Ich bin mir sicher, dass die Leinewelle das Stadtbild bereichern wird und gemäß unserem Ziel im Rahmen des aktuell laufenden Innenstadtdialogs „Hannover MIT(TE) gestalten“ einen wichtigen Beitrag zu einem lebenswerten Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität leisten wird. Lassen Sie uns weiterhin im Dialog bleiben!“

„Warten, bis die Gegebenheiten perfekt sind, gehört zu den Tugenden im Surfsport. Bevor man Surfen kann, muss man oftmals gegen den Strom rauspaddeln und wird oft zurückgeworfen“, weiß Hauke Jagau, Regionspräsident der Region Hannover. „Die Initiatoren der Leinewelle haben sich aber davon nicht aufhalten lassen. Umso mehr freue ich mich, dass Hannovers ‚stehende Welle‘ nun ins Rollen kommt. Sie wird eine Attraktion für die ganze Region werden und viele Menschen für den Surfsport begeistern!“

Spatenstich zur enercity Leinewelle – Hauke Jagau Leinewelle Matthias Falk

Der Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, bei dem Spatenstich zur Leinewelle © Matthias Falk

enercity ist Namensgeberin

Hauptsponsor und Namensgeberin des neuen Hot-Spots mitten im Herzen Hannovers ist mindestens für die kommenden zehn Jahre der Energiedienstleister enercity: „Wir setzen auf eine langfristige und enge Partnerschaft mit den Initiatoren. Die Leinewelle passt exakt zu uns: Sie steht im Herzen Hannovers für Bewegung, Dynamik sowie klimafreundlichen Sport und Spaß“, betont enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva. „Ich bin davon überzeugt, dass die Leinewelle ein Leuchtturm mit Strahlkraft weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus wird, wo sich ein neues Lebensgefühl, generationsübergreifend widerspiegeln wird. Dieses ökologische Highlight in Hannover ermöglichen wir für unsere Kundinnen und Kunden und allen Sportinteressierten mit großer Freude.“ Die patentierte hydraulische Rampe, mit der die Welle erzeugt wird, wird zu 100 Prozent mit CO2-neutralem Strom betrieben.

Der bereits bestehende Sponsorenkreis um das Bau- und Immobilienunternehmen Gundlach und den Universitätssportclub Hannover e.V. wird durch einen weiteren wichtigen Sponsor ergänzt: „Die Sparkasse Hannover unterstützt gerne Projekte und Initiativen, die einen unmittelbaren Nutzen für das Gemeinwohl haben und die Lebensqualität und Vielfalt der Region Hannover bereichern. Ich finde, alles trifft auf die Leinewelle zu“, lobt Kerstin Berghoff-Ising, Vorständin der Sparkasse Hannover. „Wir freuen uns, mit unserer Unterstützung ein Projekt zu fördern, das mit so viel Ehrgeiz, Mut und Zugeständnissen über viele Jahre beweist: Es lohnt sich, in der Region Hannover etwas Neues, Ungewöhnliches zu wagen. Und so ist die Leinewelle ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Region Hannover sich unter Rücksichtnahme auf ökologische Notwendigkeiten und gesellschaftliche Entwicklung gestalten lässt. Hier wird ein Ort geschaffen, der nicht nur das Surfen ermöglicht. Er macht darüber hinaus die Leine in der Innenstadt sicht- und erlebbarer und eröffnet mit zu erwartend spannenden Bildern neue Perspektiven. Die Leinewelle macht der ganzen Region ein nachhaltiges Angebot. Dazu trägt die Sparkasse Hannover gerne etwas bei.Lorenz Hansen, Geschäftsführer des Bau- und Immobilienunternehmens Gundlach und Schatzmeister der Leinewelle e.V., ergänzt: „Der Sommer 2021 wird vielen lange in Erinnerung bleiben. Ein Grund unter vielen wird für viele dieser Baustellenbeginn sein. Wir sind glücklich und dankbar, dass man in einer Stadt wie Hannover ein solches Großprojekt gemeinsam erfolgreich angehen kann.“

Dank an alle Unterstützer

„Nach den acht langen Jahren des Engagements, der zahllosen Gespräche, der vielen kleinen und großen Schritte, Kämpfe, Niederlagen und Gewinne ist mit dem Spatenstich heute nun endlich der größte Meilenstein erreicht“, fasst Heiko Heybey die Entwicklung des Herzensprojekts zusammen. „Ich danke allen, die geholfen haben und helfen und freue mich umso mehr auf den ersten gemeinsamen Surf auf der enercity Leinewelle.“ Sebastian Stern, Geschäftsführer Windrich & Sörgel und zweiter Vorsitzender der Leinewelle e.V., fügt hinzu: „Die enercity Leinewelle kann und wird ein sichtbares Zeichen des Aufbruchs werden. Ein Symbol für das Ende der Corona-Krise, ein Symbol für eine lebendige Innenstadt und für Vielfalt und Aktivität, die klimaneutral und umweltbewusst organisiert werden kann.“

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