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Schlagwortarchiv für: Hannover

Sieben angehende Visagistinnen haben unter Corona-Bedingungen ihre Abschlussprüfung bestanden – BGPress 7605

Sieben angehende Visagistinnen haben unter Corona-Bedingungen ihre Abschlussprüfung bestanden

1. März 2021/in Hannover

Hannover (red). Die sieben Absolventinnen im Bereich Visagistik an der Akademie Deutschen POP Hannover hatten es in diesem Semester nicht ganz einfach. Unter Leitung der Dozentin Silvia Hettig mussten sie unter etwas anderen Bedingungen als in den Jahren zuvor den Lernstoff und einige praktische Durchführung über eine digitale Plattform ohne den eigentlich notwendigen Kontakt bei dieser Ausbildung absolvieren. Trotzdem schafften die sieben Absolventinnen heute ihre Abschlussarbeit und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen.

Dass der Unterricht der Visagisten aus der Deutschen POP Hannover zwangsläufig auf der digitalisierten Methode geschult werden musste, wurde in den Zeiten der aktuellen Corona-Krise besonders deutlich und sogar notwendig umzustrukturieren. Dozenten wie Silvia Hettig, Inhaberin von SH Lifestyle und Make up Atelier, unterstütze ihre Studentinnen, um diese neue Generation des digitalisierten Unterrichts interessant und fordernd für die Abschlussprüfung vorzubereiten.

Das Lernen in dem virtuellen Studiengang wurde mit viel Spaß und Herausforderungen von den Studienteilnehmern absolviert. Die Abschlussprüfung wurde unter strengen Corona-Hygieneregeln am Campus der Deutschen POP Hannover absolviert und zum Abschluss auch durch den Fotografen Bernd Günther dokumentiert. Eigentlich dokumentierte dieser in den Jahren zuvor regelmäßig die einzelnen Praxisarbeiten aus den Visagisten, Hairdesign und Makeup Artist-Klassen, um das Portfolio der Absolventinnen zu bereichern. Corona hat seit einem Jahr jedoch dieser Art Unterstützung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Hygieneregelungen ließen Arbeiten mit Models nicht mehr zu und so blieben auch die Fotos aus.

Sieben angehende Visagistinnen haben unter Corona-Bedingungen ihre Abschlussprüfung bestanden – BGPress 7622

Eine gewisse Erleichterung war den zukünftigen Visagistinnen nach ihrem Abschluss anzumerken © Bernd Günther

Jedenfalls waren die Absolventinnen trotz aller Umstände von ihrer Dozentin und dem Ablauf begeistert und alle haben sich vorgenommen, ihre Ausbildung um eine Stufe zu erweitern. Im Anschluß kann nun die Schulung zum Makeup Artist oder zum Hairdesign erfolgen. Inwieweit allerdings die Corona-Pandemie noch Auswirkungen auf den Ausbildungsbetrieb an der Deutsche POP haben wird, kann nur die Zukunft zeigen.

Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 706

Kreationen zum „Dicken Pulli Tag“

27. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Studierende des Studiengangs Modedesign der Hochschule Hannover (Fakultät III – Medien, Information und Design) haben unter Leitung von Professorin Martina Glomb den „Dicken-Pulli-Tag“ am 7. Februar zum Anlass für besondere Kreationen genommen. Unter dem Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist eine Vielzahl unterschiedlichster Modelle entstanden.

Die Bandbreite reicht von der Darstellung schmelzender Gletscher und der Vermüllung der Ozeane über Techniken wie das Upcycling bis zur Verwendung traditioneller Methoden und Naturmaterialien. Zum Abschluss ihrer Projektarbeit werden die Studierenden im Rahmen eines professionellen Fotoshootings ihre Entwürfe vor dem Neuen Rathaus vorstellen. Diese „Foto Fashion Action“ bildet den Abschluss des Fotowettbewerbs „Hannover sucht sein liebstes Winteroutfit“, zu dem städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro eingeladen hatte.

Der „Dicke-Pulli-Tag“, eine für den 7. Februar datierte Klimaaktion, fand in Hannover zum ersten Mal statt. Die Ursprungsidee ist, die Heizung um ein Grad niedriger zu stellen und als Ausgleich einen dicken Pullover zu tragen, um damit Heizenergie zu sparen. Dieser aus Belgien stammende Ansatz soll verdeutlichen, dass alle zum Klimaschutz beitragen und das Leben auf einfache Weise nachhaltiger und klimafreundlicher gestalten können. Der hannoversche „Dicke-Pulli-Tag“ wird gefördert mit Mitteln des enercity-Fonds proKlima.

Anlässlich des „Dicken-Pulli-Tags“ hatte das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro zum Fotowettbewerb „Hannover sucht sein liebstes Winteroutfit“ eingeladen. Bis zur bereits abgelaufenen Frist sind 29 Einsendungen eingegangen. Unter allen Teilnehmer*innen werden in der zweiten März-Woche Preise wie plastikfreie Frühstücksdosen sowie Stofftaschen mit Infos und weitere Überraschungen verlost.

Corona-bedingt beschränkten sich die diesjährigen Maßnahmen zum „Dicken-Pulli-Tag“ auf den Fotowettbewerb und das anstehende Fotoshooting. Weitere geplante Aktionen wie eine größere Veranstaltung der Studierenden auf dem Trammplatz, Workshops sowie Aktionen und Angebote für Schulen und Kindertagesstätten werden aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation für dieses Jahr zurückgestellt. Geplant ist, diese oder vergleichbare Aktionen dann zum „Dicken-Pulli-Tag“ im Jahr 2022 anzubieten.

Ein Teil der Aktionen und Workshops wird dabei in das Programm der Wanderausstellung „USE:less – Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung“ integriert, die von Oktober 2021 bis März 2022 im Museum August Kestner zu sehen ist. Die Ausstellung stellt die Ergebnisse der „Slow Fashion“-Forschung der Hochschule Hannover vor.

  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 151
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 232
    Modeschöpferin und Professorin Martina Glomb der Hochschule Hannover (Fakultät III – Medien, Information und Design) © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 238
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb (Mitte) haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 346
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 491
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 615
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 646
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 706
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 804
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 932
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
  • Kreationen zum "Dicken Pulli Tag" – BGPress 983
    Studierende der Fachrichtung Modedesign der Hochschule Hannover unter Leitung der Professorin Martina Glomb haben am Samstag (27.02.2021) vor dem Neuen Rathaus in Hannover ihre Entwürfe bei einem Fotoshooting gezeigt. © Bernd Günther
„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Probenfoto Tanzlehrkraft Heidrun Lotte Gratzel

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“

26. Februar 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – unter diesem Titel sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover ab dem 1. März täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Sender h1. Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie die ganze Familie sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen. Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon – oder im Flimmerkasten. Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen.

„Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe.

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Ab dem 1. März sind täglich um 10 Uhr und um 14 Uhr abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen unter:

Empfang im Kabelnetz
Analog: Sonderkanal 11/Euronews
Digital: anbieterabhängig
Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv

Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter https://h-eins.tv/programm/mediathek/ jederzeit abrufbar. Vorerst wurden acht Sendungen abgedreht. Eine Fortsetzung ist möglich.

Gedreht wurde im Europasaal der Musikschule im Haus der Jugend. Mitwirkende sind Lehrkräfte und Schüler*innen der Musikschule unter der Projektleitung von Sabine Kleinau-Michaelis.

Die städtische Musikschule versteht es als ihren Auftrag, den vielen Kindern, die unter den Lockdown-Beschränkungen leiden, eine qualitative, musikalisch-tänzerische Bildungsarbeit zukommen zu lassen. Durch das Bürgerfernsehen entfallen auch das Erfordernis eines Laptops und die Hürde der Technik. Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: Ab dem 1. März 2021 h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!

Mit Löwenmut in die neue Zoosaison – Yukon Bay im Lockdown

Mit Löwenmut in die neue Zoosaison

18. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Der immer noch geschlossene Erlebnis-Zoo Hannover geht mit Löwenmut in die neue Zoosaison. Auch wenn die Situation rund um die weitere Entwicklung der Pandemie noch sehr unklar ist, hofft das ganze Zoo-Team, bald wieder für die Besucher öffnen zu können.

„Wir haben die letzten Monate genutzt und trotz Kurzarbeit den Zoo an ganz vielen Stellen in Eigenarbeit für eine Wiedereröffnung herausgeputzt. Auch halten wir viele Angebote bereit – unter anderem Late-Zoo-Abende, neue Kreativ-Safaris für Kindergeburtstage, neue Ticketangebote, neue Unterrichtsgänge in der Zooschule und auch den Christmas Garden möchten wir in diesem Winter umsetzen,“ verriet Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff bei der heutigen Vorstellung des Zoo-Wirtschaftsplanes für 2021 vor dem Ausschuss für Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten der Region Hannover.

Noch aber ist der Zoo coronabedingt geschlossen – eine Maßnahme zur Eindämmung des Virus, die hoffentlich bald ein Ende habe, so Casdorff. „So notwendig der aktuelle Lockdown ist, er bedeutet für alle Bevölkerungsgruppen auch einen enormen Kraftakt. Gerade mit den Familien ist ein besonders schutzbedürftiger Teil der Gesellschaft besonders betroffen“, erklärte der Geschäftsführer. Die vorsichtige, aber stetige Rückkehr zur Normalität müsse dringend einem nachvollziehbaren Stufenplan folgen, auch um soziale Spannungen vorzubeugen. „Gerade die zoologischen Gärten haben mit ihren umfangreichen Hygienekonzepten, die auf einer wissenschaftlich fundierten Grundlage basieren und mit den lokalen Gesundheitsämtern abgestimmt wurden, im letzten Jahr Verantwortung bewiesen. Tatsächlich ist kein einziger Fall einer ausgelösten Infektionskette aus einem Zoo bekannt,“ so Casdorff. „Wir möchten möglichst bald wieder Kinder auf den Zoospielplätzen herumtollen lassen und die Menschen für Tiere, Natur- und Artenschutz begeistern.“

Hinter das abgelaufene Wirtschaftsjahr kann aktuell noch kein Schlussstrich gezogen werden. „So eine Situation, dass im Februar das Jahresergebnis noch nicht feststeht, habe ich noch nicht erlebt,“ so Casdorff. Hintergrund seien die weiter offenen Fragen rund um die Bundeshilfen. „Hier sind noch beihilferechtliche Fragen rund um die November- bzw. Dezemberhilfe plus zu klären. Wir warten dringend auf die verbindlichen Verordnungen,“ so Casdorff.

Hatte der Zoo noch 2019 auf ein Geschäftsjahr mit mehr verkauften Tagetickets, mehr Besuchern, mehr gebuchten Führungen und rund 100.000 Jahreskarten geblickt, wurde diese Entwicklung durch die Corona-Krise in 2020 dramatisch gestoppt. Das Jahr 2020 habe den Erlebnis-Zoo Hannover vor große Herausforderungen gestellt, so Casdorff. Die Schließungen und Besucherbeschränkungen hätten zu Umsatzeinbußen von ca. 9. Mio. Euro im operativen Geschäft geführt. Dank der Unterstützung der Region Hannover, durch Hilfe aus Landesmitteln und Spenden aus der Bevölkerung sowie vereinbarter Kurzarbeit sieht es so aus, dass wir mit einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis das Jahr 2020 abschließen können“, so Casdorff.

Der Ausblick auf das Jahr 2021 ist ebenfalls von den unsicheren Rahmenbedingungen geprägt. Der Wirtschaftsplan 2021 für den gemeinnützigen Zoo und dessen Tochter, die Zoo Hannover Service GmbH, wurde bis November letzten Jahres immer wieder den aktuellen Corona-Entwicklungen angepasst. „Wir haben bei der Planung wahrscheinliche Beschränkungen der Besucheranzahl, größte Einschränkungen in der Gastronomie und bei den Veranstaltungen berücksichtigt, aber im Oktober noch keinen Lockdown bis wahrscheinlich Mitte März antizipiert“, erläuterte der Geschäftsführer vorweg.

Daher ging der bis November erarbeitete Wirtschaftsplan 2021 noch von rund 896.000 Besuchern und dementsprechend rund 5,0 Mio. Euro fehlendem Umsatz gegenüber dem Budget 2020 aus. Aufgrund des nach wie vor durch die geltende Verordnung geschlossenen Zoo-Betriebes erhöhen sich die Umsatzeinbrüche nach einer erneuten Hochrechnung auf 6,9 Mio. Euro gegenüber Budget 2020. Diesen Umsatzausfällen stehen wiederum kaum zu reduzierende Fixkosten des buchstäblich lebenden Zoobetriebes gegenüber. „Wir haben alles runtergefahren, was vertretbar war, viele der Kolleginnen und Kollegen sind in Kurzarbeit, einige Kollegen auch zu 100%. Aber die Tierversorgung muss natürlich jederzeit sichergestellt sein, das Team ist auch im Lockdown jeden Tag vor Ort und kümmert sich leidenschaftlich um die Tiere – da kann der Zoo nicht sparen“, sagte Casdorff.

Aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in 2020 und weiterhin in 2021 rechnet der Zoo notgedrungen mit einem negativen Ergebnis. „Wir gingen bei der Erstellung des Wirtschaftsplans ohne weitere Corona-Unterstützung in der Zoo Hannover gGmbH von einem Minus von rund 1,5 Mio. Euro aus“, so Casdorff. Aufgrund der bislang geltenden Schließung des Zoos steige dieser Betrag in der vorläufigen ersten Hochrechnung auf -2,7 Mio. Euro. Ob auch für 2021 ein öffentlicher Rettungsschirm die Corona-Folgen mildert, sei noch völlig unklar.

Trotz allem kämpft der Zoo auch im zweiten Pandemiejahr mit Löwenmut weiter: „Wir haben die Zeit genutzt und den Zoo im Lockdown an allen Ecken verschönert und erneuert. Der Abenteuerspielplatz ‚Die Brodelburg‘ glänzt im neuen Anstrich, wunderbar schiefe Hütten für unsere ’schrägen Vögel‘ wurden gebaut und Holzbohlenbeläge im Besucherbereich ausgetauscht.“ Selbst an die diffizile Sanierung der künstlerischen Betongestaltung hätten sich die Zoohandwerker gewagt und die bei Kindern so beliebten Steinelefanten und Brunnenbecken im Dschungelpalast restauriert, lobte Casdorff sein engagiertes Team.

Stabile Preise – neue Online-Angebote

Bei den seit 2013 nahezu stabilen Eintrittspreisen ist auch in diesem Jahr keine Erhöhung geplant. Aufgrund der sehr guten Erfahrungen im Online-Verkauf im Zuge der Pandemie sollen begrenzte, preislich attraktive Onlineangebote das normale Ticket-Angebot ergänzen. Neue Angebote gebe es auch beim Kinderferien-Programm mit Themen rund um bedrohte Tierarten oder Forschertouren mit allen Sinnen. Bei den neuen Kreativ-Safaris für Kinder können Eindrücke aus dem Zoo in der umgebauten „Klüterkamer“ der Dorfschule kreativ umgesetzt werden.

Die Zooschule bietet für Grundschulen neue 60-minütige Unterrichtsgänge zu den Themen „Tier-Riesen“ und „Haustiere auf Meyers Hof“ als idealen Einstieg in für das Lernen an einem außerschulischen Lernort an. Für die Sekundarstufe II wurde der 90-minütige Unterrichtsgang „Abiturvorbereitung Evolution“ entwickelt. Zudem sind neue didaktische Themenhefte auf der Website der Zooschule zu den Themen „Zootierhaltung“ und „Tierernährung“ von der Zooschule erarbeitet worden, die neben den weiteren didaktischen Themenheften zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts heruntergeladen werden können.  Für Schulen bleibt es beim hoch attraktiven Eintrittspreis ab 3,50 Euro.

Masterplan 2025+

Auch die Bauprojekte im Rahmen des Masterplans 2025+ wurden während des Lockdowns vorangetrieben. So haben die bauvorbereiten Maßnahmen für das neue Haus der bedrohten Seychellen-Riesenschildkröten und des Zoologicums bereits begonnen. „Beide Projekte werden durch Spenden mitfinanziert – wir sind begeistert, wie viele Menschen uns bei der Rückkehr der Riesen unterstützen“, so Casdorff. „Im Zoologicum kann man ab jetzt auch eine Patenschaft für einen Sitzplatz auf der Natur-Tribüne übernehmen, der dann eine Plakette mit dem Namen des Spenders erhält.“

Zudem steht die Vergrößerung der Gehege für die vom Aussterben bedrohten Asiatischen Elefanten im Dschungelpalast bevor, die neue Laufhalle für die Elefanten wird intensiv geplant, ebenso die Erweiterung der Sambesi-Landschaft. Und: „Bis zur Umsetzung der Erweiterung ‚Sambesi‘ werden wir direkt hinter dem Eingang eine neue Fläche dem Schutz einiger der hiesigen Arten widmen“, verriet der Zoo-Geschäftsführer, „und unsere Besucher weiterhin auf spannende und unterhaltsame Weise für den Natur- und Artenschutz sensibilisieren.“

Zunächst aber hofft der Zoo auf eine baldige Wiedereröffnung – und auf finanzielle Hilfe zum Beispiel aus dem Förderprogramm des Landes Niedersachsen, in dem im September 2020 für die 31 Zoos und Tierparks in Niedersachsen insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung standen, von denen nur ein geringer Teil abgefordert wurde. „Wir bitten das Land Niedersachsen erneut dringend um Prüfung, ob ein Teil dieser bisher nicht verwendeten Mittel genutzt werden kann, um damit die Zoos und Tierparks in Niedersachsen auch im zweiten Lockdown zu unterstützen“, so Casdorff, zumal Zoos in öffentlicher Trägerschaft an den Hilfsmaßnahmen des Bundes (Überbrückungshilfe III) wieder nicht partizipierten.

Versammlungen in Hannover: Aufzüge und Kundgebungen nehmen friedlichen Verlauf – Demo 14.02.2021© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Versammlungen in Hannover: Aufzüge und Kundgebungen nehmen friedlichen Verlauf

14. Februar 2021/in Polizei, Hannover

HANNOVER (ots). In Hannover sind am Samstag, 13.02.2021, und am Sonntag, 14.02.2021, mehrere Versammlungen ohne größere Vorkommnisse verlaufen. Zur größten Veranstaltung versammelten sich am Sonntagnachmittag rund 1.240 Personen auf dem Schützenplatz. Mehrfach wurden Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt und geahndet.

Die Polizeidirektion Hannover zieht eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen anlässlich mehrerer Versammlungen im Zusammenhang mit dem Thema Corona. Größere Störungen haben die Einsatzkräfte nicht verzeichnet.

Am Vormittag setzten sich unter dem Motto „Autokorso der Herzen zum Valentinstag“ zunächst 46 Pkw auf dem Schützenplatz in Hannover in Bewegung. Zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr beteiligten sich diese an einem Autokorso entlang einer festgelegten Route durch Teile der hannoverschen Innenstadt. Ziel des Korsos war der Schützenplatz, wo sich mehrere Teilnehmende einer späteren Versammlung anschlossen.

Um 12:30 Uhr startete im Bereich Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg eine weitere Versammlung. Unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise – statt rechter Hetze und Verschwörungsmythen“ zogen nach einer Auftaktkundgebung in der Spitze 210 Teilnehmende über die Lavesallee, die Bruchmeisterallee und den Schützenplatz zum Stadionvorplatz, wo eine Abschlusskundgebung folgte. Um kurz nach 15:00 Uhr wurde die Versammlung beendet.

Um 14:00 Uhr begann die größte Versammlung des Tages auf dem Schützenplatz: Bis zu 1.240 Personen versammelten sich dort unter dem Motto „Leben und körperliche Unversehrtheit für alle nach GG Art. 2“. Nach zahlreichen Wortbeiträgen im Rahmen einer Kundgebung wurde die Versammlung um 16:00 Uhr für beendet erklärt. Ein ursprünglich geplanter Aufzug durch Teile der hannoverschen Innenstadt war seitens der Versammlungsbehörde bereits im Vorfeld örtlich beschränkt worden. Die Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten nach dem Ende der Versammlung die Einhaltung der Beschränkung.

Bereits am Samstag war zudem ein Autokorso störungsfrei verlaufen. Unter dem Titel „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ fuhren am Nachmittag 80 Fahrzeuge auf einer zuvor festgelegten Route durch Teile der hannoverschen Innenstadt. Start- und Zielpunkt war der Schützenplatz.

Vor allem im Zusammenhang mit den Versammlungen am Sonntag verzeichnete die Polizei mehrere Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung. Neben Appellen an die Versammlungsteilnehmenden, Mindestabstände einzuhalten und geeignete Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen, wurden festgestellte Verstöße zudem konsequent geahndet. Die Polizei griff dabei sowohl während der Versammlungen als auch nach deren Ende entsprechend durch.

Polizei im Einsatz

Außenfassade von Badenstedter Kita steht in Flammen

8. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 06.02.2021, ist es zu einem Brand an der Außenfassade einer Kindertagesstätte im hannoverschen Stadtteil Badenstedt gekommen. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat eine 49-jährige Zeugin der Polizei und der Feuerwehr Hannover um 02:15 Uhr gemeldet, dass eine Kindertagesstätte im Katrin-Sello-Weg in Hannover-Badenstedt brenne. Bei Eintreffen der Feuerwehr- und Polizeikräfte konnten diese eine in Brand stehende Holzfassade einer dortigen Kindertagesstätte feststellen. Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhindert werden.

An der Kindertagesstätte entstand ein Schaden von ca. 50.000 Euro.

Die Polizei Hannover ermittelt nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Zeugen, die zur genannten Tatzeit Personen in der Nähe der Kita gesehen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Mehr als 35.000 Menschen haben die Erstimpfung erhalten – BGPress 4625

Mehr als 35.000 Menschen haben die Erstimpfung erhalten

5. Februar 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Stadt und Region Hannover ziehen eine positive Zwischenbilanz: „Die erste Woche im Impfzentrum mit Betrieb für die Öffentlichkeit ist zufriedenstellend verlaufen“, stellen Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover, und Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, fest.

Rund 2200 Menschen sind in der ersten Februarwoche im gemeinsamen Impfzentrum auf dem Messegelände geimpft worden. Insgesamt haben inzwischen mehr als 35.000 Menschen aus der Region Hannover die Erstimpfung erhalten. „Damit liegt die Impfquote in der Region Hannover bei 2,5 Prozent“, sagt von der Ohe.

Die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen sind bis auf wenige Fälle abgeschlossen. „In einigen Einrichtungen mussten die Termin verschoben werden, da zu viele Bewohnerinnen und Bewohner und Pflegekräfte erkrankt waren“, erläutert Drautz. Die Zweitimpfungen werden sich nach jetziger Planung bis in die erste Märzwoche ziehen. Grund für die leichte Verzögerung gegenüber der bisherigen Planung ist, dass seit der vergangenen Woche auch der Impfstoff Moderna verabreicht wird. „In diesen Fällen findet die Zweitimpfung erst nach vier und nicht nach drei Wochen statt“, sagt Drautz. Auch die Impfung von Krankenhauspersonal ist inzwischen weiter vorangeschritten: Mehr als 5000 Fachkräfte aus den Kliniken haben bereits die erste Spritze erhalten.

Im Impfzentrum auf dem Messegelände werden Stadt und Region in der kommenden Woche die Kapazitäten hochfahren: „Geplant ist, ab Mittwoch 1000 Personen pro Tag neu zu impfen“, kündigt von der Ohe an. „Die Ankündigung des Landes, bis Ende März rund 49.000 Dosen für neue Erstimpfungen zu liefern, gibt uns Planungssicherheit, sodass wir künftig auch längerfristig Termine in das Buchungssystem einstellen können.“ Eine Schwierigkeit in der ersten Betriebswoche war gewesen, dass einige Menschen erst nach dem avisierten Termin ihre Terminzusage per Post erhalten hatten. „Diejenigen, die dann verspätet zum Impfzentrum gekommen sind, wurden trotzdem geimpft“, betont von der Ohe. Er hoffe, dass solche Irritationen nicht mehr auftreten, wenn die zeitlichen Vorläufe etwas größer sind.

„Wir sind immer noch am Anfang eines Langstreckenlaufs“, resümiert Drautz. „Aber die ersten Kilometer sind geschafft. Wir wissen, dass wir gut aufgestellt sind, um auch den Rest der Strecke zu bewältigen.“

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt – Impfinfo für 80jährige

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt

4. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Alle Senior*innen in Hannover, die 80 Jahre oder älter sind, erhalten in den kommenden Tagen Post von der Stadt. Insgesamt werden rund 35.000 Informationsschreiben versandt, in denen alles Wissenswerte zusammengefasst wurde, das für diesen Personenkreis für den die Corona-Schutzimpfung unmittelbar bevorsteht, von Bedeutung ist, zusammengefasst wurde.

Wie erhalte ich einen Impftermin? Wie komme ich zum Impfzentrum auf dem Messegelände und welche Unterlagen benötige ich dazu? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder Unterstützung benötige? Das Informationsschreiben gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. „Uns ist es wichtig, umfassend aufzuklären, zu informieren und auch Hilfe anzubieten“ sagt Oberbürgermeister Belit Onay. „Ich freue mich, dass es unter Federführung unseres Seniorenservices gelungen ist, Unterstützung durch sogenannte Impfpat*innen anzubieten. Das ist ein Stück gelebte Solidarität“, so Onay weiter.

Wer Hilfe rund um den eigenen Impftermin benötigt, kann sich über die Mailanschrift impfpatinnen@hannover-stadt.de oder montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer (0511)168-42345 melden. Es erfolgt zunächst eine Erstberatung der anrufenden Senior*innen. Wenn die Anrufer*innen größeren Beratungs- und Informationsbedarf haben, werden sie auf Wunsch an ein*e Impfpat*in weitervermittelt. Bislang haben sich dafür rund 70 Freiwillige gemeldet, die in einem Netzwerk mit dem Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband, dem Diakonischen Werk, dem Freundeskreis Hannover e. V., der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover-Stadt e.V., dem DRK Region Hannover sowie der Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales der Hochschule Hannover tätig sein werden.

Im Gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region (GIZ) auf dem Messegelände werden derzeit 450 Personen täglich geimpft, die Kapazität kann jederzeit erhöht werden, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Der Finanz-und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, in dessen Ressort auch die das GIZ betreibende Feuerwehr fällt, sagt dazu: „Jede einzelne Impfung ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie. Mit den Informationen und zusätzlichen Unterstützungsangeboten helfen wir, dass jede*r Impfberechtigte*r diesen Schritt tun kann.“

Wie funktioniert das System mit den Impfpat*innen?

Den ehrenamtlichen Impfpat*innen wird vom Kommunalen Seniorenservice (KSH) eine sogenannte „Toolbox“ (Informationsblatt) zur Verfügung gestellt, in der alle relevanten Informationen rund um das Thema Impfung enthalten sind. Dies sichert den gleichen Informationsstand aller Ehrenamtlichen und somit die gleiche Unterstützung für alle Senior*innen. Diese Toolbox ist auch unter www.seniorenberatung-hannover.de zu finden, sie wird regelmäßig aktualisiert und an alle Beteiligten weitergeleitet, um eine gute und angemessene Beratung und Begleitung der Senior*innen sicherzustellen. Der KSH wird die Toolbox auch allen interessierten Organisationen zur eigenen Nutzung zur Verfügung stellen.

Die Impfpat*innen sind Ansprechpartner*innen in Zeiten der Unsicherheit. Sie sollen die Senior*innen dabei unterstützen, die vielen Informationen zur Schutzimpfung zu verstehen, Fragen zu den Unterlagen, die zum Impftermin mitgebracht werden müssen, beantworten, Fragen zum Transport (z. B. Anfahrt, Kosten, Taxi) zum Impfzentrum klären oder bei der Vereinbarung eines Impftermins helfen. Eine wichtige Aufgabe der Impfpat*innen wird auch darin bestehen, den Senior*innen zuzuhören und sie zu ermutigen – vor allem dann, wenn zum Beispiel die Terminvergabe nicht gleich auf Anhieb klappt.

Die Impfpat*innen können nicht über medizinische Fragen aufklären und sie übernehmen auch keine persönliche Begleitung oder den Transport der Senior*innen zum Impfzentrum. Jedoch können sie Auskunft geben, an wen sich die Senior*innen in diesen Fragen wenden können.

Homepage und Aktualisierung

Auf der Homepage www.seniorenberatung-hannover.de wird in einem farbig hervorgehobenen Kasten über das Angebot der Impfpat*innen informiert. Ein ergänzender Artikel liefert weitere Informationen und die beschriebene Toolbox mit relevanten Anhängen ist dort verfügbar. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Weiterhin werden für die Impfpat*innen und Besucher*innen der Website wiederkehrende Fragen als „FAQ“ beantwortet. Auch diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Zudem wird auf bestehende „FAQ“ des Landes Niedersachsen (https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/faq-impfung-195559.html) verlinkt.

Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4801 2© Bernd Günther

Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen

1. Februar 2021/in Hannover, Gesundheit

JHANNOVER (red./bg). Im Beisein von Regionspräsident Hauke Jagau und dem hannoverschen Oberbürgermeister Belit Onay wurden heute die ersten 450 Personen im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und der Landeshauptstadt geimpft. Der Direktor der Berufsfeuerwehr, Dieter Rohrberg, sieht die Mannschaft im Impfzentrum gut aufgestellt. Es ist übrigens das größte der im Land verteilten insgesamt 50 Impfzentren.

Schon im Vorfeld wurden in der Messehalle 25 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rettungsdienstes der Region Hannover geimpft. Das Personal des Impfzentrums hatte also schon ausreichend Möglichkeiten, Erfahrungen beim Ablauf zu erproben. Zudem könnte man jederzeit den Ablauf an geänderte Gegebenheiten anpassen, so Rohrberg.

Heute waren vier der insgesamt acht sogenannten Impfstraßen in Betrieb. Besetzt mit medizinischem Fachpersonal, Ärzten und Hilfskräften der Hilfsorganisationen war man bereit für die heute vorgesehenen 450 Personen, die sich überwiegend aus dem Altersbereich der über 80-jährigen zusammen setzten. Eigentlich könnten bis zu 160 Personen innerhalb einer Stunde geimpft werden, wenn alle Impfzüge besetzt wären.

Gleich an mehreren Stellen werden die mitgebrachten bzw. vor Ort ausgefüllten Unterlagen kontrolliert. Zudem ist eine Impfung nur mit einem bestätigten Termin möglich. In der Anmeldung zur zugewiesenen Impfstraße wird jeder Person erst einmal per Fernthermometer Fieber zur Sicherheit gemessen. Im Anschluss geht es in einen Wartebereich und nach Aufforderung zum ärztlichen Aufklärungsgespräch. Hier beurteilt ein Arzt, ob die Impfung tatsächlich ohne Risiko durchgeführt werden kann. Danach erfolgt die Injektion, die auf Wunsch des Betroffenen im Liegen oder Sitzen erfolgen kann. Nach erfolgreicher Impfung können sich die Geimpften noch ca. 15 Minuten in einem Wartebereich ausruhen und im Anschluß den Heimweg antreten. Die ganze Prozedur dauert so pro Person ca. 45 Minuten und muss durch eine zweite Impfung nach 21 Tagen wiederholt werden.

Hauke Jagau und Belit Onay sind froh, dass es mit diesem Start in Richtung der Bewältigung der Corona-Pandemie für die Bevölkerung in der Region Hannover geht. Aber auch Kritik kommt auf. So ist das gemeinsame Impfzentrum für deutlich höheren Durchsatz an Impfungen vorgesehen. Laut dem Pressesprecher der Feuerwehr, Michael Hinz, hätte man sogar die Möglichkeit, die Impfplätze in der großen Halle weiter aufzustocken.

So sind nicht fehlende Impftermine, sondern die fehlende Zuweisung und Lieferung des erforderlichen Impfstoffs der regelnde Faktor. Dieses wird sich hoffentlich in absehbarer Zeit ändern. Entweder durch weitere Zulassung von Impfstoffen in Europa oder durch deutliche Erhöhung der gelieferten Impfdosen. Auch einen weiteren Faktor hat man zur späteren Entlastung des Impfzentrums in der Rückhand. Zurzeit fehlt nämlich ein geeigneter Impfstoff, der unter erleichterten Lagerungsbedingungen bei den Hausärzten verimpft werden kann.

Eines ist jedenfalls heute positiv aufgefallen. Die Verantwortlichen haben den Ablauf gut durchorganisiert und das Personal ist motiviert, die Bevölkerung der Region Hannover und der Stadt nach und nach gezielt durchzuimpfen. Selbstverständlich alles auf freiwilliger Basis, mit der jeder Einzelne aber seinen kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beitragen kann.

  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4625
    Das Gemeinsamen Impfzentrum der Region Hannover und der Landeshauptstadt © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4634
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4650
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4680
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4721
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Oberbürgermeister Belit Onay) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4728
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Regionspräsident Hauke Jagau) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4743
    Der Bereich Checkout und Abmeldung nach erfolgter Impfung © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4749
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover (Leiter der Berufsfeuerwehr Dieter Rohrberg) © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4770
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4777
    Impfzentrum nimmt Fahrt auf © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4784
    Gleich vier Impfstraßen wurden heute in Betrieb genommen © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4787
    Vor dem Impfen muss ein Arztgespräch durchgeführt werden © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4801
    © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – Temperaturmessung durch Jana Rubel am 81 jährigen Kurt Holtgräfe
    Temperaturmessung durch Jana Rubel am 81- jährigen Kurt Holtgräfe © Feuerwehr Hannover
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4810
    Gleich mehrere Hilfsorganistationen, hier die Johanniter, haben eine der vier heute genutzten Impfstraßen besetzt © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4818
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4841
    Impfstart am 1. Februar im gemeinsamen Impfzentrum von Region Hannover und Stadt Hannover © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4850
    Es ist noch viel Platz zur Ausweitung der Impfungen, wenn ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4861
    Einer der Wartebereiche nach der Impfung, in dem sich die Patienten noch unter Beobachtung ausruhen können © Bernd Günther
  • Gemeinsames Impfzentrum startet mit den ersten 450 Impfungen – BGPress 4866
    Dieser Impfraum steht mangels Impfdosen noch in Bereitschaft © Bernd Günther
Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – Corona Couture© Bernd Günther

Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten

28. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Seit dieser Woche wurde die Maskenpflicht im bestehenden Lockdown noch einmal verschärft. So müssen in bestimmten Bereichen, wie z.B. Geschäften oder im ÖPNV, medizinische oder FFP2-Masken getragen werden. Einer der Hintergründe für diese Verschärfung ist die berechtigte Sorge um die schnellere Verbreitung von Corona-Mutationen.

Doch haben diese Verschärfungen auch noch andere Auswirkungen. Während des ersten Lockdowns kam es zu erheblichen Lieferproblemen für Masken. Die Preise auf dem Onlinemarkt schossen in die Höhe und wer andere schützen wollte, genau dazu sind diese Masken gedacht, musste tief in die Tasche greifen. Zum Glück einigte man sich auf eine Alternative. So entstand der Begriff Alltagsmaske und war vor aller Munde.

Eine der Ersten, die schnell auf den Engpass in Hannover reagierte, war die Modedesignerin Melanie Wedemeier von SASSE-DESIGN. Innerhalb kürzester Zeit nähte sie einige Versuchsmodelle um dann mit ihren Mitarbeiterinnen kurzerhand von Hochzeitskleidern und eleganten Alltagskleidern auf Alltagsmasken umzusteigen.

Melanie Wedemeier weiß uns über diese Zeit zu berichten: „Das Pandemie- Jahr 2020 war für uns alle ein einschneidendes Erlebnis. Im ersten Lockdown wurden händeringend Masken gesucht und auch mein Atelier beteiligte sich eifrig. Wir haben für Altenheime, Krankenhäuser, Physio und Arztpraxen nonstop genäht und kamen dadurch gut durch diese schwierige Zeit. Auch die konstante Nachfrage von Privatleuten half uns gut durchs Jahr. Wir hatten sogar noch Weihnachtsmasken genäht, die auch sehr gut beim Kunden ankam. Durch den erneuten Lockdown eine Woche vor Weihnachten blieben dennoch etliche Masken mit weihnachtlichen Motiven übrig. Diese gaben wir einer Obdachlosenhilfe. Durch die neue Verordnung konnten wir noch nicht mal mehr unsere Masken spenden und wir hatten noch mind. 300 Alltagsmasken im Atelier liegen.“

Wie viele andere fleissige Helferinnen und Helfer die eigene Maskenkreationen nähten, darunter auch einige hannoversche Modedesignerinnen, die besonders Wert auf Nachhaltigkeit legten, war nun Anfang dieser Woche Schluß mit der Nachfrage. Was nun?

„Erst waren wir natürlich verärgert über den entstandenen Verlust, aber was soll man machen? Meine Mitarbeiterinnen und ich kamen schnell auf die Idee einen Rock zu fertigen,  mit viel Weite. Dann wurden erstmal alle Masken nach Form und Farbe sortiert,  um sie dann anordnen zu können. Neue Ideen entstanden  und wir entwickeln noch andere Kleidungsstücke. Faszinierend sind die neuen Formen und Silhouetten, die so entstehen. Wir haben durch Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten können“, so die hannoversche Modedesignerin.

Dadurch entstand fast über Nacht eine Modelinie, die schlicht „Corona Couture“ benannt wurde. Eigentlich aus der Not heraus und trotzdem mit viel Kreativität. Wieder einmal hat die hannoversche Modeszene gezeigt, dass sie sich nicht nur flexibel an plötzlich ändernde Trends orientieren kann, sondern das Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert bei ihren Entwürfen einnimmt.

Selbstverständlich können die Alltagsmasken auch nach wie vor in Bereichen ohne besondere Auflagen getragen werden. Und wer möchte, kann damit auch die medizinischen Masken, zumindest die OP-Form, durch eine zweite Lage verschönern. Gleichzeitig unterstützt man auch die vielen Selbstständigen, die von Anfang an mit ihrem Einsatz einen Teil der Bevölkerung mit Alltagsmasken versorgt hat.

  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3862
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3810
    Die hannoversche Modedesignerin Melanie Wedemeier von SASSE-DESIGN hatte die Idee zur Umsetzung einer aussergewöhnlichen Modelinie © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3905
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3917
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3969
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 3994
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther
  • Mit Kreativität den Lockdown ein wenig bunter gestalten – BGPress 4023
    Mode aus Alltagsmasken als Idee zur Verwertung von Restbeständen hatte die Modedesignerin Melanie Wedemeier von Sasse-Design aus Hannover nachdem für bestimmte Bereiche medizinische Masken vorgeschrieben sind. © Bernd Günther

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