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Schlagwortarchiv für: Hannover

Qualifikation zur FireFit Championships läuft in Hannover – BGPress 4076© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Qualifikation zur FireFit Championships läuft in Hannover

14. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Es ist warm auf dem Messegelände in Hannover und noch heißer für die über 400 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, die in den nächsten fünf Tagen in einem sportlichen Wettkampf gegeneinander antreten. Die Fitness der Feuerwehrleute steht hier an erster Stelle und wird durch Zeitnahme, kräftezehrende Aufgaben und unter Atemschutz auf die Probe gestellt.

Am kommenden Wochenende (19./20. Juni) werden dann die Finalläufe im Einzel, Tandem und bei der Staffel aus Anlass der INTERSCHUTZ Community Days auf dem Messegelände durchgeführt. Am Wochenende sind dann auch Zuschauer zugelassen, die sich aber vorher persönlich registrieren lassen müssen.

Der Slalomparcours fordert die Kräfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gestartet wird mit einem Schlauchpaket auf den Schulter vor dem HIAX Tower. Dort müssen Höhenmeter über eine simulierte Treppenanlage bis ganz nach oben geschafft werden. Oben angekommen zieht man an einem Seil eine schwere Schlauchrolle auf den Tower. Danach geht es so schnell wie möglich nach unter. Die Schwierigkeit – es muss jede einzelne Stufe benutzt werden. Die Schiedsrichter achten auf den kleinsten Fehler. Unten angekommen heißt es dann die Hammerschlagmaschine mit ihren Gewicht nach hinten zu treiben. Mehrere kraftvolle Schläge sind hierzu nötig. Ausruhen ist nicht drin. Es geht in den Slalomparcours, die Wettkämpfer greifen sich einen Schlauch und müssen diesen nach vorne ziehen. Dort wird ein „Brand“ mit einem Wasserstrahl bekämpft. Nun ist eigentlich nur noch ein Dummy im Rettungsgriff über den Parcours zu schleifen, um ihn aus einer gedachten Gefahrenzone zu retten. Der Dummy hat aber Menschengewicht und fordert von vielen Wettkämpfern das letzte ab. Erst im Ziel – häufig total erschöpft – befreien Helfer ihren Kameraden vom schweren Atemschutzgerät.

Die Beachtung der Regeln werden genau kontrolliert. So gibt es für diverse Fehler Zeitaufschläge. Läßt man z.B. eine Treppenstufe beim Hinabsteigen des Schlauchturmes aus, so kostet das zwei Strafsekunden pro Stufe. Damit kann man bei Unachtsamkeit schnell seinen Sieg gefährden. Das Auslassen einer Pylone beim Sprint bringt sogar gleich fünf Strafsekunden.

Am Parcours feuern Kameradinnen und Kameraden ihre Kämpfer lautstark an. Die Frauen und Männer auf der Wettkampfbahn geben alles. An dem Wettbewerb nehmen Feuerwehrfrauen und -männer aus ganz Europa und, weil die Europameisterschaft offen ist, auch aus dem nichteuropäischen Ausland teil.

  • Qualifikation zur FireFit Championships läuft in Hannover – BGPress 4002
    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    In Hannover laufen zurzeit die Qualifikationen zum Feuerwehrsport-Wettbewerb bei den Firefit Europameisterschaften 2021 auf dem Messegelände. Das Finale findet bei den Interschutz Community Days am Wochenende statt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

LKW fährt auf der A2 Höhe Langenhagen auf Stauende auf – BGPress 3978© Bernd Günther / BG-PRESS.de

LKW fährt auf der A2 Höhe Langenhagen auf Stauende auf

11. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Heute Vormittag gegen 9:42 Uhr ereignete sich ein Auffahrunfall auf der Autobahn A2 Fahrtrichtung Berlin zwischen der Anschlussstelle Langenhagen und Bothfeld. Dabei für ein LKW auf einen weiteren LKW an einem Stauende auf. Bei dem Unfall wurde die Fahrerkabine des auffahrenden LKW abgerissen. Der Fahrer wurde dabei zwar schwer verletzt, aber nach Aussagen der Feuerwehr nicht eingeklemmt. Kurzzeitig war auch ein Rettungshubschrauben an der Einsatzstelle. 

Um 09:42 Uhr erreichten die Feuerwehr Hannover mehrere Notrufe zu einem Lkw-Unfall auf der Bundesautobahn 2. In Fahrtrichtung Berlin waren kurz nach der Anschlussstelle Langenhagen zwei Lastkraftwagen am Stauende einer Tagesbaustelle zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerkabine des aufgefahrenen Lasters größtenteils vom Fahrgestell abgerissen, ein weiterer Lastwagen und ein Pkw trugen Blechschäden davon. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst, den Rettungsdienst sowie verschiedene Spezialfahrzeuge für die Lkw-Unfallrettung, darunter einen Feuerwehrkran.

Vor Ort stellte sich heraus, dass keine Personen in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt waren. Der 55jährige Fahrer des aufgefahrenen Lkw hatte sich aus eigener Kraft befreien können und wurde umgehend durch einen Notarzt stabilisiert. Er erlitt schwere Verletzungen und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Einsatzkräfte sicherten währenddessen die Unfallstelle ab, dichteten einen aufgerissenen Dieseltank ab und stellten den Brandschutz sicher. Die weiteren Unfallbeteiligten verletzten sich nicht.

Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen, der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Im Verlauf der Rettungsarbeiten musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin voll gesperrt werden, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 12 Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften vor Ort.

Startklar die Region zum Klingen zu bringen – Intraregionale

Startklar die Region zum Klingen zu bringen

9. Juni 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). Die IntraRegionale ist startklar für ihre Eröffnung am kommenden Sonntag, den 13. Juni 2021. Bei der heutigen Pressekonferenz im Parkhaus Lehrte konnten sich Medienvertreterinnen und -vertreter bereits davon überzeugen, wie die Künstlerin Lisa Premke mit ihrem gebäudegroßen Instrument LACHE diesen funktionalen Raum und die dort vorgegeben Bewegungsmuster umgestaltet.

Im dreieckigen Lichthof des Parkhauses schwebt eine durchsichtige Ebene, auf der sich ca. 8.000 Glasmurmeln befinden. Ein minimales Gefälle, ein Impuls durch den Wind oder mechanisch durch ein Pedal genügen, um die Murmelschar in Bewegung zu setzen. Rollend, einander anstoßend und die Richtung ändernd erzeugen sie einen einzigartigen Klang im Parkhaus und bieten außerdem optisch ein spannendes Schauspiel. Dies ist eine der vielen Einladungen der IntraRegionale, gewohnte und gewöhnliche Orte mit und durch klangkünstlerische Interventionen neu wahrzunehmen.

Elf Kunstinstitutionen und die Hochschule Hannover präsentieren in der Langenhagener Kapelle, auf dem aha-Wertstoffhof in Bissendorf, unter der Hochbrücke in Burgdorf und an neun weiteren ungewöhnlichen Orten Klangkunstwerke von zwölf Kunstschaffenden und Künstlerkollektiven. Eine Fachjury hatte Anfang des Jahres aus 169 Bewerbungen internationaler Künstlerinnen und Künstler elf Aufträge vergeben, Klanginstallationen für die speziellen Ausstellungsräume zu entwickeln.

Die Hörregion Hannover vertieft mit einem umfangreichen Begleitprogramm das Hör- und Kunsterlebnis über den gesamten Ausstellungszeitraum. In Kooperation mit den Kunst-institutionen sowie vielen weiteren Partnerinnen und Partnern aus der gesamten Region sind über 30 Angebote von Konzerten an ungewöhnlichen Orten über Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern bis zu Workshops entstanden, in denen Neugierige aktiv werden können.

Regionspräsident Hauke Jagau betonte in seiner Rede im Rahmen der Pressekonferenz vor allem das Gemeinschaftliche des Klangfestivals: „Die IntraRegionale greift den Regionsgedanken auf, indem sie Kunst und Kultur an vielen verschiedenen Orten zeigt und gleichzeitig dem Gedanken der Vernetzung Rechnung trägt. Ich freue mich, dass die Region Hannover das Klangfestival mit der Hörregion unmittelbar unterstützt und mitgestaltet. Ich danke allen, die an der Vorbereitung und Organisation beteiligt waren. In diesen Zeiten, ein solches Projekt voranzutreiben und umzusetzen, erfordert Mut. Ich freue mich, dass die Kulturszene in der Region Hannover diesen Mut hat und dafür sorgt. Klangkunst bietet neue Perspektiven für Augen und Ohren – genau das, was wir jetzt brauchen.“

Frank Prüße, Bürgermeister der Stadt Lehrte, freute sich, dass zusätzlich zur Städtischen Galerie Lehrte temporär ein weiterer Ort in Lehrte Kunst bietet: „Klangkunst in einem Parkhaus zu erleben, ist eine Besonderheit und die Künstlerin Lisa Premke hat die künstlerische Herausforderung mit ihrer Arbeit hervorragend bewältigt. Teil des Projekts IntraRegionale 2021 zu sein, ist ein Gewinn für die Stadt Lehrte und seine Bürgerinnen und Bürger.“

LandArt-Künstler und Initiator der IntraRegionale, Frank Nordiek, stellte die anwesenden Künstlerinnen und Künstler sowie die gastgebenden Kunstinstitutionen des Festivals vor. Er gab auch Einblicke in das weitreichende Spektrum der bei der IntraRegionale 2021 vertretenen Klangkunst. 

Maike Fölling stellte das umfangreiche Begleitprogramm vor, das sie für die Hörregion Hannover in Kooperation mit den gastgebenden Kunstinstitutionen und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern entwickelt hat. Zuhören, Mitmachen und Ausprobieren, Klänge erforschen oder per Rad auf Tour zwischen den Kunstwerken pendeln – unter diesen Oberbegriffen findet sich ein breitgefächertes Angebot für Jung und Alt. Hörsensibilisierung und in den Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern zu kommen, steht dabei ebenso im Fokus wie Konzerte und Vorträge in der Region Hannover erleben zu können.

Einige Förderer gaben zur Eröffnung der INTRAREGIONALE 2021 ein Statement ab:  

„Klang-Expeditionen an geheimnisvolle Orte der Region Hannover, die Entdeckung neuer künstlerischer Perspektiven und ein Erforschen der Sinne, um Unerhörtes zu hören: Das ist die IntraRegionale 2021. Die Stiftung Kulturregion Hannover begrüßt und unterstützt das außergewöhnliche Engagement der kleinen und großen Kunstvereine der Region Hannover und der Hochschule Hannover. Gemeinsam bündeln diese ihre Kräfte für dieses aufwändig angelegte Vorhaben und ermöglichen künstlerische Arbeiten auf hohem Niveau im urbanen und ländlichen Bereich. In diesen Zeiten ebenfalls wichtig: Viele der Klanginstallationen sind im Freien erlebbar.“

Hauke Jagau und Volker Alt, Vorstand der Stiftung Kulturregion Hannover


„Zur Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen beginnt die Region Hannover zu klingen. Mit der IntraRegionale 2021 wird Kunst an elf Standorten nicht nur sichtbar, sondern hörbar und lädt Besucher*innen zu Entdeckungen ein. Die Stiftung Niedersachsen gratuliert zum beeindruckenden Zuspruch von Künstler*innen aus dem In- und Ausland und der großartigen Auswahl anregender Klangkunstwerke.“

Lavinia Francke, Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen


„Als eine der großen Förderinnen in unserer Region Hannover engagiert sich die Sparkasse Hannover auch bei der Hörregion Hannover. Da liegt es nahe, auch die IntraRegionale mit ihrem facettenreichen Klangkunstprogramm zu unterstützen. Gerade nach der langen Pause in der Pandemie freuen wir uns besonders über den Start dieses Festivals.“

Stefan Becker, Pressesprecher Sparkasse Hannover


„Die NORD/LB Kulturstiftung fördert die IntraRegionale 2021, weil bei diesem einmaligen Projekt elf Kulturinstitutionen aus der Region Hannover zusammenarbeiten und gemeinsam Landschaftskunst präsentieren. Fünf Wochen wird an ausgewählten Orten Klangkunst erlebbar sein und begleitet von einem umfangreichen Programm mit Workshops, Konzerten, Aktionen und Führungen können die Besucherinnen und Besucher außergewöhnliche Hörerlebnisse machen.

Kultur heute heißt auch Vermittlung von Wissen und neuen Erfahrungen, aber auch Teilhabe und Mitwirkung bei der Gestaltung der Zukunft. Die NORD/LB Kulturstiftung möchte mit ihrer Arbeit Akzente setzen und die Kunst- und Kulturlandschaft in unserem Wirkungsraum vielfältig erhalten. Die IntraRegionale vereint all das und bietet allen Interessierten die Möglichkeit, gemeinsam Kunst und die Region Hannover zu entdecken.“

Anke Blome, Geschäftsführung NORD/LB Kulturstiftung


„Als eine weltoffene Hochschule haben wir uns sehr gefreut, dass die Hörregion Hannover uns zur Mitwirkung bei der IntraRegionale eingeladen und den Studierenden die Chance gegeben hat, in einem Projekt mit international bekannten Künstlerinnen und Künstlern mitzuwirken. Der Planet MID ist ein besonderes Gebäude der Hochschule Hannover und eines der bekanntesten Objekte der Expo 2000. Es ist eine besondere Herausforderung, ihn klanglich mit Mehrkanal-Sound zu bespielen. Während sich die Studierenden von Dozentin Barbara Hindahl mit akustischen Klängen und dem Klangraum unter dem Planet MID beschäftigten, haben sich die Studierenden unter der Leitung von André Alder besonders von dem retro-futuristischen Baukörper zu neuen, häufig synthetischen, Klängen inspirieren lassen.“

Prof. Dr. Friedrich Weltzien, Studiendekan Abteilung Design und Medien, Hochschule Hannover


„In der Region von morgen ist Abfall kein Rest, sondern ein Wert. Wertstoffe und Abfälle können sogar Klänge erzeugen. Wir unterstützen gerne das Klangkunstfestival der IntraRegionale. Neben dem Kunstobjekt am Wertstoffhof in Bissendorf begleitet aha weitere Aktionen des Klangkunstfestivals. Denn Müll ist das, was wir draus machen.“
Thomas Schwarz, aha-Geschäftsführer


Weitere Informationen finden Sie auf:
www.intraregionale.org
www.hörregion-hannover.de

Impfbrücke des gemeinsamen Impfzentrums von Region und LHH wird ausgeweitet – BGPress 4801© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Impfbrücke des gemeinsamen Impfzentrums von Region und LHH wird ausgeweitet

9. Juni 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die Impfkampagne in der Region Hannover schreitet weiter voran. Mittlerweile wurden im Impfzentrum auf dem Messegelände rund 480.000 Impfungen durchgeführt. Mit dem Wegfall der Priorisierung gibt es ab sofort für alle Impfwilligen die Möglichkeit, sich für die sogenannte „Impfbrücke“ zu registrieren. Sie soll dabei helfen, übrig gebliebene Impfdosen, die noch am selben Tag verimpft werden müssen, kurzfristig zu vergeben. Das Prinzip ist einfach: Sollten am Ende eines Tages Impfungen nicht wahrgenommen worden sein, bekommen Registrierte per Zufallsprinzip ein spontanes Impfangebot per SMS. So werden Impfstoffreste genutzt, die sehr kurzfristig übrigbleiben und daher nicht mehr für reguläre Termine über das Terminvergabesystem des Landes freigegeben werden können.

„Es ist seit Beginn der Impfkampagne das Ziel des Impfzentrums, den Impfstoff schnell und effizient an die Menschen zu bringen“, sagt Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover. „Die Impfbrücke hat sich für hochmobile, schnell verfügbare prioritär Impfberechtigte bereits bewährt. Mit der Öffnung der Impfbrücke können nun alle Impfwilligen, die flexibel sind, sich registrieren lassen und darauf hoffen, nach dem Zufallsprinzip einen Impfstoffrest spontan zu erhalten.“

Um sich für die Impfbrücke zu registrieren, müssen sich Interessierte unter https://hannover.impfbruecke.de mit Geburtsdatum, Postleitzahl und Mobilfunknummer registrieren. Sollte Impfstoff übrigbleiben, aktiviert das Impfzentrum den Zufallsgenerator und die Software verschickt SMS an zufällig ausgewählte, im Vorfeld registrierte Personen. Diese hat dann in der Regel rund eine halbe Stunde Zeit, den Termin beim Impfzentrum wahrzunehmen. Eine kurze Antwort per SMS reicht als Bestätigung beim Impfzentrum. „Dadurch, dass die Priorisierung jetzt weggefallen ist, können wir auch solche niederschwelligen Termine für Spontane vergeben“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover. „Wir sind sicher, dass dieses Instrument einen kleinen, aber wichtigen Beitrag leistet, noch schneller für Immunität in der Region Hannover zu sorgen.“

Damit die Liste der Personen, die für ein spontanes Impfangebot offen sind, möglichst aktuell bleibt, erlischt die Registrierung nach einer Woche. Eine Neu-Registrierung ist dann wieder für jede Interessentin und jeden Interessenten möglich – eine Garantie, einen Impftermin über diesen Weg zu bekommen, gibt es bei diesem Losverfahren nicht.

 

Hannovers Innenstadt bekommt regionale Mode – Popup Store

Hannovers Innenstadt bekommt regionale Mode

4. Juni 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Bereits zum dritten Mal öffnet der Fashion born in Hannover PopUp-Store seine Türen für Interessierte. Ab dem 4. Juni präsentieren regionale Designer*innen und Labels ihre Produkte in Hannovers Innenstadt.

Nachdem die Geschäfte monatelang nicht öffnen durften, startet in Hannovers Innenstadt am 4. Juni ein Store der besonderen Art: Mode, Accessoires, Interieur Design, Papeterie und weitere regionale Produkte finden ihren Weg in die Innenstadt, die sonst von großen Unternehmen der Modeindustrie geprägt ist. Für drei Wochen können die Besucher*innen hier sehen, wie vielfältig die hiesige Mode-, Textil- und Designbranche ist.

Insgesamt werden im PopUp-Store Produkte von über 25 Designer*innen im ehemaligen Hannover 96-Fanshop zu finden sein. Möglich macht die Nutzung das Café am Kröpcke mit Geschäftsführer Christian Schulz, welcher die Räumlichkeiten vermietet. Eine große Unterstützung für den Store ist Vormieter Hannover 96: Sie stellen dem Fashion born in Hannover-PopUp-Store ihre Ausstattung zur Verfügung.

Auch das Konzept und die Gestaltung des Stores entstanden in Zusammenarbeit mit regionalen Expert*innen und spiegeln damit die Besonderheit des Kooperationsprojektes „Integrativer Modestandort Region Hannover“ wider, das vom kreHtiv Netzwerk Hannover gemeinsam mit der UNTER EINEM DACH gUG durchgeführt und von der Region Hannover mit 56.000 € gefördert wird

Wirtschaftsdezernent Ulf Birger-Franz sieht das Potenzial dieses Projekts: „Hannovers Modeszene ist kreativ und vielseitig: Mehr als 500 Modedesignerinnen und -designer leben und arbeiten in der Region Hannover, wir haben hier vier erfolgreiche Modeschulen. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, den wir sichtbarer machen wollen. Daher ist es für uns wichtig, Projekte wie dieses zu unterstützen und neuen Talenten eine Plattform zu bieten.“

Der PopUp-Store bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, neue Nutzungskonzepte für Innenstädte auszuprobieren. Nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie verschiebt sich der Handel immer mehr in die digitale Welt und zieht weniger Menschen in die Innenstädte. Mit neuen Konzepten, die die Innenstadt wieder zum Erlebnisort machen, werden diese wieder attraktiver für Bürger*innen der Region

So gibt es im Store einen Bereich, in dem Informationen zu regionaler und nachhaltiger Mode sowie zu den Labels, Ausbildungsmöglichkeiten und anderen Bereichen der Modeszene Hannovers bereitgestellt werden. Gleichzeitig können die Besucher*innen hier ihre Ideen für die Innenstadt der Zukunft notieren und sichtbar machen.

„Mit dem Store zeigen wir ein alternatives Konzept für die Belebung der Innenstädte auf. Der PopUp-Store ist nicht nur ein Modehandel, sondern ein Ort der Information, Sensibilisierung und des Erlebens“, so Christine Preitauer vom kreHtiv Netzwerk Hannover.  Das kreHtiv Netzwerk Hannover wurde vor 10 Jahren von der Wirtschaftsfördergesellschaft hannoverimpuls gegründet und ist die erste Anlaufstelle für professionelle Kreative aus der Region Hannover. Nach mehreren Jahren, in denen das Netzwerk gemeinsam mit hannoverimpuls und anderen Partner*innen die Modeszene mit Projekten wie dem Freaky Fashion Festival unterstützte, wurde 2020 das Kooperationsprojekt Fashion born in Hannover gemeinsam mit UNTER EINEM DACH durch die Förderung der Region Hannover ermöglicht.

Neben dem Verkauf regionaler Produkte und der Information über nachhaltige Mode soll es weitere Nebenveranstaltungen geben, die den Bürger*innen den Wert von Kleidung näherbringen, wie beispielsweise Workshops zum Thema Upcycling oder Reparaturen an beschädigten Kleidungsstücken. Zudem sind immer mindestens zwei Designer*innen vor Ort, die mit den Kund*innen ins Gespräch kommen und zeigen, was ihre Mode so besonders macht. Weitere Informationen zu Terminen gibt es auch auf der Website von Fashion born in Hannover www.fashionborninhannover.de.

Der PopUp-Store öffnet am 4. Juni 2021 um 11:00 Uhr und schließt nach drei Wochen am 26. Juni 2021. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 11:00 bis 18:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Das GOP Varieté-Theater Hannover startet endlich wieder seinen Spielbetrieb! – GOP Wunderbar

Das GOP Varieté-Theater Hannover startet endlich wieder seinen Spielbetrieb!

4. Juni 2021/in Veranstaltungen

HANNOVER (PM). Nach rund neun Monaten Lockdown erlaubt uns die Niedersächsische Corona-Verordnung die Wiederaufnahme des Spielbetriebes auch auf Grundlage unserer vorgelegten Lagepläne inkl. Bestuhlungsplan und unseres ausgefeilten Sicherheits- und Hygienekonzeptes. Darüber freut sich das gesamte GOP Team mit seinen 140 Mitarbeitern enorm und fiebert der großen Premiere am 15. Juli und der Wiedereröffnung des GOP Restaurant Gondel entgegen.

In den vergangenen Monaten haben wir uns intensiv auf diesen Neustart vorbereitet. Still war es im Theatersaal und im Restaurant allerdings selten und so konnten spannende Projekte wie die GOP-Kochbox als Liveunterhaltungs-Kochshow via Stream, verschiedene Online-Charity-Veranstaltungen mit bekannten GOP Künstlern und Sänger*innen der Staatsoper Hannover oder auch eine große Samstagabendshow für das NDR Fernsehen umgesetzt werden. Gerade die GOP-Kochbox war ein riesen Erfolg, so dass alle Kochschultermine ausgebucht waren. Selbst für Firmenveranstaltungen und Mitarbeiter-Incentives wurde die GOP-Kochbox gebucht.

Neben diesen spannenden Entertainment-Projekten wurde auch nochmals ein hoher Betrag in das neue Bestuhlungskonzept der Phase 2 investiert. Ab sofort wird damit das GOP zum Wohlfühl- und Komforttheater! Unsere Gäste können nun ein ganz neues Varietéerlebnis mit unserem neuen Premiumbereich im Parkett erleben. Gemütliche Sessel und Sofas, welche frontal zur Bühne ausgerichtet sind und eigens für die GOP Entertainment Group in Deutschland konzipiert wurden, verleihen dem Besuch ein ganz neues GOP Gefühl.

Zusätzlich wurden nochmals fast 100 Tsd. Euro in neue Technik investiert. Neben zwei Hochleistungsbeamern und vier schweren Movinglights wurden in ein Spektakuläres 3D- Projektionenstüll investiert. Von dreidimensionalen Bühnenbildern über Projektionsmapping bis hin zu Hologrammeffekten ist jetzt vieles möglich, um die jeweiligen Shows noch faszinierender zu machen.

Die Gesundheit unserer Gäste, wie auch die unserer Mitarbeiter und Artisten, genießt bei uns zu jeder Zeit und in allen Belangen seit jeher oberste Priorität und gehört zur Philosophie unseres Theaters und Restaurants. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, unser umfangreiches Sicherheits- und Hygiene-Konzept nicht übereilt in den normalen Spielbetrieb zu übertragen und werden erst am 15. Juli 2021, mit einer bestmöglichen Vorbereitungsphase, die erste Vorstellung in unserem Theatersaal zeigen. Für ein optimales Wohlfühl- und Sicherheitsklima, wurden zusätzlich vier Hochleistungsfilteranlagen angeschafft. In Verbindung mit unserer modernen Lüftungsanlage generieren beide Anlagen im Hochbetrieb einen Frischluftüberschuss von 320 % – dies ist eine vielfach höhere Luftumwälzung als für Theater oder die Gastronomie vorgeschrieben ist.

„Trotz dieser besonderen Umstände können wir unseren Gästen versichern, dass sie einmal mehr einen wunderbaren Show- und Restaurantbesuch im GOP Hannover erleben werden, der nach der Zeit des langen Lockdowns den langersehnten Urlaub vom Alltag bringt und einem pures Lebensglück schenken wird!“, bekräftigt Dennis M. Bohnecke. Da passt es doch perfekt, dass die erste Show nach dem Lockdown „WunderBar“ heißt!

Das GOP Varieté-Theater Hannover startet seinen Spielbetrieb mit der Premiere der Show „WunderBar“.

Zur Show „WunderBar“ – Zauber der Begegnung

Ein Drink gefällig? Oder zwei? Sehr gern!

Diese Bar kann mehr: Hier geschehen Wunder. Die WunderBar ist ein Ort der Begegnung kühner Artisten und Illusionisten. Mit ihrem Können lassen sie Wundervolles entstehen. Hier trifft der Bartender auf die Femme Fatale, der starke Mann auf die zarte Tänzerin, und über Allem liegen Musik und eine Stimme mit Gänsehautpotential. Der künstlerische Direktor Werner Buss lässt gemeinsam mit Regisseur Detlef Winterberg und Co-Regisseurin Ruth von Chelius Wunder wahr werden. Für die WunderBar haben sie ein handverlesenes, internationales Ensemble eingeladen – willkommen!

Eintrittskarten für die Show „WunderBar“, Showtime 15. Juli bis 12. September 2021 im GOP Varieté-Theater Hannover, sind schon ab 35 Euro erhältlich, ergänzt um ein besonderes Menü im GOP Restaurant Gondel bereits ab 52.50 Euro.

Showinfos:         https://www.variete.de/hannover/programm/wunderbar

Menüinfos:        https://www.variete.de/hannover/gastronomie

Neue Showzeiten: Donnerstag & Freitag 20 Uhr

Samstag – 18 und 21 Uhr

Sonntag – 14 und 17 Uhr

Informationen und Buchungen von Montag bis Freitag, in der Zeit von 12 bis 18 Uhr, an der Theaterkasse,

24h im Internet unter variete.de oder über die Tickethotline: 0511 – 30186710

Nachlöscharbeiten nach Großbrand in Entsorgungsbetrieb abgeschlossen – Abschluss Brand Lohweg© Bernd Günther

Nachlöscharbeiten nach Großbrand in Entsorgungsbetrieb abgeschlossen

30. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Nach arbeitsintensiven Tagen für die Feuerwehr Hannover konnten am 29.04.2021 gegen 17:00 Uhr auch die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle am Lohweg verlassen. Die uns vorliegen Ergebnisse der Wischproben von Oberflächen fielen negativ aus.

Nachdem am 28.04.2021 gegen 22:00 Uhr weitere Kräfte von der Einsatzstelle abgezogen werden konnten, war der Einsatz am 29.04.2021 gegen 17:00 Uhr dann komplett für die hannoverschen Brandschützer beendet. Ein Greifbagger des Entsorgungsbetriebes hatte bis dahin weiter das Kunststoffmaterial aus der einsturzgefährdeten Halle nach draußen verbracht, wo es bei Bedarf durch die Kräfte eines Großtanklöschfahrzeuges abgelöscht wurde. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

In den uns nunmehr vorliegenden Ergebnissen der Wischproben, wurden durch ein Analyselabor keine Schadstoffe festgestellt. Die Proben wurden im Einsatzverlauf an verschiedenen Punkten im Stadtgebiet durch Spezialkräfte der Fachgruppe Spüren und Messen der Feuerwehr genommen und umgehend an ein Labor übergeben. Dieses erfolgte in enger Abstimmung mit dem Fachbereich Umwelt der Region Hannover.

Die Berichtserstattung zum Einsatz ist somit abgeschlossen.

Großbrand in Entsorgungsbetrieb - Nachlöscharbeiten dauern an – Lohweg 2© Bernd Günther

Großbrand in Entsorgungsbetrieb – Nachlöscharbeiten dauern an

28. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM/ots/red). Die Löschmaßnahmen bei dem Brand in einem Entsorgungsbetrieb in Misburg-Süd dauern weiterhin an. Da für die Lagerhalle Einsturzgefahr besteht, ist es den hannoverschen Brandschützern nicht möglich, in die Halle vorzudringen. Vor Ort kommen mehrere Greifbagger des Entsorgungsbetriebes zum Einsatz, die erst nach dem teilweisen Einreißen von Seitenwänden die rund 500 Tonnen Kunststoffmaterial in der Halle erreichen. Das endgültige Ablöschen des Brandgutes erfolgt mit Strahlrohren im Außenbereich der Halle.

Um den enormen Löschwasserbedarf von bis zu 11.000 Litern pro Minute sicher zu stellen, liefert ein leistungsstarkes Pumpensystem das Löschwasser aus dem Stichkanal Misburg über 1000 Meter Wegstrecke zur Einsatzstelle. Dadurch kam es in der Anderter Straße im Laufe des Tages zu Verkehrsbehinderungen.

Nachdem heute Morgen gegen 07:00 Uhr die Einsatzleitung „Feuer unter Kontrolle“ meldete, wurden auch die Bevölkerungswarnungen über Rundfunk und Warn-App zurückgenommen. Derzeit kommt es lediglich im Nahbereich der Einsatzstelle noch zu einer wahrnehmbaren Geruchsbelästigung.

Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr werden bis in den morgigen Tag andauern. Vor Ort sind zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie die Ortsfeuerwehren Wülferode, Davenstedt und Linden im Einsatz.

Zusätzlich verstärken die Ortsfeuerwehren aus Vinnhorst und Badenstedt die Feuerwachen der eingesetzten Löschzüge der Berufsfeuerwehr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur möglichen Brandursache aufgenommen. Die Auswertung von Videoaufzeichnungen ergab keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Ein nicht verschuldbarer Unglücksfall im Zusammenhang mit der Verarbeitung der Kunststoffabfälle führte zum Vollbrand in der Lagerhalle. Der Schaden wird von der Polizei vorläufig auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Walk-in-Testzentrum eröffnet am Zoo – Schnelltest Walk IN© Bernd Günther

Walk-in-Testzentrum eröffnet am Zoo

27. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Mehr als 15.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits im Drive-in-Testzentrum am Zoo testen lassen. Nun öffnet direkt nebenan ein zweites Testzentrum – diesmal als Walk-in. Ab Mittwoch, den 28. April, können sich auch Fußgänger mit einem PoC-Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen.

„Die Nachfrage nach Bürgertests für Fußgänger war von Anfang an da. Die Erfahrungen aus dem Drive-in-Testzentrum hat das Team genutzt, um innerhalb kürzester Zeit das Angebot erweitern zu können“, sagt Projektleiter Björn Metzner. Die „Notbremse“ der Bundesregierung setzt für körpernahe Dienstleistungen wie Friseurbesuche, aber auch sogenannte Click and Meet-Einkaufsangebote, ein negatives Corona-Testergebnis voraus, das nicht älter als 24 Stunden ist. Auf die erhöhte Nachfrage nach Testungen reagieren beide Testzentren auch mit einer Erweiterung der Öffnungszeiten: Sie sind von nun an auch sonntags geöffnet.

Auch für einen Zoobesuch benötigen Besucherinnen und Besucher einen negativen Test. „Unseren Zoobesuchern empfehlen wir, sich bereits im Vorfeld in der Nähe ihres Wohnorts um einen Test zu kümmern, auch um großen Andrang zu den beliebten Zeiten zu vermeiden. Allein in Hannover gibt es mehr als 20 Testzentren, in denen sie sicher einen Testtermin finden werden“, zeigt sich Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff optimistisch.

Wie im Drive-in-Testzentrum am Zoo, können sich auch im Walk-in-Testzentrum Menschen ab sechs Jahren nach Anmeldung kostenlos im Rahmen der Bürgertestung mit einem PoC-Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen. Das Walk-In Testzentrum befindet sich im hinteren Bereich des Zoo-Parkplatzes und ist ab dem 28. April täglich von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Ab heute können auf der Website testzentrum-am-zoo.de verbindliche Termine gebucht werden.

Medizinisch geschulte Mitarbeiter führen einen schnellen, schmerzfreien Abstrich im vorderen Nasenraum durch. Nach 15-30 Minuten erhalten Getestete eine E-Mail mit Zugang zu ihrem Testergebnis. Sollte dieses positiv ausfallen, erhalten sie entsprechende Informationen zur weiteren Vorgehensweise.

Auf www.testzentrum-am-zoo.de sind alle Informationen zum Ablauf detailliert beschrieben.

 

Interkommunale Veloroute auf der Hildesheimer Straße wird markiert – BGPress 6552

Interkommunale Veloroute auf der Hildesheimer Straße wird markiert

27. April 2021/in Region Hannover

HANNOVER / LAATZEN (PM). Das „Stadtexperiment“ von Region Hannover, Landeshauptstadt, Laatzen und Landesbehörde nimmt Formen an: Ab Montag, 03. Mai 2021, werden auf Laatzener Stadtgebiet Markierungen für die interkommunale Veloroute aufgebracht. Sie wird ab diesem Sommer für zunächst ein Jahr die Nachbarstädte mit separaten Fahrradspuren auf der Hildesheimer Straße verbinden. Gearbeitet wird zunächst in Fahrtrichtung Süden.

Dazu muss die Hildesheimer Straße zwischen der Einmündung Am Brabrinke bis zum nördlichen Beginn der Erich-Panitz-Straße vom kommenden Montag bis voraussichtlich Montag, 10. Mai 2021, vollgesperrt werden. Im Anschluss geht es in diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Hannover weiter. Sperrpause hier: 10. Mai 2021 bis voraussichtlich 21. Mai 2021.

Der Busverkehr der ÜSTRA sowie motorisierte Anliegerinnen und Anlieger dürfen die Strecke in den genannten Zeiträumen eingeschränkt passieren. Die Baubeteiligten bitten aber darum, nur langsam durch das Baufeld zu fahren und Rücksicht auf die dort arbeitenden Personen zu nehmen. Die in der Vollsperrung liegenden Knotenpunkte sind teilweise nur eingeschränkt passierbar

Für den Durchgangsverkehr ist für den Zeitraum der Sperrungen eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Sie führt über die Erich-Panitz-Straße, Karlsruher Straße und Am Mittelfelde. Die Zufahrt zur Wilkenburger Straße bleibt offen. Bei allen Sperrungen ist das Passieren des Baufelds zu Fuß, mit dem Rad und mit den Stadtbahnen der ÜSTRA jederzeit möglich.

Bei widrigen Witterungsverhältnissen können sich die angegebenen Zeiträume verschieben. Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen während der Bauzeit mit Verkehrsbehinderungen rechnen; für auftretende Beeinträchtigungen wird um Verständnis gebeten.

 

Hintergrund: Die Veloroute zwischen Hannover und Laatzen ist ein „Stadtexperiment“ auf Zeit. Zunächst für die Dauer eines Jahres sollen Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Hildesheimer Straße in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine separate Spur nutzen können. Anfang und Ende der rund 1,4 Kilometer langen Verbindungen auf dem Gebiet der Stadt Laatzen sind die Kreuzung mit der Erich-Panitz-Straße in Laatzen und die Stadtgrenze.

Die Kosten für die Einrichtung in Höhe von voraussichtlich 145.000 Euro für diesen Abschnitt teilen sich die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), die Region Hannover und die Stadt Laatzen. Der nördlich angrenzende, etwa 800 Meter lange Abschnitt auf dem hannoverschen Stadtgebiet bis zur Wiehbergstraße wird im Zusammenhang mit der Veloroute 08 durch die Landeshauptstadt umgesetzt.

Die projektierte Gesamtstrecke ist sowohl Bestandteil des geplanten Veloroutennetzes der Landeshauptstadt Hannover als auch wichtiger Teilabschnitt im Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr der Region Hannover. Im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Laatzen ist sie ebenfalls Vorrangroute für den Radverkehr enthalten. Im Rahmen des interkommunalen Projektes wird auf beiden Richtungsfahrbahnen der jeweils rechte von den durchgängig zwei vorhandenen Fahrstreifen als Radfahrstreifen ausgewiesen. Für Laatzen übernimmt federführend die Region Hannover die Aufgaben der Planung und Ausführung der Veloroute. Als Partner sind die NLStBV und das Verkehrsunternehmen ÜSTRA in die Vorbereitung und Realisierung eng eingebunden. Die Baumaßnahme beginnt im Mai in Laatzen. Anschließend soll der Abschnitt auf dem Stadtgebiet Hannover hergestellt werden.

Eingebunden in die Vorbereitung und Realisierung ist auch das Mobilnetzwerk der Region Hannover, dass das Stadtexperiment „Veloroute“ für die Dauer der Durchführung begleitet.

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