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Schlagwortarchiv für: Hannover

Testzentrum für Bult, Kirchrode, Bemerode und Kleefeld – ASB Impfstation Sophienklinik

Testzentrum für Bult, Kirchrode, Bemerode und Kleefeld

15. April 2021/in Hannover
HANNOVER (PM). Seit Mittwoch, 14. April 2021, gibt es auch für die östlicheren Stadtteile Hannovers ein günstig gelegenes Testzentrum. Bisher waren die Testzentren überwiegend im Innenstadtbereich und in den westlicheren Stadtteilen angesiedelt. Daher füllt die Sophienklinik mit ihrem Angebot eine Lücke in der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit zertifizierten Testzentren.
 
Bereits am Tag der Eröffnung nutzten rund 100 Menschen die Möglichkeit, um im Testzentrum an der Sophienklinik einen kostenlosen Antigen-Schnelltest durchführen zu lassen. 
 
Das Zentrum, das in einem Zelt auf dem Parkplatz der Klinik eingerichtet wurde, wird in Zusammenarbeit mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem langjährigen Kooperationspartner der Sophienklinik, betrieben. und ist das erste in Stadt und Region, das einem Krankenhaus angegliedert ist.
 
Von Montag bis Freitag sind Tests in der Zeit von 6 bis 18 Uhr möglich, samstags von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 14 Uhr. Neben den kostenlosen Antigen-Schnelltests im Rahmen der Bürgertestung können auch PCR-Tests vorgenommen werden. „Wir möchten den Menschen in Hannover, insbesondere natürlich auch den Anwohnern der angrenzenden Stadtteile sowie den Arbeitnehmern der umliegenden Unternehmen, eine schnelle, unkomplizierte und sichere Testmöglichkeit bieten – daher ist auch keine vorherige Anmeldung erforderlich“, so Carlo Brauer, ärztlicher Geschäftsführer der Klinik.Sein Geschäftsführerkollege Dr. Stephan J. Molitor fügt ergänzend hinzu, dass das Zentrum äußerst verkehrsgünstig gelegen ist. „Direkt am Messeschnellweg und mit dem öffentlichen Nahverkehr bestens erreichbar. Stadtbahn- und Bushaltestelle liegen direkt vor der Tür und sogar Parkmöglichkeiten sind vorhanden“. Auch von Seiten des Arbeiter-Samariter-Bundes wird die Bedeutung des Standortes hervorgehoben. „Wir freuen uns, dass wir mit einem so verlässlichen Partner an einem für die östlichen Stadtteile attraktivem Standort künftig Schnelltests anbieten können“, so ASB-Geschäftsführer Udo Zachries.
 
Diese Einschätzung wurde von den Besuchern des Zentrums geteilt. „Es ist sehr gut, dass man sich hier jetzt ohne Termin testen lassen und quasi einfach vorfahren kann“, so eine Bewohnerin aus dem Stadtteil Bemerode, die auf dem Weg zu einem Besuch ihrer Mutter im nahe gelegenen Altenheim war.
Oberbürgermeister Belit Onay ruft zur „Friedensarbeit“ auf – BGPress 11© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Oberbürgermeister Belit Onay ruft zur „Friedensarbeit“ auf

15. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). In Japan markiert die Kirschblüte den Beginn des Frühlings, sie steht als Zeichen für Vergänglichkeit und Aufbruch. Und das feiert auch die Stadt Hannover mit ihrem ersten Kirschblütenfest zum Hören. Dafür hat das Kulturbüro der Stadt gemeinsam mit allen Menschen, die das Kirschblütenfest seit vielen Jahren mit großem Engagement mitgestalten, einen informativen und stimmungsvollen Hörspaziergang entlang zehn Hörstationen durch den Hiroshima-Hain erarbeitet, der per QR-Codes oder unter www.tonspur-stadtlandschaft.de/das-kirschbluetenfest-zum-hoeren/ dauerhaft abrufbar ist und über Smartphone oder mp3-Player angehört werden kann.

Der Hörspaziergang

 

Oberbürgermeister Belit Onay und Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima, begrüßen die Hörer*innen. Das hannoversche Stadtoberhaupt setzt in seinem Beitrag nicht nur ein „Zeichen unserer tiefen Verbundenheit mit der Stadt Hiroshima“, sondern ruft auch dazu auf: „Friedensarbeit im Kleinen zu beginnen – durch Jugendbegegnungen, Reisen, aber auch durch Feste wie das Kirschblütenfest.“

Gemeinsam mit Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima, stellt er die Arbeit für atomare Abrüstung im Städtenetzwerk Mayors for Peace vor. Oberbürgermeister Onay: „Niemals dürfen Atomwaffen wieder zum Einsatz kommen!“ Warum diese Arbeit so wichtig ist, verdeutlicht der Zeitzeugenbericht eines Atombombenüberlebenden aus Hiroshima, mit dem das Kirschblütenfest zum Hören auf eindrückliche Weise an die schrecklichen Folgen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima am 6. August 1945 erinnert. An den weiteren Hörstationen kommen die unterschiedlichen Aktivist*innen der Städtepartnerschaft mit Hiroshima zur Wort: Sie vermitteln persönliche Einblicke in die besondere Entstehungsgeschichte des Hiroshima Hains und des Kirschblütenfestes in Hannover und berichten über ihre Verbundenheit mit der japanischen Kultur und ihren Einsatz für die Friedensarbeit.

Die zehn Hörstationen werden akustisch von der Musikerin Mikayo Watanabe auf dem japanischen Instrument Biwa und dem World Choir for Peace begleitet.

Die Gedenkstätte am Hiroshima-Hain ist ein sichtbares Zeichen der Städtepartnerschaft Hannover Hiroshima. Deshalb ist die Gestaltung und der Erhalt des Hiroshima-Gedenkhains wichtig und ein zentraler Ort für Aktivitäten, die sich für den Frieden in der Welt und für atomare Abrüstung einsetzen.

 

Die einzelnen Stationen

 

  • Station 1 (an der Granitplatte mit der Abbildung der Göttin Kannon)

Begrüßung und Einführung von Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

  • Station 2 (an der Hände-Installation von Klaus-Dieter Kappenberg)

Augenzeugenbericht des Atombombenüberlebenden Tetsushi Yonezawa, Einführung von Riho Taguchi, Bericht gelesen von ihrem Sohn Philipp Akira

  • Station 3 (an der Balken-Installation von Klaus-Dieter Kappenberg)

Die Installationen von Klaus-Dieter Kappenberg im Hiroshima-Hain, von Barbara Gschwendtner und Günther Mundil vom Hiroshima Bündnis

  • Station 4 (im Hain, dort wo beim Kirschblütenfest der Stand des Hiroshima Bündnis steht)

Das Hiroshima-Bündnis, der Hiroshima-Gedenkhain und das Kirschblütenfest, von Ekkehard Meese, stellvertretender Bezirksbürgermeister Südstadt-Bult und Heidemarie Dann vom Hiroshima-Bündnis

  • Station 5 (im Hain, dort wo beim Kirschblütenfest der Stand der DJG steht)

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V., die Städtepartnerschaft mit Hiroshima und das Kirschblütenfest, von Dr. Susanne Schieble, Vorstandsvorsitzende

  • Station 6 (im Hain, dort wo beim Kirschblütenfest der Stand des Freundschaftskreises steht)

Der Deutsch-Japanische Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima Yukokai e.V. und das Kirschblütenfest, von Georg-Günther Thürnau, Vorstandsvorsitzender

  • Station 7 (im Hain, dort wo beim Kirschblütenfest die Teezeremonie stattfindet)

Die Teezeremonie und das Kirschblütenfest in Japan, von Hiroyo Nakamoto, Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima

  • Station 8 (links neben dem Hain auf der Wiese, hinterer Teil)

Traditionelle Kampfkünste und ihre Bedeutung für Körper und Geist, von Helmut Fuchs, Judo Club Sakura und Franz Renz, Aikido Lehrer

  • Station 9 (links neben dem Hain auf der Wiese, vorderer Teil)

Der Kinderchor der Südstadtschule singt das Kirschblütenlied Sakura, von Kirsi Zimmermann, Chorleiterin und Christian Reichens-torfer, Schulleiter

  • Station 10 (am Weg)

Grußwort aus Hiroshima: Die Städtepartnerschaft Hannover Hiroshima, von Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima

  • Abschluss:

World Choir for Peace unter der Leitung von Nicol Matt mit dem neu arrangierten Stück DREAM 1 von Max Richter. Aus dem Album „Peaceful Choir“ mit freundlicher Genehmig

 

Die Mitwirkenden

 

  • Das Hiroshima-Bündnis Hannover als Mitglied der Kampagne „Büchel ist überall!atomwaffenfrei.jetzt.“ unterstützt von Beginn an mit ihrer Arbeit die Mayors for Peace in ihrem Ziel, eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen.
  • Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover-Chadokai e.V. wurde gegründet, um das Teehaus, das Hannover von ihrer japanischen Partnerstadt Hiroshima geschenkt wurde, mit Leben zu füllen und durch Reisen und Veranstaltungen die Kultur Japans zu vermitteln.
  • Der Freundschaftskreis Hannover Hiroshima Yukokai e.V. wurde von Gastfamilien eines Jugendaustauschprogramms mit der Partnerstadt Hiroshima gegründet, pflegt die Verbindungen zwischen Hannover und Hiroshima und bietet zahlreiche deutsch-japanische Kursangebote an.
  • Der Judo Club Sakura Hannover e.V. lehrt fernöstliche Kampfkünste.
  • Der Kinderchor der Südstadtschule tritt regelmäßig auf dem Kirschblütenfest auf.
  • Die Teemeisterin und Kulturbotschafterin aus Hiroshima Hiroyo Nakamoto.
  • Und einige mehr.

 

Die Städtepartnerschaft und das Kirschblütenfest im Hiroshima Hain

 

Die Städtepartnerschaft zwischen Hiroshima und Hannover besteht seit 1983. Als Zeichen der Verbundenheit mit der japanischen Partnerstadt wird in Hannover seit mehr als 20 Jahren das Kirschblütenfest im Hiroshima Hain auf der Bult gefeiert.

110 Kirschbäume wurden im Hiroshima Hain zum Gedenken an die 110.000 Einwohner*innen Hiroshimas gepflanzt, die beim Atombombenabwurf am 6. August 1945 ums Leben kamen. Jeder Kirschbaum steht symbolisch für 1.000 Menschen, die bei der Explosion unmittelbar starben.

Seit Jahrhunderten werden in Japan Kirschblütenfeste veranstaltet, um die Schönheit der in Blüte stehenden Bäume zu feiern. Dazu treffen sich Familien und Freund*innen zu einem Picknick unter den zahlreichen Kirschbäumen im ganzen Land zum „Hanami“ (Blüten betrachten). Und das wird alljährlich auch in Hannover gefeiert.

Es gelten die aktuell gültigen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Die Entscheidung ist gefallen: Es wird ein Kleines Bühnen-Fest – Auftaktveranstaltung Kleines Bühnen Fest

Die Entscheidung ist gefallen: Es wird ein Kleines Bühnen-Fest

9. April 2021/in Veranstaltungen, Hannover

HANNOVER (PM). Das Kleine Fest im Großen Garten blickt auf eine 35jährige Erfolgsgeschichte zurück, die ihresgleichen sucht. Im Sommer 2020 konnte das beliebte Festival angesichts der CoronaPandemie allerdings nicht wie geplant stattfinden. Dass unter den damals herrschenden Bedingungen ein „Best of Kleines Fest im Gartentheater“ mit 42 Veranstaltungen stattfinden konnte, war ein großer Erfolg.

Angesichts der Pandemie hatte Festivalleiter Harald Böhlmann zusammen mit seiner Co-Programmplanerin Ghita Cleri in den letzten Monaten zwei Varianten für die Durchführung von Kleines Fest-Veranstaltungen in diesem Jahr geplant – eine für „großes“ und eine für „kleines“ Publikum. Wegen der anhaltenden Planungsunsicherheit wird ein Kleines Fest im Großen Garten mit rund 4 000 Gästen – wie zuletzt im Jahr 2019 – nicht realisierbar sein.

Die Entscheidung ist gefallen: Es wird ein Kleines Bühnen-Fest – SR 1040041

Harald Böhlmann © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Aus jetziger Sicht wird vermutet, und für die Planung unterstellt, dass wie im Vorjahr – Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen auf festen Plätzen und unter Wahrung der Mindestabstände möglich sein werden. Auf dieser Grundlage sind nun drei verschiedene Veranstaltungen geplant, zwar alle im gleichen Format „Mix-Show“, aber auf Bühnen an drei verschiedenen Orten im Großen Garten, die unabhängig voneinander funktionieren und auch separat begehbar sind, und auf denen in wöchentlichem Wechsel unterschiedliche Programme gezeigt werden. Auf diese Weise werden in der Zeit vom 30. Juni bis 25. Juli 2021 zehn verschiedene Mix-Shows stattfinden, die im Rahmen einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Kleines Bühnen-Fest“ dem Publikum präsentiert werden.

Zum Auftakt gibt es vom 30. Juni bis zum 04. Juli in einer Co-Produktion von ‚Kleines Fest‘ und ‚Feuerwerk der Turnkunst‘ eine eigens für das Gartentheater entwickelte Sondershow: „Feuerwerk der Turnkunst Open-Air 2021“.

Vom 06. bis zum 25. Juli 2021 werden dann auf den drei Bühnen im Großen Garten jeweils drei unterschiedliche Programme präsentiert: Jedes Programm mit vier bis fünf Künstlern/Ensembles in einer „MixShow“ von 90 bis 100 Minuten Dauer. Auf jeder Bühne gibt es täglich (außer montags) zwei Vorstellungen, um 17.00 Uhr und um 20.00 Uhr. Die Programme/Künstlerbesetzungen auf den Bühnen wechseln wöchentlich. Das bedeutet: In knapp 4 Wochen stehen insgesamt zehn unterschiedliche Shows zur Auswahl. Damit werden an 23 Veranstaltungstagen insgesamt 118 Vorstellungen gegeben, bei denen bis zu 29 500 Gäste in den Genuss exzellenter Kleinkunst im zauberhaften Ambiente des Großen Gartens kommen können.

Für die drei Bühnen des „Kleinen Bühnen-Fests“ im Gartentheater, auf der „Bühne Festwiese“ und auf der „Bühne an der Graft“ hat Harald Böhlmann, Erfinder und seit 36 Jahren Leiter des Kleinkunstfestivals, rund 30 Künstler, Künstlerinnen und Ensembles aus seinem legendären Zylinder gezaubert: Stand-up-Comedians, Kabarettisten, Bauchredner, Akrobaten und Artisten, Zauberer, Entertainer und Clowns der vornehmlich deutschen Kleinkunstszene – viele von ihnen tv-bekannt. Es sind Publikumslieblinge der letzten Festivaljahre wie auch viel versprechende Neuentdeckungen.

Zu erleben sind neben vielen anderen der Clown Peter Shub, die Standup-Comedians Sascha Korf, Mirja Regensburg und Timo Wopp. Zauberer Desimo und Jan Logemann verblüffen. Matthias Brodowy und Fatih Çevikkollu liefern Kabarett auf höchstem Niveau. Siegfried & Joy machen so manches Zaubershow-Klischee zunichte, während das Duo Sonambul in die Köpfe der Gäste schaut. Mit von der Partie sind auch die einzigartige Bauchsängerin Murzarella und Bauchredner Jörg Jará, Beatboxer Pete the Beat, Klappmaul Werner Momsen und die temporeichen Akrobaten Jambo Brothers.

Die Entscheidung ist gefallen: Es wird ein Kleines Bühnen-Fest – SR 1040186

Artistik vom Feinsten aus dem Jahr 2019 – Die Jambo Brothers © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ist begeistert von der geplanten Veranstaltungsreihe: „Wir freuen uns sehr, dass der ‚Mann mit dem Zylinder‘ und sein Team unter den restriktiven Bedingungen auch dieses Jahres ein tolles Programm auf die drei Bühnen bringen werden“. Das wohl durchdachte Konzept schaffe stimmungsvolle Atmosphäre und wahre die Sicherheit des Publikums.

Die Preise der Eintrittskarten liegen zwischen 24,00 und 35,00 Euro. Für jede Show können maximal vier Eintrittskarten erworben werden. Die Plätze sind nummeriert. Sollte die Nachfrage nach Karten das Angebot übersteigen, wird das bewährte Losverfahren eingesetzt.

Der Kartenvorverkauf (nur online) startet am 10. April und läuft bis zum 26. April 2021. Alle bis dahin eingehenden Bestellungen sind verbindlich und werden gleichrangig behandelt, also unabhängig vom Eingangsdatum. Wenn mehr Bestellungen eingehen als Eintrittskarten vorhanden sind, werden die Karten in einem anonymisierten Verfahren unter notarieller Aufsicht ausgelost. Es gibt keine Abendkasse.

Informationen zum Programm oder zur Bestellmöglichkeit findet man unter www.kleinesfest-hannover.de. Direkt bestellt werden können Karten unter www.vorverkauf-kleinesfest.de. Alle Besteller/innen erhalten bis spätestens Ende Mai Nachricht. Die Karten werden ausschließlich per Post verschickt.

Der Verkauf der Eintrittskarten erfolgt unter dem Vorbehalt, dass die Veranstaltungen durch die zuständige Behörde genehmigt werden, und dass alle Veranstaltungen unter den zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden aktuellen Hygiene- und sonstigen Corona-Regeln stattfinden.

Das „Kleine Bühnen-Fest 2021“ ist eine Veranstaltungsreihe der Landeshauptstadt Hannover/Kleines Fest. Finanziell unterstützt wird es von der Sparkasse Hannover.

  • Mi, 30. Juni bis So, 04. Juli 2021 „Feuerwerk der Turnkunst – Open Air 2021“
  • Di, 06. bis So, 11. Juli 2021 3 verschiedene Mixed-Shows
  • Di, 13. bis So, 18. Juli 2021 3 verschiedene Mixed-Shows
  • Di, 20. bis So, 25. Juli 2021 3 verschiedene Mixed-Shows

Beginn: jeweils um 17:00 und 20:00 Uhr

Ticketpreise:

dienstags bis donnerstags:

17:00 Uhr: 24,00 und 27,00 Euro

20:00 Uhr: 27,00 und 30,00 Euro

freitags bis samstags:

17:00 Uhr: 30,00 und 33,00 Euro

20:00 Uhr: 32,00 und 35,00 Euro

sonntags:

17:00 Uhr: 32,00 und 35,00 Euro

20:00 Uhr: 30,00 und 33,00 Euro

Übliche Ermäßigungen; jeweils 5,00 Euro

Wer schon einmal durch das Programm des „Kleinen Bühnen-Fest 2021“ stöbern möchte, der kann sich über das folgende PDF-File informieren (weitere Informationen gibt es auf www.kleinesfest-hannover.de):

Sicherheitsfehler: PDF-Dateien müssen auf der selben Domäne wie diese Website gehostet sein.

PDF ist gehosted auf: http://https%3A%2F%2Fbg-press.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F04%2FProKleinesBu%CC%88hnenFest-2021.pdf aber diese Site ist: https://bg-press.de

„Licht aus. Klimaschutz an“: Earth Hour am Sonnabend setzt ein Zeichen – Earth Hour CMM© Carl-Marcus Müller

„Licht aus. Klimaschutz an“: Earth Hour am Sonnabend setzt ein Zeichen

28. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM/cmm). Signal für das Klima: Am heutigen Sonnabend (27. März) um 20.30 Uhr fand weltweit die jährliche Earth Hour statt. In Millionen privater Haushalte auf der ganzen Welt, Tausenden Städten und Unternehmen galt dann für eine Stunde: „Licht aus. Klimaschutz an.“

Zum siebten Mal beteiligte sich die Landeshauptstadt an der Aktion des World Wide Fund of Nature (WWF). In Hannover wurde zum Beispiel die Außenbeleuchtung am Neuen Rathaus, Alten Rathaus, an der Oper, am VWN-Tower, verschiedenen Kirchen und Museen sowie Unternehmensgebäuden für eine Stunde abgeschaltet. „Mit der Earth Hour haben wir als Kommune die Möglichkeit, ein deutliches und sichtbares Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz und einen bewussteren Umgang mit Energie zu setzen. Deshalb machen wir mit. Auch alle Hannoveraner*innen sind eingeladen, an der Earth Hour teilzunehmen und gemeinsam ein Signal für die Zukunft unseres Planeten zu setzen“, sagt Oberbürgermeister Belit Onay.

Die Treibhausgasemissionen dauerhaft zu senken, ist erklärtes Ziel der Landeshauptstadt Hannover. Durch einen Ratsbeschluss im Juni 2020 wurde zuletzt das Klimaschutzprogramm weiter geschärft. Das Ziel einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 95 Prozent und die Halbierung des Energieverbrauchs im Stadtgebiet (bezogen auf 1990) wurde auf 2035 vorgezogen. Die Landeshauptstadt soll somit bereits 15 Jahre früher als bisher geplant klimaneutral werden.

Die „Stunde der Erde“ wwurde auf allen Kontinenten in über 180 Ländern begangen. Weltweit nahmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland sind es in diesem Jahr fast 400 Orte. Unzählige berühmte Bauwerke blieben symbolisch für 60 Minuten im Dunkeln, darunter etwa das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.

Weitere Informationen zur „Earth Hour“ bietet das Internet unter www.wwf.de/earthhour

„Licht aus. Klimaschutz an“ – Earth Hour

„Licht aus. Klimaschutz an“

25. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Signal für das Klima: Am kommenden Sonnabend (27. März) um 20.30 Uhr findet weltweit die jährliche Earth Hour statt. In Millionen privater Haushalte auf der ganzen Welt, Tausenden Städten und Unternehmen gilt dann für eine Stunde: „Licht aus. Klimaschutz an.“

Zum siebten Mal beteiligt sich die Landeshauptstadt an der Aktion des World Wide Fund of Nature (WWF). In Hannover wird zum Beispiel die Außenbeleuchtung am Neuen Rathaus, Alten Rathaus, an der Oper, am VWN-Tower, verschiedenen Kirchen und Museen sowie Unternehmensgebäuden für eine Stunde abgeschaltet. „Mit der Earth Hour haben wir als Kommune die Möglichkeit, ein deutliches und sichtbares Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz und einen bewussteren Umgang mit Energie zu setzen. Deshalb machen wir mit. Auch alle Hannoveraner*innen sind eingeladen, an der Earth Hour teilzunehmen und gemeinsam ein Signal für die Zukunft unseres Planeten zu setzen“, sagt Oberbürgermeister Belit Onay.

Die Treibhausgasemissionen dauerhaft zu senken, ist erklärtes Ziel der Landeshauptstadt Hannover. Durch einen Ratsbeschluss im Juni 2020 wurde zuletzt das Klimaschutzprogramm weiter geschärft. Das Ziel einer Minderung der Treibhausgasemissionen um 95 Prozent und die Halbierung des Energieverbrauchs im Stadtgebiet (bezogen auf 1990) wurde auf 2035 vorgezogen. Die Landeshauptstadt soll somit bereits 15 Jahre früher als bisher geplant klimaneutral werden.

Die „Stunde der Erde“ wird auf allen Kontinenten in über 180 Ländern begangen. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland sind es in diesem Jahr fast 400 Orte. Unzählige berühmte Bauwerke werden symbolisch für 60 Minuten im Dunkeln bleiben, darunter etwa das Brandenburger Tor in Berlin, der Big Ben in London oder die Christusstatue in Rio de Janeiro.

Weitere Informationen zur „Earth Hour“ bietet das Internet unter www.wwf.de/earthhour

Folgende Gebäude in Hannover sind an dieser Aktion beteiligt:

„Licht aus. Klimaschutz an“ – Earth Hour Gebäude Hannover

© Stadt Hannover

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9014 2

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen

20. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die im Hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Freitagabend erfolgreich entschärft worden. Rund 430 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst waren im Einsatz. Die Einsatzplaner der Feuerwehr hatten sich schon im Vorfeld in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover auf die zusätzlichen Herausforderungen der Durchführung einer Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme in Pandemiezeiten vorbereitet.

Im Zuge von Sondierungen auf einer Fläche in der Anderter Straße im Stadtteil MisburgSüd wurde am gestrigen Donnerstagnachmittag eine britische Fünf-Zentner-Bombe lokalisiert. Da sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes weitere Verdachtspunkte auf Bombenblindgänger befanden, entschieden die Einsatzplaner in Abstimmung mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) eine sofortige Entschärfung oder gar notwendige Sprengung nicht durchzuführen. Die Untersuchung von Verdachtspunkten am heutigen Freitagvormittag bestätigte den weiteren Kampfmittelverdacht jedoch nicht.

Für die Entschärfung der britischen Fünf-Zentner-Bombe war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1000 Metern um den Fundort zu evakuieren. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme im östlichen Hannover waren etwa 3.800 Bürger*innen, die aufgefordert wurden, ihre Häuser und Wohnungen um 16:30 Uhr zu verlassen.

Insgesamt suchten 316 Bürger*innen die Betreuungsstellen in den Sporthallen des Schulzentrum Misburg und der Pestalozzischule auf. 41 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Die Betreuungsstellen wurden umfangreich mit Hygienemitteln und Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Für Fälle bei denen nach kontaktloser Messung der Körpertemperatur ein Anfangsverdacht bestand, stand ein Schnelltest-Team bereit.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover erfolgte die Identifikation einer Person im Evakuierungsbereich, die sich aufgrund von Anordnungen in häuslicher Quarantäne befand. Diese wurde durch die Einsatzkräfte transportiert und unter Quarantänebedingungen in einer Betreuungsstelle untergebracht. Alle Einsatzkräfte wurden vor Einsatzbeginn einem Corona-Schnelltest unterzogen worden, die in allen Fällen negativ ausfielen.

Um 19:45 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen. Da sich bei der Entschärfung der Zünder sowie eine Detonatoreinheit löste, machten die Spezialisten des KBD durch eine Sprengung kleineren Umfangs diese Einheit unschädlich. Um 20:43 Uhr konnten daraufhin alle Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Hannovers Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe und der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg zeigten sich nach Abschluss der Kampfmittelbeseitigung vor dem Hintergrund coronabedingter Anpassung der Einsatzabläufe äußerst zufrieden mit dem zügigen Verlauf der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme. Sie betonten die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte. So konnte die Kampfmittelbeseitigung nach etwas mehr als vier Stunden abgeschlossen werden. Hierfür dankten sie den von der Evakuierung betroffenen Einwohner*innen, den vielen überwiegend ehrenamtlichen Helfer*innen sowie den Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ausdrücklich. Das Gesundheitsamt der Region Hannover begleitete die Kampfmittelbeseitigung und beriet die Einsatzkräfte bei der Umsetzung der Hygieneschutzmaßnahmen. Auch die Corona-Verordnung wurde für die von der Evakuierung betroffenen Menschen in Bezug auf die Kontaktbeschränkungen kurzzeitig aufgehoben.

Eingesetzt waren rund 430 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen im Einsatz. Beim Bürgertelefon gingen bis um 21:15 Uhr 1395 Anrufe ein.

  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8905
    Ehrenamtliche Einsatzkräfte des DRK-Region Hannover rüsten die Behelfsunterkunft für Liegendpatienten aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8935
    Eine Behelfsunterkuft für liegende evakuierte Patienten im Schulzentrum Misburg. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8936
    Einsatzkräfte warten auf die Durchführung des Corona-Schnelltest, den alle eingesetzten Helferinnen und Helfer durchlaufen müssen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8946
    Vor Evakuierungsbeginn wird bei allen Einsatzkräften ein Corona-Schnelltest durchgeführt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8952
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8957
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8963
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8968
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8977
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8982
    Die DLRG hat eine Behelfsunterkunft in der Sporthalle der Pestalozzischule eingerichtet. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 8990
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9001
    Seit 16:30 Uhr werden Bewohner des Stadtteils Misburg-Süd in Hannover wegen einer Kampfmittelentschärfung evakuiert. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen planmäßig.© Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9002
    Das weiße Zelt markiert auf der Baustelle die Fundstelle des Blindgängers an der Anderter Straße. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9007
    Mehrere bettlägrige Patienten werden aus dem Evakuierungsgebiet zur Notunterkunft transportiert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9009
    Auch Busse der ÜSTRA und der Johanniter werden für den Transport von Evakuierten genutzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9014
    Bei allen Personen wird vor Betreten der Behelfsunterkunft Fieber gemessen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9026
    Vor Evakuierungsbeginn wird bei allen Einsatzkräften ein Corona-Schnelltest durchgeführt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9044
    Der Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe informiert gemeinsam mit dem Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg an der Einsatzleitung die Pressevertreter über den Ablauf des Einsatzes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

 

Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8757 2

Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover

19. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Auslieferung der neuen in leuchtgelb und dunkelblau gehaltenen Schutzausrüstung bei der hannoverschen Berufsfeuerwehr hat bereits begonnen. Die Ausstattung aller Einsatzkräfte im Rettungsdienst wird bis Ende dieser Woche abgeschlossen sein. Insgesamt beschaffte der Fachbereich Feuerwehr 4500 modulartig zu verwendende Hard- und Softshell-Jacken sowie Rettungsdiensthosen.

Ein hohes Maß an Funktionalität, Tragekomfort und Sicherheit wird durch die neue Schutzkleidung gewährleistet. Des Weiteren sorgt die besonders gute Warnwirkung des Outfits für ein hohes Maß an Sichtbarkeit und ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt.

Mit Einführung der neuen Schutzkleidung für die Feuerwehr Hannover wird ein hohes Maß an Funktionalität, Tragekomfort und Sicherheit für die Einsatzkräfte im Rettungsdienst unserer Berufsfeuerwehr gewährleistet. Damit sind die hannoverschen Retter im täglichen Einsatz auch bei extremen Wettersituationen bestens geschützt.

Die gesetzlichen sowie arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben für die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung im Rettungsdienst haben sich in dem mehr als 10 Jahre andauernden Nutzungszeitraum der bisherigen Schutzkleidung derart geändert, dass diese auch durch zusätzliche Modifikationen an den vorhandenen Modellen nicht mehr erreicht werden konnten. Neben den Anforderungen wie Infektionsschutz, Schutz vor mechanischen Einwirkungen, Schutz vor klimatischen Einwirkungen (Nässe, Wind, Umgebungskälte), Schutz vor Gefahren im öffentlichen Verkehrsraum und Waschbeständigkeit galt es hinsichtlich der technischen Funktionalität die Einsatzanforderungen der Notfallrettung in einer Großstadt zu berücksichtigen.

Die neue in leuchtgelb und dunkelblau gehaltene Schutzausrüstung für die rund 450 in der Notfallrettung tätigen Einsatzkräfte der hannoverschen Berufsfeuerwehr besteht aus zwei persönlich zugeordneten Windjacken (Softshell-Jacken) und zwei Regenjacken (Hardshell-Jacken), sowie Rettungsdiensthosen, die für eine Poolverwaltung auf den Feuer- und Rettungswachen beschafft wurden. Die Kosten für die Ausstattung mit den 4500 modulartig zu verwendenden Hard- und Softshell-Jacken sowie Rettungsdiensthosen beläuft sich auf rund 430.000 Euro. Eine Reservevorhaltung der Schutzausrüstung in der Bekleidungskammer der Feuerwehr ist hierbei berücksichtigt.

„Um die Herausforderungen und Aufgaben der Notfallrettung in einer Großstadt mit mehr als 60.000 Einsätzen bei der Berufsfeuerwehr zu meistern, ist eine bestmögliche persönliche Schutzausrüstung für unsere Einsatzkräfte erforderlich. Mit dem neuen Outfit werden nicht nur diese Anforderungen erfüllt. Die besonders gute Warnwirkung sorgt außerdem für ein hohes Maß an Sichtbarkeit und ein neues Erscheinungsbild unserer Retter in der Landeshauptstadt“, hob Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe hervor. Der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg fügte an, dass dem Rettungsdienstpersonal mit dieser Beschaffung eine Schutzkleidung zur Verfügung steht, die sich insbesondere durch hohe Funktionalität, Schutzwirkung und Tragekomfort auszeichnet.

  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8704
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8757
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8772
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. Vorstellung mit dem Feuerwehrdezernenten Dr. Axel von der Ohe (re.) und dem Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg (li.) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8808
    Daniela Primus und Lars Böttcher präsentierten die neue Schutzkleidung, die mit der besonders gute Warnwirkung für ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt sorgt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8816
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8832
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8848
    Daniela Primus und Lars Böttcher präsentierten die neue Schutzkleidung, die mit der besonders gute Warnwirkung für ein neues Erscheinungsbild der Retter in der Landeshauptstadt sorgt © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8867
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue Schutzausrüstung für Einsatzkräfte im Rettungsdienst bei der Feuerwehr Hannover – BGPress 8896
    Der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr Hannover erhält neue funktionale Schutzbekleidung in neongelb / blau. Links die ehemalige Rettungsdienstbekleidung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg – BGPress 8669 2© Bernd Günther

Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg

18. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwochabend ging die Meldung zu einer Rauch- und Flammentwicklung aus einem Sandstrahl- und Lackierbetrieb im Lohweg in der Regionsleitstelle ein. Die ersteintreffenden Brandschützer erkannten schon auf der Anfahrt einen weithin sichtbaren Feuerschein aus einem rund 800 Quadratmeter großen Hallenkomplex.

Noch während der Vorbereitungen für die ersten Löschmaßnahmen forderte der Einsatzleiter einen weiteren Löschzug sowie auch Spezialeinsatzfahrzeuge für Großeinsätze zur Einsatzstelle an. Durch einen massiven Löscheinsatz gelang es den Einsatzkräften, das Feuer einzudämmen und eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Einstellung des Bahnverkehrs auf der direkt neben dem Gewerbegrundstück verlaufende Güterbahnstrecke der DB AG wurde durch die Einsatzleitung angefordert. Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer meldeten die Brandschützer „Feuer aus“. Verletzte gab es bei diesem Einsatz nicht zu verzeichnen.

Gegen 20:00 Uhr meldete die Fahrdienstleitung der DB AG die Rauchentwicklung mit Feuerschein aus dem Gewerbetrieb im Lohweg. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zunächst zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Misburg sowie den Rettungsdienst in den Stadtteil Misburg-Süd. Kurz nach Eintreffen erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte einen weiteren Löschzug, weitere Ortsfeuerwehren sowie auch Spezialeinsatzfahrzeuge für Großeinsätze an. Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren im Innenangriff ein und bekämpften die Flammen auch über den Werfer eines Drehleiterfahrzeuges mit Löschwasser. Da es sich bei dem Gewerbetrieb um einen Sandstrahl- und Lackierbetrieb handelte, leiteten die hinzugezogenen Spezialeinsatzkräfte für Gefahrguteinsätze Schadstoffmessungen in der Umgebung der Einsatzstelle ein. Die Messungen ergaben keine die Grenzwerte überschreitenden Schadstoffkonzentrationen.

Eine Brandausbreitung konnte durch den zügig vorgetragenen Löschangriff verhindert werden. Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer vermeldeten die Einsatzleitung „Feuer aus“. Auch die Sperrung der Güterbahnstrecke konnte zu diesem Zeitpunkt aufgehoben werden.

Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg – BGPress 8677

Am Mittwochabend kam es im Stadtteil Misburg im Lohweg zu einem Feuer in einer Lagerhalle für Industrielackierungen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Umfangreiche Nachlöscharbeiten und Entrauchungsmaßnahmen mussten in dem Hallenkomplex durchgeführt werden. Dazu kam ein Löschunterstützungsfahrzeug zum Einsatz, welches durch spezielle Hochleistungslüfter auf einem kettengetriebenen Fahrgestell für die Rauch- und Wärmeabfuhr bei Bränden in Industrieanlagen geeignet ist.

Mit Wärmebildkameras suchten die Brandschützer die Brandstelle nach möglicherweise noch vorhandenen Glutnestern ab. Seitens des Energieversorgers enercity erfolgte die Trennung des Gebäudes von der Strom- und Gasversorgung.

Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 38 Fahrzeugen und 124 Einsatzkräften für rund drei Stunden im Einsatz.

Hannover belegt erneut den zweiten Platz bei ADFC-Fahrradklima-Test 2020 – Radfahren

Hannover belegt erneut den zweiten Platz bei ADFC-Fahrradklima-Test 2020

16. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei der großen Online-Umfrage des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020 hat Hannover erneut den zweiten Platz in der Kategorie der Städte über 500.000 Einwohner*innen belegt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg verkündeten am heutigen Dienstag die Gewinner-Städte im Rahmen der digitalen Abschlussveranstaltung zum ADFC-Fahrradklimatest in Berlin.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay verfolgte die Veranstaltung im Livestream. Die Platzierung sieht er einerseits als Bestätigung, dass die städtischen Aktivitäten zur Förderung des Radverkehrs in der Stadt und der Stadtgesellschaft ankommen, und andererseits als einen Ansporn: „Ich freue mich, dass Hannover erneut den zweiten Platz erhalten hat und wir damit diesen Platz verteidigt haben. Sie können sich aber denken, dass mich die Gesamtnote natürlich nicht zufrieden stellt. Ich verstehe das als Handlungsauftrag, unsere guten Planungen schnell umzusetzen, um kurzfristig sichtbare Ergebnisse zu schaffen – zum Beispiel mit unseren Velorouten. Wir sind noch lange nicht fertig. Wir fangen gerade erst an. Diese Auszeichnung ist dafür ein guter Rückenwind.“

Die Stadtverwaltung plant bis zum Jahr 2025 den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr Hannovers auf 25 Prozent zu steigern. Radfahren soll eine Mobilitätsalternative sein zu bestehenden Verkehrssystemen, wie dem Autoverkehr oder dem ÖPNV. Das Rad ist dabei nicht mehr nur das individuelle Fortbewegungsmittel, sondern eingebunden in eine Verkehrs-, Park- und Werkstattinfrastruktur. Die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests geben den Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg der Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen.

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und fand 2020 zum neunten Mal statt – diesmal mit einem Rekord von fast 230.000 Teilnehmer*innen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den ADFC-Fahrradklima-Test aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans.

Besetzung des Wirtschafts- und Umweltdezernats wird ausgeschrieben – Tegtmeyer Dette 1277539

Besetzung des Wirtschafts- und Umweltdezernats wird ausgeschrieben

12. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Stelle der Wirtschafts- und Umweltdezernent*in wird neu ausgeschrieben. Die bisherige Amtsinhaberin Sabine Tegtmeyer-Dette steht für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung und scheidet zum 31. Juli 2021 aus der Stadtverwaltung aus.

Sabine Tegtmeyer-Dette: „Ich durfte Hannover in einer bewegten Zeit als Dezernentin unterstützen. Die Aufgabe ist sehr spannend und ehrenvoll. Ich habe mich jedoch entschieden, neue Wege zu beschreiten.“ Tegtmeyer-Dette, die gleichzeitig erste Stadträtin ist, hat in ihrer Amtszeit gleich zwei Mal die Führung im Rathaus übernommen. Zunächst in der Zeit, in der der ehemalige Oberbürgermeister Stephan Weil sein Amt niedergelegt hatte, um als Ministerpräsident zu kandidieren. Später erneut, nachdem Stefan Schostok in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Oberbürgermeister Belit Onay bedauert die Entscheidung: „Sabine Tegtmeyer-Dette ist eine äußerst engagierte, fachkundige und erfolgreiche Dezernentin. Sie hat sich über Partei- und Stadtgrenzen hinaus Ansehen erworben. Ich hätte gerne mit ihr weitergearbeitet.“ Tegtmeyer-Dette erklärt ihre Entscheidung zum Austritt aus der Stadtverwaltung mit dem Wunsch, noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen: „Ich bin jetzt 60 Jahre alt. Ich arbeite und gestalte gerne und freue mich auf neue Herausforderungen.“ Wichtig sei es ihr aber, bis zum Ende ihrer Amtszeit bei der Stadt Vollgas zu geben: „Jetzt ist noch nicht die Zeit, um Bilanz zu ziehen. Bis August ist noch einiges zu tun.“

Onay erklärt, er wolle die frei werdende Stelle möglichst zeitnah ausschreiben: „Das Umwelt- und Wirtschaftsdezernat ist eine Schlüsselposition für die Stadt, gerade in Coronazeiten. Wir schreiben die Stelle zeitnah aus und wollen möglichst schnell neu besetzen.“ Er erklärt darüber hinaus, sich mit dem Ampelbündnis darüber einig zu sein, dass in Zusammenhang mit der Neubesetzung des Dezernats eine neue Erste Stadträt*in zu wählen sei. Hierzu wird der Oberbürgermeister dem Rat zu gegebener Zeit ebenfalls einen Vorschlag unterbreiten.

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