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Schlagwortarchiv für: Hannover

Verstärkung für die InstaCops der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen – Instcops BS

Verstärkung für die InstaCops der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen

14. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit „Niklaas“ vom Bereitschaftspolizei-Standort Braunschweig und „Ronja“ aus Hannover berichtet nun ein vierköpfiges Team über die spannende Arbeit der Bereitschaftspolizei auf Instagram

Polizeikommissar Niklaas Unger (28; Instagram: polizei.zpd.nu) aus der 3. Bereitschaftspolizeihundertschaft und Polizeikommissarin Ronja Schubert (26; Instagram: polizei.zpd.rs) aus der Technischen Einsatzeinheit (TEE) in Hannover erweitern seit dem 24. August dieses Jahres das InstaCop-Team unserer Behörde auf Instagram und präsentieren dort mit persönlichen Einblicken ihren spannenden und facettenreichen Arbeitsalltag.

Ronja Schubert ist in einem unverzichtbaren Einsatzbereich der Bereitschaftspolizei tätig, der mit ausgewiesenem persönlichen und technischem Know-how die Polizei Niedersachsen sowohl im Alltag als auch im Einsatz unterstützt. Die Rede ist von der TEE, die an ihren Standorten in Hannover, Oldenburg und Braunschweig unter anderem von Polizeitaucherinnen und -tauchern über polizeilich genutzte Drohnen bis hin zu Wasserwerfern und gepanzerten Sonderwagen vieles bereithält. „Viele Follower sind überrascht, welche Spezialwerkzeuge und -fahrzeuge zu unserem Repertoire gehören. Schließlich denkt nicht jeder bei Lkws, Frontladern oder Gabelstaplern sofort an Polizei“ sagt die junge Beamtin. „Vor diesem Hintergrund möchte ich Interessierten einen polizeilichen Arbeitsbereich näherbringen, den viele immer noch als klassische Männerdomäne wähnen. Inzwischen sieht aber auch hier die Wirklichkeit ganz anders aus!“

Niklaas Unger hat es sich zum Ziel gesetzt, in seinen Beiträgen über seinen Arbeitsalltag bei polizeilichen Großeinsätzen wie Demonstrationen oder Großveranstaltungen zu berichten. Üblicherweise gehören auch Fußballspiele dazu, die jedoch in Zeiten von Corona in den vergangenen Wochen als „Geisterspiele“ ausgetragen wurden. Besonders nachgefragt sind aber auch Informationen über die zahlreichen Fortbildungen und Trainings, die er und seine Kolleginnen und Kollegen regelmäßig absolvieren. „Für viele Menschen ist auch die Arbeit der Bereitschaftspolizei sehr spannend. Das zeigen mir die vielen Fragen, die mich zu meinem Alltag erreichen. An dem Punkt möchte ich anknüpfen – mit interessanten Geschichten, die für mich Alltag aber für viele andere immer noch außergewöhnlich sind“, schildert Niklaas Unger.

Die ersten Reaktionen auf die beiden neuen InstaCops waren beeindruckend: Nach nur 24 Stunden hatten beide über 1.200 Follower und knapp 5.000 Profilaufrufe – Tendenz stark ansteigend. „Das ist Wahnsinn! Mit einer solchen Resonanz haben wir beide tatsächlich nicht gerechnet“, zeigen sich die beiden immer noch beeindruckt.

Mit „Ronja“ und „Niklaas“ ist aus einem Duett nun ein Quartett geworden: Mit Polizeikommissarin Rita Laschenko (Instagram: polizei.zpd.rl) vom Standort Oldenburg und Polizeioberkommissarin Anouk Retzlaff (Instagram: polizei.zpd.ar) aus Hannover zeigen bereits seit November 2019 zwei Kolleginnen der Bereitschaftspolizei auf Instagram digital ihr „Gesicht“.

„Die positive Resonanz auf unsere ersten beiden InstaCops hat gezeigt, dass auch in Social Media ein großes Interesse an der Arbeit der Bereitschaftspolizei besteht. Das hat uns dazu ermutigt, unser Social-Media-Angebot noch weiter auszubauen. Mit nun vier InstaCops sind wir sowohl inhaltlich als auch in der Fläche Niedersachsens noch breiter aufgestellt.“, so Polizeipräsidentin Christiana Berg. „Nicht zuletzt bringen auch Niklaas Unger und Ronja Schubert die persönlichen Eigenschaften mit, die ich mir für eine moderne Polizeiarbeit vorstelle: Bürgernähe, Professionalität, Transparenz und Offenheit. Ich freue mich sehr über ihren beeindruckenden Start und die bislang positiven Feedbacks!“

Auch der Leiter der Bereitschaftspolizei Guido von Cyrson begrüßt das Engagement seiner beiden jungen Mitarbeitenden: „Gerade junge Menschen, womöglich mit dem Berufswunsch „Polizei“ können sich bei und über unsere InstaCops direkt und persönlich über unsere breitgefächerte Arbeit informieren. Wir spüren schon jetzt: Das Engagement auf Social Media hilft uns sehr!“

Stichworte „InstaCops“ und „Community Policing“ in Niedersachsen:

Die Idee der „Instacops“ hat ihren Ursprung in Großbritannien sowie in den Niederlanden. An die positiven Erfahrungen dort anknüpfend legt auch die Polizei Niedersachsen im Rahmen ihrer Social-Media-Strategie großen Wert auf eine möglichst authentische sowie transparente Außendarstellung. Inzwischen präsentieren sich 19 Polizeibeamtinnen und -beamte, Ermittlerinnen und Ermittler sowie vier Angehörige der Bereitschaftspolizei auf insgesamt 23 personalisierten Accounts auf Facebook (11), Twitter (2) und Instagram (10). Darüber hinaus stellen unterschiedlichen Dienststellen der Polizei Niedersachsen ihre Arbeit aktuell auf 97 weiteren Accounts auf Facebook, Twitter sowie Instagram, dar – Tendenz weiterhin steigend.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5190© Bernd Günther

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen

13. September 2020/in Hannover

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover zieht eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen anlässlich mehrerer Versammlungen im Zusammenhang mit dem Thema Corona. Größere Störungen haben die Einsatzkräfte durch konsequentes Einschreiten verhindert. Durch das Nichtragen der Mund-Nase-Bedeckung ist es zu zeitlichen Verzögerungen des Aufzugs der Versammlung „Walk to freedom“ gekommen.

Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover waren für den heutigen Tag mehrere versammlungsrechtliche Aktionen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie angezeigt worden. Neben zwei Versammlungen, die sich kritisch mit den damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen auseinandersetzten, waren auch mehrere Gegenversammlungen angezeigt worden.

Gegen die Corona-Maßnahmen protestierte eine von der privaten Initiative „Walk to freedom“ angezeigten Versammlung unter dem Motto „Die Pandemie ist vorbei – für die sofortige Wiederherstellung unserer Grundrechte“. Die Teilnehmenden dieses Aufzugs hatten sich auf dem Waterlooplatz versammelt. Zu einer Auftaktkundgebung hatten sich dort zunächst etwa 550 Teilnehmende getroffen. Weil bereits hier diverse Demonstrierende keine Mund-Nase-Bedeckung trugen, verzögerte sich der Beginn des Aufzugs, der anschließend durch Teile der hannoverschen City ging, deutlich.

Von rund 70 Teilnehmenden wurden ärztliche Atteste vorgelegt, die ihre Befreiung davon belegen sollten. Im Zusammenhang mit den polizeilichen Überprüfungen ergaben sich Hinweise, dass mehrere dieser Dokumente mutmaßlich gefälscht waren. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungen ein. Schließlich setzte sich der Marsch gegen 14:15 Uhr in Bewegung. Daran nahmen bis zu zirka 1 100 Personen teil. Da sich auch während des Streckenverlaufes viele dieser Versammlungsteilnehmenden abermals nicht an die Beschränkung zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gehalten hatten, musste der Aufzug mehrfach von der Polizei gestoppt werden. Ein Teilnehmender wurde aus der Versammlung ausgeschlossen, weil er trotz wiederholter Aufforderung das Tragen der vorgeschriebenen Bedeckung verweigerte. Insgesamt kam es hierdurch zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen, so dass eine Verkürzung der Versammlungsroute durch die Polizei verfügt wurde.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5134

Die Polizeikräfte in Hannover waren auf die angekündigten Kundgebungen gut vorbereitet. © Bernd Günther

Gegen 16:00 Uhr kamen die Teilnehmenden schließlich auf dem Georgsplatz an, wo sie sich mit der Versammlung der Gruppe „Selbstbestimmtes Leben“, die zum gleichlautenden Thema demonstrierte, zusammenschlossen. Nachdem Teile der beiden Versammlungen die Örtlichkeit bereits verlassen hatten, nahmen noch etwa 900 Personen an der dortigen Kundgebung teil, die gegen 19:50 Uhr endete.

Die ebenfalls für heute angezeigten Gegenversammlungen verliefen im Wesentlichen störungsfrei. Die „Demonstration gegen die Verbreitung von Verschwörungsmythen“ der Linksjugend Hannover hatte gegen 13:00 Uhr auf dem südlichen Waterlooplatz begonnen. Die dort bis zu 200 demonstrierenden Personen folgten unter polizeilicher Begleitung mit Abstand dem Aufzug der Initiative „Walk of freedom“.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5189

Im Bereich des Waterlooplatzes kam es auch zu einer Gegenversammlung © Bernd Günther

Eine stationäre Kundgebung der Gruppe „Aufstehen gegen Rassismus“ unter dem Thema „Sie marschier’n mit Nazis und Faschisten!“ am südlichen Opernplatz wurde mit etwa 450 Teilnehmenden durchgeführt und gegen 16:15 Uhr beendet.

Die zunächst durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angezeigten Gegenversammlungen auf dem Hannah-Arendt-Platz und am Platz der Göttinger Sieben waren am heutigen Morgen kurzfristig durch die Anzeigenden abgesagt worden.

Dennoch kam es auf dem Platz der Göttinger Sieben zur Zusammenkunft von etwas über 100 Personen des linken Spektrums. Diese wurde durch die Polizei als Spontanversammlung bewertet und eng begleitet. Zu größeren Zwischenfällen kam es auch hier nicht.

Auch zwei weitere Versammlungen in der Innenstadt außerhalb des Corona-Kontextes verliefen störungsfrei. Hierzu hatten die Initiative 48 Jahre UJZ Korn unter dem Motto „Was tun, weil’s brennt! 48 Jahre UJZ Korn – 99 Jahre Rote Hilfe – Immer Antifa“ mit bis zu 100 Teilnehmenden sowie zum Thema „Hautierhaltung“ das PETA Streetteam mit letztlich zirka zehn Teilnehmenden aufgerufen.

Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeivizepräsident Jörg Müller, zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf des aktuell noch andauernden Einsatzes zufrieden. „Das taktische Konzept ist aufgegangen, alle angezeigten Versammlungen konnten stattfinden und Störungen verhindert werden.“ Unverständnis äußerte der Einsatzleiter zu der unzulänglichen Umsetzung der Beschränkung, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. „Aus diesem Grund konnte der Aufzug erst später loslaufen und musste zweimal angehalten werden, um diese Beschränkung durchzusetzen.“

Aktuell 315 mit Covid-19 Infizierte in der Region Hannover gemeldet – BG PRESS Region Corona 1109

Aktuell 315 mit Covid-19 Infizierte in der Region Hannover gemeldet

11. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 3694 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben (+26 verglichen zur letzten Meldung). Davon sind zum heutigen Stand 3257 Personen als genesen aufgeführt. 122 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 315 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 176
10 – 19 Jahre 296
20 – 29 Jahre 686
30 – 39 Jahre 587
40 – 49 Jahre 595
50 – 59 Jahre 595
60 – 69 Jahre 270
70 – 79 Jahre 182
80+ Jahre 305
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 7 68
Burgdorf 3 76
Burgwedel 2 62
Garbsen 14 224
Gehrden 1 24
Hemmingen 2 51
Isernhagen 3 91
Laatzen 16 192
Landeshauptstadt Hannover 171 1888
Langenhagen 11 213
Lehrte 11 106
Neustadt 4 85
Pattensen 1 26
Ronnenberg 1 82
Seelze 11 129
Sehnde 4 56
Springe 0 80
Uetze 32 75
Wedemark 10 64
Wennigsen 2 28
Wunstorf 9 74

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     49,6 Prozent

Frauen                      48 Prozent

keine Angabe            2,4 Prozent

+ + + Bei der Zahl der oben genannten Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist. Die Zahl der Erkrankten in Krankenhäusern, bei denen Covid-19 über einen Test nachgewiesen wurde, beläuft sich derzeit auf 7 Personen, 4 auf der Intensivstation, 3 davon beatmet.

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in der Lange-Hop-Straße in Kirchrode – BGPress 5099© Bernd Günther

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in der Lange-Hop-Straße in Kirchrode

11. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Kirchrode ist eine Wohnung nahezu ausgebrannt. Die Mieterin konnte sich selber ins Freie retten, ihr Sohn hingegen musste schwerverletzt von der Feuerwehr aus der Brandwohnung gerettet werden.

Um 14.40 Uhr meldete die Polizei, dass es in einer Wohnung in der Lange-Hop-Straße brennen würde. Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Bemerode und den Rettungsdienst.

Als kurze Zeit später die ersten Feuerwehrkräfte von der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache 3 eintrafen, schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses. Die 71-jährige Mieterin der betroffenen Wohnung konnte sich selbstständig ins Freie retten. Mit leichten Verletzungen wurde die Frau in ein Krankenhaus transportiert. Der 44-jährige Sohn musste von der Feuerwehr gerettet werden und kam nach medizinischer Versorgung schwerverletzt ebenfalls in ein Krankenhaus. Die übrigen Bewohner konnten das Haus vor Ankunft der Feuerwehr unverletzt verlassen. Die Brandwohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Parallel zur Menschenrettung wurde der Brand gelöscht. 20 Minuten nach Ankunft der Feuerwehr war der Brand bereits unter Kontrolle. Weitere Wohnungen waren vom Brand nicht betroffen. Der Strom in der Wohnung wurde abgestellt und mittels Drucklüfter vom Rauch befreit.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe beträgt nach ersten Schätzungen 100.000.-€. Die Feuerwehr Hannover war bis 16:15 Uhr mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Während der Einsatzmaßnahmen war die Lange-Hop-Straße zwischen Döhrbruch und Ostlandstraße gesperrt.

Wohnung in Bemerode ausgebrannt – BGPress 5081© Bernd Günther

Wohnung in Bemerode ausgebrannt

10. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bemerode ist eine Wohnung schwer beschädigt worden und nicht mehr bewohnbar. Der Bewohner konnte sich selber ins Freie retten und die Feuerwehr alarmieren. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Um 17.57 Uhr meldeten ein Anrufer, dass es in seiner Wohnung im Bindingweg brennen würde. Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Bemerode und den Rettungsdienst. Noch während diese Einsatzkräfte auf der Anfahrt waren, gingen mehrere Notrufe ein, die auf einen bereits von außen wahrnehmbaren Brand in dem großen Mehrfamilienhaus hinwiesen. Aufgrund dieser Meldungen wurde sofort ein weiterer Löschzug alarmiert.

Als kurze Zeit später die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort eintrafen, schlugen bereits Flammen aus Fenstern im sechsten Obergeschoss. Der 44-jährige Mieter aus der Brandwohnung sowie ein Teil der Bewohner aus angrenzenden Wohnungen hatten sich bereits selber unverletzt in Freie begeben. Während zwei mit Atemschutzgeräten geschützte Einsatztrupps in die brennende Wohnung eindrangen, kontrollierten andere gefährdete Bereiche in unmittelbarer Nähe. Insgesamt mussten etwa 20 Personen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Bereits um 18:20 Uhr war das Feuer in der etwa 50 Quadratmeter großen Wohnung mit Wasser gelöscht. Mit Hilfe von speziellen Drucklüftern bliesen Feuerwehrleute den Brandrauch aus dem Gebäude.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Über die Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 12 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften im Einsatz.

Warntag 2020 – Eine Warnung? – Warntag 2020 Warnung

Warntag 2020 – Eine Warnung?

10. September 2020/in Hannover

HANNOVER (bg). Es wurde viel über den heutigen bundesweiten Warntag 2020 im Vorfeld geschrieben. Tierbesitzer fürchteten bei der Auslösung der Sirenen um ihre Lieblinge und die Generation der Menschen, die noch die Luftschutzsirenen aus dem Zweiten Weltkrieg in Gedanken hören, hatten gemischte Gefühle.

Dann war es so weit. 11:00 Uhr am 10. September 2020, dem Tag, an dem die Bevölkerung im gesamten Bundesgebiet gewarnt werden sollte. Natürlich nur ein Probealarm. Also es drohte keine wirkliche Gefahr.

Was ab 11:00 Uhr folgte, war Stille. Oder man schaute gebannt auf sein Handy mit der Warn-App KATWARN oder NINA. Und es passierte bei vielen Bürgern einfach nix. Keine Alarmierung über das Handy oder lautstarke Sirenen über der Stadt.

Wir kontrollierten selber die Auslösung der Handy-Apps und können bestätigen, zumindest in der Region Hannover und in der Landeshauptstadt Hannover kamen bei uns auf beiden Warn-Apps kurz nach 11:00 Uhr die Warnungen an. Sogar auf dem Tablet lief die Warnung als Pop-Up problemlos auf. Auch das Erste Deutsche Fernsehen oder Welt blendeten Informationen ein. Allerdings wurden die Bundesmeldungen über MOWAS an KATWARN erst um 11:30 Uhr übermittelt, welche KATWARN dann sofort weiterleitete.

Warntag 2020 – Eine Warnung? – BGPress 4835

In der Region Hannover und der Landeshauptstadt funktionierte die Auslösung der Warn-Apps. Zumindest bei vielen in der Bevölkerung. Aber es gab auch Zeitverzögerungen beim Empfang. (links NINA, rechts KATWARN) © Bernd Günther

Nach Rücksprache mit einigen Lesern kamen erste Zweifel auf. Viele meldeten, dass die Alarmierung sehr zeitversetzt kam. Teilweise zu einer Zeit, als auf den Apps schon Entwarnung gegeben wurde.

Für eine Sirenenalarmierung ist die Stadt Hannover laut der Berufsfeuerwehr nicht ausgerüstet. Die ursprünglichen Sirenen, wie man sie noch aus der Zeit der Probealarmierungen von früher kannte oder mit denen im Umland die Feuerwehren alarmiert werden, sind wegen des Endes des Kalten Krieges abgebaut worden. Die Wartung und die Technik waren störanfällig und kostspielig.

Heute nutzt man z.B. in der Landeshauptstadt seitens der Feuerwehren andere Benachrichtigungstechniken. Die der stillen Alarmierung für die Einsatzkräfte über Funkmeldeempfänger. Eine bewährte Methode, die auch die Bürgerinnen und Bürger nachts schlafen lässt.

Bei Gefahr für die Bevölkerung (z.B. Bombenevakuierungen) hat sich die Information durch Radiodurchsagen, Eilmeldungen der örtlichen Medien und der Warn-App KATWARN oder NINA gut bewährt.  Lokale Lautsprecherdurchsagen durch Fahrzeuge der Feuerwehr oder Polizei werden ebenfalls bei lokalen Gefahrenlagen genutzt. Ebenfalls nutzt die Polizei und die Feuerwehr auch Twitter und Facebook als ergänzendes Medium.

Bislang hat es zum Glück keine Situation in Deutschland gegeben, wo eine globale Warnung der gesamten Bevölkerung notwendig gewesen wäre. Bei regional begrenzten Schadenslagen greifen bewährte Informationswege für die Bevölkerung vor Ort. Und doch hat der heutige Warntag ganz deutlich gezeigt, eine Alarmierungsüberprüfung aller Warnmöglichkeiten auf Zuverlässigkeit ist dringend erforderlich. Das Warn-App-System ist heute an seine Belastungsgrenze gebracht worden. Sirenen zur zuverlässigen Warnung aller Bevölkerungsschichten, unabhängig von Funklöchern, fehlenden Handys oder nicht installierten Apps müssen funktionieren.

Probleme bereiten auch die unterschiedlichen Auslösewege und -berechtigungen. Ob von einer Leitstelle, der zuständigen Landesbehörde, einer Gemeinde oder der Ebene des Bundes, es muss dort deutlich nachgebessert werden. Klare Regelungen für Alarmierungen auf Gemeinde, Landes- oder im umfassenden Schadensfall auch des Bundes fehlen.

In den sozialen Medien häufen sich die kritischen Stimmen und die Befürchtung, dass man bei einer wirklichen Gefahr nicht informiert wird. Es gab in vergangenen Jahrzehnten immer wieder Schadenslagen, wie zum Beispiel Sturmfluten, in denen der regionale Radiosender zum Schluss immer folgendes sagte: „Informieren Sie bitte auch ihre Nachbarn, alte oder gebrechliche Menschen und ihre fremdsprachlichen Mitbürger und helfen sie sich gegenseitig“. Eine zuverlässige Informationsquelle, die technisch unanfälliger ist und seit langer Zeit funktionieren kann.

Trotzdem ist es ratsam, dass Handynutzer sich eine der Warn-Apps wie KATWARN oder NINA installieren. In ihnen gibt es sogar eine sogenannte Schutzengel-Funktion, die unabhängig vom eingegebenen Wohnort eine Alarmierung über die Handyortung auslöst und das ganz ohne das sie sich darum kümmern müssen. Ob man dabei der Angst vor einer vermeindlichen Datenkrake den Vorzug gibt, als sich vor einer akuten Lebensgefahr doch noch schützen zu können, muss jeder selber beurteilen und für sich entscheiden. Bei vielen Handys muss übrigens inzwischen die Berechtigung zur Benachrichtigung, die Berechtigung zur Abfrage von Standorten und die Berechtigung für Push-Nachrichten durch den Nutzer freigegeben werden. Wenn diese nicht erfolgen, können die Warn-Apps dann auch unter Umständen keine Alarmierung auf dem Handy wegen der fehlenden Rechte durchführen. Dieses wird auch gestern bei einigen Handy-Nutzern der Fall gewesen sein.

Der Warntag 2021 wird zeigen, ob man in einem Jahr von den verantwortlichen Stellen eine Nachbesserung erwarten darf. Fehler und Missstände hat dieser Tag jedenfalls für 20 Minuten ausführlich gezeigt.

Das Bundesinnenministerium sieht den Warntag 2020 jedenfalls als „gescheitert“ an.

Polizei im Einsatz

Hannover: Mehrere Versammlungen zum Thema Corona angezeigt

10. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover sind für Samstag, 12.09.2020, mehrere Versammlungen in der Landeshauptstadt angezeigt worden. Unter anderem finden in der Zeit von 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr einige zum Thema Corona statt. In der Folge wird es nach Einschätzungen der Polizei zu Beeinträchtigungen im Individualverkehr kommen. Für Bürgerinnen und Bürger ist am Samstag ab 10:30 Uhr ein Servicetelefon unter der Rufnummer 0511 109-6080 geschaltet.

Eine private Initiative hat den „Walk to freedom“ angezeigt. Das Thema lautet: „Die Pandemie ist vorbei – für die sofortige Wiederherstellung unserer Grundrechte“. Beginn ist um 13:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Waterlooplatz. Der Aufzug wird dann folgende Route nehmen:

Waterlooplatz – Lavesallee – Friederikenplatz – Friedrichswall – Aegidientorplatz – Prinzenstraße – Sophienstraße – An der Börse – Rathenaustraße – Ständehausstraße – Georgstraße – Baringstraße – Osterstraße – Karmarschstraße – Schmiedestraße – Am Marstall – Am Hohen Ufer – Goethestraße – Münzstraße – Goseriede – Kurt-Schumacher-Straße – Lister Meile – Rundestraße – Fernroder Straße – Joachimstraße – Thielenplatz – Theaterstraße – Rathenaustraße – Ständehausstraße – Georgstraße – Georgsplatz.

Am Georgsplatz wollen die Teilnehmenden sich dann mit der angezeigten Versammlung der Gruppe „Selbstbestimmtes Leben“, die zum gleichlautenden Thema demonstrieren, zusammenschließen. Diese Versammlung soll von 15:30 Uhr bis 20:00 Uhr abgehalten werden. Die Organisatoren erwarten, dass an dem Aufzug und der stationären Versammlung insgesamt 2000 Menschen teilnehmen werden.

Zu diesen beiden Aktionen sind der Versammlungsbehörde mehrere Gegenversammlungen angezeigt worden.

„Demonstration gegen die Verbreitung von Verschwörungsmythen“ ist das Thema der Linksjugend Hannover, die zu einer Versammlung auf dem südlichen Waterlooplatz aufgerufen hat. Von den Organisatoren werden bis zu 200 Teilnehmer erwartet.

Die Gruppe „Aufstehen-Gegen-Rassismus“ wird sich von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter dem Thema „Sie marschier’n mit Nazis und Faschisten!“ am südlichen Opernplatz versammeln. Erwartet werden laut Organisatoren 600 Teilnehmer.

Für den Zeitraum von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zu Versammlungen auf dem Hannah-Arendt-Platz (erwartet werden 300) und Platz der Göttinger Sieben (erwartet werden 500) aufgerufen. Sie stehen unter dem Thema „Für Gesundheitsschutz und gegen Verschwörungstheorien“.

Fortlaufend informiert die Polizei Hannover am Samstag auch auf Twitter (@Polizei_H) mit dem Hashtag #h1209 über die versammlungsrechtlichen Aktionen, im Schwerpunkt über die oben genannten.

Außerhalb des Corona-Kontextes sind drei Versammlungen angezeigt. Die Initiative 48 Jahre UJZ Korn plant unter dem Motto „Was tun, weil’s brennt! 48 Jahre UJZ Korn – 99 Jahre Rote Hilfe – Immer Antifa“ von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr einen Aufzug, der folgenden Verlauf haben soll:

Kornstraße / Ecke Gerhardstraße – Kornstraße – Kopernikusstraße – Engelbosteler Damm – Engelbosteler Damm – Oberstraße – Am Kleinen Felde – Im Moore – Asternstraße – Hahnenstraße – Callinstraße – Schneiderberg – Schaufelder Straße – Platz An der Lutherkirche.

Von den Organisatoren werden 300 Teilnehmer erwartet.

Ebenfalls einen Aufzug organisieren „Omas gegen Rechts – Hannover“ zum Thema „Demo anlässlich des AfD-Parteitags in Braunschweig“. Sie erwarten 20 Teilnehmer und wollen von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr folgende Route nehmen:

Hanns-Lilje-Platz / Ecke Schmiedestraße – Schmiedestraße – Seilwinderstraße – Große Packhofstraße – Georgstraße – Kröpcke – Bahnhofstraße – Ernst-August-Platz / Ecke Bahnhofstraße.

Das PETA Streetteam ruft außerdem von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr zur Versammlung am Kröpcke auf. Thematisiert wird „Haustierhaltung“.

Die geschilderte Versammlungslage entspricht dem Stand von heute, Donnerstag, 12:00 Uhr. Änderungen sind vorbehalten.

Für Bürgerinnen und Bürger schaltet die Polizeidirektion Hannover am Samstag ab 10:30 Uhr ein Servicetelefon. Es ist unter der Rufnummer 0511 109-6080 erreichbar.

Zahl der Corona-Infektionen steigt in der Region Hannover kontinuierlich weiter an – BG PRESS Region Corona 1009

Zahl der Corona-Infektionen steigt in der Region Hannover kontinuierlich weiter an

10. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 3668 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben (+42 verglichen zur letzten Meldung). Davon sind zum heutigen Stand 3225 Personen als genesen aufgeführt. 122 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 321 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 172
10 – 19 Jahre 290
20 – 29 Jahre 680
30 – 39 Jahre 582
40 – 49 Jahre 592
50 – 59 Jahre 593
60 – 69 Jahre 270
70 – 79 Jahre 182
80+ Jahre 305
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 12 68
Burgdorf 3 76
Burgwedel 3 62
Garbsen 15 224
Gehrden 1 24
Hemmingen 2 51
Isernhagen 6 91
Laatzen 16 191
Landeshauptstadt Hannover 163 1868
Langenhagen 11 211
Lehrte 13 106
Neustadt 3 84
Pattensen 1 26
Ronnenberg 1 82
Seelze 11 129
Sehnde 5 56
Springe 0 80
Uetze 31 74
Wedemark 10 63
Wennigsen 2 28
Wunstorf 12 74

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     49,7 Prozent

Frauen                      47,9 Prozent

keine Angabe            2,4 Prozent

+ + + Bei der Zahl der oben genannten Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist. Die Zahl der Erkrankten in Krankenhäusern, bei denen Covid-19 über einen Test nachgewiesen wurde, beläuft sich derzeit auf 7 Personen, 3 auf der Intensivstation, 2 davon beatmet.

17.617 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 1009

17.617 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

10. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). 17.617 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Donnerstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 665 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 15.494 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 88 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 171 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 131 Erwachsene auf Normalstationen, 30 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 15 Erwachsene beatmet werden. Zehn Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
17617 665 15494 7
(+126*) (+0*) (+85*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 216   173,0 1 0,8 5  
Aurich 190 (+2) 100,2 3 1,6 8  
Celle 269 (+1) 150,3 24 13,4 15  
Cloppenburg 317 (+3) 185,7 9 5,3 0  
Cuxhaven 417 (+2) 210,6 6 3,0 21  
Diepholz 572 (+3) 263,5 11 5,1 27  
Emsland 615 (+3) 188,1 14 4,3 25  
Friesland 59   59,8 2 2,0 2  
Gifhorn 234 (+3) 132,6 16 9,1 4  
Goslar 293 (+4) 215,0 7 5,1 27  
Göttingen 1422   436,1 23 7,1 79  
Grafschaft Bentheim 284 (+1) 207,1 1 0,7 18  
Hameln-Pyrmont 194   130,6 4 2,7 7  
Harburg 696 (+3) 273,6 23 9,0 13  
Heidekreis 114   81,0 0 0,0 2  
Helmstedt 163   178,5 0 0,0 2  
Hildesheim 509 (+4) 184,5 12 4,4 8  
Holzminden 125 (+1) 177,4 6 8,5 7  
Leer 187 (+1) 109,5 8 4,7 6  
Lüchow-Dannenberg 42 (+1) 86,8 2 4,1 3  
Lüneburg 215   116,8 3 1,6 0  
Nienburg (Weser) 105   86,5 0 0,0 4  
Northeim 180 (+3) 136,1 7 5,3 5  
Oldenburg 434 (+2) 331,6 21 16,0 14  
Osnabrück 1324 (+7) 369,7 23 6,4 67  
Osterholz 162 (+1) 142,2 10 8,8 0  
Peine 208 (+5) 154,3 9 6,7 12  
Rotenburg (Wümme) 212   129,4 4 2,4 2  
Schaumburg 253 (+22) 160,3 25 15,8 7  
Stade 312   152,6 15 7,3 9  
Uelzen 89   96,3 0 0,0 0  
Vechta 608 (+1) 425,7 12 8,4 13  
Verden 331   241,4 4 2,9 8  
Wesermarsch 127 (+1) 143,4 5 5,6 5  
Wittmund 50 (+1) 87,8 1 1,8 0  
Wolfenbüttel 218   182,2 0 0,0 14  
Hannover, Region 3649 (+42) 315,4 193 16,7 121  
Braunschweig, Stadt 419   168,0 7 2,8 18  
Delmenhorst, Stadt 164 (+5) 211,5 10 12,9 4  
Emden, Stadt 34   68,1 0 0,0 0  
Oldenburg (Oldb), Stadt 236   139,6 9 5,3 2  
Osnabrück, Stadt 650 (+1) 393,3 11 6,7 17  
Salzgitter, Stadt 235 (+2) 225,3 10 9,6 10  
Wilhelmshaven, Stadt 48   63,1 0 0,0 1  
Wolfsburg, Stadt 436 (+1) 350,6 7 5,6 53  
Niedersachsen gesamt 17617 (+126) 220,4 558 7,0 665  

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Niedersachsen ist dabei: Erster bundesweiter Warntag seit 30 Jahren – BGPress 4834© Bernd Günther

Niedersachsen ist dabei: Erster bundesweiter Warntag seit 30 Jahren

10. September 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM/red).  findet der erste bundesweite Warntag seit 1990 statt. Unter Einbindung aller bei Bund, Ländern und Kommunen vorhandenen Warnmittel wurde um Punkt 11:00 Uhr ein bundesweiter Probealarm durchgeführt, die Entwarnung folgte um 11:20 Uhr. Im Vorfeld hatte der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, die Beteiligung Niedersachsens am bundesweiten Warntag angekündigt und aktiv bei den Kommunen um Beteiligung geworben.

Minister Pistorius: „Wir leben heute in einer ganz anderen Zeit als beim letzten bundesweiten Warntag vor 30 Jahren. 1990/1991 kannten wir alle die Sirenen, die regelmäßig getestet wurden und insbesondere auf Kriegssituationen oder militärische Auseinandersetzungen ausgelegt waren. Heute reden wir über andere Risiken oder Katastrophen, die uns beschäftigen – Terroranschläge oder Naturkatastrophen, um nur einige Beispiele zu nennen. Deshalb ist die jetzige Durchführung des bundesweiten Warntages ein wichtiges Signal an alle Bürgerinnen und Bürger, sich noch einmal zu vergegenwärtigen, welche Warnsignale es gibt und wie sich jede und jeder einzelne im Fall des Falles informieren kann. Und insbesondere auch, was genau in einem solchen Fall dann zu tun ist. Dies dient nicht nur dem Eigenschutz, sondern erleichtert auch die Arbeit derjenigen, die in so einem Fall dann für unser aller Sicherheit sorgen – ihnen möchte ich an dieser Stelle herzlich danken!“

Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich nicht zuletzt durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle. So werden beispielsweise über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS) und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, bereitgestellt.

Weitere Warnmultiplikatoren, dazu zählen u. a. Rundfunksender, übermitteln die Warnung mit möglichst wenig Zeitverlust über das jeweilige Programm. Die Entwarnung wird auf gleichem Wege an die Bevölkerung übermittelt.

Dem einen oder anderen wird am Warntag aufgefallen sein, dass es in etlichen Regionen keine Sirenenalarmierung gab. Viele Sirenen sind in den letzten Jahren abgebaut worden. Zum einen, weil heute vielfach bei den Feuerwehren eine „Stille Alarmierung“ über Funkmeldempfänger ausgelöst wird, zum anderen, weil die Gefahr eines Verteidigungsfalles nach Ende des Kalten Krieges massiv gesunken ist. Die Wartung und Instandhaltung der Sirenenanlagen ist außerdem sehr kostspielig. Aus diesem Grund wird empfohlen, sich eine der beiden Warn-Apps auf sein Handy oder geeignetem Tablet zu installieren. So kann die Bevölkerung sicher sein, dass bei Gefahr eine Warnung über die dafür vorgesehenen Apps sehr zeitnah erfolgt.

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