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Schlagwortarchiv für: Hannover

IdeenEXPO

IdeenExpo Bühnenprogramm Hannover: Top-Acts und Live-Shows 2026

29. April 2026/in Hannover

Konzerte, Influencer und Shows prägen das Programm der IdeenExpo 2026.

HANNOVER (redu) – Die IdeenExpo 2026 bringt ein erweitertes IdeenExpo Bühnenprogramm auf das Messegelände: Mit Konzerten, Influencern und Shows erleben Besucher vom 20. bis 27. Juni ein vielseitiges Live-Angebot mit Musik, Interaktion und Unterhaltung.

Das Festival kombiniert Unterhaltung mit Wissensvermittlung und nutzt gezielt Musik und Social Media, um junge Menschen für technische und naturwissenschaftliche Themen zu erreichen.

Die IdeenExpo 2026 setzt in Hannover mit ihrem IdeenExpo Bühnenprogramm erneut auf eine enge Verbindung von Entertainment und Bildung. Auf dem Messegelände entsteht gemeinsam mit dem Radiosender N-JOY und dem Veranstalter Hannover Concerts ein umfangreiches Live-Angebot, das gezielt ein junges Publikum anspricht.

Im Mittelpunkt stehen zwei große Konzertabende auf der zentralen ShowBühne. Den Auftakt übernimmt am 20. Juni das Pop-Duo SDP, das seit Jahren zu den erfolgreichsten Acts der deutschen Musikszene zählt. Mit mehreren Nummer-eins-Alben und einer großen Fangemeinde bringen sie eine energiegeladene Liveshow nach Hannover. Bereits bei früheren Ausgaben der IdeenExpo waren sie Teil des Programms und kehren nun zur Jubiläumsausgabe zurück.

Ergänzt wird der Abend durch den Gewinner des erstmals ausgetragenen Bandcontests. Zudem steht mit Gregor Hägele ein Singer-Songwriter auf der Bühne, der mit emotionalen Songs und klarer Stimme ein breites Publikum erreicht.

Am zweiten Konzertabend, dem 27. Juni, folgt mit Zartmann ein Künstler, der aktuell besonders in der jungen Musikszene große Aufmerksamkeit erhält. Sein Stil verbindet Rap, Gesang und persönliche Texte. Komplettiert wird das Line-up durch den Indie-Pop-Künstler Lönneberger aus Hamburg sowie die Sängerin Lori aus Hannover, die regionale Perspektiven in das Programm einbringt.

Bandcontest als neues Element

Ein zentrales neues Element im IdeenExpo Bühnenprogramm ist der Bandcontest. Nachwuchsbands aus der Region und darüber hinaus konnten sich bewerben, um einen Auftritt auf der großen Bühne zu gewinnen. Eine Jury hat fünf Finalisten ausgewählt, darunter Gruppen und Künstler aus Hannover, Braunschweig, Elze und Nordhessen.

Erstmals entscheidet nun das Publikum über den Gewinner. Über die IdeenExpo-App können Nutzer bis zum 10. Mai abstimmen und damit aktiv das Bühnenprogramm mitgestalten. Die Siegerband erhält die Möglichkeit, den Konzertabend am 20. Juni vor mehreren Tausend Besuchern zu eröffnen.

Influencer und Live-Formate

Neben den musikalischen Highlights setzt die IdeenExpo verstärkt auf digitale Reichweite. Während der gesamten Veranstaltungsdauer sind bekannte Influencer und Content Creator auf dem Gelände unterwegs. Sie treffen ihre Community, produzieren Inhalte und geben Einblicke in ihre Themenbereiche.

Zu den angekündigten Gästen zählen unter anderem Doc Felix, Emir Bayrak, Shirli, Rewinside, Laserluca und Selfie Sandra. Ergänzt wird die Gruppe durch Streamer und weitere Social-Media-Persönlichkeiten. Auch der aus der Region stammende Creator Marvin Wildhage begleitet die Veranstaltung und berichtet aus eigener Perspektive über das Geschehen vor Ort.

Parallel dazu bietet das Festival ein umfangreiches Bühnenprogramm mit täglichen Shows und interaktiven Formaten. Ein fester Bestandteil ist die „Wissen LIVE“-Show, bei der Experimente und wissenschaftliche Inhalte unterhaltsam präsentiert werden. Ergänzt wird dies durch das Talkformat „DeepTalk“, in dem bekannte Persönlichkeiten gemeinsam mit Gästen über berufliche Wege, Erfahrungen und Zukunftsthemen sprechen.

Die IdeenExpo versteht sich dabei als Plattform, die unterschiedliche Interessen verbindet. Besucherinnen und Besucher sollen nicht nur Unterhaltung erleben, sondern auch Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Themen erhalten.

Seit ihrer ersten Ausgabe im Jahr 2007 hat sich die Veranstaltung zu einem europaweit beachteten Event entwickelt. Mehr als drei Millionen Menschen haben die IdeenExpo bislang besucht. Auch 2026 wird ein umfangreiches Angebot erwartet: Mehr als 330 Aussteller präsentieren über 800 Mitmach-Exponate in zahlreichen Themenbereichen. Hinzu kommen mehr als 900 Workshops, die praktische Einblicke ermöglichen.

Das Messegelände in Hannover wird damit erneut zu einem Ort, an dem Lernen und Erleben eng miteinander verknüpft sind. Der Eintritt zur IdeenExpo bleibt weiterhin kostenfrei, was den Zugang für ein breites Publikum erleichtert.

Pflegekosten

Pflegebericht Region Hannover zeigt stark steigende Kosten

28. April 2026/in Region Hannover

Neuer Pflegebericht macht Belastung für Betroffene und Kommunen sichtbar.

REGION HANNOVER (redu) – Der neue Pflegebericht Region zeigt deutlich steigende Kosten in der Pflege. Immer mehr Menschen sind betroffen, während Eigenanteile sowie Belastungen für Angehörige und Kommunen weiter zunehmen, wie die Region Hannover am Dienstag mitteilte.

Der Bericht verdeutlicht den wachsenden Druck auf das Pflegesystem in der Region Hannover – ausgelöst durch steigende Kosten, Fachkräftemangel und eine alternde Bevölkerung.

Der aktuelle Pflegebericht Region zeigt, dass die Pflegekosten in der Region Hannover weiter deutlich ansteigen. Neben höheren Personal- und Sachkosten treiben auch Inflation und strukturelle Veränderungen die Entwicklung voran.

Besonders deutlich wird die Dynamik bei der Zahl der Pflegebedürftigen. Im Jahr 2023 waren 76.833 Menschen in der Region auf Unterstützung angewiesen. Das entspricht einem Anstieg von 15 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Parallel dazu wächst auch die Bedeutung der häuslichen Pflege durch Angehörige. Schätzungsweise rund 108.000 Menschen sind in der Region in Pflegeaufgaben eingebunden. Viele reduzieren dafür ihre Arbeitszeit oder verlassen den Beruf vollständig.

Steigende Eigenanteile in der Pflege

Für Pflegebedürftige führt diese Entwicklung zu spürbaren finanziellen Belastungen. In stationären Einrichtungen müssen Betroffene aktuell im Durchschnitt rund 2.500 Euro pro Monat aus eigener Tasche zahlen. Diese Summe fällt trotz Leistungen der Pflegeversicherung und zusätzlicher Zuschüsse an.

Die steigenden Kosten erschweren für viele Familien die Organisation der Pflege. Gleichzeitig geraten auch Pflegeeinrichtungen unter Druck. Fachkräftemangel sowie steigende Betriebs- und Sachkosten erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf die Anbieter.

Kommunen und Beratung stärker gefordert

Auch die Kommunen in der Region Hannover sind zunehmend betroffen. Immer mehr Menschen sind auf Leistungen der Hilfe zur Pflege angewiesen. Zwar übernimmt das Land einen Großteil der Ausgaben, dennoch verbleiben etwa zehn Prozent der Kosten sowie erhebliche Personalaufwände bei den Städten und Gemeinden.

Zudem steigt die Nachfrage nach Beratung kontinuierlich an. Die Senioren- und Pflegestützpunkte in Burgdorf, Langenhagen, Ronnenberg und Wunstorf verzeichnen eine zunehmende Inanspruchnahme. Die Zahl der Beratungen stieg von 3.149 im Jahr 2023 auf 3.404 im Jahr 2025.

Die Region Hannover stellte den Pflegebericht am 28. April im Sozialausschuss vor. Der Bericht ist online abrufbar und soll als Grundlage für weitere politische und strukturelle Entscheidungen dienen.

Verkehrskontrolle

Polizei Hannover Kontrolle deckt zahlreiche Verstöße bei Fahrtüchtigkeit auf

28. April 2026/in Polizei

Großkontrollen rund um Frühlingsfest zeigen hohe Zahl an Alkohol- und Drogenfahrten.

HANNOVER (redu) – Bei umfangreichen Schwerpunktkontrollen zur Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet hat die Polizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Rund um das Frühlingsfest und die Innenstadt registrierten Einsatzkräfte vergangene Woche mehrere Drogen- und Alkoholfahrten mit strafrechtlichen Konsequenzen.

Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung regelmäßiger Kontrollen, da insbesondere Alkohol- und Drogenkonsum weiterhin ein erhebliches Risiko im Straßenverkehr darstellen.

Bei den Maßnahmen der Polizei Hannover Kontrolle überprüften Einsatzkräfte insgesamt 84 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 16 Verstöße wegen Alkohol-, Cannabis- oder Drogenkonsums fest, darunter zwölf Straftaten im Zusammenhang mit Trunkenheit im Verkehr.

In vier weiteren Fällen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Insgesamt wurden 14 Blutproben angeordnet. Der höchste gemessene Atemalkoholwert lag bei 2,29 Promille. Zusätzlich registrierten die Einsatzkräfte sechs Fahrer mit Alkoholkonsum unterhalb der 0,5-Promille-Grenze.

Auffällig war die Verteilung der Verstöße: Etwa die Hälfte der Trunkenheitsfahrten entfiel auf Pkw, die andere auf E-Scooter. Die Polizei weist darauf hin, dass gerade diese Fahrzeuge oft unterschätzt werden und bei Unfällen ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht.

Zwischenfall mit jugendlichem Fahrer

Während einer Kontrolle auf der Hamburger Allee stoppten Beamte einen 16-Jährigen in einem VW Golf. An dem Fahrzeug waren zuvor entwendete Kennzeichen angebracht. Der Jugendliche besaß keine Fahrerlaubnis, das Auto war nicht versichert, zudem bestand der Verdacht auf THC-Einfluss.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Urkundenfälschung. Im Fahrzeug fanden die Beamten zudem Aufbruchswerkzeug und Vermummungsmaterial.

Weitere Verstöße und Mängel

In einem weiteren Fall stand ein Fahrer mutmaßlich unter dem Einfluss eines starken Beruhigungsmittels. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutprobe entnommen.

Auch ein historischer VW Golf mit H-Kennzeichen fiel bei den Kontrollen auf. Massive und unsachgemäße Umbauten führten dazu, dass die Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Polizei untersagte auch hier die Weiterfahrt.

Darüber hinaus erhoben die Einsatzkräfte bei zwei Verkehrsteilnehmern ohne festen Wohnsitz in Deutschland Sicherheitsleistungen in Höhe von jeweils 750 Euro. Zudem registrierten sie zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie 23 weitere Ordnungswidrigkeiten, darunter Tuning- und Poserverstöße.

Die Polizei kündigte an, auch künftig regelmäßig vergleichbare Kontrollen zur Fahrtüchtigkeit im Stadtgebiet durchzuführen.

Stau auf der Autobahn

Reiseverkehr Mai: Hannover erwartet starkes Stauwochenende

28. April 2026/in Niedersachsen

Langes Wochenende bringt viel Verkehr auf Nord-Süd-Achsen.

HANNOVER (redu) – Zum 1. Mai sorgt der Reiseverkehr Mai für eines der staureichsten Wochenenden des Frühjahrs. Bereits ab Donnerstag wird auf den Autobahnen rund um Hannover mit starkem Verkehrsaufkommen und erheblichen Verzögerungen gerechnet.

Viele Menschen nutzen das lange Wochenende für Kurztrips und Ausflüge. Dadurch steigt die Belastung auf wichtigen Fernstrecken und rund um größere Städte deutlich an.

Zum Start in das lange Wochenende setzt der Reiseverkehr Mai rund um Hannover bereits am Donnerstag ein. Besonders am Nachmittag und Abend steigt das Verkehrsaufkommen deutlich an, wodurch es auf den Autobahnen zu Verzögerungen kommen kann.

Betroffen sind vor allem wichtige Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen wie die A2 und die A7, die durch die Region Hannover führen. Hier treffen Pendler, Urlauber und Ausflügler aufeinander.

Hohe Belastung auf Fernstrecken

In Richtung Süden, zu den Küsten sowie in beliebte Ausflugsregionen ist die Staugefahr besonders hoch. Auch am Freitagvormittag bleibt die Verkehrslage angespannt.

Zusätzlicher Verkehr entsteht durch Veranstaltungen und Ausflüge in der Region. Rund um größere Städte erhöht sich das Aufkommen spürbar.

Rückreiseverkehr am Sonntag

Am Sonntag setzt vor allem am Nachmittag der Rückreiseverkehr ein. Dieser wird überwiegend durch Tagesausflügler und Kurzurlauber verursacht.

An den Feiertagen gelten zudem Lkw-Fahrverbote, die die Situation auf einzelnen Strecken leicht entlasten können. Dennoch bleibt insgesamt mit einer hohen Verkehrsbelastung zu rechnen.

Ver.di Streik bei Üstra

Warnstreik der ÜSTRA legt Nahverkehr in Hannover lahm

14. April 2026/in Hannover, Region Hannover

Fahrgäste müssen am 20. und 21. April auf Alternativen ausweichen.

HANNOVER (redu) – Beim Warnstreik ÜSTRA kommt es am 20. und 21. April 2026 zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr: Busse und Stadtbahnen fahren an beiden Tagen nicht. Regiobus ist nur am Dienstag betroffen, während S-Bahn und Regionalverkehr weiter verkehren. Der Streik fällt mit dem Start der Hannover Messe zusammen.

Der zweitägige Streik betrifft große Teile des öffentlichen Nahverkehrs in Hannover. Pendlerinnen und Pendler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen und alternative Verkehrsmittel nutzen.

In Hannover legt der Warnstreik ÜSTRA am Montag, 20. April, und Dienstag, 21. April 2026, den Bus- und Stadtbahnverkehr weitgehend lahm. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di fahren an beiden Tagen von Betriebsbeginn gegen 3 Uhr bis zum Betriebsschluss keine Fahrzeuge.

Betroffen sind sämtliche Stadtbahnlinien von 1 bis 13 sowie Linie 17. Auch zahlreiche Buslinien im Stadtgebiet stellen den Betrieb vollständig ein, darunter die stark genutzten Linien 100/200 sowie zahlreiche weitere Verbindungen im gesamten Netz.

Regiobus nur am Dienstag betroffen

Die regiobus-Linien im Umland sind ausschließlich am Dienstag, 21. April, vom Streik betroffen. An diesem Tag entfallen auch Schülerverkehre. Am Montag verkehren die Busse im Umland dagegen regulär nach Fahrplan.

Nicht vom Streik betroffen sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Auch das On-Demand-Angebot sprinti bleibt grundsätzlich verfügbar, wobei es in einzelnen Kommunen zu Einschränkungen kommen kann. Das Leihsystem sprintRad steht weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Die ÜSTRA bittet Fahrgäste, an beiden Streiktagen auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen, und weist auf mögliche Einschränkungen im gesamten Verkehrsnetz hin.

Folgende Stadtbahnlinien und Busse sind von den Streikmaßnahmen betroffen

Stadtbahnlinien 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 17.

Buslinien 100/200, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 133, 134, 135, 136, 137, 253, 254, 330, 340/ 341, 345, 346, 347, 348, 363, 371, 372, 373, 390, 420, 450, 470, 480, 581, 610/611, 616, 631, 800.

Hochbahnsteig Bothfeld

Hochbahnsteig Bothfeld erreicht letzte Bauphase

19. März 2026/in Hannover

Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring wird bis Herbst fertiggestellt.

HANNOVER (redu) – Der Hochbahnsteig Bothfeld an der Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring geht in die finale Bauphase. Wegen Gleisbauarbeiten wird die Sutelstraße vom 20. März bis 3. April 2026 voll gesperrt, die Stadtbahnlinie 13 stellt in diesem Zeitraum den Betrieb ein.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird zwischen Noltemeyerbrücke und Fasanenkrug eingerichtet. Anlieger und der Netto-Markt bleiben erreichbar.

Mit dem Hochbahnsteig Bothfeld wird die Haltestelle Ludwig-Sievers-Ring im Stadtteil Bothfeld umfassend modernisiert. Nach Arbeiten an Leitungen und Kanälen beginnt nun die entscheidende Bauphase.

Für die notwendigen Gleisbauarbeiten wird die Sutelstraße vom 20. März bis 3. April 2026 vollständig gesperrt. Eine Durchfahrt in Richtung Podbielskistraße und Geha-Platz ist nicht möglich, Anlieger sowie der Netto-Markt bleiben jedoch erreichbar.

Während der Sperrung fährt die Stadtbahnlinie 13 nicht. Zwischen Noltemeyerbrücke und dem Endpunkt Fasanenkrug wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Über Details informiert die Üstra.

In den kommenden Monaten wird das stadtauswärts führende Gleis verlegt. Anschließend werden die Betonelemente für den neuen Mittelhochbahnsteig gesetzt, der 70 Meter lang und vier Meter breit sein wird.

Neben der neuen Haltestelle entstehen zusätzliche Rad- und Gehwege sowie eine neue Baumreihe entlang der Strecke. Der Hochbahnsteig soll im Herbst in Betrieb gehen.

Mit der Fertigstellung werden 178 von 200 Haltestellen im Stadtbahnnetz barrierefrei zugänglich sein.

Neujahrsreinigung

Stadtreinigung beseitigt Silvesterreste in Hannover

1. Januar 2026/in Hannover

40 Einsatzkräfte reinigen Straßen und Plätze nach der Silvesternacht.

HANNOVER (redu) – Nach der Silvesternacht hat die Stadtreinigung am Neujahrsmorgen erneut für Ordnung im Stadtgebiet gesorgt. Ab 8 Uhr waren 40 Kräfte mit Kehrmaschinen und Transportern unterwegs, um Straßen, Plätze und Radwege von Feuerwerksresten, Glas und Abfällen zu befreien.

Der Einsatz sorgt dafür, dass stark frequentierte Bereiche schnell wieder sicher nutzbar sind und der Alltag in der Landeshauptstadt reibungslos beginnen kann.

Die Neujahrsreinigung begann früh am Morgen und konzentrierte sich zunächst auf bekannte Feierbereiche. Mit 22 Kehrmaschinen und zwölf Kleintransportern reinigten die Teams Straßen, Plätze und teilweise auch Radwege. Zusätzlich wurden zahlreiche Abfallbehälter geleert.

Feuerwerksreste

Feuerwerksreste werden schon am frühen Neujahrsmorgen von aha beseitigt. © Matthias Falk

Besonders betroffen waren die Innenstadt sowie Bereiche rund um die Feuerwerksverbotszone. Auch auf der Lister Meile und der Limmerstraße zeigte sich deutlicher Reinigungsbedarf. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte in vielen weiteren Stadtteilen Rückstände der Silvesterfeiern.

„Unser Ziel ist es, Hannover so schnell wie möglich wieder sicher und nutzbar zu machen“, erklärte Simon Grabow, Leiter der Stadtreinigung Hannover. Der Einsatz folgte einem festen Prioritätenkonzept und dauerte bis in die Nachmittagsstunden. Insgesamt fielen mehr als 107 Kubikmeter Abfall an. Unterstützt wurde die Stadtreinigung erneut von Mitgliedern des muslimischen Vereins „Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya Deutschland“, die bei der Reinigung auf der Lister Meile halfen.

Löschfahrzeug HLF

Schwerverletzter bei Wohnungsbrand in Hannover-Hainholz

4. Dezember 2025/in Hannover

Einsatzkräfte bekämpfen Vollbrand im vierten Obergeschoss und verhindern Ausbreitung.

HANNOVER (redu) – Bei einem Wohnungsbrand in Hainholz hat die Feuerwehr am Donnerstagnachmittag eine schwerverletzte Person aus einer vollständig brennenden Wohnung gerettet. Einsatzkräfte verhinderten eine Ausbreitung des Feuers und brachten den Brand unter Kontrolle.

Der Vorfall zeigt die Bedeutung schneller Alarmierung und koordinierter Maßnahmen innerstädtischer Feuerwehreinsätze. Die Feuerwehr Hannover war mit zahlreichen Kräften vor Ort

Erste Meldungen und Lage

Der Wohnungsbrand führte zu einem groß angelegten Einsatz der Feuerwehr, deren Kräfte am Donnerstagnachmittag auf einen vollständig brennenden Wohnungsbereich trafen. Das Fokuswort Wohnungsbrand beschreibt die Dynamik des Geschehens, das sich im vierten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses ereignete. Mehrere Notrufe hatten zuvor auf starke Rauchentwicklung und ausgelöste Rauchwarnmelder im Knoevenagelweg hingewiesen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte breitete sich das Feuer weiter aus. Die Feuerwehr begann sofort mit der Suche nach möglichen eingeschlossenen Personen und setzte mehrere Atemschutztrupps mit Wärmebildkameras ein. Parallel leitete sie die Brandbekämpfung ein. Dabei fanden die Trupps eine schwerverletzte Person, die umgehend gerettet und an den Rettungsdienst übergeben wurde.

Brandbekämpfung und Einsatzergebnis

Zur Eindämmung des Feuers kam ein kombinierter Innen- und Außenangriff zum Einsatz, unterstützt durch eine Drehleiter. Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus, der Treppenraum wurde mit Hochleistungsbelüftern entraucht. Durch das rasche Vorgehen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf benachbarte Wohnungen verhindert werden.

Die verletzte Person wurde unter notärztlicher Begleitung in eine Klinik transportiert. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Nach rund einer Stunde übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle zur kriminaltechnischen Untersuchung an die Polizei. Insgesamt waren 45 Kräfte mit 14 Fahrzeugen im Einsatz.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Schwerer Arbeitsunfall in Hannover: 56-Jähriger schwer verletzt

9. Januar 2025/in Hannover

Feuerwehr rettet eingeklemmten Monteur – Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

HANNOVER (redu). Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf einem Betriebsgelände in der Straße „Am Brinker Hafen“ in Hannover-Brink-Hafen ein schwerer Arbeitsunfall. Ein 56-jähriger Monteur wurde bei Wartungsarbeiten an einem Greifbagger mit einer ausfahrbaren Bedienerkanzel eingeklemmt und schwer verletzt.

Nach Angaben der Einsatzkräfte sackte die Bedienerkanzel des Baggers während der Wartungsarbeiten plötzlich ab und klemmte den Mann unter sich ein. Die genaue Ursache dieses Vorfalls ist noch ungeklärt. Kollegen des Verletzten reagierten schnell und konnten die abgesackte Kanzel anheben, um den Mann zu befreien, bevor die Feuerwehr am Unfallort eintraf.

Die alarmierten Rettungskräfte, darunter Spezialisten für technische Rettung, übernahmen die Versorgung des schwer verletzten Monteurs. Er musste vor Ort reanimiert werden, bevor er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Hannover waren mit zehn Fahrzeugen und insgesamt 36 Einsatzkräften im Einsatz. Die Unfallursache wird derzeit vom Gewerbeaufsichtsamt untersucht.

Dieser Vorfall zeigt erneut die Gefahren, die mit Wartungsarbeiten an schweren Maschinen verbunden sind. Die Ermittlungen zur Klärung der genauen Umstände laufen noch.

Strengere Kontrollen: Hannover setzt auf Böllerverbot an Silvester – Hinweis Feuerwerk

Strengere Kontrollen: Hannover setzt auf Böllerverbot an Silvester

23. Dezember 2024/in Hannover

Ordnungsdienst unterstützt erstmals Polizei bei Durchsetzung des Böllerverbots

HANNOVER (redu). Die Stadt Hannover verschärft zum Jahreswechsel 2024/2025 die Maßnahmen zur Durchsetzung des seit Jahren bestehenden Böllerverbots in der Innenstadt. Neu ist der Einsatz des städtischen Ordnungsdienstes, der die Polizeikräfte vor Ort unterstützt.

In Hannovers Innenstadt gilt auch zum Jahreswechsel 2024/2025 ein Verbot für Feuerwerkskörper. Mit dieser Regelung will die Stadt für Sicherheit und Ordnung sorgen. Das Verbot, das auf pyrotechnische Gegenstände der Kategorien F2, F3 und F4 abzielt, erstreckt sich auf zentrale Bereiche der Stadt wie den Opernplatz, den Kröpcke und die Georgstraße. Erstmals seit Einführung der Regelung im Jahr 2018 unterstützt der städtische Ordnungsdienst die Polizeidirektion Hannover, um die Einhaltung des Böllerverbots konsequent durchzusetzen.

Erweiterte Verbotszonen und neue Maßnahmen
Die Verbotszonen wurden in diesem Jahr leicht angepasst. Neu hinzugekommen sind Teile der Münzstraße, Goseriede und der Kurt-Schumacher-Straße im Bereich Steintor. Die Maßnahmen umfassen nicht nur die Kontrolle des Mitführens und Abbrennens von Feuerwerk, sondern auch umfangreiche Informationskampagnen. Bereits im Vorfeld wurden betroffene Gastronomiebetriebe gezielt kontaktiert, damit diese ihre Gäste über die geltenden Regeln aufklären. Zudem informiert die Stadt über Social Media, Aushänge und Flyer.

Ordnungsdienst übernimmt wichtige Rolle
Die Mitarbeitenden des Ordnungsdienstes beginnen bereits am Nachmittag des 31. Dezember mit Kontrollen und Informationsgesprächen in der Innenstadt. Sie sollen Passantinnen direkt ansprechen, Fragen klären und auf die geltenden Regeln hinweisen. In der Silvesternacht selbst sorgen sie gemeinsam mit Polizeibeamtinnen dafür, dass Verstöße konsequent geahndet werden.

Konsequenzen bei Regelverstößen
Wer gegen das Böllerverbot verstößt, muss mit Bußgeldern rechnen. Diese liegen in der Regel bei 200 Euro, können jedoch in schweren Fällen auf bis zu 50.000 Euro steigen. Die Stadt betont, dass das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe zu Kirchen, Krankenhäusern oder besonders brandempfindlichen Gebäuden weiterhin stadtweit verboten ist. Diese Vorschriften gelten unabhängig von der zusätzlichen Verbotszone in der Innenstadt.

Polizei und Stadt mahnen zu Besonnenheit
Thorsten Massinger, Vizepräsident der Polizeidirektion Hannover, unterstrich in einer Stellungnahme die Bedeutung der Verbotsregelung für eine friedliche Silvesternacht. „Wir alle wollen ein sicheres Fest. Gewalt, insbesondere gegen Einsatzkräfte, werden wir nicht tolerieren“, so Massinger. Hannovers Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe ergänzte, dass das Verbot sich in den vergangenen Jahren bewährt habe. „Durch die zusätzlichen Maßnahmen möchten wir allen Feiernden eine stressfreie und sichere Nacht ermöglichen.“

Hintergrund des Verbots
Das Böllerverbot wurde 2018 eingeführt, nachdem es zuvor regelmäßig zu gefährlichen Situationen in der Innenstadt gekommen war. Immer wieder richteten Feiernde Feuerwerk gezielt auf Menschen oder Einsatzkräfte, was Verletzungen und Sachschäden zur Folge hatte. Seit der Einführung der Regelung und der damit verbundenen Sicherheitsmaßnahmen konnte das Risiko solcher Vorfälle verringert werden.

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