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Schlagwortarchiv für: Hannover

Refill Stationen

Kostenloses Trinkwasser: Hannover baut Refill-Netz in der Innenstadt aus

23. Juni 2026/in Hannover

Landeshauptstadt wirbt für Refill-Angebote und setzt auf nachhaltige Wasserversorgung in der City.

HANNOVER (redu) – Kostenloses Trinkwasser soll in der Innenstadt künftig noch sichtbarer werden. Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt das Refill-Netzwerk und wirbt bei Geschäften für die Teilnahme an dem Angebot, bei dem Trinkflaschen kostenlos mit Leitungswasser aufgefüllt werden können.

Gerade an heißen Sommertagen soll das Angebot die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erhöhen, zur Klimaanpassung beitragen und gleichzeitig Verpackungsmüll vermeiden.

Die Landeshauptstadt Hannover setzt auf den weiteren Ausbau des Refill-Netzwerks. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der bestehenden Angebote zu erhöhen und zusätzliche Geschäfte für die Initiative zu gewinnen. Bürgerinnen und Bürger können dabei ihre mitgebrachten Trinkflaschen kostenlos mit Leitungswasser auffüllen lassen.

Bereits heute stehen in Hannover zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um kostenloses Trinkwasser zu erhalten. Neben mehr als 70 Refill-Stationen in Geschäften, Restaurants, Apotheken und öffentlichen Einrichtungen gibt es im Stadtgebiet zahlreiche öffentliche Trinkwasserbrunnen.

Refill-Netz wächst weiter

Die Stadt geht selbst mit gutem Beispiel voran. So ist auch der digital.KIOSK der Landeshauptstadt Hannover inzwischen Teil des Refill-Netzwerks. Dort können Besucherinnen und Besucher nicht nur ihre Trinkflaschen auffüllen, sondern sich zugleich über Themen der Stadtentwicklung und des Innenstadtmanagements informieren.

Teilnehmende Refill-Stationen sind an einem blauen Wassertropfen-Aufkleber erkennbar. Händlerinnen und Händler können sich unkompliziert an der Initiative beteiligen und damit ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz setzen.

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Zur Karte der Refill-Stationen © Refill Deutschland

Beitrag zu Klimaschutz und Müllvermeidung

Nach Angaben der Stadt trägt das Angebot dazu bei, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern. Gleichzeitig werden Einwegflaschen vermieden und Verpackungsmüll reduziert. Besonders an heißen Tagen profitieren Passantinnen und Passanten von den kostenlosen Wasserangeboten.

Das deutschlandweite Netzwerk Refill verfolgt das Ziel, kostenlos zugängliches Leitungswasser anzubieten und damit den Verbrauch von Einweg-Plastikflaschen zu verringern. Hannover gehört zu den Städten, in denen das Angebot kontinuierlich ausgebaut wird.

Eisbär mit Melone im Yukon-Bay

Late-Zoo Hannover startet mit Jazz, Tiererlebnissen und Abendstimmung

23. Juni 2026/in Hannover

Bis Ende Juli öffnet der Erlebnis-Zoo Hannover donnerstags länger und bietet Livemusik sowie besondere Tieraktionen.

HANNOVER (redu) – Mit dem Late-Zoo Hannover verlängert der Erlebnis-Zoo Hannover bis zum 30. Juli jeden Donnerstag seine Öffnungszeiten bis 22 Uhr. Besucher können sich auf Livemusik, besondere Tierbeobachtungen und eine stimmungsvolle Atmosphäre in den Erlebniswelten freuen.

Die Veranstaltungsreihe verbindet sommerliche Zoo-Abende mit Live-Jazz und besonderen Einblicken in die Tierwelt.

Der Erlebnis-Zoo Hannover lädt bis Ende Juli jeweils donnerstags zu verlängerten Sommerabenden ein. Beim Late-Zoo Hannover können Gäste die verschiedenen Themenwelten bis 22 Uhr erleben und dabei eine besondere Abendstimmung genießen.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltungsreihe durch Bands, die in Kooperation mit dem Jazz Club Hannover auftreten. Auf der Bühne in Yukon Bay sorgen unterschiedliche Formationen für ein abwechslungsreiches Programm aus Jazz, Funk, Soul, Blues sowie Latin- und Balkan-Klängen.

Musikprogramm am Hafen von Yukon Bay

Den Auftakt gestaltet am 25. Juni Brazzo Brazzone. Es folgen The Sanborn Project feat. Leonora Tomanoski am 2. Juli sowie das Elmar Braß / Stephan Abel Quartett am 9. Juli.

Am 16. Juli steht Tudo Azul auf der Bühne. Eine Woche später spielen Scarcella and Friends, bevor The Ellingtones am 30. Juli den musikalischen Abschluss der Veranstaltungsreihe übernehmen.

Tierische Begegnungen am Abend

Neben dem Musikprogramm bietet der Zoo kommentierte Fütterungen und spontane Safaris. Je nach Veranstaltungstag stehen unter anderem die Eisbären in Yukon Bay, die Flusspferde am Sambesi oder die Elefanten im Dschungelpalast im Mittelpunkt.

Der Eintritt für den Late-Zoo von 16:30 bis 22:00 Uhr beträgt 18,70 Euro für Erwachsene. Für Inhaber einer ZooCard ist der Besuch bereits im Angebot enthalten. Feierabend-Tickets sind im Online-Shop des Zoos erhältlich.

Opernplatz mit Georgsstrasse

Flaniermeile am Opernplatz: Hannover stellt Pläne für Georgstraße vor

22. Juni 2026/in Hannover

Mehr Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und Raum für Fußgänger: Die Stadt legt konkrete Umbaupläne für die Georgstraße vor.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt Hannover treibt die Pläne für die neue Flaniermeile am Opernplatz voran. Mit einer Drucksache legt die Verwaltung die konkrete Umgestaltung der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und An der Börse vor. Ziel sind mehr Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und eine stärkere Nutzung durch Fußgänger.

Der Umbau ist ein zentraler Bestandteil des Innenstadtkonzepts. Gleichzeitig sollen Handel, Gastronomie und die Aufenthaltsqualität im Umfeld des Opernplatzes gestärkt werden.

Die geplante Flaniermeile soll die Georgstraße künftig enger mit dem Opernplatz verbinden. Nach den Vorstellungen der Stadt erhält der Fußverkehr Vorrang. Der bisherige Durchgangsverkehr soll entfallen.

Zugelassen bleiben weiterhin Busse des öffentlichen Nahverkehrs, Liefer- und Ladeverkehre zu festgelegten Zeiten, Grundstückszufahrten, die Erreichbarkeit von Behindertenparkplätzen sowie der Radverkehr.

Mehr Platz für die Menschen

Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnet das Vorhaben als wichtigen Baustein des Innenstadtkonzepts. Der Opernplatz gehöre bereits heute zu den attraktivsten Orten der Stadt. Durch die Umgestaltung sollen Platz und Georgstraße künftig als zusammenhängender Stadtraum wahrgenommen werden.

Geplant sind eine niveaugleiche und barrierearme Gestaltung, größere Aufenthaltsbereiche sowie zusätzliche Möglichkeiten für Außengastronomie. Damit soll die Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher deutlich steigen.

Klimaanpassung steht im Mittelpunkt

Neben der städtebaulichen Aufwertung setzt die Stadt auf Maßnahmen zur Klimaanpassung. Vorgesehen sind größere Baumscheiben, zusätzliche entsiegelte Flächen und neue Möglichkeiten zur Regenwasserversickerung.

Stadtbaurat Thomas Vielhaber sieht darin eine konsequente Weiterentwicklung des Straßenraums. Die Georgstraße verfüge bereits heute über eine hohe Aufenthaltsqualität durch ihren Baumbestand, die Architektur und die direkte Lage am Opernplatz. Künftig solle sie noch stärker als Flaniermeile wahrgenommen werden.

Im Zuge der Planungen wurde auch eine Verlagerung des Busverkehrs untersucht. Die Verwaltung kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass die bestehende Linienführung für die Anbindung des Kröpcke als zentralem ÖPNV-Knotenpunkt unverzichtbar bleibt. Der Busverkehr soll deshalb weiterhin über die Georgstraße geführt werden.

Für das Projekt kalkuliert die Stadt Investitionskosten von rund 3,2 Millionen Euro. Fördermittel sollen aus dem Landesprogramm „Resiliente Innenstädte“ eingeworben werden. Sofern die politischen Gremien zustimmen, könnten die vorbereitenden Arbeiten im Herbst 2026 beginnen. Die Bauzeit wird auf etwa zwei Jahre geschätzt.

Bei Hitze genug trinken

Johanniter stärken Hitze-Prävention mit kostenfreien Lernangeboten

22. Juni 2026/in Hannover

Die Johanniter stellen umfassende Informationen zur Vorsorge und zum sicheren Umgang mit großer Hitze bereit.

HANNOVER (redu) – Mit Blick auf zunehmende heiße Tage und Hitzewellen bauen die Johanniter ihr Informationsangebot zur Hitze-Prävention aus. Ein kostenloses E-Book sowie digitale Lernangebote sollen Menschen dabei unterstützen, gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Mit den kostenfreien Angeboten wollen die Johanniter die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung stärken und praktische Handlungsempfehlungen für den Alltag während extremer Hitze vermitteln.

Die Hitze-Prävention gewinnt angesichts häufiger auftretender Hitzewellen zunehmend an Bedeutung. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Doch auch gesunde Menschen können bei großer Hitze gesundheitliche Probleme entwickeln.

Kostenloses Informationsangebot

Das neue kostenfreie E-Book „Hitzeschutz“ der Johanniter-Unfall-Hilfe bündelt umfangreiche Informationen zur Vorsorge bei hohen Temperaturen. Ergänzend stehen interaktive E-Learning-Angebote, Broschüren und Hinweise zur Ersten Hilfe zur Verfügung.

Das Bildungsangebot richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schärfen und praktische Maßnahmen für den Alltag zu vermitteln. Neben allgemeinen Verhaltenstipps werden auch Hinweise zur Ernährung an heißen Tagen sowie zum Umgang mit Medikamenten gegeben.

Praktische Tipps für heiße Tage

Mit dem kostenlosen E-Learning-Kurs „Gut durch Hitzewellen kommen“ können Interessierte ihr Wissen vertiefen. Eine interaktive Checkliste hilft dabei, die eigene Vorbereitung auf hohe Temperaturen zu überprüfen. Für besonders gefährdete Personengruppen stehen zusätzliche Empfehlungen bereit.

Zu den wichtigsten Verhaltensempfehlungen der Johanniter zählen:

– Körperliche Anstrengungen möglichst vermeiden
– Schattige und kühle Aufenthaltsorte aufsuchen
– Täglich zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßte Getränke trinken
– Leichte und luftige Kleidung tragen
– Kopfbedeckungen mit Nackenschutz nutzen
– Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden

Besondere Aufmerksamkeit gilt möglichen Notfällen. Symptome wie Erbrechen, Bewusstseinstrübungen, Teilnahmslosigkeit, Bewusstlosigkeit oder Kreislaufprobleme können auf einen Hitzschlag hinweisen. In solchen Fällen sollten Betroffene umgehend in eine kühle Umgebung gebracht und der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt werden.

Weitere Informationen sowie die kostenfreien Lernangebote stellen die Johanniter online zur Verfügung. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, gesundheitliche Belastungen während sommerlicher Hitzeperioden zu reduzieren und die Eigenvorsorge zu stärken.

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Verkehrshinweise

Verkehrsänderungen in Hannover: Baustellen beeinflussen Verkehr in Vahrenwald und Bothfeld

22. Juni 2026/in Verkehr

Asphaltarbeiten am Großen Kolonnenweg sowie der Hochbahnsteigbau am Ludwig-Sievers-Ring führen Anfang Juli zu geänderten Verkehrsführungen.

HANNOVER (redu) – Mehrere Baustellen sorgen Anfang Juli für Verkehrsänderungen im Stadtgebiet. Wegen Asphaltarbeiten am Großen Kolonnenweg sowie weiterer Arbeiten an der barrierefreien Stadtbahnhaltestelle Ludwig-Sievers-Ring müssen Autofahrer in Vahrenwald und Bothfeld mit geänderten Verkehrsführungen und Umleitungen rechnen.

Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau barrierefreier Stadtbahnhaltestellen. Betroffen sind wichtige Verkehrsachsen in den Stadtteilen Vahrenwald und Bothfeld.

Sperrung am Großen Kolonnenweg

Für den Hochbahnsteigbau werden im Bereich Großer Kolonnenweg und Windausstraße neue Fahrbahnflächen hergestellt. Die Verkehrsänderungen gelten vom 29. Juni bis zum 3. Juli 2026.

Während der Arbeiten wird der unmittelbare Kreuzungsbereich Großer Kolonnenweg/Ecke Windausstraße gesperrt. Die Jathostraße bleibt weiterhin vom und zum Großen Kolonnenweg erreichbar. Die Windausstraße wird zur Sackgasse und kann nur noch von der Vahrenwalder Straße aus angefahren werden.

Der Große Kolonnenweg steht in diesem Abschnitt nicht als Durchfahrtsstraße zur Verfügung. Für den Kraftfahrzeugverkehr werden ausgeschilderte Umleitungen über die Vahrenwalder Straße und den Sahlkamp eingerichtet.

Neue Fahrtrichtung auf der Sutelstraße

Ab dem 1. Juli 2026 wird die Verkehrsführung auf der Sutelstraße in Bothfeld geändert. Die bisherige Einbahnstraßenregelung wird umgekehrt.

Künftig kann die Sutelstraße nur noch vom Gehaplatz beziehungsweise der Podbielskistraße aus in Richtung Norden befahren werden. Für Fahrzeuge aus nördlicher Richtung ist die Straße auf Höhe der Einmündungen Ebelingstraße und Klein-Buchholzer-Kirchweg in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke bleibt bestehen.

Die Änderung ist erforderlich, damit die Bahnsteigkanten auf der stadteinwärtigen Seite des neuen Hochbahnsteigs errichtet werden können. Der Ausbau der barrierefreien Stadtbahnhaltestelle Ludwig-Sievers-Ring läuft derzeit weiter. Die Inbetriebnahme der Haltestelle ist für den Herbst vorgesehen.

Feuer im Bünteweg

Feuer im Bünteweg in Hannover: Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

21. Juni 2026/in Hannover

Im Bünteweg in Hannover-Kirchrode stand am späten Samstagabend eine Wohnung in Vollbrand. Das Feuer griff auf den Dachstuhl über, verletzt wurde niemand.

HANNOVER (redu) – Bei einem Feuer im Bünteweg im Stadtteil Kirchrode ist am späten Samstagabend ein Zweifamilienhaus schwer beschädigt worden. Die Feuerwehr Hannover verhinderte eine weitere Brandausbreitung. Verletzt wurde niemand, das Gebäude ist jedoch nicht mehr bewohnbar.

Mehrere Notrufe führten zu einer Alarmstufenerhöhung. Durch den schnellen Einsatz zahlreicher Kräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.

Vollbrand im Obergeschoss

Kurz nach 23 Uhr gingen bei der Regionsleitstelle mehrere Notrufe zu einem Brand im Bünteweg ein. Aufgrund der Vielzahl der Meldungen wurden zusätzliche Kräfte der Berufsfeuerwehr Hannover sowie der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Zweifamilienhauses bereits in Vollbrand. Mehrere Bewohner hatten das Gebäude zuvor verlassen und waren zunächst nicht vor Ort. Sie mussten im weiteren Verlauf durch die Polizei gesucht werden.

Das Feuer griff auf Teile des Gebäudes über und erreichte den Dachstuhl. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr zwei Drehleitern sowie mehrere Trupps unter Atemschutz im Innen- und Außenangriff ein. Zusätzlich kamen Druckbelüftungsgeräte zur Entrauchung und eine Drohne zur Lageerkundung zum Einsatz.

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Die Aussentemperaturen setzen den Einsätzkräften in ihren Schutzanzügen zu © Bernd Günther

Schwierige Bedingungen für Einsatzkräfte

Um 00:17 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Während der Nachlöscharbeiten erschwerten freiliegende Stromleitungen den Einsatz. Der zuständige Energieversorger schaltete das Gebäude deshalb stromlos.

Die hohen Temperaturen sorgten zudem für eine erhebliche körperliche Belastung der Einsatzkräfte. Gegen 1 Uhr war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 48 Kräfte der Berufsfeuerwehr Hannover, der Freiwilligen Feuerwehr Kirchrode sowie des Rettungsdienstes im Einsatz.

Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Angaben zur Schadenshöhe liegen bislang nicht vor. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen.

Start der IdeenExpo 2026 in Hannover

IdeenExpo 2026 in Hannover eröffnet: Jubiläumsausgabe setzt neue Rekorde

20. Juni 2026/in Hannover

Mehr als 330 Aussteller, über 800 Mitmach-Exponate und 900 Workshops machen Hannover erneut zum Zentrum für Technik, Wissenschaft und Berufsorientierung.

HANNOVER (redu) – Die IdeenExpo 2026 ist eröffnet. Bis zum 28. Juni verwandelt sich das Messegelände Hannover in Europas größtes Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen. Mehr als 330 Aussteller, über 800 Mitmach-Exponate und mehr als 900 Workshops sollen erneut Hunderttausende Besucher begeistern.

Die Jubiläumsausgabe markiert einen neuen Meilenstein für die Veranstaltungsreihe und unterstreicht die Bedeutung von MINT-Bildung, Berufsorientierung und Nachwuchsförderung für Wirtschaft und Gesellschaft.

Die IdeenExpo 2026 hat am Samstag auf dem Messegelände Hannover offiziell ihre Tore geöffnet. Gemeinsam eröffneten Bundesbildungsministerin Karin Prien, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies, der Aufsichtsratsvorsitzende der IdeenExpo GmbH, Dr. Volker Schmidt, sowie Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar die zehnte Ausgabe der Veranstaltung.

Die Organisatoren rechnen erneut mit mehr als 400.000 Besucherinnen und Besuchern aus Deutschland sowie aus benachbarten europäischen Ländern.

Rekordzahlen zur Jubiläumsausgabe

Zum zehnten Mal findet die IdeenExpo in Hannover statt. Die Jubiläumsausgabe erreicht dabei neue Bestmarken. Mehr als 330 Aussteller präsentieren ihre Angebote, dazu kommen über 800 Mitmach-Exponate und mehr als 900 Workshops.

Die Veranstaltungsfläche umfasst mehr als 100.000 Quadratmeter. Bereits 2024 besuchten rund 430.000 Menschen die IdeenExpo.

Berufsorientierung durch eigenes Erleben

Ein zentrales Ziel der IdeenExpo bleibt die praxisnahe Berufsorientierung. Besucherinnen und Besucher können Technologien ausprobieren, Experimente durchführen und mit Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Gespräch kommen.

Bundesbildungsministerin Karin Prien betonte die Bedeutung moderner MINT-Bildung. Die Veranstaltung vermittle jungen Menschen wichtige Perspektiven für Ausbildung, Studium und Beruf.

Zukunftstechnologien auf mehr als 100.000 Quadratmetern

Die Besucher erwartet ein breites Spektrum an Zukunftsthemen. Von Robotik und Lasertechnik über nachhaltige Energieversorgung bis hin zu Luft- und Raumfahrttechnologien reicht das Angebot der 14 Themenwelten.

Auch Digitalisierung, Gesundheit, Medien und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt zahlreicher Ausstellungen und Mitmachaktionen.

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Die IdeenExpo 2026 ist in Hannover gestartet. © Matthias Falk

Konzerte, Wissenschaftsshows und Social-Media-Stars

Neben den Ausstellungen bietet die IdeenExpo ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Konzerten, Wissenschaftsshows und Talkformaten. Zahlreiche bekannte Influencer begleiten das Festival und berichten direkt vom Messegelände.

Mit ihrem Mix aus Technik, Wissenschaft, Berufsorientierung und Unterhaltung bleibt die IdeenExpo Europas größtes Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen. Der Eintritt zu allen Angeboten und Konzerten ist kostenfrei.

Fahrradfreundliche Arbeitgeberin

Fahrradfreundliche Arbeitgeberin: Region Hannover erhält ADFC-Siegel

19. Juni 2026/in Region Hannover

Auszeichnung würdigt das Engagement der Region Hannover für nachhaltige Mobilität ihrer Beschäftigten.

REGION HANNOVER (redu) – Die Region Hannover ist als fahrradfreundliche Arbeitgeberin ausgezeichnet worden. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) verlieh der Verwaltung das silberne Siegel und würdigt damit ihr Engagement für nachhaltige Mobilität und die Förderung des Radverkehrs unter den Beschäftigten.

Die Zertifizierung gilt für drei Jahre und bewertet unter anderem Infrastruktur, Serviceangebote sowie Anreize für Mitarbeitende, das Fahrrad im Berufsalltag zu nutzen.

Infrastruktur für den Radverkehr

Die Auszeichnung wurde am Donnerstag durch Vertreter des ADFC Niedersachsen übergeben. Nach Angaben der Region Hannover profitieren rund 3.157 Beschäftigte von verschiedenen Angeboten rund um das Fahrradfahren.

Auf dem Regionscampus stehen 312 Fahrradstellplätze zur Verfügung. Ein Teil davon ist überdacht oder in abschließbaren Räumen untergebracht. Weitere 128 Stellplätze sollen ab Frühjahr 2027 am Mobilitätspunkt Maschstraße entstehen. Geplant sind dort unter anderem Doppelstockparker, eine Fahrradgarage und eine Service-Station.

Seit 2023 bietet die Region zudem Dienstrad-Leasing an. Bislang wurde das Angebot 156 Mal genutzt. Ergänzt wird das Mobilitätskonzept durch einen Dienstfahrrad-Pool mit Pedelecs, einem Faltrad sowie einem E-Lastenrad für Transporte.

Service und Motivation

Kostenlose Reparaturhilfen, eine Servicebox mit Luftpumpe und Werkzeug sowie Fahrrad-Reparatur-Workshops gehören ebenfalls zum Angebot. Darüber hinaus organisiert die Region Aktionstage und unterstützt die Betriebssportgruppe „FahrRad“.

Der ADFC bewertet bei seiner Zertifizierung unter anderem die Fahrradfreundlichkeit von Unternehmen und Behörden, betriebliche Rahmenbedingungen sowie Maßnahmen zur Motivation von Radfahrenden. Mit dem silbernen Siegel zählt die Region Hannover zu den ersten kommunalen Arbeitgeberinnen in der Region mit dieser Auszeichnung.

Warnung vor extremer Hitze

Extreme Hitze in Hannover: Amtliche Warnung für Samstag

19. Juni 2026/in Hannover

Für Samstag wird eine außergewöhnlich hohe Wärmebelastung im Stadtgebiet erwartet.

HANNOVER (redu) – Für Samstag hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Extreme Hitze für Hannover sowie die Region Hannover herausgegeben. Zwischen 11 und 19 Uhr wird eine außergewöhnlich hohe Wärmebelastung erwartet, die insbesondere in dicht bebauten Stadtbereichen spürbar sein kann.

Die Wetterlage kann vor allem für ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen belastend werden. Auch die geringe nächtliche Abkühlung verstärkt die Auswirkungen der Hitze.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird am Samstag eine Extreme Hitze bis in Höhenlagen von 200 Metern erwartet. Für die Landeshauptstadt Hannover bedeutet dies eine erhöhte Belastung während der Mittags- und Nachmittagsstunden.

Besonders in dicht bebauten Quartieren kann sich die Wärme stauen. Die Warnung gilt von 11 bis 19 Uhr. Grund dafür sind hohe Temperaturen in Verbindung mit einer eingeschränkten nächtlichen Abkühlung.

Der Wetterdienst weist darauf hin, dass starke Hitzebelastung gesundheitliche Probleme verursachen kann. Die Bevölkerung wird deshalb aufgefordert, direkte Sonneneinstrahlung möglichst zu vermeiden und auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Warnung vor Hitze

Hitzewarnung Region Hannover: DWD warnt vor Belastung am Freitag

18. Juni 2026/in Region Hannover

Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Freitag eine starke Wärmebelastung. Behörden empfehlen besondere Vorsicht für ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen.

HANNOVER (redu) – Für die Region Hannover hat der Deutsche Wetterdienst für Freitag, 19. Juni 2026, eine Hitzewarnung Region Hannover ausgegeben. Erwartet wird eine starke Wärmebelastung, die insbesondere für ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen gesundheitliche Risiken mit sich bringen kann.

Hohe Temperaturen belasten den Kreislauf und erhöhen die Gefahr von Dehydrierung sowie hitzebedingten Notfällen. Fachleute empfehlen deshalb vorbeugende Maßnahmen im Alltag und besondere Vorsicht beim Aufenthalt an Gewässern.

Verhalten bei großer Hitze

Mit der Hitzewarnung Region Hannover weist der Deutsche Wetterdienst auf eine erhöhte gesundheitliche Belastung durch hohe Temperaturen hin. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Experten raten dazu, körperliche Anstrengungen möglichst auf die frühen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Ausreichendes Trinken ist besonders wichtig. Erwachsene sollten regelmäßig Wasser oder andere alkoholfreie Getränke zu sich nehmen, auch wenn das Durstgefühl noch nicht stark ausgeprägt ist.

Wohnräume sollten möglichst kühl gehalten werden. Empfehlenswert ist es, morgens und nachts zu lüften und Fenster während der heißesten Tageszeit geschlossen zu halten. Leichte, luftdurchlässige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung können zusätzlich helfen, den Körper vor Überhitzung zu schützen.

Auch Haustiere benötigen besondere Aufmerksamkeit. Sie sollten jederzeit Zugang zu frischem Wasser und schattigen Bereichen haben. Tiere dürfen bei Hitze niemals im Fahrzeug zurückgelassen werden.

Gefahr an Badeseen und Flüssen

Mit den sommerlichen Temperaturen zieht es viele Menschen an Seen, Flüsse und Freibäder. Rettungsorganisationen warnen jedoch regelmäßig vor einem gefährlichen Fehler: dem Sprung in kaltes Wasser nach längerer Sonnenexposition.

Wer stark aufgeheizt ist und anschließend plötzlich ins kalte Wasser springt, riskiert einen sogenannten Kälteschock. Dabei kann es zu Kreislaufproblemen, Herzrhythmusstörungen oder Bewusstlosigkeit kommen. In der Folge besteht die Gefahr des Ertrinkens.

Immer wieder ereignen sich in Deutschland tödliche Badeunfälle, bei denen eine plötzliche Kreislaufreaktion als mögliche Ursache eine Rolle spielt. Deshalb empfehlen Experten, den Körper vor dem Schwimmen langsam abzukühlen. Zunächst sollten Arme, Beine, Nacken und Brust mit Wasser benetzt werden, bevor man vollständig ins Wasser geht.

Symbolfoto Wasserrettungsboot DLRG

Ein Wasserrettungsboot der DLRG im Einsatz (Symbolfoto) © Bernd Günther

Besondere Vorsicht gilt in Flüssen und Naturgewässern. Strömungen, Temperaturunterschiede und schlecht erkennbare Gefahrenstellen können selbst erfahrene Schwimmer überraschen. Kinder sollten grundsätzlich nur unter Aufsicht baden.

Warnzeichen erkennen

Anzeichen einer Überhitzung können unter anderem Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, starke Erschöpfung oder Konzentrationsprobleme sein. Treten solche Beschwerden auf, sollte sofort ein schattiger oder kühler Ort aufgesucht und ausreichend getrunken werden.

Bei Bewusstseinsstörungen, Atemproblemen oder Anzeichen eines Hitzschlags ist umgehend der Notruf 112 zu verständigen. Ein Hitzschlag stellt einen medizinischen Notfall dar.

Die niedersächsischen Behörden empfehlen während einer Hitzewarnung besondere Rücksicht auf gefährdete Personen. Nachbarn, Angehörige und Freunde können dazu beitragen, gesundheitliche Risiken zu verringern, indem sie regelmäßig Kontakt halten und Unterstützung anbieten.

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