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Schlagwortarchiv für: Polizei

Versammlungen in Hannover: Aufzüge und Kundgebungen nehmen friedlichen Verlauf – Demo 14.02.2021© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Versammlungen in Hannover: Aufzüge und Kundgebungen nehmen friedlichen Verlauf

14. Februar 2021/in Polizei, Hannover

HANNOVER (ots). In Hannover sind am Samstag, 13.02.2021, und am Sonntag, 14.02.2021, mehrere Versammlungen ohne größere Vorkommnisse verlaufen. Zur größten Veranstaltung versammelten sich am Sonntagnachmittag rund 1.240 Personen auf dem Schützenplatz. Mehrfach wurden Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt und geahndet.

Die Polizeidirektion Hannover zieht eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen anlässlich mehrerer Versammlungen im Zusammenhang mit dem Thema Corona. Größere Störungen haben die Einsatzkräfte nicht verzeichnet.

Am Vormittag setzten sich unter dem Motto „Autokorso der Herzen zum Valentinstag“ zunächst 46 Pkw auf dem Schützenplatz in Hannover in Bewegung. Zwischen 11:00 Uhr und 11:45 Uhr beteiligten sich diese an einem Autokorso entlang einer festgelegten Route durch Teile der hannoverschen Innenstadt. Ziel des Korsos war der Schützenplatz, wo sich mehrere Teilnehmende einer späteren Versammlung anschlossen.

Um 12:30 Uhr startete im Bereich Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg eine weitere Versammlung. Unter dem Motto „Solidarisch durch die Krise – statt rechter Hetze und Verschwörungsmythen“ zogen nach einer Auftaktkundgebung in der Spitze 210 Teilnehmende über die Lavesallee, die Bruchmeisterallee und den Schützenplatz zum Stadionvorplatz, wo eine Abschlusskundgebung folgte. Um kurz nach 15:00 Uhr wurde die Versammlung beendet.

Um 14:00 Uhr begann die größte Versammlung des Tages auf dem Schützenplatz: Bis zu 1.240 Personen versammelten sich dort unter dem Motto „Leben und körperliche Unversehrtheit für alle nach GG Art. 2“. Nach zahlreichen Wortbeiträgen im Rahmen einer Kundgebung wurde die Versammlung um 16:00 Uhr für beendet erklärt. Ein ursprünglich geplanter Aufzug durch Teile der hannoverschen Innenstadt war seitens der Versammlungsbehörde bereits im Vorfeld örtlich beschränkt worden. Die Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten nach dem Ende der Versammlung die Einhaltung der Beschränkung.

Bereits am Samstag war zudem ein Autokorso störungsfrei verlaufen. Unter dem Titel „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ fuhren am Nachmittag 80 Fahrzeuge auf einer zuvor festgelegten Route durch Teile der hannoverschen Innenstadt. Start- und Zielpunkt war der Schützenplatz.

Vor allem im Zusammenhang mit den Versammlungen am Sonntag verzeichnete die Polizei mehrere Verstöße gegen die geltende Corona-Verordnung. Neben Appellen an die Versammlungsteilnehmenden, Mindestabstände einzuhalten und geeignete Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen, wurden festgestellte Verstöße zudem konsequent geahndet. Die Polizei griff dabei sowohl während der Versammlungen als auch nach deren Ende entsprechend durch.

Kriminaloberrat Alexander Fuhl ist neuer Leiter des Polizeikommissariats Lahe – Leiter des Polizeikommissariats Lahe

Kriminaloberrat Alexander Fuhl ist neuer Leiter des Polizeikommissariats Lahe

4. Februar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 03.02.2021, hat Volker Kluwe, Polizeipräsident der Polizeidirektion Hannover, Kriminaloberrat Alexander Fuhl offiziell als Leiter des Polizeikommissariats (PK) Lahe ins Amt eingeführt. Der 48-Jährige folgt auf Polizeioberrat Andreas Pütsch, der als Leiter Einsatz in die Polizeiinspektion Hannover wechselt.

Die offizielle Amtseinführung des neuen PK-Leiters fand aufgrund der aktuellen Entwicklung um das COVID-19-Virus in einem kleinen Rahmen statt. Volker Kluwe, Polizeipräsident der Polizeidirektion Hannover, überreichte Kriminaloberrat Alexander Fuhl seine Ernennungsurkunde und bedankte sich gleichzeitig bei Polizeioberrat Andreas Pütsch, der das Polizeikommissariat Lahe fast eineinhalb Jahre geführt hatte und nun als Leiter Einsatz in die Polizeiinspektion Hannover wechselt.

Der 48-jährige Fuhl blickt auf rund 30 Jahre Erfahrungen in verschiedenen Verwendungen im Polizeidienst zurück. Mehr als ein Jahrzehnt versah der Kriminalpolizist seinen Dienst beim Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen – zunächst im Landesanalysezentrum im Bereich der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und anschließend im Staatsschutz. In dieser Zeit feilte er an seinen analytischen Fähigkeiten und baute das Netzwerk zu verschiedenen Polizeidirektionen, den Landeskriminalämtern, dem Bundeskriminalamt sowie Europol aus. 2010 übernahm Fuhl die Einsatzleitung im Einsatz- und Streifendienst im Polizeikommissariat Hannover-Nordstadt – eine Erfahrung, die ihn als Führungskraft ganz besonders prägte. Anschließend folgten verschiedene Stationen im Ministerium für Inneres und Sport und im Zentralen Kriminaldienst der Polizeidirektion Hannover. Seine bislang letzte Verwendung als Leiter der Fachinspektion für Wirtschaftskriminalität und Cybercrime hatte Alexander Fuhl fast vier Jahre inne.

„Mit Kriminaloberrat Fuhl gewinnt das Polizeikommissariat Lahe einen erfahrenen Polizeibeamten mit ausgeprägtem analytischen Denken und fundierten Erfahrungen im Einsatz und in der Ermittlungsarbeit“, so Behördenleiter Volker Kluwe. „Von diesen Erfahrungen werden insbesondere Kolleginnen und Kollegen vor Ort profitieren. Für Herrn Pütsch geht mit dem Wechsel zum Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Hannover eine berufliche Weiterentwicklung sowie ein beruflicher Aufstieg einher. Hierzu beglückwünsche ich Herrn Pütsch und wünsche ihm viel Erfolg für die neue Aufgabe.“

Als neuer Leiter des PK Lahe ist Alexander Fuhl für die rund hundert Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten verantwortlich, die in den Stadtteilen Vahrenheide, Sahlkamp, Bothfeld, Lahe, Isernhagen-Süd und einem Teilbereich von Groß-Buchholz für die Sicherheit von rund 60.000 Menschen sorgen. Ebenfalls ist Alexander Fuhl der neue Ansprechpartner für die örtliche Politik und die jeweiligen Entscheidungsträger bei der Landeshauptstadt Hannover im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Lahe.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover – Drogenfestnahme

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover

5. Januar 2021/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei der Festnahme eines mit zwei Haftbefehlen gesuchten Mannes in der hannoverschen Südstadt ist die Polizei am Dienstag, 05.01.21, auf vier Kilogramm Marihuana sowie 200 Ecstasy-Tabletten und Amphetamine gestoßen. Der 30 Jahre alte Gesuchte war zuvor bereits wegen Drogenhandels verurteilt worden, dann aber untergetaucht.

Nach längeren Ermittlungen sind Zielfahnder der Polizei einem mit zwei Haftbefehlen gesuchten Hannoveraner auf die Spur gekommen. In den frühen Morgenstunden des Dienstags, 05.01.21, überraschten die Einsatzkräfte gegen 6:30 Uhr den 30-Jährigen in einem von ihm angemieteten Apartment an der Höltystraße in der Südstadt und nahmen ihn fest.

Bei der von der Staatsanwaltschaft Hannover angeordneten Durchsuchung der Räume stießen die Beamten zudem auf eine größere Menge Drogen: Insgesamt stellte die Polizei vier Kilogramm Marihuana sowie 200 Tabletten Ecstasy und Amphetamine sicher. Den Wert der Drogen bezifferten die Ermittler mit rund 20.000 Euro. Erneut wurde wegen des Fundes ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der 30-Jährige kam in die Justizvollzugsanstalt Sehnde.

Der einschlägig bekannte Mann war in der jüngeren Vergangenheit wegen Drogenhandels zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. Da er vor Haftantritt jedoch untergetaucht war, suchte ihn die Staatsanwaltschaft Hannover mit Haftbefehlen, die nun vollstreckt wurden.

Polizei zeigt in der Innenstadt verstärkt Präsenz und greift durch – Polizei Corona Kontrollen

Polizei zeigt in der Innenstadt verstärkt Präsenz und greift durch

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse und Bürgerbeschwerden zeigt die Polizei in der hannoverschen Innenstadt schon seit längerem erhöhte Präsenz. Bei erneuten Kontrollen sind in der Nacht zu Sonntag diverse Ordnungswidrigkeiten und Straftaten geahndet worden.

In der Nacht zu Sonntag, 13.12.2020, waren Beamte der Polizeistation Raschplatz in der hannoverschen Innenstadt unterwegs, um verstärkte Kontrollen durchzuführen. Kräfte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte und der Polizeiinspektion Besondere Dienste unterstützten den Präsenzeinsatz.

Trotz des einsetzenden Ladenschlusses stellten die Beamtinnen und Beamten ein eher geringes Besucheraufkommen in der Innenstadt fest. Grundsätzlich traf die Polizei kaum Personen an, die sich nicht an die geltenden Corona-Vorschriften hielten. Trugen Passanten keine Mund-Nase-Bedeckung oder hielten sich nicht genügend Abstand zu anderen, sprachen die Einsatzkräfte sie auf die Fehlverhalten an. Vereinzelt wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet beziehungsweise Platzverweise ausgesprochen.

Gegen 21:20 Uhr stellte die Polizei auf dem Steintorplatz eine Person fest, die gegen ein angrenzendes Gebäude urinierte. Die Polizei stellte deren Identität fest und sprach einen Platzverweis aus. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Um 23:00 Uhr kontrollierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten im Bereich Schmiedestraße/Am Marstall vier mutmaßliche Drogenhändler. Nachdem ihre Identitäten festgestellt und die Personen durchsucht worden waren, erhielten die Betroffenen Platzverweise.

Mehrere Anzeigen wegen begangener Ordnungswidrigkeiten erhielt eine 24 Jahre alte Autofahrerin. Diese war der Polizei gegen 23:10 Uhr am Steintor aufgefallen, weil sie kurzfristig in den Gegenverkehr gefahren war und dabei eine rote Ampel missachtete. Zudem konnte die Frau keine Fahrzeugpapiere vorzeigen.

Um 23:35 Uhr meldete sich ein 20-Jähriger leicht verletzt in der Polizeistation am Raschplatz und gab an, dass er kurz zuvor geschlagen worden sei. Noch bevor die Beamtinnen und Beamten sich um den Mann kümmern konnten, verschwand dieser jedoch wieder. Bei der umgehend eingeleiteten Fahndung stellten sie den Mann jedoch an der Lister Meile fest, als er mit einer Glasflasche und einem Metallaschenbecher versuchte, auf einen 42-Jährigen einzuschlagen. Bei den Schlagversuchen prallte die Glasflasche gegen die gläserne Außenfassade einer Diskothek, die beschädigt wurde. Der 20-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und ins Gewahrsam gebracht. Dabei äußerte er sich rassistisch und volksverhetzend. Die Einsatzkräfte fanden bei ihm zudem Drogen. Verfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Volksverhetzung und Drogenbesitzes wurden eingeleitet.

Bei der Kontrolle von drei Personen um 23:45 Uhr im Bereich „Am Marstall“ stellte sich heraus, dass gegen einen 30-Jährigen ein Haftbefehl des Amtsgerichts Hannover wegen eines Diebstahls mit Waffen vorlag. Dieser wurde umgehend vollstreckt. Gegen 02:10 Uhr kontrollierten Polizisten zudem einen 44 Jahre alten Mann in der Kurt-Schumacher-Straße. Da bei ihm 20 Gramm Marihuana gefunden wurden, leiteten die Beamtinnen und Beamten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren ein.

Gegen 04:00 Uhr beobachteten die Einsatzkräfte in der Georgstraße/Ecke Steintorstraße einen 36-Jährigen, der dort seinen Audi A5 abstellte und sich zu Fuß entfernte. Dabei wirkte der Mann erheblich betrunken. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte er ab. Ein Arzt entnahm ihm anschließend eine Blutprobe. Darüber hinaus wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt und der Führerschein beschlagnahmt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Polizeidirektion (PD) Hannover führt flächendeckend Bodycams ein – Bodycam

Polizeidirektion (PD) Hannover führt flächendeckend Bodycams ein

14. Dezember 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine anhaltend hohe Anzahl von Gewaltdelikten gegenüber Polizeibeamtinnen und -beamten ist in den vergangenen Jahren bundesweit in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Justiz geraten. Im Dezember 2016 wurden bei der PD Hannover im Rahmen eines Pilotprojektes erstmals mobile Videoüberwachungsanlagen, die sogenannten Bodycams, zum Zwecke der Erprobung eingeführt.

Die Geräte sollten dazu beitragen, potenzielle Täter von Angriffen auf Polizeibeamtinnen und -beamte abzuhalten. Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass die Bodycams ein sinnvolles Einsatzmittel zur polizeilichen Gefahrenabwehr darstellen können. Insbesondere im Hinblick auf die Eigensicherung bei Anhalte- und Kontrollsituationen im öffentlichen Raum tragen sie nach den bisherigen Erfahrungen zur Deeskalation bei. Sollte es trotz eines Einsatzes der Kameras zu Angriffen kommen, lässt eine gefertigte Videosequenz eine erheblich verbesserte Beweisführung im anschließenden Strafverfahren erwarten.

Nun wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover flächendeckend Bodycams eingeführt werden konnten.

Die Übergabe der Bodycams sowie weiterer Hardware- und Softwarekomponenten an die Dienststellen der PD Hannover fand im Herbst 2020 statt. Als Grundausstattung wurden 34 Bodycams an alle vier Polizeiinspektionen mit den insgesamt 24 Dienststellen ausgeliefert. Die Geräte werden nach der nunmehr abgeschlossenen Auslieferung und Softwareinstallation bereits im Einsatz- und Streifendienst der PD Hannover verwendet.

Die Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten wurden sowohl in der technischen und taktischen Anwendung der Kameras als auch über die rechtlichen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen umfassend aus- und fortgebildet.

Die Aufzeichnungen müssen offen erfolgen, also für den Betroffenen in der konkreten Einsatzsituation erkennbar sein. Deshalb tragen die mit einer Bodycam ausgerüsteten Einsatzkräfte ein gut sichtbares Schild mit der Aufschrift „Videoaufzeichnung“ an ihrer Uniform. Die Bildaufzeichnung erfolgt nicht permanent, sondern nur anlassbezogen bei Auslösen durch den kameraführenden Polizeibeamten oder der -beamtin. Dafür muss ein Verdacht bestehen, dass die Gesundheit oder das Leben von Menschen in Gefahr sind. Vor der Aktivierung der Aufzeichnung ist diese den betroffenen Personen grundsätzlich mündlich anzukündigen. An der oberen Seite der Bodycams zeigt eine rot leuchtende LED an, dass Bild- und Tonaufnahmen aufgezeichnet werden.

Die rechtlichen Grundlagen für die Datenerhebung durch den Einsatz der Bodycams im öffentlichen Raum sind im Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) verankert sowie bei der Feststellung von Straftaten der Strafprozessordnung (StPO) zu entnehmen.

Öffentlichkeitsfahndung

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei in München bittet Hannoveraner bei Suche nach 15-Jähriger um Mithilfe

8. Dezember 2020/in Hannover, Polizei

HANNOVER / MÜNCHEN (ots). Das Polizeipräsidium München bittet bei der Suche nach einer vermissten 15-Jährigen die Bürgerinnen und Bürger im Raum Hannover um Mithilfe. Die Jugendliche verschwand bereits im August dieses Jahres spurlos aus einem Jugendhaus, in dem sie untergebracht war. Hinweise deuten auf einen Aufenthalt in Niedersachsen hin.

Bereits seit Freitag, 14.08.2020, fahndet die Münchner Polizei nach einem 15-jährigen Mädchen. Die Vermisste verließ in den Abendstunden ein Jugendhaus, in dem sie bis zu ihrem Verschwinden lebte. Intensive Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei führten bislang zu keinem konkreten Aufenthaltsort der 15-Jährigen. Es gibt allerdings Hinweise, dass sie sich in Niedersachsen, konkret im Raum Hannover, aufhalten könnte. Aufgrund der Gesamtumstände wird nun in Absprache mit dem Stadtjugendamt München von polizeilicher Seite aus eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet und auch mit einem Bild nach der Jugendlichen gesucht.

Öffentlichkeitsfahndung: Polizei in München bittet Hannoveraner bei Suche nach 15-Jähriger um Mithilfe – bilder vermissung2

© Polizeipräsidium München

Die Vermisste ist circa 1,75 Meter groß und 52 Kilogramm schwer. Ihr scheinbares Alter wird mit circa 20 Jahren angegeben. Das Mädchen trug zum Zeitpunkt seines Verschwindens zudem dunkelbraune Haare.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Mädchens nimmt das zuständige Kommissariat 14 des Polizeipräsidiums München unter Telefon 089/2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 1020 2

Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht

11. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Anlässlich eines regionsweiten Großeinsatzes von Sicherheitskräften wurden am Mittwoch, 11.11.2020, schwerpunktmäßig Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz hingewiesen und aufgeklärt. Beteiligt waren neben der Landes- und Bundespolizei aus Hannover auch Mitarbeiter und Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn, der Üstra und von Regiobus.

Der Aktionstag begann um 10:00 Uhr mit einem medienwirksamen Startschuss der Beteiligten: Michael Schuol (Bundespolizei Hannover), Dr. Volker Klöppner und Denise Hain (Üstra), Elke Maria von Zadel (Regiobus) und dem Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, am Ernst-August-Platz am Hauptbahnhof Hannover.

„Wir haben in der Region Hannover wieder erhöhte Infektionszahlen. Gerade im ÖPNV kommen Menschen auf engstem Raum zusammen. Unterschreitungen von Abständen lassen sich hier nicht immer vermeiden“, erklärt Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe. „Es geht nicht um Bußgelder – sondern um den Infektionsschutz“, sagt er. Bei der ersten Großkontrolle im September 2020 hätten sich nicht alle Fahrgäste in Bahnen, Bussen und an den Haltestellen an die Maskentragepflicht im ÖPNV gehalten, es seien etwa 5000 Verstöße festgestellt worden. Zum Schutz aller Reisenden sollte mit dieser zweiten Kontrollaktion nochmals auf die geltenden Hygienebestimmungen hingewiesen werden.

Bis 18:00 Uhr kontrollierten die Beteiligten in der gesamten Region Hannover und stießen dabei auf eine deutlich positive Resonanz in der Bevölkerung. Trotzdem ist offenbar nicht allen Menschen klar, dass sie überall dort, wo sich der Abstand von 1,50 Meter nicht einhalten lässt, eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen ist. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht nicht nur in den Fahrzeugen des ÖPNV, sondern auch an den Haltestellen, auf Bahnsteigen sowie in Wartezonen. In den Fußgängerzonen der Innenstädte ist es aufgrund der ebenfalls geltenden Maskenpflicht nicht erlaubt, diese zum Essen, Trinken oder Rauchen abzunehmen. Dieses war einigen kontrollierten Passanten so nicht bewusst. Die Unsicherheiten in der Bevölkerung über die Orte, an denen die Maskentragepflicht gilt, sollen durch eine neue Verordnung der Region Hannover ab dem 16.11.2020 ausgeräumt werden, was die Polizei ausdrücklich begrüßt.

In der Fußgängerzone in Wunstorf trug um 10:15 Uhr ein Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung ein Schild mit der Aufschrift: „Ich bin gesund im Sinne des IfSG“. Er zeigte der Polizei auf Verlangen ein Attest vor, dass ihn von der Maskentragepflicht befreien sollte. Offenbar war dieses aber selbst geschrieben. Der Mann erhielt einen Platzverweis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Kräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste nahmen gegen 14:50 Uhr die örtliche Trinkerszene am Hauptbahnhof Hannover ins Visier und stellten eine Vielzahl von Personen fest, die sich nicht an das Abstandsgebot hielten. Sie wurden auf die Verstöße angesprochen. Letztendlich war die Erteilung von zwölf Platzverweisen notwendig.

Bei der U-Bahn-Station Steintor wurde gegen 16:40 Uhr ein Mann kontrolliert, die keine MNB trug. Von dieser Person ausgehend wurde durch die Polizei Marihuana-Geruch wahrgenommen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Person wurde Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt.

Im Stadtgebiet sowie im Umland der Region Hannover führten Beamte der Landespolizei insgesamt 1030 Ansprachen durch und stellten 204 Ordnungswidrigkeiten fest. Die große Mehrheit der Menschen kam der Maskenpflicht nach und begrüßte die intensiven Kontrollen. Die angesprochenen Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung oder mit falsch getragener Maske zeigten sich größtenteils einsichtig. Durch die Gespräche wurde deutlich, dass die Beschilderung in einigen Bereichen unzureichend ist.

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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt. Polizeipräsident Volker Kluwe (Mitte) begleitete persönlich die Maßnahmen. © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Polizeipräsident Volker Kluwe begleitet heute persönlich die umfangreichen Kontrollen zur Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und informierte die Pressevertreter auf dem Bahnhofsvorplatz © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch – Polizei Corona Kontrollen aktuell 1

Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch

8. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Auch am Wochenende hat die Polizei ihre verstärkten Kontrollen bezüglich der geltenden Corona-Beschränkungen aufrechterhalten. Bei entsprechenden Verstößen gegen vorgeschriebene Abstände und die Maskenpflicht griffen die Einsatzkräfte ein. Unter anderem wurde mehrere Ansammlungen von Menschen und Feiern aufgelöst, Platzverweise erteilt und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Unterstützt von Beamten der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen haben die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste am Samstag, 07.11.2020, auf die Einhaltung der Corona-Verordnung und der damit zusammenhängenden Auflagen geachtet. Bei den mehrstündigen Kontrollen in den Bereichen Hannover, Burgdorf und Garbsen wurden im Falle größerer Personenaufkommen auch Lautsprecherdurchsagen eingesetzt, um auf die Regelungen hinzuweisen. So unter anderem im Bereich der Limmerstraße in Hannover oder in Steinhude.

Gegen 13:35 Uhr suchten die Einsatzkräfte ein Lokal im Bereich der Justus-Garten-Brücke im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt auf. Ein Zeuge hatte zuvor den Hinweis gegeben, dass das Lokal geöffnet sein soll. Dieses war bei der Kontrolle jedoch geschlossen. Allerdings stellten die Beamten vor Ort mehrere Personen fest, die gegen die Corona-Bestimmungen verstießen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Unter anderem wurde bei der Kontrolle auch ein Fahrrad sichergestellt, bei dem es sich womöglich um Diebesgut handelt.

Rund um einen Skaterparcours und einen Basketballplatz an der Auestraße in Hannover-Linden wurde gegen 15:25 Uhr eine hohe Frequentierung festgestellt. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Personen an die Corona-Regelungen erinnert. 40 Personen wurden gezielt angesprochen und ermahnt.

Um 16:00 Uhr stießen die Beamten im Bereich des Sportleistungszentrums in Hannover auf eine 20-köpfige Personengruppe. Auch sie wurden aufgefordert, die Abstände zu wahren, und es wurde darauf hingewiesen, dass hier maximal zwei Personen zeitgleich trainieren dürfen. Eine gute halbe Stunde später ging die Polizei einem Hinweis zu Verstößen in einem Friseursalon am Marstall in Hannover nach. Bei Eintreffen der Kräfte entfernte sich eine unbestimmte Anzahl an Personen. Der Inhaber des Geschäfts wurde ermahnt.

Fast zeitgleich schritt die Polizei im Bereich des Schillerdenkmals in der Georgstraße ein: Eine größere Personengruppe hatte sich dort um einen Straßenmusiker herum versammelt. Rund 80 Zuschauer wurden angetroffen und angesprochen. Zudem wurden mehrere Verfahren eingeleitet.

Kurz nach 18:30 Uhr wurden der Polizei in Laatzen etwa 20 Jugendliche gemeldet, die sich im Bereich einer Schule an der Wülferoder Straße aufhalten sollen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte noch auf acht Personen. Alle erhielten Platzverweise und es wurden zudem Verfahren eingeleitet, weil sie sich nicht an die Corona-Beschränkungen gehalten hatten.

Um 22:35 Uhr stand die Polizei bei einer privaten Feier in Räumen an der Schulenburger Landstraße in Hannover-Vinnhorst in der Tür. Sieben Personen wurden festgestellt, gegen die Verfahren eingeleitet wurden.

Auch im Bereich Garbsen und Burgdorf wurden diverse Kontrollen durchgeführt: Gegen 16:10 Uhr trafen die Beamten im Bereich des Bahnhofs Bissendorf auf drei Personen, die sich nicht an die geltenden Corona-Beschränkungen hielten. Gegen sie wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Um 16:40 Uhr versuchte sich eine Person mithilfe eines Fahrrads einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der Flüchtende konnte jedoch durch Beamte gestoppt werden. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt, konnte aber weiter seinen Dienst verrichten. Gegen die Person wurde ein Verfahren eingeleitet.

Einem Hinweis auf eine Gartenparty in Barsinghausen gingen die Einsatzkräfte gegen 18:15 Uhr nach. Bei einer ersten Überprüfung konnten keine Personen festgestellt werden. Bei einer zweiten Kontrolle gegen 19:40 Uhr stießen die Beamten jedoch auf vier Personen aus verschiedenen Haushalten. Gegen sie wurden Verfahren eingeleitet.

Gegen 20:25 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine Personengruppe, die sich auf einem Parkplatz in Barsinghausen getroffen hatte. Vor Ort stellten die Beamten drei Personen aus drei verschiedenen Haushalten fest. Verfahren wurden eingeleitet.

Gegen 21:15 Uhr sah eine Zeugin, wie eine Gruppe Jugendlicher mit einem mit Alkoholika gefüllten Einkaufswagen auf einem Waldweg in Richtung eines Wasserwerks rollten. Im Bereich der „Köhlerhütte“ stießen die Beamten auf mehrere Personen. Weitere Anwesende flüchteten beim Erblicken der Streifenwagen in den angrenzenden Wald. Diverse Flaschen mit hochprozentigem Inhalt wurden sichergestellt.

In Burgdorf erhielt die Polizei ebenfalls einen Hinweis auf eine Feier mit einer größeren Teilnehmerzahl. Vor Ort wurden mehrere Personen angetroffen und kontrolliert. Weitere Beteiligte flüchteten, als die Polizei eintraf. In der Folge wurden 40 Platzverweise ausgesprochen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannter überfällt Tankstelle in Hannover-Stöcken und erbeutet Geld

8. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein unbekannter Täter hat in der Nacht zu Sonntag, 08.11.2020, eine Tankstelle im hannoverschen Stadtteil Stöcken überfallen und Geld erbeutet. Der Räuber bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und verlangte die Herausgabe des Geldes. Anschließend ergriff er mit der Beute die Flucht. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat der Täter am Sonntagmorgen gegen 01:50 Uhr die Tankstelle am Jädekamp in Stöcken. Der Mann ging zum Kassenbereich und bedrohte die 23 Jahre alte Mitarbeiterin mit einem Messer. Zugleich forderte er die Herausgabe von Geld aus der Kasse. Mit der erlangten Beute ergriff der Mann schließlich die Flucht in Richtung Garbsener Landstraße. Die Angestellte überstand den Überfall unverletzt.

Die Zeugin beschrieb den Täter als etwa 1,65 Meter groß und circa 17 bis 18 Jahren alt. Laut ihren Angaben soll er ein südländisches Aussehen haben. Der Mann sprach ohne Akzent. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug der Räuber eine helle blaue Jeanshose und eine dunkle Jacke mit Kapuze. Unter der Kapuze trug er ein weißes Käppi. Er war mit weißen Turnschuhen bekleidet und nutzte ein Halstuch als Mund-Nase-Bedeckung.

Zeugen, die Hinweise zum Täter oder der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei sensibilisiert mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen für Maskenpflicht – Polizei Corona Kontrollen

Polizei sensibilisiert mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen für Maskenpflicht

5. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen hat die Polizei in Hannovers Innenstadt am Mittwoch, 04.11.2020, Passanten in der Fußgängerzone erneut an die Maskenpflicht in der Fußgängerzone erinnert. Die angesprochenen Personen reagierten überwiegend einsichtig. Dennoch wurden auch wieder Verfahren eingeleitet.

Die Polizeidirektion Hannover hat am Mittwoch wieder mit verstärkten Kontrollen die Einhaltung der Corona-Beschränkungen kontrolliert. Erneut haben mehr Menschen die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung befolgt. Dennoch führten die patrouillierenden Einsatzkräfte in der Fußgängerzone der hannoverschen Innenstadt auch viele sensibilisierende Gespräche und ahndeten einzelne Verstöße.

Angesichts des mäßigen bis hohen Aufkommens von Passanten in der Innenstadt setzte die Polizei an mehreren Stellen Lautsprecherdurchsagen ein, um an die Maskenpflicht zu erinnern. Allein im Bereich des Hauptbahnhofs wurden bis zum Mittag rund 130 persönliche Gespräche mit Passanten geführt, die keine Mund-Nase-Bedeckung trugen und damit der Eindämmung der Corona-Pandemie entgegenwirkten. Gegen zwei uneinsichtige Personen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet, weil sie mit dem Maskenverzicht eine Ordnungswidrigkeit begangen hatten.

Um 10.30 Uhr kontrollierte die Polizei zudem ein Friseurgeschäft an der Schillerstraße, dessen Betreiberin kein Hygienekonzept vorlegen konnte. Sie erhielt die Auflage dieses bis zum Donnerstag, 05.11.2020, nachzureichen. Dem kam sie auch nach.

Am Nachmittag wurden am Marstall Dutzende Sensibilisierungsgespräche geführt, weil keine Masken getragen wurden. Fünf unkooperative Personen erhielten Ordnungswidrigkeitsverfahren. Eine Person erwartet wegen einer Beleidigung zudem ein Strafverfahren.

Bei der Kontrolle eines Ladens an der Kurt-Schumacher-Straße stießen die Beamten gegen 19:15 Uhr auf eine Angestellte und einen Kunden, die beide keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Ebenso erging es zwei Personen aus einer Gruppe, die auf dem Ernst-August-Platz standen. Gegen sieben Personen wurde zudem ein Platzverweis ausgesprochen.

Im Bereich der Polizeiinspektion Garbsen wurden am Mittwoch im Rahmen der Corona-Kontrollen 63 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt und konsequent geahndet. Größtenteils handelte es sich um die fehlende Mund-Nase-Bedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr und in Fußgängerzonen. Bei der Kontrolle eines Imbisses am Planetenring in Garbsen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den 28 Jahre alten Inhaber und seinen 50 Jahre alten Angestellten ein, weil beide keine Mund-Nase-Bedeckung trugen.

In Barsinghausen kam es in einer Lokalität an der Berliner Straße zur Beleidigung einer 33 Jahre alten Mitarbeiterin durch eine bislang unbekannte Frau. Diese hatte keine Mund-Nase-Bedeckung getragen und wurde durch die Mitarbeiterin auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. In einer Gaststätte an der Goethestraße ließ eine Betreiberin Kunden in die dortigen Räume. Einer der Kunden trug keine Maske, als er sich in dem Objekt aufhielt, um Essen abzuholen. Eine 80-Jährige weigerte sich zudem, in einem Lebensmittelmarkt am Reihekamp eine Maske zu tragen. Die Konsequenz: Neben der Anzeige von der Polizei erhielt sie vom Marktleiter zudem ein Hausverbot.

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