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Schlagwortarchiv für: Polizei

Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 1020 2

Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht

11. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Anlässlich eines regionsweiten Großeinsatzes von Sicherheitskräften wurden am Mittwoch, 11.11.2020, schwerpunktmäßig Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz hingewiesen und aufgeklärt. Beteiligt waren neben der Landes- und Bundespolizei aus Hannover auch Mitarbeiter und Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn, der Üstra und von Regiobus.

Der Aktionstag begann um 10:00 Uhr mit einem medienwirksamen Startschuss der Beteiligten: Michael Schuol (Bundespolizei Hannover), Dr. Volker Klöppner und Denise Hain (Üstra), Elke Maria von Zadel (Regiobus) und dem Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, am Ernst-August-Platz am Hauptbahnhof Hannover.

„Wir haben in der Region Hannover wieder erhöhte Infektionszahlen. Gerade im ÖPNV kommen Menschen auf engstem Raum zusammen. Unterschreitungen von Abständen lassen sich hier nicht immer vermeiden“, erklärt Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe. „Es geht nicht um Bußgelder – sondern um den Infektionsschutz“, sagt er. Bei der ersten Großkontrolle im September 2020 hätten sich nicht alle Fahrgäste in Bahnen, Bussen und an den Haltestellen an die Maskentragepflicht im ÖPNV gehalten, es seien etwa 5000 Verstöße festgestellt worden. Zum Schutz aller Reisenden sollte mit dieser zweiten Kontrollaktion nochmals auf die geltenden Hygienebestimmungen hingewiesen werden.

Bis 18:00 Uhr kontrollierten die Beteiligten in der gesamten Region Hannover und stießen dabei auf eine deutlich positive Resonanz in der Bevölkerung. Trotzdem ist offenbar nicht allen Menschen klar, dass sie überall dort, wo sich der Abstand von 1,50 Meter nicht einhalten lässt, eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen ist. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht nicht nur in den Fahrzeugen des ÖPNV, sondern auch an den Haltestellen, auf Bahnsteigen sowie in Wartezonen. In den Fußgängerzonen der Innenstädte ist es aufgrund der ebenfalls geltenden Maskenpflicht nicht erlaubt, diese zum Essen, Trinken oder Rauchen abzunehmen. Dieses war einigen kontrollierten Passanten so nicht bewusst. Die Unsicherheiten in der Bevölkerung über die Orte, an denen die Maskentragepflicht gilt, sollen durch eine neue Verordnung der Region Hannover ab dem 16.11.2020 ausgeräumt werden, was die Polizei ausdrücklich begrüßt.

In der Fußgängerzone in Wunstorf trug um 10:15 Uhr ein Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung ein Schild mit der Aufschrift: „Ich bin gesund im Sinne des IfSG“. Er zeigte der Polizei auf Verlangen ein Attest vor, dass ihn von der Maskentragepflicht befreien sollte. Offenbar war dieses aber selbst geschrieben. Der Mann erhielt einen Platzverweis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Kräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste nahmen gegen 14:50 Uhr die örtliche Trinkerszene am Hauptbahnhof Hannover ins Visier und stellten eine Vielzahl von Personen fest, die sich nicht an das Abstandsgebot hielten. Sie wurden auf die Verstöße angesprochen. Letztendlich war die Erteilung von zwölf Platzverweisen notwendig.

Bei der U-Bahn-Station Steintor wurde gegen 16:40 Uhr ein Mann kontrolliert, die keine MNB trug. Von dieser Person ausgehend wurde durch die Polizei Marihuana-Geruch wahrgenommen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Person wurde Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt.

Im Stadtgebiet sowie im Umland der Region Hannover führten Beamte der Landespolizei insgesamt 1030 Ansprachen durch und stellten 204 Ordnungswidrigkeiten fest. Die große Mehrheit der Menschen kam der Maskenpflicht nach und begrüßte die intensiven Kontrollen. Die angesprochenen Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung oder mit falsch getragener Maske zeigten sich größtenteils einsichtig. Durch die Gespräche wurde deutlich, dass die Beschilderung in einigen Bereichen unzureichend ist.

  • Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 0806
    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt. Polizeipräsident Volker Kluwe (Mitte) begleitete persönlich die Maßnahmen. © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
  • Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 0795
    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
  • Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 0829
    Polizeipräsident Volker Kluwe begleitet heute persönlich die umfangreichen Kontrollen zur Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und informierte die Pressevertreter auf dem Bahnhofsvorplatz © Bernd Günther
  • Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 0784
    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch – Polizei Corona Kontrollen aktuell 1

Corona-Kontrollen: Polizei greift bei Verstößen durch

8. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Auch am Wochenende hat die Polizei ihre verstärkten Kontrollen bezüglich der geltenden Corona-Beschränkungen aufrechterhalten. Bei entsprechenden Verstößen gegen vorgeschriebene Abstände und die Maskenpflicht griffen die Einsatzkräfte ein. Unter anderem wurde mehrere Ansammlungen von Menschen und Feiern aufgelöst, Platzverweise erteilt und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Unterstützt von Beamten der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen haben die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste am Samstag, 07.11.2020, auf die Einhaltung der Corona-Verordnung und der damit zusammenhängenden Auflagen geachtet. Bei den mehrstündigen Kontrollen in den Bereichen Hannover, Burgdorf und Garbsen wurden im Falle größerer Personenaufkommen auch Lautsprecherdurchsagen eingesetzt, um auf die Regelungen hinzuweisen. So unter anderem im Bereich der Limmerstraße in Hannover oder in Steinhude.

Gegen 13:35 Uhr suchten die Einsatzkräfte ein Lokal im Bereich der Justus-Garten-Brücke im hannoverschen Stadtteil Calenberger Neustadt auf. Ein Zeuge hatte zuvor den Hinweis gegeben, dass das Lokal geöffnet sein soll. Dieses war bei der Kontrolle jedoch geschlossen. Allerdings stellten die Beamten vor Ort mehrere Personen fest, die gegen die Corona-Bestimmungen verstießen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Unter anderem wurde bei der Kontrolle auch ein Fahrrad sichergestellt, bei dem es sich womöglich um Diebesgut handelt.

Rund um einen Skaterparcours und einen Basketballplatz an der Auestraße in Hannover-Linden wurde gegen 15:25 Uhr eine hohe Frequentierung festgestellt. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Personen an die Corona-Regelungen erinnert. 40 Personen wurden gezielt angesprochen und ermahnt.

Um 16:00 Uhr stießen die Beamten im Bereich des Sportleistungszentrums in Hannover auf eine 20-köpfige Personengruppe. Auch sie wurden aufgefordert, die Abstände zu wahren, und es wurde darauf hingewiesen, dass hier maximal zwei Personen zeitgleich trainieren dürfen. Eine gute halbe Stunde später ging die Polizei einem Hinweis zu Verstößen in einem Friseursalon am Marstall in Hannover nach. Bei Eintreffen der Kräfte entfernte sich eine unbestimmte Anzahl an Personen. Der Inhaber des Geschäfts wurde ermahnt.

Fast zeitgleich schritt die Polizei im Bereich des Schillerdenkmals in der Georgstraße ein: Eine größere Personengruppe hatte sich dort um einen Straßenmusiker herum versammelt. Rund 80 Zuschauer wurden angetroffen und angesprochen. Zudem wurden mehrere Verfahren eingeleitet.

Kurz nach 18:30 Uhr wurden der Polizei in Laatzen etwa 20 Jugendliche gemeldet, die sich im Bereich einer Schule an der Wülferoder Straße aufhalten sollen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte noch auf acht Personen. Alle erhielten Platzverweise und es wurden zudem Verfahren eingeleitet, weil sie sich nicht an die Corona-Beschränkungen gehalten hatten.

Um 22:35 Uhr stand die Polizei bei einer privaten Feier in Räumen an der Schulenburger Landstraße in Hannover-Vinnhorst in der Tür. Sieben Personen wurden festgestellt, gegen die Verfahren eingeleitet wurden.

Auch im Bereich Garbsen und Burgdorf wurden diverse Kontrollen durchgeführt: Gegen 16:10 Uhr trafen die Beamten im Bereich des Bahnhofs Bissendorf auf drei Personen, die sich nicht an die geltenden Corona-Beschränkungen hielten. Gegen sie wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Um 16:40 Uhr versuchte sich eine Person mithilfe eines Fahrrads einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der Flüchtende konnte jedoch durch Beamte gestoppt werden. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt, konnte aber weiter seinen Dienst verrichten. Gegen die Person wurde ein Verfahren eingeleitet.

Einem Hinweis auf eine Gartenparty in Barsinghausen gingen die Einsatzkräfte gegen 18:15 Uhr nach. Bei einer ersten Überprüfung konnten keine Personen festgestellt werden. Bei einer zweiten Kontrolle gegen 19:40 Uhr stießen die Beamten jedoch auf vier Personen aus verschiedenen Haushalten. Gegen sie wurden Verfahren eingeleitet.

Gegen 20:25 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine Personengruppe, die sich auf einem Parkplatz in Barsinghausen getroffen hatte. Vor Ort stellten die Beamten drei Personen aus drei verschiedenen Haushalten fest. Verfahren wurden eingeleitet.

Gegen 21:15 Uhr sah eine Zeugin, wie eine Gruppe Jugendlicher mit einem mit Alkoholika gefüllten Einkaufswagen auf einem Waldweg in Richtung eines Wasserwerks rollten. Im Bereich der „Köhlerhütte“ stießen die Beamten auf mehrere Personen. Weitere Anwesende flüchteten beim Erblicken der Streifenwagen in den angrenzenden Wald. Diverse Flaschen mit hochprozentigem Inhalt wurden sichergestellt.

In Burgdorf erhielt die Polizei ebenfalls einen Hinweis auf eine Feier mit einer größeren Teilnehmerzahl. Vor Ort wurden mehrere Personen angetroffen und kontrolliert. Weitere Beteiligte flüchteten, als die Polizei eintraf. In der Folge wurden 40 Platzverweise ausgesprochen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannter überfällt Tankstelle in Hannover-Stöcken und erbeutet Geld

8. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein unbekannter Täter hat in der Nacht zu Sonntag, 08.11.2020, eine Tankstelle im hannoverschen Stadtteil Stöcken überfallen und Geld erbeutet. Der Räuber bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und verlangte die Herausgabe des Geldes. Anschließend ergriff er mit der Beute die Flucht. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei betrat der Täter am Sonntagmorgen gegen 01:50 Uhr die Tankstelle am Jädekamp in Stöcken. Der Mann ging zum Kassenbereich und bedrohte die 23 Jahre alte Mitarbeiterin mit einem Messer. Zugleich forderte er die Herausgabe von Geld aus der Kasse. Mit der erlangten Beute ergriff der Mann schließlich die Flucht in Richtung Garbsener Landstraße. Die Angestellte überstand den Überfall unverletzt.

Die Zeugin beschrieb den Täter als etwa 1,65 Meter groß und circa 17 bis 18 Jahren alt. Laut ihren Angaben soll er ein südländisches Aussehen haben. Der Mann sprach ohne Akzent. Zum Zeitpunkt des Überfalls trug der Räuber eine helle blaue Jeanshose und eine dunkle Jacke mit Kapuze. Unter der Kapuze trug er ein weißes Käppi. Er war mit weißen Turnschuhen bekleidet und nutzte ein Halstuch als Mund-Nase-Bedeckung.

Zeugen, die Hinweise zum Täter oder der Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei sensibilisiert mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen für Maskenpflicht – Polizei Corona Kontrollen

Polizei sensibilisiert mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen für Maskenpflicht

5. November 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit Lautsprecherdurchsagen und persönlichen Gesprächen hat die Polizei in Hannovers Innenstadt am Mittwoch, 04.11.2020, Passanten in der Fußgängerzone erneut an die Maskenpflicht in der Fußgängerzone erinnert. Die angesprochenen Personen reagierten überwiegend einsichtig. Dennoch wurden auch wieder Verfahren eingeleitet.

Die Polizeidirektion Hannover hat am Mittwoch wieder mit verstärkten Kontrollen die Einhaltung der Corona-Beschränkungen kontrolliert. Erneut haben mehr Menschen die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung befolgt. Dennoch führten die patrouillierenden Einsatzkräfte in der Fußgängerzone der hannoverschen Innenstadt auch viele sensibilisierende Gespräche und ahndeten einzelne Verstöße.

Angesichts des mäßigen bis hohen Aufkommens von Passanten in der Innenstadt setzte die Polizei an mehreren Stellen Lautsprecherdurchsagen ein, um an die Maskenpflicht zu erinnern. Allein im Bereich des Hauptbahnhofs wurden bis zum Mittag rund 130 persönliche Gespräche mit Passanten geführt, die keine Mund-Nase-Bedeckung trugen und damit der Eindämmung der Corona-Pandemie entgegenwirkten. Gegen zwei uneinsichtige Personen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet, weil sie mit dem Maskenverzicht eine Ordnungswidrigkeit begangen hatten.

Um 10.30 Uhr kontrollierte die Polizei zudem ein Friseurgeschäft an der Schillerstraße, dessen Betreiberin kein Hygienekonzept vorlegen konnte. Sie erhielt die Auflage dieses bis zum Donnerstag, 05.11.2020, nachzureichen. Dem kam sie auch nach.

Am Nachmittag wurden am Marstall Dutzende Sensibilisierungsgespräche geführt, weil keine Masken getragen wurden. Fünf unkooperative Personen erhielten Ordnungswidrigkeitsverfahren. Eine Person erwartet wegen einer Beleidigung zudem ein Strafverfahren.

Bei der Kontrolle eines Ladens an der Kurt-Schumacher-Straße stießen die Beamten gegen 19:15 Uhr auf eine Angestellte und einen Kunden, die beide keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Ebenso erging es zwei Personen aus einer Gruppe, die auf dem Ernst-August-Platz standen. Gegen sieben Personen wurde zudem ein Platzverweis ausgesprochen.

Im Bereich der Polizeiinspektion Garbsen wurden am Mittwoch im Rahmen der Corona-Kontrollen 63 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt und konsequent geahndet. Größtenteils handelte es sich um die fehlende Mund-Nase-Bedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr und in Fußgängerzonen. Bei der Kontrolle eines Imbisses am Planetenring in Garbsen leiteten die Beamten Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen den 28 Jahre alten Inhaber und seinen 50 Jahre alten Angestellten ein, weil beide keine Mund-Nase-Bedeckung trugen.

In Barsinghausen kam es in einer Lokalität an der Berliner Straße zur Beleidigung einer 33 Jahre alten Mitarbeiterin durch eine bislang unbekannte Frau. Diese hatte keine Mund-Nase-Bedeckung getragen und wurde durch die Mitarbeiterin auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. In einer Gaststätte an der Goethestraße ließ eine Betreiberin Kunden in die dortigen Räume. Einer der Kunden trug keine Maske, als er sich in dem Objekt aufhielt, um Essen abzuholen. Eine 80-Jährige weigerte sich zudem, in einem Lebensmittelmarkt am Reihekamp eine Maske zu tragen. Die Konsequenz: Neben der Anzeige von der Polizei erhielt sie vom Marktleiter zudem ein Hausverbot.

Polizei im Einsatz

Präsenzeinsätze der Polizei in Hannovers Innenstadt

25. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Seit längerem zeigt die Polizei in den Abend- und Nachtstunden in Hannovers Innenstadt erhöhte Präsenz, um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und die Einhaltung der Corona-Beschränkungen zu kontrollieren. Seit vergangenem Freitag, 23.10.2020, kam aufgrund des erhöhten Inzidenzwertes erstmals eine Sperrstunden-Regelung hinzu. Bei ihren Einsätzen bis Sonntagmorgen, 25.10.2020, wurden jedoch kaum Verstöße dagegen festgestellt.

Wegen des zuletzt deutlich gestiegenen Inzidenzwertes greift auch in der Region Hannover inzwischen eine Sperrstunden-Regelung. Von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr morgens müssen Gastronomiebetriebe schließen. Seit Samstag, 24.10.2020, ist ihnen zudem auch der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol untersagt. Bei ihren Präsenzeinsätzen am Freitag- und Samstagabend haben die Beamten der Polizeistation Raschplatz deshalb auch mögliche Verstöße gegen die verschärften Auflagen kontrolliert. Unterstützt wurden sie dabei von Einsatzkräften des Polizeikommissariats Mitte, der Polizeidirektion Besondere Dienste sowie Kräften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen. Das Fazit: Fast alle Bars und Kneipen hielten sich an die Sperrstunde. Allerdings mussten zahlreiche Bordelle geschlossen werden.

Neben der Sperrstunden-Regelung wurden auch die bereits vorher geltenden Corona-Auflagen kontrolliert. Am Freitag stellten Beamte in diesem Zusammenhang gegen 22:10 Uhr in einer Bar in der Heiligerstraße diverse Verstöße fest. So wurde beispielsweise kein Hygienekonzept vorgelegt, zudem fehlten ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten, Mindestabstände wurden unterschritten und Bedienstete trugen keine Mund-Nase-Bedeckung. Dem Inhaber wurde die Schließungsverfügung ausgesprochen.

Um 0:10 Uhr bemerkten die Einsatzkräfte in einer Bar in der Schillerstraße noch mehrere Personen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um diverse Mitarbeiter. Nach Identitätsfeststellungen wurden sie aufgefordert, die Räumlichkeiten zu verlassen und die Bar endgültig zu schließen. Einen ähnlichen Einsatz verzeichnete die Polizei wenig später in einer Bar in der Nikolaistraße.

Am Samstagabend kontrollierte die Polizei gegen 18:30 Uhr vier Bordelle in der Ludwigstraße. Eines davon konnte kein Hygienekonzept vorlegen und wurde daraufhin geschlossen. Zudem wurde wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Weil das nötige Hygienekonzept fehlte, keine Mund-Nase-Bedeckungen getragen und Kundendaten nicht dokumentiert wurden, erteilten die Beamten um 19:05 Uhr auch einem Friseursalon in der Schillerstraße eine Schließungsverfügung. Anders sah es bei der Kontrolle von insgesamt 16 Lokalitäten in der Altstadt aus, die ab 19:30 Uhr überprüft wurden. Alle konnten entsprechende Hygienekonzepte vorlegen und hielten sich an sämtliche Auflagen. Seitens der Betreiber und Gäste wurden die Kontrollmaßnahmen zudem begrüßt.

Um 21:15 Uhr fiel eine Spielhalle in der Mehlstraße negativ auf, weil diverse Verstöße gegen Corona-Auflagen festgestellt wurden. Auch diese Einrichtung musste daraufhin vorzeitig schließen. Ebenso erging es einer Bar in der Escherstraße um 21:30 Uhr.

Um 0:13 Uhr wurden im Bereich Steintor insgesamt elf Bordelle einer Kontrolle unterzogen. Bei acht von diesen wurden diverse Verstöße gegen Hygienevorschriften registriert. Die Folge waren jeweils eingeleitete Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie Schließungsverfügungen.

Um 1:50 Uhr stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Bar in der Reitwallstraße die Sperrstunde missachtet hatte. Mehr als 40 Gäste trafen die Polizeibeamten in dem Lokal an. Die Bar musste schließen, ein Verfahren wurde gegen den Betreiber eingeleitet.

Um 2:40 Uhr meldete ein Zeuge, dass zwei Bordelle, die zuvor Schließungsverfügungen erhalten hatten, weiterhin geöffnet waren. Die erneute Überprüfung hatte zwei weitere Schließungsverfügungen und Ordnungswidrigkeitsverfahren zur Folge.

Gebündelte Kraft gegen Maskenverweigerer – Maskenverweigerer

Gebündelte Kraft gegen Maskenverweigerer

23. Oktober 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Nach intensiver Vorbereitung und Planung war es am gestrigen Donnerstag, 22. Oktober so weit: Der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei der Stadt Langenhagen haben eine gemeinsame Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln durchgeführt.

Insgesamt wurden dabei 17 Ordnungswidrigkeitsanzeigen für Verstöße gegen die Corona-Verordnung und fehlende Hygiene-Konzepte gefertigt, die nun an die Region Hannover gemeldet und durch diese geahndet werden. Deutlich wurde, dass oftmals Unklarheit über die notwendigen Maßnahmen durch steigenden Corona-Zahlen herrscht. Daher wurde in diesem Einsatz gleichzeitig präventive Aufklärungsarbeit geleistet, die in vielen Fällen auch direkt umgesetzt wurde.

Bei dem neuen Vorgehen wurden mehrere Teams gebildet, die dann gezielt Örtlichkeiten in Langenhagen überprüften. „Die Teams waren zum Teil in Zivil unterwegs, damit der Überraschungseffekt größer ist. Wenn man uns von weitem schon sieht, wird schnell noch die Maske aufgesetzt oder der Abstand hergestellt. Wir wollen aber einen Lerneffekt erzielen und die Menschen auf den Regelverstoß hinweisen – inklusive der Konsequenzen“, sagt der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Langenhagen, Hendrik Stange.

Grund für die gemeinsame Kontrolle ist die bessere Möglichkeit der personellen Unterstützung. Da die Zuständigkeit für die Durchsetzung der Corona-Verordnung eigentlich bei der Region Hannover und der Polizei liegt, kann die Stadt normalerweise nur bei Gefahr in Verzug selbst eingreifen. In dieser neuen Konstellation können die Teams sich jedoch direkt vor Ort unterstützen und sofort tätig werden. Jan-Christopher Altenhoff, zuständig für Gefahrenabwehr bei der Stadt Langenhagen: „Gemeinsam können wir so wesentlich effektiver agieren und mehr Verstöße ahnden. Geplant ist, solche Kontrollen in Zukunft anlassbezogen auch weiter durchzuführen.“

Auslöser der Aktion waren vermehrte Meldungen aus der Bevölkerung über nicht eingehaltene Regeln, besonders in Bezug auf Maskenpflicht, Datenerhebung in der Gastronomie oder den Mindestabstand. Im Fokus der Kontrolle standen die Markthalle, das CCL, verschiedene Gastronomiebetriebe und Shisha-Bars.

„Das sieht ja schlimm aus“ – Filmdreh auf der Landstraße – BGPress 4879© Bernd Günther

„Das sieht ja schlimm aus“ – Filmdreh auf der Landstraße

10. September 2020/in Region Hannover

LEHRTE (bg). Die Kreisstraße zwischen Röddensen und Kolshorn war heute wegen eines schweren „Unfalls“ mit zwei PKW voll gesperrt. Der simulierte Unfall war allerdings samt Verletzten und einer Vielzahl an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nur gestellt.

Hintergrund ist die Entstehung einer Imagekampagne. Martin Voß, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz bei der Polizeidirektion Hannover hat mit seinem Amt den Auftrag vom Niedersächsischen Innenministerium erhalten. Der Imagefilm soll in Zukunft auf den Internetseiten der Feuerwehren zu sehen sein und auch als Kinovorspann dienen.

Die „Unfallopfer“ selber sind ebenfalls alles Feuerwehrfrauen und -männer. Eine Filmcrew der Film- und Produktionsfirma TVN mit Kameraleuten, Licht- und Tontechnikern drehte heute auf der Landstraße an den speziell aufgebauten Unfallfahrzeugen Detaileinstellungen und ganze Rettungsszenen.

Profis für realistische Unfalldarstellung des Deutschen Roten Kreuzes sorgten für geschminkte realistisch aussehende Wunden und ausreichend Blut. Auch ein Catering war für das Filmteam, Darsteller und Einsatzkräfte direkt neben der Unfallstelle aufgebaut.

„Das sieht ja schlimm aus“ – Filmdreh auf der Landstraße – BGPress 4967

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei gehörte auch zu den Darstellern für den Imagefilm © Bernd Günther

„Wir möchten mit einer etwas anderen Art mit diesem Film darauf aufmerksam machen, dass viele Menschen mit ihren persönlichen Fähigkeiten gerne bei der Feuerwehr als Nachwuchs gesehen werden. Im Alltag zum Beispiel Tischler oder Erzieherin und wenn es darauf ankommt Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann, um in einer freiwilligen Feuerwehr ihren ehrenamtlichen Dienst zu leisten“, so Martin Voß.

Heute wurde bis in die Abendstunden ein Teil des Imagefilms auf der Kreisstraße gedreht. Der Aufbau hatte schon am Vormittag anfangen. In den nächsten Tagen werden weitere Sequenzen hinzugefügt.

Wer die Dreharbeiten vor Ort verfolgen konnte, sieht erst, wie viel Arbeit hinter so einem Imagefilm mit mehreren Drehtagen steckt. Jedenfalls warteten alle beteiligten „Darsteller*innen“ geduldig auf ihren Einsatz in einer der vielen Einzelszenen.

Polizei im Einsatz

Wohnungsdurchsuchungen nach Angriff auf Jugendgruppe in Vinnhorst

18. August 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Rund zwei Monate nach einem Angriff auf eine feiernde Jugendgruppe in Hannover-Vinnhorst hat die Polizei auf der Suche nach Beweismitteln die Wohnungen von fünf Tatverdächtigen durchsucht. Bei den Maßnahmen am Montag, 17.08.2020, sind mehrere Mobiltelefone und Waffen gefunden und beschlagnahmt worden. Die Tatverdächtigen sind auf freiem Fuß geblieben.

Im Zuge von Ermittlungen durchsuchte die Polizei am Montag insgesamt fünf Wohnungen in Kleefeld, Groß Buchholz und Vahrenwald, in denen fünf Tatverdächtige im Alter von 15 bis 19 Jahren leben. Sie stehen unter Verdacht, am 28.06.2020 gemeinsam mit weiteren, bislang unbekannten Mittätern in den frühen Morgenstunden eine private Geburtstagsparty in Vinnhorst gestürmt und gewaltsam beendet zu haben. Bewaffnet mit Schlagring, Schlagstock und Messern griffen die Täter die Gruppe an. Vier Partygäste wurden dabei verletzt, einer davon schwer. Zudem wurde ein Handy gestohlen. Durch Zeugenhinweise konnte ein 15 Jahre alter Beschuldigter bereits kurz nach der Tat identifiziert werden. Dieser soll im Vorfeld des Übergriffs in einen Streit mit der feiernden Gruppe verwickelt gewesen sein.

Die Ermittlungen erbrachten dann Hinweise auf weitere Tatverdächtige, deren Wohnungen nun durchsucht wurde. Bei den Maßnahmen wurden mehrere Mobiltelefone gefunden. Diese wurden ebenso beschlagnahmt wie ein Schlagring sowie vier Messer, die in der Wohnung eines 17 Jahre alten Tatverdächtigen entdeckt wurden. Die mutmaßlichen Täter blieben nach Abschluss der Durchsuchungen auf freiem Fuß. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die Verdächtigen sowie die noch unbekannten Komplizen laufen weiter.

Polizeimeldungen

Polizei-Meldungen vom 24. Juli 2020 für die Region Hannover

24. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die gesammelten Polizei-Meldungen des Tages vom 24. Juli 2020.

Zeugenaufruf: Kradfahrer bei Verkehrsunfall in Wunstorf schwer verletzt

Am Donnerstagabend, 23.07.2020, ist es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Kradfahrer in Wunstorf-Großenheidorn an der Dorfstraße gekommen. Hierbei ist der Kradfahrer schwer verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes fuhr ein 55-Jähriger mit seinem Opel Combo die Dorfstraße aus Großenheidorn kommend in Richtung Klein Heidorn entlang. Gegen 20:45 Uhr beabsichtigte er nach links auf die Kreisstraße (K) 332 in Richtung Neustadt am Rübenberge abzubiegen. Hier kam es während des Abbiegens zu einer Kollision mit der ihm entgegenkommenden Piaggio Aprilia eines 17-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der Kradfahrer auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt.

Ein Rettungswagen brachte den 17-Jährigen in ein Krankenhaus. Der 55-Jährige blieb unverletzt. Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 5.000 Euro. Während der Aufnahme des Unfalles wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover 0511 109-1888 zu melden.

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat Helene H. gesehen?

Die Polizei sucht seit gestern Abend (23.07.2020) nach Helene H. aus Neustadt am Rübenberge. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die 81-Jährige in einer hilflosen Lage befindet. Deshalb bitten die Beamten die Bevölkerung mithilfe eines Fotos um Unterstützung bei der Suche.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hat die Seniorin ihre Wohnadresse am Wölper Ring in Neustadt im Laufe des Abends verlassen. Ihre Abwesenheit wurde gegen 21:15 Uhr bemerkt. Da die 81-Jährige zeitlich und örtlich stark desorientiert ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Frau in einer hilflosen Lage befindet. Umgehend wurden Suchmaßnahmen eingeleitet. Unter anderem war der Polizeihubschrauber im Einsatz. Heute wird ein Mantrailer (speziell ausgebildeter Personensuchhund) versuchen, die Spur der Frau aufzunehmen.

Helene H. ist etwa 1,70 Meter groß, schlank und hat graue Haare. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie mutmaßlich eine hellblaue Jacke, ein schwarz-weißes Oberteil und eine dunkle Hose. Außerdem hatte die Brillenträgerin eine schwarze Handtasche bei sich. Insgesamt hat sie ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild.

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Polizei nach Helene H. sucht. Im November 2019 hatte sich die Seniorin unbemerkt auf den Weg nach Garbsen gemacht und dabei Passanten um Geld für ein Ticket und nach dem richtigen Bus gefragt. Damals trafen Polizeibeamte sie wohlbehalten in Garbsen an. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Helene H. wieder in Garbsen befindet – oder auf dem Weg dorthin ist.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise darauf geben können, wo sich Helene H. aufhält oder aufgehalten hat, sich beim Polizeikommissariat Neustadt unter der Telefonnummer 05032 9559-115 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schwerer Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 7 bei Altwarmbüchen: Fahrer leicht verletzt – Behinderungen bis in den Abend

Ein Reifenplatzer hat am frühen Freitagmorgen, 24.07.2020, auf der BAB 7 nahe Altwarmbüchen einen schweren Lkw-Unfall mit einem Verletzten verursacht. Ein mit drei Klein-Lkw beladener Tieflader ist ins Schleudern geraten und auf die Seite gekippt. Die geladenen Fahrzeuge sind auf beide Richtungsfahrbahnen geschleudert worden. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich bis zum späten Abend andauern.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Tieflader kurz nach 06:00 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs, als zwischen dem Kreuz Kirchhorst und der Anschlussstelle Altwarmbüchen aus bislang ungeklärter Ursache vorne links ein Reifen platzte. Der Lastwagen der Marke MAN kam in der Folge ins Schleudern. Als der 33 Jahre alte Fahrer gegenlenkte, kippte der Tieflader auf die rechte Seite und blieb quer auf der Fahrbahn liegen.

Bei dem Unfall lösten sich zudem die geladenen Klein-Lkw. Einer von ihnen wurde auf die Fahrbahn in Richtung Norden geschleudert. Die beiden anderen durchbrachen die Mittelleitplanke und kamen auf der Gegenfahrbahn zum Liegen. Dort wurde zudem ein unbeteiligter Pkw Audi beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die BAB 7 zeitweise voll gesperrt. Autofahrer sollten sich bis zum späten Abend auf erhebliche Behinderungen einstellen und die Unfallstelle weiträumig umfahren. Die Richtungsfahrbahn Kassel bleibt bis mindestens 20 Uhr gesperrt.

Sicher am Urlaubsort: Polizei gibt Tipps, wie sich Reisende schützen können

Abgelenkt von Sehenswürdigkeiten, im Gepäck Wertsachen wie Fotokamera und Geld: So geraten Urlauber ins Visier von Langfingern und Betrügern. Wie sich Reisende schützen können, und was im Fall der Fälle zu tun ist – dazu hat die Polizei einige Tipps zusammengestellt.

Eben war es noch da, das Portemonnaie, doch auch nach intensivem Suchen taucht es nicht mehr auf. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und schnell handeln. Dazu sollten Geschädigte umgehend ihre Bank- und Kreditkarten sperren lassen, rät das Präventionsteam der Polizeidirektion Hannover. Dazu ist es wichtig, sich schon im Vorfeld die Telefonnummer des Sperr-Notrufs 116 116 zu notieren und diese zusätzlich beispielsweise im Smartphone zu speichern. Der Sperr-Notruf ist mit Länderkennung auch aus dem Ausland erreichbar (+49 116 116). Aus Deutschland ist der Sperr-Anruf kostenlos, aus dem Ausland können Gebühren des jeweiligen Netzbetreibers anfallen. Damit die Debitkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann, für das nur eine Unterschrift benötigt wird, muss der Verlust der Karte der Polizei in Deutschland gemeldet werden. Dazu müssen Geschädigte persönlich eine Polizeidienststelle aufsuchen. Die Beamten können dann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlassen. Aus dem Ausland ist die Sperrung allerdings nicht möglich.

Zudem rät die Polizei, bereits vor der Fahrt in den Urlaub Kopien von Ausweisen (Pass und Impfausweis), Zahlungskarten und Tickets anzufertigen. Diese sollten an separater Stelle im Reisegepäck aufbewahrt werden. Hilfreich ist es im Fall der Fälle auch, wenn im Vorfeld Gerätenummern von Smartphones, Tablets oder anderen Geräten notiert worden sind. Die Straftat sollte im Anschluss direkt angezeigt werden. Dafür können Geschädigte auch das Angebot der https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/ nutzen. /ahm, boe

Tipps zur Sicherheit am Urlaubsort

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten und Schmuck mit wie nötig.
  • Legen Sie Zahlungsmittel, Papiere und Wertsachen (z. B. Schmuck) unmittelbar nach der Ankunft in den Safe oder geben Sie diese bei der Hotel- oder Campingplatzverwaltung in eine sichere Verwahrung.
  • Lassen Sie Ihre Wertsachen wie Uhren oder das Smartphone nie unbeaufsichtigt oder ungesichert liegen.
  • Schließen Sie Zimmer, Ferienwohnung bzw. -haus oder Wohnwagen immer ab.
  • Bewahren Sie wichtige Gegenstände möglichst körpernah und in, für andere, schlecht zugänglichen Taschen auf.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/presse/detailseite/sicher-unterwegs-im-urlaub/ 

Polizei stellt bei Durchsuchung in Garbsen größere Menge illegaler Pyrotechnik sicher

Bei der Durchsuchung einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Garbsen hat die Polizei am Donnerstag, 23.07.2020, größere Mengen Pyrotechnik entdeckt. Dutzende illegale Knallkörper sind durch die Beamten beschlagnahmt worden. Darunter hat sich auch eine Kugelbombe befunden.

Der 43 Jahre alte Mieter der Wohnung in der Dorfstraße in Garbsen steht unter Verdacht, im Frühjahr dieses Jahres gemeinsam mit zwei bislang unbekannten Komplizen in einer Laubenkolonie in der Langen Straße in Garbsen einen Sprengsatz gezündet und dadurch Schaden verursacht zu haben. Im Zuge der Ermittlungen kam die Polizei dem 43-Jährigen auf die Spur und durchsuchte nun aufgrund eines Beschlusses des zuständigen Amtsgerichts Hannover dessen Wohnung.

Dabei stießen die Beamten, die bei der Aktion von Kräften des Landeskriminalamts unterstützt wurden, auf eine große Menge illegaler Pyrotechnik, die beschlagnahmt wurde. Es handelte sich um 92 diverse Knallkörper, die zum Teil im Ausland erworben worden waren beziehungsweise selbst hergestellte Sprengsätze. Das darin enthaltene Sprengmittel entsprach einer Sprengkraft von etwa vier Kilogramm TNT. Ebenfalls beschlagnahmt wurden mehrere sogenannte Kugelbomben, zwei davon mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern. Die selbst gebauten Sprengkörper enthielten jeweils 500 Gramm TNT-Äquivalent.

Gegen den 43-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Zudem weist die Polizei in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit den hochexplosiven Materialen für ungeschulte Personen lebensgefährlich ist.

Nachtragsmeldung Öffentlichkeitsfahndung: 81-Jährige aus Neustadt aufgefunden

Seit heute Morgen, 24.07.2020, hatte die Polizei Helene H. aus Neustadt am Rübenberge gesucht und sich mit der Veröffentlichung von Fotos Hinweise aus der Bevölkerung erhofft.

Die 81-Jährige konnte aufgefunden werden. Die Person befindet sich im Krankenhaus.

Die Polizei bedankt sich bei allen Beteiligten für die Mithilfe.

 

Polizei warnt: Einbrecher haben in den Ferien Hochsaison – Einbrecher

Polizei warnt: Einbrecher haben in den Ferien Hochsaison

16. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Sommer, Sonne, Urlaubszeit – und Einbrecher haben Hochsaison. Damit die Fahrt in die Ferien bei der Rückkehr ins eigene Zuhause nicht mit einem Schrecken endet, hat die Polizei zu den beginnenden Sommerferien Tipps zusammengestellt.

Bleiben Häuser und Wohnungen dunkel, ist das Interesse von potenziellen Einbrechern geweckt. Abhilfe können Zeitschaltuhren an Lampen, Radios und TV-Geräten schaffen. Ein weiteres Risiko stellen offene Türen oder gekippte Fenster dar. Die Polizei rät, sie selbst bei kurzer Abwesenheit sorgfältig zu verschließen. Darüber hinaus sollten Fenster und Türen dahingehend überprüft werden, ob sie geeignet sind, Einbrecher abzuhalten. Eine entsprechende kostenlose und unverbindliche Beratung bietet die „Technische Prävention“ der Polizeidirektion Hannover an. Bürgerinnen und Bürger erhalten eine individuelle Schwachstellenanalyse, die Bewertung vorhandener Sicherungen und Risiken sowie die Erstellung eines persönlichen Sicherheitskonzeptes. Terminvereinbarungen sind per E-Mail an tech-praevention@pd-h.polizei.niedersachsen.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0511 109-1114 möglich.

Bei längerer Abwesenheit sollten alle Hinweise darauf vermieden werden, dass niemand zu Hause ist. Besonders auffällig ist ein überquellender Briefkasten. Deshalb ist es ratsam, Nachbarn oder Bekannte um regelmäßige Leerung zu bitten. Vorsicht ist auch bei der eigenen Ansage auf dem Anrufbeantworter oder bei Beiträgen auf Social-Media-Kanälen geboten, damit Diebe nicht herausfinden können, wann und wie lange niemand zu Hause ist. Damit Einbrecher erst gar nicht in die eigenen vier Wände eindringen können, sollten Mülltonnen, Gartenmöbel oder Leitern nicht in der Nähe von Fenstern und Balkonen stehen.

Tipps der Polizei

  • Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab.
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück.
  • Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei über den Notruf 110 oder die Wache der örtlichen Dienststelle.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.

Weitere Informationen zum Einbruchschutz finden Sie im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/ oder in der kostenlosen Infobroschüre „Langfinger machen keinen Urlaub“, die Sie in den örtlichen Polizeidienststellen erhalten können.

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