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Schlagwortarchiv für: Polizei

Polizeimeldungen

Polizei-Meldungen vom 24. Juli 2020 für die Region Hannover

24. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die gesammelten Polizei-Meldungen des Tages vom 24. Juli 2020.

Zeugenaufruf: Kradfahrer bei Verkehrsunfall in Wunstorf schwer verletzt

Am Donnerstagabend, 23.07.2020, ist es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Kradfahrer in Wunstorf-Großenheidorn an der Dorfstraße gekommen. Hierbei ist der Kradfahrer schwer verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes fuhr ein 55-Jähriger mit seinem Opel Combo die Dorfstraße aus Großenheidorn kommend in Richtung Klein Heidorn entlang. Gegen 20:45 Uhr beabsichtigte er nach links auf die Kreisstraße (K) 332 in Richtung Neustadt am Rübenberge abzubiegen. Hier kam es während des Abbiegens zu einer Kollision mit der ihm entgegenkommenden Piaggio Aprilia eines 17-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der Kradfahrer auf die Fahrbahn geschleudert und schwer verletzt.

Ein Rettungswagen brachte den 17-Jährigen in ein Krankenhaus. Der 55-Jährige blieb unverletzt. Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 5.000 Euro. Während der Aufnahme des Unfalles wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover 0511 109-1888 zu melden.

Öffentlichkeitsfahndung: Wer hat Helene H. gesehen?

Die Polizei sucht seit gestern Abend (23.07.2020) nach Helene H. aus Neustadt am Rübenberge. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die 81-Jährige in einer hilflosen Lage befindet. Deshalb bitten die Beamten die Bevölkerung mithilfe eines Fotos um Unterstützung bei der Suche.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hat die Seniorin ihre Wohnadresse am Wölper Ring in Neustadt im Laufe des Abends verlassen. Ihre Abwesenheit wurde gegen 21:15 Uhr bemerkt. Da die 81-Jährige zeitlich und örtlich stark desorientiert ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Frau in einer hilflosen Lage befindet. Umgehend wurden Suchmaßnahmen eingeleitet. Unter anderem war der Polizeihubschrauber im Einsatz. Heute wird ein Mantrailer (speziell ausgebildeter Personensuchhund) versuchen, die Spur der Frau aufzunehmen.

Helene H. ist etwa 1,70 Meter groß, schlank und hat graue Haare. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie mutmaßlich eine hellblaue Jacke, ein schwarz-weißes Oberteil und eine dunkle Hose. Außerdem hatte die Brillenträgerin eine schwarze Handtasche bei sich. Insgesamt hat sie ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild.

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Polizei nach Helene H. sucht. Im November 2019 hatte sich die Seniorin unbemerkt auf den Weg nach Garbsen gemacht und dabei Passanten um Geld für ein Ticket und nach dem richtigen Bus gefragt. Damals trafen Polizeibeamte sie wohlbehalten in Garbsen an. Es ist nicht auszuschließen, dass sich Helene H. wieder in Garbsen befindet – oder auf dem Weg dorthin ist.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise darauf geben können, wo sich Helene H. aufhält oder aufgehalten hat, sich beim Polizeikommissariat Neustadt unter der Telefonnummer 05032 9559-115 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Schwerer Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 7 bei Altwarmbüchen: Fahrer leicht verletzt – Behinderungen bis in den Abend

Ein Reifenplatzer hat am frühen Freitagmorgen, 24.07.2020, auf der BAB 7 nahe Altwarmbüchen einen schweren Lkw-Unfall mit einem Verletzten verursacht. Ein mit drei Klein-Lkw beladener Tieflader ist ins Schleudern geraten und auf die Seite gekippt. Die geladenen Fahrzeuge sind auf beide Richtungsfahrbahnen geschleudert worden. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich bis zum späten Abend andauern.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Tieflader kurz nach 06:00 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs, als zwischen dem Kreuz Kirchhorst und der Anschlussstelle Altwarmbüchen aus bislang ungeklärter Ursache vorne links ein Reifen platzte. Der Lastwagen der Marke MAN kam in der Folge ins Schleudern. Als der 33 Jahre alte Fahrer gegenlenkte, kippte der Tieflader auf die rechte Seite und blieb quer auf der Fahrbahn liegen.

Bei dem Unfall lösten sich zudem die geladenen Klein-Lkw. Einer von ihnen wurde auf die Fahrbahn in Richtung Norden geschleudert. Die beiden anderen durchbrachen die Mittelleitplanke und kamen auf der Gegenfahrbahn zum Liegen. Dort wurde zudem ein unbeteiligter Pkw Audi beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die BAB 7 zeitweise voll gesperrt. Autofahrer sollten sich bis zum späten Abend auf erhebliche Behinderungen einstellen und die Unfallstelle weiträumig umfahren. Die Richtungsfahrbahn Kassel bleibt bis mindestens 20 Uhr gesperrt.

Sicher am Urlaubsort: Polizei gibt Tipps, wie sich Reisende schützen können

Abgelenkt von Sehenswürdigkeiten, im Gepäck Wertsachen wie Fotokamera und Geld: So geraten Urlauber ins Visier von Langfingern und Betrügern. Wie sich Reisende schützen können, und was im Fall der Fälle zu tun ist – dazu hat die Polizei einige Tipps zusammengestellt.

Eben war es noch da, das Portemonnaie, doch auch nach intensivem Suchen taucht es nicht mehr auf. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und schnell handeln. Dazu sollten Geschädigte umgehend ihre Bank- und Kreditkarten sperren lassen, rät das Präventionsteam der Polizeidirektion Hannover. Dazu ist es wichtig, sich schon im Vorfeld die Telefonnummer des Sperr-Notrufs 116 116 zu notieren und diese zusätzlich beispielsweise im Smartphone zu speichern. Der Sperr-Notruf ist mit Länderkennung auch aus dem Ausland erreichbar (+49 116 116). Aus Deutschland ist der Sperr-Anruf kostenlos, aus dem Ausland können Gebühren des jeweiligen Netzbetreibers anfallen. Damit die Debitkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann, für das nur eine Unterschrift benötigt wird, muss der Verlust der Karte der Polizei in Deutschland gemeldet werden. Dazu müssen Geschädigte persönlich eine Polizeidienststelle aufsuchen. Die Beamten können dann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlassen. Aus dem Ausland ist die Sperrung allerdings nicht möglich.

Zudem rät die Polizei, bereits vor der Fahrt in den Urlaub Kopien von Ausweisen (Pass und Impfausweis), Zahlungskarten und Tickets anzufertigen. Diese sollten an separater Stelle im Reisegepäck aufbewahrt werden. Hilfreich ist es im Fall der Fälle auch, wenn im Vorfeld Gerätenummern von Smartphones, Tablets oder anderen Geräten notiert worden sind. Die Straftat sollte im Anschluss direkt angezeigt werden. Dafür können Geschädigte auch das Angebot der https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/ nutzen. /ahm, boe

Tipps zur Sicherheit am Urlaubsort

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten und Schmuck mit wie nötig.
  • Legen Sie Zahlungsmittel, Papiere und Wertsachen (z. B. Schmuck) unmittelbar nach der Ankunft in den Safe oder geben Sie diese bei der Hotel- oder Campingplatzverwaltung in eine sichere Verwahrung.
  • Lassen Sie Ihre Wertsachen wie Uhren oder das Smartphone nie unbeaufsichtigt oder ungesichert liegen.
  • Schließen Sie Zimmer, Ferienwohnung bzw. -haus oder Wohnwagen immer ab.
  • Bewahren Sie wichtige Gegenstände möglichst körpernah und in, für andere, schlecht zugänglichen Taschen auf.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/presse/detailseite/sicher-unterwegs-im-urlaub/ 

Polizei stellt bei Durchsuchung in Garbsen größere Menge illegaler Pyrotechnik sicher

Bei der Durchsuchung einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Garbsen hat die Polizei am Donnerstag, 23.07.2020, größere Mengen Pyrotechnik entdeckt. Dutzende illegale Knallkörper sind durch die Beamten beschlagnahmt worden. Darunter hat sich auch eine Kugelbombe befunden.

Der 43 Jahre alte Mieter der Wohnung in der Dorfstraße in Garbsen steht unter Verdacht, im Frühjahr dieses Jahres gemeinsam mit zwei bislang unbekannten Komplizen in einer Laubenkolonie in der Langen Straße in Garbsen einen Sprengsatz gezündet und dadurch Schaden verursacht zu haben. Im Zuge der Ermittlungen kam die Polizei dem 43-Jährigen auf die Spur und durchsuchte nun aufgrund eines Beschlusses des zuständigen Amtsgerichts Hannover dessen Wohnung.

Dabei stießen die Beamten, die bei der Aktion von Kräften des Landeskriminalamts unterstützt wurden, auf eine große Menge illegaler Pyrotechnik, die beschlagnahmt wurde. Es handelte sich um 92 diverse Knallkörper, die zum Teil im Ausland erworben worden waren beziehungsweise selbst hergestellte Sprengsätze. Das darin enthaltene Sprengmittel entsprach einer Sprengkraft von etwa vier Kilogramm TNT. Ebenfalls beschlagnahmt wurden mehrere sogenannte Kugelbomben, zwei davon mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern. Die selbst gebauten Sprengkörper enthielten jeweils 500 Gramm TNT-Äquivalent.

Gegen den 43-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Zudem weist die Polizei in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Umgang mit den hochexplosiven Materialen für ungeschulte Personen lebensgefährlich ist.

Nachtragsmeldung Öffentlichkeitsfahndung: 81-Jährige aus Neustadt aufgefunden

Seit heute Morgen, 24.07.2020, hatte die Polizei Helene H. aus Neustadt am Rübenberge gesucht und sich mit der Veröffentlichung von Fotos Hinweise aus der Bevölkerung erhofft.

Die 81-Jährige konnte aufgefunden werden. Die Person befindet sich im Krankenhaus.

Die Polizei bedankt sich bei allen Beteiligten für die Mithilfe.

 

Polizei warnt: Einbrecher haben in den Ferien Hochsaison – Einbrecher

Polizei warnt: Einbrecher haben in den Ferien Hochsaison

16. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Sommer, Sonne, Urlaubszeit – und Einbrecher haben Hochsaison. Damit die Fahrt in die Ferien bei der Rückkehr ins eigene Zuhause nicht mit einem Schrecken endet, hat die Polizei zu den beginnenden Sommerferien Tipps zusammengestellt.

Bleiben Häuser und Wohnungen dunkel, ist das Interesse von potenziellen Einbrechern geweckt. Abhilfe können Zeitschaltuhren an Lampen, Radios und TV-Geräten schaffen. Ein weiteres Risiko stellen offene Türen oder gekippte Fenster dar. Die Polizei rät, sie selbst bei kurzer Abwesenheit sorgfältig zu verschließen. Darüber hinaus sollten Fenster und Türen dahingehend überprüft werden, ob sie geeignet sind, Einbrecher abzuhalten. Eine entsprechende kostenlose und unverbindliche Beratung bietet die „Technische Prävention“ der Polizeidirektion Hannover an. Bürgerinnen und Bürger erhalten eine individuelle Schwachstellenanalyse, die Bewertung vorhandener Sicherungen und Risiken sowie die Erstellung eines persönlichen Sicherheitskonzeptes. Terminvereinbarungen sind per E-Mail an  oder telefonisch unter der Rufnummer 0511 109-1114 möglich.

Bei längerer Abwesenheit sollten alle Hinweise darauf vermieden werden, dass niemand zu Hause ist. Besonders auffällig ist ein überquellender Briefkasten. Deshalb ist es ratsam, Nachbarn oder Bekannte um regelmäßige Leerung zu bitten. Vorsicht ist auch bei der eigenen Ansage auf dem Anrufbeantworter oder bei Beiträgen auf Social-Media-Kanälen geboten, damit Diebe nicht herausfinden können, wann und wie lange niemand zu Hause ist. Damit Einbrecher erst gar nicht in die eigenen vier Wände eindringen können, sollten Mülltonnen, Gartenmöbel oder Leitern nicht in der Nähe von Fenstern und Balkonen stehen.

Tipps der Polizei

  • Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab.
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus.
  • Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück.
  • Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei über den Notruf 110 oder die Wache der örtlichen Dienststelle.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.

Weitere Informationen zum Einbruchschutz finden Sie im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/ oder in der kostenlosen Infobroschüre „Langfinger machen keinen Urlaub“, die Sie in den örtlichen Polizeidienststellen erhalten können.

Polizei im Einsatz

Hannover-Oststadt: Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers

15. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bereits am Montag, 13.07.20, haben Polizeibeamte einen 23-jährigen Mann festgenommen. Zuvor hatte er aus einer Souterrainwohnung an der Fridastraße unter anderem einen Laptop und ein Handy gestohlen. Ein Richter hat am gestrigen Tag die Untersuchungshaft für den Mann angeordnet.

Nach bisherigen Erkenntnissen kletterte der 23-Jährige gegen 18:45 Uhr über ein offen stehendes Fenster in eine Wohnung an der Fridastraße. Hier nahm er einen Laptop und ein Mobiltelefon mit und wickelte diese in ein Handtuch ein. Außerdem steckte er sich noch zwei volle Bierflaschen ein und flüchtete zunächst unerkannt vom Tatort.

Durch die 58-jährige Wohnungsinhaberin, die kurze Zeit später zurück nach Hause kam und Veränderungen in der Wohnung feststellte, wurde sofort die Polizei alarmiert.

Zuvor wurde sie auch durch ihre Nachbarin auf einen Mann angesprochen. Gegen 19:00 Uhr fragte ein Mann die Nachbarin, welche sich in unmittelbarer Nähe zur Wohnung aufhielt, ob sie ihm ein Handy abkaufen würde. Das Verhalten des Mannes kam der 37-Jährigen sehr merkwürdig vor, weswegen sie dies auch ihrer Nachbarin erzählte.

Aufgrund der Aussagen und einer detaillierten Beschreibung des Mannes durch die 37-jährige Nachbarin konnten die Beamten im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen gegen 19:30 Uhr an der Gretchenstraße einen Verdächtigen auf einem Fahrrad feststellen. Dieser blickte sich auffällig um und trug augenscheinlich in ein Handtuch gewickelte Gegenstände in der Hand. Bei der Kontrolle des Mannes stellten die Beamten den zuvor gestohlenen Laptop und das Handy fest. Das Fahrrad wurde ebenfalls sichergestellt, da auch hier ein Diebsstahl nicht ausgeschlossen werden konnte.

Der 23-jährige Mann wurde daraufhin in das Polizeigewahrsam gebracht. Da er offensichtlich Alkohol konsumiert hatte, wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er am gestrigen Tag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft für den Mann an.

Stop Polizei

Illegales Straßenrennen: Polizei beschlagnahmt drei Autos

13. Juli 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht zu Montag, 13.07.20, sind durch Polizeibeamte zwei Porsche und ein Mercedes-Benz beschlagnahmt worden. Drei Männer hatten sich zuvor ein illegales Autorennen von der hannoverschen Innenstadt, über Vahrenwald und Langenhagen bis nach Stöcken geliefert.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldeten ein 17- und 19-Jähriger gegen 22:53 Uhr über Notruf drei Autos, welche über Hamburger Allee in Richtung der Vahrenwalder Straße stadtauswärts fuhren.

Zwei Porsche Cayenne und ein Mercedes-Benz CLS fuhren immer wieder nebeneinander her und beschleunigten nach kurzen Stopps vor roten Ampeln weiter stadtauswärts.

Sie missachteten auch einige rote Ampeln, fuhren entgegengesetzt der Fahrtrichtung in einen Kreisel ein und überholten mit hoher Geschwindigkeit sich gegenseitig und auch andere Fahrzeuge auf der gesamten Strecke.

Über die Vahrenwalder Straße fuhren sie entlang der Walsroder Straße, Godshorner Straße, Langenhagener Straße und Stelinger Straße bis nach Stöcken.

Hier wurden die 19, 20 und 22 alten Fahrer durch die alarmierten Polizeibeamten an der Mecklenheider Straße mit den Autos angetroffen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover wurde die Beschlagnahme der drei Autos sowie der Führerscheine angeordnet. Im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.

Die drei Männer müssen sich nun wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten.

Zeugen, insbesondere Verkehrsteilnehmer, welche weitere Angaben zum Autorennen machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3117 zu melden.

Polizei im Einsatz

Falsche Beamte am Telefon

22. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Sie melden sich am Telefon und geben sich gegenüber den meist älteren Gesprächspartnern als Polizeibeamte aus: Betrüger, die mit teils drastischen Schilderungen versuchen, an das Geld oder Wertgegenstände der Angerufenen zu kommen. Die Zahl solcher Fälle ist zuletzt deutlich gestiegen. Die Polizei warnt deshalb vor der Masche und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Nach Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeidirektion Hannover hat die Zahl der Anzeigen wegen Anrufen durch falsche Polizisten im Juni deutlich zugenommen. Bei der Betrugsmasche melden sich die Täter bei den Geschädigten am Telefon und geben sich als Polizeibeamte aus. Indem sie die Angerufenen vor bevorstehenden Aktionen vermeintlicher Krimineller warnen und ihnen „Hilfe“ anbieten, wollen sie das Vertrauen der Gesprächspartner gewinnen. Dabei wirken sie manipulativ und nehmen teils auch über Tage hinweg Kontakt mit den Betroffenen auf.

Dieser vertraulichen Gesprächsatmosphäre können sich die Angerufenen häufig nur schwer entziehen. In der Folge fordern die Anrufer dann zur Mithilfe bei der Ergreifung der vermeintlichen Täter auf. Während des geschickt geführten Gesprächs, in dem zunehmend Druck aufgebaut wird, werden die Angerufenen davon überzeugt, Wertgegenstände beziehungsweise Bargeld vor die Tür zu legen, damit diese von der vermeintlichen Polizei unerkannt abgeholt werden kann.

Auf der Suche nach Opfern führen die Täter erfahrungsgemäß eine Vielzahl von Anrufen durch. Daher steigt die Wahrscheinlichkeit, selbst davon betroffen zu sein. Die Trickbetrüger sind zudem erfinderisch und passen ihre Vorgehensweise aktuellen Gegebenheiten an. So könnten sich die Täter auch Geschichten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erfinden oder geben sich als Staatsanwälte, Notare oder Gerichtsvollzieher aus.

Die Polizei gibt folgende Tipps, mit denen sich Betroffene schützen können:

  • Bleiben Sie misstrauisch, auch wenn Sie einen Anruf von einem Polizeibeamten erhalten
  • Wenn Sie sich im ersten Moment überfordert fühlen, legen Sie auf
  • Rufen Sie eine Polizeidienststelle an, um den Sachverhalt zu klären oder nutzen Sie den Notruf unter Telefon 110
  • Geben Sie am Telefon auf keinen Fall Auskunft über ihre persönliche oder finanzielle Situation
  • Notieren Sie möglichst die Telefonnummer des Anrufers, falls sie angezeigt wird

Die Polizei wird sie niemals per Telefon auffordern, ihre Wertgegenstände vor die Tür zu legen Vorsicht ist auch geboten, wenn dazu aufgefordert wird, sich bei der örtlichen Polizeidienststelle durch einen Rückruf zu legitimieren. Der Täter täuscht dann durch das Einspielen eines Freizeichens vor, dass die Verbindung unterbrochen wurde, obwohl diese weiter besteht. Wenn das Opfer nun die Nummer der örtlichen Polizei oder die 110 wählt, wird keine neue Verbindung aufgebaut. Stattdessen täuscht derselbe Täter oder ein Komplize vor, den Anruf als „richtige Polizei“ wieder anzunehmen. Trennen Sie also die Verbindung durch Auflegen und wenden sie sich an die Notrufnummer 110, wenn möglich von einem anderen Telefon. Lassen Sie sich nicht durch den Anrufer verbinden!

Auch können die auf dem Telefon angezeigten Nummern über eine Software manipuliert werden. Im Falle falscher Polizeibeamter wird teils die Rufnummer der örtlichen Polizeidienststelle oder die örtliche Vorwahl in der Verbindung mit der 110 angezeigt. Die Anzeige einer bekannten Rufnummer ist also kein Grund für falsches Vertrauen.

Polizei im Einsatz

Drogenkontrollen am Marstall und Steintorviertel – 13 Ermittlungsverfahren eingeleitet

16. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Beamte der Polizeiinspektion Mitte und Polizeistation Raschplatz haben gestern Nachmittag (15.06.2020) Kontrollen am Marstall und im Steintorviertel durchgeführt. Dabei haben sie mehrere Drogenverstöße festgestellt und entsprechende Verfahren eingeleitet. Ein 23-Jähriger soll heute einem Richter im beschleunigten Verfahren zugeführt werden.

Zu Beginn der Überprüfungen waren die Beamten auf einen 22-Jährigen an der Reitwallstraße aufmerksam geworden, als er Marihuana an einen Mann verkaufte. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Fahnder bei ihm mehrere leere Klemmleistenbeutel. Der Käufer der Drogen wurde mit drei Konsumeinheiten Marihuana kontrolliert. Es wurde beschlagnahmt.

Kurz darauf wurde ein 24-Jähriger dabei beobachtet, als dieser an zwei Männer eine Konsumeinheit Cannabis verkaufte. Fahnder fanden bei den Männern die Drogen und stellten sie sicher. Dem 24-Jährigen nahmen die Ermittler zehn Euro Dealgeld ab.

Wenig später bemerkten die Drogenfahnder einen 23-Jährigen, der an zwei Männer jeweils eine Konsumeinheit Cannabis verkaufte. Anschließend fuhr er mit dem Fahrrad in Richtung Calenberger Neustadt. Dort kontrollierten ihn die Beamten und stellten 20 Euro Dealgeld sicher. Bei seinen Käufern wurden die Drogen gefunden und beschlagnahmt. Da der junge Mann nicht über einen festen Wohnsitz verfügt, wurde er festgenommen und soll heute im Laufe des Tages im beschleunigten Verfahren einem Richter vorgeführt werden.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kontrollierten die Fahnder noch drei Drogenhändler (22, 28 und 30 Jahre alt). Bei ihnen und ihren Käufern wurden mehrere Konsumeinheiten Marihuana beschlagnahmt. Darüber hinaus fanden die Beamten auch noch 20 Euro Dealgeld auf.

Insgesamt wurden 13 Strafverfahren (gemeinschaftlicher Handel mit Marihuana, Handel mit Marihuana und Erwerb/Besitz von Marihuana) eingeleitet. Es wurden 12,5 g Cannabis und 50 Euro Dealgeld beschlagnahmt.

Polizei Tagesreport

Polizeireport für die Region und Stadt Hannover vom 14. Juni 2020

14. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Polizeireport aus dem Bereich Landeshauptstadt und Region Hannover vom 14.06.2020 

Oststadt: Streitigkeiten mit Messer

Am frühen Freitagabend, 12.06.2020, ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf dem Andreas-Hermes Platz gekommen. Dabei wurde eine 43-jährige Frau mit Messerschnitten am Kopf verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde vor Ort festgenommen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizeidirektion Hannover kam es gegen 18:00 Uhr im Bereich des Brunnens zu einem Streit zwischen zwei flüchtig bekannten Personen: Einem 38-jährigen Mann und der 43-Jährigen. Nachdem der Mann die Frau geschubst, geschlagen und getreten hatte, zog diese ein Küchenmesser aus ihrer Tasche, damit der 38-jährige Hannoveraner von ihr ablässt. Dieser konnte der Frau jedoch das Messer abnehmen und fügte ihr damit mehrere Schnittwunden in Gesicht und am Ohr zu. Die 43-jährige wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Der Mann wurde durch alarmierte Polizeibeamte in unmittelbarer Tatortnähe angetroffen und vorläufig festgenommen. Das Messer wurde ebenfalls in der Nähe aufgefunden und sichergestellt. Die Hintergründe des Tatgeschehens bleiben jedoch vorerst unklar, da sich der Beschuldigte bisher nicht zu seinem Verhalten geäußert hat. Nach Ablehnung der Untersuchungshaft kam der 38-Jährige wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

E-Scooter-Fahrerin stürzt unter Alkoholeinfluss

In der Nacht von Freitag auf Samstag (12.06./13.06.2020) ist eine betrunkene E-Scooter-Fahrerin zu Fall gekommen. Sie hat dadurch eine Kopfverletzung erlitten und muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Die 41-jährige Frau befuhr in den frühen Morgenstunden die Karmarschstraße im hannoverschen Stadtteil Mitte. Gegen 00:45 Uhr stürzte sie ohne Fremdeinwirkung und erlitt eine Kopfplatzwunde. Alarmierte Polizeibeamte stellten eine Alkoholbeeinflussung fest. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,16 Promille. Die Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Sie muss nun um ihre Fahrerlaubnis bangen, da gegen sie wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt wird.

Hannover-Mitte: Streitigkeiten eskalieren – Drei Polizeibeamte bei Festnahme verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag (12.06./13.06.2020) ist es zu Streitigkeiten zwischen einem 30-jährigen Mann und einer 35-jährigen Frau gekommen. Einschreitende Polizeibeamte versuchten zu schlichten und die Situation zu beruhigen. Sie wurden bei ihren Maßnahmen durch den 30-jährigen angegriffen. Dabei wurden drei Polizisten verletzt.

Die Polizei wurde kurz vor Mitternacht über eine körperliche Auseinandersetzung in einer Bar an der Heiligerstraße informiert. Die alarmierten Polizeibeamten trafen vor Ort auf den aufgebrachten 30-Jährigen aus Bad Pyrmont und die 35-jährige Hannoveranerin. Beide ließen sich nicht beruhigen und reagierten aggressiv auf die anwesende Polizei. Beim Trennen der Streitenden schlug der Mann unvermittelt auf einen 26-jährigen Polizeibeamten ein. Zwei hinzueilende Polizeibeamte (29,45) wurden ebenfalls durch seine Tritt-, Kratz- und Spuckattacken verletzt. Die Angriffe wurden dabei durch eine Vielzahl von Beleidigungen begleitet. Die 35-jährige solidarisierte sich daraufhin mit ihrem Begleiter, um diesen bei seinem Widerstand zu unterstützen und aus den polizeilichen Maßnahmen zu befreien.

Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand und Beleidigung eingeleitet. Die Frau muss sich wegen versuchter Gefangenenbefreiung verantworten.

Während der Einsatzmaßnahmen wurden die Einsatzkräfte der Polizei auch von offensichtlich Unbeteiligten angegriffen. So wurde ein Glas aus der Bar auf die Einsatzkräfte geworfen und verfehlte eine 25-Jährige Polizeibeamtin nur knapp. Ein Täter konnte bisher nicht ermittelt werden.

Großeinsatz der Polizei in der Innenstadt

Am Samstagabend, 13.06.2020, kam es in der Innenstadt von Hannover zu einem größeren Polizeieinsatz. Zunächst leistete eine 35-Jährige bei der Durchsetzung eines Platzverweises Widerstand. Daraufhin wurden die Polizeibeamten von circa 250 Schaulustigen umringt und lautstark beschimpft.

Gegen 21:05 Uhr kontrollierten Polizeibeamte ein augenscheinlich stark alkoholisiertes Pärchen (weiblich, 35 und männlich, 30) im Bereich des Marstalls: Aufgrund der Berauschung und der aggressiven Grundstimmung wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Daraufhin beleidigte die Frau die Beamten mit den Worten „Versager, Vergaser“.

Etwa 10 Minuten später wurden beide erneut auf der Georgstraße angetroffen und erklärten, dem Platzverweis nicht nachkommen zu wollen. Um der Ingewahrsamnahme zu entrinnen, versuchte die Frau wegzurennen und leistete Widerstand, als die Polizeibeamten sie am Boden festhielten. Ihr Freund versuchte sie zu befreien und schlug und trat nach den Polizisten.

Das Geschehen auf der Georgstraße lockte neugierige Menschen aus den umliegenden Gebäuden. Bereits nach wenigen Minuten waren die Beamten von etwa 250 Schaulustigen umringt. Dabei gab es auch kollektive und lautstarke „ACAB“-Beschimpfungen von den Umstehenden. Die Polizei setzte rund 25 Streifenwagenbesatzungen ein, um die Situation zu beruhigen und die Georgstraße zu räumen.

Gegen das Pärchen wurden Strafverfahren wegen Beleidigung, Widerstand, versuchter Gefangenbefreiung und tätlichem Angriff eingeleitet. Zur Durchsetzung des Platzverweises verbrachten beide die Nacht in polizeilicher Obhut.

Polizei Tagesreport

Polizeireport für die Region und Stadt Hannover vom Freitag, 12.06.2020

12. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Polizeireport aus dem Bereich Landeshauptstadt und Region Hannover vom 12.06.2020

Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei Hannover und Staatsanwaltschaft Hannover: Kokain und Waffen sichergestellt

Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Hannover-Ricklingen hat die Polizei am Donnerstag (11.06.20) größere Mengen Drogen und mehrere Waffen entdeckt. Gegen einen 19-Jährigen wird nun unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Bereits seit längerem war die Polizei dem Tatverdächtigen auf der Spur, weil er unter Verdacht stand, mit Drogen zu handeln und diese unter anderem auch an Jugendliche zu verkaufen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung und seines Autos in Ricklingen wurden die Beamten am Donnerstagabend fündig: Fast 3,3 Kilogramm Marihuana sowie rund 112 Gramm Kokain wurden sichergestellt. Zudem stießen die Beamten auf eine Gaspistole, ein Einhandmesser sowie einen Baseballschläger, die ebenfalls gesichert wurden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover soll er noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bundesstraße (B) 6: Frau von Auto erfasst und lebensgefährlich verletzt

Am Freitagmorgen, 12.06.2020, ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 6 kurz vor dem Parkplatz Dammkrug gekommen. Eine 48-jährige Frau hatte ihr qualmendes Auto am Fahrbahnrand abgestellt und fluchtartig verlassen. Durch ein nachfolgendes Auto ist sie dann erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die 48 Jahre alte Frau gegen 09:05 Uhr mit ihrem Opel Astra die B 6 aus Neustadt am Rübenberge kommend in Richtung Frielingen entlang. Aufgrund eines technischen Defekts fing der Astra während der Fahrt an zu qualmen, woraufhin sie das Auto am Fahrbahnrand abstellte. Aufgrund der Rauchentwicklung verließ sie zügig das Auto und trat, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn der B 6. Hier wurde sie von dem Renault Twingo eines 64-Jährigen erfasst.

Durch die Kollision wurde die Frau lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte die Neustädterin zur Versorgung in eine Klinik. Der 64-jährige Mann blieb bei der Kollision unverletzt.

Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden auf 2.000 Euro. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die B 6 zwischenzeitlich für beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Ab 11:15 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Beton auf den Straßen – Wer kann Hinweise geben?

Am Freitagnachmittag, 12.06.2020, haben Verkehrsteilnehmer an mehreren Stellen in den Stadtteilen Limmer und Davenstedt Betonverunreinigungen auf den Straßen gemeldet. Durch den Beton sind Gefahrenstellen entstanden – ein geparkter Pkw wurde beschädigt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zur Verursachung geben können.

Gleich mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten sich gegen 16:00 Uhr bei der Polizei und berichteten von Betonverschmutzungen auf den Straßen. Nach bisherigen Erkenntnissen sind die Straßen Südfeldstraße, Lagerstraße, Eichenbrink, Zimmermannstraße und Limmerstraße (Auffahrt zum Westschnellweg Richtung Stöcken) betroffen. Die Polizei vermutet, dass ein Betonmischer seine Ladung womöglich unbeabsichtigt verloren hat. Die Reinigungsarbeiten werden bis in die Abendstunden dauern, der Schaden wird auf mehrere zehntausende Euro geschätzt.

Der Hergang ist noch ungeklärt: Wie dies technisch passieren konnte und wer der Verursacher ist, konnte bisher nicht geklärt werden. Daher sucht die Polizei nun Zeugen, die Hinweise zur Herkunft des mysteriösen Beton geben können. Wer etwas gesehen hat, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion West unter der Rufnummer 0511-109 3920 zu melden.

Polizei Tagesreport

Polizei-Tagesreport vom Donnerstag – 11. Juni 2020

11. Juni 2020/in Polizei

Hannover (ots). Polizeimeldungen vom Donnerstag – 11. Juni 2020

Zeugenaufruf! Polizei ermittelt wegen Handtaschenraubes

Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 13:10 Uhr ist ein 34-jähriger Mann an der Küsterstraße im hannoverschen Stadtteil Döhren ausgeraubt worden. Zwei bislang unbekannte Täter haben ihn angerempelt und seinen über Schulter getragenen Stoffbeutel mit persönlichen Unterlagen mit Gewalt entrissen. Die Polizei ermittelt nun wegen Raubes und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 34-Jährige zu einem Vorstellungsgespräch an der Küsterstraße unterwegs gewesen, als er von einem bislang unbekannten jungen Mann angerempelt wurde. Sein Komplize nutzte die Möglichkeit und entriss dem betroffenen Mann mit Gewalt seinen Stoffbeutel. Anschließend flüchteten die beiden Täter in eine unbekannte Richtung. Bei dem Stoffbeutel handelt es sich um eine rote Stofftasche mit Aufdruck einer Zeitarbeitsfirma.

Von dem Betroffenen werden die beiden Täter wie folgt beschrieben: Die Männer sind ca. 20 Jahre alt, 1,80 Meter groß und haben kurze dunkle Haare. Sie haben ein südeuropäisches Erscheinungsbild. Ein Täter trug zum Tatzeitpunkt eine dunkle Hose und einen Pullover.

Die Polizeiinspektion Süd hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise zur Tat oder dem Verbleib des Stoffbeutels. Wer Hinweise geben kann, der meldet sich bei den Beamten unter der Telefonnummer 0511 109-3620.

Öffentlichkeitsfahndung: 82-jähriger Mann wurde gefunden

Seit Mittwochabend hat das Polizeikommissariat Laatzen nach einem an Demenz erkrankten Senior gesucht. Er hatte eine Pflegeeinrichtung in der Mergenthalerstraße in Laatzen-Mitte verlassen und war nicht wieder zurückgekehrt. In den Mittagsstunden des Donnerstags traf ihn die Polizei im Kneippweg in Ricklingen an. Der Mann war unverletzt, machte jedoch einen verwirrten Eindruck. Er wurde seinen Familienangehörigen übergeben.

Explosion in einem Mehrfamilienhaus in der List: Neun Verletzte und eine Million Euro Schaden

Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 20:55 Uhr ist es zu einer Explosion und anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Robertstraße im hannoverschen Stadtteil List gekommen. Neun Personen – darunter auch Kleinkinder – sind verletzt worden, eine davon schwer. Die Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es am Mittwochabend gegen 20:55 Uhr zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus an der Robertstraße in der List gekommen. Mehrere Zeugen nahmen zunächst einen lauten Knall und Flammen in einer Wohnung im Hochparterre wahr. Kurze Zeit später entwickelten sie sich zu einem großen Feuer. Die Zeugen alarmierten umgehend die Feuerwehr. Das Feuer konnte etwa eine Stunde später gelöscht werden.

Bei der Explosion und dem Brand erlitt ein 34-jähriger Mann starke Verbrennungen. Er konnte sich zwar noch eigenständig aus der Wohnung retten, doch er brach draußen zusammen und musste mit einem Krankenwagen mit lebensbedrohlichen Verletzungen zur stationären Behandlung gebracht werden. Aus dem Haus mussten insgesamt 19 Personen, teilweise über Drehleitern, evakuiert werden. Weitere acht Verletzte – darunter zwei Kleinkinder – haben unter anderem Rauchgasvergiftungen erlitten und mussten ebenfalls von dem Rettungsdienst betreut werden.

Das Mehrfamilienhaus kann aufgrund der Auswirkungen des Geschehens temporär nicht mehr bewohnt werden. Drei Autos wurden bei der Explosion durch die Glasscherben in Mitleidenschaft gezogen.

Die Brandermittler waren vor Ort. Die genaue Brandursache lässt sich aufgrund des hohen Zerstörungsgrades der Wohnung nicht feststellen. Die Ermittler haben aber keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tat. Der Sachschaden wird auf über eine Million Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Randalierer tritt Tür ein – Betrunkener Mann gestellt

Ein 25-jähriger Mann ist am Donnerstagnachmittag, 11.06.2020, durch die List gezogen und hat gegen Hauseingangstüren getreten. Dabei ging auch ein Glaseinsatz zu Bruch. Er wurde noch in der Nähe vom Tatort angetroffen und festgenommen.

Gegen 13:50 Uhr fiel der Mann auf, als er in der Kriegerstraße gegen mehrere Haustüren trat. Dabei zerbrach an einem Wohngebäude die Verglasung einer Hauseingangstür. Anschließend zog der 25-Jährige durch die Dessauerstraße, Derfflingerstraße und Seydlitzstraße. Auch dort trat er gegen die Haustüren und betrat die Mehrfamilienhäuser, sofern sich die Eingangstür durch den Tritt öffnete. Er wurde schließlich in der Isernhagener Straße von alarmierten Polizeikräften in einem Hinterhof angetroffen und festgenommen.

Gegen den mutmaßlichen Täter wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,1 Promille. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Polizei im Einsatz

Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall auf der Kreisstraße (K) 221

10. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER / RONNENBERG (ots). Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 17:00 Uhr sind zwei Pkw-Insassen bei einem Verkehrsunfall auf der K 221 zwischen Devese (Hemmingen) und Ronnenberg schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 84-Jähriger mit seinem Volvo 240GL (Beifahrerin: 81 Jahre) auf der K 221, von Devese kommend, in Richtung Ronnenberg unterwegs. Nach einer Rechtskurve beabsichtige der Senior, nach links auf einen Feldweg abzubiegen. Ein 25-jähriger fuhr mit seinem Seat Leon (Beifahrerin: 36 Jahre) hinter den beiden Senioren und setzte gerade trotz durchgezogener Fahrbahnmarkierung zum Überholen an. Als der Volvo-Fahrer gerade nach links lenkte, stieß der Seat mit seiner rechten Front gegen die linke Front des Volvos. Der Volvo wurde nach rechts gedrückt und blieb noch auf der Straße stehen. Der Seat Leon wurde nach links geschleudert und prallte gegen einen Baum.

Bei der Kollision wurden die Seat-Insassen schwer verletzt – bei der 36-Jährigen bestand kurzzeitig Lebensgefahr. Die beiden Senioren blieben unverletzt – sie kamen dennoch vorsorglich in eine Klinik. Der 25-Jährige wurde ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die 36-jährige Beifahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die K 221 voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst schätzt den entstandenen Schaden auf circa 16.000 Euro. Die Beamten suchen nach Zeugen, die Hinweise zum Unfall geben können. Diese nimmt der Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 entgegen.

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