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Schlagwortarchiv für: Polizei

Streifenwagen mit Blaulicht

Unfallflucht in Hannover-Ledeburg – Zeugen gesucht

1. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntagabend, 31.05.2020, ist es zu einer Verkehrsunfallflucht an der Baldeniusstraße im hannoverschen Stadtteil Ledeburg gekommen. Eine bislang unbekannte Frau hat mit ihrem VW Golf eine Hecke und einen Zaun beschädigt und ist anschließend geflüchtet. Die Polizei sucht nun nach Zeugen für den Unfall.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine bislang unbekannte Frau gegen 19:45 Uhr die Baldeniuesstraße entlang. Auf Höhe eines Mehrfamilienhauses fuhr sie aus bisher ungeklärter Ursache über den Gehweg in eine Hecke und kam anschließend an einer Gitterbox für Müllcontainer zum Stehen. Trotz des entstandenen Schadens entfernte sich die Verursacherin unerlaubt von der Unfallstelle. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 2.000 Euro.

Durch einen Zeugen wird die Fahrerin des älteren, silbernen VW Golf auf 60 Jahre geschätzt. Sie hat kurze, blonde Haare.

Zeugen, die Hinweise zu der Unfallverursacherin geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Stöcken unter der Telefonnummer 0511 109-3817 zu melden.

Nachtrag vom 02.06.2020: Die Autofahrerin hat sich am Dienstagmorgen, 02.06.2020, bei der Polizei in Stöcken gemeldet. Aus Schock ist die 57-jährige Frau nach dem Unfall nach Hause gefahren und meldete sich erst am nächsten Tag bei der Polizei. Sie muss sich nun wegen einer Verkehrsunfallflucht verantworten.

Polizei im Einsatz

Schwerer Verkehrsunfall in Sehnde-Ilten

1. Juni 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung der Bundesstraße (B) 65 zur Straße Mühlenfeld sind am Freitagabend, 29.05.2020, fünf Menschen, davon drei Kinder, verletzt worden. Eine 56-jährige Frau kollidierte mit ihrem BMW Mini beim Abbiegen mit dem Ford einer 30-Jährigen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die 56-Jährige mit dem BMW Mini gegen 20:25 Uhr die B 65 aus Köthenwald kommend in Richtung Ahlten entlang. In Ilten beabsichtigte sie nach links in die Straße Mühlenfeld abzubiegen. Hier übersah sie den Ford Fiesta der 30-Jährigen, welche ihr auf der B 65 entgegenkam.

Durch die Kollision der beiden Fahrzeuge verletzte sich die 56-jährige Frau schwer. Die 30-Jährige sowie drei im Ford sitzende Kinder (14 Jahre, sieben Jahre, drei Monate) wurden durch den Unfall leicht verletzt. Alle Verletzten sind mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert worden.

Die Beamten schätzen den entstandenen Sachschaden die Beamten auf 8.000 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste die B 65 bis ca. 22:35 Uhr voll gesperrt werden.

Polizei im Einsatz

Burgdorf-Schillerslage: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landesstraße (L) 383

31. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Sonntag, 31.05.2020, ist es zu einem Verkehrsunfall auf der L 383 zwischen den Ortsteilen Oldhorst und Schillerslage gekommen. Ein 59-jähriger Mann ist hierbei tödlich verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 59-Jährige mit einem Fiat gegen 00:40 Uhr die L 383 aus Oldhorst kommend in Richtung Schillerslage entlang. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Fiat Punto nach einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und prallte anschließend gegen einen Baum. Trotz sofort alarmierter Rettungskräfte erlag der Mann noch am Unfallort seinen Verletzungen.

Durch den Verkehrsunfalldienst Hannover wurden die Ermittlungen aufgenommen. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf 5.000 Euro.

Aufgrund von Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn während der Verkehrsunfallaufnahme bis ca. 03:45 Uhr voll gesperrt werden.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Acht neue E-Motorräder für die Polizei Niedersachsen – Polizeimotorrad PDH

Acht neue E-Motorräder für die Polizei Niedersachsen

27. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Die Polizei des Landes Niedersachsen setzt bei der sukzessiven Erneuerung des Fuhrparks weiter konsequent auf E-Mobilität. Nachdem erste Elektromotorräder bereits seit 2018 in der Polizeidirektion Osnabrück erfolgreich eingeführt wurden, geht das Land Niedersachsen jetzt den nächsten Schritt und schafft acht Elektro-Motorräder im Gesamtwert von ca. 267.000 Euro an.

Der Niedersächsische Minister für Innere und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Mit diesen hochmodernen Motorrädern setzen wir den Weg der Modernisierung konsequent fort. Diese acht Elektro-Motorräder sind weitere umweltfreundliche und moderne Bausteine unserer stetig anwachsenden Flotte an E-Polizeifahrzeugen. Inklusive weiterer Auslieferungen von Elektro-Fahrzeugen in diesem Jahr werden dann etwa 5 Prozent unseres Fuhrparks rein elektrisch sein.“ Weiter sagte Pistorius: „Unsere Flotte ist ständig sichtbar und eine Art Visitenkarte der Niedersächsischen Polizei. Es ist wichtig, Neuanschaffungen immer auch unter einem ökologischen Gesichtspunkt zu tätigen und uns dabei bewusst zu sein, dass wir mit unserer Fahrzeugflotte auch eine Vorbildfunktion haben.“

Die Elektro-Motorräder können bei fast allen polizeilichen Einsätzen, z.B. als schnelle und bewegliche Fahrzeuge innerhalb von Staus oder bei der Begleitung von Demonstrationen und Umzügen, eingesetzt werden. Deutschlandweit einmalig ist zudem, dass diese acht Motorräder auch als Ehreneskorte bei Staatsbesuchen genutzt werden. Die Anzahl der Motorräder ist protokollarisch festgelegt. Häufigste Formen sind die 15er- und 7er-Eskorte. Dabei werden die Fahrzeuge der Staatsgäste keilförmig mit den Motorrädern begleitet.

Die acht Elektro-Motorräder werden im Zentralen Verkehrsdienst der Polizeidirektion Hannover eingesetzt. Dort werden nun weitere Erfahrungen mit den elektrischen Motorrädern gesammelt, um in Zukunft sukzessive alle Motorräder mit Verbrennungsmotor durch elektrische Motorräder in der Niedersächsischen Polizei ersetzen zu können.

Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover, freut sich über den Neuzugang in seiner Flotte: „Mehr als 115.000 Kilometer legt jedes unserer Motorräder pro Jahr im Schnitt zurück. Mit den neuen Elektro-Motorrädern fahren die Einsatzkräfte der Polizei nun nicht nur emissionsfrei, sondern auch komfortabler. Die neuen Maschinen sind leise, wendiger und besser im Handling – ein großer Vorteil, besonders für die Einsatzfahrten in der Stadt.“

Die E-Motorräder bieten gegenüber dem Verbrennungsmotor einige Vorteile: Neben dem emissionsfreien Antrieb sind sie um fast 100 kg leichter, haben geringere Geräuschemissionen, höhere fahrdynamische Eigenschaften sowie eine einfachere und damit sicherere Handhabung. Die Antriebsbatterie bietet zudem genügend Energie, um auch im stehenden Betrieb die komplette Polizeitechnik über einen langen Zeitraum zu versorgen. Zudem lässt sich, trotz eines höheren Grundpreises, im Gesamtergebnis auch ein deutliches Einsparpotenzial zugunsten von E-Motorrädern feststellen. Beschafft wurden die Elektro-Motorräder durch die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD).

Der Polizeivizepräsident der ZPD, Uwe Lange, sagte hierzu: „Als wichtiger Dienstleister für die Polizei Niedersachsen verfügen wir inzwischen über wertvolle Erfahrungen im Betrieb von elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen. Dort wo es sinnvoll und möglich ist, werden wir im Zuge der Flottenmodernisierung noch intensiver auf emissionsfreie Antriebe setzen.“

 

Polizei im Einsatz

Himmelfahrt: Niedersachsens Polizei bereitet sich vor

20. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Pistorius: „Es geht darum, das Erreichte zu schützen! Die Regeln müssen eingehalten werden. Die Polizei wird dies überall im Land konsequent und verstärkt kontrollieren“

Niedersachsens Polizei wird zum morgigen Himmelfahrts- und Vatertag in ganz Niedersachsen Kontrollen und Maßnahmen durchführen. Vor dem Hintergrund der geltenden Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird dieser Feiertag anders verlaufen als in den Vorjahren. Darauf stellt die Polizei sich mit einem deutlich erhöhten Kräfteansatz ein. Traditionell haben sich in den letzten Jahren größere Gruppen von Personen im Freien getroffen. Dabei führte erheblicher Alkoholkonsum teilweise auch zu aggressiver Stimmung und zu Eskalationen, bei denen die Polizei einschreiten musste. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurden auch in diesem Jahr an vielen Orten – zum Beispiel in Parkanlagen und anderen Brennpunkten – regionale Alkoholkonsumverbote oder auch Glasflaschenverbote durch die Kommunen verfügt. Die Polizei stellt sich mit einem hohen Kräfteansatz darauf ein, diese Regeln zu kontrollieren. Das gilt natürlich auch – und vor allem – für die Einhaltung der Abstandsregeln.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Es gibt Hinweise, die darauf hindeuten, dass mehr Menschen als bisher die geltenden Regelungen nicht so ernst nehmen, wie es vorgeschrieben und nach wie vor notwendig ist. Ich appelliere deshalb sehr eindringlich an die Menschen in Niedersachsen: Halten Sie sich bitte an die geltenden Abstandsregeln. Die Polizei wird auch morgen überall in Niedersachsen verstärkt präsent sein und die Kontaktbeschränkungen – gerade an den Hotspots – kontrollieren. So sehr wir uns alle auf einen freien Tag oder auch ein langes Wochenende freuen: Wie auch Ostern werden wir den Himmelfahrtstag in diesem Jahr nicht so begehen, wie wir es kennen.

Zwar spricht nichts dagegen, sich entsprechend der geltenden Regelungen im kleinen Kreis zu treffen und mit dem nötigen Abstand spazieren zu gehen. Traditionelle Vatertagstouren mit allen Freunden sind aber in diesem Jahr nicht möglich. Dafür bitte ich um Verständnis und appelliere an die Vernunft aller. Und ich bitte auch um Respekt für die Polizei- und Ordnungskräfte, die ohnehin schon eine undankbare Aufgabe haben, Menschen an die Regeln zu erinnern und dies an einem – für die meisten anderen – freien Tag. Ihnen gilt an dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag in der erfolgreichen Bekämpfung der Pandemie!“

In der Öffentlichkeit dürfen sich Personen alleine, gemeinsam mit Angehörigen des eigenen Haushalts und / oder Angehörigen höchstens eines anderen Haushalts treffen. Von anderen Menschen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Auch darauf wird die Polizei achten. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Tage – vor allem der Wochenenden – stellt sich die Polizei darauf ein, dass gerade diese Abstandsregeln und Kontaktverbote in Teilen nicht mehr eingehalten werden.

Pistorius: „Seit zwei Monaten haben sich die allermeisten Menschen in unserem Land großartig verhalten, indem sie sich ganz überwiegend an die beschränkenden Maßnahmen gehalten haben. Auch ihnen ist es zu verdanken, dass uns in Niedersachsen bislang ein schlimmerer Pandemieverlauf erspart geblieben ist. Das Infektionsgeschehen ist durch diese Mithilfe positiv beeinflusst worden.“

Polizei im Einsatz

Barsinghausen-Göxe: Lkw stößt mit Pkw zusammen

19. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER / Barsinghausen. Am Dienstagmorgen, 19.05.2020, ist bei einem schweren Verkehrsunfall mit einem Lkw in Göxe auf der Bundesstraße (B) 65 in Höhe der Levester Straße ein Pkw-Fahrer schwer verletzt worden.

Der auf der B 65 (Goltener Straße) aus Richtung Hannover kommende Lkw-Fahrer (34 Jahre) aus Neustadt am Rübenberge wollte nach derzeitigem Kenntnisstand gegen 9 Uhr an der Kreuzung nach links in die Levester Straße einbiegen. Es kam aus bislang unbekannter Ursache zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fiat aus Barsinghausen. Nach Angaben des zuständigen Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion Hannover erlitt der 83-jährige Pkw-Fahrer aufgrund des Aufpralls schwere Verletzungen, seine 70-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt. Bei dem unfallverursachenden Lkw-Fahrer wurden zunächst keine Verletzungen bekannt. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Die B 65 wurde für etwa zwei Stunden durch die Polizei bereits in Ditterke und in Goltern gesperrt, von wo aus der Verkehr jeweils über Leveste umgeleitet wurde. Auch im öffentlichen Nahverkehr mussten aufgrund der Rettungsmaßnahmen und der Verkehrsunfallaufnahme Umwege und Verzögerungen in Kauf genommen werden.

Polizei im Einsatz

Quadfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

18. Mai 2020/in Polizei

SIEVERSHAUSEN. Am Sonntag, 17.05.2020, ist ein alkoholisierter 31-jähriger Mann alleinbeteiligt mit einem Quad (Kawasaki) in Sievershausen an der Boschstraße gegen einen Zaunpfeiler geprallt und dabei schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 31-Jährige gegen 14:45 Uhr die Boschstraße entlang. Hier stieß er aus bislang ungeklärter Ursache gegen einen gusseisernen Zaunpfeiler an einem Grundstücksrand. Durch den Aufprall schleuderte der Mann über den Zaun und landete auf dem Grundstück. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten außerdem fest, dass der 31-Jährige das Fahrzeug zuvor unbefugt in Gebrauch genommen hatte. Der Mann muss sich nun wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs sowie der unbefugten Ingebrauchnahme eines Kraftfahrzeuges verantworten.

Der entstandene Sachschaden wird durch die Beamten auf 6.100 Euro geschätzt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Calenberger Neustadt: Trickdieb raubt Schmuck

17. Mai 2020/in Polizei

Polizei sucht Zeugen

HANNOVER. Am Samstagmittag, 16.05.2020, ist eine 83-jährige Frau von einem mutmaßlichen Trickdieb in ihrer Wohnung am Goetheplatz beraubt worden. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Seniorin der Besuch eines Polizeibeamten per Telefon angekündigt, der zu ihrer Sicherheit ihren Schmuck fotografieren wolle. Gegen 13:30 Uhr klingelte es bei der 83-jährigen Hausbewohnerin und ein circa 30 Jahre alter Mann gab sich als Polizeibeamter aus. In der Wohnung gab der falsche Polizeibeamte dann vor, den Schmuck der Seniorin sehen zu wollen. Diese zeigte ihren Schmuck, jedoch kam ihr die Situation merkwürdig vor. Als sie den Schmuck nicht herausgeben wollte, entriss der Mann ihr die Wertgegenstände mit Gewalt und flüchtete aus der Wohnung. Dabei wurde die 83-Jährige leicht an der Hand verletzt.

Bei dem falschen Polizeibeamten handelt es sich um einen circa 1,80 Meter großen Mann. Er wird auf circa 30 Jahre geschätzt und war von schlanker Statur. Er hat eine dunkelbraune Hautfarbe, dunkle kurze Haare und Bartstoppeln im Gesicht. Er sprach akzentfrei deutsch. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Hose mit aufgesetzten Taschen und eine dunkle sportliche Jacke (ähnlich wie eine Polizeiuniform – ohne amtliche Abzeichen).

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Polizei im Einsatz

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn (BAB) 7

17. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 7 sind am Samstagnachmittag, 16.05.2020, zwei Insassen eines Ford Fiesta (weiblich, 35 Jahre und männlich, 28 Jahre) schwer verletzt worden. Ein 43-jähriger Fahrer eines BMW sowie seine Mitfahrer blieben unverletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei war der 43-Jährige gegen 16:20 Uhr mit hoher Geschwindigkeit auf dem 1.Überholfahrstreifen in Richtung Kassel unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Laatzen platzte der rechte Hinterreifen des Fahrzeugs. Dadurch verlor der BMW-Fahrer die Kontrolle über seinen Pkw und schleuderte über die Fahrstreifen. Auf dem Hauptfahrstreifen prallte er gegen den Ford, der dadurch ebenfalls in Schleudern geriet. Beide Fahrzeuge kamen mittig auf der Autobahn zum Stillstand. Die Fahrerin des Fiesta sowie der Beifahrer wurden schwer verletzt in Krankenhäuser transportiert. Die Insassen des BMW blieben unverletzt. An beiden Pkw entstand Totalschaden.

Die Polizei schätzt die Schadenshöhe auf circa 85.000 Euro. Die Fahrbahn wurde für die Aufnahme des Unfalls und Bergung der Fahrzeuge vollgesperrt und kurz nach 18:00 Uhr wieder geöffnet. Es entstanden dadurch geringe Beeinträchtigungen des Individualverkehrs.

Polizei im Einsatz

Festnahme eines Täters nach Geschäftseinbruch

15. Mai 2020/in Polizei

HANNOVER. Am 15.05.2020 gegen 01:45 Uhr haben Anwohner aus der Bernwardstraße in Döhren einen Einbruch in ein Schreibwarengeschäft gemeldet. Der Täter konnte noch im Geschäft gestellt und festgenommen werden.

Nachdem mehrere Zeugen Einbruchgeräusche vernommen und eine Person in den Geschäftsräumen gesehen hatten, wurde dieses durch die hinzugezogene Polizei umstellt. Mit Unterstützung eines Diensthundes erfolgte dann die Festnahme im Geschäft. Der männliche Täter (39 Jahre) gelangte über eine Mülltonne an ein Oberlicht, welches er durch Einschlagen der Fensterscheibe beschädigte. So gelangte er an den Drehgriff und kletterte in die Räume des Geschäftes. Bei seiner Festnahme führte er ein Pfefferspray sowie verschiedene Messer mit sich.

Mögliche Tatzusammenhänge zu Einbrüchen in weitere Geschäfte werden geprüft.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover soll der mutmaßliche Täter morgen dem Haftrichter vorgeführt werden.

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