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Schlagwortarchiv für: Wald

THW Notstromversorgung

Mehr als 220 THW-Kräfte unterstützen bei Wald- und Flächenbränden

14. August 2026/in Panorama

Bei den Waldbrand-Einsätzen Deutschland übernimmt das THW unter anderem Wasserförderung, Kraftstofflogistik und die Ausleuchtung von Einsatzstellen.

BONN (redu) – Mehr als 220 THW-Kräfte waren innerhalb der vergangenen 24 Stunden bei Waldbrand-Einsätzen Deutschland im Einsatz. Sie unterstützen Feuerwehren unter anderem bei Wasserförderung, Kraftstofflogistik, Ausleuchtung, Drohnenerkundung sowie Führungsunterstützung an mehreren Einsatzstellen im Bundesgebiet mit hochspezialisierter Technik und schwerem Gerät.

Die Aufgaben des Technischen Hilfswerks unterscheiden sich je nach Einsatzlage. Aktuelle Schwerpunkte liegen im Hürtgenwald bei Düren sowie südlich von Plauen in Sachsen.

Bei den Waldbrand-Einsätzen Deutschland übernimmt das Technische Hilfswerk nach eigenen Angaben unterschiedliche Aufgaben. Dazu zählen die Bereitstellung von Löschwasser über Schlauchanlagen, die Kraftstoffversorgung von Fahrzeugen und Geräten sowie die Ausleuchtung von Einsatzstellen.

In einigen Gebieten erkunden THW-Kräfte Einsatzstellen außerdem mit Drohnen aus der Luft. Mehr als 220 Helferinnen und Helfer waren nach Angaben des THW allein innerhalb der vergangenen 24 Stunden im Einsatz.

THW-Präsidentin Sabine Lackner erklärte: „Ich bin sehr stolz auf unsere Ehrenamtlichen, die im Einsatz gegen das Feuer sowohl ein großes Ausmaß an Fachkompetenzen, als auch ein beeindruckendes Maß an Solidarität und Belastbarkeit zeigen“.

THW unterstützt im Hürtgenwald bei Düren

Ein aktueller Einsatzschwerpunkt liegt im Hürtgenwald in der Nähe der nordrhein-westfälischen Stadt Düren. Dort unterstützt das THW die Feuerwehr mit mehreren Ortsverbänden bei einem Waldbrand auf einer Fläche von derzeit rund 30 Hektar.

Die THW-Kräfte übernehmen dort Aufgaben in der Wasser- und Kraftstofflogistik. Darüber hinaus sind sie in der Fachberatung und Führungsunterstützung eingesetzt.

2,5 Kilometer lange Wasserstrecke bei Plauen

Südlich des sächsischen Plauen errichteten Einsatzkräfte eine 2,5 Kilometer lange Wasserbeförderungsstrecke. Sie dient der Unterstützung der Löscharbeiten auf einer etwa sieben Hektar großen Brandfläche.

Über die Anlage können bis zu 2.000 Liter Löschwasser pro Minute gefördert werden. Nach Angaben des THW sind die Hochleistungspumpen in dem Gebiet erforderlich, weil das Gelände teilweise unwegsam ist und steile Abhänge aufweist.

Neben der Wasserförderung gehören bei den bundesweiten Einsätzen auch die Tanklogistik und leistungsfähige Beleuchtungsanlagen zum Einsatzspektrum. Je nach Lage kommen zudem Drohnen sowie Fachberatung und Führungsunterstützung zum Einsatz.

Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Rund 88.000 Freiwillige engagieren sich bundesweit. Mit Fachleuten und Technik übernimmt das THW zudem Aufgaben im Ausland, darunter technische und logistische Hilfe im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union und im Auftrag von Organisationen der Vereinten Nationen.

Waldbrand bei Ahlten

Feuer im Wald in Ahlten – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

27. April 2026/in Region Hannover

Brennendes Holz-Tipi im Waldgebiet entdeckt – schnelle Brandbekämpfung.

LEHRTE (redu) – Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag nahe dem Blauen See in Ahlten einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Eine Spaziergängerin entdeckte die Brandstelle, die Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung durch schnelles Eingreifen verhindern.

Die Feuerwehr löschte Glutnester im Waldboden und warnte vor erhöhter Waldbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit in der Region. Anschließend wurde die Stelle mit einer Wärmebildkamera überprüft.

Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag im Lehrter Ortsteil Ahlten für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Gegen 9:25 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten in das Waldgebiet nahe dem Blauen See alarmiert.

Eine Spaziergängerin hatte dort eine Brandstelle entdeckt und die Einsatzkräfte vor Ort empfangen. Sie führte die Feuerwehr zu einem brennenden Holz-Tipi, das bereits in sich zusammengefallen war.

Neben der Konstruktion war auch ein Baumstamm beschädigt. Mehrere dicke Holzstücke glühten mit hoher Temperatur, wodurch sich die Gefahr einer Ausbreitung auf den umliegenden Waldboden ergab.

Aufgrund der trockenen Witterung entschieden sich die Einsatzkräfte, die Brandstelle mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug direkt im Wald anzufahren. Rund 2000 Liter Wasser wurden eingesetzt, um das Feuer vollständig zu löschen und angrenzende Flächen  zu bewässern.

Zusätzlich kontrollierten die Feuerwehrleute den Bereich mit einer Wärmebildkamera und spürten weitere Glutnester auf, die ebenfalls abgelöscht wurden.  Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Erhöhte Waldbrandgefahr in der Region

Mit Blick auf die anhaltende Trockenheit weist die Feuerwehr auf eine steigende Gefahr von Wald- und Flächenbränden hin. Der Deutsche Wetterdienst hat für den Bereich nordöstlich von Hannover bereits die Waldbrandgefahrenstufe 3 ausgegeben.

Als häufige Ursachen gelten unerlaubte Feuerstellen, achtlos weggeworfene Zigaretten oder der Einsatz von Abflammgeräten. In Niedersachsen gilt zudem vom 1. März bis 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald, offenes Feuer ist außerhalb ausgewiesener Plätze untersagt.

Dass sich der Brand im Ahltener Wald nicht weiter ausbreitete, ist vermutlich der Windstille sowie der Aufmerksamkeit der Spaziergängerin zu verdanken. Ohne frühzeitige Entdeckung hätte sich das Feuer zu einem größeren Waldbrand entwickeln können.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ahlten mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften sowie die Polizei.

DRK warnt vor hoher Zeckengefahr in der Corona-Krise – Zecken

DRK warnt vor hoher Zeckengefahr in der Corona-Krise

19. Mai 2020/in Gesundheit
BERLIN. In Zeiten der Corona-Krise treibt es bei schönem Wetter viele für Unternehmungen und ausgedehnte Spaziergänge ins Grüne. Dort lauern jedoch in diesem Jahr besonders viele Zecken, die zwei gefährliche Infektionskrankheiten übertragen können: die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose. „Die Risikogebiete für einen vermehrten Zeckenanfall sind dieses Jahr größer. Aufgrund des milden Winters gibt es zudem noch mehr Zecken als in den Vorjahren. Begonnen hat die Zeckensaison diesmal schon im März“, sagt Professor Peter Sefrin, Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes. Die Gefahr eines Zeckenstichs sei also sehr hoch. Bei richtigem Verhalten können Risiken jedoch verringert werden. Professor Sefrin gibt folgende Tipps:

„Vorsorge: Die Zeckensaison dauert etwa noch bis Oktober. Schutz bietet die Bedeckung des Körpers durch helle Kleidung mit dicht anliegenden langen Ärmeln und Hosenbeinen sowie das Tragen von Socken und geschlossenen Schuhen. Vermieden werden sollte das Laufen durch dichtes Unterholz und hohes Gras. Nach dem Aufenthalt im Freien Kleidung und Haut absuchen, vor allem Kniekehlen, Achselhöhlen, Bauchnabel, Hals, Haaransatz, Hautfalten und behaarte Körperstellen. Mückensprays schützen nur bedingt.

Entfernung: Eine Zecke entfernt man am besten mit einer Pinzette oder alternativ mit einer Zeckenkarte oder Zeckenzange aus der Apotheke. Mit der Pinzette die Zecke möglichst nah an der Haut fassen und langsam und senkrecht herausziehen. Bei Verwendung einer Zeckenkarte diese flach auf die Haut legen, mit dem Kartenausschnitt in Richtung Zecke schieben, unter die Zecke fassen und sie vorsichtig senkrecht herausziehen. Unbedingt zu vermeiden sind Drehbewegungen, da der Kopf abgerissen werden kann und es zu einer Quetschung des Zeckenkörpers kommt. Dadurch können Krankheitserreger in die Wunde abgeben werden. Nach anschließender Desinfektion die Einstichstelle mit einem Wundschnellverband versorgen. Etwaige Hausmittel wie Öl, Kleber, Nagellack oder Benzin sind zur Entfernung nicht geeignet, sondern im Gegenteil sogar gefährlich, da Zecken beim Ersticken vermehrt eventuell infiziertes Sekret absondern.

Behandlung: Nach einem Zeckenstich die Haut beobachten. Bildet sich ein roter Kreis um die Stichstelle, könnte das ein erstes Anzeichen für Borreliose sein, die häufiger auftritt als FSME. Die Symptome sind bei beiden Krankheiten zunächst ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Sie sollten unbedingt ärztlich behandelt werden. Anders als für Borreliose gibt es für FSME keine sichere Therapie. Gegen letztere schützt aber eine Impfung, die man nutzen sollte.“

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